Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 498
  • #498

    Antje Potsdam (Samstag, 17 Oktober 2020 16:17)

    Liebe Brummer,
    seit fast zwei Jahren ist der Brummton auf der rechten Seite mein täglicher Begleiter.
    Zuerst mit Vibrationen in der rechten Körperseite und sehr lautem Brummen und purer Verzweiflung.
    Mit vielen Ratschlägen hier aus dem Forum habe ich mir meinen eigenen Weg gebastelt.
    Ich kann Klaus da nur beipflichten. Entspannung, Gelassenheit und Muskellockerung sind das A und O.
    Mittlerweile ist mein Ton nur noch leise zu hören, und irgendwie habe ich mich mit ihm angefreundet. Wenn es emotional wird, kann er sich aber noch steigern.
    Solche Verläufe habe ich hier schon gelesen. Ich bin also auf dem richtigen Weg und mein Begleiter und ich haben noch ein bisschen Zeit miteinander, bevor sich unsere Wege trennen.
    Ich bin davon überzeugt, dass der Brummton mich in ein viel sinnvolleres Leben transformiert hat, als ich es vorher gelebt habe. # Hamsterrad

    Ich wünsche Euch Ruhe und Gelassenheit.
    Liebe Grüße
    Antje Potsdam

  • #497

    Angelika Rheinland (Freitag, 16 Oktober 2020 13:33)

    Hallo Frank aus Bochum,
    Mit deinem Brummton und seltsamen Phänomenen wie Aufhören des BT wenn man den Finger ins Ohr steckt, bist du hier genau richtig :) Lies dir mal die Berichte und Tips auf dieser Seite durch und du wirst feststellen, dass viele Brummer einiges gegen den Brummbären tun können. Ich bin seit Jahren brummfrei und muss mich aber immer wieder selbst treten, damit es nicht wieder schlimm wird (siehe #481). Gib nicht auf und probier aus, was dir zusagt. Gutes Gelingen ;))

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #496

    Frank / Bochum (Mittwoch, 14 Oktober 2020 20:10)

    Hallo,
    seit gestern habe ich auch so einen Brummton im Ohr, bevor ich diesen Ton im rechten Ohr bemerkte, war mir sehr schwindelig. Als ich dann im Bett lag, hörte ich ein leises Brummen, es hörte sich an als würde ein Nachbar noch Musik hören und ich höre durch das Kopfkissen verstärkt den Bass seiner Musik. Als ich mich auf das Linke Ohr legte, war dieser tiefe Ton allerdings immer noch da. Nach dem ich am anderen Tag wach geworden war, war der Ton immer noch da, allerdings jetzt ein durchgehender Brummton.

    Ich habe dann bemerkt, das wenn ich meinen Kopf bewege, der Ton dann für einen Moment weg ist, auch wenn ich mir ganz vorsichtig den kleinen Finger so ins Ohr stecke, dass das Ohr gerade mal verschlossen ist, ist der Brummton weg. Ich habe mir dann von meinem Ohrhörer den Stöpsel ins Ohr gesteckt und auch dadurch war es still im Ohr. Wenn ich leise Musik höre dann ist ab einer bestimmten Lautstärke, die gering ist, der Brummton auch weg, erst wenn die Musik eine bestimmte Lautstärke unterschreitet, ist der Brummton wieder da. Wenn ich Radio höre und der Moderator redet, dann ist immer nur in den Sprechpausen zwischen den Wörtern der Brummton wieder da und geht bei ausreichender Lautstärke wieder weg.

    Ich werde das jetzt noch 4 Tage lang beobachten und wenn das bis dahin nicht weg ist, werde ich zu einem Arzt gehen.
    Ich hoffe darauf, das der Brummton nur vorübergehend da ist, warum auch immer. Ich denke das es vielleicht ein gutes Zeichen ist, das der Brummton bei bestimmten Situationen einfach weg ist. Ich denke auch das es irgendwie mit dem Schwindelgefühl zu tun hatte was ich am Abend hatte.

    Vielleicht hat hier ja jemand das ganz genau so erlebt, würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Gruß Frank aus Bochum

  • #495

    Mike (Mittwoch, 14 Oktober 2020 20:01)

    Ohrengeräusche und Tinnitus durch eine Heizungsanlage im DHH Nachbarhaus (Keller). Die GB172-22 von Buderus hängt genau an der Innenwand des Kellers im Nachbarhaus an der Trennwand der DHH. Eine ähnliche Erfahrung wurde im Internet bereits beschrieben.
    Unter bestimmten Situationen scheint die gesamte Anlage inkl. dem nachträglich im Kamin eingezogenen Abgasrohr zu schwingen, Diese Schwingungen übertragen sich als "Wabberndes" Geräusch bis in unsere Wohnräume! Auch die Schwingungen, bringen Wasseroberflächen zum schwingen. Hören kann das Geräusch auch nicht jeder! Mehrere Zeugen bestätigten mir aber, dass da "etwas" ist. Das Geräusch ist so grell, dass ich aus dem Schlaf mit Tinnitus aufwache! Die Zeiten kann man ggf. an der Warmwasserbereitung festmachen. Buderus weigerte sich zu helfen, die Heizungsfirma schickte einen jungen Techniker, dem m.e. die Erfahrung fehlte. Er konnte mit der Beschwerde eher nichts anfangen. Fakt ist, wir suchten über mehrere Jahre den Verursacher, bis auf die neu installierte Heizung kam. Der Lüfter der Therme verursacht ebenfalls einen sehr grellen Ton, der über Körperschall im ganzen Haus zu hören ist. Ich möchte damit allen einen Anstoß geben, die Probleme nicht immer bei sich selbst zu suchen, In unserer heutigen Zeit gibt es mitunter ganz abwegig Verursacher, die nur schwer identifiziert werden können. Selbst sogannte Lärmmessungen gaben keinen konkreten Hinweis, nur der Fakt da ist "etwas" wurde bestätigt. Die Lärmmessung nach TA Lärm geben für solche Fälle keine konkreten Hinweise, da die TA Lärm für die Industrie und nicht für private Umfelder gemacht ist

  • #494

    Klaus (Mittwoch, 14 Oktober 2020 09:49)

    Noch ein kleiner Nachtrag. :)
    Eine sehr gute Übung, die ich mehrmals jeden Tag praktiziere ist, beim einatmen die Arme über den Kopf strecken und beim ausatmen die Arme senken und entspannen. Mit z.b. ruhiger meditative Musik kannst Du dann verschiedene Bewegungen Ausführung. Wichtig ist nur Tief und entspannt dabei zu Atmen, sonst bringt das nichts.
    Das allerwichtigste bei der Heilung ist Stressreduktion und Fehlhaltung reduzieren, befasse dich im Alltag nicht mehr mit den Brummton, jeder Gedanke daran ist für deinen Körper unterbewusst purer Stress und verstärkt nur die syntome! Ich hatte es schon öfters gehabt, dass der Ton verschwunden war und als ich wie jetzt meine Erfahrungen in Foren mitteilte und mir darüber Gedanken machte, war er plötzlich wieder da. Bleib locker und gelassen und denke jetzt nur noch an dich und wie du entspannt und gelassen dein Leben jeden Tag bereichern kannst!!!!!
    Viele Grüße
    Klaus

  • #493

    Klaus (Dienstag, 13 Oktober 2020 15:01)

    Hallo Tiane, bitte versteife dich nicht auf irgend eine Sache wie Infraschall u.s.w den dadurch fällst Du in eine Opferrolle und das bringt dich nicht weiter. Du darfst nicht gegen den Brummton ankämpfen sondern lerne ihn zu akzeptieren und er wird langsam aber stetig verschiedenen. Wenn dein Ton z.b. auf der rechten Seite ist, dann versuche mehr mit der linken Seite zu hören. Beobachte deine Sitzposition wenn du mehr auf der rechten Seite dich anlehnst, dann wechseln die Seite.
    Mach jeden Tag so oft es geht Atemübungen wie 4-7-8, wim Hof, 4-8 und atme immer bewusst! Gehe jeden Abend vor dem Schlafen gehen spazieren und Überdecke den Ton beim Schlafen mit Noise.

    Wünsche dir alles gute, und bitte bleib entspannt den das ist der Schlüssel zum Ziel.

  • #492

    Angelika Rheinland (Sonntag, 11 Oktober 2020 14:40)

    Liebe Brummer,
    Viele von uns Brummern machen die Erfahrung, dass der Brummton in anderer Umgebung wie zB im Urlaub weniger stark oder sogar weg ist. Die Ursache mag ja vielleicht im Wechsel des Ortes liegen, der nicht die äußeren Störfaktoren der gewohntrn Umgebung hat.

    ABER: die Ursache kann auch daran liegen, dass ich mich im Urlaub anders verhalte als Zuhause. Im Urlaub bewege ich mich körperlich mehr, ich entspanne mich körperlich und geistig und hänge nicht soviel vor TV und Computer herum wie zuhause. Vielleicht sollten wir unserem Körper öfter kleine "Urlaube" gönnen und den Brummbären dadurch besänftigen.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #491

    Ladybrumm (Donnerstag, 08 Oktober 2020 11:34)

    Bei mir brummt es immer noch munter weiter. Ich hatte nach Abgabe meiner Masterarbeit während 2 Monaten mehr oder weniger Ruhe und dachte schon, das Ganze wäre stressbedingt so schlimm gewesen. Dann war ich noch 3 Wochen in den Ferien, wo es ebenfalls viel weniger gebrummt hat. Und kaum war ich wieder zu Hause, ging das Dauergebrumm wieder von los. Ich frage mich, ob meine Wohnung bzw. die Umgebung einen Einfluss hat. Wobei das Geräusch nicht von einer externen Quelle kommt, aber vielleicht von etwas ausgelöst wird? ZB Einer Handyantenne? Bin mit meinem Latein am Ende...

  • #490

    Stefan (Mittwoch, 07 Oktober 2020 22:58)

    Hallo zusammen
    Aktiv gegen den Brummton vorgehen ist mein Zauberrezept.
    Nur beten und Däumchen drehen nützt nichts.
    Lasst euch mal an der Wirbelsäule durch checken ob da was verschoben ist. Oder macht mal eine Ohrenspülüng um den Ohrenschmalz zu entfernen. Lasst euch mal massieren um die Verspannungen weg zu bekommen. Es gibt viele super Tipps in diesem Forum. Ich bin überzeugt wenn man diese Tipps auch befolgt und Anwendet, das viele von euch vom Brummton geheilt werden.
    Ein Sprichwort sagt: Von Nichts kommt Nichts.
    Ich will damit sagen, dass man gegen den Brummton aktiv etwas Unternehmen muss, um ihn wider loszuwerden.
    Ich bin mit diesen Tipps seit über 1 Jahr geheilt.
    Gute Genesung an alle Brummtongeplagten

  • #489

    Gordon aus Stuttgart (Sonntag, 04 Oktober 2020 23:10)

    Zu meinem vorigen Beitrag möchte ich noch folgendes ergänzen:

    Ich hatte mich Anfang des Jahres aufgrund des Brummtons (erneut) an die Stadt gewandt, Stichwort „Lärmverschmutzung“. Ein Lärmdetektiv vom Gewerbeaufsichtsamt besuchte mich dann, 40 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet „tieffrequente Anteile am Industrielärm, verstärkt durch Resonanzen“.

    Und was sagt der? Ja, ich spüre hier eine Vibration bei Ihnen. Eine kurze Messung mit dem Handgerät zeigte dann ein Brummen bei ca 50Hz mit Oberfrequenzen, aber eigentlich alles unter der Hörschwelle, was die DB angeht. Von einer stehenden Welle hat er noch gesprochen und von weiteren Messungen.

    Wegen Corona kam es dann leider zu keiner ordentlichen Langzeitmessung und seit August ist er leider pensioniert.

    Für mich bedeutet das jedenfalls, ich „höre/spüre“ da tatsächlich etwas vorhandenes. Mein Tinitus könnte eine Folge andauernder Belastung sein. Oder zumindest verkrampfe ich mich wegen dem BT im Schlaf so, dass daraus ein Tinitus resultiert.

    Macht das irgendwie Sinn? Lösung habe ich aber trotzdem keine... :-/

  • #488

    Gordon aus Stuttgart (Sonntag, 04 Oktober 2020 13:18)

    Bei mir brummts seit 2014. Beim allerersten Mal dachte ich, da steht son Lastwagen unten auf der Straße mit Motor im Leerlauf. Fenster auf, nix da, draußen auch merklich stiller. Seither irgendwie damit gelebt, mal mehr, mal weniger intensiv wahrgenommen. Seit 2015 Tinnitus auf dem rechten Ohr.

    Anfang des Jahres mal die Wohnung umgestellt, seither nehm ichs wieder deutlich stärker wahr. In manchen Nächten bin ich fast verzweifelt. Im Sommer wars besser, ich war aber auch viel draußen.

    Mittlerweile hat sich das Brummen wie „eingebrannt“ und ich nehme es fast überall wahr. In anderen Wohnungen, draußen auf dem Feld... immer mal mehr, mal weniger intensiv. Selten gar nicht.

    Hat von Euch eine/r Erfahrung mit Desensibilisierung mittels Frequenzmustern? Also zb laut den Ton abspielen, Gegenfrequenzen erzeugen oder sowas? Noisecancelling funktioniert ja glaub so.

    Zuhause hab ich das Gefühl, das Brummen kommt aus den Wänden. Eine Idee wäre, die Resonanz zu unterbrechen mit einer Frequenz unterhalb der Hörgrenze. Hat das mal jemand versucht? Fragt sich nur, wie man eine solche erzeugt und auf die Wand überträgt.

    Grüße aus Stuttgart

  • #487

    Antje Potsdam (Samstag, 03 Oktober 2020 23:05)

    Hallo liebe BT Gemeinde,

    seit Corona ist es hier ja sehr ruhig geworden.
    Ist Euer Brummton durch Corona nicht mehr zu hören?

    Viele Grüße
    Antje

  • #486

    Landei (Freitag, 02 Oktober 2020 06:47)

    Ich werde noch verrückt. Wir sind seit zwei Wochen in ein Haus Baujahr 60 gezogen. Die ersten Tage habe ich gut geschlafen. Seit einigen Nächten nun dieser nervige brummton. Ohrstöpsel, leise Musik..hilft nichts. Ich in angespannt und sehr reizbar. In ca. 300 m Luftlinie ist ein Industriebetrieb, kommt es daher. War auch vor dem Umzug sehr angespannt, da wir wegen sehr lauten und rücksichtslosen Nachbarn in unsere neue Bleibe gezogen sind. Komm ich vom Regen in die Traufe?? Ich bin am Ende... Hat jemand Erfahrung mit BT in der Nähe von Industriebetrieben?

  • #485

    Tiane (Montag, 28 September 2020 10:53)

    Danke Klaus,
    Du bist ein Mutmacher!!!
    Hast Du denn auch körperliche Symptome wie Herzerasen oder Schwingungs/ Stromgefühl im Körper?
    Ich bin mir persönlich, für mich mittlerweile ziemlich sicher das es durch Infraschall kommt.Ich versuche trotzdem Deine Tipps noch mal zu beherzigen..LG

  • #484

    Klaus (Freitag, 11 September 2020 13:02)

    Ich halte Angelikas Aussage bezüglich der Körperhaltung für essentiell! Computer und Fernsehen sollte drastisch reduziert werden, denn schon ein Tag falsch vorm Computer hocken, macht die Arbeit von Wochen zunichte! Ihr könnt noch so viel machen wie gesunde Ernährung, Stressreduktion, Dehnübungen, Spaziergänge, Atemübungen, keine Nachrichten konsumieren, leichter Sport (Die auch alle sehr, sehr, SEHR wichtig für die Heilung sind) wenn die Basis nicht stimmt, wird es sehr schwer. Die Heilung ist wirklich sehr langwierig und es ist immer ein auf und ab, aber wenn ihr das alles befolgt und mit einer positiven Grundeinstellung durchs Leben geht, klappt das schon!

  • #483

    Klaus (Samstag, 08 August 2020 07:33)

    Hallo Leute, macht diese Übungen zweimal täglich (Morgens und abends) und ihr werdet es nicht bereuen. Bei mir traten am Anfang von den Übungen(Verspannungen) starke Schmerzen auf (konnte den Hals nicht mehr drehen) das ist aber dann ein sehr gutes Zeichen und macht dann trotz Schmerz die Übungen weiter.
    Nicht aufgeben ihr packt das!

    https://www.youtube.com/watch?v=cA9dvdnhsJU&list=WL&index=9&t=0s

    https://www.youtube.com/watch?v=dXG92IEoxWQ&list=WL&index=26&t=0s

  • #482

    Marielle Mitteregger (Donnerstag, 06 August 2020 22:23)

    Danke für den Initiator dieser Seite. Ich war wirklich schon kurz vorm durchdrehen. Seit Mai 2019 hörte ich immer dieses Brummen. Danke für die Tipps, ich konnte es Nov 19 wenigstens auf ein Ohr lokalisieren. Mittlerweile bin ich Stammgast auf dieser Seite.
    Leider habe ich keine neuen Tipps, hoffe das aber ein Osteopath helfen kann.

  • #481

    Angelika Rheinland (Sonntag, 02 August 2020)

    Hallo Michaele und andere Neubrummer,

    Hier im Forum findet ihr viele Tips, wie andere Brummer den Brummton dämpfen können oder sogar wegbekommen haben. Wie Antje Potsdam gehöre ich zu den Brummern mit Ursache Muskelverspannungen. Mit Wärme, Massage, Entspannungsübungen, Gymnastik und Vermeidung von verkrampfter Körperhaltung bin ich den Brummbären losgeworden und seit Jahren brummfrei.

    Alle "geheilten" Brummer in diesem Forum und auf anderen Websites berichten über eine Ursache in Muskelverpannungen insbesondere im Bereich Hals oder Schultern und/oder Fehlstellungen vom Skelett zB Halswirbel Atlas. Sie konnten den Brummton durch Physiotherapie, seelische oder körperliche Entspannung und/oder Verbesserung der Körperhaltung loswerden.

    Ich habe aber noch nicht davon gehört, dass der Brummton durch Umzug in eine andere Umgebung geheilt wurde, weil dadurch äußere Quellen wie zB Infraschall oder Handymasten abgestellt wurden. Ich habe meinen Brummton in der Brummphase auch überallhin mitgenommen, von anderen Städten und Ländern bis in die Wüste. Bin deshalb überzeugt, dass diese Form des BT körperliche Ursachen hat und damit gut behandelt werden kann.

    Hier nochmal "Erste Hilfe" im Akutfall, die mir immer gut geholfen hat und noch immer wirkt:
    - Unterkiefer locker lassen, ganzes Gesicht entspannen
    - ein warmes Vollbad mit Eintauchen vom Kopf bis über die Ohren
    - Muskeln unter den Ohren bis zum Kinn und am Hals mit Massageöl vorsichtig massieren, Vorsicht im Bereich um die Halsschlagader! Wenn die Muskeln sehr hart sind und wehtun, erstmal nur mit dem Daumen für einige Sekunden drücken, bis der Schmerz nachlässt, auch hier hilft Wärme
    - Körperhaltung auf Verkampfungen kontrollieren, Handy nicht länger als 20 min in der Hand halten, Sitz- oder Liegehaltung beim Fernsehen oder Spielen oft verändern
    - lockeres Tanzen oder auf dem Trampolin wippen
    - Verkrampfungen im Körper durch Progressive Muskelentspannung lösen = für einige Sekunden festes Anspannen einzelner Partien zB Fäuste ballen oder Schultern hochziehen und dann plötzlich loslassen und für mind 1 Minute entspannen

    Falls euch nur einer von diesen Tips etwas bringt, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit eine körperliche Ursache und damit könnt ihr was gegen den Brummbären tun. Und dieses Bewusstsein stärkt euch für den Weg aus dem Brummen. Aber denkt daran: Leider ist es nicht mit ein paar Tagen Gymnastik oder Massagen getan. Bei mir hat es Monate gedauert, bis der BT wieder verschwunden war und ich muss bis heute noch darauf achten, mich nicht wieder zu verspannen. Also wenn der Brummbär wieder aufmuckt, muss ich den inneren Schweinehund in den Hintern treten und mich an meine eigenen Empfehlungen erinnern :)

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #480

    Antje Potsdam (Mittwoch, 29 Juli 2020 11:02)

    Hallo Michaele,

    Es ist gut, dass Du hierher gefunden hast. Hier gibt es viele Tipps, Meinungen und Erfahrungsberichte zu dem Thema Brummton. Da wirst Du sicher ein paar Antworten finden.
    Bei mir ist es eindeutig muskulär. Und darüber bin ich auch froh, da ich selber etwas tun kann, um wieder Ruhe zu haben.

    Alles Gute

  • #479

    Michaele Spengler (Dienstag, 28 Juli 2020 21:28)

    Hallo, ich bin seit einigen Wochen davon betroffen...!
    Wenn ich das richtig verstehe, ist das ein reines Stressproblem bzw. eine "besondere" Art von Tinitus?
    Oder bestehet auch die Möglichkeit, daß es auch tatsächlich etwas anderes sein kann, wie z.B. Infraschall!?

    LG Michaele

  • #478

    Susanne K (Samstag, 06 Juni 2020)

    gerade fällt mir noch was ein !

    ebenfalls Coronabedingt, hatte ich Musik während dem Sport mit nur einem Ohrstöpsel auf dem linken Ohr, wo der Brummton war gehört !
    Ich habe so Stöpsel aus flexiblem Gummi. Wenn ich die Anfangs reinmachte, dann war zuerst ein unangenehmer Druck im Ohr und ich hörte die Musik erst nur ganz leise. Das legte sich dann aber nach 1-2 Sekunden wieder.

    Das könnte zu den Berichten passen, die denn besagen, dass wenn man den Finger ins Ohr steckt, dass es dann besser wird.

    Liebe Grüße
    Susanne K

  • #477

    Susanne K (Samstag, 06 Juni 2020 10:08)

    Hallo liebe Brummer,

    ich kann berichten, dass ich meinen Brummton nicht mehr höre !
    Ich weiß leider nicht warum und nicht mal genau seit wann.
    Vor ein paar Tagen im Bad ist es mir aufgefallen, dass er weg ist. Einfach so !
    Ich habe überlegt, was ich in letzter Zeit anders gemacht habe.
    Zu Corona-Zeiten hat sich leider einiges geändert.

    1. Ich habe mich anders ernährt, da ich wegen den Kontaktbeschränkungen von meiner Mutter Mittags nicht mehr bekocht werde.
    Ich esse nun abends kein Bäcker-Weizenbrot mehr, sondern abgepacktes Roggenvollkornbrot (Pumpernickel) zu mittag.
    Abends koche ich mir was. Auffallend, habe ich viel mit Kartoffeln gekocht. War keine Absicht dahinter. Meine Mutter kochte immer viel mit Nudeln.

    2. Ich habe viel Cistus-Tee und Ingwertee getrunken. Außerdem noch Tabletten aus dem Drogeriemarkt Cistus - Infektblocker gelutscht.

    3. Habe mehr Stress. Die Kocherei am Abend lässt mir praktisch keine Freizeit mehr weil ich abends spät nach Hause komme! Bis ich gegessen und mit der Küche fertig bin, ist es meist schon 21.30 Uhr. Das zerrt an den Nerven.

    4. Was ich schon seit ca. 6 Monaten nehme, ist gegen Wechseljahrsbeschwerden ein Mittel mit Cimicifugawurzel (Traubensilberkerze). Vielleicht hat das ja auf Dauer gewirkt.

    Es gab noch vor ca. 14 Tagen einen Vorfall. Da konnte ich plötzlich an einem Sonntag nur noch gedämpft hören und bestimmte Tonlagen hörten sich "übersteuert" an. Ich kann es leider nicht besser beschreiben. Jedenfalls nahm ich eine Ginkgobil Tablette und trank viel Flüssigkeit, dann habe ich Sport getrieben und nach ca. 4 Stunden war es besser. Vielleicht war das auch der Auslöser für die Vertreibung des Brummtons.

    Ich wünsche euch allen, dass es auch einfach so verschwindet !

    Viele Liebe Grüße
    Susanne K

  • #476

    Paula (Sonntag, 31 Mai 2020 12:59)

    Hallo Jane,
    ich hatte wieder ein paar Tage mit dem Brummen zu tun, habe aber auch wieder stark mit den Zähnen geknirscht. Wie gesagt es resultieren bei mir die Ohrengeräusche durch verspannte Muskeln an der rechten Seite. Ich versuche Dehnübungen nach Pohl für den Kiefer zu machen und zu entspannen. ( gelingt mir selbst selten gut )
    Lg Paula

  • #475

    Jane (Donnerstag, 21 Mai 2020 00:12)

    Hallo Maga,

    Ich hab es immer mal mehr mal weniger. Eine richtig BT freie Phase hatte ich jetzt leider länger schon nicht mehr. Ich dachte erst, dass es immer weniger wird mit immer längeren Pausen, aber an sich seit Corona los ging hat es sich nun eingependelt auf so einem Niveau wo es gerade so erträglich ist. Richtig Ruhe hab ich aber selten. Es grummelt halt immer so leise im Hintergrund, abends mehr als tagsüber. Morgens meist Ruhe. Ich habe keine Erklärungen mehr, je länger ich das hab desto willkürlicher erscheint mir der Ton.

    Sorry dass ich da keine hoffnungsvollen News bieten kann.

    @Paula: ist es bei dir denn weg?

    Lg
    Jane

  • #474

    Paula (Mittwoch, 13 Mai 2020 10:09)

    Hello :) ich habe auch mit diesem Brummton im rechten Ohr immer wieder zu tun. Bei mir kommt es durch Stress und Knirschen der Zähne. Ich massiere aktiv meine rechte , besonders den Unterkiefer und mache Dehnübungen nach Helga Pohl. ( es gibt auch auf Youtube Videos)
    Physiotherapie und Osteopathie haben Natur Dauer nicht geholfen, nur kurze Phasen der Besserung. Kommt zu Ruhe und versucht zu meditieren.

  • #473

    Maga (Mittwoch, 06 Mai 2020 15:18)

    Hallo Angelika,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung.
    Bei mir hat es direkt nach der Zahnbehandlung angefangen... Könnte sein, dass mein Zahnarzt zu viel Anästhesie
    gespritzt hat. Es ging mir in den letzten Wochen sehr schlecht, aber jetzt mittlerweile geht es mir zumindest vom seelischen Zustand her etwas besser. Aber meiner Meinung nach gibt es dafür gibt es nur eine einzige Erklärung: Stress+innere Konflikte. Geht es Dir jetzt wieder besser?

    Was ist eigentlich mit Jessy und Jane? Wie gehts Euch?

  • #472

    Kj (Dienstag, 05 Mai 2020 12:41)

    Hallo zusammen, was ihr alle dringend ausprobieren solltet, ist mehr den Fokus auf eure Brustmuskulatur zu legen. Der Brummton verschlechtert sich ja bekanntlich durch längere Fehlhaltung ( Computer, Couch, u.s.w.).. und dadurch treten Verspannungen im Hals und Kieferbereich auf die wohl hauptverantwortlich fürs Brummen ist. Da aber auch die Brustmuskulatur bei vielen verkürzt ist und dadurch erst Verspannungen im Nacken, Kiefer und Schulter entstehen ,wäre es ein Versuch wert, durch mehrmaliges dehnen am Tag die Verkürzung zu beheben und vielleicht verbessert sich dann auch euer Brummton.

    Viel Erfolg und alles gute für euch!
    Klaus

  • #471

    Angelika Rheinland (Samstag, 02 Mai 2020 09:43)

    Hallo Maga,
    verzerrte Stimmen habe ich zeitweise auch gehört, als ich in der akuten Brummphase war. Es wurde schlimmer, wenn ich über Kopf gearbeitet habe, z.B. beim Gardinen aufhängen. Das verzerrte Hören hat aufgehört, nachdem ein Osteopath meinen Halswirbel Atlas eingerenkt hat und ich anschließend Physiotherapie hatte. Die Muskeln im Hals- und Nackenbereich waren stark verkrampft und haben bei mir das verzerrte Hören und den Brummton verursacht. Seit der Brummton weg ist, hatte ich auch keine Verzerrungen oder andere Hörprobleme mehr. Der BT geht immer nur wieder los, wenn ich mich gehen lasse (siehe Beitrag #456).

    Wenn du bei dir eine Depression oder depressive Verdtimmung vermutest, solltest du mit deinem Hausarzt oder einem Nervenarzt sprechen oder eine Telefon Hotline Depression anrufen. Bitte verlasst euch bei Depressionen nicht auf Internet Meinungen oder Online Tests. Holt euch Hilfe bei den Profis.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #470

    Maga (Freitag, 01 Mai 2020 21:17)

    Hallo alle zusammen...

    Könnte mir bitte jemand weiterhelfen?

    Ab und zu mal hören sich die Stimmen bei mir verzerrt an. Ist das Normal? Es rauscht gelegentlich auch im linken Ohr....
    - Könnte eine Depression/Depressive Verstimmung dafür verantwortlich sein?

  • #469

    Galing (Donnerstag, 30 April 2020 09:42)

    Hallo. Ich würde mich gerne kurz vorstellen. Ich bin eine 34 jährige Frau und habe seit ca. 4 Wochen das Brummen im Ohr. Anfangs dachte ich noch das eine Erkältung im Anmarsch wäre. Irgendwann waren die Geräusche so laut dass ich zum HNO bin . Mit meinem ohr wäre alles gut. Der zweite HNO bestätigte das auch. Ich bin dann total verheult auf meinem Sofa gesessen und fing das Beten an. Dann kam mir die Eingebung zum Orthopäden zu gehen, dieser verschrieb mir KG für den Hals. Nach nur einer Sitzung waren die Geräusche für fast zwei Tage verschwunden. Nach der nächsten KG wieder für 2 Tage weg. Danach blieben sie, aber wurden leiser. Ich habe dann einen dritten HNO aufgesucht. Diese stellte fest dass meine Nebenhöhlen sehr zu sind und ich wirklich einen kleinen Hörsturz hatte. ( ich habe das nicht Mal gemerkt). Sie machte daraufhin einen pricktest. Ich reagierte auf alles. Allergien in ohne Ende. Kann das auf die Ohren schlagen?!
    Sie nahm mir auch Blut ab. Um intensiver zu testen.
    Ich habe ein abschwellendes Kortison Nasenspray bekommen. Ob es wirkt werde ich noch abwarten müssen. Bin noch am Anfang.Jeden Abend mache ich jetzt eine Nasendusche mit Meersalz. Das Brummen bleibt, aber wird wieder leiser.
    Ich denke es gibt den Faktor Psyche ( komm zur Ruh. Schau dir dein Leben an, mach Qi Gong, yoga. Malen.spaziergänge ect. )Und auch das Körperliche.
    Ich habe gelesen dass das Ohr mit der Niere zusammen hängt und diese ist für das Thema Angst zuständig. Vielleicht unterstützt ein Nierentee. Ich werde es ausprobieren.
    Ich habe begonnen meinen Blutdruck zu beobachten.
    Heute ist er bei 91 zu 57. Wooow. Lebt man da noch?
    Ich werde das ganze Mal einige Zeit verfolgen. Niedriger Blutdruck soll ja auch Ohrengeräusche verursachen.
    Bleibt am Ball. Schaut auf euch. Gebt euren Körper eurer Seele mehr liebe und nehmt euch die Zeit dafür.

    Alles Liebe Galing

  • #468

    Maria (Mittwoch, 22 April 2020 10:57)

    Ich hatte eine sehr schwere Tinnitus-Migräne-Aura entwickelt. Inklusive Hyperakusis. Diese Diagnose habe ich mir selbst im Internet zusammengesucht, denn meine Hausärztin war ratlos Hier kommt meine persönliche Geschichte:
    URSACHE
    - Am Ende des Jahres war ich ziemlich erschöpft, konnte aber leider keine Erholung finden, da mich nachts Nachbarn störten. Sie hörten zwar nicht mega laut Musik oder TV, aber ich hörte die Bässe auf meinem Kopfkissen und konnte so weder einschlafen noch schlafen.
    - Ich habe über 1-2 Monate bei den Nachbarn beschwert und auch den Vermieter eingeschaltet, da die beiden „nachtaktiven“ Nachbarn weiterhin Musik hörten und ich auf meinem Kopfkissen immer rhythmische Bässe hörte. Ich war wahnsinnig angespannt, lief nachts mehrmals im Haus und auf den Balkon, um zu überprüfen, ob ich bei den Nachbarn Licht sehe und ich mir das nicht einbilde.
    - Alles in allem war ich dadurch noch mehr gestresst und ängstigte mich schon vor der Nacht
    - Daraufhin eine Tinnitus-Migräne-Aura gebildet; d.h., die Nachbarn waren nach mehrfacher Aufforderung tatsächlich ruhig, aber ich habe diese Bässe oder diese rhythmischen Töne weiterhin gehört (!), nicht nur auf meinem Kopfkissen, sondern inzwischen überall in geschlossenen Räumen – unglaublich.
    - Auch für mich gilt: "Charakteristisch ist, dass Betroffene anfangs der Überzeugung sind, dass von außen jemand/etwas massiv störend, bedrohlich und verletzend in ihre Privatsphäre eindringt, was sie als Einschränkung der Lebensqualität empfinden." Wikipedia, Brummtonphänomen.
    SYMPTOME
    - Zuerst hörte ich die Bässe der Musik nur auf dem Kopfkissen, aber nachher hörte ich diese rhythmischen Tieftöne überall in geschlossenen Räumen
    - Diese Töne wurden mit der Zeit immer stärker, ich hatte ein richtiges rhythmisches Hämmern gehört, nicht nur nachts, sondern auch tagsüber in Räumen
    - Nach Recherche im Internet konnte auch definieren: kein klassischer Tinnitus, weil auch ich den Test gemacht hatte: Finger ins Ohr stecken und Ohren bedecken mit den Händen führten zum Stillstand des Hämmerns
    - Zu diesem Dauer-Hämmern, das ich extern wahrgenommen habe, habe ich generell Geräusche verstärkt wahrgenommen. Auf der Suche nach der Störquelle kamen diese hämmernden Geräusche ganz deutlich aus den Fensterritzen!! Ich konnte mich gar nicht mehr in Fenster-Nähe aufhalten. Krise! Alles, was aus den Fensterritzen hörte, war sehr stark und laut!! Als ob ein Ohr-Filter eingerissen wäre und ich jetzt alles hören kann.
    - Am Tiefpunkt dieser Krise, ca. 2 Monate nach erstem Erscheinen, habe ich meine Matratze in den Flur gezogen, weit weg von Fenstern. Aber das war nicht besser, denn über den Fußboden hörte ich ALLE möglichen Geräusche und ich hatte das Gefühl, dass ich im Flur sogar einen „Funk-Kanal“ hören konnte. Es war ein Albtraum, mir ging es richtig schlecht, konnte nachts überhaupt nicht schlafen seit 2 Monaten. Ich war total am Ende, quälende Geräusche non-stop – so kann man nicht weiterleben und funktionieren. Es war die Hölle. Ich war kurz davor im Sitzen zu schlafen, um nicht die hämmernden Geräusche „aus meinem Kopfkissen“ zu hören.
    HEILUNG
    - Meine Hausärztin hat mich 2 Wochen krankgeschrieben. Ich bin zu meiner Schwester gefahren, weil ich in meiner Wohnung ja überall Geräusche wahrnahm und Angst vor den Nachbarn und der Nachtruhe hatte.
    - Bei meiner Schwester hörte ich dann in jedem Raum auch Geräusche, aber ANDERE. Das fanden wir schon mal gut, weil die Geräusche externe Ursache zu haben schienen.
    - Und tatsächlich, es wurde von Tag zu Tag besser. Als ich nach 2 Wochen zurück in meine Wohnung kam, bemerkte ich, dass die hämmernden Geräusche TIEFER waren und die rhythmischen Schläge LANGSAMER. Wie ein Gummiband, das sich ausleiert. Die Schläge und Rhythmik waren nicht so kräftig und störend. Das erinnerte mich an meine Migräne-Aura, bei der ich manchmal so ein Flimmern im Gesichtsfeld habe, so eine Art Öl-Fleck, der aber wandert und nach 30 Minuten verschwindet.
    - So war es dann auch bei meiner Tinnitus-Aura: Meine Geräusche wanderten auch "nach unten". Von Tag zu Tag wurde der Ton tiefer und nicht mehr so quälend, ich konnte sogar schlafen. Irgendwann war es kein Ton mehr, sondern nur noch VIBRATION und Rhythmik, die ich über das Ohr spürte.
    - Jetzt, 4 Monate später, ist noch ein bisschen Vibration und Rhythmik da, aber alles im grünen Bereich nicht mehr quälend.
    Ich will Euch Mut machen: Bei mir ist diese Tinnitus-Migräne-Aura von selbst weggegangen bzw. hat sich verbessert. Ortswechsel und Ruhe waren für mich die beste Medizin. Und ganz ehrlich: Ich träume von einem eigenen Häuschen ohne Nachbarn…dass man nicht Geräusche oder Musik mithören muss…dass man einfach Stille und Erholung haben kann in einer lauten Welt.
    Alles Liebe und gute Heilung wünscht Euch allen Maria

  • #467

    Maga (Mittwoch, 15 April 2020 11:42)

    Liebe Antje,

    vielen herzlichen Dank für die Unterstützung... Ich melde mich sobald was neues gibt.

    Lg
    Maga

  • #466

    Antje Potsdam (Sonntag, 12 April 2020 20:27)

    Lieber Maga,

    diese Angst hatte ich und viele andere hier im Chat auch. Aber ich kann dir versichern, dass es wieder besser wird. Ich hatte auch verschiedene Töne im Hoch und Tiefbereich.
    Ich war die Töne schon so gut wie los. Leider kam dann viel privater Stress und die Töne kamen etwas zurück. Aber diesmal bin ich ruhiger, weil ich weiß, dass sie auch wieder gehen werden. Es dauert eben nur seine Zeit.
    Vielleicht denkst du mal darüber nach, ob es vor deiner Zahnbehandlung schon Dinge in deinem Leben gab, mit denen du nicht zufrieden warst, oder die dich belastet haben.
    Ich habe auch mit einem Ostheopaten angefangen. Das hat mir sehr gut getan.
    Ganz wichtig sind gerade bei Ängsten die Entspannungsübungen nach Jacobsen. Darauf schwören hier viele. Ließ Dir mal weiter hinten die Empfehlungen von Jutta und Angelika Rheinland durch. Die beiden sind geheilt und haben viel Erfahrungen beschrieben.

    Lass den Kopf nicht hängen.
    Alles Gute
    Antje

  • #465

    Maga (Samstag, 11 April 2020 19:30)

    Liebe Antje,

    vielen Dank für Deine netten Worte. Ich verfalle langsam in eine Depression... Jetzt neben dem Brumton höre ich noch einen anderen Dauerton (120-150 HZ) und habe Angst, dass es nie wieder weg geht... Ich bin so verzweifelt. Habe am Donnerstag einen Termin bei einem ostheopathen... hoffentlich bringt das was...

    Lg Grüße
    Maga

  • #464

    Antje Potsdam (Samstag, 11 April 2020 18:32)

    Lieber Maga,

    da Du ja selbst von Verspannungen sprichst, denke ich, dass Du da auch Deinen Weg der Heilung finden wirst.
    Gib ganz viel Wärme auf die Muskulatur, entspanne Dich und versuche ruhig zu bleiben.
    Versuche zu erkennen, ob Du Dich selbst im Tagesverlauf verspannst.
    Vielleicht helfen Dir auch Lockerungsübungen.
    Hier im Chat haben viele Menschen ihre Methoden beschrieben, den Brummton loszuwerden.
    Zu einem Tiefton kannst Du auf YouTube mal „Zwangsneurotiker“ googeln.

    Alles Gute
    Antje

  • #463

    Antje Potsdam (Freitag, 10 April 2020 10:50)

    Liebe Jane,

    danke für Deine Antwort. Das Buch werde ich mir mal anschauen.
    Ja, ich habe dieses Fieprauschen mit dem BT zusammen bekommen. Allerdings ist es auch schon leiser geworden.
    Im Moment mache ich die Dinge wieder öfter, die mir früher sehr geholfen haben.
    Gymnastik, YinYoga, Wärme und viel Entspannung. Und wie Angelika mal geschrieben hat „ Wie ist meine Körperhaltung in unbewussten Situationen?“.... und jetzt erst ist mir aufgefallen, dass ich auf ganz merkwürdige Weise meinen Kopf nach vorne oben schiebe.
    Das vielleicht über Jahre... verkürzt schön die Halsmuskeln.
    Der BT ist auch wieder etwas leiser geworden.
    Dazu ist für mich die Corona Zeit gut. Irgendwie zur Ruhe kommen.
    Ich wünsche Dir liebe Jane und allen BTlern
    ein ruhiges Osterfest.

    LG Antje

  • #462

    Maga (Freitag, 10 April 2020 10:45)

    habe ausßerdem folgende Smyptome:

    - Tiefton Hyperkausis
    - Mein rechtes Ohr ist zu
    - Laut HNO kein Hörsturz

    Als Hobbyringer musste ich natürlich meinen Nacken tranieren... Vllcht hängt das auch damit zusammen.

  • #461

    Maga (Freitag, 10 April 2020 10:40)

    Hallo mal alle zusammen....

    Hatte seit 2-3 Wochen diesen komischen Brummton im rechten Ohr gehabt.
    - Finger ins Ohr stecken (wird sehr leiser)
    - Kopf hin und her drehen (verschwindet und kommt nach 1-2 Sek wieder).
    - 2-3 Tage ist der Tag und danach verschwindet er für paar Stunden. Diesen Ton habe ich genau einen Tag nach der Wurzelbehandlung bekommen... Ich saß sehr verkrampft. Nachts war mein Nacken bzw. rechte Kopfseite und Schulter eingeschlafen (hatte zuvor nie etwas ähnliches gehabt)... und jetzt, 3 Wochen später bin ich wieder irgendwie in einer falschen Position eingeschlafen und meine 3 Finger waren taub und statt einen Brummton höre ich jetzt einen Hochfrequententon.... Könnte es tatsächlich an HWS/Atlas liegen? Bin 28 und ratlos....... Für eine Unterstützung wäre ich ecuh sehr dankbar....

  • #460

    Jane (Donnerstag, 09 April 2020 21:51)

    Liebe Angelika,

    vielen Dank fürs Daumendrücken - es hat geholfen :) Ich hatte mir letzte Woche ein paar Tage frei genommen, und die Zeit für mich genutzt mal durchzuatmen, und in der Corona-Krise anzukommen. Nach 2-3 Tagen ging der BT dann plötzlich wieder... seitdem ist wieder Ruhe, also eine Woche jetzt ca.

    Das Fieprauschen ist noch da, aber viel leiser. Und zwar bin ich seit 2 Monaten in einem TCM Zentrum in Behandlung, und bekomme da Akupunktur. Keine Ahnung ob es das ist, oder die Folge dessen dass der BT halt immer öfter weg ist, aber ich habe das Fieprauschen selten noch so dass es mich stört. Davor war es manchmal wirklich laut, und auch lauter als meine Umgebung. Jetzt gab es in den letzten Wochen durchaus Momente, wo ich gar nix hatte. Also weder BT, noch Fiepen. Einfach Ruhe. Herrlich!

    Du hast das wohl auch?
    Ich hoffe ebenfalls, das es dir bald wieder besser geht. Ich kann dir für nach einer Trennung das Buch "heile dein Herz" von Louise Hay empfehlen. Es hat mir mal sehr geholfen, ich empfehle es auch oft meinen Klienten.

    Liebe Grüße
    Jane

  • #459

    Seni (Montag, 06 April 2020 22:29)

    Ich hatte das auch. Monatelang. Sobald ich auf das Protest des Hauses trat, war der Brummton da. Habe Nächte lang gegoogelt. Da hat jemand einen Tipp geschrieben. Der Schädel ist ein Resonanzkörper. Man soll beide Hände mit der Innenfläche hinter die Ohren fest drücken, sodass die Finger sich in der Mitte treffen. Das hat bei mir gut funktioniert. Zum Glück. Ich war kurz vor dem Wahnsinn.

  • #458

    Antje Potsdam (Sonntag, 05 April 2020 20:56)

    Liebe Jane,

    ich drücke Dir die Daumen, dass es schnell wieder ruhiger für Dich wird.
    Corona macht vielen Menschen Angst. Eine innere Unruhe und eine höhere Anspannung ist da sicher unvermeidlich.
    Mich würde da noch etwas anderes interessieren...
    Du hattest doch auch mal von einem Fieprauschen geschrieben. Ist das eigentlich mit dem BT zusammen weggegangen?

    Bleib schön gesund
    Alle anderen Mitleser und BTler natürlich auch.

    LG Antje

  • #457

    Tom (Mittwoch, 01 April 2020 02:52)

    Hallo, ich melde mich auch mal wieder. Bei mir zieht sich das jetzt auch schon über ein Jahr. Mal ist es etwas besser, mal schlechter. Mittlerweile hab ich mich schon etwas daran gewöhnt, aber ist immer noch nervig ohne Ende.
    Vor kurzem hab ich jedoch eine zufällige "Entdeckung" gemacht und vielleicht kann das jemand erklären. Ich war mit paar Kumpels trinken und das nicht zu knapp. Nachmittag ist unsere Tour gestartet und ca. 12 Stunden später bin ich k.o. ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen natürlich mit extrem Kater aufgewacht, aber absolut brummfrei. Den ganzen Tag, bis abends nicht ein Ton. Erst am nächsten Tag abends kam langsam das Brummen zurück. Was hat also die Tour bzw. der Alkohol bewirkt, dass ich komplett brummfrei war für etwa 48 Stunden?

  • #456

    Angelika Rheinland (Sonntag, 29 März 2020 20:30)

    Ihr Lieben,

    Habe am 9. März 2 Jahre brummfrei gefeiert (siehe Bericht unter Heilung & Therapie). Bei mir waren die Auslöser verspannte Muskeln, schlechte seelische Verfassung, zu wenig Bewegung und schlechte Haltungsgewohnheiten.

    Jetzt mit Home Office und zuhause bleiben kommen leider wieder die schlechten Angewohnheiten durch und der Brummbär meldet sich langsam zurück. Muss wieder mehr Pausen vom Schreibtisch machen und damit aufhören, ab nachmittags nur noch vor der Glotze zu sitzen oder am Rechner zu daddeln. Habe auch das Handy wieder viel zu lang in der linken Hand (Rechtshänderin). Meine Schultern, Nacken, Hals und Kiefermuskeln sind wieder verspannt, habe Druck auf dem linken Ohr (= Brummseite). Höre nachts wieder mehr meinen Herzschlag und die linke Seite ist von Hüfte bis Fuß verspannt.

    Komme mir richtig blöd vor, weil ich die Auslöser eigentlich gut kenne! Schluss damit: Werde meinen Schweinehund in den Hintern treten und mich wieder auf Entspannung und Bewegung konzentrieren. Das wird den Brummbären wieder besänftigen. Hier meine Massnahmen: alle 30 min aufstehen, Fenster auf und Schultern und Nacken bewegen. Oder 10 min aufs Minitrampilin. Oder 10 min nach Lieblingsmusik tanzen, aber mit Kopfhörer um die Nachbarn nicht zu stressen! Abends Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. War eben warm Baden und der Brummbär ist nicht mehr zu hören.

    Also nicht aufgeben! Findet eure Tricks zur Muskelentspannung und achtet auf eure Haltung. Jetzt haben viele von uns die Gelegenheit und Zeit, sich um die Brumm-Baustellen zu kümmern. �

    Liebe Grüße und locker bleiben/werden.
    Angelika Rheinland

  • #455

    Jane (Sonntag, 29 März 2020 13:47)

    Hi in die Runde,

    unfassbar, aber seit ich hier geschrieben habe brummt es bei mir seit Tagen wieder durchgängig. Da ich das vom November (ca 1 Woche) und vom Januar (auch ca. 1 Woche) schon kenne, hoffe ich jetzt mal, dass sich das bald wieder legt und meine mir mittlerweile vertrautere Ruhe wieder einkehrt. Bin allerdings echt mal wieder ratlos, der BT erscheint mir aktuell willkürlicher denn je.

    Liebe Antje Potsdam, eine Trennung ist natürlich immer schmerzhaft und psychisch belastend, da ist es fast zu erwarten (leider) dass es wieder brummt. Für mich ist die psych. Komponente das eindeutigste Merkmal des BT, ich vermute mich stresst diese Corona Situation aktuell so unterschwellig, dass es deshalb brummt.

    Ich hoffe einfach nur dass der BT die Tage wieder aufhört. Das Gute ist: mit etwas Erfahrung dreht man nicht mehr durch, ich ertrags mit Fassung und kann trotzdem gut schlafen. Man wird also mit jeder Runde besser. Kann nur hoffen, dass der Trend der sich abzeichnet (immer längere freie Phasen, erste war 5 Wochen, jetzt die 2. waren schon 10 Wochen) so bleibt, und die BT Phasen einfach immer weniger werden...

    Alles Gute euch allen
    Jane

  • #454

    Antje Potsdam (Freitag, 27 März 2020 19:33)

    Hallo liebe Leute,

    bei mir brummt es seit ein paar Tagen wieder heftiger. Ich bin gerade frisch getrennt und sehr angespannt.
    Habe viele schwere Dinge getragen und die Seele leidet auch.
    Ich hoffe aber in der kommenden Zeit zur Ruhe zu kommen.
    Dann wird der BT hoffentlich wieder leiser.
    Bleibt gesund und liebe Grüße

    Antje Potsdam

  • #453

    Stefan (Montag, 23 März 2020 23:10)

    Hallo zusammen
    Ich bin seit längerem wider Brummton frei.
    Ich denke dieser Brummton ist keine psychische sondern eine rein körperliche Sache. Hier noch ein paar Tips was mir genützt hat.

    - Es könnte ein Talgpfropfen im Gehörgang sein, der das Trommelfeld verklebt und dadurch falsche impulse ins Gehör sendet
    - Der Atlas oder der 2 Halswirbel könnte verschoben sein.
    - Starke Verspannungen am Rücken könnte der Grund sein
    - Elektrosmoke ( W-lan) Steckdosen elektrische Geräte könnte der Grund sein
    - Magnetische Spannungen ( Magnet Schmuck , Uhr oder ähnliches) könnte der Grund sein

    Probierts es aus, vielleicht bewirkt es etwas. Bei mir hats genützt

    LG

  • #452

    Jane (Samstag, 21 März 2020 10:28)

    Hallo zusammen,

    Dachte ich lasse auch mal wieder was von mir hören. Also mein BT ist größtenteils weg, wenn er da ist super leise und nur kurz, weil er mich einfach weder ängstigt noch sonderlich stresst.

    Was ich aber durchaus bestätigen kann, ist die Sache mit dem Luftdruck: seit Wochen beobachte ich das jetzt, und kann klar sagen: je höher der Luftdruck, desto lauter das Brummen. Also ab 1020 wird es bei mir hörbar. Zum Glück leise, aber es korreliert eindeutig.

    Macht somit auch Sinn mit den Beobachtungen, dass viele im Winter (=kalte Luft = höherer Druck) und eher abends und nachts (=Abkühlung = steigender Druck) den BT hören als im Sommer und tagsüber. Das erklärt auch die vermeintliche Willkür des Auftretens, bzw das viele Leute an den selben Ohren gleichzeutig beobachten, dass der Ton kommt und geht. Nur die Schlussfolgerung, dass das bedeutet dass irgendwelche Maschinen da an/abgestellt werden ist falsch, sondern der Luftdruck hat sich einfach verändert.

    Das YouTube Video unten ist dazu sehr gut. Jetzt müsste man nur noch rausfinden, wo der Luftdruck aufs Trommelfell wirkt, um da den Grund zu finden wo der Ton erzeugt wird. Haben wir hier Hörakustiker?

    LG
    Jane

  • #451

    Jonny (Donnerstag, 27 Februar 2020 09:59)

    Bestätigung luftdruck
    Wanderung vor kurzem auf madeira in verschiedenen Höhenlagen, auf und ab vom Volumen.
    Mfg

  • #450

    Milo (Mittwoch, 26 Februar 2020 10:42)

    Hallo zusammen,

    vorweg, ich bin sehr froh, auf dieses Seite gestoßen zu sein. Sie hat mir ein ewiges Suchen nach Grund und Ursachen erspart. Ich bin erst seit ganz kurzer Zeit betroffen. Genauer gesagt seit dem 14.02.2020. Erlebt habe ich das Übliche. Ich lege mich Freitag nacht ins Bett und denke, wo kommt denn das Brummen und Dröhnen her? Es ist im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Ich schlafe die erste Nacht nicht, die zweite, die dritte ... kaufe mir alle Arten von Gehörschutz und ein Stethoskop. Nichts nutzt. Ich streife morgens um halb drei um meinen Block, kann das Geräusch aber nicht lokalisieren. Ich frage drei Nachbarn, die alle nichts hören. Ich verzweifle und schlafe kaum noch und verzweifle an mir selber.

    Vorgestern habe ich nun den Brummton gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen. Ich habe es bis nachts um halb eins gelesen. Und mit einem Mal wurde mir schlagartig klar, was passiert sein könnte oder sogar muss. Drauf gekommen bin ich, weil einige Foristen hier von dem guten Erfolg mit Physio an der HWS im Bereich 1. und 2. Halswirbel berichtet haben. Da wurde mir klar, dass ich an dem Freitag, an dem es nachts angefangen hat, zu einer Thaimassage war. Sie hat sehr intensiv den Nacken am Schädelansatz, den Kiefer- und Gesichtsbereich "bearbeitet." Ich hatte noch Tage danach dort schmerzhafte Stellen. Dabei muss sie gehörig was durcheinandergebracht haben und diesen "Tinnitus" hervorgerufen haben. Ob es zutrifft, weiß ich nicht, aber es die einzige Erklärung, die stimmig ist.

    Zum Glück hatte ich vorgestern schon wieder eine brummtonfreie Nacht. Heute war wieder nichts so gut, aber erträglicher. Ich habe am Montag einen Termin bei meiner Physio gemacht und habe beschlossen, schwimmen zu gehen. Zum HNO gehe ich sicherheitshalber. Ich denke, ich werde es in den Griff bekommen.

    Dank und Grüße an alle Foristen für ihre Beschreibungen, Hinweise und Therapievorschläge. Das hat mir geholfen, innerhalb kürzester Zeit Klarheit zu bekommen.

    Milo

  • #449

    beckman (Dienstag, 25 Februar 2020 09:55)

    Hallo Antje, hallo David,
    Danke für die Rückmeldungen. Ich meditiere meist morgens (Glück der Selbstständigkeit) zwischen 10 und 11 Uhr, aber die Zeit ist meines Erachtens nicht so wichtig. Wichtig ist vor allem ein ruhiger Raum, in dem man sich wohl fühlt und nicht gestört wird. Dann setze ich mich hin, lenke mich durch 5 Minuten durch lesen ab, um vom Alltag wegzukommen. Dann hole ich 3 mal tief Luft, langsam natürlich und lenke meine Aufmerksamkeit nur auf das Atmen. Hört sich einfach an? Ist aber echte Geduldsarbeit, jedenfalls in den ersten 2 Wochen. Von geführten Meditationen halte ich nichts, da wieder Geräusche von außen, Medienkonsum. Einfach mal Abschalten und nichts tun und nichts "hören".
    Es ist natürlich nicht ganz einfach mit einem Brummton im Ohr, das erfordert zunächst noch mehr Mühe. Aber es hat sich echt gelohnt! Dran bleiben! In Büchern über Gelassenheitstrainig oder Stressreduktion kann man die einfache Atemmeditation auch nachlesen.
    Die Meditation ist nicht nur zum Runterkommen oder Erfrischen da. Sie kann nach einer Zeit des Praktizierens eine gute Reflexion über das eigene Leben sein. Man sieht sich plötzlich von außen. Einmal hatte ich das Erlebnis, dass sich ein guter Freund um mich kümmert und sich um mich sorgen wollte. Er wollte mein bester Freund sein. Plötzlich erkannte ich mich selbst als besten Freund - ein unglaubliches Erlebnis!
    Ich glaube auch, dass die meisten Brummer auch hochsensible Persönlichkeiten sind. In diese Richtung auch mal denken und sich akzeptieren.
    Ich wünsche Euch ALLEN alles Gute und vieeeel Ruhe und grenzt Euch ab, sagt öfters NEIN. Ganz wichtig.
    Liebe Grüße
    beckman