Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat, Kontakt sucht ist besser aufgehoben im Forum zum Brummton. Ein Forum, in dem sich über den Brummton ausgetauscht wird - ich selbst bin dort eher selten unter dem Namen "Versteher" zu finden. Ich habe dort extra das Thema "Heilung des Brummtons" erstellt, damit dort eine Art Landeplatz für Fragen ist. Natürlich lade herzlich dazu ein, sich auch die anderen Beiträge anzuschauen!

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten. Wenn ihr Fragen an mich persönlich habt, nehmt Kontakt zu mir auf.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 182
  • #182

    Karl-Heinz (Freitag, 21 April 2017 12:23)

    Hallo Zusammen,

    seit 2012 vernehme auch ich täglich das Brummen., ich wohne in 86845 Großaitingen. Im Radius von 50 km ist das Brummen im gleichen Tonlaut zu hören – sowohl im Haus als auch außerhalb. Die Anlagen im Industriegebiet sowie die Ölbohrungen wurden gestoppt, das Brummen blieb jedoch, daher ist die Ursache ausgeschlossen. Seitdem gab es gesamt drei Momente an dem es plötzlich totenstill war, Balsam für die Ohren. Das Brummen ist demnach auf eine Anlage zurück zu führen, die kurzeitig abgeschaltet worden war. Am 01.01.2017 zwischen 17 und 18 Uhr war es ebenfalls im Radius von 20 km plötzlich totenstill (ich war mit dem Auto unterwegs), Mobilfunk sowie die Stromzufuhr funktionierte nach wie vor. Mittlerweile ist bekannt, dass das Brummen in ganz Süddeutschland zu hören ist. Am Gardasee ist dieser Ton nicht zu hören.

    Viele Grüße,
    Karl-Heinz

  • #181

    Mike (Mittwoch, 08 März 2017 10:28)

    Kann Sebastians Buch dringend empfehlen. Hatte das Glück, seine Vorabversion zu lesen. Wunderheilungen sind natürlich in allen Bereichen eher selten. Aber wer einmal akzeptieren kann, dass das Brummen von innen ( damit meine ich keine medizinischen Probleme im Innenohr) und nicht von außen kommt, hat schon unendlich viel gewonnen. Das dauert natürlich seine Zeit. Da ist Sebastians Buch wirklich eine Hilfe. Dass ich als Brummer natürlich auch noch interessiert bin an möglichen ZUSÄTZLICHEN äußeren Einflüssen, möge man mir verzeihen ;-)
    L.G. Mike

  • #180

    Frank (Donnerstag, 02 März 2017 10:11)

    Mir hilft oft braunes Rauschen auf dem Kopfhörer oder z.B. nur auf einem Ohr ein leiser Sinus-Ton mit 66.67 - 7.83 = 58.84 Hertz. (z.B. mit Android App ToneGen und in der App der Button Custom)

  • #179

    Batian (Dienstag, 14 Februar 2017)

    Als ich plötzlich vom Brummton betroffen war und mich im Internet auf die Suche nach einer Ursache/Heilmöglichkeit begab, fand ich kaum etwas zu auslösenden Substanzen bzw. Schadstoffen. Doch genau das war bei mir der Fall.

    Nachdem ich den Auslöser gefunden und eliminiert hatte, verstummte auch das lästige Brummen im Ohr.

    Das Folgende könnte für Brummton-Geplagte interessant sein, die eine körperliche Ursache ausschließen können, deren Brummton in der Intensität schwankt, auch mal extrem belastend oder erträglich bis kaum wahrnehmbar sein kann und vielleicht sogar mal längere Pausen einlegt. Auf wen das zutrifft, der sollte mal die Inhaltsstoffe seiner Produkte checken mit denen er so in Kontakt kommt und nach „Phenoxyethanol“ Ausschau halten.

    Ich hatte dreimal nacheinander im Abstand mehrerer Wochen das charakteristische andauernde Brummen mit Vibrationsgefühl in einem Ohr. Das erste Mal von unerträglich belastend über erträglich bis komplett weg in einem Zeitraum von ca. 4 Wochen. Das zweite und dritte Mal erträglich bis komplett weg innerhalb ca. 1-2 Wochen. Jedes Mal konnte ich ein bestimmtes Produkt als Auslöser dingfest machen. Jedes Mal verstummte das Ohrbrummen nach Weglassen des Produktes innerhalb 1-2 Wochen vollständig. Die Verbindung zwischen den drei unterschiedlichen Produkten konnte auf eine bestimmte ursächliche Substanz eingegrenzt werden: Phenoxyethanol (wird als Konservierungs-, Desinfektions-, Lösungsmittel oder Duftstoff eingesetzt).

    Fortsetzung in Teil 2

  • #178

    Batian (Dienstag, 14 Februar 2017 11:16)

    Teil 2 (Fortsetzung von Teil 1)

    Auslöser waren:
    1. ein Haargel, das ich bei meiner ersten Brummton-Attacke ahnungslos über 2 Wochen hinweg regelmäßig anwendete
    2. eine andere Marke/Sorte Haargel, das ich nur 1x anwendete
    3. mehrmaliges Anlegen einer neuen, vor dem ersten Gebrauch nicht gewaschenen Küchenschürze aus Baumwolle.

    In beiden Haargels war laut Inhaltsangabe Phenoxyethanol enthalten. Bei den anderen Inhaltstoffen gab es nur teilweise Übereinstimmungen. Aufgrund ihrer Wirkungsweise bzw. durch die Tatsache, dass sie kaum durch die Haut in den Blutkreislauf eindringen können, konnten diese als Verursacher ausgeschlossen werden. Eine Übereinstimmung mit dem 3. Auslöser, der Baumwollschürze, war nur über das Phenoxyethanol möglich, da dieses auch als Textilbehandlungsmittel eingesetzt wird. Das Besondere an Phenoxyethanol ist, dass es bei Hautkontakt sehr leicht, schnell und zu einem hohen Grad über die Haut resorbiert wird.

    Aus Verschiedenen Quellen geht hervor, dass Phenoxyethanol eine neurotoxische Wirkung hat. Man geht jedoch davon aus, dass eine Schädigung nur bei langanhaltender Exposition und/oder bei höheren Dosen eintritt. Eingehend untersucht wurde dies bisher jedoch nicht. D. h. eine neurotoxische bzw. ggf. ototoxische Wirkung einer geringen Dosis auf den menschlichen Organismus ist nicht ausgeschlossen.
    Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/3527600418.mb12299kskd0026/full

    Ich bin selbst nur ein Brummton-Betroffener und medizinisch-pharmazeutischer Laie, deshalb kann ich über den Wirkmechanismus nur spekulieren:
    Da ich bereits auf geringste Mengen dieser Substanz so extrem reagiert habe, wäre eine Art „Stoffwechselstörung“ denkbar, aufgrund dessen das Phenoxyethanol gar nicht bzw. nicht schnell genug abgebaut und das zerstörerische Werk vollbracht wurde.
    Wegen der neurotoxischen Wirkung auf das Zentralnervensystem wäre auch ein Zusammenhang mit Vibrationsgefühlen in verschiedenen Körperbereichen oder anderen Befindlichkeitsstörungen möglich, wie sie bei manchen Betroffenen auftreten.

    Die meisten „normalen“ Menschen vertragen Phenoxyethanol in geringer Menge problemlos, da es üblicherweise relativ schnell verstoffwechselt und als dessen Hauptmetabolit Phenoxyessigsäure wieder ausgeschieden wird.


    Das Fatale ist, dass man mit Phenoxyethanol praktisch überall in Kontakt kommen kann, und eine Aufnahme sehr leicht über die Haut, die Atemluft oder den Mund möglich ist:

    1) Als Konservierungsstoff in Kosmetikprodukten darf der fertigen Mischung bis zu 1% zugesetzt werden. Phenoxyethanol kann in sehr vielen Produkten enthalten sein: Flüssigseifen, Waschlotionen, Shampoos, Bodylotions, Sonnenmilch, Hautcremes, Deodorants, Makeupentferner, Haargel, Haarwasser, Parfums usw.
    Aufgrund der aktuellen Diskussion über die Schädlichkeit der Konservierungsstoffe aus der Parabengruppe, wird als Ersatzstoff in nächster Zeit vermutlich Phenoxyethanol in noch mehr Kosmetikprodukten zu finden sein.

    2) Geschirrreiniger, Weichspüler, Wasch-, Putz-, Reinigungs-, Desinfektions-, Lösemittel und Raumdüfte können ggf. eine sehr viel höhere Konzentration Phenoxyethanol enthalten.

    3) In medizinischen Produkten wie Wund-/Hautdesinfektionsmitteln oder Salben ist ebenfalls eine höhere Konzentration zulässig.

    4) Naturtextilien wie Baum-/Schafwolle können mit Phenoxyethanol als Konservierungsstoff zum Schutz vor Schimmel-, Schädlings- bzw. Mikrobenbefall behandelt sein.

    5) Phenoxyethanol ist auch ein weit verbreitetes Lösungsmittel in Klebstoffen, Lacken, Kühl- und Schmierstoffen und wird als Weichmacher verwendet. Aufgrund des hohen Siedepunktes von 245 °C gilt es per Definition nicht als Lösemittel und darf deshalb auch in Produkten die mit „Lösemittelfrei“ gekennzeichnet sind eingesetzt werden (als Lösemittel im technischen Sinne gelten Substanzen mit einem Siedepunkt unter 200°C). In Innenräumen gast wegen des hohen Siedepunktes Phenoxyethanol über einen sehr langen Zeitraum aus Bodenbelagsklebern und Lacken/Farben etc. aus und belastet die Raumluft. Über diesen Weg kann es sich auch in zuvor nicht belasteten Materialien anreichern.

  • #177

    Angelika Rheinland (Samstag, 04 Februar 2017 12:25)

    Liebe Jutta und andere Brummer,

    ich habe den BT seit 2012 und hatte früher auch extreme Nächte mit LKW im Schädel und meine gesamte linke Seite hat vom Fuß bis zur Schulter innerlich vibriert. Nach mittlerweile 5 Monaten mit Gymnastik und Entspannungsübungen sowie Optimierung Vitamine und Nährstoffe (siehe # 171) ist mein Brummton zur Zeit seit etwa 3 Wochen nur als leichtes Summen zu hören, insbesondere wenn ich auf der Brumm-Seite liege. Ich kann super einschlafe. Es gibt sogar Tage, an denen ich den BT überhaupt nicht höre. Bin dann fast erschrocken und kann die Ruhe kaum glauben!

    Das Gefühl der Vibration auf der linken Seite ist übrigens verschwunden, nachdem ich nach einem Tip meiner Physiotherapeutin beim Orthopäden endlich die Diagnose Piriformis-Syndrom und dementsprechend Physiotherapie bekommen habe. Das heißt, dass der Birnenmuskel (Piriformis) verspannt bzw. verkürzt ist und dadurch am Po und am Bein auf den Ischiasnerv drückt. Dadurch kommt es zu Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühlen an Po, Hüfte und Bein bis zu den Zehen. Auch hier war also Muskelverspannung die Ursache für einen Teil meiner Beschwerden.

    Für mich ist wichtig, dass ich möglichst täglich Entspannungsübungen und Gymnastik mache. Dabei reichen meist 20-30 min völlig aus. Manchmal schüttele ich meinen Körper auch nur locker aus wie bei einem afrikanischen Stammestanz. Sieht lustig aus, hilft mir aber zu entspannen.

    Habe gemerkt, dass ich sehr darauf achten muss, mich im Alltag nicht zu verspannen. Merke immer wieder, dass sich z.B. meine linke Schulter hochzieht, wenn ich eigentlich "entspannt" am Schreibtisch sitze und die linke Hand nicht benutze. Oder spanne die linke Faust an, drehe die linke Hand nach innen oder verkrampfe die linke Schulter, wenn ich "entspannt" sitze oder TV sehe. Sehr oft verspanne ich auch den Unterkiefer, weil ich bei Stress auch tagsüber Probleme "kaue". Checke deshalb jetzt immer mal wieder, ob sich was verkrampft hat und lass dass die Muskeln bewusst entspannen, z.B. Unterkiefer locker lassen oder Arme locker schwingen lassen.

    Ich kann euch allen deshalb nur raten, alles mögliche auszuprobieren, was euch hilft! Wünsche viel Spaß beim Herumzappeln :)

    Liebe Grüße aus dem Rheinland
    Angelika

  • #176

    Jutta (Donnerstag, 02 Februar 2017 14:34)

    Liebe Brummerinnen und Brummer ;-),
    bin seit Sept. '15 betroffen (48 J.). Symptome und Besonderheiten identisch wie bei den meisten anderen. Gehör ist super++ (und das trotz Schwerlastverkehr unterm HNO-Fenster!). Habe auch so einiges ausprobiert. Aber erst durch Progr. Muskelentsp. nach Jacobsen, viel Lockerung ähnlich Angelika "Rheinland", vorsichtige Dehn- u. Kräftigungsübungen v. a. der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur, zusätzlich sanfte Bewegung wie flottes Spazierengehen, einem teuren Citrat-Basentrunk, B-Vitamine etc. konnte ich seit Anfang Oktober aus dem lauten, vibrierenden Tag-und-Nacht-Brummen/Wummern und oft entsetzlichen Dröhnen Stück für Stück ein wesentlich leiseres, bisweilen durchbrochenes Brummeln werden lassen. Hin und wieder kaum noch hörbar. Nervt, im Gegensatz zu meinen anderen Ohrgeräuschen, trotzdem noch, aber ich will nicht undankbar sein (hatte meinem Mann ja schon die Tel.Nr. der Psychiatrie-Notaufnahme gegeben ... !).
    Schwindel und das laute pulssychrone Pochen sind inzwischen erfreulicherweise ganz verschwunden. Aufregung (Ärger) verschlechtert kaum noch. Auch kann ich bis auf Ausnahmen, wenn mich die Psyche mal wieder "heimsucht" und ich ins Depri-Grübeln verfalle, inzwischen gut schlafen (nach wie vor mit Ohropax, das Brummen ist dann aber sehr gedämpft). Noch im Sommer '16 stand ich Nacht für Nacht im Bett und ging alle 20 min die Decke hoch. Einmal habe ich sogar mit den Fäusten gegen die Wand geschlagen, so übel ging's mir.
    Angeregt durch Angelikas und Kerstins Erfahrungen mit Vitamin D (Danke, Kerstin, dass du die Sache auch noch einmal auf den Tisch gebracht hast - und herrlich, dass du den "Kumpel" praktisch los bist!) habe ich mich mal intensiver mit dem Thema befasst (auch bzgl. Muskulatur, Ohrgeräusche usw.) und mich bei einem kundigen Hausarzt aus einer entsprechenden Ärzteliste angemeldet. Da man bei einer Schnellaufsättigung oder zumindest bei höherer Dosierung doch einiges beachten sollte, etwa bzgl. Calcium,- Vitamin K2-Haushalt etc., lasse ich mich lieber beraten. Das Laborergebnis bei meinem angestammten Hausarzt steht noch aus, aber so gut wie alle Symptome sprechen bei mir für ein erhebliches Defizit. Bin mal gespannt, ob sich dann hier auch in Richtung Brummen noch was tut. Ist ja nicht auszuschließen, dass zwar bestimmte Übungen schon viel bewirken können, aber trotzdem fehlt noch der / die letzte(n) Kick(s) (oder nur mehr Zeit?). Melde mich sofort, wenn es etwas Interessantes zu berichten gibt.
    Jetzt noch ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die ihre Erfahrungen mitgeteilt haben! Ganz besonders natürlich an Sebastian, der sich hier eine - pardon - Schweinearbeit macht! MERCI für dein jahrelanges Engagement!!! Sollte ich mal in der Gegend sein, verleihe ich dir das Brummer-Verdienstkreuz 1. Klasse!
    Angelika, wie sieht es denn im Moment bei dir aus? Hat sich dein "Begleiter" noch weiter zurückgezogen? Ich würde mich über eine kurze Antwort sehr freuen.
    Das Beste für uns alle wünscht
    Jutta aus Bayern
    P. S.: Bei Interesse: https://www.tk.de/tk/gesunder-ruecken/entspannung-und-entlastung/trainingsposter-muskeln-entspannen/21574 -> Reihefolge Text und Bild stimmt in meiner Druckversion nicht immer, da muss man selbst strukturieren ... und bei den Kräftigungsübungen gehört die Hand nicht in den Nacken, sondern an den Hinterkopf!

  • #175

    Olli (Montag, 23 Januar 2017 01:01)

    ladet Euch mal das Programm Audio Analyzer von der Seite http://www.sedutec.de herunter.
    Das Programm ist kostenlos.
    Damit könnt ihr alle Frequenzen 10 bis 20 khz sichtbar machen.
    Der dargestellte Bereich läßt sich auch gut einstellen , z.B. 10 Hz bis 250 Hz.
    Am besten mit tablet ohne Lüfter. ( wegen der Eigengeräusche )
    Eventuel auch mit externem Mikrofon.
    Mann wundert sich welche diversen Töne von 10 Hz bis 130 Hz zu sehen sind.

  • #174

    Kerstin (Donnerstag, 12 Januar 2017 19:28)

    Ich gehöre zu den ersten Kommentatoren in diesem so wichtigen Forum und habe mich lange nicht gemeldet. Als das Brummen bei mir anfing Ende 2012 dachte auch ich, dass ich es nicht aushalten würde. So wie viele hier probierte ich alles Mögliche, auch Ostempathie, vom HNO Schulmediziner konnte ich eh nichts mehr erwarten. Auch ließ ich Blutwerte in einer Naturheilpraxis nach Mangelzuständen prüfen und siehe da: auch ich hatte starken Vitamin D-Mangel, was meine damalige Hausärztin wie die letzte Wasserstandsmeldung interessierte. So fing ich selbst an zu substituieren, erst vorsichtig, dann 1000 Einheiten pro Tag. Jetzt bin ich schon lange auf die Wochenkapseln mit 5600 Einheiten umgestiegen. Deshalb interessant, weil andere hier im Forum auch den Vitamin D-Mangel genannt haben. Später nahm ich zum Einschlafen noch ein Ohropax ins Brummohr und die Nacht war erträglich. Das brauche ich schon lange nicht mehr! Ich merke zwar, dass das entsprechende Ohr so einen kleinen Treffer weghat, aber es ist nur noch machmal ein unerhebliches Rauschen, was mich in keiner Weise um den Schlaf bringt. Glaubt an Heilung, verzweifelt nicht (was ich bei einigen hier so lesen kann, denn ich war es auch) und bleibt dran! Auf jeden Fall immer noch großen Dank an Sebastian für seine wertvolle Seite!

  • #173

    Angelika Rheinland (Freitag, 09 Dezember 2016 17:26)

    Lieber Willi,
    die Ursachen für den Brummton sind offenbar vielfältig, und ich denke, dass es eben Leute mit innerer Ursache gibt und Leute so wie du, die sehr sensibel auf Brummtöne von außen reagieren. Ich kann nur für mich sprechen und habe für mich eine (innere) Ursache und die entsprechende Behandlung gefunden. Wenn du die Berichte von Leuten liest, die ihren BT wegbekommen haben, hat es auch da meist mit Muskelverspannungen, Knochen/Gelenkbeschwerden und Verkrampfungen durch Stress zu tun. Offenbar ist diese/meine Form des BT mit innerer Ursache meist gut durch Maßnahmen wie Bewegung, Massage, Wärme etc. zu behandeln.

    Es tut mir Leid, dass du offenbar die andere Form des BT mit äußerer Ursache hast. Ich kann dir und allen anderen Brummern nur raten, mit der Ursachenforschung aufzuhören, wenn du alle offensichtlichen Quellen wie Heizungsanlagen etc. ausgeschlossen hast. Nach 4,5 Jahren leben mit dem BT habe ich aufgehört, nach den Ursachen zu suchen und ich rate auch dringend davon ab, sich zu sehr auf die Diskussion innere oder äußere Ursache zu konzentrieren. Für das tägliche Leben mit dem BT ist es wichtig, Dinge herauszufinden, die einem gut tun, egal was die Ursache ist. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass z.B. Mobilfunk die Ursache ist, wird man den Mobilfunk nicht abschalten. Und wir müssen weiterhin sehen, was wir tun können, um mit dem BT zu leben.

    Wie so oft gilt auch bei dem BT: Probieren geht über studieren. Probiert doch mal aus, ob ihr mit warmen Bädern, Massagen oder gezielter Gymnastik bzw. Muskeltraining eine Verbesserung erzielt oder experimentiert mit Tinnitus-Methoden wie Maskierung durch andere Töne, laute Musik hören, Therapie gegen Hyperakusis, Autogenes Training oder auch Gesprächstherapie. Alles ist besser, als aufgeben und sein Leben nur noch ums Brummen kreisen zu lassen!

    Ich hoffe, dass bald jeder von euch eure ganz persönliche Methode hat, um mit oder trotz BT wieder ein reiches Leben zu führen. Schöne Weihnachtstage an alle Brummer!!

    Angelika Rheinland

  • #172

    Willi Weiss (Montag, 05 Dezember 2016 21:47)

    Liebe Angelika,
    wenn das Brummen "eindeutig aus dem Inneren [kommt]" und mit Muskelverspannungen zu tun haben soll, warum höre ich das nur in meinem Reihenhaus und nicht in einem der anderen Reihenhäuser meiner Nachbarn ??
    Das Brummen kommt eben gerade nicht "aus dem Inneren", sondern mit Ihren bzw. den hier und anderswo veröffentlichten Methoden machen Sie nur die Sensibilität der empfangenden Sensoren kaputt bzw. reduzieren diese. An er Ursache, der Quelle des Brummtons, unbd damit an den gesundheitsgefährdenden Folgen ändert das garnichts.

  • #171

    Angelika Rheinland (Donnerstag, 20 Oktober 2016 16:00)

    Liebe Brummer,
    nach weiteren Experimenten mit Bewegung und Mineralstoffen (siehe #145) habe ich nun eine relativ brummarme Zeit erreicht, die schon 3 Wochen anhält. Das Brummen ist tagsüber meist nicht zu hören und nachts sehr leise. Das Vibrationsgefühl in Beinen und Armen ist nach ca. 2 Monaten "Programm" s.u. verschwunden!

    Bei mir kommt das Brummen eindeutig aus dem Inneren und hat mit Muskelverspannungen zu tun. Neben Verspannungen im Oberarmen, Nacken und Schultern verspannen sich offenbar auch der Kiefer und kleinste Muskeln im Ohr. Die Verspannungen kamen durch eine ungesunde Kombi aus Stress, zu viel Sitzen am Rechner und im Auto und Vitamin- und Nährstoffmangel (Vitamin D, VItamin K, Calcium, Phosphat) durch lange Antibiotika-Therapie, die meine Darmflora massiv gestört hat.

    Hier mein kleines Erfolgsprogramm, das einigen von euch hoffentlich auch hilft:
    - Gymnastik gegen Verspannungen im Oberarm-Schulterbereich (Schulter-Arm-Syndrom), alle Bewegungen langsam 5-10 Mal wiederholen und zwischen den Übungen die Arme locker schwingen lassen; insbesondere Schultern langsam heben und senken, Schultern locker nach vorn und nach hinten kreisen lassen, ausgestreckten Arm langsam groß nach hinten und Vorn kreisen lassen wie eine Windmühle, Kopf nach rechts, links, vorne und hinten drehen bzw. neigen, Arme seitlich mit leichtem Winkel ausstrecken und Hände nach hinten und vorne verdrehen

    - warme Vollbäder oder Duschen, Sauna und Fango oder Hot Stone Massagen gegen meine oft kalten und verspannten Muskeln

    - lasst vom Arzt checken, ob ihr einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel habt! Muskeln brauchen Magnesium, Kalium und Calcium sowie Vitamin D zum richtigen Funktionieren; nach vom Arzt festgestelltem (!) Vitamin D- und K, Calcium- und Phosphatmangel nehme ich mittlerweile täglich 3000 i.E. Vitamin D (rezeptfreie Tabletten 1000 i.E. aus der Apotheke), 600 mg Magnesium (3x 200mg über den Tag verteilt) und nehme über die Nahrung täglich ca. 1000 mg Calcium auf. Ich esse genauso wie vorher, esse aber mehr Gemüse und magere Milchprodukte und trinke gutes Mineralwasser. Bei euch kann es ganz anders aussehen, deshalb bitte erst checken lassen! Hatte im Urlaub 3 Wochen die Einnahme der Vitamine und Co. vergessen und prompt wieder schlimmes Brummen!
    - bei akutem Brummen hilft mir wie Angelika Görlitz auch die Wachskugel im Ohr, aber nicht im Brummohr, sondern im anderen! Höre dann meinen Puls stärker und das lenkt mich vom Brummohr ab. Ich nehme die Ohropax Classic aus Wachs mit der Watte außen. Gibts in Drogeriemärkten oder in der Apotheke.
    Gebt nicht auf! Liebe Grüße Angelika

  • #170

    Mike (Donnerstag, 20 Oktober 2016 11:04)

    Hallo!

    Bin mittlerweile 30 Jahre alt und dieser so genannte Brummton hat bei mir vor einer Woche angefangen; mitten in der Nacht war er auf einmal da.

    Zunächst habe ich natürlich auch erst einmal alles mögliche im Haus nach der Herkunft untersucht; Kühlschrank, diverse Trafos, den Subwoofer, alles elektronische - nichts. Eine hinzugezogene Bekannte saß dann bei mir im Zimmer und meinte auch, absolut "nichts" zu hören. Dann hatte ich die Zahnarztpraxis in Verdacht, die sich in unserem Haus ein Stockwerk über uns befindet - denn tagsüber hört man da so allerlei Brummen, Wummern und von dem Röntgengerät wollen wir gar nicht erst reden ... aber Nachts? An einem Wochenende? Um 3 Uhr in der Früh? Auch meinte/meine ich mir einzubilden, dass mein rechts Ohr vibriert. Oder zumindest sich so anfühlt.

    Ich lag im Bett, ich lag auf dem Sofa, stand in der Dusche, lag in der Badewanne (alles Nachts, um diverse Räumlichkeiten zu testen) - es brummte. Nur im Treppenhaus war es (eventuell auch nur Einbildung) deutlisch leiser.

    Wenn zum Beispiel eine Kehrmaschine die Straße entlang fährt, dann höre ich auf einmal neben dem üblichen, lästigen lauten Geräusch, dass so ein Gefährt nun mal von sich gibt, mittlerweile zusätzlich ein dumpfes Dröhnen.

    "Super!" dachte ich mir. "Jetzt hast du neben deinem 10 Jahre alten leisen rauschen auch noch einen niederfrequentiken Brummton!" Hab schon auf alles und jeden geschimpft und mir dann aus Reflex oder Verzweiflung einfach die Finger in die Ohren gesteckt - und weg war er. Nichts. Nur noch das normale "Rauschen" vom Körper und mein mittlerweile bekannter und nicht als störend wahr genommener Tinnitus.

    Was bei mir den Brummton leiser/komplett aus macht:

    - Finger in die Ohren
    - Den Kopf bewegen
    - Tagsüber "normal meinem Tageswerk" nachgehen

    Seltsam ist, dass ich - wenn ich den Kopf in die unmöglichsten Winkel neige, den Brummton mal weniger, mal mehr wahr nehme.

    Trotzdem bin ich zum HNO, der meinte: "Wetterfühligkeit und eventuell Hals-Nacken-Wirbel"-Irgendwas.

    Seltsam ist nur, dass ich seit Jahren schon auf einem Schlafsofa liege und mich auch noch nie um Massagen und Entspannung gekümmert habe und diesen Ton nicht hatte. Aber ja, während ich diese Zeilen schreibe, habe ich ein richtiggehend ekelhaftes Stechen und Ziehen in meinem Bereich zwischen den Schulterblättern und auch dem Nacken.

    Was ebenfalls seltsam ist:

    - Ich höre verflucht gut. Ehrlich, ich habe ein so dermaßen gutes Gehör, dass ich es höre, wenn bei meinem Mitbewohner der Subwoofer noch eingeschaltet ist, aber nur auf Stand-By läuft.

  • #169

    Doris (Dienstag, 18 Oktober 2016 00:01)

    Hallo Angelika Görlitz,
    kannst du bitte mal schreiben, wo es diese Wachskugeln gibt und wie man die anwendet? Ich habe von der Apotheke auch alles durch probiert - nix hat geholfen. Bei mir geht das Brummen rund um die Uhr seit Juni 2015... Danke! Ich kann auch bald nicht mehr - alles, aber auch alles, was die anderen schon beschreiben, habe ich durch ...

  • #168

    Andreas (Montag, 17 Oktober 2016 17:41)

    hallo
    bei mir brummt es unregelmäßig,aber manchmal bis zu 24 stunden.ich bin nachts auf die straße selbst dort ist es zu vernehmen.der tiefe ton ist dauernd mit unregelmäßiegen kurzen unterbrechungen.
    der ort ist berlin steglitz,steglitzer damm ecke halskestr.
    ich habe dieses brummen nur dort.
    jetzt brummt es gerade,in der letzten woche 2 mal.
    es nervt total und ich bin mir halt zur zeit nicht sicher ob es eine ursache ist die von ausserhalb her rührt.
    liebe grüße andreas

  • #167

    Peter (Montag, 03 Oktober 2016 14:41)

    Ich höre meinen Brummton vor allem abends und nachts, tagsüber weniger. In einer akuten Phase dauert er 1 bis 30 Sek., dann kommen 1 bis 5 Sek. Pause, und es geht wieder von vorn los. Viel Bewegung und Geräusche schwächen ihn ab oder lassen ihn zeitweise verschwinden. Wer hat bei sich Ähnliches beobachtet?

    Orthopädische, neurologische und HNO-Untersuchungen haben bei mir keine Ursache erkennen lassen. Zur Zeit versuche ich es mit Osteopathie und Physiotherapie. Hat jemand Erfahrung mit einer TCM-Behandlung, z.B. Akupunktur?

  • #166

    Angelika Görlitz (Dienstag, 27 September 2016 08:00)

    Hallo, es ist einige Zeit vergangen, seit ich hier geschrieben habe und ich bin im Nachhinein sowas von froh, dass ich diese Seite damals gefunden habe. Ich habe genau wie es hier sehr oft beschrieben wird, erst lokale Ursachen gesucht, sogar die Nachbarn nervös gemacht mit meinen Fragen und verstand einfach nicht, dass niemand diese Brummgeräusche wahr nahm. Ich war irgendwann sogar fest überzeugt, nur noch ein Umzug konnte helfen. Die ersten Wochen nach meinem Umzug war nichts mehr zu hören, dann ging es wieder von vorne los. Und da wurde mir endlich klar, dass es von mir selber kommen muss. Hilfe suchend fand ich dann diese Seite hier und habe über das Lesen festgestellt, dass bei anderen auch oft nur ein Ohr betroffen ist. Und habe dann auch gleich einen Tipp probiert, der mir sofort half. Eine kleine Wachskugel ins linke Ohr stopfen. Alles andere wie Ohropax oder andere Marken, die speziell Hörschutz anbieten, halfen nicht. Die Wachskugel half mir also künftig durch die Nacht und ich schlief endlich wieder mal durch. Die Ernährung habe ich nicht umgestellt. Nur ärztlich festgestellter Vitamin-B12-Mangel mit Tabletten ergänzt.
    Inzwischen brauche ich nachts keine Wachskugel mehr. Der Ton ist nur noch ganz selten und sehr leise im Hintergrund zu vernehmen und zwar nur dann, wenn ich über meine ehrenamtliche Tätigkeit tagsüber zu viel fremde Probleme" auf mich lade". Da ich aber nun weiß, dass es bei mir reine psychische Ursachen sind/waren und ich außerdem weiß, wie ich mir selber helfen kann, ist der fast verschwundene Brummton nicht mehr lebenseinschränkend.
    Ich wünsche allen hier, dass sie ebenfalls irgendwann ähnliche Erfolgserlebnisse schreiben können.
    Und Danke an alle, die mir mit ihren Tipps helfen konnten.

  • #165

    Maria (Dienstag, 30 August 2016 16:05)

    Ergänzend möchte ich noch sagen, dass in meinem Fall der hohe Tinnitus Pfeiffton in den Untersuchungen des Gehörs seinen Abdruck hinterlassen hat ( Einbussen meiner Sinneszellen in genau diesem hohen Frequenzbereich). Der HNO Arzt meinte, das ist ein Tinnitus. Der Brummton auf dem einen Ohr war bei den Hörtests dagegen nicht zu entdecken....der Arzt sagte mir, das dieser Ton durch muskuläre Verspannungen verursacht werden und KEIN Tinnitus ist. Er sprach dann lieber von Ohrgeräuschen. Erklärt hat er mir die Ursache folgendermassen: Die Muskeln verkrampfen und bringen mit ihren Schwingungen das Gewebe und die Knochen zum Vibrieren was dann auf den Hörnerv, der aus dem Schädelknochen austritt, übertragen wird. Somit war auch bei mir der Brummton durch Bewegung und Finger tief ins Ohr stecken unterbrochen, der hohe Tinnitus Pfeiffton nicht! Wie gesagt, versucht mal die Tipps umzusetzen. Wichtig war auch noch, das das Hintergrundgeräusch auf das man sich konzentrieren soll (Musik, Naturgeräusche etc) nicht den zu maskierenden Ton überlagern soll sondern nur so laut sein soll, dass man den störenden Ton noch hört. Sport hat bei mir nicht viel geholfen, da anscheinend die Verkrampfungen dadurch nicht gelöst werden. Es wurde sogar besonders schlimm, wenn ich Übungen für die Muskulatur gemacht habe.

    Liebe Leidensgenossen, versucht es einfach, kostet fast nichts, nur ein bisschen Zeit

  • #164

    Maria (Samstag, 27 August 2016 18:50)

    Das laute Brummen begann vor einem Jahr, (nach einer sehr stressigen Zeit mit OP und Todesfällen in der Familie), dazu bekam ich dann auch noch ein halbes Jahr später einen schrillen, extrem lauten Pfeiffton im anderen Ohr.
    Als das Brummen, meist nachts, begann, ging es mir durch Mark und Bein. Ich bekam sogar Schweissausbrüche und lief nachts in der Nachbarschaft herum um die Quelle des Lärms zu finden. Ich glaubte an einen Motor, der mit seinen wechselnden Drehzahlen, mich um den Schlaf brachte. Abends hatte ich Angst, ins Bett zu gehen.
    Nach einigen, fast schlaflosen Nächten bin ich zum HNO, der mich gründlich untersuchte und sich lange mit mir unterhielt.
    Er gab mir einige Tipps mit auf den Weg. 1.Vermeidung von Stille, ich solle mir nachts einen Zimmerspringbrunnen anschalten ( ich habe dann einen digitalen Bachlauf in youtube gefunden und aufgenommen, so spare ich mir das lästige Reinigen und höre auch keine nervigen Geräusche einer Wasserpumpe.) 2. Autogenes Training vor dem Einschlafen ( ebenfalls zigfach in Youtube zu finden), 3. Zahnschiene, Aufbissschiene, da ich massiv mit den Zähnen knirsche. 4. Muskelentspannung durch verschiedene Techniken. 5. Nicht an die Geräusche denken, sich auf Musik oder andere Töne konzentrieren. 6. Positiv denken und fest daran glauben, das es besser wird.

    Ich habe alles beherzigt und mache täglich Yin Yogaübungen, das sind lange, passiv gehaltene Stellungen. Ich mache es für den Rücken und Faszien.
    UND SIEHE DA, das Wunder ist geschehen - die Ohrgeräusche sind weg!!!! Nur wenn ich extremen Stress habe, kommen sie ein paar Minuten, wie ein mahnendes Echo aus der Vergangenheit auch an meine Seele und meinen Körper zu denken. Ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben und wollte mich in die Psychatrie einweisen lassen...Jetzt habe ich mein Leben und meine Lebensfreude zurück. Vielleicht kann ich mit meiner Erfahrung jemanden helfen

  • #163

    Brummosaurus (Mittwoch, 22 Juni 2016 02:53)

    Seit Jahren vernehme auch ich diesen Brummton, und ich bin mir hundert Prozent sicher, dass es physikalisch ist und keine Einbildung, nämlich aus dem Grund, weil es gestern so stark brummte, dass mein Vater mich aufmerksam machte, ob ich das auch höre, was ich natürlich bestätigte. Es ging von ca. 22.oo Uhr abends und war selbst am Vormittag noch zu vernehmen. Es war so stark, dass man fast wahnsinnig werden kann, wenn es leise ist und man sich ständig drauf konzentriert (oder muss).Hören kann man es sowohl im Keller, als auch unter dem Dachgeschoss, jedoch fiel mir auf, dass es im gekachelten Bad teils noch stärker wahrgenommen wird als in "möbliertem" Raum. Ich gehe stark davon aus, dass die Räume wie ein Resonanzkörper wirken und je kahler sie sind, desto stärker bounced der "Infraschall". Es hört sich tatsächlich an, als wenn ein LKW mit laufendem Motor in der Nähe parken würde, und sich die Vibration des laufenden Wagens ins Gebäude überträgt, was aber natürlich nicht wirklich der Fall ist, aber das ist der beste Vergleich der mir einfällt, da ich das schon erlebt habe, es ist sehr, sehr ähnlich. Wegen des "Resonanzkörpers" haben wir auch versucht ob es leichter wird, wenn man die Fenster oder Türen nach draussen öffnet, aber das brachte garnichts.
    Jemand der bei uns übernachtet hat, hat das Brummen nachts auch gehört und gefragt was das denn wäre? Erklärung konnte ich keine definierte geben, meinte aber, dass es ist definitiv physikalisch erklärt werden kann.

    Heute ist es wieder komplett verschwunden, sehr seltsam.
    Wir wohnen Luftlinie ca. 300-400 Meter von einem Güterbahnhof entfernt und ich vermute sehr stark, dass dieses Dröhnen auch von laufenden Dieselloks von diesem Bahnhof ausgeht, oder von irgend einer anderen Anlage, z. B. "unterirdischer Kompressor" der in dieser Bahngegend auch nachts läuft, zu welchem Zweck auch immer?! Draussen kann ich das Dröhnen nicht wirklich vernehmen, trotzdem liegt über dem Güterbahnhof immer eine etwas "dröhnende" Geräuschkulisse, auch im Freien, und auch nachts. Ich bin mir fast hundert Prozent sicher, dass es sich um Vibrationen handelt, die evtl. Kilometerweit übers Erdreich oder die Luft übertragen werden. Ich kenne ein ähnliches Brummen von schweren Rüttelplatten, wenn irgendwo in der Nähe eine Baustelle ist und das Erdreich nach dem Aufgraben damit verdichtet wird, je grösser bzw. schwerer die Rüttelplatte desto stärker das Brummen das sich im Gebäude aufbauscht.

    Das komische ist jedoch, dass direkt neben unserem Grundstück ein ca. 20 Meter tiefer Wasserkraftwerkkanal entlang läuft, und dieser V-förmig auf ebenfalls 20 Meter Breite die Landschaft "zerschneidet" - Das ist sehr komisch, da dieser Kanal eigentlich durch die Tiefe und V-förmige Breite "das Bahnhofsgelände" sozusagen wie ein "tiefes Tal" komplett von unserem Grundstück abtrennt und man meinen möchte es könnte sich da kaum eine Vibration durch so ein weites Tal und über einen halben Kilometer weit entfernt übertragen ?!?
    Womöglich ist aber genau das der Grund warum man das Brummen so stark vernimmt, da sich dieser "Kanal" ebenfalls wie ein Resonanzkörper verhalten kann und das noch verstärkt?!? Oft ist es ja so, dass es in Flusstälern auch "hallt" wenn man dort etwas laut ruft, oftmals sogar mit leichtem Echo. Das Dröhnen könnte sich also ebenfalls dort extrem verstärken und dann auf der Gegenüberseite weiter wandern, womöglich sogar das Kanal-Tal entlang! Wie eine Infra-Schallwelle die den Kanal entlang läuft? Vielleicht hat der Kanal sehr viel damit zu tun, er könnte evtl. auch Schallwellen aus der Luft durch die V-Form bündeln und verstärken bzw. weitergeben, wer weiss.

    Mir fiel auf, dass auf fast allen Punkten die auf der "Brummkarte" eingetragen wurden in der Nähe Eisenbahnlinien nahe liegen... womöglich hat es generell mit Eisenbahnstrecken und Übertragung von Vibrationen der schweren Züge zu tun? Im Gästebuch denke ich auch gelesen zu haben, dass jemand das in der Nähe eines Wasserkanals/Dieselschiffes wahrgenommen hat... das wäre ja ähnlich.

    Womöglich hört man es in Gebäuden ohne Keller weniger als in Gebäuden mit Keller, wenn die Vibration aus der Erde kommt... da Kellerwände evtl. wie Schallabnehmer in der Erde wirken können und das über Körperschall die Wände hoch bis in obere Stockwerke gelangt.

    Oder es sind doch die Aliens die mit riesigen unsichtbaren Raumschiffen Nachts über unsere Köpfe hinwegfliegen... wie bei den "Phoenix Ufo Sichtungen" die hunderte von Menschen gesehen haben sollen... ;-) Keiner weiss es.

  • #162

    Moine (Samstag, 18 Juni 2016 17:18)

    In meiner alten Wohnung hörte ich dieses Brummen. Es war nicht von Anfang an da. Ich ging davon aus, der Mieter unter mir hat ein Aquarium oder einen Nachtspeicherofen oder so. Das Geräusch brummte nur nachts, wenn ich den Kopf auf dem Kopfkissen hatte, dann war es stärker, wenn ich ihn hob, war es schwächer. Ich dachte, das Aquarium oder was auch immer steht an der Wand und der Ton wird durch die Wände nach oben über den Boden ins Bett geleitet.
    Jetzt bin ich umgezogen, nur 1 km weiter und das Brummen ist immer noch da. Nachts, wenn ich das Fenster öffne, höre ich es draußen nicht, es ist nur im Haus. Und wirklich nur nachts, wenn ich mich tagsüber ins Bett lege, vibriert es nicht..
    Von Anfang an hatte ich irgendwie den Flughafen im Verdacht.

  • #161

    Kai (Montag, 06 Juni 2016 08:19)

    Ich habe seit Januar 2016 das Ohrenbrummen und seit etwa 2 Jahren einen Tinnitus im linken Ohr. An den Tinnitus habe ich mich gut gewöhnt, das Brummen seit Anfang diesen Jahres war dann aber auf jeden Fall wieder eine neue...Herausforderung. Ich versuche immer noch herauszufinden, wann ich das Brummen nachts bekomme und wann nicht. Ich war auch schon bei meiner HNO-Ärztin (die meinte mein Gehör wäre einwandfrei) und beim Osteopathen (das Rumgeknacke fand ich eher unheimlich und hat auch nicht geholfen). Mittlerweile bin ich mir relativ sicher, dass es mit meinem Kiefer zusammenhängt, und dann nachts auftaucht, wenn ich tagsüber angespannt/konzentriert am Rechner gesessen habe (was leider fast täglich ist). Wenn diese Situation nicht auftaucht geht der Ton weg und zwar komplett. Letzte Woche erst war ich im Urlaub und seit 2-3 Tagen kommt das Brummen wieder.
    Was ich auch herausgefunden habe, aber wohl keine richtige Lösung ist - nach einem lauten Konzert ist das Brummen erstmal 2-3 Tage komplett weg.

    Mittlerweile sehe ich das ganze aber recht gelassen, und das hilft wohl am meisten.

  • #160

    Nadja (Mittwoch, 01 Juni 2016 18:15)

    Hallo an alle Mitleidenden,

    was ich hier lese macht mir Angst. Muss ich jetzt damit leben?
    Seit knapp über einem Jahr wohne ich in Witten in einer Souterrain Wohung. Gartenseite ebenerdig, 1/3 der Wohnung im Erdreich. Erst hörte ich es im Herbst 2015 für 2 Wochen. Als der Terror vorbei war hatte ich bis zum Frühling Ruhe. Dann gings wieder los. Jetzt hört es seit Wochen nicht auf. Wie hier manche Menschen das Brummen beschreiben, dem stimme ich nur zu. Sehr tief, immer nachts, hört sich an wie ein Propellerflugezeug oder wie die Lichtschwärter von Star Wars, pulsiert.... es macht wahnsinnig. Auch mit Ohropax komme ich nicht zur Ruhe, da sich das Brummen aus dem Erdreich wohl irgendwie auf das Möbiliar und somit dann weiter in den Körper überträgt.

    Anfangs lief ich im Haus durch die Räume und versuchte die Quelle zu lokalisieren. Aber weder im Heizungskeller noch in der Waschküche konnte ich fündig werden. Auch wenn ich das Haus dann nachts verlasse, um es hören, gibt es meist zu viele Nebengeräusche um es zu lokalisieren.

    Wir haben eine Drainage um's Haus, dafür befindet sich unter einem Betondeckel eine Pumpe. Ein Nachbar hat mit mir den Deckel entfernt und wir haben die Pumpe angemacht, aber die "schnurrt" leiser als meine Katze, also konnte ich das ausschließen. Der Hausverwalter konnte sich dieses Problem auch nicht erklären und sagte mir, es würden sich sonst
    unter dem Haus keine weiteren Maschinen oder sonstiges befinden, von denen er wüsste.

    Auch die Nachbarn der Häuser nebenan fragte ich bereits, ob sie eine unterirdische Anlage hätten. Keine weiß Rat.

    Seit einiger Zeit führe ich so eine Art Buch. Ich schreibe mir die Uhrzeit auf, wann es beginnt, ob es regnet oder trocken ist. Leider finde ich kein Muster. Mal ist es trocken, mal regnet es, mal fängt es um 3.00h an, mal um 4.30h. Vor 3 Tagen, was es komischerweise gar nicht, die letzten Nächte dann wieder regelmäßig.

    Überlege, ob ich ausziehen soll.

    Gesten habe ich an sämtliche Ämter der Stadt geschrieben ob man nicht prüfen könnte, ob hier irgendwo was im Boden ist.
    Heute finde ich diese Seite....

    Liebe Grüße an alle Brumm-Leidensgenossen & wünsche uns allen, dass es irgendwann aufhört.
    Nadja

  • #159

    Viola (Freitag, 20 Mai 2016 22:54)

    Hallo an alle, aber besonders an Sören (131),

    ich wohne in der Venne, also nicht weit weg, und höre seit 2 1/2 Jahren den Brummton: Im Winter deutlich lauter, im Sommer manchmal gar nicht, unter Umständen aber dann doch, wenn ich drauf achte. So ist es natürlich gut zu ertragen, im Winter hilft dann am Besten der Finger im linken Ohr - rechts höre ich das offenbar überhaupt nicht. Das erklärt auch, daß es nicht ortbar ist und von überall zu kommen scheint. Je nach Lautstärke hörte ich zu Beginn einen Ton, der in unregelmäßigen Abständen unterbrochen wurde, was es dann schwer macht, ihn auszublenden. Als der Ton dann mal lauter war, merkte ich, daß es gar keine Unterbrechung war, sondern ein leiseres Brummen. Jetzt fallen mir die Lautstärkeunterschiede nicht mehr so auf - ich versuche möglichst wenig dran zu denken, nachdem ich am Anfang mir echt Mühe gegeben hatte, der Ursache auf die Spur zu kommen. Wir haben ein Einfamilienhaus auf dem Lande: auch das Ausschalten der kompletten Stromversorgung brachte keinen Unterschied, so daß ich mir dann sicher war, daß die Quelle nicht im Haus ist. Im Haus ist es aber lauter als draußen, wo es fast nie zu hören ist, außer es ist ganz laut. Ich war dann mal durch den Garten gewandert - es war überall gleich laut (leise, und nicht mehr hörbar, wenn ein Auto vorbeifuhr oder der Wind gerade sehr in die Bäume fuhr), drinnen erheblich lauter. Wenn es laut war, aber nicht so laut, daß ich es bei geöffnetem Fenster oder gar draußen noch hören konnte, konnte ich es aber in unseren Autos, sobald die Tür geschlossen war, wieder hören. Es muß irgendwie durch Resonanz verstärkt werden oder wird leicht durch Natur-Hintergrundrauschen überdeckt. Ich hatte immer die Idee, nachts mal mit dem Auto loszufahren, an verschiedenen Orten den Motor abzustellen und zu schauen, ob es irgendwo lauter oder leiser wird, um die Quelle zu orten. Aber bislang gab es noch keine dazu geeignete Nacht. Ich hatte auch schon die Idee, wenn der Ton laut ist, mal in anderen Häusern zu lauschen, ob ich es da auch hören kann - habe ich aber noch nicht umgesetzt - die meisten werden da gar kein Verständnis für haben. Irgendwie habe ich immer die Vorstellung, es müßte eine Bohrung sein. Ein Motor, der dauerhaft läuft?? Wie ein Bohrhammer, der beim Auftreffen auf den Beton lauter brummt als wenn man die Arbeit kurz unterbricht, um woanders anzusetzen, der Motor in dieser Zeit aber weiterläuft. Wenn der Nachbar Gülle pumpt, klingt es auch ähnlich, ist aber deutlich unterscheidbar. Oder die Schiffe auf dem Kanal, der Dieselmotor hat eine Ähnlichkeit, ist aber nur ähnlich und keinesfalls die Ursache. Da es nachts deutlich lauter wird, ist wohl eher nicht der Straßenverkehr dafür verantwortlich zu machen. Im Moment ist es kein Problem für mich, ich kann ohne Gehörschutzbügel schlafen, bin nur ganz zufällig über diese Seite gestoßen, was doch eine Genugtuung ist, wenn man Leidensgefährten findet. Nach wie vor würde mich natürlich die Ursache sehr interessieren. Daß ich den Ton links höre und nicht rechts ist leicht erklärlich, da das linke Ohr deutlich besser hören kann. Und ja, ein Tag nach Sylvester ein Tag ohne Brummton, der im Winter doch sehr stört - eine Erleichterung. Und die Idee, jetzt systematisch mit Krach sein Gehör zu verderben, kam mir auch schon ... Wenn ich an anderen Orten war, habe ich den Ton noch nie gehört. Einen Zusammenhang mit Streß kann ich nicht herstellen. Aber wenn ich zufällig dann, wenn der Ton sehr laut ist, Kopfschmerzen habe, verstärkt es den Kopfschmerz sehr, aber auch nur, wenn ich nicht den Finger im linken Ohr habe. Ich schildere das alles so deutlich, da ich den Eindruck gewonnen habe, daß es bei verschiedenen Personen unterschiedliche Ursachen sind. Aber bei uns könnte es ja vielleicht die gleiche sein - wegen der räumlichen Nähe. Falls Du mich kontaktieren willst, findest Du meine Homepage unter meinem Namen in Verbindung mit dem Nachnamen Heins. Mein Ton klingt übrigens ungefähr so wie das zweitunterste E auf dem Klavier; laut Wikipedia entspricht das dann wohl der Frequenz von 82,4069 Hz. Im Moment höre ich ihn leise und dauerhaft, ohne Unterbrechungen. Wenn ich den Kopf schüttel, hat das keine Auswirkung. Wenn ich einen Ton auf dem Klavier angeschlagen habe, dauert es ein paar Sekunden, bis ich den Brummton wieder höre. Vielleicht ähnlich, wie wenn man nachts die Taschenlampe ausmacht: dann dauert es auch etwas, bis man wieder was sehen kann.

    Herzlichsten Dank an den Betreiber dieser Seite!!!

    Beste Grüße an alle Leidensgenossen

  • #158

    Thomas (Mittwoch, 18 Mai 2016 11:45)

    Hallo Ihr da. Darf mich jetzt wohl auch zu den Brummern zählen ...
    Seit vorgestern Nacht habe ich ein Brummen auf dem rechten Ohr, das ich nicht so recht einsortieren konnte bzw. immernoch nicht kann. Bei mir ist es aber ganz anders als der hier vielbeschriebene Dieselmotor. Eher wie das Geräusch eines Propellerflugzeug in grosser Höhe, dass der Wind mal mehr, mal weniger herträgt. In so gut wie jedem Kriegsfilm hört man das Geräusch, wenn die Bomber nahen. Bin nachts im ganzen Haus rumgelaufen, ob es irgendwo stärker oder schwächer wird. Fehlanzeige. Im doch recht stillen Zimmer, wenn der Rechner (Lüfter/Festplatten) vor sich hin rauscht, ist absolut nix zu hören, aber sobald ich ins Bad gehe, kommt das Brummen. Immer die selbe Frequenz, eben nur mal mehr oder weniger intensiv. Nicht lauter oder leiser ! Es ist auch ein klein wenig, als würde es im Ohr vibrieren, ein wattebauschähnlicher Druck bis hin zu fast unmerklichen Vibrationen. Kommt auch nicht direkt von ausserhalb, eher im Ohr selbst. Den Finger-im-Ohr-Trick kann ich nicht direkt bestätigen, da das Brummen dafür noch? zu leise ist. Schnelle Kopfbewegung funktioniert, aber das Brummen kommt recht schnell wieder. Anmerken möchte ich noch, dass ich gelegentlich auch einen normalen Tinnitus auf zwei verschiedenen, aber deutlich höheren Frequenzen habe, der aber recht schnell wieder verschwindet. Meist Sekundensache bis zu vielleicht halber Minute. (die verschiedenen Frequenzen nicht gleichzeitig, mal so und mal so )
    Aber das Brummen kommt recht zuverlässig, wenn ich in ganz stiller Umgebung bin.
    Bin dann recht schnell via Suchmaschine auf die Seite hier gestossen. Noch würde ich das Brummen eher als Phänomen statt als Problem ansehen, aber es ist deutlich verschieden vom Tinnitus. Der pfeift absolut gleichmässig ohne Druck oder Vibratioen, bis es verschwindet. Das Brummen variiert irgendwie in der Intensität.

    Grüsse in die Runde, Thomas

  • #157

    Schmitt Rolf (Samstag, 23 April 2016 21:30)

    Hallo,

    im SWR lief aktuell eine Sendungen über tiefe Brummtöne.
    Ich höre diesen Brummton auch. Viele Jahre habe ich selbst nach einer Lösung gesucht.
    Beispiel:
    - Basslautsprecher bei Nachbarn
    - Bodenschallwellen durch Züge
    - Nachts laufende LKW-Motoren um die Kühlung im Hänger zu sichern.
    - Heizungsanlagen
    - Tiefbrunnen
    - Flugverkehr
    Kurzum, ich konnte letztendlich alles ausschließen.

    Während der Suche habe ich folgendes als Fakten zusammengestellt:
    1. Der Brummton war nur bei Wind aus dem Südwesten zu hören.
    2. Er war nur Nachts bei Ruhe zu hören.
    3. Der Brummton hat ab und zu unterschiedlich lange Unterbrechungen.
    4. Er erinnert an einen entfernt, ruckelnd laufenden Dieselmotor.

    Dadurch hatte ich letztendlich die Autobahn in Verdacht.
    Die A5 ist auch Nachts stark befahren. Es gibt aber auch einige Momente in denen kein Fahrzeug fährt.
    Da ich die Fahrzeuge die die Autobahn befahren in einer Entfernung von ca. 500m auch sehen kann, habe
    ich festgestellt das der Brummton sich zeitlich leicht verzögert mit den sichtbaren Fahrzeugen synchron verhält.
    Nach kurzem Nachdenken über die Fahrzeuggeschwindigkeit von Norden kommender Fahrzeuge und
    Schallgeschwindigkeit ergab sich dass die Schallquelle in rund 1,0 km - 2,0km Entfernung in südwestlicher
    Richtung bei der Autobahn zu finden sein müsste. In dieser Richtung liegt in ca. 1,5km Entfernung eine
    Autobahnbrücke.

    Das brachte mich auf die Idee die Autobahnbrücke als Ursache zu sehen. Nach einer Besichtigung vor Ort war
    es mir sofort klar. Ein Fahrzeug fährt auf die Brücke, es gibt ein kurzes lautes Auffahrgeräusch dann eine
    Brumm-Vibration bis das Fahrzeug die Brücke verlässt. Der bei mir zu Hause ankommende extrem tiefe
    Brummton war vor Ort nicht als direkt als einen Basston zu hören. Aber das hörbare Geräusch war von
    seiner Musikart exakt gleich.

    Dafür habe ich für mich die folgende Erklärung gefunden:
    Die Autobahnbrücke ist auf beiden Seiten auf Gummi und Metalllagern gelagert. In der Mitte steht ein gelagerter Pfeiler.
    Damit hängt die Brücke baugleich wie die Membran eines Basslautsprechers frei in der Luft. (Siehe Anhang)
    Die Brücke verhält sich demnach wie ein Basslautsprecher. Sie hat alle erforderlichen Komponenten. Sie erzeugt, erregt durch Fahrzeuge extrem tiefe Töne die sich über mehrere Kilometer weit verbreiten. Auch in Richtung Himmel. Diese Schallwellen werden vom Wind bis zu mir getragen. Da die Brücke bei uns ungefähr in Südwest Richtung liegt, ist der Brummton in der Nacht nur bei Wind aus dieser Richtung laut hörbar.

    Da ich jetzt weiß woher dieser Brummton kommt, ist er für mich erträglicher geworden. Die Suche nach der
    Ursache hat aufgehört. Meine Ausführungen können natürlich nicht jeden Brummton erklären, aber einige mit Sicherheit. Betroffene Menschen können nur hoffen dass die Bauingenieure dieses "Membranschwingungsverhalten" von Brücken zukünfig beim Bau berücksichtigen.

    Ich hoffe, dass ich etwas zur Lösung beitragen konnte.

  • #156

    Miriam (Donnerstag, 21 April 2016 17:25)

    Ein Hallo aus der Schweiz,

    Zu Beginn des Brummens war es etwa 2002. ich lebte damals etwa 8km ausserhalb Basel. Dachte, es sei ein Sportflugzeug, das über das Haus fliegt, bis ich mich fragte, warum das Flugzeug noch immer über dem Haus kreiste (mitten in der Nacht). Dann habe ich gemerkt, dass es in meinem Kopf ist. Gab Unterbrüche, aber über die Jahre wurde es immer durchgehender. Habe den Brummton nun gute 10 Jahre permanent im Kopf. Unterbricht machmal bei Kopfbewegungen oder Geräuscheinflüssen, setzt aber gleich wieder ein. Ich kann gut damit umgehen, schlafe bestens, weil ich mich weigere, dass es mir den Schlaf raubt. Aber seit etwa 6 Monaten stelle ich fest, dass ich er generell noch lauter geworden ist und komme jetzt an den Punkt, wo er mich jetzt langsam wirklich stört. Wie gesagt, ich kann sehr gut damit umgehen, blende es einfach aus. Aber es wird mir langsam zu viel. Gehe das nächstens mal an. Hoffe, wir finden die Lösung dazu, Freunde.

  • #155

    Daniel (Dienstag, 12 April 2016 22:05)

    Es wird bei jedem anders sein. Ich kann nur sagen, dass ich nach längerer Zeit den Brummton überhaupt erst als solchen bewusst bemerkt hatte und dann monatelang über Maschinentöne etc. rätselte.
    In einer deutlich stilleren Wohngegend angekommen, ging ich der Frage verstärkt nach. Ich nehme nicht an, dass das Ausschalten meines WLANs und eines Radioweckers nebst Lampe per Steckleiste neben dem Bett die Besserung brachte. Kurzzeitige Erleichterung, vielleicht auch langsame Besserung oder einen Beitrag dazu, brachte Ohrenlüften mit zugekniffener Nase.
    Als beste Maßnahme scheint mir jedoch Stressabbau mit ausreichend bis viel Schlaf zu sein, vermutlich auch Stille. Einige der plausibelsten medizinischen Erklärungen sind ja Verspannungen und feinste Vibrationen in Hals, Kiefer und Ohren. Es ist deshalb auch richtig, das teilweise die angenehme akustische Ablenkung durch einen gewissen Geräuschpegel wie Radio und Musik natürlich auch abhilft, sogar eine gewisse positive Nachwirkung in der Stille hat.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Vielzahl dieser Störungen auf vielfältige Stressphänomene zurückzuführen sind. Wer sie für ein paar Wochen bewusst stark reduziert, kann vielleicht eine Linderung spüren.
    Wenn bei mir solche Empfindungen derzeit auftauchen, sind sie schon deutlich abgeschwächt. Die Hoffnung sollte man also wohl nicht aufgeben.

  • #154

    Angelika Rheinland (Donnerstag, 31 März 2016 13:45)

    Hallo Sonny Robert,
    dein Bericht hat mich sehr berührt, weil ich dasselbe durchgemacht habe wie du. Am Anfang in der Akut-Phase vor 4 Jahren war es auch sehr schlimm. Mir hat damals sehr geholfen, mit einem Stirnband mit eingebauten Lautsprechern zu schlafen (bin auch Seitenschläfer). Die gibt es bei den gängigen Internet-Anbietern unter Suchworten "Stirnband mit Lautsprecher" mit Kabel oder Bluetooth. Lass die Finger von den sehr billigen ab 15 Euro; hatte schnell Kabelbruch! Konnte am besten schlafen, wenn ich in der Endlosschleife das Geräusch aus der Kabine eines fliegenden Flugzeugs abgespielt habe. Kann man runterladen als jet-60-low.mp3 unter https://ccrma.stanford.edu/~dattorro/Tin/tin.html. Nutze dieses Rauschen auch noch heute tagsüber, wenn mal wieder schlimm ist.
    Ich hoffe das hilft dir!
    Liebe Grüße an alle Brummer

  • #153

    René (Donnerstag, 31 März 2016 10:23)

    Hallo zs,
    alleine die Tatsache, dass ich diese Seite gefunden habe, hat meinen Zustand schon etwas verbessert, wenngleich das "Brummen" dadurch nicht verschwunden ist, allerdings hilft es zu sehen, dass es ein bekanntes Symptom ist und ich nicht der Einzigste bin. Ich habe gleich Termine beim Osteopathen vereinbart und erhoffe mir hier Linderung. Mir fällt übrigens auf, dass das Geräusch beim Zähneputzen mit der Ultraschallbürste verschwindet, wobei das ja nicht die Lösung sein kann. ICH WÜNSCHE EUCH ALLES GUTE !

  • #152

    Sonny Robert (Mittwoch, 30 März 2016 00:52)

    ich mag nicht mehr :-( das brummen im ohr ist pervers ;-( ich habe seid ca 10-12 jahre tinitus, doch seid das brummen dazu kam (seid ca 6 monate) ist das leben eher schlecht als recht, bin beim hno in behandlung, bekommen hab ich was zum beruhigen, was natüröich nicht hilft, auch meine hausärztin hab ich mein problem vorgelegt, ich bekam harmlose schlaftabletten, die natürlich auch nicht helfen, das einizige was hilft, den finger aufs ohr, ja toll, das ist sehr unbequem genauso wie das kopfschütteln, das ist doch auf dauer nicht lebendswert, bin mal wieder,wie fast jeden tag dem abgrund sehr nah :-( ja lautes fernseher hilft genauso wie lautes radio, doch blöd wenn der partner früh rausmuß, kopfhörer simd schlecht, weil ich nur auf der seite schlafen kann, irgendwann ... ! beim zahnarzt bin ich auch in behandlung, oh was war ich voll hoffnung das vielleicht der backenzahn der lange eine entzündung hatte, gezogen wurde, das der vielleicht grund fürs brummen war, fehlanzeige, zahn ist raus, problem behalten :-( ich hab so die schn.... voll :-( ; DANKE , das ich mich hier auskotzen durfte UND SORRY an die, denen mein text zu lang ist :( bin eher schreibfaul, aber ich halte den scheiss nicht mehr all zu lange aus :-( FRAGE wenn doch der finger auf dem ohr hilft, gibt es da nicht eine möglichkeit nen finger von mir abzuschneiden und den ins ohr reinzuoperieren ?? nicht lachen, die frage ist mein voller ernst ... über ernstgemeinte antwort würde ich mich freuen, mit traurigen gruß sonny ....

    ter.an.tel@hotmail.de

  • #151

    Fabian (Donnerstag, 17 März 2016 17:43)

    Tach!
    Ich lebe nun seit fast 3 Jahren mit dem tiefen, vibrierenden Brummton im Ohr.
    Vor ca. einem Jahr ist mir aufgefallen, dass immer, wenn ich länger (mehrere Stunden) in einem Club war, der Brummton erst sehr stark ist, doch dann nach und nach verschwindet, bis er nach einigen Stunden nicht mehr zu hören ist. Er bleibt danach für 1-2 Tage fern.
    Nun kann man natürlich nicht jeden Tag bis in die Puppen in einem Club verbringen - logisch. Also musste ein Kompromiss her. Ich begann dann irgendwann mit einem sehr hochwertigen Muschelkopfhörer (Pioneer) laut Musik zu hören - erfolglos. Irgendwann, habe ich mir auf der Arbeit, einfach nur weil ich gerade Lust auf Musik hatte, In-Ear-Kopfhörer (Samsung, mit sehr guter Basswiedergabe) in die Ohren gesteckt und sehr laut Musik auf dem betroffendem Ohr gehört - unbewusst und ohne Absicht. So hörte ich ca. 6 Studen sehr laute und gut Basshaltige (Deephouse, Electro usw.) Musik. Als ich nach Feierabend nach Hause kam, hatte ich den selben Brummton mit der gleichen überaus starken Intensität wie sonst auch nach einer Autofahrt (auch heute noch) auf dem linken Ohr. Doch dann begann der selbe Effekt wie nach einem Clubbesuch - er verschwand langsam.

    Nun meine Lösung für den Alltag:

    -Montagmorgens 4 Stunden sehr laute Musik.
    -Dienstag bis Freitag reichen dann täglich 2 Stunden.
    Samstag und Sonntag lasse ich die Musik weg - der Brummton ist allerdings dann am Montagmorgen wieder voll da und daher benötige ich Montags 4 Stunden um ihn kleinzubekommen (habe es Woche für Woche ausprobiert - angefangen bei 1 Stunde).

    Vielleicht hilft es ja jemandem. Mir jedenfalls hat es ein wenig die Freude am Leben zurückgegeben.

    LG Fabian

  • #150

    Angelika Rheinland (Montag, 14 März 2016 13:37)

    Liebe Brummer,
    wie bei Agnuz6569 brummte es gestern (Sonntag) wieder stark in der Nähe von Köln, obwohl es die letzten 3 Wochen davor relativ leise war. Mir ist aufgefallen, dass es bei mir oft unter der Woche leiser ist und es am schlimmsten von Samstag Abend gegen 20 Uhr bis Montag nachmittags brummt. Das ist auch so, wenn ich nicht das ganze Wochenende zuhause bin, sondern auch wenn ich z.B. sonntags unterwegs war. Ist also nicht abhängig von der Zeit, die ich zuhause verbringe (je länger desto brumm...). Habt ihr auch solche "guten und schlechten Tage" in einem bestimmten Rhythmus? Wäre es vielleicht sinnvoll, anstelle einer geographischen Karte mal eine Übersicht über die BRUMMZEITEN zu machen?
    Liebe Grüße aus dem Rheinland!

  • #149

    Agnuz6569 (Sonntag, 13 März 2016 21:07)

    Heute brummts wieder ordentlich in Havixbeck bei Münster/NRW

  • #148

    sirdynamite (Mittwoch, 09 März 2016 11:45)

    http://mobil.express.de/koeln/nerviger-ton-das-suedstadt-brummen-wird-immer-mysterioeser-23690310

    Hier ein Bericht in der Express.

  • #147

    Susu (Sonntag, 14 Februar 2016)

    Habe 2-3 monate nach dem ohrbrummen dazu auch noch (seit 3 monaten) rauschen in den ohren bekommen,was bei umgebungsgeräusche, beim reden usw lauter wird ...hört sich an wie eine heuschrecke ,meine ohren sollen gesund sein,die sinneshärchen/sinneszellen sind angeblich auch gesund, ich versteh das nicht
    Hat das noch jemand ? Ich brauche hilfe :( ich weis echt nicht mehr weiter....
    Lg
    Susu aus berlin

  • #146

    Angelika Görlitz (Samstag, 06 Februar 2016 16:03)

    Liebe Brummer,
    zuerst einmal vielen Dank für die lieben Grüße von meiner Namensvetterin Angelika aus dem Rheinland.
    Werde mich künftig auch anders outen, damit keine Missverständnisse aufkommen, wer gerade schreibt.

    Ich war inzwischen bei meinem neuen Hausarzt, da ich ja frisch zugezogen bin. Da wurde dann auch nach Blutentnahme tatsächlich festgestellt, dass bei mir ein gravierender Vitamin-D-Mangel herrscht.
    Bevor ich also den Weg zum HNO antrete, werde ich das verschriebene Mittel erst einmal einnehmen, da mein Brummton ja nicht ganz so extrem laut ist und ich ihn mit einem Stöpsel im Ohr nachts -fast- ausschalten kann.
    Ich werde dann hoffentlich auch, wie bei Dir, Angelika Rheinland, nach zwei Monaten sehen, ob es hilft.

    Zum anderen habe ich nach dem Lesen Deines Beitrages einige Übereinstimmungen in Bezug auf bestimmte Symptome festgestellt.
    Und dass ich im Gegensatz zu früher viel, viel mehr Milchprodukte zu mir nehme (z.B. jeden Morgen einen großen fettarmen Joghurt mit frischem Obst) .Vielleicht sind das am Ende des Tages tatsächlich zuviel Milchprodukte.
    Werde es mal versuchsweise eine Weile reduzieren.
    Ich werde mich dann ebenfalls wieder melden.

  • #145

    Angelika Rheinland (Montag, 01 Februar 2016 18:00)

    Liebe Brummer,
    kann nach Therapie mit Vitaminen und Magnesium einen Teilerfolg bei der Heilung des Brummtons berichten. Ich hatte meinen Vitamin D-Spiegel beim Arzt messen lassen, und es wurde ein Mangel festgestellt. Obwohl der Brummton leider immer noch da ist, kann ich nach nun 2 Monaten Vitamin D (s.u.) gelassener mit dem Brummen umgehen und bin nicht mehr so nervös und angespannt. Weiterhin sind einige andere Symptome verschwunden, die früher immer zusammen mit dem BT aufgetreten sind:

    - nächtliches Aufwachen mit Angst und Verfolgungswahn -> verschwunden, schlafe die Nacht durch!
    - Absacken des Blutdrucks und Übelkeit bei Bewegung -> selten geworden
    - innere Unruhe und Kribbeln/Vibration in Beinen und gesamter linker Körperseite (Brummseite) -> sehr selten geworden!
    - Gefühl von Druck auf der Brust, Atemnot und Hustenreiz -> verschwunden!
    - verspannte Kiefer-, Schulter und Nackenmuskulatur -> deutliche Besserung!
    - Gefühl, dass der Boden unter den Füßen schwankt -> nur noch sehr selten
    - akustische Halluzinationen (Hören von Stimmen und Musik) ->verschwunden!
    - extreme Lärmempfindlichkeit insbesondere bei tiefen Motorengeräuschen -> deutlich weniger

    Nehme seit 2 Monaten ein:
    - Vitamin D 40.000 i.E. pro Woche (= 2 Kapseln 20.000 i.E., verschreibungspflichtig!) -> bessere Aufnahme von Magnesium und Calcium aus dem Darm
    - Vitamin K2 100 Microgramm täglich -> verteilt Calcium und Magnesium zwischen Knochen und Blut/Muskeln/Nerven
    - Magnesiumcitrat 600 mg täglich, verteilt auf 3x200 mg morgens, mittags und abends
    - viel Obst, Gemüse und Nüsse und wenig Milchprodukte zur Calciumversorgung, KEINE Calciumtabletten!

    Meine verschwundenen bzw. verbesserten Symptome lassen sich alle mit Vitamin D-Mangel und dadurch gestörtem Calcium-Magnesium-Haushalt erklären. Sowohl Mangel an Calcium als auch Magnesium kann u.a. Nervenüberreizung und Muskelverspannungen verursachen. Davon können alle Muskeln betroffen sein, also auch die im Ohr und im Kiefer. Vielleicht eine Ursache für das Rattern im Ohr? Weiterhin kann Magnesiummangel eine Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis) auslösen. Vielleicht Ursache für Brummer?

    Hatte es früher schon mit hochdosiertem Magnesium allein versucht, aber - wie viele Brummer - nach anfänglichem Erfolg keine anhaltende Wirkung außer Durchfall erzielt. Vielleicht, weil man ausreichend Vitamin D und Vitamin K braucht, um das viele Magnesium auch aufzunehmen und zu verteilen. Ich mache weiter mit der Therapie, da ein Gleichgewicht erst nach 4 Monaten Einnahme erreicht werden soll. Ich werde berichten!
    Liebe Grüße, insbesondere an meine Namensvetterin aus Görlitz :)

  • #144

    Angelika (Montag, 18 Januar 2016 16:43)

    Mein Brummton begann im Februar 2014. Genau zu diesem Zeitpunkt wurde an der Heizung in unserem Mehrfamilienhaus gearbeitet, wo ich zur Miete wohnte. Ich schob natürlich die Geräusche dieser Instandhaltung an der Heizungsanlage zu. Aber niemand im Haus (8 Parteien) hörten ebenfalls die Geräusche. Die Brummtöne setzten allerdings wochenlang aus oder blieben wochenlang.
    Da ich kurz vor der Rente stand und ich in München wegen der erhöhten Mieten eh umziehen wollte, bin ich nach Görlitz gezogen. In der Gewissheit, dass sich nicht nur die Miethöhe verringert. Das war wohl nichts.....
    Nun, nach zwei Monaten beginnt wieder alles von vorn. Genau das gleiche, in gleicher Intensität und wieder nur linksseitig. Momentan hilft mir nur die neu gewonnene Erkenntnis, dass ich mit einem Ohrstöpsel im linken Ohr -fast- keine Brummtöne mehr höre und mich damit auch etwas entspannen kann.
    Inzwischen habe ich hier im Forum einige Berichte gelesen und bin somit nicht allein. Was mich wiederum zusätzlich beruhigt.
    Gut finde ich, dass auch Hinweise zum Stress gekommen sind, denn ich stand vor meinem "ersten" Brummton unter enormen beruflichen Stress, der auch mit Mobbing zu tun hatte. Der Tipp für autogenes Training wird mir vielleicht sogar helfen.

  • #143

    Robert (Montag, 04 Januar 2016 21:43)

    Hallo Brummer,
    Belästigung durch Schallübertragung, kein Brummton, es geht nicht um Lautstärke!
    Es begann im September 2015, meine Frau hörte teilweise Tagsüber oder Nachts Musik in unterschiedlichen Tönen. Sie kann die Musikstücke nachsummen. Auch fühlt sie dass das Sofa wackelt oder das es in einer Holzband knistert. Erst habe ich es bezweifelt, weil ich nichts hörte, dann sind wir, wenn sie Nachts etwas hörte durch die Nachbarschaft, manchmal um 2 oder 4 Uhr, gezogen und konnten so die Entstehung einkreisen. Daraufhin haben wir vermutet das es durch einen Nachbarn der neu hinzugezogen war entsteht. Nachdem das von dem Hauseigentümer bei dem der Nachbar wohnt, angezweifelt wurde, habe ich seit dem 2.1.2015 ein Tagebuch geführt wann meine Frau es hörte und ob zu dieser Zeit der Nachbar anwesend war. Unser Wohnung liegt in Sichtweite des Nachbarn.
    So habe ich mittlerweile ca 25 Seiten Tagebuch geschrieben, mit Datum und Uhrzeit und Art der Belästigung, indem wir nachweisen können das es nur während der Anwesenheit des Nachbarn zu den Belästigungen kommt. Wenn er im Urlaub ist kommt nichts bei uns an.
    Wir haben mit einer Physikerin und Professoren der Hochschule für Musik gesprochen und unsere Kenntnisse erweitert.
    Erst als wir die Mitteilungen des RKI von 2007 gelesen haben wussten wir das es sich um Infraschall, Tief- und Niederfrequenten Schall handelt. = Empfehlung des Robert Koch-Instituts.
    http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/UmweltKommission/Archiv/Schall.pdf?__blob=publicationFile Die Beschwerden meiner Frau sind teilweise identisch mit den Angaben in dieser Mitteilung.
    Weitere Erkenntnisse erfuhren wir durch die Internetseite: Zusammenfassung von Störschall - Gegenschall / Antischall, http://www.bosy-online.de/Gegenschall.htm
    Meine Frau hört alleine dies Schallwellen die sie als Musik oder Körpervibrationen spürt. Das Problem ist das die meisten Menschen damit nichts anfangen können.
    Mehrfach habe ich meine Frau getestet um zu prüfen ob sie sich das einbildet oder nicht. Tatsache ist das sie genau sagen kann wann der Nachbar seine Musik hört und wann er sie ausschaltet. Es können auch Filme oder Computerspiele sein die diese Übertragungen aussenden. Bis heute ist meine Frau, seit Anfang 2015, 196 mal an Tagen und mehrfach Nacht gestört worden. Die Gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann man beim RKI nachlesen.
    Nach Mitteilung eines Musikprofessors treten diese Schallwellen nur bei bestimmter Musik / Filmen und Spielen im Fernsehen oder auf dem PC auf. Es ist eine bestimmte Art von Tönen im tiefen Bereich die übertragen werden.
    Die Schwierigkeit für Unbeteiligte ist das es sich um Schallwellen handelt die nur von sensiblen Menschen gehört werden. Wir haben zwar das Glück das wir die Quelle haben, aber es gibt offenbar keine Gesetzliche Regelung gibt, die das verbietet. Wir haben mehrfach versucht uns mit dem Nachbarn zu einigen. Ich glaube er versteht das Ganze nicht. Deshalb haben wir jetzt einen Anwalt eingeschaltet.
    R. Glaß glass@email.de

  • #142

    Angelika (Dienstag, 29 Dezember 2015 19:57)

    Liebe Brummer, über die Feiertage hat es mal wieder heftig gebrummt und ich habe den BT weder mit Wärme noch mit Sport oder viel Magnesium zum Verstummen gebracht. Nur Spaziergänge draußen, längeres Autofahren, laute Musik über Kopfhörer hören und Kinobesuche haben mich zeitweilig abgelenkt. In der Wohnung habe ich z.Zt. ständig einen Kopfhörer mit Rauschen auf (Geräusch in einem Flugzeug, download unter Tinnitus Masker mp3 jet-60-low). Nachts kann ich einschlafen, indem ich das nicht brummende Ohr auf meine Handfläche oder meinen Oberarm lege.

    Habe die Gelegenheit auch für weitere Selbsterforschung genutzt und wiedermal gemerkt, dass mein Brummen nicht durchgehend ist, sondern ähnlich wie ein nicht rund laufender Motor pulsiert. Ist das bei euch auch so? Nach Vergleichen von BT mit Puls in Ruhe bzw. nach kurzer sportlicher Betätigung habe ich festgestellt, dass mein BT meist pulssynchron ist! Abweichungen sind vor allem dann hörbar, wenn ich ein- oder ausatme. Werde im neuen Jahr einen Termin beim HNO machen und das mal checken lassen. Gute Infos zum Thema pulssynchrones Ohrgeräusch und die meist harmlosen Ursachen gibt es bei http://news.doccheck.com/de/1659/der-etwas-andere-tinnitus/

    Hier noch eine andere Idee zum Thema BT, wenn eine äußere Quelle vorliegt: Selektive Hyperakusis = Geräuschüberempfindlichkeit auf bestimmte Frequenzen. Das könnte erklären, warum manche vom BT fast wahnsinnig werden, während andere den Ton zwar wahrnehmen, sich aber überhaupt nicht gestört fühlen. Hier ein link:
    http://www.dasgesundeohr.de/ohr/606_selektive.shtml

    Freut euch wie ich auf Silvester, denn die Knallerei hat den Vorteil, dass sie sogar den BT übertönt! Alles Gute für 2016 und liebe Grüße insbesondere an Sebastian!

  • #141

    Lina (Mittwoch, 23 Dezember 2015 14:44)

    Macht euch nicht verrückt...ich hab mich verrückt gemacht. Habe depressionen bekommen weil kein arzt mir helfen konnte und ich gemerkt habe es geht nicht weg. durch depressionen, stress habe ich nach 3 monaten auch noch rauschen in den ohren bekommen, was bei lärm lauter wird, auch wenn ich rede zischt es im ganzen kopf :(
    Jetzt wünsch ich mir ich hätte nur das brummen, :( ich weis nicht mehr wie ich so weiter leben soll

  • #140

    Katrin (Donnerstag, 17 Dezember 2015 22:02)

    Hallo Uwe, hallo Liga,

    Wohne südlich von Berlin in Teltow und höre nun schon seit 1,5 Jahren diesen Brummton, nicht permanent. Vor allem in der Nacht und vormittags ... definitiv muss es von einer Anlage kommen. In der gesamten Umgebung höre ich es, kann es aber nicht orten. Habe das Umweltamt eingeschaltet. .. Bis jetzt ohne Ergebnis oder wirkliche Hilfe.

    Vg katrin

  • #139

    Angelika (Samstag, 12 Dezember 2015 11:13)

    Liebe Brummer,
    zur Linderung des Brummtons hat mir früher gut ein warmes Vollbad mit verschiedenen Badezusätzen (Totes Meer Salz, Ölbad, Badeöl gegen Rheuma) geholfen (siehe #100), aber der Effekt hatte leider nachgelassen. Bis ich dann wieder mit dem Baden mit Salz aus dem Toten Meer angefangen habe: Nun bleibt der BT wieder bis zu 2 Stunden weg, auch wenn es vor dem Baden sehr gebrummt hat, und meine Muskeln sind entspannter! Das Tote Meer Salz enthät neben Salz auch Magnesium und andere Mineralien. Sportler nehmen wohl gerne zur Muskelentspannung ein Bad in Magnesium-Salz. Vielleicht ist Magnesium hier der entscheidende Faktor?
    Ich habe natürlich auch schon die Einnahme von Magnesium probiert und nach anfänglichen Erfolgen wurde es leider wieder schlimmer. Vielleicht sollte ich die Magnesium-Dosis nochmal erhöhen??? Ich werde weiter in diese Richtung experimentieren und berichten.
    Ich wünsch euch möglichst brummarme Feiertage. Liebe Grüße
    Angelika

  • #138

    Andre (Samstag, 05 Dezember 2015 14:29)

    Ich selber litt auch mehrere Monate unter einem existierenden Brummton. Bei mir wurde er ausgelöst durch den Straßenverkehrslärm und den sich daraus ergebenen Körperschall bei Gebäuden.

    Nachdem mir dieser Brummton mehrere Wochen den Schlaf anfänglichst gestört und am Ende komplett geraubt hat, habe ich mich in psychiatrische Behandlung begeben.

    Nach 4 Wochen Behandlung mit Cipralex 10mg kann ich heute sagen, dass der Ton wieder deutlich in den Hintergrund getreten ist und er von mir nicht mehr als störend empfunden wird.

  • #137

    Doris (Donnerstag, 12 November 2015 18:15)

    Hallo liebe Betroffene,
    hab auch so ziemlich alles durch - nichts bringt mich weiter. Habe einen MP3-Player an die Ohrhörgeräte tagsüber angeschlossen, nachts liege ich auf Duo-Kopfkissenlautsprechern, sonst ertrage ich das vibrierende ständige Brummen nicht mehr... verfolge ständig eure Kommentare und bin dankbar für jeden Hinweis.
    Ich schicke euch allen zur Abwechslung einen lieben Schutzengel:
    https://www.youtube.com/watch?v=-B01KMg5mZ4











  • #136

    Christoph (Samstag, 07 November 2015 10:21)

    ...Fortsetzung Eintrag #125...

    Ich habe einen hochwertigen Kopfhörer mit den Hörmuscheln auf dem Boden gelegt und so beschwert, so dass ein guter Körperschluss der Hörmuscheln mit dem Boden entsteht und die sowieso schon sehr ruhigen Umgebungsgeräusche aus der Wohnung weitgehend ausgeblendet werden. Die Messung erfolgte mit dem Kopfhörerkabel am Mikrofoneingang eines Laptops, die Kopfhörer werden also als Mikrofon verwendet. Bei mir tritt der Brummton praktisch immer mit Infraschall zusammen auf. Umso stärker der Brummton, umso stärker der Infraschall.

    Die Aufnahme erfolgt mit Audacity (Freeware). ich nehme mindestens zehn Sekunden auf. Das System hat eine Latenz, am Anfang ist also für einen kurzen Moment keine Aufzeichnung zu sehen. Dann mindestens zehn Sekunden markieren, und per Spektralanalyse auswerten (Anfang NICHT mitmarkieren).

    Die Messung zeigt eine 100% Korrelation von Brummtonstärke zu einem Peak bei 7-8 Hz. Gemessen wird hier im wesentlichen Körperschall, nicht Luftschall.

    Inzwischen war auf ein detailliertes Schreiben dieser Effekte und Messungen ein Mitarbeiter der Immissionschutzbehörde des Kreises da, mit einem geeichten Messmikrofon, dass bis unter 7 Hz misst. Der Peak konnte klar nachgewiesen werden und lag an diesem Tag bis zu 13 dB über dem Grundpegel. Das Brummen und die spürbare Infraschallsymptomatik waren an diesem Tag sehr schwach. Nach meinen Messungen beträgt der Unterschied zwischen den Peakstärken schwacher und starker Tagen 15-20 dB. Damit wäre der Peak an starken Tagen grob 30-40 dB über dem Grundrauschen.

    Das Amt wird weitere Messungen durchführen.

  • #135

    Uwe (Donnerstag, 05 November 2015 09:11)

    Hallo Lina,
    ich wohne in Berlin Wedding und beobachte auch bei mir seit einiger Zeit das brummen .
    Bin schon auf der Suche nach der Ursache.
    Ich denke das es etwas mit dem Umbau vom Flughafen Tegel zu tun hat.
    Ausserdem wird auf der naheliegende Bundeswehrkaserne ebenfalls neu gebaut..
    Was ich aber hier im Forum beobachte ist, das viele betroffene erst in letzter Zeit dieses Symtom verspüren.
    Es könnte sein das mit der Vergabe von UMTS -Rechten an Telefon und TV ,die in letzter Zeit an Umstellungen im Kommunikationsbereich arbeiten die Ursache sein.
    Bei mir fing es ganz harmlos an.
    Wenn ein tiefer ton von draußen an mein Ohr drang, dann hatte ich das Gefühl das mein Trommelfell mitschwingt.
    Wenn ich zu Bett gegangen bin dann hörte ich ein leises Summen.
    Wenn mein Kühlschrang angesprungen ist ,der besonders leise ist. (er hat eine speziellen Motor) Marke Liebherr,
    dann wurde mein Ohr getriggert und summte mit.
    Jetzt ist das Geräusch dauernd ( Summton). Wenn über mir der Nachbar seine Spülmaschine in Betrieb nimmt, dann wird das Summen lauter.
    Im Oktober wurde ani unserer Fernwärmeanlage gearbeitet. Was die dort gemacht haben weiß ich nicht.
    Was ich aber weiß ,ist, das im Jahr 2014 eine neue Umwälzpumpe installiert wurde, denn die alte machte Geräusche.
    Der Summton war auch wie bei Finni öfter mal weg. 2 - 3 Tage um dann aber noch schlimmer wiederzukommen.
    HNO Arzt sagt natürlich es ist Tinnitus. Den hab ich seit 1997 und kann damit gut leben.
    Das ist aber keiner. Wenn ich mir das Ohr zuhalte ist der Summton weg, aber der Tinnitus bleibt.
    Ich finde es echt z. k. das die HNO Ärzte einen nie richtig zuhören ,sonder nur ungläubig schauen
    Meine Frau hört das nicht und andere scheinbar auch nicht .
    Also wird man wieder alleine gelassen und muss darum kämpfen auch dieses Geräusch akzeptieren.
    Für mich heißt das wenn ich das Forum durchgelesen habe ,alles mögliche auszuprobieren.
    Die Odyssee kann beginnen.
    Ich geb nicht auf und ermuntere alle das auch nicht zu tun.
    LG an alle
    Uwe

  • #134

    Lina (Mittwoch, 28 Oktober 2015 20:11)

    Ich wohne in berlin und habe seit 2 monaten brummen im ohr
    Langsam macht es mich verrückt, habe keine lust mehr .
    gibt es noch jemanden aus berlin der das selbe problem hat ?

  • #133

    Finni (Sonntag, 25 Oktober 2015 23:38)

    Ich bin in Bremen und höre ein Brummen seit ca einem Jahr mit kurzen Unterbrechungen von 3 oder 4 Tagen in unregelmässigen Abständen...da ich einen rechtsseitigen Tinnitus habe, der komplett anders klingt und das Brummen nur in meiner Wohnung (Subterrain in an sich relativ ruhiger Lage) auftritt, weiss ich, das es von draussen kommen muss, kann es aber, weil es zwar laut, aber unterschwellig ist, auch beim abgehen einiger Strassen nicht genau orten. Der Ton ist SEHR penetrant, dauerhaft da und in verschiedenen Sequenzen, die sich aber oft wiederholen (oft vergleichbar mit Bässen)- schlafen ist so fast nicht möglich und inzwischen wird mir körperlich schlecht, sobald ich hierher zurück muss...da ich psychisch schon seit Jahren sowieso angeschlagen bin, wird es langsam sehr schwer, zu funktionieren und weiterzumachen ..in meiner Umgebung wird angeblich nichts bemerkt, oder als störend empfunden ..auch nicht bei den Nachbarn über mir, was aber auch daran liegen könnte, das sich Schall in jeder Form im Boden einfach anders verteilt!