Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 435
  • #435

    Anni (Donnerstag, 09 Januar 2020 00:20)

    Hallo,
    ich freue mich gerade, dass ich nicht alleine mit meinem "Brummen " bin. Denn der Rest der Familie weiß partout nicht, wovon ich sprechen.....Meine erste Tat war abends das W-Lan auszustellen. Nun lese ich gerade, dass es vielleicht auch mit Verpannungen einher gehen könnte. Ich habe seit einem halben Jahr einen verspannten Nacken den ich einfach nicht mehr "los " bekomme. Für mich scheint dieser Zusammenhang die naheliegenste Lösung zu sein. - Ich arbeite dran :-). Ansonsten darf man sich vielleicht nicht zu sehr auf das Brummen einlassen. Ich versuche es gleich mal mit Einschlafmusik.,, Gute Nacht und viele Grüße

  • #434

    Jane (Mittwoch, 08 Januar 2020 19:34)

    Guten Abend zusammen,

    und erstmal ein frohes neues Jahr noch.

    Ach man Leute, ich wollte hier endlich mal einen Erfolgsbericht schreiben - aber nix. Ich war Ende November - Ende Dezember mal komplett BT-frei. 5 Wochen. Er war wirklich weg, als nicht nur leise oder sonstwas. Es war großartig und ich dachte, war meine schlimme Phase im November nur das letzte Aufbäumen?

    Aber nun bin ich wieder stark erkältet, und natürlich ließ der SCH... BT nicht lange auf sich warten. Und nun dröhnt es seit 2 Tagen wieder so laut, dass ich ihn auch über die Musik höre. Ich bin ratlos meine Lieben.

    Also, wobei ich mir mittlerweile sicher bin: der BT ist psychisch. Denn es gab mal im Dezember auch 2-3 Momente, wo es plötzlich stark brummte, und das waren alles Momente wo ich kurz super gestresst war. Aber ich konnte den BT dann sofort selber wieder runterfahren, wie so ein Regler, und nach einer Minute war dann wieder Ruhe im Karton. Ich war tiefenentspannt mit dem Ding, hatte dann also nur noch das hohe Fiepen. Das stieg dann auch nach Silvester wieder stärker an, und das ist bei mir auch immer der "Wasserstandszeiger" dafür, dass bald das Brummen wieder einsetzt.

    Die einzige die mich hier noch hoffen lässt, ist Jutta. Da sie mE die einzige ist, die das Brummen komplett los bekommen hat. (Also abgesehen von einigen in den Erfolgsberichten, die das Brummen aber nur ein paar Wochen oder Monate hatten, und wie durch ein Wunder durch einen Chiropraktiker geheilt wurden, die Glücklichen). Minimini leise BT ist für mich keine echte "Heilung", und damit gebe ich mich auch nicht zufrieden. Es deprimiert mich, dass es in den vielen Jahren die die Seite besteht, und wo Sebastian laut eigenen Angaben hunderte an E-books verkauft hat, nur so wenige Heilungsberichte auf der Webseite gibt :-/ Sorry Leute, ja ich bin heut echt schlecht drauf, aber stimmt doch. Müssten es nicht ein paar mehr sein? Heißt das nicht, dass der Großteil der Leute nie geheilt wird? Auch in den Tinnitusforen, da ist nur die Rede von Kompensation, aber nie von Heilung, ich bin super depri :-((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

    @Claudia: gut, dass du schnell herausgefunden hast, dass der Ton von dir kommt. Dann kannst du ihn gleich wie einen Tinnitus behandeln und ihn vielleicht noch wegbekommen, bevor er sich manifestiert. Ich wünsche dir viel Glück!!

  • #433

    Antje Potsdam (Dienstag, 07 Januar 2020 18:19)

    Lieber Sebastian und liebe Brummer-Gemeinschaft,

    so ziemlich genau vor einem Jahr habe ich Bekanntschaft mit einem laut dröhnenden und z. T. am ganzen Körper vibrierenden Brummton gemacht und die Erinnerung an die Intensität lässt mich heute staunen, wie ich diese zermürbende und angstmachende Zeit überstanden habe. Ich war zutiefst verzweifelt.
    Was mir Hoffnung gegeben hat, dass es nicht für immer so bleiben wird, war diese Seite und ich bin der Meinung, dass deine Initiative Leben rettet, lieber Sebastian. Ich verneige mich vor dir. Vielen Dank.
    Über diese Seite habe ich mich immer weiter in die Materie eingelesen und mit der Hilfe von Jutta gelang es mir nach und nach, den Ton zu akzeptieren. Denn innerer Widerstand war Futter für ihn.
    Mit Sport, Entspannung, Wärme und einem hart erarbeiteten Vertrauen in den Fluss des Lebens höre ich ihn auch heute noch, aber leise und nur selten noch aggressiv hämmernd. Da ich mich im Hier und Jetzt Sein übe, kann ich erkennen, wann und warum er plötzlich wieder laut anklopft.
    Er ist mein innerer Begleiter vor dem ich keine Angst mehr habe und es kommt vor, dass ich bemerke: Ups, ich höre ihn gar nicht mehr.
    Also Leute: NIEMALS AUFGEBEN. Es wird wieder besser. Auch wenn es ein Weilchen dauert.
    Mich hat diese Erfahrung stärker gemacht.
    Ich drücke euch allen die Daumen für das Jahr 2020.

    In der nächsten Zeit werde ich nicht so oft schreiben.

    Liebe Grüße

    Antje Potsdam

  • #432

    Claudia (Montag, 06 Januar 2020 22:43)

    Hallo zusammen,

    ich höre seit ca. eineinhalb Wochen einen Brummton. Er ist mir erstmals am Abend nach einem (bei mir seltenen) Schwimmbadbesuch aufgefallen. Als es abends ruhiger wurde, hörte ich ein Brummen und dachte, dass die Nachbarn vielleicht mit zu vielen Bässen Musik hören oder dass irgendwo eine Waschmaschine läuft. Ich bin ums Haus rumgegangen, konnte aber nichts entdecken und draußen war der Ton auch so nicht zu hören. Außer mir hat ihn auch zuhause niemand gehört, was mich noch nicht so sehr verwundert hat, denn ich habe generell ein sehr empfindliches Gehör. Als der Ton dann morgens direkt nach dem Aufwachen wieder da war, war mir klar, dass es keine Waschmaschine sein konnte. Wir sind dann über Silvester weggefahren, aber der Ton ist mitgekommen... da hab ich angefangen zu googeln und habe diese Webseite gefunden. Auch Sebastians Buch habe ich bestellt (danke für die schnelle Zusendung) und in Ruhe (nervöses Kichern) durchgelesen. Das war schonmal eine große Hilfe, denn ich wusste, dass ich nicht spinne und dass es auf jeden Fall hilft, die Ruhe (ihr wisst schon, welche ich meine) zu bewahren.

    Einige Tipps auf der Webseite haben mir in den ersten Nächten schon etwas geholfen (Ohropax, Musik hören, Rotes Rauschen), aber trotzdem war ich ganz schön matschig und verunsichert. Im neuen Jahr bin ich dann direkt zum HNO gegangen, der festgestellt hat, dass mein Hörvermögen in Ordnung ist, meine Ohren von außen unverdächtig aussehen, ich aber auf der linken Ohrseite eine Belüftungsstörung habe. Nun nehme ich seit 5 Tagen abschwellende Nasentropfen, mache morgens und abends und zwischendrin, wenn ich daran denke, einen Druckausgleich mit zugehaltener Nase und nehme einmal am Tag eine Acetylcystein-Brausetablette. Beim Druckausgleich merke ich, dass mein linkes Ohr nicht richtig "ploppt", da also tatsächlich was verstopft ist. Da man die abschwellenden Nasentropfen ja nicht lange nehmen soll, habe ich morgen wieder einen Termin beim HNO und bin gespannt, wie es weitergeht.
    An Vitamin- oder Mineralstoffmangel kann es bei mir eigentlich nicht liegen, denn ich nehme (aus anderen Gründen) seit mittlerweile 8 Wochen Mineralien (z.B. Magnesium, Kalium, Calcium), Vitamine (D, E, B, K2), Eisen und Fettsäuren (z.B. Omega 3). Dadurch ging es mir vor Weihnachten schon um einiges besser und ich fühlte mich wieder fitter... vielleicht hab ich mich dann im Weihnachtsstress auch etwas überschätzt?

    Jedenfalls hoffe ich sehr, dass der Ton wieder verschwindet, wenn mein Ohr dann hoffentlich bald wieder frei ist. Aber falls nicht, bin ich zumindest sehr froh, dass ich hier noch viele Tipps finde, die ich ausprobieren kann.

    Ich wünsche allen einen friedliches oder weniger oder möglichst kein Brummen im neuen Jahr,
    Claudia

  • #431

    Sebastian Knabe (Freitag, 03 Januar 2020 21:21)

    Liebe Brummer-Gemeinschaft,

    danke Angelika - es stimmt: Heute genau ist es sechs Jahre her, seit ich diese Homepage gebastelt habe! :-)
    Ich staune selbst, wie die Zeit verflogen ist. Ich hatte mich mit dem Brummton schon ein paar Jahre beschäftigt, aber dann wurde das Projekt so groß, daß es keinen Platz mehr auf meiner Hauptseite hatte. Wir begannen mit der ersten realistischen Brummtonkarte - jeder Ort wurde von Hand nach Rücksprache mit dem Betroffneen eingetragen... Was gab es damals noch für Anfeindungen alleine für den Name "Brummtonheilung". Eine Frechheit! :-)

    Den Dank aber möchte ich voll und ganz an Euch zurückgeben: hunderte von Brummern, die mir bis heute schreiben, hunderte von Berichten hier auf der Seite, hunderte - ja (!) hunderte verkaufte eBooks inzwischen. Ohne Eure Expertenunterstützung (Danke David!), ohne Eure Erlebnisse, Eure Diskussion und Eure Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wäre diese Seite leer! Wir haben das alles gemeinsam geschafft. Ich danke Euch! :-)

    Herzliche Neujahresgrüße, Euer Sebastian Knabe

  • #430

    Angelika Rheinland (Freitag, 03 Januar 2020 16:50)

    Liebe Brummer,
    vor genau 6 Jahren hat Sebastian diese Plattform gegründet und den ersten Beitrag hier geschrieben:

    #1
    Sebastian Knabe (Freitag, 03 Januar 2014 09:36)
    Liebe Brummer,
    ich freue mich über Eure Grüße, Anregungen und weiterführende Ideen!
    Herzlich, Sebastian Knabe

    Ohne Sebastian und die zahlreichen Kommentare und Geschichten von euch allen hätte ich es nie geschafft, den Brummbären loszuwerden. Deshalb:

    Herzlichen Dank für dein Engagement, Sebastian! Du hast im Gewirr der Internet Seiten zum Brummton mit teilweise verschwörerischen und pseudowissenschaftlichen Kommentaren ein seriöses und erfolgteiches Forum für uns Brummer geschaffen. Ich wünsche mir für uns alle, dass es hier auch weiterhin so bunt und hilfreich weitergeht. Vielleicht schreibt ja mal einer der bisher "stillen Mitleser" von seinen/ihren Erlebnissen. Traut euch! :)

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #429

    Jessy (Sonntag, 29 Dezember 2019 15:07)

    Hallo liebe Leute.
    Hoffe das alles die Feiertage gut überstanden haben.
    Nachdem ich in den Lezten Wochen das erste mal nach fast 1 Jahr komplett Brumm frei war auch morgens nach dem Aufwachen was ich erst garnicht glauben konnte habe ich zur Zeit wieder einen Rückfall und es dröhnt den ganzen tag .naja was soll's ich weiss ja jetzt das er auch wieder leiser wird ;)
    Warum ich mich melde ist eigentlich der Grund das ich ein interessantes Video gefunden habe wo ein Tinnitus betroffener mal die Fakten auf den Tisch bringt.
    Er erzählt eventuell nicht Sachen die wir nicht schon wüssten aber es macht einem richtig mit finde ich .Ich Teile mal den Link wer mag kann ja mal rein sehen .
    LG jessy


    Kleiner Denkanstoß. ;) https://www.youtube.com/watch?v=a4z-FxF5nHI

  • #428

    Petra (Dienstag, 24 Dezember 2019 15:28)

    Also nach 3 Monaten ist er fast weg. Was ich gemacht habe: Magnesium genommen, Hanftee und Hanföl, abends Baldrian, mehr Sport (Ausdauer und Yoga), geführte Mediationen von Ohrinsel bei YouTube (alle Themenbereiche), Physiotherapie und Osteopathie, und gegen das nächtliche Brummen: eine App aufs Handy, bei mir: Kaminfeuer und Regen und das habe ich KONESQUENT nachts gehört, wenn der Ton kam oder schon da war als ich in das Bett ging. Konnte 14 Tage gar nicht schlafen, mittlerweile habe ich meinen Kopf so "programmiert" dass ich mit dem Kaminfeuer/Regen positive Gedanken verbinde, dazu langes, tiefes Atmen...und irgendwann geht die Angst vor dem Ton...und er ist fast nicht mehr da. Aber man muss immer am Ball bleiben!! Schöne Weihnachten euch allen!!!

  • #427

    Angelika Rheinland (Freitag, 20 Dezember 2019 16:02)

    Lieber Mexx,
    Der Blutdruck kann durch Verspannungen im Hals steigen.
    Kann man zB hier nachlesen:

    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-ein-verspannter-nacken-den-blutdruck-erhoeht/

    Im Hals nahe der Hauptschlagader gibt es Druck-Rezeptoren, die den Blutdruck messen und ans Gehirn melden. Physiotherapeuten beobachten oft, dass der Blutdruck nach Massage im Hals/Nacken sinkt. So wie auch nach einem heissen Bad, weil sich die Adern weiten und die Muskeln entspannen. Das Blut sackt in die Beine ab. Deshalb nach einem heissen Bad nur langsam aufstehen: ) Wenn der Brummen nach dem Baden besser wird, kanns also an entspannten Muskeln und/oder niedrigerem Blutdruck liegen.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #426

    Antje Potsdam (Donnerstag, 19 Dezember 2019 21:11)

    Liebe BT-Gemeinde,

    heute war ich das erste Mal auf meiner neuen Arbeitsstelle. Und natürlich stand ich den ganzen Tag „unter Strom“. Und wie soll es anders sein.... Als ich nach Hause kam, brummte es wieder ziemlich heftig.
    Obwohl es ein guter Tag für mich war, war ich sicher wieder innerlich angespannt.
    Schön Jessy, dass es dir gut geht.

    Ich wünsche Euch allen schön ruhige Weihnachtsfeiertage und rutscht gut in das neue Jahr. Auf das es vielleicht brummfreier wird.
    Liebe Grüße von Antje

  • #425

    Mexx (Montag, 16 Dezember 2019 21:59)

    Hallo an Alle,
    bin schon seit langem Mitleser und Betroffener seit mittlerweile fast 10 Jahren, wo das Brummen mal besser und Mal schlechter ist. Brummen wird besser wenn ich auf Urlaub oder unterwegs bin, in der Badewanne, beim Sport usw. Nach der Wanne, wenn man schnell aufsteht und das Blut aus dem Kopf "absackt", geht es auch schon mal für ein paar Minuten ganz weg.
    Da das Brummen derzeit schlechter ist und ich bemerkt habe, dass mein Blutdruck erhöht ist, bin ich zu einem Internisten gegangen. Dieser hat gemeint, dass das Brummen - zumindest bei mir - etwas mit der Anspannung bzw Verkrampfung der Blutgefäße im Ohr zu tun hat. Leider sind diese so klein, dass normale Blutdrucksenker welche ja auch die Blutgefäße entspannen, nicht wirken.
    Was meint Ihr zu dieser These ?
    Liebe Grüße Markus

  • #424

    Angelika Rheinland (Montag, 16 Dezember 2019 07:54)

    Lieber Juergen, liebe Brummer,
    Zum Einschlafen in der Akutphase haben mir am besten geholfen:
    - vor dem Schlafengehen warm Baden oder warmes Körnerkissen im Nacken
    - schlafen mit Kopfhörern (Stirnband, gepolstertes Nackenband oder Lautsprecher im Kopfkissen) und weißes Rauschen, Meeresrauschen oder Meditationsmusik in Endlosschleife
    - das brummende Ohr auf die Handfläche legen und auf der Seite schlafen
    - spätestens 1 Stunde vor dem Schlafen gehen kein Handy oder Tablet mehr benutzen und stattdessen entspannen zB durch Progressive Muskelentspannung, Spazierengehen oder Atemübungen

    Ich weiss, dass gerade das Einschlafen extrem schwierig ist, wenn der Brummbär tobt. Leider dauert es auch mit Entspannung, mehr Bewegung und weniger Fehlhaltung eine Weile, bis es besser wird. Es klingt vielleicht unmöglich, sich zu entspannen, wenn der Motor im Kopf läuft, aber das ist der Weg, der bei vielen Brummern zu funktionieren scheint. Wichtig: Entspannen BEVOR ihr ins Bett geht! Bei den meisten wird's nämlich schlimmer, sobald die Umgebung nachts ruhiger wird und man sich ins Bett legt.

    Liebe Grüße an alle Brummer und eine ruhige Adventszeit
    Angelika Rheinland

  • #423

    Heiko (Montag, 16 Dezember 2019 07:20)

    Hallo Ihr,

    bin gerade ganz zufällig hier reingestolpert und möchte mal ein paar Sätze schreiben. Bei mir (mittlerweile 47) hat es quasi mein ganzes Leben lang gebrummt. Dass dieses Brummen etwas ist, das nur ich wahrnehme, wurde mir erst irgendwann in den späten 30ern bewusst. Mittlerweile ist es aber seit einigen Jahren verschwunden. Ich vermute, dass es bei mir Bestandteil einer Mastzellerkrankung (primäres Mastzellaktivierungssyndrom) ist. Diese Erkrankung schlummert wohl schon mehr oder weniger unauffällig mein ganzes Leben lang in mir, und ist erst von 7-8 Jahren durchgehend akut zutage getreten. Seit diese Mastzellerkrankung (sehr vielschichtiges Krankheitsbild, das den "ganzen Körper" betrifft)) erkannt wurde und im Rahmen der Möglichkeiten behandelt wird (u.a. mit Antihistaminika), ist das Brummen weg.

    Vielleicht hilft's ja dem Ein oder Anderen hier.

    Gruß!

  • #422

    Jessy (Sonntag, 15 Dezember 2019 19:36)

    Hallo liebe Leute
    Hallo Antje danke der Nachfrage wie es mir geht.
    Also ich war Donnerstag wieder bei meinem super ortopäden in Dortmund er musste wieder einiges einrenken und Blockaden lösen.
    Habe vor der Behandlung wieder unter daueranspannung gelitten und ständig die Schultern hoch gezogen.
    Seid Donnerstag verhält sich der BT sehr ruhig wobei ich nicht weiss ob es am einrenken oder an der langen Autofahrt liegt die wirkt sich auch positiv auf meinen BT aus.mein kiefer war auch wieder total verspannt .
    Fühle mich körperlich seid Donnerstag wieder wie neu geboren .
    Werde dort auch weiterhin hin fahren so alle 10-12 Wochen. Der ortopäden ist sich auch sehr sicher das es was mit körperlicher Anspannung zu tun hat. Ich hoffe es geht euch allen gut ich gebe die Hoffnung nicht auf irgendwann geheilt zu sein aber selbst wenn nicht werde ich mich von dem BT Arsch nicht unter kriegen lassen und damit leben .Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit LG jessy

  • #421

    juergen (Sonntag, 15 Dezember 2019 16:52)

    hallo an euch alle,bin weiter stiler mitleser und danke für die tips. mein gröstes problem ist das mich der BT nicht schlafen lässt, kaum lege ich mich hinn, wird er laut, ist natürlich schlecht wenn mann arbeiten muss.Was nehmt ihr zum schlafen oder was macht ihr wenn ihr nicht schlafen könnt?
    Grüsse an alle

  • #420

    Antje Potsdam (Samstag, 07 Dezember 2019 11:09)

    Liebe Brummergemeinde,

    heute mal wieder eine kurze Meldung von mir.
    Mein BT wird weiter pö a pö leiser.
    Ich meditiere jeden Tag und ich achte auf eine gute Körperhaltung. Weiterhin überprüfe ich innerlich mehrmals am Tag meinen inneren Spannungszustand. Ich bewege meinen Oberkörper zwischendurch öfter. Sport mache ich mittlerweile nicht mehr täglich. Ich gehe einmal pro Woche schwimmen und einmal pro Woche zum Bauchtanz.
    @Sel Erd: Ich denke auch, dass es bei mir mit der hohen inneren Anspannung durch Ängste (also psychisch bedingt), zu einem BT kam. Denn umso mehr ich die Ängste loslasse, umso leiser wird er....freu.
    Ich mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie und das tut mir echt gut.
    Mittlerweile habe ich den BT angenommen, denn innerer Widerstand oder gar Hass machen die Verspannungen nicht besser. Das geht aber meiner Meinung erst nach dem schweren Akutzustand. Für eine widerstandslose Annahme habe ich 6 Monate gebraucht.
    Bei den einen sind es jahrelange Fehlhaltungen bei den anderen sind es Überforderung, Depression und Ängste die zu innerer hoher Anspannung und zu einem BT führt.
    Aber mit dem Weg, welcher von Angelika Rheinland und Jutta beschrieben ist, gibt es die Möglichkeit der HEILUNG.

    @Jessy: Wie geht es dir?

    Liebe Grüße und eine entspannte Weihnachtszeit.
    Antje

  • #419

    Angelika Rheinland (Dienstag, 03 Dezember 2019 12:39)

    Lieber Christian, liebe Brummer,
    viele von euch berichten, dass der Brummton irgendwie mit Handy/Tablet bzw. WLAN zu tun haben könnte und experimentieren u.a. damit, das WLAN auszuschalten. Wie wäre es aber, wenn nicht das WLAN Schuld ist, sondern die Körperhaltung, die wir beim Benutzen von Handy, Tablet, Computer oder TV einnehmen?

    Seit es Handys gibt, haben Orthopäden immer häufiger Patienten mit Schmerzen und Vekrampfungen im Hals- und Nackenbereich und nennen es "Handynacken". Durch Übertragung von Verspannungen auf die kleinen Gesichts- und Ohrmuskeln kann es dann auch zu Problemen mit dem Gehör kommen. Wie mein Physiotherapeut immer sagt: Osteopathen und andere Physiotherapeuten können zwar die Symptome lindern, aber nicht die Ursachen beheben, nämlich Fehlhaltung, Überbelastung und Mangel an Bewegung und Entspannung.

    Aus eigenem Erleben kann ich euch nur raten, nicht stundenlang in der gleichen Körperhaltung zu verharren. Also: Handy öfter aus der Hand oder auf den Tisch legen, Videos besser am großen Bildschirm sehen, zum TV sehen besser sitzen oder Position öfter wechseln usw. Findet für euch eine Form der Bewegung, die euch Spass macht. Ich sage bewusst Bewegung und nicht Sport. Viele Sportarten entspannen die Muskeln eben nicht. Für uns Brummer ist aber die körperliche Entspannung wichtig. Als eigentlicher Bewegungsmuffel funktioniert bei mir am besten lockere Gymnastik, Minitrampolin oder Tanzen nach Lieblingsmusik. Und als bekennender TV Junkie geht's mir auch besser, seit ich in einem guten Sessel fernsehe statt auf der Seite zu liegen. Findet euren eigenen Weg, den Körper wieder zu lockern! Welche Bewegubg hat euch früher Spass gemacht? Ich finde es immer faszinierend, wenn Kinder herumzappeln und Spass haben. Probiert es doch mal aus!

    Nicht aufgeben!
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #418

    Sel Erd (Montag, 02 Dezember 2019 21:30)

    Hallo
    Ich habe mich schon einige Male gemeldet. Leider ist mein Brummer nicht ganz verschwunden, immerhin aber nicht mehr so konstant wie auch schon in meinen 10 Jahren Leidenszeit (ich bin mittlerweile 27).
    Ich möchte niemandem etwas unterstellen und nicht Verallgemeinern, aber mittlerweile denke ich wirklich, dass es psychisch bedingt ist. Natürlich kommen körperliche Symptome wie Verspannungen, welche aber auch mit der Psyche zu tun haben, dazu.
    Seit einiger Zeit bin ich nun in psychotherapeutischer Begleitung. Es hat seine Zeit gebraucht, aber ich denke es hat geholfen, von dieser Konstanz des Tons wegzukommen.
    Weiter denke ich, dass Eisenmangel oder weitere Nährstoffmängel zu einem Brummton führen könnten. Checkt euer Blut vollständig! Grübelt nicht nach! Denkt weniger nach! Grenzt euch ab! Und wenn eich das schwer fällt wie mir, sucht euch Unterstützung.. Es ist eher eine Stärke als eine Schwäche und es ist noch lange niemand psychisch krank wegen dem!
    Grüsse aus der Schweiz und gute Besserung...

    Ps: Ich hasse diesen Brummer und wünsche diesen niemandem... nicht einmal meinen „Feinden“. ;)

  • #417

    Christian (Donnerstag, 28 November 2019 21:58)

    Hallo,
    ich hatte das erste mal den BT im rechten Ohr Mai/Juni 2013 wahrgenommen. Dachte zu der Zeit immer das das mit Straßenbauarbeiten zu tun hat. Weil ein oder zwei Straßen hinter unserem Haus Bauarbeiten stattgefunden haben. Nachts hörte ich ihn nicht weil ich schon davor seit etlichen Jahren an Tinnitus leide und zwar links und rechts. Und ohne TV einschlafen war seitdem so und so nicht mehr möglich.
    Im Sommer war er dann auf einmal weg. Irgendwann im Winter/Frühling 2014 kam er dann wieder. Hab dann wie wild nach der Ursache gesucht. Hatte dann die Heizungsanlage des "Nachbarn" unter verdacht. Denn zu dieser Zeit wurde eine Straße hinter uns ein Haus gebaut.Und dort stand auf einmal dieser Große metallische Kasten in Richtung zu uns. Ich glaube Wärmetauscher nennt man das, bin mir aber echt nicht sicher. Wurde dann im Mai 2014 im Hals operiert.Die HNO Klinik ist ca 70 Km von mir entfernt gewesen.Hatte dacht da höre ich den Brummton nicht. Leider hörte ich ihn da auch. Also konnte es diese Heizungsanlage nicht sein.
    Na ja, irgendwann lernt man damit umzugehen. Und wie viele von euch bin ich beim HNO Stammgast.

    Was mir alles aufgefallen ist in den ganzen Jahren und auch vor dem ersten Kontakt mit dem BT:
    -Ich habe immer mehr an Gewicht zugelegt. Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Hab in den letzten ca 15 Jahren über 30 Kg zugenommen. Dadurch auch Probleme mit dem Rücken usw bekommen.
    -Wenn ich zB auf der Couch liege. Und zwar so das das rechte Ohr nach unten zeigt ist oder wird der Ton viel lauter. Lege ich mich dann auf die andere Seite dauert es immer so 10 -30 Min dann wird der BT wieder leiser.
    -Wenn ich Stimmen höre wie Zb durch TV oder anderen Leuten dann fühlt sich das an als würde das Ohr irgendwie aufgehen und vom Gebrumme ist nichts mehr zu hören. Darum schau/höre ich immer zum Einschlafen Sachen wie zB "Der gefährlichste Job Alaskas" an. Denn da ist immer die englische original Tonspur zu hören und die deutsche synchron Stimme ist darübergelegt. So ist fast immer Sprache o Stimmen zu hören.

    Aktuell ist das Brummen bei mir ziemlich stark. Höre es auch tags über. Habe seit 2 Wochen ziemlichen Stress und steigere mich zu sehr in die Sache rein. Der Kopf spielt quasi verrückt. Und ich vermute mal das sich wegen dem Stress das Brummen verstärkt hat. Auch verspüre ich zZ einen ganz leichten Druck im Ohr.

    Zur Zeit (schon etwas länger) gehe ich zur Physiotherapie und hab dem Therapeuten mein Prob geschildert. Wird aber nicht besser. Er meinte das ich es mal mit Osteopathie probieren soll. Denn der Osteopath geht evtl an die Sache anders ran. Sprich der macht sich ein Gesamtbild des Körpers. Und er meinte noch ich solle mal Akupunktur probieren. Man klemmt sich halt an jeden Strohhalm.

    Ich habe jetzt auch mal mein Wlan ausgeschaltet (hab das hier irgendwo gelesen) am Router und Handy. Denn nach etlicher Recherche könnte das mit dem Brummen bei mir angefangen haben wo ich mir das erste mal ein Smartphone gekauft hatte. Davor hatte ich nie das Wlan im Router an. Leider empfängt mein Handy immer noch Wlan von den Nachbarn. Aber nur mit einem Balken. Weiß nicht ob das was ausmacht. Aber heut zu tage kannst ja nirgendwo mehr hingehen wo kein Wlan ist. Egal ob bei Freunden, Bekannten, Geschäfte, Bars/Kneipen oder Restaurants. Überall ist Wlan.


    Bei mir ist so wie bei vielen von euch. Tinnitus und das Brummen kann ich gut unterscheiden. Finger ins Ohr, dann ist der BT weg oder nur noch sehr leise zu hören je nach dem wie laut ich ihn davor gehört habe. Finger raus dann dauert es so 1 - 2 Sekunden bis der Ton wieder da ist. Bei einer schnellen Kopfdrehung merke ich zB nichts das er weg ist, evtl könnte er für eine viertel oder halbe Sekunde weg sein.

    Vielleicht hat jemand Tipps für mich.


    Grüße und gute Besserung an alle.

  • #416

    Jessy (Donnerstag, 28 November 2019 11:52)

    Hallo liebe Leute.
    Ich komme noch mal auf die Facebook Gruppe zurück im der ich bin.och kann gerne die Texte kopieren allerdings steht dort nichts anderes wie hier auch unter den Heilungs erfolgen steht osteopathi chiropraktik Sport Entspannung das sind auch die Mittel die den Lezten in der Gruppe geholfen haben.

    Liebe Jane schön das es dir besser geht.
    Die Gruppe heißt Tinnitus verstehen und loswerden .
    Ich habe mich dort einfach mal eingelesen und finde auch dort interessante Beiträge.
    Und das schöne Erlebnisse Einwirkung auf den BT haben habe ich auch schon öfter festgestellt.
    Irgendwann wird es uns besser gehen .LG jessy

    Ach ja die wimhof Technik ist nichts für mich habe ich fest gestellt.danach ist mein BT extrem laut denke weil die Atmung meinen Körper in eine Stress Situation versetzt.trotzdem war es ein Versuch wert.
    Natürlich freu ich mich wenn alle anderen die damit Erfolg haben lg jessy

  • #415

    Jane (Mittwoch, 27 November 2019 16:13)

    Hallo ihr Lieben, Antje, Angelika und Jessy,

    vielen Dank für eure vielen Mutmachungen! Ich hab jetzt mal ein paar Tage Pause gemacht hier, weil ich ja immer das Gefühl habe, dass es danach schlimmer wird ;)

    Also erstmal: es geht mir seit dem Wochenende wieder besser. Erstmal klang langsam die Erkältung ab, und dann hab ich auch bewusst nur schöne Dinge am WE gemacht und mich entspannt. Ich weiß nicht, ob ein Zusammenhang besteht (vermute es), aber wir hatten uns am vorletzten WE eine Spielekonsole von einer Freundin ausgeliehen. Ich habe in der Woche wo ich krank war, abends immer lange gespielt, und dann war das Brummen so schlimm. Ich habe das dann seit Freitag nicht mehr gemacht, und jetzt ist das Brummen wieder viel leiser, und ich kann abends einigermaßen einschlafen (die Angst bleibt natürlich).

    Jessy, ich bin auch in den genannten Facebook-Gruppen. Ich war ganz am Anfang in einer, die hieß "das Brummton Phänomen" Dort waren aber so superviele Leute dabei, die immer noch auf der Suche nach äußeren Ursachen waren, dass ich dann dort wieder ausgetreten bin, als ich die "Tinnitus heilen" Gruppe gefunden habe. Ich glaube ich hab dich auch schon kommentieren sehen :) Jedenfalls, weil ja hier einige nach Erkenntnissen gefragt haben: ja, auch bei FB ging es welche, die den BT wegbekommen haben. Dort ist auch der Konsens: Entspannung, Muskeln, 2. Halswirbel, Ostheopathie, um das mal grob zusammenzufassen. Ansonsten haben dort auch alle die gleichen Symptome wie wir, und ihre ups and downs. Auf Empfehlung einer dort, habe ich mir ein Massagegerät gekauft, damit massiere ich meinen Rücken und Nacken abends ausgiebig (gibt es ab 30 Euro auf a...). Da hab ich das Gefühl das hilft super. Und eben schöne Dinge tun. Ich habe mir einen Zettel an den Spiegel geklebt mit den Worten "bald wird es dir besser gehen!". Ich habe in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit so genannten positiven Affirmationen gemacht, damit programmiert man sein Unterbewusstsein nämlich um.

    Dann habe ich eine spannende Entdeckung gemacht: ich habe manchmal so ein Kribbeln in der Nähe des Steißbeins, das fühlt sich wie minimales Muskelzucken an, aber eher so zart wie wenn einem das Bein einschläft. Ganz lokal an einer Stelle. Und das krasse ist: dieses Vibrieren/Zucken ist der gleiche Rhythmus wie der BT! Das bekräftigt mich nun doch in der Annahme, dass es sich um Verspannungen oder gereizte Nerven handeln könnte!

    Am Schluss: Ich habe mich jetzt auch mit der Wim Hof Methode beschäftigt auf Hinweis von Klaus, und finde es mega spannend! Ich werde das auch mal ausprobieren. Meine Meinung war schon immer, dass das "autonome Nervensystem" nicht so autonom ist, wie der Name suggeriert. Ich glaube, dass man mit Kraft der Gedanken durchaus auch einen Ton erzeugen kann. Ich hatte mal eine Episode mit Herzrasen vor einigen Jahren, da konnte ich auch alleine durchs "dran denken" in meinen Herzrhythmus reinfunken.

    Wir bleiben dran!
    Seid alle lieb gegrüßt!
    Jane

  • #414

    Jutta (Montag, 25 November 2019 23:34)

    Nachtrag zu Jane #402:

    Liebe Jane, du schreibst:

    "Der BT kam bei mir nach einem schweren persönlichen Verlust im April - daher frage ich mich: was in meinem Körper ist denn so von einen Tag auf den anderen im Ungleichgewicht?"

    Meine Antwort:

    Vielleicht oder wahrscheinlich nicht von einem Tag auf den anderen. Sondern über längere und vielleicht sogar über lange Zeit!

    Das Fass läuft nach und nach voll und dann irgendwann, beim Tropfen X (der bei dir allerdings eine Sturmflut war - ein schlimmer Verlust), schließlich über. Der Ast, der bei Schneeflocke Y bricht, hatte unzählige Schneeflocken - im wahrsten Sinne des Wortes - (er-)tragen. Bis es dann einfach nicht mehr ging ...

    Was in deinem ganzen bisherigen Leben könnten deine Tropfen, was deine Schneeflocken sein? Dabei müssen es nicht immer die ganz großen Ereignisse sein. Auch die Summe aus vielen vermeintlichen (!) "Kleinigkeiten" verfehlt ihre Wirkung nicht ... (inkl. beispielsweise Bewegungsmangel etc.).

    Liebe Grüße und GUTE BESSERUNG!!!

    Jutta

  • #413

    Jutta (Montag, 25 November 2019 23:04)

    Liebe Jane,

    zu deinem Beitrag #402 nur ganz kurz, ich konnte noch gar nicht alle weiteren Einträge lesen:

    Ich war mir (leider) ziemlich sicher, dass deine Hochphase und das Gefühl, gut mit dem BT klar zu kommen, nicht lange anhalten würde (aber ich hätte es dir sooo gegönnt!).

    Ich weiß nicht, ob du von Anfang an alles, was wir so geschrieben haben, gelesen hast, aber ich hatte auch davon erzählt, dass es manchmal wieder so schlimm wurde, dass ich kurz davor stand, mich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Ich war einem Nervenzusammenbruch nahe ...

    Die ersten ca. eineinhalb Jahre gab es für mich nur wenige Anhaltspunkte, warum der BT plötzlich nach einer ruhigeren Zeit wieder so unglaublich unerträglich und zum irre lauten Dauerdröhner geworden war. Einige Gründe konnte ich relativ sicher identifizieren (etwa mit einem zu schweren Gewicht trainiert zu haben), aber meistens war ich völlig ratlos. Mein Mann ist mein Zeuge, wie schei...e es mir gegangen ist. Ich habe in meinem Leben schon viel aushalten können und müssen, aber so verzweifelt hatte er mich noch nie erlebt, v. a., wenn über etliche Tage nichts, aber auch gar nichts mehr geholfen hat - so wie bei dir. Dann war ich nur noch ein Schatten meiner selbst ... ach was: noch viel weniger!

    Die Geschichte mit den HNO-Ärzten und ihren Unheils-Prophezeiungen kenne ich. Das ist geballte Inkompetenz im weißen Kittel! Weg damit!!!

    Es wird wieder besser, Jane. Halte dich daran fest! Es wird w i e d e r besser!

    Liebe Grüße an dich (und an alle, die hier so liebevoll Mut machen und guten Rat geben, natürlich immer inklusive unserem BT-"Papa" Sebastian)

    Jutta

  • #412

    Klaus (Montag, 25 November 2019 10:13)

    Hallo Jessy, finde es großartig, dass Du trotz deiner Ängste weitermachst! Mit deinem starken Willen , bin ich mir ziemlich sicher dass Du es schaffst Ruhe und Frieden zu finden.
    Mein gebrumme hat sich Sonntag Nacht bei mir gemeldet, bin aber sehr zuversichtlich das ich langfristig davon weckkomme. Hatte am Sonntag keine Zeit zum Entspannen und im Laufe des Tages merkte ich wie sich meine Muskulatur verspannte und deshalb war es auch keine Überraschung für mich. ;)
    Bei mir ist der Sonntag aber auch ein Psychologischer Tag, hatte es in all den Jahren noch nie geschafft Sonntags beschwerdefrei zu sein, deshalb kann ich mir gut vorstellen, das mein Unterbewusstsein den Sonntag mit Anspannung verbindet.
    Jessy am besten beschreibe ich Dir wie ich einen Tag verbringe. Während der Arbeit und auch sonst Versuche ich so oft es geht mit den Bauch zu atmen. Dann steht jeden Tag eine Stunde ausrasten auf dem Programm das heißt mit lauter Musik auf dem Trampolin Tanzen oder ab und zu den Box Sack bearbeiten. Bei der Meditation achte bitte darauf dass Du nicht mit vollem Magen da liegst, den dann ist das Atmen anstrengend und die Resultate nicht so gut. Also lege dich ohne Kissen auf den Rücken ins Bett oder auf eine bequeme Matte. Deine Arme liegen locker an deinem Körper herunter und die Handflächen zeigen nach oben. Mach dir schöne entspannende Musik rein, und beginne tief mit der Nase in deinen Bauch zu atmen ,unterstütze die Atmung geschmeidig mit deinem Rücken. Wenn das Atemgeräusch die sanfte Musik im Hintergrund überdeckt ;) bist du auf den richtigen Weg. Versuche dich langsam ohne Stress zu steigern. Falls Du mal eine Pause brauchst dann halte wie bei Wim hof für etwa 15 Sekunden die Luft an ,und führe danach die Atmung fort. Wenn es anfängt leicht zu Kribbeln dann halte wieder die Luft, aber diesmal so lange du magst an und wenn Du die Intensität steigern möchtest, dann Atme wie beschrieben weiter. Falls nicht dann Atme jetzt ganz sanft leicht und ruhig in deinen Bauch. Lasse dich fallen und genieße den Moment. Ich lege dann immer meine Hände auf die Brust so wird die Energie noch intensiver. Jetzt ist die richtige Zeit zu Meditieren sage dir innerlich heilsame Sätze wie z.b.
    Der Brummton hat keine Macht mehr über mich.
    Ich fühle mich trotz Brummton gut und bin entspannt.
    Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.
    Eine gute Gesundheit ist mein Göttliches Recht.
    Sage einfach positive heilende Sätze die dir gerade einfallen und glaube auch daran!
    Je länger Du danach noch sanft atmend liegen bleibst, um so entspannter ist es .
    Falls Du während dieser Zeit auf die Toilette musst, atme dabei kontinuierlich weiter, und mach dir bitte keine Sorgen wenn es dir beim Aufstehen etwas Schwummerich ist, dir passiert nichts!
    CBD verstärkt die Wirkung.
    Jessy ich drücke dir beiden Daumen!
    Hallo Antje, das freut mich sehr, dass dir diese Technik gefällt, ich kann gar nicht verstehen warum sie so unbekannt ist.
    Viele Grüße an alle!





  • #411

    Antje Potsdam (Sonntag, 24 November 2019 09:54)

    Danke Klaus, für deinen Tipp mit der Atemtechnik. Habe ich gerade aus probiert.
    Was für eine tolle Erfahrung.

    Liebe Grüße
    Antje

  • #410

    Antje Potsdam (Sonntag, 24 November 2019 09:01)

    Liebe Jessy,

    wenn ich meditiere werden in mir auch mal mehr und mal weniger Impulse also Gefühle von Verzweiflung, Angst, Scham, Wut und viele andere, an die Oberfläche geschwemmt. Das ist alles das, was wir in unserem Leben nicht fühlen wollten, weil es so unangenehm war. Das habe ich immer wieder runtergedrückt. Das begreife ich jetzt erst so richtig. Und in der Meditation lasse ich innerlich los und es ist immer so, dass das System nur so viel raus lässt, wie wir in dem Moment verarbeiten können. Wenn du also Panik bekommst, nimm sie an. Sie ebbt dann ganz von alleine wieder ab. Und wenn du da einmal durchgegangen bist, nimmt deine Angst davor immer mehr ab. Das ist der Weg der Heilung. Dann wirst du irgendwann merken, dass sich dein Leben verändert hat, weil du innerlich ruhiger geworden bist. Und dann geht auch der BT weg. Das braucht Geduld und das Annehmen, dass es so ist wie es gerade ist. Durch das Annehmen hört das innere Kämpfen auf, es anders haben zu wollen, als es im Moment gerade ist.
    Und dann kommen auch irgendwann Bilder aus dem Unterbewusstsein hoch. Das ist auch ganz normal. Und dabei dann das Denken auszuschalten und die Bilder nicht zu bewerten und sie einfach nur vorbeiziehen zu lassen, übe ich noch. Wichtig ist nur, dass man nicht einschläft. Das fällt mir nach einem anstrengenden Tag manchmal schwer.

    Liebe Grüße
    Antje

  • #409

    Angelika Rheinland (Sonntag, 24 November 2019 08:15)

    Liebe Jessy,

    Finde ich sehr interessant, dass auch in der Facebook Gruppe einige Brummer den Brummton losgeworden sind. Leider bin ich nicht bei Facebook, und es geht vielleicht auch anderen Brummern hier so.

    Würdest du bitte hier im Forum beschreiben, womit die Facebook Brummer Erfolg bei der Heilung hatten? Lieben Dank im Voraus für deine Mühe: ))

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #408

    Antje Potsdam (Samstag, 23 November 2019 22:13)

    Hallo Jane,

    hier im Forum gibt es mehr als nur drei Menschen, die ihren BT losgeworden sind. Und bei allen war letztendlich klar, dass es mit dem Muskel-Skellett-System im Zusammenhang stand. Wenn du viele Berichte zurück liest, haben auch mehrere von Rückschlägen während einer Erkältung geschrieben.
    Jeder hat trotzdem so seinen eigenen Verlauf.
    Ich habe meinen BT ca1-2 Jahre nur sporadisch wahrgenommen. Und nach einer heftig psychisch belastenden Zeit, kam er mit so einer Wucht, dass ich dachte „so kannst du nicht weitermachen“. Aber durch viele Tipps habe ich gelernt damit erstmal umzugehen. Ich bin durch viele Tiefs gegangen. Und nach und nach wurde es durch die ganzen Maßnahmen von Jutta und Angelika Rheinland besser. Aber zwischendurch kamen immer wieder laut pochende und wummernde Episoden. Nach und nach habe ich erkannt, dass es nach diesen lauten Episoden immer ein kleines bisschen leiser wurde.
    Im Moment ist es ein grummelndes Hintergrundgeräusch mit teilweise ganz leichtem Vibrieren in der rechten Schulter-Hals-Gesicht Gegend.
    Ich bin mir bei mir sicher, dass es Stress und vor allem Ängste sind die triggern. Um so mehr die Ängste abnehmen, umso weniger tut mir der Kiefer weh, umso weniger ziehe ich die rechte Schulter hoch (BT rechts), umso besser kann ich während meiner täglichen Meditation loslassen (ein ganz großes Thema bei BT) um so leiser wird der BT.
    Durch Ortoton hatte ich den Eindruck, dass er ruhiger und nicht mehr so aggressiv gedröhnt hat. Ortoton entspannt die Muskeln. Magnesium hat mir persönlich nicht so viel gebracht.
    So richtig gut hilft mir, die willentliche und bewusste Entspannung der Kiefer, Gaumen Zungengrund und Halsmuskeln. Da merke ich, wie extrem ich diesen Bereich anspanne.
    Ich bin noch nicht geheilt, aber auf einem guten Weg.
    Und du Jane schaffst das auch. Es wird besser. Ganz sicher. Verlass dich dabei hauptsächlich auf dich. Tue Dir Gutes und das so viel wie möglich.

    Alles Liebe und viele Grüße an alle BTler.
    Wir schaffen das!
    Antje

  • #407

    Angelika Rheinland (Samstag, 23 November 2019 20:30)

    Liebe Jane,
    Bitte erstmal ruhiger werden und reg dich nicht über unwissende HNO Ärzte auf. Nutze deine Energie für Dinge, die dir gut tun. Du hast zum Beispiel früher geschrieben, dass dir Leberwickel gut tun. Mach dir einen Leberwickel und es wird dir besser gehen! Erinnere dich wieder daran, was dir früher geholfen hat!

    Ja, mir ging es auch bei Erklärungen schlimmer. Der ganze Kopf dröhnte noch mehr und die Ohren sind zugefallen wie im Flugzeug. Muss aber zugeben, dass ich bei Erkrankungen auch wieder mehr auf meiner Brummseite dem Sofa gelegen und TV gesehen habe. Und habe mehr Zeit am Handy und Rechner verbracht, keine Gymnastik oder Entspannungsübungen mehr gemacht habe. Das waren für mich immer Auslöser für den Brummton. Vielleicht war es - zumindest bei mir - also nicht die Erkrankung allein die den Brummbär verschlimnert hat, sondern der Rückfall in schlechte Gewohnheiten...

    Diese Tips kann ich dir bei Erkältung und Brummton geben:
    - Dampf inhalieren. Einfach heißes Wasser in Schüssel Giessen, evtl 1 Esslöffel Salz oder etwas Minzöl zugeben, Kopf über Schüssel halten und mit Handtuch abdecken. Das wärmt den Kopf, entspannt und macht die Nase frei
    - dick einpacken und frische Luft schnappen gegen. Die Luft klärt den Kopf und die Umgebungsgeräusche mildern den BT.
    - mach leichte Gymnastik, lockere insbesondere die Nacken- und Schulterpartie, höre deine Lieblingsmusik und tanz dazu
    - vermeide schlechte starre Körperhaltung beim Sitzen oder Liegen
    - koch dir was Leckeres, bei Erkältung zum Beispiel Hühnersuppe mit Ingwer. Die Beschäftigung lenkt ab und das Ergebnis hilft gegen die Erkältung und schmeckt
    - Nimm schleimlösende Medikamente, um die "Hohlraumversiegelung" in den Nebenhöhlen zu lösen. Alles, was Nase und Ohren verstopft, verstärkt den BT.

    Übrigens gibt es mehr als 3 Leute auf dieser Website, die den Brummton losgeworden sind. Bitte lest euch auch die Einträge "Heilungs Erfolge" unter dem Menüpunkt "Heilung & Therapie" durch. Hier gibt es ca. 15 Erfolgsgeschichten.

    Also, nicht durchdrehen! Gute Besserung und liebe Grüße
    Angelika Rheinland


  • #406

    Jessy (Samstag, 23 November 2019 19:06)

    Hier ein interessanter Beitrag aus dem Chat wo ich auch derzeit unterwegs bin.hab den Text mal kopiert und stell ihn hier rein.

    Ich glaube er ist osteopat oder Physiotherapeut
    Ich weiss das es in diesem Chat um Tinnitus geht. Ich habe aber als Styfologie-Therapeut die Erfahrung gemacht, keiner meiner Kunden litt (nur) an einem Tinnitus. Hallux, Rücken, Tennisarm, Schulter und Nackenprobleme waren meistens schon vor dem Tinnitus da. Bei meinen Kunden verschwand der Tinnitus aber erst nach den anderen Beschwerden. Es würde mich intressieren ob das allgemein so ist?Habt Ihr auch noch andere Leiden? Ich bin überzeugt man muss den Mensch sls ganzes sehen. Bei verspannten Füssen oder Rückenschmerzen wird der Tinnitus sich nicht verabschieden. ��

  • #405

    Jessy (Samstag, 23 November 2019 19:00)

    Lieb jane wenn ich deinen Beitrag lese erinnerst du mich an mich selbst.
    Ich kann dich beruhigen es wird wieder leiser.
    Ich weiss wo von ich Rede ich habe den BT auch nach einer stressigen Phase mit schwerem Verlust bekommen das war im Februar wobei er auch mal kurz im November Lezten Jahres kurz da war aber hab mir keine Gedanken mehr drüber gemacht und auf einmal war er wieder weg .
    Und im Februar kam er dann schleichen in mein Leben.
    Seid dem habe ich ein auf und ab so wie du ich kenne das krasse dröhnen Tag und Nacht aber auch Stille am Tag und das er nur noch nachts leide hörbar ist.
    Es wird wiedr besser viel Wärme Bewegung geh lange spazieren bei dem Wetter das hilf mir immer und ganz wichtig Ruhe bewahren dich jetzt so wenig wie möglich stressen .
    Ich Falle auch immer wieder in Panik wenn es so doll ein paar Tage dröhnt .
    Ach ja und guck mal im Menü unter Heilung und Erfolge dort sind sehr viele Beiträge von Leuten die es geschafft haben den BT los zu werden :)
    Und ein kleiner Tipp weiss ja nicht ob du Facebook hast dort gibt es eine Tinnitus Gruppe in der Leute das selbe Brummen haben wie fast alle hier im Forum da gibt es auch sehr viele die den BT los geworden sind .
    Eine Frau hat auch berichtet das der BT drei Jahre weg war jetzt wieder kommt und sie aber jetzt klar weiss was zu tun ist .

    Ich versuche he immer zurück zu denken was den BT wieder so schlimm gemacht hat .das könnte helfen die Ursache dafür zu finden aber ich Blick immer noch nicht durch.

    LG jessy

  • #404

    Jessy (Freitag, 22 November 2019 21:16)

    Hallo Antje danke für deine Info mit tebonin.
    Habe mir das auch nicht geholt.

    Hallo Klaus
    Habe heute diese atemtechnik angewendet mit Hilfe von YouTube habe direkt ne 15 min Version genommen .
    Also mein Körper kribbelte auch richtig vor allem mein Gesicht und Kopf.
    Allerdings wurde mein Brummen schon während der ersten Runde sehr laut und war auch nach der Übung laut.
    Habe um ehrlich zu sein nur 2 Runden durch gehalten bekam etwas Panik was ich aber nicht als negativ Werte
    Ich habe es auch nur Geschäft 1 min die Luft anzuhalten auch beim zweiten Durchgang.
    Werde die Übung trotzdem weiter machen denke auf dauer tut das wirklich gut .
    Vielen Dank für den Tipp und bezüglich Mediation wäre ich sehr interessiert.
    Ich mache sehr gerne Hypnose da ich auch ein hibbeliger Mensch bin ich komme auch gut in einen trance Zustand so das ich mich während der Übung selbst schnarchen höre aber eigentlich bin ich wach :D
    Naja komischer Zustand kann ich nicht beschreiben.
    Schön das du km Moment relativ Brumm frei bist.
    Bin auch einer Facebook Gruppe beigetreten in der auch viele am BT leiden .bis jetzt bin ich nur Stille mit Leserin dort aber es gibt da auch Leute die den BT los geworden sind .
    Sehr interessant alles

    LG jessy

  • #403

    Jane (Donnerstag, 21 November 2019 03:11)

    Achso, @Antje: ging der BT durch das Ortoton weg? Bist du den BT eigentlich los geworden?

  • #402

    Jane (Donnerstag, 21 November 2019 02:51)

    Leute ich drehe durch. Dass der BT noch mal so schlimm werden würde, hätte ich nicht gedacht. An sich hat er mich (vor allem jetzt rückblickend betrachtet!!) gar nicht mehr so mega gestört, ich habe ihn nur noch Abends und nachts gehört, konnte aber problemlos einschlafen. Morgens und tagsüber hatte ich immer himmlische Ruhe.

    Daran ist seit Tagen nicht mehr zu denken. Es dröhnt schon gleich früh in voller Lautstärke. Da ich grad aufgrund einer Erkältung krankgeschrieben bin, brummt es auch tagsüber und abends dann dröhnend so dass selbst Musik nicht mehr hilft. Auch die Gegenfrequenz von 200 Hz die sonst das Brummen ausschaltet, hilft nicht mehr. Es ist fast 3 Uhr und ich bin ins Wohnzimmer umgezogen, weil mich das dunkle Schlafzimmer total bedrückt.

    Es muss doch eine Lösung geben verdammt!! Wieso ist denn das hier null erforscht?? Gibt es keinen Tontechniker oder Profi der das mal hat und mal eine sinnvolle Erklärung hat? Hat jemand das eBook hier gelesen, und hat es wirklich zur Heilung geführt? Wenn ich die Berichte so lese, sind nur drei Leute hier, die den BT (mal abgesehen von Sebastian) los geworden sind :( Die anderen schreiben vermutlich nicht mehr, weil sie aufgegeben haben, keine Ahnung.

    Ich kann nicht mehr positiv denken. Ich hätte nie gedacht, dass er soo laut werden kann. Hatte jemand von denen, bei den er nun weg ist, auch manchmal so harte Rückschläge? Geht das wieder vorbei?? Es kann doch nicht sein, dass die Lösung bei jedem was anderes ist :( Es muss doch eine logische Erklärung geben.

    Ich war vorgestern beim HNO, um mir eine Überweisung ins Tinnituszentrum der Charite zu holen. Der Idiot hat mir erstmal lang und breit erklärt, dass mein Ton, egal ob Brummen oder nicht, ein Tinnitus ist, und weil er länger als 3 Monate bestünde, ginge der auch nie mehr weg, damit müsse ich jetzt leben. Habe ihn nicht nach seiner Meinung gefragt! Was für Idioten sind eigentlich HNOs??? Er meinte, es gäbe auch keine Therapie und auch im Tinnituszentrum solle ich nix erwarten. Ich kann doch nicht fürimmer mit Musik schlafen? Ich liebe meine Ruhe! Der BT kam bei mir nach einem schweren persönlichen Verlust im April - daher frage ich mich: was in meinem Körper ist denn so von einen Tag auf den anderen im Ungleichgewicht? Als ob plötzlich mein Muskel zucken würde? Ich kann mir das nicht erklären!

    War das Brummen bei euch auch bei Erkältungen schlimmer?
    Ich drehe durch :((

  • #401

    Klaus (Mittwoch, 20 November 2019 11:29)

    Ach ich habe noch etwas vergessen zu erwähnen. Glaube das es nicht zwingend notwendig ist die wim hof Methode oder die Abwandlung die ich abends ausübe zu praktizieren. Ich sehe sie aber als mächtigen Türöffner um sich die ungemeine Kraft der richtigen Atmung vor Augen zu führen!!! Viel wichtiger ist es im Alltag auf die richtige Atmung zu achten, und die Flachatmung die absolutes Gift für uns ist, durch regelmäßiges Training ab zu trainieren.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist das mindset! Das Brummen ist ja nur ein Symptom, ein Hilferuf unseres Körpers das etwas nicht stimmt. Ich weiß das hört sich jetzt bescheuert an, aber vielleicht sollten wir dankbar sein das unser Körper mit uns spricht und sehr bestimmend uns ermahnt endlich etwas in unserem Leben zu ändern.
    Früher wenn ich im Bett lag bekam ich beklemmungen nach all den Jahren assoziierte ich liegen = Brummton= Folter.
    Mittlerweile rede ich mit selber ein, der Brummton ist nichts schlimmes, er gehört zu mir. Mir ist es egal ob er da ist oder nicht, mir macht er keine Angst! Bleibe oder verschwinde, ist im alles vollkommen egal! In Kombination mit der richtigen, gesunden Atmung ist das für mich eine tolle Sache, auch wenn sich das alles sehr schräg anhört aber das ist mir egal. ;-)

    Wünsche euch alles gute, und Lasst euch nicht Unterkriegen gemeinsam sind wir stark!

  • #400

    Antje Potsdam (Dienstag, 19 November 2019 23:07)

    Hallo in die Runde,

    @ Jessy: also Tebonin nimmt man eher bei Tinnitus. Was ich lange genommen habe zur Muskelentspannung ist Ortoton. Das hat mir über die schlimmsten Zeiten geholfen. Ist aber verschreibungspflichtig. Mit Bachblüten kann du aber auch ganz viel erreichen. Ich hatte mal die Rescue Tropfen. Aber es ist auch keine Schande sich psychologische Unterstützung zu holen. Das habe ich getan und es tut mir gut. Die innere Anspannung lässt auch durch psychologische Gespräche nach. Mit der Verstärkung des BT am nächsten Morgen nach Alkoholkonsum kenne ich auch.
    @Klaus: Mir hat der BT lange Zeit richtig Angst gemacht. Ich glaube auch, dass es ein Teufelskreis war, aus dem ich mich nach und nach herausgearbeitet habe. Angst-Verspannung-BT-Angst-Verspannung-BT. Ich glaube, dass ich lange Zeit unterschwellig Ängste hatte durch Überforderung und zu wenig Selbstfürsorge. Und damit begann das Rad sich dann immer weiter zu drehen.
    Und im Prinzip habe ich auch über diesen aufdringlichen Ton mehr zu mir selber gefunden. Der BT hat mir so dermaßen in den Hintern getreten mich endlich auf MEINEN Weg zu machen. Und es macht mir echt Spaß.
    Also der BT war ein Auslöser für letztendlich viel positives.

    Alles wird gut.
    Liebe Grüße Antje

  • #399

    K.jäger (Dienstag, 19 November 2019 22:59)

    Hallo Angelika, das mit den Erinnerer, hast Du sehr schön gesagt! Unser Körper mahnt uns etwas in unserem Leben zu verändern, und wenn wir nicht hören, dreht er die Lautstärke noch mal eine Stufe lauter auf, damit wir endlich auf ihn hören, und etwas in unserem Leben verändern.

    Hallo Jessy, bitte probiere Mal die Wim hof Atemtechnike aus, bei meinen ersten Versuch zitterte mein ganzer Körper und eine unglaubliche Energie machte sich breit. Seit dem ich diese Erfahrung gemacht habe Atme ich im Alltag bewusster mit dem Bauch und abends meditiere ich eineinhalb bis zwei Stunden und mache riesige Fortschritte. Bei der Meditation habe ich die Wim hof Technik etwas abgewandelt und erreiche einen Trance Zustand. Der ganze Körper kribbelt, es fühlt sich an als ob Drogen in Spiel wären ,und das Brummen ist zur Zeit weg. Das komische ist, was ich aber auch als gutes Zeichen werte, dass seit heute morgen eine kleine Stelle am Ohr, nahe des Gehörganges angeschwollen ist, also passiert durch das Kribbeln und knacken etwas.
    Natürlich kann es gut sein das sich nächste Woche die Symptome sich wieder verschlimmern, (wir alle wissen der Brummer ist unberechenbar) aber durch diese Technik wird man gelassener, und man lernt ihn zu akzeptieren.
    Falls Interesse besteht, beschreibe ich die Meditationsmethode ausführlich die ich praktiziere, finde sie für mich weniger anstrengend als die super gute Technik vom Wim hof.Aber die Wim hof Technik ist der Grundstein und baut darauf auf also unbedingt ausprobieren!
    Viele Grüße, und alles wird gut !

  • #398

    Angelika Rheinland (Dienstag, 19 November 2019 18:22)

    Lieber Klaus,

    auch ich habe nach Loswerden des Brummtons festgestellt, dass einige positive Dinge aus der Brummzeit hervorgegangen sind. Ich achte mehr darauf, eine gesunde Balance aus Aktivität und Entspannung zu halten. Negative Situationen kann ich auch besser durchleben, weil ich mich durch Entspannungs- und Atemübungen besser körperlich UND geistig lockern kann. Negative Emotionen haben sich bei mir immer direkt negativ auf die Körperhaltung ausgewirkt. Jetzt versuche ich umgekehrt, meine Gefühle durch Konzentration auf Körperübungen wieder zu beruhigen.

    Ich würde aber nicht sagen, dass der Brummton diese positiven Änderungen bewirkt hat. Es ist eher so, dass ich jetzt wieder mehr ich selbst bin, so wie ich vor dem Brummton war. Ich hatte mich quasi selbst vernachlässigt und den Brummton damit ausgelöst. Sehe den Brummbären deshalb jetzt als Erinnerer, mich selbst gut zu behandeln.

    Für Brummer in der akuten Phase klingt das sicher sehr abstrakt und utopisch. Doch gebt bitte nicht auf, es kann besser werden! Macht, was euch gut tut und lasst Dinge, die euch schaden. Und bitte auch geduldig sein! Gebt euch selbst eine Chance!

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #397

    Jessy (Dienstag, 19 November 2019 09:52)

    Guten Morgen Leute .
    Mein Termin beim HNO war gestern und das knacken + das verstopfte linke ohr hat nix mit meinem ohr zu tun weder eine hör Schwäche liegt vor noch war das tympogramm auffällig.
    Die Ärztin vermutet verspannungen .
    Meine große Angst ist wie gesagt den BT auch links zu bekommen .rechts knackt es im Moment leider auch im ohr.
    Naja ich versuche cool zu bleiben .

    Allerdings habe ich am Wochenende eine Entdeckung gemacht die ich vor ein paar Wochen schon mal gemacht habe.habe davon nix erzählt weil ich dachte es wäre Zufall.
    Undzwar war ich am Wochenende ausgiebig mit meinem Freunden feiern habe viel Alkohol getrunken und hatte mega Spaß das selbe war schon mal vor ein paar Wochen der Fall.naja auf jeden Fall kam ich nachhause und hatte absolute Stille im ohr .
    So still das ich auch ohne ohropack hätte schlafen können habe ich aber nicht gemacht.
    Als ich morgens wach würde war der BT sehr laut und brauchte auch lange bis er leiser wurde.
    Ich war den ganzen tag tot müde wie das halt nach einer ausgiebigen Feier so ist.
    Die Nacht nach der Party schlief ich tief und fest biss auch nicht mit den Zähnen auf das habe ich gemerkt weil mir morgens nix im Mund weh tat.
    Als ich dann morgens Aufstand war der BT so etwas von leise gewesen kaum zu hören .Ich denke das liegt daran das ich so müde war das auch keine Muskeln im Schlaf angespannt waren.wie gesagt das selbe war schon mal vor ein paar Wochen der Fall.
    Anfangs als ich den BT hatte brachte leider auch kein Alkohol Konsum was er würde danach meistens noch schlimmer das hat sich jetzt wohl geändert .
    Naja man ja jetzt nicht immer saufen �.
    Meine HNO Ärztin hat mir gestern tebonin verschrieben sie meinte das hilft auch bei angespannter Muskulatur.
    Was haltet ihr davon ?hat damit jemand Erfahrung die sind voll teuer und will kein Geld umsonst ausgeben .

    Liebe Antje ich danke dir für deine aufbauenden Worte manchmal braucht man das um nicht zu verzweifeln.


    Klaus jeger ich freue mich wenn der BT deinen Optimismus geweckt hat das ist bei mir nicht der Fall . Ich bin voll Pessimist geworden ganz schlimm bezüglich meines eigenen Körpers.

    Ich habe mir jetzt mal bachblüten bestellt die sollen
    Den Optimismus wecken und beruhigend wirken.sie sollen auch gegen selbst Zweifel wirken sehr intressant das Thema bachblüten.

    LG freue mich auf eure antworten .

  • #396

    Klaus Jäger (Montag, 18 November 2019 12:34)

    Hallo zusammen, mich begleitet das Brummen ja schon einige Jahre. Komischerweise ist mir in den Jahren aufgefallen, dass durch diesen negativen Dauerzustand sich meine Denkweise und mein Handeln ins Positive verändert hat. Ich nehme alles locker und habe kaum Negative Gedanken. Treibe viele Sport und ernähre mich gesund. Rückschläge im Leben machen mir überhaupt nichts mehr aus, bin gegen früher hartnäckiger geworden und gebe wenn ich mir etwas im Kopf gesetzt habe niemals aus. ( Vor einigen Jahren war ich anders drauf!)
    Wie ist es bei euch Dauerbrummern? Könnt ihr bei euch auch eine positive Metamorphose in eurem Wesen beobachten?
    Eure Erfahrungen würden mich echt interessieren!


    Viele Grüße

  • #395

    Antje Potsdam (Freitag, 15 November 2019 23:41)

    Liebe Jessy,

    das kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte auch manchmal das Gefühl, dass es auch links losgeht. Aber das war dann nach einer Weile wieder besser. Du machst doch so viel Entspannung und Sport. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch auf der anderen Seite losgeht. Versuche ruhig zu bleiben. Ich habe noch nicht davon gehört, dass das jemand auf beiden Seiten hat.

    Bleib ruhig und liebe Grüße

  • #394

    Jane (Donnerstag, 14 November 2019 10:54)

    Guten morgen,

    @Jutta: na das freut mich doch zu lesen, dass das entfernte Grummeln bei dir nur noch "am Ende" auftrat, da hoffe ich mal, dass das ein gutes Zeichen ist. Wie gesagt, seit einigen Tagen brummt es bei mir abends wieder stärker, aber sobald ich mich damit entspanne, hört es auch schnell wieder auf. Ich glaube, ich setze mich momentan total unter Druck dass es ganz weg sein soll, und dann bin ich abends gestresst oder so.

    Ich glaube auch, dass die Körpertherapie noch mal viel Aufruhr in das System bringt, weil wir halt viel daran arbeiten. Ich nehme den Ton jetzt nur noch als rein physisches Symptom war, das verändert für mich was. Es ist weniger bedrohlich dadurch.

    Ich habe jetzt noch mal viele Tests gemacht, was die Hyperakusis Theorie angeht. Ich glaube nicht, dass der BT von Außengeräuschen getriggert wird. Ich habe mit einer App die Geräusche gemessen, und manchmal war viel Sound in den betreffenden Frequenzbereichen, und ich hatte keinen BT, und manchmal war es still, und ich hatte BT - mein Fazit: der BT hat für mich nichts damit zu tun wie es außen tönt. Nur damit, wie entspannt oder gestresst ich bin. Eine Form von Überempfindlichkeit meiner Ohren ist vorhanden, und darum brummt es vermutlich.

    Ich werde jetzt nur noch auf Entspannung setzen, und bewusst alles tun um nicht auf die Ohren zu fokussieren, dann hör ich nämlich gar nichts. Nur wenn ich länger die Aufmerksamkeit auf die Ohren lenke, geht es los. Ist ziemlich schwierig das sein zu lassen, aber ich gebe nicht auf...

    @Tiane: diesen Reiseeffekt den du beschreibst, der scheint typisch für den BT zu sein. Ist bei vielen so, und bei mir auch. Wenn ich verreist bin, ist der BT weg. Bin ich daheim, ist er noch ein paar Tage weg, und dann schleicht er sich wieder ein, so wie du sagst. Dieses Phänomen passt auch irgendwie zu keiner der Theorien die hier besprochen werden. Meine Erklärung ist hier folgendes: der BT muss doch primär mit dem vegetativen Nervensystem zu tun haben. Dieses kann man durchaus "steuern" indem man zbsp davon ausgeht, dass ein bestimmtes Symptom zu einer bestimmten Zeit auftritt. Wenn man im Urlaub merkt, oh cool hier brummt es gar nicht, hört man spätestens ab dem 2. Tag auch nicht mehr hin - und entspannt. BT weg. Zuhause "erwartet" man wieder, dass "er" ja noch da ist, und dann bekommt man ihn auch. Richtig mieser Brainf*ck sozusagen ;) Hat sonst jemand eine Erklärung dafür??

    LG
    Jane

  • #393

    Jessy (Donnerstag, 14 November 2019 10:26)

    Liebe Leute ich bin am verzweifeln.
    Den BT habe ich ja auf dem rechten ohr .
    Jetzt fängt mein linkes ohr an das ist so verstopft und fühlt sich an als wäre Wasser drin.so fing es auch leztes Jahr mit dem rechten ohr an bevor der BT kam.
    Habe Montag einen Termin beim HNO und habe so Angst wenn das verstopfte ohr weg ist das ich den BT dann auch links habe .Ich bin am verzweifeln und habe voll Angst auf beiden Ohren das Geräusch zu bekommen .hatte das schon mal jemand von euch ?
    Vor allem was ein Zufall genau leztes Jahr im November war es das rechte ohr jetzt ein Jahr später links .
    Vielleicht kennt das jemand von euch und kann mir weiter helfen lg jessy

  • #392

    Antje Potsdam (Dienstag, 12 November 2019 23:11)

    Hallo Ihr Zwei Jutta und Angelika),

    ohne Euch wäre ich nie so weit gekommen, wie ich jetzt schon bin. Also Dankeschön für Eure sehr anschaulichen Tipps und die Motivation. Wir kommen gemeinsam immer ein Stück weiter. Ich bin so froh, dass es diese Seite gibt.
    Liebe Grüße an alle.

  • #391

    Tiane (Dienstag, 12 November 2019 21:45)

    Hallo Ihr,
    liebe Antje, auch Dir ein Dankeschön für Deine Tips, ich habe heute mal Yin Yoga( für Anfänger) ausprobiert...und trotz meinem Knieproblem habe ich sofort gemerkt...das es mich sehr entspannt und meinem Körper gut tut.
    Angelika, Du beschreibst genau meine Angewohnheiten, bevor der....anfing.
    Jetzt ist ca. die 7. Woche seit dem ich an meiner Körperhaltung arbeite, (nicht mehr auf dem Sofa mit PC sitzen, langes lesen in seitlich abgeknickter Lage, mehr Bewegung, auf Verspannungen so oft wie möglich achten etc.)und ich fange an durch Eure Beschreibungen Hoffnung zu bekommen, da auch ich mein .....sehr häufig nur noch wie Jutta es beschreibt, wie ein fernes Wummern wahr nehme,(in der Nacht ist er durch fehlende Aussengeräusche, noch wahrnehmbarer) und dafür meinen Tinnitus z.B. heute Nacht störender empfand.(aber den habe ich ja schon lange)Ich hoffe so , das es so ist.Ein grosses Dankeschön auch Dir und Jutta, ihr habt mir durch Euren eigenen Heilungsprozess ; und dass ihr uns daran Teil haben lasst, mit den vielen super Tips sehr viel Trost und Hoffnung gegeben.Übrigens ist dieser...wirklich schwer einzuordnen, im Oktober war ich mit meinem Freund für 1 Woche in Irland, nach dem 2. Tag war der ...weg, und schlich sich zu Hause wieder langsam ins Leben.
    Entspannter war ich dort nicht, weil ich immer in mich hinein gehorcht habe, ob der...wieder da ist.
    Aber ich hatte viele gute Gespräche und Spass...und dass hat mir hier in Deutschland ja auch schon geholfen,
    diesen...leiser zu bekommen.
    LG Tiane

  • #390

    Angelika Rheinland (Dienstag, 12 November 2019 14:27)

    Liebe Brummer,
    Habe eine Idee für ein Experiment: Bei mir hatte sich der Brummton immer dann verschlechtert, wenn ich stundenlang in vorgebeugter Haltung am Computer gespielt oder auf der linken Seite (meine Brummseite) auf dem Sofa gelegen und TV gesehen habe. Ein Freund sagte damals: Kein Wunder, dass dir der Schädel brummt, so wie du liegst oder sitzt!

    Lasst doch mal jemanden ein Foto oder Video von euch machen, wenn ihr länger am Schreibtisch sitzt, am Handy oder Tablet seid, TV seht oder sonstige Dinge ohne viel Bewegung macht. Am besten, wenn ihr gar nicht mitbekommt, dass von euch ein Foto gemacht wird. Wer alleine ist, kann sich den Wecker stellen und nach einer Weile mal checken, wie die Körperhaltung ist.

    Seht dann auf dem Foto nach bzw. checkt an euch, ob manche Regionen verkrampft sind, Kribbeln, schmerzen oder sich taub anfühlen. zB
    - Ist eine Schulter hochgezogen?
    - Presse ich die Kiefer aufeinander?
    - lege ich den Kopf schief oder ist er in eine Richtung gedreht?
    - ist der Kopf nach vorne gestreckt oder gebeugt?
    - in welcher Hand halte ich das Handy/Tablet? (Bei mir war's die Brummseite!)
    - Sitze ich gerade oder schief?
    Und so weiter.

    Falls ihr was feststellt, heisst es ausprobieren, ob der Brummbär schwächer wird, wenn man die Fehlhaltung sein lässt. Und das ist der schwierige Teil! Hat bei mir sehr lange gedauert, bis ich die ach so bequeme Seitenlage beim Fernsehen mit Nacken auf der Lehne und Rumdaddeln am Rechner in Schildkröten-Haltung aufgegeben habe. Die beiden Punkte waren bei mir aber neben mehr Bewegung und Entspannung wichtige Bausteine, um den BT loszuwerden.

    Wir checken ständig, ob das Auto funktioniert oder ob wir gut aussehen. Warum also nicht ein Körper- TÜV? Viel Spaß beim Ausprobieren! Und ruhig mal über sich selbst lachen :)

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #389

    Jutta (Montag, 11 November 2019 20:24)

    Hallo Miteinander,

    Angelika #373: Super! Herzlichen Dank, ganz sicher auch im Namen der neuen Leser / Betroffenen hier, dass du dir die Arbeit einer Suche und Zusammenstellung gemacht hast!!!

    Jane #379:

    Das Grummeln kenne ich, habe es nur nicht so genannt, denke aber, ich weiß, was du meinst. Ich hatte den BT hin und wieder mal so wahrgenommen. Besonders häufig aber später, als es mehr und mehr besser wurde, habe ich ihn als immer leiser und durchbrochner erlebt, so ein sachtes Wummern "aus den hinteren Reihen" ... hatte aber zu diesem Zeitpunkt keine Tests mehr gemacht, ob ich es unterbrechen kann, war mir nicht mehr wichtig. Deshalb kann ich genau dazu leider nichts mehr sagen.

    Bzgl. Ton wie vom Röhrenfernseher ... hmmm. Aber vielleicht meinen wir etwas Ähnliches. Ich stelle mal einen Auszug aus einer Mail an einen Brummer hier rein, der mich per PN angefunkt hatte. Da hatte ich schon lange keinen BT mehr, aber das Geräuch konnte dennoch, wenn es über zwei Tage oder länger da war, nerven:

    "Was noch selten sein kann, ist eine Art Geräusch ähnlich dem Sendeschlusston, wie es ihn früher im Fernsehen gab, nur lange nicht so aggressiv, sondern viel dumpfer. Die Lautstärke kann variieren. Ich merke dann auch, dass ich wieder etwas mehr tun müsste ... da hat sich was verspannt. Ich nehme es auch am Ohrgefühl wahr, das Ohr ist wie "belegt" und ich bin geräuschempfindlicher.

    Bin ich regelmäßig 2 - 3 x pro Woche am Üben mit Theraband, massiere ich den Rücken an der Wand mit dem Blackroll Ball ordentlich durch, mache Lockerungsübungen etc., dann läuft alles prima. Nur wenn ich es zu sehr schleifen lasse, z. B. über 2 oder 3 Wochen gar nichts mache und auch nicht am Putzen bin, dann kriege ich evtl. diese Geräusch. Tue ich dann was (15 min reichen), dauert es etwa einen halben bis einen Tag, dann ist Ruhe."

    Inzwischen sind wieder etwa vier Monate ins Land gegangen und es ist bislang nicht mehr aufgetreten.

    Liebe Grüße

    Jutta

  • #388

    Tiane (Montag, 11 November 2019 17:41)

    Liebe Jessy,
    Danke für Deine Antwort. die Tips von Angelika und Jutta werde ich mir noch mal durchlesen.
    Am Freitag fiel mir ein Buch mit dem Titel -Craniosacral Selbstentspannung- von Daniel Agustoni in der Stadtbücherrei in die Hände.Da ich auch leichte Schluckbeschwerden und eine irgendwie leisere Stimme bekommen habe, war es für mich interessant, zu lesen, das dafür oft verspannte Muskeln/Faszien im Halsbereich verantwortlich sind, die vielleicht dieses ......Du weisst schon, auslösen.
    Auf jeden Fall wende ich einige Übungen seit 2 Tagen an, insbesondere Entspannung des Kopfes, Unterkiefers und Zungenbeins....zusätzlich eine Übung auf YouTube von Helga Pohl; für die Halsregion( es flattert bzw. brummt dann erst kurz doller, wird dann aber leiser) bei der ich das Gefühl habe das der ....dann sehr leise wird...
    Wie Du schon schreibst, es braucht Geduld...und nach anfänglichen vielen trüben Tagen, finde ich jetzt oft meine Lebenslust wieder.. ein super Rezept ist , zugegeben nach dem anfänglichem Schock...wirklich wieder den Alltag etwas zu normalisieren..ich hatte vor kurzem einen Supernachmittag
    mit meinen Schwestern(war erst so trübselig), und wir haben so viel gelacht...das abends, wie bei Dir nach dem shoppen...der....kaum wahrnehmbar war.Vielleicht ist das sogar das beste Reźept, Spass zu haben, zugegebener Massen nicht immer so einfach...aber wenn ich einen guten Tag habe, sage ich mir jetzt immer wie Sebastian Knabe in seinem Buch auch schreibt...der ...ist garnicht so wichtig...Jessy...es braucht Zeit., aber ich glaube mit jedem Lachen und der Freude in unserem Leben, kommen wir Tag für Tag dem Ziel ein Stückchen näher.
    LG
    Tiane

  • #387

    Jessy (Montag, 11 November 2019 15:16)

    Liebe tiane
    Das mit dem verspannten Körper kenne ich auch
    Bei mir ist es rechts und der BT auch rechts .
    Wir sind alle hier um uns zu helfen .
    Ich drücke tagsüber die Zunge extrem gegen die Zähne.
    Wir habe alle viele Ähnlichkeiten in Sachen BT.
    Am besten liest du dir die Texte von Angelika und Jutta gut durch .da sind hilfreiche trix dabei wo man auch nicht viel die Knie braucht so empfinde ich es zumindest .progressive muskelentspanung und allgemeine Entspannung sind wichtig ich mache auch gerne Hypnose zur Entspannung das hilft mir mal abzuschalten.

    Julia bitte gib nicht auf hier sind einige die den BT über mehrere Jahre hatten und ihn jetzt dich los geworden sind.
    Aber trotzdem sollte man sich von dem BT nach Möglichkeit nicht negativ beeinflussen lassen das ist nicht einfach ich weiss .
    Ich selbst habe hoch und Tiefs aber denke mir dennoch selbst wenn der BT bleibt muss das Leben weiter gehen .
    Habe auch manchmal ein Hänger aber dann hole ich mich da raus .
    Hier sind viele gute Übungen und Ratschläge.
    Ich weiss nicht ob der Tinnitus neuser etwas bringen würde .Mein BT findet auch nicht im Gehirn statt also das denke ich zumindest denn wenn es so wäre würde ich ihn immer noch hören wenn ich mir die Ohren zu halte und das ist nicht so .
    Positive Einstellung ist viel wert lg jessy

  • #386

    Batian (Montag, 11 November 2019 10:20)

    Hallo Jane,

    das „Fieprauschen“ kenne ich nicht, das leise „Grummeln“ (kann es auch nicht besser beschreiben) dagegen schon. Es ist nicht immer da, und wenn, dann nur in eher ruhiger Umgebung.
    Ich denke Kopfbewegungen haben nur scheinbar keinen Einfluss, weil egal wie ich den Kopf drehe, die Bewegungsgeräusche sind lauter, überdecken oder ähneln dem „Grummeln“. Ich könnte gar nicht sagen ob es noch da oder weg ist.
    Weg ist es in jedem Fall für einige Sekunden nach dem 10-Sekunden-Beschallungstest.

    Ich hatte nach dem ersten Auftreten des Brummens auch mehrere Monate totale Ruhe. Allerdings kommt über die Jahre das Brummen + Grummeln phasenweise immer wieder zurück. Aktuell hat es seit mehreren Wochen wieder gebrummt bzw. gegrummelt (überwiegend nachts). Dabei spielen Umgebungsgeräusche eine Rolle. Das zeitweise durchgängige Brummen wird von der Wärmepumpe ausgelöst, manchmal auch vom Kühlschrank, das Grummeln stammt vom Straßenverkehrslärm (nahegelegene Autobahn). (Straßenverkehrslärm kann bei mir aber auch zu durchgängigem Brummen führen)

    Seit einigen Tagen brummt es nicht mehr, sondern grummelt nur noch. Seit ich eine andere Zahnpasta verwende, als normalerweise. Laut codecheck.info sind in der einen gleich zwei verdächtige Stoffe enthalten: Propylene Gylcol und Sodium C14-16 Olefin Sulfonate. Diese sind in der jetzigen nicht drin. Ob es daran liegt? Keine Ahnung. Werde es in jedem Fall weiter beobachten.

    Diese ganze Auf und Ab passt für mich zum „Hörschwellen-Hyperakusis-Modell“: Ein bestehender „Defekt“, der durch weitere innere/äußere Einflüsse mal mehr oder weniger stark in Erscheinung tritt.