Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben im Forum zum Brummton. Ein Forum, in dem sich über den Brummton ausgetauscht wird - ich selbst bin dort jedoch eher selten unter dem Namen "Versteher" zu finden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten. Wenn ihr Fragen an mich persönlich habt, nehmt Kontakt zu mir auf.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 258
  • #258

    Uwe (Sonntag, 07 Juli 2019 18:32)

    Nachtrag

    Einige Aktionen zur (Auto-)Modulation des Brummtons. Diese können den Ton auslösen (was natürlich eher nicht gewollt ist), dämpfen, verstärken, oder für begrenzte Zeit ‚abschalten‘ (Sekunden..Minuten..Stunden).

    a) Festes Zusammendrücken der Augenlider
    b) (leichtes, mechano-akustisch wirksames) Aufeinanderschlagen einzelner Zähne von Ober- und Unterkiefer, bevorzugt mit örtlicher Nähe zum rezipierten Brummen
    c) Veränderung der Kopfposition, z.B. beugen
    d) (leichtes) Klopfen auf Schädel oder obere Halswirbel

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

  • #257

    UWe (Sonntag, 07 Juli 2019 17:26)

    Hallo Sebastian und Brummton-Gemeinschaft,
    zuerst an Sebastian herzlichen Dank für diese Seite(n), mit all ihren Erklärungen (inkl. -versuchen), Analysen und vor allem den Beiträgen zumeist solcher Betroffener, die sich auf eine ‚innerliche‘ Ursache eingelassen haben, so diffus und/oder vielgestaltig die sein mag, inklusive verschiedensten Wegen zur Bewältigung!

    Ich habe ‚mein‘ Brummen seit ca. 3a - zusätzlich zu einen ‚historischen‘ Tinnitus (>25a), der jedoch gut kompensiert war/ist. (Freilich hat sich seit dem zusätzlichen Brummen die Hinwendung zum historischen Tinnitus verstärkt, aber das ist verkraftbar.)

    Wie äußert „es“ sich? Frequenz ca. 105Hz, Sinus. Da der Bezug zu (gleichgerichteter) Netzfrequenz naheliegt, hatte ich anfangs auch nach externen (Schall-)Quellen gesucht, das aber schnell aufgegeben – nicht zuletzt weil die (‚lautstärkere‘) Seite auch schnell mal wechselt, von einem Moment auf den anderen, ohne Änderung der (Kopf-)Position.

    Die Intensität ist sehr wechselhaft, folgt im Grunde keinem mir bislang erkennbarem fixen Muster (im Sinne „Ursache-Wirkung“). Da ich das anhand verschiedener Kriterien seit Monaten erfasse (Excel), läßt sich das gut auswerten – aber evtl. betrachte ich ja bislang zu wenig oder nicht die treffenden Kriterien.

    Insgesamt teile ich in 4 Kategorien ein:
    a) „0“: kein Brummen
    b) „1“: leichtes Brummen: „Grummeln/Flattern“, leise und selten; im Alltag maskiert
    c) „2“: mittleres Brummen: häufig auftretend; wechselnd laut/leise/Seite (kommt und geht), mechanisch/akustisch leicht modulierbar
    d) „3“: starkes Brummen: laut, lange anhaltend (Minuten..Stunden, fast kontinuierlich), kaum modulierbar

    Ein gewisses (aber nicht regelmäßiges) Muster zeigt sich darin, daß im Verlauf der Nacht das Brummen auf Kat 2..3 ansteigt und entsprechend früh morgens am stärksten ist. Während des Tages wird es oft geringer oder maskiert, das kann bis zum Abend anhalten.

    Diverse HNO- und andere Untersuchungen sowie Medikationen, zuerst Magnesium, später weitere interessante Wirkstoffe, die ich hier bewußt weglasse – meist ohne akute, auf jeden Fall ohne nachhaltige Wirkung.

    Was hilft bislang:
    a) Sport/Laufen
    a. Vermindert im Akutfall von Kat. 2..3 auf 0..2
    b. Nachhaltigkeit begrenzt, meist im Bereich von Stunden
    b) Sauna (verblüffend reproduzierbares Muster)
    a. 1. Gang
    i. Liegen in der Wärme (20min): Kat. 2..3
    ii. Aufsetzen: Kat 0..1
    iii. Ruhe: Kat 0..1 für ca. 10min, dann wieder Kat 2..3
    b. 2. Gang
    i. Liegen in der Wärme (20min): Kat. 2..3
    ii. Aufsetzen: Kat 0..1
    iii. Ruhe: Kat 0..1 bleibend, typ. anhaltend für Stunden
    c) Stress (…)
    a. Wenn es gelingt, sich trotz Kat. 2..3 auf einen oder auch wechselnde Tätigkeiten zu konzentrieren, reduziert sich das Brummen auf Kat 0..1.
    b. Durchaus anhaltend für Stunden auch nach der Streßphase.
    d) Externe Geräusche (z.B. Musik)
    a. Bei Kat 1..2 maskiert oder unterdrückt leise Musik das Brummen.
    b. Bei Kat 3 muß die Musik lauter sein, unterdrückt dann das Brummen.
    c. „Maskieren“ vs. „Unterdrücken“
    i. Bei Tinnitus spielt Maskierung u.U. eine wichtige Rolle, d.h., Ohrgeräusch wird übertönt bzw. Aufmerksamkeit weggelenkt.
    ii. Beim (meinem) Brummton (insbesondere bei Kat. 2..3) ist es jedoch keine simple Maskierung, da das Brummgeräusch durch externe Schallanregung unterdrückt wird, und bei Ausbleiben des externen Schalls erst nach einer deutlichen Latenz wiederkehrt (Sekunden).
    e) Natürlich hat die akute mentale Verfassung einen Einfluß auf die Rezeption des Brummens – und natürlich bedingt sich das gegenseitig…

    In den Betroffenen-Schilderungen auf dieser Seite finde ich noch weitere Symptome und Therapie-Effekte wieder – vor allem bei Jutta, die an vielen Stellen mir bekannte Erfahrungen schildert und wertvolle neue Hinweise gibt. Letzteren werde ich nun versuchen zu folgen – und schauen, was sich ergibt!

    Ansonsten Euch noch einen schönen und mgl. brummtonfreien Abend!

  • #256

    Simon (Dienstag, 02 Juli 2019 13:52)

    Hallo Sebastian,

    … was soll ich sagen, schön zu hören, dass du deinen Brummton wieder losgeworden bist.

    Da ich schon einen Tinnitus hatte, gewöhne ich mich derzeit recht schnell daran.

    Für mich steht ebenfalls ausser Frage das dieser Ton von mir selbst stammt. Stromleitungen usw. sind für mich ehrlich gesagt Verschwörungstheorien. Aber ich habe eben auch schon einen Tinnitus und hoffe nun, dass mir ein Chiropraktiker weiterhelfen kann. Was mir „spanisch“ vorkommt, ist das der Ton reduziert oder unterbrochen wird durch Geräusche, Finger ins Ohr etc.. das klingt mir alles nach Kiefer / Hals Nacken / Muskeln - zumal diese ja durch Stress angespannt werden und ich auch mit den Zähnen knirsche. Passt also alles gut zueinander

    Jetzt darf man natürlich nicht erwarten, dass etwas verschwindet was sich über Jahre aufgebaut hat. Auch wenn es natürlich toll wäre - mal abwarten. Ich bin ja auch in Berlin und hier gibt es ja viele Angebote. Einen Vorteil hat es, ich werde das Projekt Leben ändern wirklich mal in Angriff nehmen. Ob mit der ohne Ton, das kann nur gut sein, es wird einem ja immer erst bewusst, wenn es zu spät ist.

  • #255

    Antje Potsdam (Sonntag, 30 Juni 2019 21:50)

    Liebe BT-Gemeinde,

    mit Eurer Hilfe und vor allem mit Juttas Hilfe bin ich ein kleines Stück vorangekommen. Der Ton ist leiser geworden. Ich brauche keine Ohrstöpsel am Tage mehr. Am Anfang war der Ton extrem laut dröhnend.
    Ich habe von März bis heute fast täglich Stütz und Kräftigungsübungen (Pilates), Dehnübungen ( Yin Yoga), Schwimmen, Spazieren, Wärme auf Schulter Nacken und Rücken, Rotlicht gemacht.
    Und jetzt kommt’s: eine Übung die mich ein Stück weiter gebracht hat ist den Psoas zu dehnen. Findet man auf YouTube.
    Trotzdem weiß ich, dass meine Psyche auch eine große Rolle dabei spielt. Also mache ich täglich Entspannungsübungen. Da geht schon etwas Zeit bei drauf. Ich glaube, dass das die Zeit ist, welche ich mir vor dem BT selten für MICH genommen habe.
    Da ich aber merke, dass der BT weniger wird glaube ich weiter an Heilung.
    Liebe Grüße an alle und gebt nicht auf.

  • #254

    Stefan (Samstag, 29 Juni 2019 12:08)

    Hallo zusammen.
    Bin wieder Brummtonfrei.

    Ich hatte vor 3 Monaten auch das erste mal diese Symptome. Ich recharchierte im Internet. Ich sties auf eine Seite in dem 2 Personen angaben sie seien wieder Brummton frei. Bei Ihnen war es der Atlas(erster Halswirbel) und 2er Halswirbel der verspannt oder verschoben war.
    Kurz darauf machte ich einen Termin bei meiner Physiotherapeutin. Sie lockerte bei mir die Verspannung am Rücken und mein 2er Halswirbel war verschoben. Die ersten 2 Tage wurde es nicht besser, mein Brummton wurde lauter am Abend, dann am 3 Tag war er weg einfach weg.
    Ich bin froh habe ich dies gemacht, seit dem bin ich 1Monat Brummton frei.

    Allen Betroffenen wünsche ich viel Erfolg bei eurer Brummtonheilung.

  • #253

    Johanna (Freitag, 28 Juni 2019 23:20)

    Hallo,
    Seit vergangenem Jahr habe ich Abends/Nachts dieses Dröhnen und Brummen in meinem Kopf und das Gefühl mein ganzer Körper vibriere. Anfangs dachte ich das dieses Brummen von draußen käme, doch war da nichts und ich hörte es ja auch nicht immer. Nach einer Weile kam mir die Idee, dass es an einer Energieader liegen könne, die vermutlich durch das Haus verläuft, doch bin ich mir da natürlich nicht sicher. Niemand sonst hört es, den ich kenne und auch ich selber nehme „dieses Geräusch“ nur an manchen Tagen und unterschiedlich stark wahr. Außerdem ist es auch nicht wirklich laut, sondern nur so „nebensächlich“, aber halt trotzdem ziemlich präsent und nervig. An sich habe ich meiner Meinung nach nicht das beste Gehör und auch mein Alter (ich bin 15 Jahre alt) unterscheidet sich von wohl vielen Betroffenen (nach meiner Recherche im Internet). Dieses verwirrt mich nur noch mehr und ich hoffe doch zutiefst, dass es bald aufhört.

  • #252

    Frank (Sonntag, 23 Juni 2019 08:10)

    Hallo, vielen Dank für dieses Forum. Ich bin erst seit 10 Tagen vom Brummton betroffen, der Ton und die Beschwerden stimmen zu allen hier geschilderten Symptomen überein.
    Ich besuchte eine befreundete Orthopädin, die mir empfahl, erst alles beim HNO untersuchen zu lassen, da sie an der HWS keine Blockade feststellen konnte.
    Der HNO machte einige Tests, konnte auch die Frequenz meines Brummton bestimmen.
    Bei der Ohrdruckmessung stellte sich heraus, das bei dem betroffenen Ohr der Druck nicht stimmt.
    Er machte mit einem Luftdruckgerät einen Druckausgleich über die Nase, aber das brummen blieb.
    Er empfahl mir eine Woche lang Antibiotika zu nehmen und am Tage mehrmals einen Druckausgleich zu machen.
    (Nase zu halten und kräftig pusten bis es im Trommelfell knackt)
    Schon am Nachmittag nach der Untersuchung stellte ich fest, das nach kräftigem Druckausgleich das brummen kurzzeitig weg war. Heute, einen Tag nach der Untersuchung und vielen (ca 15) Druckausgleichen ist das Brummgeräusch weg.
    Ich hoffe es bleibt so und ich kann mit diesem Beitrag einigen Betroffenen einen Lösungsansatz geben.

    Grüße Frank

  • #251

    Jessy (Dienstag, 18 Juni 2019 19:34)

    Hallo Leute.nach dem ich 2 erfolgreiche Wochen hatte und das Brummen nur Nachts und morgens kurz da war.habe ich seid Freitag wieder einen Rückschlag erlitten der bis heute andauert.habe Donnerstag eine beissschiene bekommen für die Nacht und konnte auch seid Donnerstag keiner ohrstöpsel mehr tragen nachts weil ich einen dicken Pickel im ohr habe.ich denke das mich diese Situation wieder so gestresst hat das es schlimmer geworden ist .auch bei der beissschiene habe ich das Gefühl das sie wieder etwas zu der verschlimmerung bei trägt.ich habe sie nur drei Nächte getragen .mein chiropraktiker sagt ich soll sie weg lassen Sie behindert den Prozess meiner Heilung.er sagt er behandelt auch keiner Kinder mit Zahnspange erst wenn die raus ist.naja ich geb nicht auf und wünsche allen viel Erfolg.

  • #250

    Angelika Rheinland (Sonntag, 16 Juni 2019 22:10)

    Liebe Antje Potsdam und andere Brummer,
    Es tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte, aber es ist auch Teil meines Anti-Brumm-Programms, nur noch wenig Zeit am Handy oder Tablet zu verbringen. Gehe lieber raus und sehr mir die Blumen oder Kinder an.
    Zum Thema Wärme:
    Mir hat gegen Muskelverspannungen am besten ein warmes Vollbad mit Salz vom Toten Meer geholfen. Beim Hantieren mit Kirschkernkissen oder Wärmflasche habe ich meinen Nacken eher noch mehr verkrampft. Das Baden ist auch die preiswerte Lösung. Darüber hinaus habe ich auch gute Erfahrungen mit Fango Packungen beim Physiotherapeuten oder Hot Stone Massagen im Wellnessbad gemacht. Diese Tiefenwärme geht weit über Wärmekissen hinaus. Gut funktioniert auch Entspannung in Thermalbädern oder in der Sauna ca. 1x im Monat.
    Ich wünsche euch allen sonnige Tage Innen wie Aussen
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #249

    Jutta (Sonntag, 02 Juni 2019 18:27)

    Hallo Jessy,

    ein ganz ganz wichtiger Rat von mir (auch wenn man das "Ding" verständlicherweise so schnell loshaben möchte wie nur irgend möglich):

    Bitte geh raus aus allem "Zuviel", und das am besten SOFORT.

    Mit diesem "Zuviel" meine ich in deinem Fall:

    Jetzt am Anfang kein zu viel an Training, und auch kein zu viel "Anspruch" an das Ergebnis deiner Bemühungen. Soll heißen: Bitte bitte bitte stecke dir um Himmels Willen kein Zeitziel! Auch wenn es (scheinbar) "nur" eine Hoffnung ist, dass du bis Ende des Jahres BT-frei bist.

    Ich kenne diese "Hoffnungen", die im Grunde nichts als gut getarnte Erwartungen sind - nicht nur vom BT-Thema, sondern auch von anderen Lebensbereichen. Die Gefahr ist groß, dass du dich damit, ohne es zu ahnen oder zu merken, unter Druck setzt. Unser psychisches System ist da sehr aktiv, wir dürfen die Macht solcher Wunschvorstellungen keinesfalls unterschätzen. Und Druck ist hier absolut kontraproduktiv!

    Ich würde vorschlagen (das jedenfalls wäre MEIN "Gefühl" für dich):

    Erst mal nur jeden 2. Tag auf den CrossTRAINER, denn platt solltest du hinterher nicht sein (und: Crosstrainer ist nicht Lockern, sondern Muskelkräftigung, also bitte Vorsicht!). Und dann vorläufig auch nur 2 km, denn das reicht völlig.

    Dafür lieber, gerade bei deinem Beruf, jede Stunde mal für ein, zwei Minuten nach hinten gehen und die Arme ausschütteln und die Schultergegend lockern (siehe Angelika Rheinland).

    Und nach Feierabend, wenn möglich, eine halbe Stunde in einer für dich angenehmen Geschwindigkeit spazierengehen (gehen, nicht schleichen ... ). Wie man heute weiß, hatten die "Alten" von früher absolut recht: Spazierengehen wirkt nicht nur wie eine ganz natürliche, extra-sanfte Massage und Kräftigung auf den gesamten Wirbelapparat, sondern auch äußerst positiv auf das Nervensystem. Und der Trigeminus-Nerv (3. Ast), der den Trommelfellspannermuskel versorgt, ist ja Teil des Nervensystems ... Also zwei Fliegen mit einer Klappe!

    Ich bin durch meine Recherchen zum vielen Spazierengehen gekommen, es hat mir unheimlich gut getan (fast jeden Tag besagte halbe Stunde). Heute gehe ich noch immer sehr viel zu Fuß und nutze dafür jede Möglichkeit im Alltag. Fühle mich deswegen aber nicht als Oma ... ;-)

    Mit Beckenschiefstand den ganzen Tag stehen müssen ist natürlich absoluter Mist. Dein Chiro wird, so denke ich, fleißig daran arbeiten. Für das zu kurze Bein wirst du wahrscheinlich Einlagen bekommen. Und mal sehen, was er in punkto Skoliose für dich erreichen kann.

    Insofern ist, so glaube ich, der eingeschlagene Weg auf jeden Fall der richtige. Meine Atlastherapeutin hatte mir damals sehr geholfen, indem sie mir erklärte, dass der Körper auch Verkrümmungen, Schiefstände, Verdrehungen etc. oft lange kompensieren kann. Also sie sind nicht unbedingt die hauptsächliche Ursache für das Auftreten eines Problems, z. B. des BTs. Aber so, wie die eine berühmte Schneeflocke den Ast schließlich brechen lässt, so kommt je nach Belastungssituation für unseren Organismus irgendwann der Punkt, an dem er nicht mehr kompensieren kann.

    Wir müssen daher, trotz unserer oft schon lange bestehenden Handicaps (bei mir etwa eine sehr bescheidene HWS-Bandscheiben-Situation) zusehen, in ein Stadium zurückzufinden, in dem der Körper wieder gut ausgleichen kann. Und dann auch mit regelmäßiger Entspannung, Lockerung, Bewegung etc. dafür sorgen, dass es nach Möglichkeit so bleibt.

    So long, weiterhin Gute Besserung und liebe Grüße

    Jutta

  • #248

    Jessy (Freitag, 31 Mai 2019 17:08)

    Hallo Jutta und Hallo liebe Gemeinde.
    Erst mal finde ich es echt toll das du geheult bist und motiviert bist uns Brummen zu helfen.habw mir deinen Lezten twet noch mal durchgelesen und wusste nicht das wir von oben bis unten miteinander vernetzt sind.das mit dem Becken kann bei mir hin kommen.der chiropraktiker sagte mir ich habe platt Füße skoliose und mein linkes Bein ist kürzer als das rechte also beckenschiefstand.bin zur Zeit fleissig deine Aufträge bezüglich dehnen und lockern der Muskulatur am ausführen auch gehe ich jeden Tag auf den Crosstrainer in mäßigem Tempo wie beim walken .schaff zwar jetzt nur 4 Kilometer danach bin ich platt aber ich will es noch steigern.hatte gestern einen kleinen Erfolg konnte morgens 1 Stunde in gewissen Positionen im Bett liegen ohne ohrstöpsel und es hat nicht gebrummt.heute zeigte mir der brummton wieder den Mittelfinger und brummt den ganzen tag.naja bin Friseurin und arbeite mit vollem Körper Einsatz und das nicht immer in den besten Positionen.was soll's ich arbeite an mir und hoffe das ich zum Ende des Jahres brummfrei bin .LG jessy bleibt tapfer liebe Brummer.

  • #247

    Jutta (Donnerstag, 30 Mai 2019 01:01)

    Fortsetzung Teil 2

    Jetzt noch zwei kleine Ausschnitte aus Jessys Antwort:

    "(...) da ich das Geräusch mit dem kiefer unterbrechen kann denke ich der hauptpunkt liegt im Hals kiefer Bereich.

    Anmerkung Jutta:

    Kann sein, muss aber nicht ... ;-))) Denn: Der GESAMTE Muskel-Wirbel-Sehnen-Bänder-Apparat vom Allerwertesten bis hinauf zum Schädel hängt aufs Engste zusammen. So habe ich durch meine vielen Recherchen z. B. gelernt, dass ein auch nur minimaler Beckenschiefstand den Kiefer ebenfalls aus der Balance bringt bzw. mit einiger Wahrscheinlichkeit Probleme in diesem Bereich beschert (was dann u. a. ein Ohrgeräusch auslösen kann, weil das Kiefergelenk sehr nach am Ohrbereich dran ist). Siehe z. B.:

    https://www.jameda.de/gesundheit/zaehne-mund/der-einfluss-des-kiefergelenks-auf-die-koerperstatik/

    Sogar ein untrainierter / verspannter Beckenboden kann sich ungut auf den Kiefer (!) auswirken - und umgekehrt, z. B.:

    https://koehlerpyrmont.de/reflektorische-beckenbodenentspannung

    So SCHEINT dann das Corpus Delicti im oberen Körperbereich zu liegen, in Wahrheit aber spielt sich das eigentliche Drama auf den unteren Etagen ab!

    Deshalb: Nicht an einer Vorstellung / vorläufigen Diagnose oder Vermutung festbeißen. Damit bin ich mindestens ein Jahr in die Irre gelaufen und habe ums Verrecken nicht herausfinden können, wo DER Dominostein, der die anderen Dominosteine zum Umfallen gebracht hatte, zu suchen und zu finden war. Auch die Atlaskorrektur (www.atlasreflex.com) war nur EIN Schritt auf meinem Weg. Gemäß meinem Erleben ein ganz wichtiger (zu viel, um jetzt all die positiven Auswirkungen aufzählen zu wollen), aber womöglich nicht der wichtigste an sich. Das Brummen hörte deswegen nicht auf, aber jetzt hatte die Muskulatur endlich die Chance, allmählich wieder ins Lot zu kommen.

    Weil ich DEN ursächlichen Dominostein nicht zweifelsfrei hatte identifizieren können, hatte ich mich wohl oder übel entscheiden müssen, einfach ALLES zu lockern, zu dehnen, zu entspannen, zu kräftigen, von oben bis unten. Und das war mit die beste Entscheidung überhaupt - mit über 50 bin ich heute fit wie ein Turnschuh, gelenkig, kräftig ... und meine Muskulatur im Hals- und Nackenbereich ist inzwischen butterweich im Vergleich zu früher, als man darauf Nüsse hätte knacken können ;-))).

    "(...) ... jetzt weiss ich auch welche Reihenfolge ich einhalten muss.denn ich glaube das ich viel falsch gemacht habe deswegen wird das Geräusch auch nach Übungen lauter bis unerträglich.und auch so sitze ich ständig mit hoch gezogenen Schultern auf dem Sofa das werde ich schleunigst ändern.ich halte dich über meinen Verlauf auf dem laufenden .vielen Dank noch mal lg schönen Abend jessy"

    Liebe Grüße an alle

    Jutta

    P. S.: Übrigens habe ich mittlerweile überhaupt keinen BT mehr - nicht mal supersupersuperleise wie noch teilweise vor etwa einem Jahr. Bis auf meine anderen drei Tinnitustöne, die mein Hirnkasterl prima ausfiltern kann und die mich daher nicht stören, höre ich nix mehr!

    ABER: Ich passe noch immer gut auf! Weil ich merke, dass die Muskulatur nach wie vor etwas empfindlich ist (Kälte). Stress aller Art hingegen ist kein Thema mehr. So traue ich mich nur Arme, Bauch und Beine kalt abzuduschen, Hals, Schulter und Brust lasse ich noch außen vor. Und bei kühlerem und v. a. windigen Wetter gehe ich nicht ohne Halstuch und Wachs-Ohrstöpsel in der Ohrmuschel aus dem Haus.

  • #246

    Jutta (Donnerstag, 30 Mai 2019 00:53)

    Hallo liebe Brummer-Gemeinde,

    ich stelle mal meine Mail-Antwort auf Jessys Frage vom 26.05., #245, hier rein. Deckt sich im Prinzip mit Ihrer Anfrage per Mail an mich, ist nichts Geheimes und auch nichts Brandneues - und nur für den Fall, dass es jemanden interessiert bzw. vielleicht noch eine wichtige Info für sie/ihn dabei ist.

    Teil 1

    "Guten Morgen Jutta danke für die Tipps werde diese auf jeden Fall nutzen.bin derzeit bei einem chiropraktiker in Behandlung hoffe es bringt was.mein Geräusch unterscheidet sich etwas von deinem es ist nicht pulssyncrom. Ich hätte noch ne Frage bezüglich des trommelfell Muskel.ich habe diesen Test gemacht den du beschrieben hast un der ton setzt kurz aus.aver wie will man mit Sport usw schaffen das sich dieser Muskel entspannt. LG jessy"

    "Hallo Jessy,

    mein BT war auch nicht pulssynchron - hast du das bei mir gelesen???

    Ich hatte mal, zusätzlich zum BT, ein Pochen mit dem Herzschlag. Das kam aber, wie ich selbst rausfinden konnte, von einem stark angespannten Halsmuskel, der auf die Schlagader drückte. Mit dem BT hatte das nichts zu tun und ist durch Dehnübungen wieder verschwunden.

    Zum Thema Muskelentspannung:

    Bei mir hat es mehrere Komponenten gebraucht. Zunächst waren meine Muskeln alle so massiv verspannt, dass ich überhaupt nicht trainieren konnte (zum einen hatte ich bei Gymnastik und Kraftübungen knackige Schmerzen, zum anderen wurde der BT so extrem, dass ich nicht mehr ein noch aus wusste).

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das bei ganz vielen der Fall ist. Ich musste erst durch Dehn-, Streck- und Lockerungsübungen die Muskeln "weicher" bekommen. Dann habe ich langsam mit Gymnastik angefangen und Kräftigungsübungen dazugenommen, also z. B. mit Handmanschettengewichten (für den Anfang) gearbeitet, auch mit dem Theraband, dann weitere Kräftigungsübungen wie etwa den Vierfüßlerstand mit Wechsel der Arme - usw. Auch die Übungen immer mal gewechselt. Aber keine Angst. Klingt im Moment nach sehr viel, ist aber überschaubar.

    Auch habe ich ordentlich mit dem Blackroll-Ball und dem Igelball den Schulterbereich und den Rücken bearbeitet (Genaueres wegen Größe kommt ein andermal).

    Und, ganz wichtig:

    Möglicht viel aufrecht sitzen und stehen, nicht lümmeln, nicht die Schultern nach vorne sinken lassen und einen Buckel machen. Wenn du länger sitzen musst, alle halbe Stunde aufstehen (stell dir 'ne Uhr) und kräftig recken und strecken, beugen, in die Hocke gehen, dich ordentlich bewegen halt. Eine halbe Minute reicht.

    Ich schaue gerade auch für Antje, was ich ihr von dem, was ich aus dem www Brauchbares runtergeladen und mir sonst zusammengeklaubt habe, schicken kann (Links, Dokumente etc.). Ich sende es dann auch dir zu, evtl. aber nur häppchenweise, weil ich nicht alles auf einmal schaffe. Dauert auch noch ein bisschen, habe gerade viel an den Hacken.

    Ich würde für dich vorschlagen:

    Mach jetzt vorläufig die von Angelika Rheinland vorgestellten Lockerungsübungen, geh mehrmals pro Woche eine halbe Stunde Walken (ich würde es ohne Stöcke machen, aber die Arme schön mitnehmen), und mach unbedingt Progressive Muskelentspannung (und wenn es nur das Kurzprogramm von wenigen Minuten pro Tag ist). Wenn du eine CD-Empfehlung brauchst, sag Bescheid.

    LG Jutta

    P. S.: Wenn die Chiropraktik anschlägt und der BT unmittelbar oder bald nach der Behandlung verschwindet, kann dies heißen:

    - es war was z. B. im Wirbel- oder Kieferbereich verrutscht, Thema ist durch, BT erledigt

    - es hilft mittelfristig für einige Monate bis ein halbes Jahr. Dann muss nachgearbeitet werden, weil sich das Ding wieder meldet (geht einigen Brummern so)

    - bringt leider nur was für Stunden oder Tage ... dann muss man selbst ran und auch über längere Zeit dranbleiben (Lockern, Dehnen, entspannen, kräftigen). Und auch mal schauen, was ggf. psychisch belastet (Beziehung, Ausbildung/Studium, Arbeit usw., denn gerade unsere Hals- und Nackenmuskeln heißen bei Physiotherapeuten "Stressmuskeln" und reizen dann den Trigeminus-Nerv, der ja den Trommelfellspannermuskel versorgt und diesen dann krampfen lässt).

    Ich drück' dir die Daumen!!!"

    Fortsetzung Teil 2 folgt ...

  • #245

    Jessy. (Sonntag, 26 Mai 2019 09:53)

    Hallo Jutta noch mal bezüglich des trommelfell Muskel.der Test ist ja bei mir positiv .Frage mich nur wie ich den trommelfell Muskel mit Physio und Bewegung beeinflussen soll oder gar heilen soll.alle anderen Muskeln reagieren ja auf dehn Übungen und so aber wie soll sich dadurch dieser Muskel entspannen.habe heute mal wieder ne scheiss Nacht hinter mir und weiss nicht wie ich das alles noch aushalten soll.lg jessy

  • #244

    Jessy (Donnerstag, 23 Mai 2019 13:12)

    Hallo liebe Jutta
    Ich danke dir vom ganzen Herzen das du mir helfen möchtest.habe Sebastian schon angeschrieben wegen deiner Mail Adresse. Es ist einfach unfassbar wie sich dieser Ton in mein Leben geschlichen hat.es ist unfassbar wie mittlerweile seine Reaktion ist.entweder ist er durchgehen z.b nachts dann stoppen ausengeräusche ihn für ein paar Sekunden. Oder er ist nicht da dann kann ich ihn durch Bewegung auslösen.oder ich sitze einfach vorm tv und die tv Geräusche lösen ihn aus und stoppen ihn bei einer gewissen Frequenz immer.tv gucken macht kein Spaß mehr.am Anfang hatte ich auch kein Problem einzuschlafen da er ausgeschaltet war sobald der tv aus war nachts wenn ich wach wurde war er dann als dauerten da.mittlerweile hat er sich so krass entwickelt das wenn der tv abends aus ist sofort durchgehend das Brummen anfängt.bin zur Zeit bei einer chiropraktikerin und Heilpraktiker in in Behandlung diese kümmert sich um meine Wirbelsäule und parallel um mein ihr mit globulis .Habe noch kein blutbild machen lassen bezüglich Vitamine und Mineralien trau mich garnicht mehr zum arzt die Ärztin ist glaub ich schon sehr genervt von mir.nehme Vitamin D und habe auch Magnesium genommen aber bekomme Durchfall davon.leichte Gymnastik mache ich auch und hol mir mal den stepper aus dem Keller.habe am Anfang gedacht das kommt alles vom Stress da ich letztes Jahr 2 fehlgeburten hatte die Lezte im November mit Ausscharbung und im Dezember nach einer Erkältung kam der Ton das erste mal.es ist purer Stress das ich diesen Ton habe.würde auch gerne wieder schwanger werden aber habe bedenken wegen dem Brummen Summen setzte mich auch sehr unter Druck das er weg geht damit ich schwanger werden kann.auch diesen Test mit dem ihr habe ich gemacht es funktioniert bei mir der Ton setzt aus.allerdings muss ich nur mein ihr berühren und er setzt schon aus.ich danke dir das du mir helfen willst und freu mich das du ihn los geworden bist .ich hoffe das schaffe ich auch lg hessy

  • #243

    Jutta (Montag, 20 Mai 2019 23:18)

    Hallo Jessy,

    klingt für mich sehr vertraut, was du schreibst. Kenne ich alles. Trotzdem ist natürlich jede Situation individuell, auch wenn es wohl so etwas wie einen roten Faden gibt.

    Meiner Erfahrung nach kann es sein, dass eine Übung den BT erst mal verschlimmert, aber dennoch die richtige ist, zumindest aber nicht verkehrt. Fakt ist jedenfalls, dass da etwas reagiert. Ebenso aber kann eine Verschlimmerung anzeigen, dass sie ganz und gar nicht passt.

    Das Problem dabei: Gerade zu Anfang hat man Null Peilung, ob nun so oder so und was man tun oder lassen sollte. Oft gibt es einfach kein Muster, das man erkennen und nach dem man sich richten könnte. Nicht einmal die Tatsache, dass der BT nach einer Übung verschwindet, muss bedeuten, dass man jetzt die Lösung gefunden hat. Man wiederholt die Übung am nächsten Tag, und das Ding wird kommt prompt wieder ...

    Deshalb mein Rat an dich:

    Mache jetzt erst mal nicht zu viele verschiedene Sachen auf einmal, auch wenn du noch so verzweifelt bist. Fange mit ganz leichten und eher sanften Dehn- und Streckübungen an, die den GANZEN Körper umfassen (am besten unter Anleitung eines Physiotherapeuten, denn da kann man einiges falsch machen). Dazu Lockerungsübungen, wie sie Angelika Rheinland beschreibt, sowie täglich Progressive Muskelentspannung und viel Wärme durch Bäder, Wärmflasche usw. Vermeide unbedingt Kälte und Zugluft an Kopf, Hals, Nacken, Schulter und dem ganzen Rücken.

    Bitte lies dir sorgfältig von unten nach oben durch, wie Angelika und ich unseren Weg gegangen sind (dazu gehören auch Mineralstoffe, Vit. D (vorher evtl. Mangel testen lassen) usw. Wir waren beide unabhängig voneinander in dieser Richtung unterwegs, haben es aber ganz ähnlich gemacht, und heute freuen wir uns über das selbe Ergebnis: Es hat zwar etwas gedauert, aber es wurde nach und nach besser, und jetzt sind wir das Teil los!

    Erst nach einiger Zeit, ich würde sagen frühestens nach ca. 2 Wochen, nimm zu den Dehn- und Streckübungen sowie den Lockerungsübungen auch leichte Gymnastik dazu, zusätzlich ganz sanfte Kraftübungen, z. B. mit nicht zu schweren Hanteln und / oder dem Theraband. Nicht zu viel auf einmal, lieber weniger, dafür aber täglich oder fast täglich. Und gleichermaßen sanft wie gut: Walking, mit und ohne Stöcke (lieber erst mal kein Joggen ... und auch kein Tennis / Squash / Badmington, nicht zuletzt wegen der abrupten Stoppbewegungen).

    In der ganz üblen Zeit, so wie du sie gerade erlebst, sorge IMMER und ÜBERALL, Tag und Nacht, für eine dir angenehme Geräuschkulisse, etwa Musik, Ventilator, Naturgeräusche-CD etc., so dass der BT gerade so überdeckt wird. Du gewöhnst dich daran, und es ist für deine Psyche allemal besser, das Geräusch zu hören als diesen verdammten Ton.

    Und: Bitte lass dir von Sebastian meine E-Mail-Adresse geben und schreibe mich an. Da ich keine Heilpraktikerin oder Ärztin bin, möchte ich hier aus rechtlichen Gründen keine Medikamente nennen, auch wenn sie rein pflanzlich sind. Aber sie haben mir durch die hohe Dosierung sehr geholfen, mehr und besser zu schlafen, tagsüber etwas gelassener zu sein und auch mit der Angst besser klar zu kommen. Wenn du Interesse hast, kann ich dir auch eine CD für Progressive Muskelentspannung empfehlen.

    Liebe Grüße an dich

    Jutta

  • #242

    Jutta (Montag, 20 Mai 2019 22:23)

    Hallo Zusammen,

    nach fast einem Jahr melde ich mich heute wieder - noch immer glücklich brummtonfrei, trotz eines schlimmen Ereignisses, das mich komplett aus den Schuhen hatte kippen lassen (Stichwort: Muskelverspannungen!).

    Trotzdem muss ich natürlich damit rechnen, dass ich mal wieder mit diesem Quälgeist zu tun haben könnte. Angelika Rheinland hat ja vom Wiederauftreten und erneuten Verschwinden berichtet und wie es dazu kam, siehe bitte #231.

    Was ich zum Thema "Vibrieren des Trommelfells" noch anmerken möchte:

    Ich weiß nicht, ob schon jemand den kleinen Test zum Brummton (BT) hier eingestellt hat, deshalb sorry, falls ich es überlesen habe. Es geht darum zu checken, ob es tatsächlich der Trommelfellspanner-Muskel ist, der krampft. Bei mir funktionierte der Test einwandfrei:

    Einen total stillen Raum etc. aufsuchen, so dass der BT ohne Störungen von Außen "in Reinform" zu hören ist. Den Zeigefinger hinter die obere Ohrmuschel des betroffenen Ohres legen und den Finger mit "Schwung" nach vorne schnellen lassen (also so, dass quasi die Muschel ein Stück nach vorne schnellt). Setzt während des Nachvorneschnellens der Ton für den Bruchteil einer Sekunde klar wahrnehmbar aus ... bingo!

    Der Test kann beliebig oft wiederholt werden, das Ergebnis ist immer dasselbe.

    Und für diesen Fall gilt dann:

    Ran an die Muskeln (und die Psyche)! Entspannen einerseits, viel bewegen andererseits (aber Achtung: ein zu viel an Bewegung, etwa intensiver Sport oder knackiges Krafttraining, kann den BT verschlimmern oder überhaupt erst auslösen ... ). Zusätzlich an einer guten Haltung im Sitzen und Stehen arbeiten, ggf. Vit. D (nach Bluttest), Entsäuern, viel Trinken, Magnesium etc., etc. Unter "Berichte" gibt's ganz viele tolle Tipps dazu. Der Haken an der Sache? Man muss kontinuierlich dranbleiben, täglich oder zumindest fast täglich was tun und zudem die drei G's akzeptieren : Geduld, Geduld, Geduld ...

    Noch was anderes:

    Wie ich selbst erfahren habe, wenn auch nicht mit dem BT, können Menschen, die sich innigst in Liebe verbunden sind, bisweilen das Gleiche fühlen bzw. wahrnehmen, obwohl nur einer tatsächlich "echt" betroffen ist. Egal, wie man es deuten will - ich persönlich würde es als spirituelles Phänomen werten -, es scheint tatsächlich zu existieren.

    Konkret heißt dies:

    Spürt der eine einen Schmerz, spürt ihn auch der andere, obwohl er oder sie kein "echtes" entsprechendes Problem hat. Hört der Schmerz für einen Augenblick beim Betroffenen auf, so ist dies beim Partner oder der Partnerin ebenfalls der Fall. Beide erfahren synchron zur exakt selben Zeit eine Erleichterung, und zur exakt selben Zeit setzt die Wahrnehmung des Schmerzes wieder ein.

    Ich hatte nun schon mehrfach im www gelesen, dass dies beim BT auch vorkommen kann, weswegen der Ton dann als 100% von außerhalb erzeugt betrachtet wird. Bitte mich jetzt nicht missverstehen: Ich sage nicht, dass dies nicht so ist. Wir hier in unserer kleinen Stadt hatten mal eine Anlage laufen, die einen tiefen Ton erzeugte, den aber nur einige wenige Bürger, unabhängig von ihrer Entfernung zur Anlage, hatten hören können.

    Aber ich möchte trotzdem auch auf diese Möglichkeit hinweisen, damit sie nicht übergangen wird. Wäre doch jammerschade, wenn der BT eine körperliche Ursache hätte (z. B. dass das Trommelfell vibriert), aber man zieht dies nicht in Betrach, weil man - logisch! - durch die Erfahrung der Synchronizität absolut davon überzeugt ist, der Ton käme von außen ...

    Meine besten Wünsche für euch alle - und ganz liebe Grüße aus Bayern sendet euch

    Jutta

  • #241

    Jessy (Donnerstag, 16 Mai 2019 13:10)

    Hallo Leute.ich bin seid Mitte Februar ebenfalls vom Brummen betroffen.das erste mal brummte es im Dezember bei mir Abends im Bett ganz kurz wenn ich den Kopf bewegte war es weg und blieb auch weg.ich machte mir keine Gedanken dies passierte 3 Wochen immer abends ein paar mal dann war es bis Mitte Februar weg.als das Brummen begann kann es immer nur ganz kurz und verschwand auch wieder .es reagierte auch auf außengeräusche das tut es immer noch kam ein Geräusch in einer gewissen Frequenz brummte mein ihr kurz nach.es wurde immer schlimmer und öfter am Anfang könnte ich d Brummen noch durch kiefer Bewegung stoppen mittlerweile klappt das nicht mehr so gut.es brummt mittlerweile sobald ich den Arm hebe mich strecke oder einfach nur liege .Ich bin echt verzweifelt hab alle Ärzte durch und schlafe noch länger als 3-4 Stunden pro Nacht das Brummen kommt definitiv von meinem Körper. Bin einfach machtlos und übermüdet .mache zur Zeit liebscher bracht Übungen für die hws aber danach wird es immer schlimmer die Übungen lösen es sogar aus wenn ich mich dehne kommt es auch.an alle bei denen es durch muskrldehnibg und yoga weg ging hat es bei euch auch immer nach oder bei den Übungen gebrummt oder würde es bei euch danach besser. Bin mir sicher das es was muskuläres oder was mit der hws zu tun hat.wäre schön wenn ihr mir antworten könntet ob es bei euch auch schlimmer wurde als ihr Übungen gemacht habt.nicht das ich etwas falsches mache und es dadurch noch schlimmer wird. Mache das ganze erst seid 4 Tagen also ist noch keine Besserung da .seid einer Woche ist es bei mir mit dem Brummen richtig schlimm geworden und habe nur noch Angst vor meinem leben

  • #240

    Antje Potsdam (Samstag, 13 April 2019 09:38)

    Liebe Angelika Rheinland,
    ich bin seit 01/2018 auch vom Brummen und Vibrieren betroffen und finde mich in Deiner Beschreibung total wieder. Bei mir ist es nur die rechte Seite. Ich bin im Moment sehr verzweifelt und bin froh, dieses E Book und die Seite von Dir lieber Sebastian gefunden zu haben. Vielen Dank dafür.
    Liebe Angelika, Du sprichst von viel Wärme. Auf den Nacken Schulter Bereich gebe ich Wärme. Hast Du gegen die Vibrationen sonst noch Wärme (zB im Bett) dazu gegeben?
    Einen nachgewiesenen Vit D Mängel habe ich auch. Ich nehme jetzt 4 Wochen erstmal 40Tsd. IE. Habe mir Vit K2 dazu bestellt.
    Ich nehme übrigens einen angeschnittenen Kopfhörer für mein linkes Ohr. Das geht ganz gut.
    Schlimm finde ich, dass andere Menschen denken man spinnt. Deshalb versuche ich nichts mehr darüber zu erzählen.
    Vielleicht könnten wir uns ja mal austauschen, liebe Angelika.
    Liebe Grüße an alle Brummer aus Potsdam und auf das wir alle einen guten Weg finden....

  • #239

    Melone (Donnerstag, 28 Februar 2019 19:38)

    Ich wohne seit wenigen Wochen allein in einer kleinen Wohnung, die allgemein sehr ruhig gelegen ist. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, wo ich nur 260m ums Eck in einem hellhörigen Haus an belebter Straße wohnte. Anfangs habe ich den Brummton inkl. Vibration nur nachts und wenn er sehr stark wurde, wahrgenommen. Auch wenn ich teils davon aufgewacht bin, konnte ich wieder weiterschlafen. Dann fing ich an, mich damit zu beschäftigen: Ich wohne direkt neben einem Pumpwerk der Berliner Wasserwerke an einem Kanal. Ich denke, dass das Brummen, das sich hebt und senkt, daher kommt. Solange es Tag ist und ich beschäftigt bin, kann ich in der Wohnung entspannen. Sobald es aber Abend wird, fällt es mir immer schwerer, den Ton (die Vibration) zu ignorieren. Vergangene Nacht, obwohl ich mich gedanklich gar nicht weiter mit dem Phänomen befasst habe, bin ich nicht mehr in Tiefschlaf gefallen. Immer wieder wurde mir bewusst, dass ich nicht wirklich schlafe, nur drifte. Es war fast als wäre mein Körper mit dem ständigen Reiz an der Grenze zur Wahrnehmung zu beschäftigt, um ausreichend zu entspannen. Kennt das jemand?

    Ich habe drei Jahre in wechselnden temporären Untermietverhältnissen hinter mir und kann es mir im nächsten Jahr weder zeitlich noch finanziell leisten, diese eigene Wohnung aufzugeben. Was kann ich kurzfristig tun, um gut zu schlafen? Und was kann ich evt. langfristig tun? Dem Umweltamt habe ich schon eine Meldung geschickt, aber keine Reaktion erhalten. Hat jemand andere, positive Erfahrungen gemacht?

  • #238

    Nightnurse (Mittwoch, 06 Februar 2019 15:53)

    Hallo an alle" Brummer",

    seit meinem Beitrag vom 28.7.2018 ist nichts neues passiert er ist noch immer weg!
    Ich leide aber immer noch mit allen mit, die noch "brummen" und bin aufmerksam ,wenn ich etwas Neues lese, sehe oder höre.
    Am 29.1. war in der Sendung VISITE auf NDR ein neuer Beitrag zu Ohrgeräusche ( dort Tinnitus).
    Es gibt einenOrthopäden: Dr Christian Sturm von der MHH in Hannover der kann durch Manipulation der Muskeln
    Splenius Capitis und Semispinalis Capitis Ohrgeräusche weg machender auch auslösen.

    Schaut euch in der NDR Mediathek doch den Beitrag vom 29.1.2019 an, ob das was für Euch ist.
    Lasst Euch nicht erzählen, dass Ihr Euch damit abfinden sollt, das ist Quatsch!
    Liebe Grüße Martina (Nightnurse)

  • #237

    Christiane (Samstag, 19 Januar 2019 18:43)

    Teil II

    Trotzdem ist mir kürzlich das neue Buch von Dr. Joe Dispenza in die Hände gefallen: „Werde übernatürlich“. Es ist das erste Mal, dass ich eine wissenschaftliche Erklärung für eine Kundaliniaktivität gelesen habe. Diese erscheint mir logisch, weswegen ich kurz darauf eingehen möchte. Dr. Dispenza hat mit Studenten Versuche und auch Messungen durchgeführt.

    Die Rückenmarksflüssigkeit im Zentralkanal der Wirbelsäule ist durch unsere Atmung ständig in Bewegung. Die Rückenmarksflüssigkeit besteht aus geladenen Molekülen. Werden diese beschleunigt, wovon man bei der Aktivität der Kundalini ausgehen kann, entsteht ein Induktionsfeld. Dispenza schreibt: „Je mehr geladene Moleküle beschleunigt werden, desto größer ist das Induktionsfeld.“ Das wiederum hat zur Folge, dass ein elektromegnetisches Feld ausgebildet wird, ein sog. Torusfeld, wie wir es auch von schwarzen Löchern kennen. Sobald die Kundalini beginnt, dieses Feld herzustellen, tritt der Sympathikus in Aktion, was dann für die Menschen die problematischen Erregungszustände hervorruft. Während Dispenza diesen Zustand durch eine betimmte Meditationstechnik hervorruft, ist bei einer Kundaliniauslösung dieser Zustand ständig aktiv, weswegen die Wahrnehmung des Brummtons auch ständig in unterschiedlicher Intensität oder zu unterschiedlichen Zeiten besteht, da auch die Energie unterschiedlich stark fließt. Dieses mal mehr, mal minder aufgebaute Torusfeld könnte auch dafür verantwortlich sein, dass viele Menschen von einem „Verschmelzen“ mit niederfrequenten Tönen in der Umwelt berichten.

    Dispenza hat seine Studenten von außen gemessen und dabei auch intensiv ihre Bewusstseinszustände. Bei einer Kundaliniauslösung scheint mir das die richtige Vorgehensweise zu sein, da das sich ausweitende elektromagnetische Feld und der veränderte Bewusstseinszustand eine ausschlaggebende Rolle spielen. Schon in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts hat hier Itzak Bentov erste Messungen unternommen (Buch: „Auf der Spur des wilden Penddels“). Sein früher Tod hat weitere Forschung leider verhindert.

    Es gibt nun zwei Hypothesen. Entweder ist der Brummton eine ständige Wahrnehmung des über die Kundalini aufgebauten elektromagnetischen Feldes. Dafür spricht das häufig beschriebene Verschmelzen mit anderen sich in der Umwelt befindenen Tönen. Ich schreibe mit Absicht Wahrnehmung und nicht hören. Eine andere Möglichkeit wäre die Aktivität der Energie im Gehirn, die über die Ventrikel (hohlräume im Gehirn), Schall erzeugt.

    Wenn nicht endlich Wissenschaftler bereit sind, neue Wege zu gehen und die unglaublichen Fähigkeiten unseres Nervensystems anzuerkennen, werden sie bestimmten Phänomenen nie auf die Spur kommen. So steht auch Dr. Dispenza in der Eso Ecke der Buchhandlung, wo er mit Sicherheit nicht hingehört.

    Abschließend möchte ich noch sagen, die hier immer wieder dargelegte Veränderung des Lebens mit viel Entspannung, vor allem der körperlichen Muskulatur, guten Atemtechniken, viel moderater Bewegung, gesunder Ernährung, guten menschlichen Kontakten und wie es scheint wenig PC, da dieser mit dem Torusfeld negativ zu korrespondieren scheint, sind völlig richtig und die Grundlage, um mit einem Brummton leben zu können.
    Darüber hinaus ist die Intensität dieser Energie von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche spüren ihre Vibrationen, manche leiden an starker Nervosität, manche hören nur den Ton. Auf der großen Skala, die das Nervensystems zu bieten hat, ist Alles möglich.

    Sollte jemand an dem Buch interessiert sein, so möchte ich darauf hinweisen, dass es grundsätzlich von den Erklärungen gut und erhellend ist. Die Meditationstechnik, die Dr. Dispenza erklärt, halte ich für Menschen, die bereits eine Kundalini Aktivität haben, für gefährlich, da sie die Energie noch weiter antreibt und damit das Nervensystem noch weiter belastet.



  • #236

    Christiane (Samstag, 19 Januar 2019 18:40)

    Teil I

    Hallo an alle Interessierten,

    n der Hoffnung, nicht in die esoterische Ecke geschoben zu werden, unternehme ich einen Versuch der Erklärung, was es mit dem Brummton auf sich hat. Vielleicht ist die esoterische Ecke auch gar nicht so schlimm, wenn man versucht, sie mit wissenschaftlichen Erklärungen zu verbinden, was durchaus Wissenschaftler heute mehr und mehr tun.

    Ich selber leide seit 10 Jahren in unterschiedlicher Ausprägung an dem Brummton, und es hat einiger Zeit, vieler Bücher und guter Beobachtung bedurft, bis ich die Zusammenhänge verstanden habe.

    Um es kurz und schmerzlos zu machen, ich halte das Brummtonphänomen für eine (partielle) Kundalini Auslösung.
    Der Begriff Kundalini Energie kommt aus dem östlichen Yoga und ist der Begriff für einen energetischen Prozess im menschlichen Nervensystem, der plötzlich, ohne klare Ursachen beginnt. Weltweit wird der Begriff Kundalini verwendet, es gibt keinen eigenständigen westlichen Begriff für diese energetischen Aktivitäten im Nervensystem. Zugleich wurde der Begriff der Kundalini Energie sehr lange mystifiziert und in erster Linie mit dem Zustand der Erleuchtung in Verbindung gebracht. In modernerer Kundaliniliteratur und auf websites wird aber zusehendst deutlich, dass es sich bei einem Kundaliniprozess um einen hoch transformatorischen, das Nervensystem und das Leben verändernden Prozess handelt. Dies ist nur logisch, denn, will man in veränderte Bewusstseinszustände gelangen, wozu am Ende auch der Zustand der Erleuchtung gehört, muss das Nervenmsystem so verändert werden, dass es eine veränderte Wahrnehmung, über die Wahrnehmung unserer Sinne hinaus, leisten kann. Also, dass es nicht nur, wie gewohnt, über hören, sehen, riechen, tasten, schmecken reagiert, womit wir unsere Umwelt erkennen und einordnen können, sondern darüber hinaus andere Wahrnehmungsformen leisten kann. Am bekanntesten dürfte hierzu bereits das „Dritte Auge“ sein, eine Wahrnehmung, die über die Zirbeldrüse erfolgt und weit über das Sehen hinaus geht und mit dem uns bekannten Sehen nichts zu tun hat.

    Der östlichen Lehre nach ruht die Kundalini Energie am unteren Ende des Steißbeins. Wenn sie „erwacht“, wandert sie in verschiedenen Geschwindigkeiten die Wirbelsäule hinauf, bis sie im sog. Kronenchakra das Gehirn für den Bewusstseinsustand der Erleuchtung verändert. Wissenschaftlich bedeutet dies, dass es Ziel ist, die Gehirnwellen zu kontrollieren. Für Menschen, die auf solche energetischen Prozesse im Körper nicht vorbereitet sind, und das sind die meisten von uns nicht, beinhaltet diese Veränderung eine hohe Portion an Stress für das Nervensystem, u. U. In allen Bereichen des Körpers.
    Um die Dinge verstehen und annehmen zu können, muss man grundsätzlich bereit sein, energetische Prozesse im Körper anzuerkennen. Bei der chinesischen Medizin und ihrem energetischen Meridiansystem habe schon viele Menschen damit keine Probleme mehr.

    Zum Brummtonphänomen tut sich dabei bei mir die Frage auf, ist das Hören von Geräuschen, die andere nicht hören, ein „Drittes Ohr“? Ist es eine akustische Wahrnehmung, die nicht durch den Gehörsinn, sondern evtl. auch über die Zirbeldrüse aktiviert wird und nicht die Töne ins Ohr bringt, sondern unter Umgehung des Ohres hört? So, wie in der Meditation mit geschlossenen Augen trotzdem gesehen werden kann. Allerdings hat diesen Sehen eine völlig andere Qualität als unser normales Sehen, genauso, wie auch das Hören des Brummtons.

    Man weiß heute auch wissenschaftlich, dass die Zirbeldrüse eine zentrale Rolle im Körper spielt, da sie über das Melatonin den Schlaf-/Wachrhythmus regelt und über DMT Ausschüttungen veränderte Bewusstseinszustände herstellen kann.
    Das sind auch die Gründe, warum viele Betroffene teils gravierende Schlafprobleme haben. Sobald der Mensch zur Ruhe kommt, was in der Meditation gezielt angestrebt wird, ist dies das Zeichen für die Energie, aktiv zu werden, da nun der Bewusstseinszustand verändert werden soll. Wir wollen den Bewusstseinszustand des Schlafs herstellen, während die Kundalini Energie veränderte Wahrnehmung herstellen will und sich dafür durch den Zentralkanal der Wirbelsäule und damit durch das gesamte Nervensystem arbeitet. Das hat Schlaflosigkeit, Herzrasen, Aufgeregtheit, evtl. Angstzustände und viele andere klörperliche Symptome zur Folge. Deswegen ist die Symptomatik auch nicht alleine konkret auf die Ohren zu beziehen, sondern auf den ganzen Menschen. Menschen sind systemische Organismen und die Angelegenheit allein dem Ohrenarzt zu überlassen, führt somit nicht zum Erfolg.

    Es gibt keine wissenschaftliche Literatur zur Kundalini Energie. Würde sich der Westen mit ihr befassen, müsste der Mensch vollkommen neu gedacht werden. Phänomene durch Kundaliniauslösungen nehmen auf dieser Welt aber eindeutig zu, auch in anderen Bereichen des Körpers.





  • #235

    U.M (Mittwoch, 16 Januar 2019 17:41)

    Hi,

    leider gibt es das Forum wohl nicht mehr, daher melde ich mich mal hier.
    Ob ich ein Brummer bin kann ich noch nicht sagen.
    Seit Weihnachten höre ich auf dem linken Ohr einen BT, rechts höre ich eh schlechter und daher nehme ich dort nichts wahr.
    Einschlafen kann ich immer sehr gut, wenn ich aber nachts wach werde dann ist er da der BT, vorzugsweise im Schlafzimmer und 3 Räume weiter weg im Bad ist er von mir (und nur von mir) wahrzunehmen.
    Das Szenario mit Haus stromlos schalten habe ich auch schon hinter mir.
    Im Verdacht habe ich auch die vielen Windkraftanlagen, die hier im Anstand von gut 1,5 km stehen, wenn ich aber zum Lauschen aus dem Haus gehe höre ich sie nicht.
    Tagsüber kann ich den BT auch nicht wahrnehmen.
    Wenn ich mir dann nachts Ohrstopfen ins Ohr stecke, habe ich manchmal das Gefühl als wenn meine linke Kopfseite mit dem Ton vibriert, je nachdem wie ich liege.
    Was ist eure Meinung, bin ich ein Brummer oder höre ich tatsächlich etwas aus der Umgebung ?
    HNO steht komme Woche auf dem Programm.

    LG
    U.M

  • #234

    Brummosaurus (Samstag, 12 Januar 2019 19:05)

    Hatte vor langem schon mal gepostet und kam heute wieder mal auf die Seite, weil es seit Tagen wieder extrem ist mit der Brummerei. Weiss nach wie vor noch nicht woher es kommt, es ist oft komplett weg und seit Tagen nehm ich es nicht nur nachts sondern auch tags über wahr. Wie ich damals schon schrieb ist das Problem nicht in meinem Kopf, da fremde Person die mal hier übernachtet hatte, das Brummen auch hörte, und wenn ich Ohrstöpsel nehme ist es weg! Ich habe in Erinnerung, dass es hiess, dass die ersten Brummphänomene in der Stadt TAOS in USA New Mexico auftraten. Hatte mir jetzt mal die topografische Lage vorgenommen und gesehen, dass diese Stadt in 2100 Meter Höhe liegt und genau in einer Flachlage unterhalb einer Gebirgs-Sichel, auf guter topografie Karte wirkt das Gebirge auf das Gebiet wie ein Parabol-Spiegel von einer SAT-Anlage, der genau auf das Gebiet "bündelt". Hatte mich gefragt, ob es Wellen aus der Atmosphäre bei bestimmten Wetterlagen sein könnten, die dann an den Bergen durch den Winkel nach unten auf den Boden gespiegelt werden könnten, genau auf bestimmte Gebiete, die dann "Beschallt" werden? Alles Vermutung, aber könnte ja sein. Dann hab ich hier vor Ort mir die Topografie angesehen, ähnliche Lage, nur dass hier kein Gebirgszug ist, sondern eine Hügellandschaft die den Ort wie eine Sichel umgibt... auch hier könnte "Bündelung" von Wellen möglich sein, in der Theorie.
    Ich werde mal paar Orte auf der "Brummkarte" überprüfen und gucken, ob bei manchen das auch so sein könnte... ich weiss, dass es vielleicht nicht überall so ist, aber womöglich passiert wirklich eine Art Bündelung von Wellen... warum auch immer und durch was auch immer... durch Gebäude, durch Täler, durch Berge. Lässt mir gar keine Ruhe... das muss doch rauszufinden sein, woher dieser "Lärm" kommt. Diesen Brummton hier vor Ort gibt es schon so lange ich denken kann, schon meine Eltern haben den damals bei Einzug bemerkt... das ist jetzt gute 40 Jahre her und er ist immer noch da... oft Tage lang gar nicht... dann nur nachts und jetzt wieder mal rund um die Uhr. Es kann also fast kein Radar oder so sein, da die ständig laufen würden, AUSSER es passiert eine Bündelung von Wellen durch ein Wetter-Phänomen, Luftschichten in der Atmosphäre, o.ä. dann kann das natürlich auch nur zu bestimmten Zeiten auf Gebiete "umgelenkt" werden. Es kann gut sein, dass es jetzt tagsüber ständig zu hören ist, weil wir hier seit Tagen im Schnee versinken... womöglich doch Wetter bedingt.. durch Wetterlage, Luftschichten... muss doch rauszufinden sein. Ich hab mich sogar schon gefragt, ob Tiere das nicht auch oder noch besser als wir wahrnehmen... die hören ja teils viel besser als der Mensch! Die werden womöglich auch "wahnsinnig" - keiner weiss es... vielleicht ist das der Grund vom Vogelsterben oder Insektensterben... weil sie wahnsinnig werden und irgendwann tot runterfallen! *lach* ..das wäre dann aber eher ein neuzeitliches "Handywellen-Phänomen" - die gabs vor 40 Jahren noch nicht! ;)
    Mag sein, dass es bei manchen "psychisch" bedingter Tinnitus ist.. bei mir definitiv nicht, da es hier wie gesagt seit ich denken kann brummt... und mancher Fremde das auch wahr nimmt... aber es ist so ungleichmässig verteilt, wie das Wetter verrrückt ist... ich tippe sehr stark auf Reflexionen in Luftschichten durch Wetterlagen... und Bündelung dieser Wellen durch topografische Gegebenheiten... Bauwerke... was auch immer. Es hiess ja mal dass Süddeutschland stärker betroffen wäre als der Rest.. da dachte ich an die Berge... Luftströmungen die Infraschall produzieren, wie wenn man tieffrequent "flötig" über einen Flaschenhals bläst, was womöglich einen ultratiefen Ton erzeugt den nicht jeder wahrnehmen kann... hörbar ab und an durch Reflexionen an Luftschichten in bestimmten Gebieten. Wer weiss... riesige Berge und ultra tiefe Töne würde ja irgendwie "im Geiste" ganz gut passen! ;-)

  • #233

    Tobias L. (Dienstag, 08 Januar 2019 09:22)

    Hallo,

    ich komme aus Krefeld und leide auch unter dem sogenannten Brumtonn.

    Es fing bei mir nach einer schweren Erkältung Ende Oktober 2017 an und verlies mich auch schon wieder Anfang Dez. 2017 da ich nach Asien flog.
    Leider sollte sich herausstellen, dass der Brummton (verstärkt das rechte Ohr) bei mir wieder kam und so war es auch 2018 der Fall.

    Meistens kommt das Vibrieren/Rauschen Abends. Oftmals ist es aber noch Morgens präsent. So wie es auch hier die meisten Schilderten suchte ich in meiner Wohnung alles ab. Leider ohne Erfolg. Festgestellt habe ich aber, dass es im Schlafzimmer intensiver ist. Selbst wenn ich den ganzen Strom abgeschaltet habe. Meine Freundin hört dieses Geräusch nicht.
    Anfang 2018 war ich gleich beim HNO-Arzt. Dieser sagte mir es sei alles in Ordnung. Verschrieb mir Nasenspray mit Cortison und Ohrentropfen. Es ging eigne Tag vorbei. Kamm kürzester Zeit wieder. Ohropacks helfen leider auch nicht wirklich.
    Mal war es nur auf kurzer Dauer und verlies mich dann wieder für einige Tage auch mal einige Wochen.

    Selbst wenn ich auswärts übernachte kommt das Vibrieren/Rauschen Abends zu mir. Seit letzter Zeit ist es sehr akut und beeinträchtig mich stark im Schlaf aber auch in meiner Lebensqualität. Es ist zum Verzweifeln.
    Ich suchte im Internet nach Ratschlägen. Guckte mir Videos/Berichte bei Youtube an. Ich ging der Sache auf dem Grund. Leider ohne Erfolg. Stoß aber auf dieser Seite. Wo ich meine Geschichte mit euch teilen kann.

    Zu meiner Person: Ich bin 29 Jahre, 189 cm groß, treibe viel Sport/Aktivitäten. Ich habe einen Bürojob. Ob ich viel Stress habe? Nicht mehr wie jeder andere auch. Ängste habe ich nicht.

    Mitte 2018 gab es einen Schicksalsschlag in meiner Familie. Das machte sicherlich das brummen noch intensiver.

    Nun habe ich mich entschlossen erneut einen Termin beim HNO-Arzt (neuer Azrt) zu machen.

    Euch allen viel Kraft und Energie. Gibt niemals auf!

    Liebe Grüße
    Tobias

  • #232

    Angelika Rheinland (Samstag, 29 Dezember 2018 18:44)

    Liebe Brummer,
    Hier noch ein paar Gedanken/Thesen zum Thema Ursprung bzw. Ursache des Brummtons aus eigenem Erleben:

    1. Normalerweise nehmen wir körpereigene Geräusche wie Herzschlag oder Atmung nicht wahr, weil das Gehirn sie als normal und ungefährlich einstuft. Ebenso können wir meist Dauergeräusche von Außen wie Heizungspumpen oder Straßenlärm ausblenden.

    2. Körperlicher oder geistiger negativer Stress macht nervös und empfindlicher gegen äußere Einflüsse wie Geräusche (Hyperakusis). Sensible Menschen sind schneller gestresst als robustere Typen und nehmen Geräusche stärker wahr.

    3. Der Brummton wird (bei vielen Brummern) begünstigt durch Muskelverspannungen, insbesondere im Bereich Kiefergelenk, Hals, Schulter und Nacken.

    4. Durch die Muskelverspannungen im Bereich von Hals, Ohren und Kiefer werden
    a. körpereigene Geräusche wie Herzschlag oder Muskelzittern UND/ODER
    b. Geräusche von Außen wie Motoren oder Autos stärker wahrgenommen.

    5. Der Brummton klingt für die meisten Brummer wie ein LKW-Motor. Ich habe festgestellt, dass mein BT und mein Puls etwa die gleiche Schlagzahl haben. Höre ich etwa meinen Puls, den ich ja eigentlich ignorieren sollte? Mein BT ist nur links und am stärksten, wenn ich auf der linken Seite liege. Weil links das Herz näher ist und der Puls hier stärker?

    6. Bin meinen BT durch Muskelentspannung und bessere Körperhaltung losgeworden. ABER: Wichtig ist auch die positive Einstellung bzw. Der geistige Anteil. Wenn's mal wieder mit Brummeln anfängt, konzentriere ich mich auf meinen Puls. Sage mir, das Brummen nur mein Herz. Es schlägt, ich bin gesund, alles okay! Dann kann kann ich auch aufhören, auf den Puls zu achten. Alles gut! Klingt vielleicht für einige zu esoterisch, aber kann man auch als Biofeedback Schleife sehen, mit der man sich selbst wieder auf normalen Betrieb bringt.

    Lasse das einfach mal so stehen und bin gespannt auf eure Kommentare.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #231

    Angelika Rheinland (Samstag, 29 Dezember 2018 18:04)

    Liebe Brummer,
    feiere gerade 1 Jahr brummfrei. Wie ihr unter Heilungserfolge von 9. März 2018 lesen könnt, bin ich den Brummton nach 5 Jahren zT extremer Belastung durch Verhaltensänderung und mehr Bewegung losgeworden. Wie bei den meisten anderen Heilungs-Geschichten habe ich fast alles ausprobiert und die Ursache in Muskelverspannungen gefunden.

    Als ich wegen Schulungen im Oktober-November wieder in alte Muster aus schlechter Haltung und Beaegungsmangel gefallen bin, hat sich prompt Anfang Dezember das erste Brummeln gezeigt. Bin jetzt wieder vernünftig und habe den Brummbär durch Bewegung, Wärme und Beschäftigung mit positiven Dingen wieder weggeschickt. Habe dadurch für mich bestätigt, dass ich was gegen meinen Brummton tun kann und die richtige Methode gefunden habe.

    Und ihr könnt auch was tun! Bitte gebt euch nicht auf und probiert alle Tips von Brummern in diesem Forum aus. Alles ist besser, als aufzugeben oder noch tiefer in negative Gedanken zu verfallen. Nach meiner Erfahrung -
    und auch wie in Sebastian's Buch geschrieben - entsteht der BT meist durch eine Störung von Körper UND Geist. Gebt den Maßnahmen aber bitte etwas Zeit! Wir alle haben den BT über Monate oder Jahre herangezüchtet und brauchen nun auch leider Geduld, bis er wieder weggeht.

    Liebe Grüße und viel Energie zum Ausprobieren!
    Angelika

  • #230

    Teresa (Samstag, 29 Dezember 2018 16:50)

    Fortsetzung vom vorherigen Textfeld:

    Und tatsächlich bin ich mir heute noch nicht sicher, ob der Ton real existiert oder nur in meinem Kopf brummt. Ich bin auch überzeugt davon, dass die Wahrnehmung des Brummtons eine sehr subjektive Sache ist, will heißen, dass persönliche Voraussetzungen das Phänomen begünstigen. Ich bin weder religiös noch Anhänger esoterischen Glaubens. Ich bin sehr pragmatisch, glaube an nichts als an die Kraft der Natur. Ich bin ein kreativ arbeitender Mensch, ernähre mich gesund und vegetarisch, trinke selten Alkohol, rauche gern einen Joint, gehe seit 12 Jahren dreimal die Woche zum Schwimmen und bin relativ fit und gesund für meine 58 Jahre. Ich bin ein ausgeglichener Mensch, komme gut mit meinen Mitmenschen klar, brauche aber oft persönlichen Rückzug. Durch einen Sturz (klassisch: Ausrutschen auf nassen Fliesen!) vor mehr als 30 Jahren wurde meine HWS geschädigt, heute habe ich mehrere Bandscheibenvorfälle und bin chronisch schmerzgeplagt. Im Laufe der Jahre habe ich gut gelernt die Schmerzen anzunehmen, mit ihnen zu leben. Der Schmerz ist nicht mein Feind. Ich habe begriffen, dass der Schmerz stärker wird, wenn ich mich stark darauf konzentriere. Wenn ich ihn beiseiteschiebe, ihn aus meinen Gedanken verbanne, dann lässt er nach. Ich habe also die Möglichkeit den Schmerz aktiv zu kontrollieren und mich nicht unterwerfen zu müssen. So lässt es sich gut damit leben, ohne Schmerzmittel und ohne mich unters Messer zu legen. Zu dieser Verletzung kommt hinzu, dass ich schon mein Leben lang sehr berührungsempfindlich bin und immer wieder unter diversen Neuralgien leide, in den letzten Jahren auch unter Neuralgien rund um die Ohren. Die Berührung von Kleidung, der starke Duschstrahl, eine Massage löst meist Schmerzen aus. Oft fühle ich mich als stünden meine Nerven unter Hochspannung. Eine osteopathische Behandlung hat es nur schlimmer gemacht. Erst vor wenigen Jahren dann nannte mich ein Neurologe hochsensibel. Da erst beschäftigte ich mich mit dem Thema Hochsensibilität. Und damit ist auch das Dilemma entstanden. Bei der Sichtbarmachung und Benennung des Problems rückt es auch ins Bewusstsein und ein Brummton, den man vielleicht schon immer gehört, aber als normal empfunden hat, der wird dann plötzlich zu einem alles übertönenden Problem.
    Meine Methode mit dem Schmerz zu leben müsste ja auch anwendbar sein, um mit dem Brummton in Einklang zu kommen. Er wird sicher nicht weggehen, aber ich sollte ihm seinen Platz zuweisen und ihm keine Macht über mich geben. Das bedeutet, ich darf ihn auch gerne wieder aus meinem Bewusstsein streichen, in der Versenkung verschwinden lassen, immer schön den Deckel draufhalten. Aber sicher wird er ab und zu aufmucken und sicher werde ich auch wieder verzweifelt sein, aber ich werde gelernt haben ihn als Teil meiner Existenz zu akzeptieren.
    Wir Menschen vergessen oft, dass wir nur Tiere sind, dass wir Teil eines großen Organismus sind, umgeben von einer Atmosphäre mit all ihren Winden, Schwingungen und Strahlen. Als Kind hatte ich oft gesagt, ich könnte die Luft schwirren hören, könnte ein Rauschen und Singen und Brummen hören. Als ich in der Schule dann von den Wundern der Biologie und Chemie und Physik hörte, da war das logisch für mich, dass ich das alles hören konnte und lernte es als normal zu akzeptieren, schließlich lebte ich ja mittendrin mit all meinen offenen Sinnen. So dürfte es doch gelingen auch mit dem Brummton fertig zu werden. Indem ich ihn schön brav auf seinen Platz in der hintersten Reihe verbanne. Ja, ich versuche es auch hin und wieder mit Humor. Da sage ich mir, ich lebe in einem Walfischbauch oder in einer großen Flasche, wo oben einer reinpustet. Und wenn der Ton partout nicht verschwinden will, dann hilft sehr gut Cellomusik, denn der Klang des Cellos kommt dem Brummton sehr nahe und kann ihn so wunderbar überdecken.

    In diesem Sinne danke ich noch einmal von Herzen für deine Bemühungen und dein offenes Ohr.

    Teresa

  • #229

    Teresa (Samstag, 29 Dezember 2018 16:48)

    Lieber Sebastian,

    ich möchte dir danken, dass du dir die Mühe gemacht hast, deine Beobachtungen in einem Buch zusammenzufassen.
    Nach dem ersten Anlesen bin ich tagelang drum herumgeschlichen und konnte nicht weiterlesen. Letzte Nacht war der Brummton wieder so gewaltig, dass ich wieder aufstand und mich schließlich an den Laptop setzte, um das Buch dann doch zu lesen. Es hat mich besänftigt und um vier schlief ich dann endlich ein.

    Deine Schlussfolgerungen kann ich gut nachvollziehen und du hast sicherlich recht, wenn du sagst, dass man lernen müsse mit dem Brummton zu leben.
    Meine Brummtongeschichte hört sich an wie die vieler anderer auch. Mit Einzug ins neu erworbene Haus vor 7 Jahren hörte ich den Ton bewusst zum ersten Mal. Es dauerte lange, sehr lange, bis ich begriff, dass er ständig da war. Dann die Suche nach der Ursache, was auch Jahre gedauert hat. Zwischendurch verzweifelte Versuche damit zurecht zu kommen, dann wieder Zweifel an meiner eigenen Wahrnehmung, denn weder mein Lebensgefährte noch Gäste im Haus konnten den Ton hören.
    Ständig überlege ich hin und her, inwiefern die Lage und die Architektur des Hauses eine Rolle spielen, dass es so zum Klangkörper werden kann. Wir leben in einem freistehenden Haus, 1900 als Stall erbaut und später 2-fach aufgestockt. Das Haus steht eher zurückversetzt von der übrigen Häuserreihe. Es ist eine ruhige Straße mit zumeist Mehrfamilienhäusern aus der Jugendstilzeit, mit vielen großen, alten Bäumen. Der Fernbahnhof ist ca 600m Luftlinie entfernt.
    Der Einzug in das neue Haus war für mich eine durchweg positive Erfahrung. Nach 18-jähriger Partnerschaft sind mein Freund und ich zusammengezogen und haben ein Haus gefunden, das unsere Bedürfnisse vollends befriedigt. Es ist ideal, ein Traumhaus mit viel Platz, mit Garten und in perfekter Lage. Es geht uns sehr gut hier miteinander, wir leben und arbeiten zusammen, haben keinen Stress und wir sind dankbar für unser Glück. Wenn da eben nicht das Brummen wäre, als nörgelnder Störfaktor, der mir das immer wieder vermiesen will. ;-(
    Der Brummton ist immer da. An gewissen Stellen im Haus ist er stärker als anderswo. Wenn ich mich auf ihn konzentriere, wird er stärker. Tagsüber kann ich ihn gut ignorieren, aber beim Einschlafen wird es problematisch. Wenn alle anderen Geräusche weg sind, dann schwillt der Ton an zu einem lauten Getöse, das mich oft zur Verzweiflung bringt. Und ich wundere mich, dass mein Freund das nicht hört. Eines Nachts, es war schon nach 2 Uhr, da flüchtete ich in den Garten um einen Moment der Ruhe zu finden und war entsetzt festzustellen, dass ich den Ton mitgenommen hatte, dass er tief in meinem Kopf war. Ich konnte nicht glauben, dass die ganze Nachtluft draußen erfüllt davon sein sollte.

    Fortsetzung im nächsten Textfeld.

  • #228

    Shanta (Dienstag, 04 Dezember 2018 12:15)

    Grüssteuch,
    ich höre seit ein paar Wochen diesen Brummton hier in meiner Wohnung in
    63654 Büdingen, also östlich von Frankfurt Main.
    Ich bin noch ziemlich am rätseln.
    Ich höre ihn auch tagsüber, meine mit mir lebende Schwester auch.
    Irgendwie ist das schon ein weiterer Wahnsinn unserer aktuellen Zeit, als reichten nicht schon
    die vielen negativen Nachrichten, die überhaupt keinen Anlass für optimistische
    Zukunftserwartungen bieten, und dann sowas noch an Plagen.
    Vielleicht kann man hier in unserer Gegend sowas wie eine Interessengemeinschaft
    gründen, ich versuche mal den Anfang über meine Email
    < hapegerlach --(äätt) - yahoo (- punkt )com
    Wer mag, der meldet sich oder sagt mir, wenn schon sowas hier
    in der Gegend am laufen ist.

  • #227

    Lothar (Montag, 05 November 2018 07:00)

    Hallo Sebastian,

    herzlichen Dank für deine schnelle Reaktion.

    Zu meinem Brummton im rechten Ohr möchte ich dir auch kurz schildern wie es angefangen hat und was ich aktuell dagegen versuche zu tun.

    Ähnlich wie bei dir, ist der Ton sporadisch vor ca. 8 Wochen immer wieder mal aufgetaucht, man sitzt am PC und denkt, was ist jetzt los. Mitte September waren wir für 14 Tage in der Türkei und da war der Ton komplett weg.

    Als wir wieder zurück waren, hielt der Zustand so ca. 1 Woche an, bis dann extreme Schlafstörungen kamen und anschließend das Brummen permanent blieb.

    Ich selbst habe mit einem Tongenerator und Kopfhörer mit Noise Cancellation Funktion die Brummfrequenz (ca. 80Hz) durch Vergleich Generatorton mit Brummton im Ohr ermitteln können. Momentan kann ich den Brummton überdecken bzw. ausschalten, indem ich die doppelte Frequenz (ca. 160Hz) auf einen Lautsprecher gebe und und ihn so laut stelle, dass das Brummen komplett weg ist. Noch besser sind zwei kleine Lautsprechen speziell für Kopfkissen, die ich zwischen Bezug und Kissen lege. Nachts spiele ich ein Rosa-Rauschen ab (Pink-Noise) mit Meeresrauschen. Gibt es als App zum downloaden. Wichtig dabei ist, dass die Lautstärke nicht nur am Smartphone einstellbar ist, denn das ist zu grob, bei mir ist ein Lautstärkerädchen am Kabel zu den Kopfkissenlautsprechern.

    Bin aktuell bei einem HNO-Arzt in Behandlung, 1 Woche Cortison-Therapie und Massagen mit Wärmebehandlung.

    Herzliche Grüße, Lothar

  • #226

    Silvia (Donnerstag, 13 September 2018 10:29)

    Quelle: paradisi.de
    "Brummen durch toxische Reaktion auf Schadstoffe
    Das Brummen im Ohr könnte durch eine neurotoxische Reaktion auf Phenoxyethanol verursacht werden. Phenoxyethanol ist ein in vielen Produkten enthaltenes Konservierungs-, Desinfektions- und Lösemittel.

    Phenoxyethanol wird bei Hautkontakt leicht und nahezu vollständig über die Haut resorbiert. Auf diese Weise gelangt es in den Blutkreislauf. Es steht im Verdacht das zentrale Nervensystem zu schädigen. Je nach Dosis können Begleiterscheinungen wie Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen/-druck, Übelkeit auftreten.

    Phenoxyethanol ist praktisch überall anzutreffen:

    In Kosmetikprodukten darf der fertigen Mischung bis zu 1% zugesetzt werden und ist auch in sehr vielen Produkten enthalten: Flüssigseifen, Waschlotionen, Shampoos, Bodylotions, Sonnenmilch, Hautcremes, Deodorants, Makeupentferner, Haargel, Haarwasser, Parfums usw..

    In medizinischen Produkten wie Wunddesinfektionsmitteln oder Salben ist eine höhere Konzentration zulässig.
    Auch Wasch-, Putz-, Reinigungs-, Lösemittel und Raumdüfte können eine sehr viel höhere Konzentration enthalten.

    Naturtextilien z. B. Baum-/Schafwolle können mit Phenoxyethanol als Konservierungsstoff zum Schutz vor Schimmel- und Schädlingsbefall behandelt sein.

    Phenoxyethanol ist auch ein weit verbreitetes Lösungsmittel in Klebstoffen, Lacken, Kühl- und Schmierstoffen und wird als Weichmacher verwendet. Aufgrund des hohen Siedepunktes von 245 °C gilt es per Definition nicht als Lösemittel und darf deshalb auch in Produkten die mit „Lösemittelfrei“ gekennzeichnet sind eingesetzt werden (als Lösemittel im technischen Sinne gelten Substanzen mit einem Siedepunkt unter 200°C). In Innenräumen gast wegen des hohen Siedepunktes Phenoxyethanol über einen sehr langen Zeitraum aus Bodenbelagsklebern und Lacken/Farben etc. aus. Über diesen Weg kann es sich auch in vorher nicht belasteten Materialien anreichern."
    ------------------------

    Nach langer Recherche und dem gleichen "Leidensweg" bei HNO-Ärzten bin ich auf den Beitrag von Max gestoßen und es sieht für mich so aus, als ob Phenoxyethanol tatsächlich der Grund für das Brummen und Vibrieren in meinem rechten Ohr ist. Ich benutze N....-Produkte, welche PE als Konservierungsstoff einsetzen. In unserem Urlaub war ich faul und habe die Cremes nicht benutzt, der Brummton war weg. Ich führte dies zunächst auf die Erholung zurück, da ja immer auch Verspannungen als Ursache angeführt werden. Wieder zu Hause - gecremt - Brummton und Vibrieren wieder da. Nach Entdeckung des Artikels von Max, den er am 10.12.2017 hier eingestellt hat und noch einem weiteren Erfahrungsbericht einer N....-Nutzerin probierte ich es aus: ich habe Kosmetika mit Phenoxyethanol vermieden, und siehe da, nach einer Woche war ich beschwerdefrei. Deshalb mein Appell an alle: schaut mal die Zutatenlisten eurer Pflegemittel an und probiert es aus, ob das Brummen und Vibrieren verschwindet, es wäre wichtig, hier eure Ergebnisse einzutragen.
    Schockiert bin ich, dass Phenoxyethanol zwar in Verdacht steht, Nervenschäden hervorzurufen, es aber bisher anscheinend keine gesicherten Ergebnisse dazu gibt, ich habe auch keinerlei Informationen im Web gefunden, ob hierzu Forschungen geplant sind.
    Also, meldet euch,
    servus,
    Silvia

  • #225

    Meli (Sonntag, 09 September 2018 20:20)

    Lieber Sebastian,
    vielen lieben Dank erstmal für deine wertvolle Arbeit. Ich habe mir gerade mit voller Leselust und Begeisterung deine beiden Ebooks "reingezogen". Hammer. Wirklich sehr gut. Ganzheitlich, authentisch und ehrlich beschrieben und recherchiert. Hut ab.
    Ich habe bei mir einen solchen Ton seit Februar 2018 festgestellt. Eigentlich bin ich bei solchen "Beschwerden" schon ein bisschen Profi. Ich bin nun 36 Jahre alt und hatte meine ersten diffusen Beschwerden (Missempfindungen der Haut, Kopfdruck mit vernebelter Wahrnehmung,…) mit 20 Jahren. Das habe ich eine Weile ertragen und bekämpft, was es nicht besser gemacht hat. Hinzu kamen starke emotionale Faktoren wie unbearbeitete Gefühle, starker Leistungsdruck von mir selbst, Perfektionismus, nur als Kopfmensch gelebt, obwohl ich voll der Gefühlsmensch bin, und dadurch Missachtung sämtlicher innerer Bedürfnisse, starker innerer Kampf "ich will nicht"(Herz) und "du musst aber" (Kopf).Damals habe ich mich oft alleine gefühlt, weil ich niemanden mit diesen Problemen gefunden habe. Um das Ganze abzukürzen, habe ich die Liebe meines Lebens kennengelernt und damit die Kraft bekommen, meinen Weg zu finden, ihn zu gehen und zu heilen. Das war und ist noch ein langer Weg, wo ich mir immer wieder Hilfe von außen hole, diese mittlerweile aber eher als Unterstützung sehe und selbst den Weg gehe, anstatt zu erwarten, dass eine fremde Person meine Probleme auslöscht. Das ist nämlich der springende Punkt. Wenn man erkannt hat, dass man die Heilung und Lösung in sich selbst trägt, beginnt man konstruktiv zu handeln, ohne Angst, Panik und Wut, sondern einfach nur mit dem Ziel vor Augen und der Gewissheit, dass man es selbst in der Hand hat. Als der Brummbär also bei mir angeklopft hat, habe ich ihn auch erst als ein Geräusch von außen (Wärmepumpe der Nachbarn) wahr genommen. Jetzt weiß ich aber, dass er von mir kommt. Aber durch deine Seite und Recherchen, habe ich mal Mitfühlende/Gleichfühlende. Dafür bin ich sehr dankbar. Aus meinen bisherigen Erfahrungen weiß ich, dass mein Körper mir mit sowas was sagen will. Der Körper macht solch ein Phänomen nicht einfach so. Er hat sicher einen Grund dazu. Er reagiert auf irgendetwas. Ich denke bei mir, dass es wieder an der Zeit ist besser auf mich und meine Bedürfnisse zu hören. Nichts anderes bewirkt ja der Ton: Ich höre in mich rein. Ich höre den Ton nur, wenn es absolut still ist. Also im Haus, wenn ich alleine bin oder abends im Bett. Sobald ich aber das Ohr (rechts) abdichte(Finger rein oder einfach Gehörschutzkopfhörer) ist es nahezu weg. Ich höre, dann nur noch das Blut im Ohr rauschen. Und das ist ganz normal. Oder wenn ich in der Badewanne die Ohren untertauche. Ich höre den Ton im normalen Alltag gar nicht. Es reichen schon leise Geräusche und der Ton ist für mich nicht mehr wahrnehmbar. Zudem habe ich auch das Gefühl, dass es durch zu langes Sitzen, Lesen, am Laptop schreiben schlimmer wird. Entspannung und Lockerung in Form von Selbstmassage, Faszientraining, Mobility, Laufen, tun mir gut und ändern das Empfinden. Es geht darum, rauszufinden, was einem gut tut und das konsequent in sein Leben einzubauen und nicht nur, wenn es einem nicht gut geht. Mein Körper ist da ein gutes Messgerät. Wenn ich mich selbst vernachlässige, lässt er es mich spüren: Wer nicht hören will muss fühlen oder in dem Fall genauer hinhören/hinspüren. Aber das Wichtigste ist ja, dass man für sich selbst regelmäßig und beständig was tut und den Körper, Geist und Seele im Lot hält oder im die Chance gibt, ins Lot zu kommen. Und dafür muss man eben was investieren. Von alleine passiert da nicht viel. Und nebenbei lebt man ganz normal sein Leben und nimmt es so, wie es ist, weil man ja eh weiß, dass man seine Inseln hat, wo man für sich da ist. Wenn der Körper und das Unterbewusstsein das dann merken, beruhigen sie sich auch wieder….bis man halt wieder nachlässig wird.
    Alles Gute und liebe Grüße
    Meli

  • #224

    BRIG (Freitag, 31 August 2018 12:08)

    Hallo,

    als Brummtongeschädigte aus dem Raum Ruhrgebiet suchen wir weitere Belastete/Geschädigte aus dem Gebiet Raum Ruhr/ Grosskreis um Essen. Es geht um die Bildung einer Interessengemeinschaft zum Zwecke der Abschaffung der Ursache, sowie Schadenersatzforderungen bei Gesundheits und Vermögensschäden.

    PBW@JuergenHoffstadt.de

    BRIG Brummen Ruhr Interessen Gemeinschaft

  • #223

    Angelika Rheinland (Dienstag, 21 August 2018 14:36)

    Hallo Sel,
    aus eigener Erfahrung mit Eisenmangel kann ich Symptome wie Kopfschmerzen, aber auch Gelenk-und Muskelschmerzen bestätigen. Bei Eisenmangel enthält das Blut nicht ausreichend Sauerstoff und es kommt zu Sauerstoffmangel im gesamten Körper, u.a. im Innenohr und in der Muskulatur. Folgen davon sind auch Ohrengeräusche und Muskelverspannungen.
    Ich kann alle Brummer nur dazu aufrufen, die Blutspiegel von Vitaminen und Mineralstoffen beim Arzt untersuchen zu lassen. Bei vielen Berichten der Heilung vom BT spielen Nährstoffmängel eine große Rolle. Die Laboruntersuchungen muss man z.T. selbst bezahlen, aber bei Symptomen wie Müdigkeit oder Muskelschmerzen zahlen die Kassen normalerweise Bluttests zu Calcium, Vitamin D oder Eisen (2 Werte bestimmen lassen: freies Eisen und Speicherwert Ferritin!).
    Ich halte mich übrigens weiterhin an mein Programm aus Bewegung, Massagen, wenig Computer- und Handykram sowie Kontrolle meiner Körperhaltung und bin mittlerweile seit fast 9 Monaten brummfrei! (siehe Bericht unter Heilungserfolge).
    Liebe Grüße an alle Brummer
    Angelika

  • #222

    Sel (Freitag, 17 August 2018 20:15)

    Hallo zusammen
    Schon einige Male habe ich berichtet. Physio, Sport etc. Waren erfolglos. Ohren intakt. Geräusch käme aber von den Ohren, nicht vom Gehirn -so die HNO- Ärztin. Seit 4-5 Jahren hatte ich den Brummton auf dem linken Phr permanent, ausser eingen Tagen in den Ferien.
    Im Frühjahr habe ich aufgrund meinem Ferritinmangel (Eisen) keine Tablettenterapie begonnen, sondern auf eine Infusion beharrt. Mein Ferritinspiegel stieg von einem Wert von 30 qm/l auf über 250 qm/l. Nach ca. einem Monat liess der Brummton nach. Und ist nun sehr leise bis gar nicht da. Kopfschmerzen habe ich auch weniger.
    Keine Ahnung, irgendwie denke ich, es könnte einen Zusammenhang geben.
    Allen gute Besserung und denkt daran- es gibt Hoffnung auf ruhige Zeiten!

  • #221

    Nightnurse (Mittwoch, 25 Juli 2018 14:46)

    Hallo zusammen.
    Ich möchte mich nun, nachdem ich im Frühjahr fast verzweifelt bin erneut melden.
    Ich habe Neuigkeiten für alle, die es interessiert. Nachdem ich nicht locker gelassen habe, hatte ich Kontakt mit Der Oberärztin der Tinnitusklinik in Bad Arolsen. Das erste Gespräch war wieder weniger erfreulich,Sie meinte das ASS sei ein Placebo-Effekt,in Ihrer 20 jährigen Tätigkeit dort könnte sie meine positiven Ergebnisse nicht teilen, sogar würde sie meinen ASS sei Otho-toxisch und würde Tinnitus auslösen.
    Okay dachte ich wieder nix,ABER dann rief Sie nochmals zurück und sagte: Sie haben viele Symptome die darauf hinweisen,daß es Richtung Cochlearer Hydrops bzw Schwankung der Endo,-Epilymphe im Innenohr hinaus läuft.
    Die Symptome: Ohrgeräusche die mal da sind und gehen,Wattiges hören und Druckgefühl, manchmal Schwindelig und bei mir eine Tieftonsenke im Audio
    BINGO! Ich denke das kommt hin.
    Ohrenstöpsel helfen, weil sie den Druck im Innenohr senken,Auslöser:Stress oder auch virus indiziertl(hatte es zweimal sehr doll nach Grippe 2017 und 2018 im Frühjahr.
    Ich bin so froh und weiss, okay mehr Achtsamkeit,Stressreduktion,Vorbeugen mit Stöpsel etc
    Ich hoffe ich konnte etwas beitragen?
    Ine,evtl geht es bei dir auch in die Richtung, das soll auch eine Vorstufe von Meniere`sein.
    Liebe Grüsse Martina (NIghtnurse)

  • #220

    Ine (Mittwoch, 25 Juli 2018 08:32)

    Hallo zusammen, ich möchte gerne fragen, ob ihr neben dem Brummen auch ein Druckgefühl, Hörverlust und Schwindel habt? Ich habe „nicht immer“ zusätzlich diese Probleme aber es wird häufiger....der HNO spricht von Morbus Menière.....ich bin davon nicht überzeugt, denn ich habe nicht die typischen Drehschwindel Attacken. Eher durch den Druck ausgelöste Übelkeit aber auch nur kurzzeitig. Alle von euch beschriebenen Maßnahmen helfen bei mir auch jedoch immer nur kurz....sobald die Maßnahmen weg fallen, ist der Brummton wieder da. Momentan dauerhaft - an manchen Tagen schwächer - an manchen stärker. Es macht mich wahnsinnig vor allem das schlechtere Hören. Bei der Arbeit muss ich ständig nachfragen, weil ich durch Nebengeräusche kaum etwas verstehen kann. Wem geht es denn noch so? Ob ein Hörgerät Abhilfe schaffen würde?
    Herzlichen Gruß Ine

  • #219

    Jutta (Donnerstag, 28 Juni 2018 13:16)

    Habe noch was vergessen:

    Probleme mit der Eustachischen Röhre / Tubenventilationsstörungen können gemäß meinen Recherchen auch akute oder chronische Muskelverspannungen (!) als Ursache haben!

    Vielleicht gibt es mit dem Brummton einen Zusammenhang - welchen auch immer. Das merkt man womöglich dann besonders, wenn man sich eine fette Erklältung einfängt. Hat sich der BT über einige Zeit zahmer oder gar ruhig verhalten, kann es sein, dass er sich währenddessen oder danach wieder mit Schmackes zurückmeldet. Was genau da dann abläuft, bleibt für mich als Nicht-Medizinerin natürlich im Dunkeln.

    Aber auch im Fall von Tubenstörungen durch Muskelprobleme würde es darauf hinauslaufen, die Muskulatur generell und speziell im Kopfbereich (dazu gehört auch der Kiefer!) in einen guten Zustand zu bringen, die Dauerspannung rauszunehmen und ggf. sanft zu trainieren.

    Liebe Grüße

    Jutta

  • #218

    Jutta (Donnerstag, 28 Juni 2018 12:19)

    Fortsetzung Teil 2

    In der Augsburger Schmerzklinik, in die mich mein ratloser Hausarzt schließlich als letzte Möglichkeit und nach einem langen Gespräch über meine inzwischen gewonnenen Erkenntnisse vor über einem Jahr überwiesen hatte, meinte der Arzt, dass ich wohl viel am PC säße und etliche Triggerpunkte hätte. Aber - und das ist jetzt das Entscheidende - er gebe Patienten mit allen Arten von Ohrgeräuschen auch grundsätzlich den Rat, es neben regelmäßiger angenehmer (!) BEWEGUNG über einige Monate mit ASPIRIN zu probieren, niedrig dosiert (ich gebe die Dosierung nicht an, da es sich um ein Schmerzmittel handelt und ich keinen rechtlichen Ärger bekommen will). Er bekomme von etlichen ehemaligen Patienten noch heute Postkarten mit einem Danke für diesen einfachen Tipp ...
    Für mich kam Aspirin, wie gesagt, nicht infrage, aber aufgrund meiner Recherchen bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich auf "mechanische" Weise über gewisse Zeit evtl. die gleiche Wirkung erzielen könnte: Jeden Abend Wärmflasche in den Nacken und viel Bewegung und vorsichtige Belastung, um die Muskeln wieder fit und damit besser durchblutet zu bekommen. Zusätzlich noch Korrektur falscher Sitzhaltung (je mehr ich saß, desto intensiver wurde der BT wieder), Basentrunk zur Entsäuerung und damit zur Muskelunterstützung, Säurebildner wie viel Kaffee und Zucker reduzieren oder ganz weglassen, täglich Progressive Muskelentspannung (ganzer Körper!) usw., siehe bitte 1: 1 den Beitrag von Angelika Rheinland. Außerdem arbeite ich mit dem kleinen Blackroll-Ball den Hals-, Nacken- und Schulterbereich ab, im Liegen und an der Wand. Auch die Blackroll selbst tut gut.
    Und natürlich: Vorsicht vor DAUER-Grübeln, z. B. über ein Problem (geht ja wie automatisch, z. B. bei allen Tätigkeiten, die keine hohe Konzentration erfordern). Dauer-Grübeln stellt eine psychische Belastung / Anspannung dar, Kortisol wird ausgeschüttet, und dieses wiederum nimmt letztlich unguten Einfluss auf die Muskulatur (ist der Einfachheit halber etwas verkürzt dargestellt). Es geht in diesem Fall - wie so häufig - um die innige Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper, der nun mal unmittelbar auf jeden Impuls aus der Psyche reagiert, ob wir das nun bewusst wahrnehmen oder nicht.
    Ach, übrigens: Aspirin gilt auch mehr oder minder als Geheimtipp im Krafttraining. Vor dem Training eingenommen, erhöht es die "Pump"-Zahl und Intensität, was wiederum auf die bessere Durchblutung zurückgeführt wird.

    So long ... das war's jetzt erst mal von meiner Seite aus. Ich wünsche allen am BT-Leidenden so sehr, dass sie bald Land sehen und sich der BT, wenn er eine somatische Ursache hat, bessert und schließlich verschwindet. Ich habe ja auch Tinnitus (im ganzen Kopf hörbar), aber gegen diesen BT (vor allem wenn er sich wie ein Lastwagenmotor anhörte und sich schließlich zum Laubbläser-Dröhnen steigerte) ist dieser langjährige Tinnitus ein echter Witz!

    Liebe Grüße aus Bayern an Sebastian, Angelika, Nightnurse und an alle Erlösung Suchenden

    Jutta





  • #217

    Jutta (Donnerstag, 28 Juni 2018 12:17)

    (Teil 1)

    Hallo Nightnurse und alle Interessierten,

    zum Thema Wirksamkeit des Aspirins (dazu komme ich weiter unten, vorab nur einige Infos):

    Ich bin (war) jetzt zweieinhalb Jahre betroffen und hatte, Ärzterallye inklusive, alles mögliche ausprobiert. Erfreulicherweise gab es eine zwar sehr sehr langsame, aber doch stetige Tendenz zur Besserung durch kontinuierlich (!!!) viel sanfte (!) Bewegung (richtiges Krafttraining und hefiger Sport bewirkten das Gegenteil!), den ganzen Körper einschließende Gymnastik, Dehn-, Streck- und leichte Kräftigungsübungen, z.. B. mit dem Theraband und Handmanschetten, sowie Nahrungsergänzungsmittel wie etwa ein teures und im Vergleich zu den viel beworbenen Produkten hochwertiges Basenpulver.
    Da ich aufgrund der Intensität des BTs kaum noch schlafen und nicht mehr gut arbeiten konnte, habe ich mich (ich bin selbstständig) notgedrungen ausgeklinkt und hatte damit viel Zeit zum Recherchieren, auch im Ausland. Ich habe x-Betroffenen- und viele medizinische Berichte gelesen und versucht, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszukristallisieren. Ich war immer überzeugt, dass MEIN BT nicht von außen kommt und bin deshalb heilfroh, immer weiter nach einer somatischen Ursache gesucht zu haben.
    Meine Problem- und Lösungsgeschichte deckt sich praktisch zu 100% mit der von Angelika Rheinland, siehe bitte unter Heilung & Therapie und Heilungs Erfolge, 9. März 2018. Ich kann mir daher das Schreiben sparen und danke Angelika an dieser Stelle ganz herzlich, dass sie ihre Erfahrungen so detailliert und nachvollziehbar dargelegt hat! MERCI VIELMALS!!! Und auch natürlich wieder ein ganz HERZLICHES DANKESCHÖN an Sebastian für die - wie sage ich immer? - Schweinearbeit, die du hier investier(s)t (hast)!!! Dein Engagement ist ein SEGEN und bringt wirkliche Hilfe, in so vieler Hinsicht!

    Nightnurse, die Wirkung des Aspirins könnte meiner Meinung nach mindestens 1 halbwegs plausible Erklärung haben. Vorausgesetzt, du leidest unter dem "klassischen" BT durch Muskelverspannungen (und nicht unter einer Bogengangsdehiszenz, was ich für nicht so wahrscheinlich halte).
    Der Muskelverspannungs-BT hört sich ja bisweilen (bei manchen auch immer) an wie von außen kommend, kann in Lautstärke, Intensität - bis hin zum Irre machenden Dauer-Dröhnen -, und in weiteren Punkten variieren und kommt, wie du und sicher etliche andere "rechcherchefreudige" Betroffene vielleicht wissen, von einer Vibration des Trommelfells. Auch diverse chemische Substanzen und ebenso Glutamat können offenbar das gleiche Phänomen hervorrufen, wie etwa ein Zahnarzt erfahren musste.
    Diese unnormale Vibration des Trommelfells wird ausgelöst vom dritten Ast des Trigeminus-Nervs (N. mandibularis), der das Trommelfell versorgt. Dieser N. mandibularis kann, etwa durch Verspannungen im Ohr-, Kopf-, Hals- und Nackenbereich - sogar bis hinunter zu tiefer gehenden Muskelpartien im unteren Rücken- und Hüftbereich (denn alles ist mit allem vernetzt!) - irritiert werden. Je nach Art und Intensität dieser Irritation gestaltet sich auch die Art und Intensität des BTs. Sowohl psychische als auch rein körperliche Ver-Spannungen bzw. (Fehl-)Belastungen - oder beides gleichzeitig - können den Nerv "nerven".
    Aspirin als nicht-opioides Schmerzmittel wirkt ja praktisch nicht zentral, sondern nur peripher und damit nicht direkt auf den Nerv. Bliebe die durchblutungsfördernde Wirkung durch Blutverdünnung - ähnlich einer Linderung oder einem zeitweiligen Verschwinden des BTs durch Wärme (bei mir brauchte es heiße Bäder von zwei bis drei Stunden). Ich könnte mir denken, dass allein durch diese bessere Durchblutung der Muskelgefäße eine gewisse Entspannung eintritt (die gleiche Wirkung hat bei einigen Betroffenen, offenbar besonders am Anfang, Bier, das die Blutgefäße erweitert), denn nur besser oder gut durchblutete Muskeln haben die Fähigkeit, (zumindest etwas) zu entspannen. Eine dauerhaft verspannte, zusammengezogene Muskulatur ist naturgemäß schlechter durchblutet und weist auch häufig Triggerpunkte auf.
    Ich selbst hätte es auch gerne mal mit dem Aspirin versucht (ich war schon vor zwei Jahren auf dich - ich glaube in einem Tinnitus-Forum - gestoßen), aber ich vertrage ASS sehr schlecht. Auch ein anderer Betroffener hatte mit höher dosiertem Aspirin ebenfalls zeitweilige Erfolge. Allerdings hat die Sache, genauso wie das Biertrinken, keinen Zopf für die Zukunft, weil man höher dosiertes Aspirin nur über kurze Zeit nehmen sollte und man sich ja auch keinen Alkoholismus anzüchten möchte. Insofern konnte das nicht die Lösung sein.

    Fortsetzung folgt ...

  • #216

    André (Sonntag, 27 Mai 2018 16:22)

    Hallo Leidensgenossen. Ich kenne diese Seite schon sehr lange und habe viel ausprobiert. Mein jahrelanges Brummen (linke Seite) tritt nach langen, monatlichen Pausen immer wieder mal auf. Es baut sich über 2-5 Tage auf und wird dann permanent. Das übliche auch bei mir: Sport macht es schlimmer, Alkohol schwächt es subjektiv ab.
    Ich habe jedoch herausgefunden dass es bei mir daran liegt, dass ich beim Fernsehen meinen Nacken scheinbar überlaste. Liege gerne auf der linken Seite und halte meinen Kopf ca. im 45 Grad winkel ohne Unterstützung hoch (zur Erinnerung: nur mein linkes Ohr brummt). Ich kann halt nicht flach auf der Seite liegend Fern gucken, da penn ich sofort ein.
    Wenn ich mich dann ein bis zwei Wochen zwinge aufrecht und gerade zu sitzen, verschwindet das Brummen. Das hat jetzt schon 3 mal funktioniert.

  • #215

    Nadine (Freitag, 04 Mai 2018 08:52)

    Hallo Angelika!
    Ich handhabe es mit dem Tagebuch so, dass ich meine Eindrücke und Empfindungen festhalte! Dabei fällt mir halt auf das es wirklich Stunden gibt in denen nicht wahrnehmbar ist!

    Heute Morgen zum Beispiel ist es fast nicht da!
    Ich konnte es zuerst nicht von dem normalen Straßenlärm ( wir wohnen auf dem Land, so viel ist es also nicht) unterscheiden!

    Und wenn es mir nicht gut geht nehme ich die Intensität des Brummens auch anders wahr! Habe ich Stress ist es oftmals nerviger als sonst, zum heulen quasi!

    Zum Glück kann ich meistens relativ gut Schlafen!
    Oft nur beim aufwachen empfinde ich es als ärgerlich und nervig das der Ton da ist!

    Vorgestern hatte ich früh Morgens den Eindruck der Ton ist weg, weil ich tatsächlich mal wieder nur die Vögel vor dem Fenster hören konnte! Natürlich war er nicht weg sondern nur leiser, im Bad könnten wir ihn gut hören. Ab und an hört mein Mann das Brummen auch!

    Es sind aber diese kleinen Momente die mich immer etwas aufbauen! Die eigene Einstellung zählt sehr viel!
    Und das ich hier meine Gedanken aufschreiben kann hilft mir sehr!

    Ich arbeite ebenfalls am PC,auf jedenfall trägt stundenlanges sitzen nicht dem Wohlfühlen bei!
    Ich besuche einen Osteophat unregelmäßig, aber dem Wohlfühlen und besser fühlen hilft es!
    Und meinen kleine Tochter ist ein Wohlfühlanker!
    Zeit mit ihr ist kostbar und leiser, egal wie laut es dröhnt!

    So,nun fällt mir erstmal nichts mehr ein!
    Allen ein schönes Wochenende
    Nadine

    Vielen Dank!

  • #214

    Stromkastenmann (Sonntag, 29 April 2018 00:50)

    Hallo liebe Brummton-Freunde,
    das Brummen fängt immer so zwischen 22-23 Uhr an. Hört sich an wie ein summender Stromkasten. Ein konstanter tiefer Ton. Einen Tinnitus kann ich definitiv ausschließen, denn wenn ich das Fenster aufmache, ist der Ton viel lauter und kommt aus Richtung der anderen Straßenseite. Ich war gerade draußen und da ist sogar ein Stromkasten, jedoch kommt der Ton nicht davon. Ich höre ihn auch an gewissen Stellen nur in meiner Straße. Das macht mich irgendwie wahnsinnig. Als ich gerade auf die Idee kam, mal im Internet nach so einem Phänomen zu suchen, hörte der Ton plötzlich auf. Gerade Punkt 0 Uhr. Freue mich aber gerade, dass ich diese Webseite gefunden habe. Bin also nicht allein damit :-) Ich höre den Ton auch jede Nacht. An manchen Stellen in meiner Wohnung ist er lauter und an manchen hört man ihn nicht. Das sind definitiv äußere Umstände aber nicht lokalisierbar. Also ich glaube nicht, dass man dafür eine Therapie o.ä. braucht. Ich vermute, dass das elektromagnetische Wellen sind, die einfach nur bestimmte Menschen hören können. Würde mich nicht wundern bei den vielen WLAN-Netzwerken, Elektroautos, Tiefkühltruhen-Stromfresser und was noch alles... Musste gerade selbst über mich lachen. Gehe planlos in meiner Straße auf und ab und Suche nach der Quelle eines Brummtons, wie so ein Irrer, der langsam verrückt wird. Vielleicht macht mich auch gerade der Stress meiner Lebensumstände empfänglich für diese Frequenz.
    P.s. Danke für diese Webseite.

  • #213

    Angelika Rheinland (Freitag, 27 April 2018 15:42)

    Liebe Nadine,
    Deine Idee mit dem Tagebuch finde ich sehr interessant. Was hast du denn außer Dauer und Intensität des BT eingetragen?

    Nach meiner Erfahrung beeinflussen auch die eigenen Aktivitäten den BT (Bewegung, sitzende Tätigkeit, Musik hören etc.). Mein BT war immer am schlimmsten, wenn ich über viele Tage hinweg täglich stundenlang und ohne Pausen in Fragezeichen-Haltung am Laptop saß. Wäre interessant zu wissen, ob es bei dir auch einen Zusammenhang gibt.

    Habt ihr anderen Brummer auch Tagebuch geführt und was ist dabei herausgekommen? Fängt doch auch mal an mit der Dokumentation!

    Habe übrigens immer noch meist Ruhe und nur während einer Erkältung vor 2 Wochen den BT stärker gehört. Habe nur herumgelegen und zuviel Zeit am Rechner verbracht. Seit ich mich wieder mehr bewege und Hals und Kiefer massiere, ist der Brummbär wieder friedlich.
    Liebe Grüße an alle Brummer
    Angelika Rheinland

  • #212

    Nadine (Dienstag, 24 April 2018 13:11)

    Ich habe mich lange nicht gemeldet!
    Leider ist mein(unser) Brummen nicht weg!
    Ich habe ein wenig Tagebuch geführt und es ist schon merkwürdig! Es gibt Zeiten zu denen es leiser ist!
    So als wäre es im Leerlauf.
    Nachts scheint es jedoch weiterhin laut zu sein.
    Ich denke es hat mit dem Bergwerk zutun!
    Für mich bestätigt es sich eigentlich durch die Pausen die ab und an entstehen!
    Schade ist das wir es nicht wirklich nachweisen können!
    Bisher wurde mir gesagt wir wohnen zu weit weg und auf weitere Anfragen geht natürlich niemand ein!
    Ich bin erstaunt,das ich relativ gut zurecht komme!
    Tagsüber sind wirklich genug Geräusche im uns herum!
    Es ist jedoch mein Wunsch mal wieder aufzuwachen und „nur“ die Vögel vor dem Fenster zu hören! Auch möchte ich mich irgendwann einfach mal wieder in unser Bett legen und dösen können!
    Das ist etwas, was ich schon lange nicht getan habe!
    Ich vermisse es!
    Aufrecht hält mich die Tatsache das es viele Leute gibt die es Brummen hören in Deutschland! Vielleicht noch jemand in Minden und Umgebung?
    In zwei Wochen fahren wir in den Urlaub, ich bin gespannt!
    Liebe Grüße
    Nadine

  • #211

    Fernanda (Mittwoch, 18 April 2018 13:41)

    Liebe Brummer,

    ich möchte euch auch mitteilen, dass ich seit Wochen Folsäure 5mg 2x/täglich ( morgen und abend) nehme! Das hilft die Ohren super! Außerdem tut gut gegen viele Krankheiten!!!
    Liebe Grüße

  • #210

    Fernanda (Montag, 16 April 2018 16:52)

    Hallo liebe Brummer,
    ich habe selber mein Problem gefunden... Seit circa 2 Jahren habe ich Problem mit den Druckausgleich beim Landen im Flugzeug im rechtem Ohr nur, wo ich den Brummenton hatte.
    Ich habe im Internet gefunden eine Seite von einem HNO Arzt wo er über eine Erweiterung der Ohrtrompete alles erklärt. Gut! Vorher habe ich angefangen Kochsalzlösung Nasenspray und auch Kortison Spray
    zu verwenden (wie er empfohlen hat).
    Als meine Überraschung beim nächstem Flug, kein Problem mit Druckausgleich und auch circa 10 Tagen ohne Brummenton.
    Am ende Januar, wurde ich, wegen Tubenbelüftungsstörung operiert. Der OP heisst: Tuben Ballondilatation.
    Nach circa 8 Wochen ist meine Orhtrompete wieder Funktionsfähig.
    Heute weiss ich dass mein Problem wegen Belüftung war!!! Ich bin seit wochen ohne Brummenton und keine HNO hat mir über diese OP oder die Nasentropfen empfohlen!!!!. Ein Praktische Arzt hat einmal gemeint dass diesen Ton wegen Verstopfung der Ohr und Nase verursacht ist.
    Heute habe ich immer mit: Meine Nasentropfen ( Colda Maris oder Hysan, etc) und ein Kortion Spray wegen Allergie wenn nötig oder im Flugzeug!
    Ich wünsche euch viel Glück und ich hoffe ich habe weniger deustche Fehler :))

  • #209

    dfdf (Donnerstag, 05 April 2018 00:36)

    Ah, ausgezeichnet, ich dachte schon ich werde verrueckt. Okay, dann kann ich mich endlich damit abfinden. war nachts schon kurz davor mal alle sicherungen abzumachen, Notizen von den Betriebszustaenden der Windkraftanlagen zu machen und hatte schon die Ohren an die Wand gedrueckt um das besser zu Orten. :D