Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben im Forum zum Brummton. Ein Forum, in dem sich über den Brummton ausgetauscht wird - ich selbst bin dort jedoch eher selten unter dem Namen "Versteher" zu finden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten. Wenn ihr Fragen an mich persönlich habt, nehmt Kontakt zu mir auf.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 237
  • #237

    Christiane (Samstag, 19 Januar 2019 18:43)

    Teil II

    Trotzdem ist mir kürzlich das neue Buch von Dr. Joe Dispenza in die Hände gefallen: „Werde übernatürlich“. Es ist das erste Mal, dass ich eine wissenschaftliche Erklärung für eine Kundaliniaktivität gelesen habe. Diese erscheint mir logisch, weswegen ich kurz darauf eingehen möchte. Dr. Dispenza hat mit Studenten Versuche und auch Messungen durchgeführt.

    Die Rückenmarksflüssigkeit im Zentralkanal der Wirbelsäule ist durch unsere Atmung ständig in Bewegung. Die Rückenmarksflüssigkeit besteht aus geladenen Molekülen. Werden diese beschleunigt, wovon man bei der Aktivität der Kundalini ausgehen kann, entsteht ein Induktionsfeld. Dispenza schreibt: „Je mehr geladene Moleküle beschleunigt werden, desto größer ist das Induktionsfeld.“ Das wiederum hat zur Folge, dass ein elektromegnetisches Feld ausgebildet wird, ein sog. Torusfeld, wie wir es auch von schwarzen Löchern kennen. Sobald die Kundalini beginnt, dieses Feld herzustellen, tritt der Sympathikus in Aktion, was dann für die Menschen die problematischen Erregungszustände hervorruft. Während Dispenza diesen Zustand durch eine betimmte Meditationstechnik hervorruft, ist bei einer Kundaliniauslösung dieser Zustand ständig aktiv, weswegen die Wahrnehmung des Brummtons auch ständig in unterschiedlicher Intensität oder zu unterschiedlichen Zeiten besteht, da auch die Energie unterschiedlich stark fließt. Dieses mal mehr, mal minder aufgebaute Torusfeld könnte auch dafür verantwortlich sein, dass viele Menschen von einem „Verschmelzen“ mit niederfrequenten Tönen in der Umwelt berichten.

    Dispenza hat seine Studenten von außen gemessen und dabei auch intensiv ihre Bewusstseinszustände. Bei einer Kundaliniauslösung scheint mir das die richtige Vorgehensweise zu sein, da das sich ausweitende elektromagnetische Feld und der veränderte Bewusstseinszustand eine ausschlaggebende Rolle spielen. Schon in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts hat hier Itzak Bentov erste Messungen unternommen (Buch: „Auf der Spur des wilden Penddels“). Sein früher Tod hat weitere Forschung leider verhindert.

    Es gibt nun zwei Hypothesen. Entweder ist der Brummton eine ständige Wahrnehmung des über die Kundalini aufgebauten elektromagnetischen Feldes. Dafür spricht das häufig beschriebene Verschmelzen mit anderen sich in der Umwelt befindenen Tönen. Ich schreibe mit Absicht Wahrnehmung und nicht hören. Eine andere Möglichkeit wäre die Aktivität der Energie im Gehirn, die über die Ventrikel (hohlräume im Gehirn), Schall erzeugt.

    Wenn nicht endlich Wissenschaftler bereit sind, neue Wege zu gehen und die unglaublichen Fähigkeiten unseres Nervensystems anzuerkennen, werden sie bestimmten Phänomenen nie auf die Spur kommen. So steht auch Dr. Dispenza in der Eso Ecke der Buchhandlung, wo er mit Sicherheit nicht hingehört.

    Abschließend möchte ich noch sagen, die hier immer wieder dargelegte Veränderung des Lebens mit viel Entspannung, vor allem der körperlichen Muskulatur, guten Atemtechniken, viel moderater Bewegung, gesunder Ernährung, guten menschlichen Kontakten und wie es scheint wenig PC, da dieser mit dem Torusfeld negativ zu korrespondieren scheint, sind völlig richtig und die Grundlage, um mit einem Brummton leben zu können.
    Darüber hinaus ist die Intensität dieser Energie von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche spüren ihre Vibrationen, manche leiden an starker Nervosität, manche hören nur den Ton. Auf der großen Skala, die das Nervensystems zu bieten hat, ist Alles möglich.

    Sollte jemand an dem Buch interessiert sein, so möchte ich darauf hinweisen, dass es grundsätzlich von den Erklärungen gut und erhellend ist. Die Meditationstechnik, die Dr. Dispenza erklärt, halte ich für Menschen, die bereits eine Kundalini Aktivität haben, für gefährlich, da sie die Energie noch weiter antreibt und damit das Nervensystem noch weiter belastet.



  • #236

    Christiane (Samstag, 19 Januar 2019 18:40)

    Teil I

    Hallo an alle Interessierten,

    n der Hoffnung, nicht in die esoterische Ecke geschoben zu werden, unternehme ich einen Versuch der Erklärung, was es mit dem Brummton auf sich hat. Vielleicht ist die esoterische Ecke auch gar nicht so schlimm, wenn man versucht, sie mit wissenschaftlichen Erklärungen zu verbinden, was durchaus Wissenschaftler heute mehr und mehr tun.

    Ich selber leide seit 10 Jahren in unterschiedlicher Ausprägung an dem Brummton, und es hat einiger Zeit, vieler Bücher und guter Beobachtung bedurft, bis ich die Zusammenhänge verstanden habe.

    Um es kurz und schmerzlos zu machen, ich halte das Brummtonphänomen für eine (partielle) Kundalini Auslösung.
    Der Begriff Kundalini Energie kommt aus dem östlichen Yoga und ist der Begriff für einen energetischen Prozess im menschlichen Nervensystem, der plötzlich, ohne klare Ursachen beginnt. Weltweit wird der Begriff Kundalini verwendet, es gibt keinen eigenständigen westlichen Begriff für diese energetischen Aktivitäten im Nervensystem. Zugleich wurde der Begriff der Kundalini Energie sehr lange mystifiziert und in erster Linie mit dem Zustand der Erleuchtung in Verbindung gebracht. In modernerer Kundaliniliteratur und auf websites wird aber zusehendst deutlich, dass es sich bei einem Kundaliniprozess um einen hoch transformatorischen, das Nervensystem und das Leben verändernden Prozess handelt. Dies ist nur logisch, denn, will man in veränderte Bewusstseinszustände gelangen, wozu am Ende auch der Zustand der Erleuchtung gehört, muss das Nervenmsystem so verändert werden, dass es eine veränderte Wahrnehmung, über die Wahrnehmung unserer Sinne hinaus, leisten kann. Also, dass es nicht nur, wie gewohnt, über hören, sehen, riechen, tasten, schmecken reagiert, womit wir unsere Umwelt erkennen und einordnen können, sondern darüber hinaus andere Wahrnehmungsformen leisten kann. Am bekanntesten dürfte hierzu bereits das „Dritte Auge“ sein, eine Wahrnehmung, die über die Zirbeldrüse erfolgt und weit über das Sehen hinaus geht und mit dem uns bekannten Sehen nichts zu tun hat.

    Der östlichen Lehre nach ruht die Kundalini Energie am unteren Ende des Steißbeins. Wenn sie „erwacht“, wandert sie in verschiedenen Geschwindigkeiten die Wirbelsäule hinauf, bis sie im sog. Kronenchakra das Gehirn für den Bewusstseinsustand der Erleuchtung verändert. Wissenschaftlich bedeutet dies, dass es Ziel ist, die Gehirnwellen zu kontrollieren. Für Menschen, die auf solche energetischen Prozesse im Körper nicht vorbereitet sind, und das sind die meisten von uns nicht, beinhaltet diese Veränderung eine hohe Portion an Stress für das Nervensystem, u. U. In allen Bereichen des Körpers.
    Um die Dinge verstehen und annehmen zu können, muss man grundsätzlich bereit sein, energetische Prozesse im Körper anzuerkennen. Bei der chinesischen Medizin und ihrem energetischen Meridiansystem habe schon viele Menschen damit keine Probleme mehr.

    Zum Brummtonphänomen tut sich dabei bei mir die Frage auf, ist das Hören von Geräuschen, die andere nicht hören, ein „Drittes Ohr“? Ist es eine akustische Wahrnehmung, die nicht durch den Gehörsinn, sondern evtl. auch über die Zirbeldrüse aktiviert wird und nicht die Töne ins Ohr bringt, sondern unter Umgehung des Ohres hört? So, wie in der Meditation mit geschlossenen Augen trotzdem gesehen werden kann. Allerdings hat diesen Sehen eine völlig andere Qualität als unser normales Sehen, genauso, wie auch das Hören des Brummtons.

    Man weiß heute auch wissenschaftlich, dass die Zirbeldrüse eine zentrale Rolle im Körper spielt, da sie über das Melatonin den Schlaf-/Wachrhythmus regelt und über DMT Ausschüttungen veränderte Bewusstseinszustände herstellen kann.
    Das sind auch die Gründe, warum viele Betroffene teils gravierende Schlafprobleme haben. Sobald der Mensch zur Ruhe kommt, was in der Meditation gezielt angestrebt wird, ist dies das Zeichen für die Energie, aktiv zu werden, da nun der Bewusstseinszustand verändert werden soll. Wir wollen den Bewusstseinszustand des Schlafs herstellen, während die Kundalini Energie veränderte Wahrnehmung herstellen will und sich dafür durch den Zentralkanal der Wirbelsäule und damit durch das gesamte Nervensystem arbeitet. Das hat Schlaflosigkeit, Herzrasen, Aufgeregtheit, evtl. Angstzustände und viele andere klörperliche Symptome zur Folge. Deswegen ist die Symptomatik auch nicht alleine konkret auf die Ohren zu beziehen, sondern auf den ganzen Menschen. Menschen sind systemische Organismen und die Angelegenheit allein dem Ohrenarzt zu überlassen, führt somit nicht zum Erfolg.

    Es gibt keine wissenschaftliche Literatur zur Kundalini Energie. Würde sich der Westen mit ihr befassen, müsste der Mensch vollkommen neu gedacht werden. Phänomene durch Kundaliniauslösungen nehmen auf dieser Welt aber eindeutig zu, auch in anderen Bereichen des Körpers.





  • #235

    U.M (Mittwoch, 16 Januar 2019 17:41)

    Hi,

    leider gibt es das Forum wohl nicht mehr, daher melde ich mich mal hier.
    Ob ich ein Brummer bin kann ich noch nicht sagen.
    Seit Weihnachten höre ich auf dem linken Ohr einen BT, rechts höre ich eh schlechter und daher nehme ich dort nichts wahr.
    Einschlafen kann ich immer sehr gut, wenn ich aber nachts wach werde dann ist er da der BT, vorzugsweise im Schlafzimmer und 3 Räume weiter weg im Bad ist er von mir (und nur von mir) wahrzunehmen.
    Das Szenario mit Haus stromlos schalten habe ich auch schon hinter mir.
    Im Verdacht habe ich auch die vielen Windkraftanlagen, die hier im Anstand von gut 1,5 km stehen, wenn ich aber zum Lauschen aus dem Haus gehe höre ich sie nicht.
    Tagsüber kann ich den BT auch nicht wahrnehmen.
    Wenn ich mir dann nachts Ohrstopfen ins Ohr stecke, habe ich manchmal das Gefühl als wenn meine linke Kopfseite mit dem Ton vibriert, je nachdem wie ich liege.
    Was ist eure Meinung, bin ich ein Brummer oder höre ich tatsächlich etwas aus der Umgebung ?
    HNO steht komme Woche auf dem Programm.

    LG
    U.M

  • #234

    Brummosaurus (Samstag, 12 Januar 2019 19:05)

    Hatte vor langem schon mal gepostet und kam heute wieder mal auf die Seite, weil es seit Tagen wieder extrem ist mit der Brummerei. Weiss nach wie vor noch nicht woher es kommt, es ist oft komplett weg und seit Tagen nehm ich es nicht nur nachts sondern auch tags über wahr. Wie ich damals schon schrieb ist das Problem nicht in meinem Kopf, da fremde Person die mal hier übernachtet hatte, das Brummen auch hörte, und wenn ich Ohrstöpsel nehme ist es weg! Ich habe in Erinnerung, dass es hiess, dass die ersten Brummphänomene in der Stadt TAOS in USA New Mexico auftraten. Hatte mir jetzt mal die topografische Lage vorgenommen und gesehen, dass diese Stadt in 2100 Meter Höhe liegt und genau in einer Flachlage unterhalb einer Gebirgs-Sichel, auf guter topografie Karte wirkt das Gebirge auf das Gebiet wie ein Parabol-Spiegel von einer SAT-Anlage, der genau auf das Gebiet "bündelt". Hatte mich gefragt, ob es Wellen aus der Atmosphäre bei bestimmten Wetterlagen sein könnten, die dann an den Bergen durch den Winkel nach unten auf den Boden gespiegelt werden könnten, genau auf bestimmte Gebiete, die dann "Beschallt" werden? Alles Vermutung, aber könnte ja sein. Dann hab ich hier vor Ort mir die Topografie angesehen, ähnliche Lage, nur dass hier kein Gebirgszug ist, sondern eine Hügellandschaft die den Ort wie eine Sichel umgibt... auch hier könnte "Bündelung" von Wellen möglich sein, in der Theorie.
    Ich werde mal paar Orte auf der "Brummkarte" überprüfen und gucken, ob bei manchen das auch so sein könnte... ich weiss, dass es vielleicht nicht überall so ist, aber womöglich passiert wirklich eine Art Bündelung von Wellen... warum auch immer und durch was auch immer... durch Gebäude, durch Täler, durch Berge. Lässt mir gar keine Ruhe... das muss doch rauszufinden sein, woher dieser "Lärm" kommt. Diesen Brummton hier vor Ort gibt es schon so lange ich denken kann, schon meine Eltern haben den damals bei Einzug bemerkt... das ist jetzt gute 40 Jahre her und er ist immer noch da... oft Tage lang gar nicht... dann nur nachts und jetzt wieder mal rund um die Uhr. Es kann also fast kein Radar oder so sein, da die ständig laufen würden, AUSSER es passiert eine Bündelung von Wellen durch ein Wetter-Phänomen, Luftschichten in der Atmosphäre, o.ä. dann kann das natürlich auch nur zu bestimmten Zeiten auf Gebiete "umgelenkt" werden. Es kann gut sein, dass es jetzt tagsüber ständig zu hören ist, weil wir hier seit Tagen im Schnee versinken... womöglich doch Wetter bedingt.. durch Wetterlage, Luftschichten... muss doch rauszufinden sein. Ich hab mich sogar schon gefragt, ob Tiere das nicht auch oder noch besser als wir wahrnehmen... die hören ja teils viel besser als der Mensch! Die werden womöglich auch "wahnsinnig" - keiner weiss es... vielleicht ist das der Grund vom Vogelsterben oder Insektensterben... weil sie wahnsinnig werden und irgendwann tot runterfallen! *lach* ..das wäre dann aber eher ein neuzeitliches "Handywellen-Phänomen" - die gabs vor 40 Jahren noch nicht! ;)
    Mag sein, dass es bei manchen "psychisch" bedingter Tinnitus ist.. bei mir definitiv nicht, da es hier wie gesagt seit ich denken kann brummt... und mancher Fremde das auch wahr nimmt... aber es ist so ungleichmässig verteilt, wie das Wetter verrrückt ist... ich tippe sehr stark auf Reflexionen in Luftschichten durch Wetterlagen... und Bündelung dieser Wellen durch topografische Gegebenheiten... Bauwerke... was auch immer. Es hiess ja mal dass Süddeutschland stärker betroffen wäre als der Rest.. da dachte ich an die Berge... Luftströmungen die Infraschall produzieren, wie wenn man tieffrequent "flötig" über einen Flaschenhals bläst, was womöglich einen ultratiefen Ton erzeugt den nicht jeder wahrnehmen kann... hörbar ab und an durch Reflexionen an Luftschichten in bestimmten Gebieten. Wer weiss... riesige Berge und ultra tiefe Töne würde ja irgendwie "im Geiste" ganz gut passen! ;-)

  • #233

    Tobias L. (Dienstag, 08 Januar 2019 09:22)

    Hallo,

    ich komme aus Krefeld und leide auch unter dem sogenannten Brumtonn.

    Es fing bei mir nach einer schweren Erkältung Ende Oktober 2017 an und verlies mich auch schon wieder Anfang Dez. 2017 da ich nach Asien flog.
    Leider sollte sich herausstellen, dass der Brummton (verstärkt das rechte Ohr) bei mir wieder kam und so war es auch 2018 der Fall.

    Meistens kommt das Vibrieren/Rauschen Abends. Oftmals ist es aber noch Morgens präsent. So wie es auch hier die meisten Schilderten suchte ich in meiner Wohnung alles ab. Leider ohne Erfolg. Festgestellt habe ich aber, dass es im Schlafzimmer intensiver ist. Selbst wenn ich den ganzen Strom abgeschaltet habe. Meine Freundin hört dieses Geräusch nicht.
    Anfang 2018 war ich gleich beim HNO-Arzt. Dieser sagte mir es sei alles in Ordnung. Verschrieb mir Nasenspray mit Cortison und Ohrentropfen. Es ging eigne Tag vorbei. Kamm kürzester Zeit wieder. Ohropacks helfen leider auch nicht wirklich.
    Mal war es nur auf kurzer Dauer und verlies mich dann wieder für einige Tage auch mal einige Wochen.

    Selbst wenn ich auswärts übernachte kommt das Vibrieren/Rauschen Abends zu mir. Seit letzter Zeit ist es sehr akut und beeinträchtig mich stark im Schlaf aber auch in meiner Lebensqualität. Es ist zum Verzweifeln.
    Ich suchte im Internet nach Ratschlägen. Guckte mir Videos/Berichte bei Youtube an. Ich ging der Sache auf dem Grund. Leider ohne Erfolg. Stoß aber auf dieser Seite. Wo ich meine Geschichte mit euch teilen kann.

    Zu meiner Person: Ich bin 29 Jahre, 189 cm groß, treibe viel Sport/Aktivitäten. Ich habe einen Bürojob. Ob ich viel Stress habe? Nicht mehr wie jeder andere auch. Ängste habe ich nicht.

    Mitte 2018 gab es einen Schicksalsschlag in meiner Familie. Das machte sicherlich das brummen noch intensiver.

    Nun habe ich mich entschlossen erneut einen Termin beim HNO-Arzt (neuer Azrt) zu machen.

    Euch allen viel Kraft und Energie. Gibt niemals auf!

    Liebe Grüße
    Tobias

  • #232

    Angelika Rheinland (Samstag, 29 Dezember 2018 18:44)

    Liebe Brummer,
    Hier noch ein paar Gedanken/Thesen zum Thema Ursprung bzw. Ursache des Brummtons aus eigenem Erleben:

    1. Normalerweise nehmen wir körpereigene Geräusche wie Herzschlag oder Atmung nicht wahr, weil das Gehirn sie als normal und ungefährlich einstuft. Ebenso können wir meist Dauergeräusche von Außen wie Heizungspumpen oder Straßenlärm ausblenden.

    2. Körperlicher oder geistiger negativer Stress macht nervös und empfindlicher gegen äußere Einflüsse wie Geräusche (Hyperakusis). Sensible Menschen sind schneller gestresst als robustere Typen und nehmen Geräusche stärker wahr.

    3. Der Brummton wird (bei vielen Brummern) begünstigt durch Muskelverspannungen, insbesondere im Bereich Kiefergelenk, Hals, Schulter und Nacken.

    4. Durch die Muskelverspannungen im Bereich von Hals, Ohren und Kiefer werden
    a. körpereigene Geräusche wie Herzschlag oder Muskelzittern UND/ODER
    b. Geräusche von Außen wie Motoren oder Autos stärker wahrgenommen.

    5. Der Brummton klingt für die meisten Brummer wie ein LKW-Motor. Ich habe festgestellt, dass mein BT und mein Puls etwa die gleiche Schlagzahl haben. Höre ich etwa meinen Puls, den ich ja eigentlich ignorieren sollte? Mein BT ist nur links und am stärksten, wenn ich auf der linken Seite liege. Weil links das Herz näher ist und der Puls hier stärker?

    6. Bin meinen BT durch Muskelentspannung und bessere Körperhaltung losgeworden. ABER: Wichtig ist auch die positive Einstellung bzw. Der geistige Anteil. Wenn's mal wieder mit Brummeln anfängt, konzentriere ich mich auf meinen Puls. Sage mir, das Brummen nur mein Herz. Es schlägt, ich bin gesund, alles okay! Dann kann kann ich auch aufhören, auf den Puls zu achten. Alles gut! Klingt vielleicht für einige zu esoterisch, aber kann man auch als Biofeedback Schleife sehen, mit der man sich selbst wieder auf normalen Betrieb bringt.

    Lasse das einfach mal so stehen und bin gespannt auf eure Kommentare.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #231

    Angelika Rheinland (Samstag, 29 Dezember 2018 18:04)

    Liebe Brummer,
    feiere gerade 1 Jahr brummfrei. Wie ihr unter Heilungserfolge von 9. März 2018 lesen könnt, bin ich den Brummton nach 5 Jahren zT extremer Belastung durch Verhaltensänderung und mehr Bewegung losgeworden. Wie bei den meisten anderen Heilungs-Geschichten habe ich fast alles ausprobiert und die Ursache in Muskelverspannungen gefunden.

    Als ich wegen Schulungen im Oktober-November wieder in alte Muster aus schlechter Haltung und Beaegungsmangel gefallen bin, hat sich prompt Anfang Dezember das erste Brummeln gezeigt. Bin jetzt wieder vernünftig und habe den Brummbär durch Bewegung, Wärme und Beschäftigung mit positiven Dingen wieder weggeschickt. Habe dadurch für mich bestätigt, dass ich was gegen meinen Brummton tun kann und die richtige Methode gefunden habe.

    Und ihr könnt auch was tun! Bitte gebt euch nicht auf und probiert alle Tips von Brummern in diesem Forum aus. Alles ist besser, als aufzugeben oder noch tiefer in negative Gedanken zu verfallen. Nach meiner Erfahrung -
    und auch wie in Sebastian's Buch geschrieben - entsteht der BT meist durch eine Störung von Körper UND Geist. Gebt den Maßnahmen aber bitte etwas Zeit! Wir alle haben den BT über Monate oder Jahre herangezüchtet und brauchen nun auch leider Geduld, bis er wieder weggeht.

    Liebe Grüße und viel Energie zum Ausprobieren!
    Angelika

  • #230

    Teresa (Samstag, 29 Dezember 2018 16:50)

    Fortsetzung vom vorherigen Textfeld:

    Und tatsächlich bin ich mir heute noch nicht sicher, ob der Ton real existiert oder nur in meinem Kopf brummt. Ich bin auch überzeugt davon, dass die Wahrnehmung des Brummtons eine sehr subjektive Sache ist, will heißen, dass persönliche Voraussetzungen das Phänomen begünstigen. Ich bin weder religiös noch Anhänger esoterischen Glaubens. Ich bin sehr pragmatisch, glaube an nichts als an die Kraft der Natur. Ich bin ein kreativ arbeitender Mensch, ernähre mich gesund und vegetarisch, trinke selten Alkohol, rauche gern einen Joint, gehe seit 12 Jahren dreimal die Woche zum Schwimmen und bin relativ fit und gesund für meine 58 Jahre. Ich bin ein ausgeglichener Mensch, komme gut mit meinen Mitmenschen klar, brauche aber oft persönlichen Rückzug. Durch einen Sturz (klassisch: Ausrutschen auf nassen Fliesen!) vor mehr als 30 Jahren wurde meine HWS geschädigt, heute habe ich mehrere Bandscheibenvorfälle und bin chronisch schmerzgeplagt. Im Laufe der Jahre habe ich gut gelernt die Schmerzen anzunehmen, mit ihnen zu leben. Der Schmerz ist nicht mein Feind. Ich habe begriffen, dass der Schmerz stärker wird, wenn ich mich stark darauf konzentriere. Wenn ich ihn beiseiteschiebe, ihn aus meinen Gedanken verbanne, dann lässt er nach. Ich habe also die Möglichkeit den Schmerz aktiv zu kontrollieren und mich nicht unterwerfen zu müssen. So lässt es sich gut damit leben, ohne Schmerzmittel und ohne mich unters Messer zu legen. Zu dieser Verletzung kommt hinzu, dass ich schon mein Leben lang sehr berührungsempfindlich bin und immer wieder unter diversen Neuralgien leide, in den letzten Jahren auch unter Neuralgien rund um die Ohren. Die Berührung von Kleidung, der starke Duschstrahl, eine Massage löst meist Schmerzen aus. Oft fühle ich mich als stünden meine Nerven unter Hochspannung. Eine osteopathische Behandlung hat es nur schlimmer gemacht. Erst vor wenigen Jahren dann nannte mich ein Neurologe hochsensibel. Da erst beschäftigte ich mich mit dem Thema Hochsensibilität. Und damit ist auch das Dilemma entstanden. Bei der Sichtbarmachung und Benennung des Problems rückt es auch ins Bewusstsein und ein Brummton, den man vielleicht schon immer gehört, aber als normal empfunden hat, der wird dann plötzlich zu einem alles übertönenden Problem.
    Meine Methode mit dem Schmerz zu leben müsste ja auch anwendbar sein, um mit dem Brummton in Einklang zu kommen. Er wird sicher nicht weggehen, aber ich sollte ihm seinen Platz zuweisen und ihm keine Macht über mich geben. Das bedeutet, ich darf ihn auch gerne wieder aus meinem Bewusstsein streichen, in der Versenkung verschwinden lassen, immer schön den Deckel draufhalten. Aber sicher wird er ab und zu aufmucken und sicher werde ich auch wieder verzweifelt sein, aber ich werde gelernt haben ihn als Teil meiner Existenz zu akzeptieren.
    Wir Menschen vergessen oft, dass wir nur Tiere sind, dass wir Teil eines großen Organismus sind, umgeben von einer Atmosphäre mit all ihren Winden, Schwingungen und Strahlen. Als Kind hatte ich oft gesagt, ich könnte die Luft schwirren hören, könnte ein Rauschen und Singen und Brummen hören. Als ich in der Schule dann von den Wundern der Biologie und Chemie und Physik hörte, da war das logisch für mich, dass ich das alles hören konnte und lernte es als normal zu akzeptieren, schließlich lebte ich ja mittendrin mit all meinen offenen Sinnen. So dürfte es doch gelingen auch mit dem Brummton fertig zu werden. Indem ich ihn schön brav auf seinen Platz in der hintersten Reihe verbanne. Ja, ich versuche es auch hin und wieder mit Humor. Da sage ich mir, ich lebe in einem Walfischbauch oder in einer großen Flasche, wo oben einer reinpustet. Und wenn der Ton partout nicht verschwinden will, dann hilft sehr gut Cellomusik, denn der Klang des Cellos kommt dem Brummton sehr nahe und kann ihn so wunderbar überdecken.

    In diesem Sinne danke ich noch einmal von Herzen für deine Bemühungen und dein offenes Ohr.

    Teresa

  • #229

    Teresa (Samstag, 29 Dezember 2018 16:48)

    Lieber Sebastian,

    ich möchte dir danken, dass du dir die Mühe gemacht hast, deine Beobachtungen in einem Buch zusammenzufassen.
    Nach dem ersten Anlesen bin ich tagelang drum herumgeschlichen und konnte nicht weiterlesen. Letzte Nacht war der Brummton wieder so gewaltig, dass ich wieder aufstand und mich schließlich an den Laptop setzte, um das Buch dann doch zu lesen. Es hat mich besänftigt und um vier schlief ich dann endlich ein.

    Deine Schlussfolgerungen kann ich gut nachvollziehen und du hast sicherlich recht, wenn du sagst, dass man lernen müsse mit dem Brummton zu leben.
    Meine Brummtongeschichte hört sich an wie die vieler anderer auch. Mit Einzug ins neu erworbene Haus vor 7 Jahren hörte ich den Ton bewusst zum ersten Mal. Es dauerte lange, sehr lange, bis ich begriff, dass er ständig da war. Dann die Suche nach der Ursache, was auch Jahre gedauert hat. Zwischendurch verzweifelte Versuche damit zurecht zu kommen, dann wieder Zweifel an meiner eigenen Wahrnehmung, denn weder mein Lebensgefährte noch Gäste im Haus konnten den Ton hören.
    Ständig überlege ich hin und her, inwiefern die Lage und die Architektur des Hauses eine Rolle spielen, dass es so zum Klangkörper werden kann. Wir leben in einem freistehenden Haus, 1900 als Stall erbaut und später 2-fach aufgestockt. Das Haus steht eher zurückversetzt von der übrigen Häuserreihe. Es ist eine ruhige Straße mit zumeist Mehrfamilienhäusern aus der Jugendstilzeit, mit vielen großen, alten Bäumen. Der Fernbahnhof ist ca 600m Luftlinie entfernt.
    Der Einzug in das neue Haus war für mich eine durchweg positive Erfahrung. Nach 18-jähriger Partnerschaft sind mein Freund und ich zusammengezogen und haben ein Haus gefunden, das unsere Bedürfnisse vollends befriedigt. Es ist ideal, ein Traumhaus mit viel Platz, mit Garten und in perfekter Lage. Es geht uns sehr gut hier miteinander, wir leben und arbeiten zusammen, haben keinen Stress und wir sind dankbar für unser Glück. Wenn da eben nicht das Brummen wäre, als nörgelnder Störfaktor, der mir das immer wieder vermiesen will. ;-(
    Der Brummton ist immer da. An gewissen Stellen im Haus ist er stärker als anderswo. Wenn ich mich auf ihn konzentriere, wird er stärker. Tagsüber kann ich ihn gut ignorieren, aber beim Einschlafen wird es problematisch. Wenn alle anderen Geräusche weg sind, dann schwillt der Ton an zu einem lauten Getöse, das mich oft zur Verzweiflung bringt. Und ich wundere mich, dass mein Freund das nicht hört. Eines Nachts, es war schon nach 2 Uhr, da flüchtete ich in den Garten um einen Moment der Ruhe zu finden und war entsetzt festzustellen, dass ich den Ton mitgenommen hatte, dass er tief in meinem Kopf war. Ich konnte nicht glauben, dass die ganze Nachtluft draußen erfüllt davon sein sollte.

    Fortsetzung im nächsten Textfeld.

  • #228

    Shanta (Dienstag, 04 Dezember 2018 12:15)

    Grüssteuch,
    ich höre seit ein paar Wochen diesen Brummton hier in meiner Wohnung in
    63654 Büdingen, also östlich von Frankfurt Main.
    Ich bin noch ziemlich am rätseln.
    Ich höre ihn auch tagsüber, meine mit mir lebende Schwester auch.
    Irgendwie ist das schon ein weiterer Wahnsinn unserer aktuellen Zeit, als reichten nicht schon
    die vielen negativen Nachrichten, die überhaupt keinen Anlass für optimistische
    Zukunftserwartungen bieten, und dann sowas noch an Plagen.
    Vielleicht kann man hier in unserer Gegend sowas wie eine Interessengemeinschaft
    gründen, ich versuche mal den Anfang über meine Email
    < hapegerlach --(äätt) - yahoo (- punkt )com
    Wer mag, der meldet sich oder sagt mir, wenn schon sowas hier
    in der Gegend am laufen ist.

  • #227

    Lothar (Montag, 05 November 2018 07:00)

    Hallo Sebastian,

    herzlichen Dank für deine schnelle Reaktion.

    Zu meinem Brummton im rechten Ohr möchte ich dir auch kurz schildern wie es angefangen hat und was ich aktuell dagegen versuche zu tun.

    Ähnlich wie bei dir, ist der Ton sporadisch vor ca. 8 Wochen immer wieder mal aufgetaucht, man sitzt am PC und denkt, was ist jetzt los. Mitte September waren wir für 14 Tage in der Türkei und da war der Ton komplett weg.

    Als wir wieder zurück waren, hielt der Zustand so ca. 1 Woche an, bis dann extreme Schlafstörungen kamen und anschließend das Brummen permanent blieb.

    Ich selbst habe mit einem Tongenerator und Kopfhörer mit Noise Cancellation Funktion die Brummfrequenz (ca. 80Hz) durch Vergleich Generatorton mit Brummton im Ohr ermitteln können. Momentan kann ich den Brummton überdecken bzw. ausschalten, indem ich die doppelte Frequenz (ca. 160Hz) auf einen Lautsprecher gebe und und ihn so laut stelle, dass das Brummen komplett weg ist. Noch besser sind zwei kleine Lautsprechen speziell für Kopfkissen, die ich zwischen Bezug und Kissen lege. Nachts spiele ich ein Rosa-Rauschen ab (Pink-Noise) mit Meeresrauschen. Gibt es als App zum downloaden. Wichtig dabei ist, dass die Lautstärke nicht nur am Smartphone einstellbar ist, denn das ist zu grob, bei mir ist ein Lautstärkerädchen am Kabel zu den Kopfkissenlautsprechern.

    Bin aktuell bei einem HNO-Arzt in Behandlung, 1 Woche Cortison-Therapie und Massagen mit Wärmebehandlung.

    Herzliche Grüße, Lothar

  • #226

    Silvia (Donnerstag, 13 September 2018 10:29)

    Quelle: paradisi.de
    "Brummen durch toxische Reaktion auf Schadstoffe
    Das Brummen im Ohr könnte durch eine neurotoxische Reaktion auf Phenoxyethanol verursacht werden. Phenoxyethanol ist ein in vielen Produkten enthaltenes Konservierungs-, Desinfektions- und Lösemittel.

    Phenoxyethanol wird bei Hautkontakt leicht und nahezu vollständig über die Haut resorbiert. Auf diese Weise gelangt es in den Blutkreislauf. Es steht im Verdacht das zentrale Nervensystem zu schädigen. Je nach Dosis können Begleiterscheinungen wie Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen/-druck, Übelkeit auftreten.

    Phenoxyethanol ist praktisch überall anzutreffen:

    In Kosmetikprodukten darf der fertigen Mischung bis zu 1% zugesetzt werden und ist auch in sehr vielen Produkten enthalten: Flüssigseifen, Waschlotionen, Shampoos, Bodylotions, Sonnenmilch, Hautcremes, Deodorants, Makeupentferner, Haargel, Haarwasser, Parfums usw..

    In medizinischen Produkten wie Wunddesinfektionsmitteln oder Salben ist eine höhere Konzentration zulässig.
    Auch Wasch-, Putz-, Reinigungs-, Lösemittel und Raumdüfte können eine sehr viel höhere Konzentration enthalten.

    Naturtextilien z. B. Baum-/Schafwolle können mit Phenoxyethanol als Konservierungsstoff zum Schutz vor Schimmel- und Schädlingsbefall behandelt sein.

    Phenoxyethanol ist auch ein weit verbreitetes Lösungsmittel in Klebstoffen, Lacken, Kühl- und Schmierstoffen und wird als Weichmacher verwendet. Aufgrund des hohen Siedepunktes von 245 °C gilt es per Definition nicht als Lösemittel und darf deshalb auch in Produkten die mit „Lösemittelfrei“ gekennzeichnet sind eingesetzt werden (als Lösemittel im technischen Sinne gelten Substanzen mit einem Siedepunkt unter 200°C). In Innenräumen gast wegen des hohen Siedepunktes Phenoxyethanol über einen sehr langen Zeitraum aus Bodenbelagsklebern und Lacken/Farben etc. aus. Über diesen Weg kann es sich auch in vorher nicht belasteten Materialien anreichern."
    ------------------------

    Nach langer Recherche und dem gleichen "Leidensweg" bei HNO-Ärzten bin ich auf den Beitrag von Max gestoßen und es sieht für mich so aus, als ob Phenoxyethanol tatsächlich der Grund für das Brummen und Vibrieren in meinem rechten Ohr ist. Ich benutze N....-Produkte, welche PE als Konservierungsstoff einsetzen. In unserem Urlaub war ich faul und habe die Cremes nicht benutzt, der Brummton war weg. Ich führte dies zunächst auf die Erholung zurück, da ja immer auch Verspannungen als Ursache angeführt werden. Wieder zu Hause - gecremt - Brummton und Vibrieren wieder da. Nach Entdeckung des Artikels von Max, den er am 10.12.2017 hier eingestellt hat und noch einem weiteren Erfahrungsbericht einer N....-Nutzerin probierte ich es aus: ich habe Kosmetika mit Phenoxyethanol vermieden, und siehe da, nach einer Woche war ich beschwerdefrei. Deshalb mein Appell an alle: schaut mal die Zutatenlisten eurer Pflegemittel an und probiert es aus, ob das Brummen und Vibrieren verschwindet, es wäre wichtig, hier eure Ergebnisse einzutragen.
    Schockiert bin ich, dass Phenoxyethanol zwar in Verdacht steht, Nervenschäden hervorzurufen, es aber bisher anscheinend keine gesicherten Ergebnisse dazu gibt, ich habe auch keinerlei Informationen im Web gefunden, ob hierzu Forschungen geplant sind.
    Also, meldet euch,
    servus,
    Silvia

  • #225

    Meli (Sonntag, 09 September 2018 20:20)

    Lieber Sebastian,
    vielen lieben Dank erstmal für deine wertvolle Arbeit. Ich habe mir gerade mit voller Leselust und Begeisterung deine beiden Ebooks "reingezogen". Hammer. Wirklich sehr gut. Ganzheitlich, authentisch und ehrlich beschrieben und recherchiert. Hut ab.
    Ich habe bei mir einen solchen Ton seit Februar 2018 festgestellt. Eigentlich bin ich bei solchen "Beschwerden" schon ein bisschen Profi. Ich bin nun 36 Jahre alt und hatte meine ersten diffusen Beschwerden (Missempfindungen der Haut, Kopfdruck mit vernebelter Wahrnehmung,…) mit 20 Jahren. Das habe ich eine Weile ertragen und bekämpft, was es nicht besser gemacht hat. Hinzu kamen starke emotionale Faktoren wie unbearbeitete Gefühle, starker Leistungsdruck von mir selbst, Perfektionismus, nur als Kopfmensch gelebt, obwohl ich voll der Gefühlsmensch bin, und dadurch Missachtung sämtlicher innerer Bedürfnisse, starker innerer Kampf "ich will nicht"(Herz) und "du musst aber" (Kopf).Damals habe ich mich oft alleine gefühlt, weil ich niemanden mit diesen Problemen gefunden habe. Um das Ganze abzukürzen, habe ich die Liebe meines Lebens kennengelernt und damit die Kraft bekommen, meinen Weg zu finden, ihn zu gehen und zu heilen. Das war und ist noch ein langer Weg, wo ich mir immer wieder Hilfe von außen hole, diese mittlerweile aber eher als Unterstützung sehe und selbst den Weg gehe, anstatt zu erwarten, dass eine fremde Person meine Probleme auslöscht. Das ist nämlich der springende Punkt. Wenn man erkannt hat, dass man die Heilung und Lösung in sich selbst trägt, beginnt man konstruktiv zu handeln, ohne Angst, Panik und Wut, sondern einfach nur mit dem Ziel vor Augen und der Gewissheit, dass man es selbst in der Hand hat. Als der Brummbär also bei mir angeklopft hat, habe ich ihn auch erst als ein Geräusch von außen (Wärmepumpe der Nachbarn) wahr genommen. Jetzt weiß ich aber, dass er von mir kommt. Aber durch deine Seite und Recherchen, habe ich mal Mitfühlende/Gleichfühlende. Dafür bin ich sehr dankbar. Aus meinen bisherigen Erfahrungen weiß ich, dass mein Körper mir mit sowas was sagen will. Der Körper macht solch ein Phänomen nicht einfach so. Er hat sicher einen Grund dazu. Er reagiert auf irgendetwas. Ich denke bei mir, dass es wieder an der Zeit ist besser auf mich und meine Bedürfnisse zu hören. Nichts anderes bewirkt ja der Ton: Ich höre in mich rein. Ich höre den Ton nur, wenn es absolut still ist. Also im Haus, wenn ich alleine bin oder abends im Bett. Sobald ich aber das Ohr (rechts) abdichte(Finger rein oder einfach Gehörschutzkopfhörer) ist es nahezu weg. Ich höre, dann nur noch das Blut im Ohr rauschen. Und das ist ganz normal. Oder wenn ich in der Badewanne die Ohren untertauche. Ich höre den Ton im normalen Alltag gar nicht. Es reichen schon leise Geräusche und der Ton ist für mich nicht mehr wahrnehmbar. Zudem habe ich auch das Gefühl, dass es durch zu langes Sitzen, Lesen, am Laptop schreiben schlimmer wird. Entspannung und Lockerung in Form von Selbstmassage, Faszientraining, Mobility, Laufen, tun mir gut und ändern das Empfinden. Es geht darum, rauszufinden, was einem gut tut und das konsequent in sein Leben einzubauen und nicht nur, wenn es einem nicht gut geht. Mein Körper ist da ein gutes Messgerät. Wenn ich mich selbst vernachlässige, lässt er es mich spüren: Wer nicht hören will muss fühlen oder in dem Fall genauer hinhören/hinspüren. Aber das Wichtigste ist ja, dass man für sich selbst regelmäßig und beständig was tut und den Körper, Geist und Seele im Lot hält oder im die Chance gibt, ins Lot zu kommen. Und dafür muss man eben was investieren. Von alleine passiert da nicht viel. Und nebenbei lebt man ganz normal sein Leben und nimmt es so, wie es ist, weil man ja eh weiß, dass man seine Inseln hat, wo man für sich da ist. Wenn der Körper und das Unterbewusstsein das dann merken, beruhigen sie sich auch wieder….bis man halt wieder nachlässig wird.
    Alles Gute und liebe Grüße
    Meli

  • #224

    BRIG (Freitag, 31 August 2018 12:08)

    Hallo,

    als Brummtongeschädigte aus dem Raum Ruhrgebiet suchen wir weitere Belastete/Geschädigte aus dem Gebiet Raum Ruhr/ Grosskreis um Essen. Es geht um die Bildung einer Interessengemeinschaft zum Zwecke der Abschaffung der Ursache, sowie Schadenersatzforderungen bei Gesundheits und Vermögensschäden.

    PBW@JuergenHoffstadt.de

    BRIG Brummen Ruhr Interessen Gemeinschaft

  • #223

    Angelika Rheinland (Dienstag, 21 August 2018 14:36)

    Hallo Sel,
    aus eigener Erfahrung mit Eisenmangel kann ich Symptome wie Kopfschmerzen, aber auch Gelenk-und Muskelschmerzen bestätigen. Bei Eisenmangel enthält das Blut nicht ausreichend Sauerstoff und es kommt zu Sauerstoffmangel im gesamten Körper, u.a. im Innenohr und in der Muskulatur. Folgen davon sind auch Ohrengeräusche und Muskelverspannungen.
    Ich kann alle Brummer nur dazu aufrufen, die Blutspiegel von Vitaminen und Mineralstoffen beim Arzt untersuchen zu lassen. Bei vielen Berichten der Heilung vom BT spielen Nährstoffmängel eine große Rolle. Die Laboruntersuchungen muss man z.T. selbst bezahlen, aber bei Symptomen wie Müdigkeit oder Muskelschmerzen zahlen die Kassen normalerweise Bluttests zu Calcium, Vitamin D oder Eisen (2 Werte bestimmen lassen: freies Eisen und Speicherwert Ferritin!).
    Ich halte mich übrigens weiterhin an mein Programm aus Bewegung, Massagen, wenig Computer- und Handykram sowie Kontrolle meiner Körperhaltung und bin mittlerweile seit fast 9 Monaten brummfrei! (siehe Bericht unter Heilungserfolge).
    Liebe Grüße an alle Brummer
    Angelika

  • #222

    Sel (Freitag, 17 August 2018 20:15)

    Hallo zusammen
    Schon einige Male habe ich berichtet. Physio, Sport etc. Waren erfolglos. Ohren intakt. Geräusch käme aber von den Ohren, nicht vom Gehirn -so die HNO- Ärztin. Seit 4-5 Jahren hatte ich den Brummton auf dem linken Phr permanent, ausser eingen Tagen in den Ferien.
    Im Frühjahr habe ich aufgrund meinem Ferritinmangel (Eisen) keine Tablettenterapie begonnen, sondern auf eine Infusion beharrt. Mein Ferritinspiegel stieg von einem Wert von 30 qm/l auf über 250 qm/l. Nach ca. einem Monat liess der Brummton nach. Und ist nun sehr leise bis gar nicht da. Kopfschmerzen habe ich auch weniger.
    Keine Ahnung, irgendwie denke ich, es könnte einen Zusammenhang geben.
    Allen gute Besserung und denkt daran- es gibt Hoffnung auf ruhige Zeiten!

  • #221

    Nightnurse (Mittwoch, 25 Juli 2018 14:46)

    Hallo zusammen.
    Ich möchte mich nun, nachdem ich im Frühjahr fast verzweifelt bin erneut melden.
    Ich habe Neuigkeiten für alle, die es interessiert. Nachdem ich nicht locker gelassen habe, hatte ich Kontakt mit Der Oberärztin der Tinnitusklinik in Bad Arolsen. Das erste Gespräch war wieder weniger erfreulich,Sie meinte das ASS sei ein Placebo-Effekt,in Ihrer 20 jährigen Tätigkeit dort könnte sie meine positiven Ergebnisse nicht teilen, sogar würde sie meinen ASS sei Otho-toxisch und würde Tinnitus auslösen.
    Okay dachte ich wieder nix,ABER dann rief Sie nochmals zurück und sagte: Sie haben viele Symptome die darauf hinweisen,daß es Richtung Cochlearer Hydrops bzw Schwankung der Endo,-Epilymphe im Innenohr hinaus läuft.
    Die Symptome: Ohrgeräusche die mal da sind und gehen,Wattiges hören und Druckgefühl, manchmal Schwindelig und bei mir eine Tieftonsenke im Audio
    BINGO! Ich denke das kommt hin.
    Ohrenstöpsel helfen, weil sie den Druck im Innenohr senken,Auslöser:Stress oder auch virus indiziertl(hatte es zweimal sehr doll nach Grippe 2017 und 2018 im Frühjahr.
    Ich bin so froh und weiss, okay mehr Achtsamkeit,Stressreduktion,Vorbeugen mit Stöpsel etc
    Ich hoffe ich konnte etwas beitragen?
    Ine,evtl geht es bei dir auch in die Richtung, das soll auch eine Vorstufe von Meniere`sein.
    Liebe Grüsse Martina (NIghtnurse)

  • #220

    Ine (Mittwoch, 25 Juli 2018 08:32)

    Hallo zusammen, ich möchte gerne fragen, ob ihr neben dem Brummen auch ein Druckgefühl, Hörverlust und Schwindel habt? Ich habe „nicht immer“ zusätzlich diese Probleme aber es wird häufiger....der HNO spricht von Morbus Menière.....ich bin davon nicht überzeugt, denn ich habe nicht die typischen Drehschwindel Attacken. Eher durch den Druck ausgelöste Übelkeit aber auch nur kurzzeitig. Alle von euch beschriebenen Maßnahmen helfen bei mir auch jedoch immer nur kurz....sobald die Maßnahmen weg fallen, ist der Brummton wieder da. Momentan dauerhaft - an manchen Tagen schwächer - an manchen stärker. Es macht mich wahnsinnig vor allem das schlechtere Hören. Bei der Arbeit muss ich ständig nachfragen, weil ich durch Nebengeräusche kaum etwas verstehen kann. Wem geht es denn noch so? Ob ein Hörgerät Abhilfe schaffen würde?
    Herzlichen Gruß Ine

  • #219

    Jutta (Donnerstag, 28 Juni 2018 13:16)

    Habe noch was vergessen:

    Probleme mit der Eustachischen Röhre / Tubenventilationsstörungen können gemäß meinen Recherchen auch akute oder chronische Muskelverspannungen (!) als Ursache haben!

    Vielleicht gibt es mit dem Brummton einen Zusammenhang - welchen auch immer. Das merkt man womöglich dann besonders, wenn man sich eine fette Erklältung einfängt. Hat sich der BT über einige Zeit zahmer oder gar ruhig verhalten, kann es sein, dass er sich währenddessen oder danach wieder mit Schmackes zurückmeldet. Was genau da dann abläuft, bleibt für mich als Nicht-Medizinerin natürlich im Dunkeln.

    Aber auch im Fall von Tubenstörungen durch Muskelprobleme würde es darauf hinauslaufen, die Muskulatur generell und speziell im Kopfbereich (dazu gehört auch der Kiefer!) in einen guten Zustand zu bringen, die Dauerspannung rauszunehmen und ggf. sanft zu trainieren.

    Liebe Grüße

    Jutta

  • #218

    Jutta (Donnerstag, 28 Juni 2018 12:19)

    Fortsetzung Teil 2

    In der Augsburger Schmerzklinik, in die mich mein ratloser Hausarzt schließlich als letzte Möglichkeit und nach einem langen Gespräch über meine inzwischen gewonnenen Erkenntnisse vor über einem Jahr überwiesen hatte, meinte der Arzt, dass ich wohl viel am PC säße und etliche Triggerpunkte hätte. Aber - und das ist jetzt das Entscheidende - er gebe Patienten mit allen Arten von Ohrgeräuschen auch grundsätzlich den Rat, es neben regelmäßiger angenehmer (!) BEWEGUNG über einige Monate mit ASPIRIN zu probieren, niedrig dosiert (ich gebe die Dosierung nicht an, da es sich um ein Schmerzmittel handelt und ich keinen rechtlichen Ärger bekommen will). Er bekomme von etlichen ehemaligen Patienten noch heute Postkarten mit einem Danke für diesen einfachen Tipp ...
    Für mich kam Aspirin, wie gesagt, nicht infrage, aber aufgrund meiner Recherchen bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich auf "mechanische" Weise über gewisse Zeit evtl. die gleiche Wirkung erzielen könnte: Jeden Abend Wärmflasche in den Nacken und viel Bewegung und vorsichtige Belastung, um die Muskeln wieder fit und damit besser durchblutet zu bekommen. Zusätzlich noch Korrektur falscher Sitzhaltung (je mehr ich saß, desto intensiver wurde der BT wieder), Basentrunk zur Entsäuerung und damit zur Muskelunterstützung, Säurebildner wie viel Kaffee und Zucker reduzieren oder ganz weglassen, täglich Progressive Muskelentspannung (ganzer Körper!) usw., siehe bitte 1: 1 den Beitrag von Angelika Rheinland. Außerdem arbeite ich mit dem kleinen Blackroll-Ball den Hals-, Nacken- und Schulterbereich ab, im Liegen und an der Wand. Auch die Blackroll selbst tut gut.
    Und natürlich: Vorsicht vor DAUER-Grübeln, z. B. über ein Problem (geht ja wie automatisch, z. B. bei allen Tätigkeiten, die keine hohe Konzentration erfordern). Dauer-Grübeln stellt eine psychische Belastung / Anspannung dar, Kortisol wird ausgeschüttet, und dieses wiederum nimmt letztlich unguten Einfluss auf die Muskulatur (ist der Einfachheit halber etwas verkürzt dargestellt). Es geht in diesem Fall - wie so häufig - um die innige Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper, der nun mal unmittelbar auf jeden Impuls aus der Psyche reagiert, ob wir das nun bewusst wahrnehmen oder nicht.
    Ach, übrigens: Aspirin gilt auch mehr oder minder als Geheimtipp im Krafttraining. Vor dem Training eingenommen, erhöht es die "Pump"-Zahl und Intensität, was wiederum auf die bessere Durchblutung zurückgeführt wird.

    So long ... das war's jetzt erst mal von meiner Seite aus. Ich wünsche allen am BT-Leidenden so sehr, dass sie bald Land sehen und sich der BT, wenn er eine somatische Ursache hat, bessert und schließlich verschwindet. Ich habe ja auch Tinnitus (im ganzen Kopf hörbar), aber gegen diesen BT (vor allem wenn er sich wie ein Lastwagenmotor anhörte und sich schließlich zum Laubbläser-Dröhnen steigerte) ist dieser langjährige Tinnitus ein echter Witz!

    Liebe Grüße aus Bayern an Sebastian, Angelika, Nightnurse und an alle Erlösung Suchenden

    Jutta





  • #217

    Jutta (Donnerstag, 28 Juni 2018 12:17)

    (Teil 1)

    Hallo Nightnurse und alle Interessierten,

    zum Thema Wirksamkeit des Aspirins (dazu komme ich weiter unten, vorab nur einige Infos):

    Ich bin (war) jetzt zweieinhalb Jahre betroffen und hatte, Ärzterallye inklusive, alles mögliche ausprobiert. Erfreulicherweise gab es eine zwar sehr sehr langsame, aber doch stetige Tendenz zur Besserung durch kontinuierlich (!!!) viel sanfte (!) Bewegung (richtiges Krafttraining und hefiger Sport bewirkten das Gegenteil!), den ganzen Körper einschließende Gymnastik, Dehn-, Streck- und leichte Kräftigungsübungen, z.. B. mit dem Theraband und Handmanschetten, sowie Nahrungsergänzungsmittel wie etwa ein teures und im Vergleich zu den viel beworbenen Produkten hochwertiges Basenpulver.
    Da ich aufgrund der Intensität des BTs kaum noch schlafen und nicht mehr gut arbeiten konnte, habe ich mich (ich bin selbstständig) notgedrungen ausgeklinkt und hatte damit viel Zeit zum Recherchieren, auch im Ausland. Ich habe x-Betroffenen- und viele medizinische Berichte gelesen und versucht, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszukristallisieren. Ich war immer überzeugt, dass MEIN BT nicht von außen kommt und bin deshalb heilfroh, immer weiter nach einer somatischen Ursache gesucht zu haben.
    Meine Problem- und Lösungsgeschichte deckt sich praktisch zu 100% mit der von Angelika Rheinland, siehe bitte unter Heilung & Therapie und Heilungs Erfolge, 9. März 2018. Ich kann mir daher das Schreiben sparen und danke Angelika an dieser Stelle ganz herzlich, dass sie ihre Erfahrungen so detailliert und nachvollziehbar dargelegt hat! MERCI VIELMALS!!! Und auch natürlich wieder ein ganz HERZLICHES DANKESCHÖN an Sebastian für die - wie sage ich immer? - Schweinearbeit, die du hier investier(s)t (hast)!!! Dein Engagement ist ein SEGEN und bringt wirkliche Hilfe, in so vieler Hinsicht!

    Nightnurse, die Wirkung des Aspirins könnte meiner Meinung nach mindestens 1 halbwegs plausible Erklärung haben. Vorausgesetzt, du leidest unter dem "klassischen" BT durch Muskelverspannungen (und nicht unter einer Bogengangsdehiszenz, was ich für nicht so wahrscheinlich halte).
    Der Muskelverspannungs-BT hört sich ja bisweilen (bei manchen auch immer) an wie von außen kommend, kann in Lautstärke, Intensität - bis hin zum Irre machenden Dauer-Dröhnen -, und in weiteren Punkten variieren und kommt, wie du und sicher etliche andere "rechcherchefreudige" Betroffene vielleicht wissen, von einer Vibration des Trommelfells. Auch diverse chemische Substanzen und ebenso Glutamat können offenbar das gleiche Phänomen hervorrufen, wie etwa ein Zahnarzt erfahren musste.
    Diese unnormale Vibration des Trommelfells wird ausgelöst vom dritten Ast des Trigeminus-Nervs (N. mandibularis), der das Trommelfell versorgt. Dieser N. mandibularis kann, etwa durch Verspannungen im Ohr-, Kopf-, Hals- und Nackenbereich - sogar bis hinunter zu tiefer gehenden Muskelpartien im unteren Rücken- und Hüftbereich (denn alles ist mit allem vernetzt!) - irritiert werden. Je nach Art und Intensität dieser Irritation gestaltet sich auch die Art und Intensität des BTs. Sowohl psychische als auch rein körperliche Ver-Spannungen bzw. (Fehl-)Belastungen - oder beides gleichzeitig - können den Nerv "nerven".
    Aspirin als nicht-opioides Schmerzmittel wirkt ja praktisch nicht zentral, sondern nur peripher und damit nicht direkt auf den Nerv. Bliebe die durchblutungsfördernde Wirkung durch Blutverdünnung - ähnlich einer Linderung oder einem zeitweiligen Verschwinden des BTs durch Wärme (bei mir brauchte es heiße Bäder von zwei bis drei Stunden). Ich könnte mir denken, dass allein durch diese bessere Durchblutung der Muskelgefäße eine gewisse Entspannung eintritt (die gleiche Wirkung hat bei einigen Betroffenen, offenbar besonders am Anfang, Bier, das die Blutgefäße erweitert), denn nur besser oder gut durchblutete Muskeln haben die Fähigkeit, (zumindest etwas) zu entspannen. Eine dauerhaft verspannte, zusammengezogene Muskulatur ist naturgemäß schlechter durchblutet und weist auch häufig Triggerpunkte auf.
    Ich selbst hätte es auch gerne mal mit dem Aspirin versucht (ich war schon vor zwei Jahren auf dich - ich glaube in einem Tinnitus-Forum - gestoßen), aber ich vertrage ASS sehr schlecht. Auch ein anderer Betroffener hatte mit höher dosiertem Aspirin ebenfalls zeitweilige Erfolge. Allerdings hat die Sache, genauso wie das Biertrinken, keinen Zopf für die Zukunft, weil man höher dosiertes Aspirin nur über kurze Zeit nehmen sollte und man sich ja auch keinen Alkoholismus anzüchten möchte. Insofern konnte das nicht die Lösung sein.

    Fortsetzung folgt ...

  • #216

    André (Sonntag, 27 Mai 2018 16:22)

    Hallo Leidensgenossen. Ich kenne diese Seite schon sehr lange und habe viel ausprobiert. Mein jahrelanges Brummen (linke Seite) tritt nach langen, monatlichen Pausen immer wieder mal auf. Es baut sich über 2-5 Tage auf und wird dann permanent. Das übliche auch bei mir: Sport macht es schlimmer, Alkohol schwächt es subjektiv ab.
    Ich habe jedoch herausgefunden dass es bei mir daran liegt, dass ich beim Fernsehen meinen Nacken scheinbar überlaste. Liege gerne auf der linken Seite und halte meinen Kopf ca. im 45 Grad winkel ohne Unterstützung hoch (zur Erinnerung: nur mein linkes Ohr brummt). Ich kann halt nicht flach auf der Seite liegend Fern gucken, da penn ich sofort ein.
    Wenn ich mich dann ein bis zwei Wochen zwinge aufrecht und gerade zu sitzen, verschwindet das Brummen. Das hat jetzt schon 3 mal funktioniert.

  • #215

    Nadine (Freitag, 04 Mai 2018 08:52)

    Hallo Angelika!
    Ich handhabe es mit dem Tagebuch so, dass ich meine Eindrücke und Empfindungen festhalte! Dabei fällt mir halt auf das es wirklich Stunden gibt in denen nicht wahrnehmbar ist!

    Heute Morgen zum Beispiel ist es fast nicht da!
    Ich konnte es zuerst nicht von dem normalen Straßenlärm ( wir wohnen auf dem Land, so viel ist es also nicht) unterscheiden!

    Und wenn es mir nicht gut geht nehme ich die Intensität des Brummens auch anders wahr! Habe ich Stress ist es oftmals nerviger als sonst, zum heulen quasi!

    Zum Glück kann ich meistens relativ gut Schlafen!
    Oft nur beim aufwachen empfinde ich es als ärgerlich und nervig das der Ton da ist!

    Vorgestern hatte ich früh Morgens den Eindruck der Ton ist weg, weil ich tatsächlich mal wieder nur die Vögel vor dem Fenster hören konnte! Natürlich war er nicht weg sondern nur leiser, im Bad könnten wir ihn gut hören. Ab und an hört mein Mann das Brummen auch!

    Es sind aber diese kleinen Momente die mich immer etwas aufbauen! Die eigene Einstellung zählt sehr viel!
    Und das ich hier meine Gedanken aufschreiben kann hilft mir sehr!

    Ich arbeite ebenfalls am PC,auf jedenfall trägt stundenlanges sitzen nicht dem Wohlfühlen bei!
    Ich besuche einen Osteophat unregelmäßig, aber dem Wohlfühlen und besser fühlen hilft es!
    Und meinen kleine Tochter ist ein Wohlfühlanker!
    Zeit mit ihr ist kostbar und leiser, egal wie laut es dröhnt!

    So,nun fällt mir erstmal nichts mehr ein!
    Allen ein schönes Wochenende
    Nadine

    Vielen Dank!

  • #214

    Stromkastenmann (Sonntag, 29 April 2018 00:50)

    Hallo liebe Brummton-Freunde,
    das Brummen fängt immer so zwischen 22-23 Uhr an. Hört sich an wie ein summender Stromkasten. Ein konstanter tiefer Ton. Einen Tinnitus kann ich definitiv ausschließen, denn wenn ich das Fenster aufmache, ist der Ton viel lauter und kommt aus Richtung der anderen Straßenseite. Ich war gerade draußen und da ist sogar ein Stromkasten, jedoch kommt der Ton nicht davon. Ich höre ihn auch an gewissen Stellen nur in meiner Straße. Das macht mich irgendwie wahnsinnig. Als ich gerade auf die Idee kam, mal im Internet nach so einem Phänomen zu suchen, hörte der Ton plötzlich auf. Gerade Punkt 0 Uhr. Freue mich aber gerade, dass ich diese Webseite gefunden habe. Bin also nicht allein damit :-) Ich höre den Ton auch jede Nacht. An manchen Stellen in meiner Wohnung ist er lauter und an manchen hört man ihn nicht. Das sind definitiv äußere Umstände aber nicht lokalisierbar. Also ich glaube nicht, dass man dafür eine Therapie o.ä. braucht. Ich vermute, dass das elektromagnetische Wellen sind, die einfach nur bestimmte Menschen hören können. Würde mich nicht wundern bei den vielen WLAN-Netzwerken, Elektroautos, Tiefkühltruhen-Stromfresser und was noch alles... Musste gerade selbst über mich lachen. Gehe planlos in meiner Straße auf und ab und Suche nach der Quelle eines Brummtons, wie so ein Irrer, der langsam verrückt wird. Vielleicht macht mich auch gerade der Stress meiner Lebensumstände empfänglich für diese Frequenz.
    P.s. Danke für diese Webseite.

  • #213

    Angelika Rheinland (Freitag, 27 April 2018 15:42)

    Liebe Nadine,
    Deine Idee mit dem Tagebuch finde ich sehr interessant. Was hast du denn außer Dauer und Intensität des BT eingetragen?

    Nach meiner Erfahrung beeinflussen auch die eigenen Aktivitäten den BT (Bewegung, sitzende Tätigkeit, Musik hören etc.). Mein BT war immer am schlimmsten, wenn ich über viele Tage hinweg täglich stundenlang und ohne Pausen in Fragezeichen-Haltung am Laptop saß. Wäre interessant zu wissen, ob es bei dir auch einen Zusammenhang gibt.

    Habt ihr anderen Brummer auch Tagebuch geführt und was ist dabei herausgekommen? Fängt doch auch mal an mit der Dokumentation!

    Habe übrigens immer noch meist Ruhe und nur während einer Erkältung vor 2 Wochen den BT stärker gehört. Habe nur herumgelegen und zuviel Zeit am Rechner verbracht. Seit ich mich wieder mehr bewege und Hals und Kiefer massiere, ist der Brummbär wieder friedlich.
    Liebe Grüße an alle Brummer
    Angelika Rheinland

  • #212

    Nadine (Dienstag, 24 April 2018 13:11)

    Ich habe mich lange nicht gemeldet!
    Leider ist mein(unser) Brummen nicht weg!
    Ich habe ein wenig Tagebuch geführt und es ist schon merkwürdig! Es gibt Zeiten zu denen es leiser ist!
    So als wäre es im Leerlauf.
    Nachts scheint es jedoch weiterhin laut zu sein.
    Ich denke es hat mit dem Bergwerk zutun!
    Für mich bestätigt es sich eigentlich durch die Pausen die ab und an entstehen!
    Schade ist das wir es nicht wirklich nachweisen können!
    Bisher wurde mir gesagt wir wohnen zu weit weg und auf weitere Anfragen geht natürlich niemand ein!
    Ich bin erstaunt,das ich relativ gut zurecht komme!
    Tagsüber sind wirklich genug Geräusche im uns herum!
    Es ist jedoch mein Wunsch mal wieder aufzuwachen und „nur“ die Vögel vor dem Fenster zu hören! Auch möchte ich mich irgendwann einfach mal wieder in unser Bett legen und dösen können!
    Das ist etwas, was ich schon lange nicht getan habe!
    Ich vermisse es!
    Aufrecht hält mich die Tatsache das es viele Leute gibt die es Brummen hören in Deutschland! Vielleicht noch jemand in Minden und Umgebung?
    In zwei Wochen fahren wir in den Urlaub, ich bin gespannt!
    Liebe Grüße
    Nadine

  • #211

    Fernanda (Mittwoch, 18 April 2018 13:41)

    Liebe Brummer,

    ich möchte euch auch mitteilen, dass ich seit Wochen Folsäure 5mg 2x/täglich ( morgen und abend) nehme! Das hilft die Ohren super! Außerdem tut gut gegen viele Krankheiten!!!
    Liebe Grüße

  • #210

    Fernanda (Montag, 16 April 2018 16:52)

    Hallo liebe Brummer,
    ich habe selber mein Problem gefunden... Seit circa 2 Jahren habe ich Problem mit den Druckausgleich beim Landen im Flugzeug im rechtem Ohr nur, wo ich den Brummenton hatte.
    Ich habe im Internet gefunden eine Seite von einem HNO Arzt wo er über eine Erweiterung der Ohrtrompete alles erklärt. Gut! Vorher habe ich angefangen Kochsalzlösung Nasenspray und auch Kortison Spray
    zu verwenden (wie er empfohlen hat).
    Als meine Überraschung beim nächstem Flug, kein Problem mit Druckausgleich und auch circa 10 Tagen ohne Brummenton.
    Am ende Januar, wurde ich, wegen Tubenbelüftungsstörung operiert. Der OP heisst: Tuben Ballondilatation.
    Nach circa 8 Wochen ist meine Orhtrompete wieder Funktionsfähig.
    Heute weiss ich dass mein Problem wegen Belüftung war!!! Ich bin seit wochen ohne Brummenton und keine HNO hat mir über diese OP oder die Nasentropfen empfohlen!!!!. Ein Praktische Arzt hat einmal gemeint dass diesen Ton wegen Verstopfung der Ohr und Nase verursacht ist.
    Heute habe ich immer mit: Meine Nasentropfen ( Colda Maris oder Hysan, etc) und ein Kortion Spray wegen Allergie wenn nötig oder im Flugzeug!
    Ich wünsche euch viel Glück und ich hoffe ich habe weniger deustche Fehler :))

  • #209

    dfdf (Donnerstag, 05 April 2018 00:36)

    Ah, ausgezeichnet, ich dachte schon ich werde verrueckt. Okay, dann kann ich mich endlich damit abfinden. war nachts schon kurz davor mal alle sicherungen abzumachen, Notizen von den Betriebszustaenden der Windkraftanlagen zu machen und hatte schon die Ohren an die Wand gedrueckt um das besser zu Orten. :D

  • #208

    birgit (Montag, 02 April 2018 09:00)

    Habe nach einer einer erkältung, dieses brummen im ohr-kopf bekommen.
    Was kann man da gegen machen?
    War schon beim HNO gewesen, der hat mir Kortison und Febonin verordnet, hat die ersten paar Tage auch geholfen, 1 Woche ruhe gehabt und jetzt ist es wieder da!
    Man wird ja dadurch bekloppt im Kopf!
    Würde mich über Rückmeldung sehr freuen.
    Gruß Birgit

  • #207

    Angelika Rheinland (Donnerstag, 22 März 2018 12:25)

    Liebe Nightnurse und andere Brummer,
    ich kann eure Verzweiflung gut nachfühlen, weil ich auch 5 Jahre lang unter dem Brummton gelitten habe. Bitte gebt euch aber nicht auf, auch wenn nach Zeiten der Ruhe immer wieder Rückschläge auftreten.
    In meinen Bericht vom 9. März könnt ihr unter "Heilung Erfolge" lesen, wie ich den Brummbären hauptsächlich durch Verhaltensänderung gezähmt habe. Ich kann natürlich nicht versprechen, dass es bei euch genauso funktioniert. Aber bitte seht auch in eurem Leben nach, was ihr für euch (Körper und Seele!) tun könnt und probiert die Tips von mir und den anderen Brummern aus, die endlich Ruhe gefunden haben. Bitte erst AUSPROBIEREN und nicht gleich abtun, weil ihr überzeugt seid, dass es sowieso nix bringt. Und habt Geduld, so schwer es auch fällt. Den Brummbären haben wir schließlich auch über Monate und Jahre gefüttert. Warum sollte er nach wenigen Tagen oder Wochen mit Bewegung und Achtsamkeit wieder verschwinden?
    So, meine selbst auferlegte Zeit von 1 Stunde Internet ist um. Ich geht jetzt an die frische Luft und heute Abend zum Tanzen.
    Liebe Grüße
    Angelika

  • #206

    Silvia (Mittwoch, 21 März 2018 08:10)

    Guten Morgen Sebastian, hallo liebe Brummer,
    es hilft, es beruhigt, dass man nicht alleine ist...
    Mein Hausarzt hat leider keine Erfahrungen mit dem HUM, er hat damals Tinnitus und eine Aura-Migräne diagnostiziert, damit gingen weitere Untersuchungen beim Ohrenarzt und Chiropraktiker einher. Letzteren muss ich leider selber bezahlen, was jedes Mal mit 70 Euro zu Buche schlug. Ich meinte auch, kurzfristig eine Besserung zu erfahren, das lag aber meiner Empfindung nach mehr daran, dass es in den Sommer hineinging. Jetzt, in der saukalten Zeit, da brummt es wieder enorm. Ich habe mich dahingehend damit arrangiert, dass ich mir in-ear-Kopfhörer (Bluetooth) in die Ohren stecke und ein Hörbuch zum Einschlafen nutze. Das ist echt eine Erleichterung. Mittlerweile komme ich damit sogar wieder in den Genuss, auch mal am Wochenende ein Mittagsschläfchen zu machen, purer Luxus!
    Mein Brummton äußert sich auch so, dass ein vorbeifahrendes Auto mit dem Ton verschmilzt und ich das auch fast als angenehm empfinde, weil es sich dann quasi richtig anhört, also da ist dann ein Grund vorhanden.

    Anfangs gab ich den Windrädern die Schuld, die ca. 2-3 km von uns entfernt sind. Und dann der Autobahn, die nur 750 Meter Luftlinie von uns entfernt ist, weil ich immer morgens um 5 Uhr wach wurde, wenn so langsam der Berufsverkehr losgeht. Allerdings - ich wohne an der A29 zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven, da ist der Verkehr jetzt nicht sooo heftig. Und ich hatte das Brummen auch noch im Büro, so dass ich dachte, dort müssten Baustellen sein. Aber das ist ja Quatsch, denn die fangen hier nicht um 6.30 Uhr an zu bauen. Im Urlaub auf Rügen hatte ich überhaupt kein Brummen im Kopf, da war es so erschreckend ruhig, dass ich wieder überzeugt davon war, dass es an der Autobahn liegen muss. Da ich aber seit 2002 dort wohne und das Brummen erst vor zwei Jahren anfing, muss es an mir liegen.
    Meine Vermutung geht dahin, dass es bei mir am u.a. am Bewegungsmangel liegt. Und das werde ich nun checken, werde wieder mit der Lauferei anfangen.

    Und ich kann auch sagen, dass man sich tatsächlich mit dem Ton arrangieren kann. Also, liebe "Brummer", nicht verzweifeln! Und dank dieser fantastischen Webseite, dank Sebastians Engagement geht's mir persönlich viel besser, weil ich nicht alleine bin und weil ich Hoffnung auf Heilung habe! DANKE!!!

  • #205

    Nadine (Dienstag, 13 März 2018 08:20)

    Hallo Angelika, Hallo Sebastian
    Vielen Dank für den hilfreichen Hinweis!
    Ich habe bereits geschaut und überlege nun ob wir das Geld Investieren sollen! Vielen lieben Dank

    Sebastian,
    Ich habe nun schon mal beide eBooks gelesen! Nicht intensive aber so gut das ich sagen kann, ich finde mich in deinen Beschreibungen wieder und fühle eben so!
    Sicher werde ich einige der Tipps von dir und den anderen noch ausprobieren, da es sich so anhört als würde manches nur zeitweise helfen! Aber besser etwas Hilfe als gar keine!
    Für mich kann ich sagen es beruhigt bereits sehr das es viele Brummer gibt und es sogar eine Gemeinschaft gibt!

    Angst macht es mir trotzdem immer noch! Leider gibt es bei jeder Rückkehr in unser Haus ein mulmiges Gefühl im Magen!
    Gestern, als ich von der Arbeit kam,war es erstaunlich leise und heute Nacht ebenfalls!
    Immer noch interessant für mich ist! Auf der Arbeit höre ich nichts von dem Brummen und an einigen anderen Orten auch nicht!
    Wer hätte gedacht das die Arbeit einmal so ein „schöner Ort“ wird!

    Martina, ich hoffe für dich wieder auf eine Linderung!
    Halte durch!

    Vielen Dank
    Nadine

  • #204

    Nightnurse (Montag, 12 März 2018 10:06)

    Ich bin dem Wahnsinn nahe.
    Eigentlich kenne ich mich ja seit 2014 mit dem BT aus,habe alles durch,was man nur machen kann.
    Mitte Februar hatte ich eine Grippe Deluxe,wie so viele in diesem Land ,als die Grippe ging kam der BT wieder!
    Seit einem halben Jahr war so gut wie Ruhe,nichts nur selten mal eine leise Irritation.
    Und nun das... lauter und schlimmer denn je.
    Ich wieder zum HNO,der lies ein CT des Felsenbeins machen mit dem Innenohr links.
    Nichts zu finden, meint er
    Komisch ist nur ,wenn ich hochdosiert Aspirin nehme ist alles weg-Ruhe-.
    Ich hatte es in der Vergangenheit auch schon praktiziert, aber es darf natürlich keine Dauermedikation sein und rate Laien,oder Leuten mit Vorerkrankungen davon ab.
    Da muss es doch eine somatische Erklärung geben?Aber keiner der Mediziner konnte es erklären, gucken mich immer nur ganz ungläubig an, oder denkende spinnt so wie so.
    Auch finde ich den Ansatz einer Bogengangsdehiszenz passend,das ist eine Erkrankung der Bogengänge im Innenohr, dort geht quasi die Isolierschicht kaputt und Geräusche aus dem Körperinneren werden störend übertragen, geht aber fast immer auch mit Schwindel einher. Mein HNO meinte letzte Woche mit dem Krankheitsbild bei mir könnte er nicht Chefarzt werden und nichts verdienen. Toll dies Einstellung!Da müssen wir uns weiter gegenseitig mit Gedanken und Ideen unterstützen und austauschen.
    Ich bin aber ziemlich am Limit, schlafe nur mit Schlafmittel und das ASS muss ich nun auch wieder absetzen, ich weiss echt nicht weiter.
    Martina (Nightnurse)

  • #203

    Angelika Rheinland (Dienstag, 06 März 2018 17:29)

    Liebe Nadine,
    google nach einem Baubiologen oder Umweltbüro in deiner Stadt, die Schallmessungen machen.
    Ich hatte 2016 eine Schallmessung im Raum Köln. Die Messung wurde von einem Baubiologen durchgeführt. Er war 1x bei mir und hat 4 Messungen in der Wohnung und im Keller gemacht. Der Spaß kostete mit Auswertung etwa 300 Euro. Gebracht hat's mir aber nix. Natürlich hat er auch in den niedrigen Frequenzen 20-80 Hz was gemessen. Kommt wohl von Heizanlagen, Kühlaggregaten vom Supermarkt in der nächsten Strasse etc. ABER: Keine dieser Spitzen hat zu meinem Brummton von etwa 55 Hz gepasst! Für mich war es verschwendetes Geld, das ich besser in Massagen oder Osteopathie investiert hätte.
    Liebe Grüße Angelika

  • #202

    Nadine (Montag, 05 März 2018 07:12)

    Nun habe ich nochmal ein paar eurer Berichte gelesen!
    Und einige sagen sie bestellen einen Akussriker oder Fachmann zum messen! Bitte wo findet man so jemand! In unserer Umgebung habe ich mich erkundigt und bin von den Anbietern belächelt worden! Im Internet finde ich Anbieter die „Schall“ messen allerdings zu doch recht hohen Kosten!
    Es wäre schön zu erfahren wo und wen ihr engagiert!
    Ich frage euch hier da ich nicht weiß wo ich sonst fragen soll!
    Infos wären sehr lieb!
    Nadine
    (nach einer übelen Nacht)

  • #201

    T.Meyer (Montag, 19 Februar 2018 08:38)

    Hallo,

    ich habe mir Sebastians eBook betsellt und durchgelesen. Ich finde es sehr informativ. Besonders geht es auf alle möglichen Ursachen einen Brummens ein, so dass man schonmal filtern kann woher es eigen Brummen evtl. kommen kann.
    Sebastian geht in seine eBook ja eher von einem ortsunabhängigen Brummen aus. Bei mir ist das etwas anders.
    Ich habe 17 Jahre in Leverkusen gewohnt und nie einen Brummton gehört. Davor wohnt ich in Wuppertal - auch nie ein Brummton.
    Jetzt sind wir nach Wermelskirchen gezogen in ein Einfamilienhaus - und nur dort ist ein Brummen zu hören.
    Das berichten auch andere Nachbarn (https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/ehepaar-rafael-sucht-brummton-4214199.html). In der Zeit des Umzuges bin ich immer mal wieder in der Wohnung in Lev gewesen und dort ist der Brummton nicht zu hören. Fahre ich zurück in das Haus in Wermelskirchen, dann ist das Brummen dort wieder zu hören.
    Also bei mir ist das ein ortsgebundenes Brummen - meine zukünftigen Nachbarn hören das auch.
    Und da es schon 4 Familien sind, die das Brummen hören und die Leute, die den HUM hören wie Du ihn beschreibst ja eher wenige Prozent sind, bestärkt das nochmal den Verdacht, dass es eine von Menschen gemacht Ursache (Pumpen, Pipeline, Windanlage, etc.) sein könnte.
    Bevor wir das Brummen also einfach ignorieren und mit ihm leben, wollen wir nochmal einen Experten zu Rate ziehen, der das Brummen und die evtl. Ursache nochmal unter die Lupe nimmt.

    Dies soweit mal zu meinem Brummen.

  • #200

    Nadine (Samstag, 17 Februar 2018 23:49)

    Hallo Guten Abend!
    Ich höre es seit vier Wochen Brummen!
    Ich bin mir bewusst dasvich wahrscheinlich nichts dagegen tun kann, außer zu versuchen es zu akzeptieren!

    Was mich belastet ist das wir eine kleine Tochter haben und ich inständig hoffe das sie nichts hört!
    Mein Mann hört ab und zu etwas, ich leider andauernd!

    Ich habe eine Frage an euch! Natürlich habe auch ich meine Gedanken zu diesem Geräusch!
    Wir sind vor einem halben Jahr in unser Haus gezogen!
    Damals hörte ich Ca. Zwei Wochen dieses Brummen! Dann war es weg!
    Ein oder zwei Tage später stand in einer unserer Zeitungen das in einem Bergwerk Ca. 20 km entfernt Erkundungsbohrungen gemacht worden sind! Hm?
    Damals habe ich zu meinem Mann gesagt gut das es weg ist! Ob es mit den Bohrungen zusammen hängt?
    Wir könnten es uns nicht erklären!

    Nun ist folgendes passiert!
    Ich war sehr sehr gestresst und an einem Tag so fertig das ich quasi stehend umgefallen bin!
    Ich habe mich krankgemeldet und bin ins Bett!
    Alles war soweit normal!
    Am Tag danach war es plötzlich da! Es wurd immer schlimmer!
    Eines Nachts bin ich aufgewacht weil ich glaubte einen Knall im Haus gehört zu haben!
    Mein Mann ebenfalls! Er ging und schaute nach!
    Nichts!
    Gut fünf Tage später stand in unserer Tageszeitung das in dem Bergwerk die Arbeiten zum Abbau wieder begonnen haben.
    Hm?
    Kann das sein?
    Ich weiß es nicht! Natürlich habe ich mich nach zwei Wochen zum Clowen gemacht und beim Bergwerk gefragt!
    Natürlich sagten die Nein das ginge gar nicht! Geologisch gesehen total unmöglich!
    Wir wären getrennt durch zwei verschiedenen Geologische Platten und die Weser!
    ( Ich wohne in NRW, Hille, liegt am Wiehengebirge. Das Bergwerk liegt in Nammen, Minden Wesergebierge, dazwischen dieWeser)

    Nun ich weiß es nicht aber seit Beginn des Abbaus brummt es. Das selbe Geräusch wie letztes Jahr. Ich fühle es sogar manchmal draußen! Aber immer nur hier bei uns, nie woanders!

    Kennt sich jemand aus?
    Kann so etwas sein?
    Ihr schreibt ab und an das man so etwas messen kann! Von wem? Habt Ihr Vorschläge?
    Sollten wir das Geld investieren?

    Ich hätte gern eine Rat, eine Meinung oder Idee! Oder das Wissen von einem von euch!

    Es tut gut nicht allein zu sein! Weil, in den Augen meiner Eltern bin ich einfach nur verrückt!
    Was mich auch davon abhält mit anderen über meine Sorgen zu reden!!

    Liebe Grüße
    Nadine

  • #199

    Mareike (Dienstag, 02 Januar 2018 20:51)

    Hallo zusammen,
    zu Angelikas Beitrag 197 : Ich nehme das Brummen und auch das pulssynchrone Kopf-. oder Ohrgeräusch wahr und weiß auch nicht, wo die Henne und wo das Ei ist. Zuerst war das Ohrgeräusch da, später kam der Brummton mitsamt Dröhnen und Vibrationen etc dazu. Mir kommt es so vor, als ob Herz und Kopf (elektromagnetische Felder ) an etwas Äußeres ankoppeln, was man bewusst nicht mehr steuern kann (VNS). Mein Brummton wird definitiv lauter, wenn jemand in der Nähe mit DECT telefoniert. Das HWS- und Kopfgelenkproblem spielt auch eine Rolle, bei mir aber eher verstärkt durch diese Stressoren, nicht als Ursache.
    Hat jemand schon mal eine Art retraining versucht und Erfolg gehabt ?
    Viele Grüße an alle


  • #198

    Raphaela (Samstag, 30 Dezember 2017 14:53)

    Hallo zusammen,

    hier der link zu einem Artikel (leider nur auf Englisch), in dem Wissenschaftler die Ursache für das Brummen der Erde herausgefunden haben (wollen):

    https://www.geek.com/news/mystery-of-why-the-earth-hums-solved-1621304/

    Es sollen die Wellen der Ozeane sein, die an der Küste auftreffen und über den Ozeanboden rollen und somit auch das Festland in Schwingung versetzen...

    Guten Rutsch!

  • #197

    Angelika Rheinland (Mittwoch, 27 Dezember 2017 22:38)

    Liebe Brummer,
    nach überstandener Bronchitis mit extremem Brummen ist mein Brummbär wieder zu üblicher Säuselei geschrumpft. Bin zur Zeit 140 km von zuhause in einer Kleinstadt in einer ruhigen Ferienwohnung und es brummt genauso leise/laut wie zuhause. Ist bei mir also nicht ortsgebunden.

    Habe in der lauten Phase mal wieder gemerkt, dass der Rhythmus des Brummens oft (immer?) mit meinem Puls übereinstimmt. Wie auch Isabella bei #184 geschrieben hat:
    "Ich wachte irgendwann mit Herzrasen auf und wusste wenn ich da bleibe werde ich krank. Da mein Herzschlag den Rhytmus des Schalls annimmt."

    Meine Frage ist nun: stimmen bei euch auch BT und Puls überein? Wenn ja, steuert der BT den Herzschlag oder hören wir im Brummton unseren eigenen Puls? Dieses Phänomen ist als eine Form des pulssynchronen Tinnitus bekannt. Man hört verstärkt den eigenen Puls, den man normalerweise ausblenden kann.

    Wie ist eure Wahrnehmung von Puls und Brummton?
    Liebe Grüße und alles Gute für 2018.

  • #196

    Annika (Mittwoch, 20 Dezember 2017 16:53)

    Liebe Mitleidende!
    Ich wohne in Berlin Steglitz (Nahe des Steglitzder Dammes). Seit fast 4 Jahren werde ich von diesem Brummen um mich herum misshandelt. Auffallend ist es, dass es sich in den Wintermonaten intensiviert. Wir hatten die eigene Heizungsanlage in Verdacht, Messungen machen lassen und einen Schalldämpfer installieren lassen.
    Soweit so teuer-der bringt rein garnichts! ich höre die zwei Heizstufen bis oben in den 5. Stock!
    Inwieweit sich das Dröhnen über die Heizungsrohre (somit durch alle Räume) aufbaut konnte mir bislang keiner physikalisch erklären. Es ist als parke ein dröhnender Dampfer auf unserem Dach...
    Ich habe meine Nachbarn befragt, niemand nimmt das Brummen/Dröhnen war. In den unteren Etagen ist es für mich hörbar, jedoch lange nicht so massiv wie bei uns oben. Ich wurde von vielen belächelt, da ich ein Jahr lang eine Bracketts-Spange trug und sie meinten, dass käme davon...
    Nun zum Lachen fand ich das schon lange nicht mehr. Ich bin Mutter einer kleinen Tochter, die Wohnung ist unser Eigentum, also nicht so einfach mal zu wechseln. Und dann kam der Tag an dem ich erfuhr, dass eine Mieterin, 2 Etagen unter uns (selbe Seite) deshalb ausziehen musste. Nach vielen Gesprächen mit ihr über die bisherigen Auswirkungen auf unsere Psyche, etc.(die identisch waren) und der eindeutigen Erkenntnis, dass ich nicht verrückt bin, erfuhr ich, das aufgrund des massiven Brummens die Vormieterin der genannten Wohnung auch bereits auszog.
    Mittlerweile bin ich mit diesem Problem allein auf weiter Flur. Und ich höre das Brummen auch draussen im Garten sowie vor der Haustür. Wir wohnen am höchsten Punkt der Straße. Jeder Schall kann sich also theoretisch bei uns "verfangen". Auf dem Dach gegenüber steht ein Heizhaus, das höre ich nachts brummen und alle möglichen Schornsteine rauschen/dröhnen.
    Wir wollen jetzt noch einmal einen Schallakustiker engagieren und diverse Messungen vornehmen lassen.
    So wie es aussieht müssen wir unser trautes Heim verkaufen udn wegziehen.
    Denn ich habe mittlerweile psychische Probleme, habe das Gefühl zu schwanken, massive Schlafstörungen und einen hohen Blutdruck. Hinzu kommt eine enorme Gereiztheit und das Gefühl durchzudrehen.
    Ich hoffe, dass ich irgendwann frieden finde und meine Ruhe!
    Herzliche Grüße an euch alle,
    Annika

  • #195

    Jana (Sonntag, 17 Dezember 2017 09:45)

    Guten Morgen , ich dachte ich schreibe hier auch mal von meinem Leiden .. ich leide seit 9 Wochen ebfalls unter diesem dröhnen ... gekommen ist es mitten in meinem Burn Out Anfang nach einer zusätzlichen Erkältung .ebenfalls war ich gerade in Behandlung einer Physiotherapie . manchmal brummt es so laut das mein Kopf richtig kribbelt ... ich weine oft ... ich habe schon Neuraltherapie ,Physio,Muskelrelaxans , Akupuntur , war beim Orthopäden , Osteopathen und HNO .. ich nehme auch Antidepressiva .. nach 4 Wochen Einnahme trat das auf ... es ist zum verzweifeln .. komisch ist das das das Brummen aussetzt wenn ein anderes Geräusch auf die Ohren tritt .. wie regelt ihr in dieser Situation euren Alltag .. 1x hatte ich in der Wanne für 10 min Brummtonpause .. ist schon Komisch .. als ob es wirklich mit den Muskeln zu tun hat oder ?

  • #194

    Angelika Rheinland (Montag, 04 Dezember 2017 13:58)

    Liebe Brummer,
    nach Monaten relativer Ruhe und sogar bis zu 3 Tagen völliger Brumm-Stille habe ich gerade einen heftigen "Rückfall". Bin stark erkältet mit Bronchitis, alle Nebenhöhlen sind zu und liege seit 1 Woche zuhause im Bett. Es dröhnt mal wieder heftig! Ist möglicherweise die komplette Hohlraumversiegelung im Kopf und/oder die starken Verspannungen im Nackenbereich.
    Dazu kam noch vor 3 Tagen eine Baustelle nebenan mit Planierraupe und Rüttler, deren Motoren ziemlich genau auf der Brummbär-Frequenz laufen. Jedes Auto mit laufendem Motor nervt zusätzlich. Ich wache wiedermal nachts auf und trage tagsüber meinen Kopfhörer mit Entspannungsmusik oder Rauschen. Interessanterweise funktioniert immer noch ein heißes Bad oder sogar 10 min Wasserdampf inhalieren, um eine - leider nur max. 30 min anhaltende - Besserung des BT zu erzielen. Es hilft auch, dick eingepackt auf dem Balkon oder bei einem kurzen Spaziergang den Kopf auszulüften.
    Wünschte, ich hätte bessere Nachrichten für euch, aber ich möchte nicht nur die Erfolge verkünden, sondern auch die weniger schönen Dinge berichten. Jetzt heißt es durchhalten, denn ich weiß, dass es wieder besser wird! Morgen gehe ich in die Sauna zum Durchwärmen.
    Liebe Grüße

  • #193

    Julia (Freitag, 01 Dezember 2017 15:07)

    Tja, die Ursache.... ich bin Sebastians Meinung, dass hier jeder sagen darf natürlich was er möchte. Als ich das Problem ganz schlimm hatte, habe ich mir geschworen, sollte das je weggehen, dass ich das hier ins Forum schreibe. Sollte meine ganz persönliche Erfahrung auch nur e i n e m da draussen geholfen haben, dann habe ich das Richtige getan. Ich bin wirklich-nur bezogen auf meine Erlebnisse und meinen Körper-überzeugt, dass es ein Halswirbel-Muskel-Sonstwas Problem ist. Als nächstes hätte ich den Rat befolgt und die Wirbel von Dr. Lawall, Berlin, kontrollieren lassen.
    Und jetzt hole ich die Zeit nach, die mir das blöde Ding geklaut hat und beschäftige mich nicht weiter damit.

    Alles Gute,- ich wünschte alle werden wieder fit und wir könnten diese Homepage wegen 'geheilt' schliessen �.
    Lieben Gruss
    Julia

  • #192

    Ramon (Donnerstag, 30 November 2017 02:43)

    Lieber Sebastian,

    dein Argument überzeugt mich nicht so ganz. Es kann ja durchaus sein, dass am Ende eine Frequenz im Bereich von 50 Hz bei den Betroffenen ankommt. Dann kann es wiederum sein, dass der Schalldruckpegel nicht für jeden hoch genug ist, um davon bewusst belästigt zu werden. Geräuschempfindlichkeit ist eine subjektive Empfindung. Dass muss nicht heißen, dass jeder, der ein störendes Geräusch nicht bewusst wahrnimmt, davon nicht beeinträchtigt ist.

    Im von mir verlinkten Beitrag vom WDR kann man sehen, dass der Ton in der Wohnung der Betroffenen mit Geräten meßbar ist.

    Und noch interessant, in diesem Dorf sind es 100 Leute, die es hören, die anderen nicht:

    https://www.welt.de/vermischtes/article151138298/Das-mysterioese-Brummen-von-Steinhoering.html

  • #191

    Sebastian (Mittwoch, 29 November 2017 21:17)

    Lieber Ramon,
    weil es ein weit verbreiteter Irrtum ist, sag ich gleich was dazu: in der Tat ist die Hörschwelle unterschiedlich - aber bei weitem nicht unterschiedlich genug für den Brummton, er liegt bei den meisten Betroffenen in einem Bereich, den quasi jeder hören kann. (55 Hz durchschnittlich, siehe Frequenzanalyse) Mehr dazu hier unter
    https://www.brummtonheilung.de/ph%C3%A4nomen-hum/irrt%C3%BCmer-und-mythen/
    Danke trotzdem für Deinen Beitrag - hier ist der Ort, sich über genau solche Gedanken auszutauschen!
    Herzliche Grüße an Euch alle! Sebastian

  • #190

    Ramon (Mittwoch, 29 November 2017 01:49)

    Liebe Mitleidenden,

    die Ursache ist sehr wahrscheinlich eine externe Quelle, die Infraschall verbreitet. Das heißt Töne im niedrigen Frequenzbereich. Die Hörschwelle ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, daher kann es sein, dass man selbst den Ton wahrnimmt und andere eben nicht.

    Als Schallquellen kommen Wärmepumpen, Klima- und Lüftungsanlagen, Haushaltsgeräte, Heizungsanlagen etc. in Frage. Die Feststellung der Quelle ist leider schwierig.

    Jedenfalls ist der gut gemeinte Rat, man solle es mit Entspannungsübungen probieren, vielleicht symptonlindernd, aber an der Unentspanntheit liegt es eigentlich nicht.

    Hier sind sehr interessante Links zu Seiten von WDR und Umweltbundesamt:

    https://www1.wdr.de/wissen/technik/tieffrequenz-laerm-100.html

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/tieffrequente-geraeusche

  • #189

    Julia (Sonntag, 26 November 2017 00:36)

    Liebe Angelika,

    bei mir hilft folgende Übung, die ich aber nicht nach Anleitung eines Physiotherapeuten mehr mache sondern ich habe sozusagen selbst gemerkt, was mir gut tut. Das Br.... war bei mir links. Also stelle ich mich gerade hin, merke dann erst mal wieder, wie krumm und nach vorne gebeugt ich den ganzen Tag unterwegs war, mache den Arm ganz gerade und von vorne nach hinten.Quasi am Kopf vorbei lasse ich den Arm schwingen. Den Kopf lehne ich ganz langsam ganz weit zu beiden Seiten(Schulter/Ohr). Und vorsichtig nach hinten. Eigentlich nie nach vorne. Die Schultern sollten locker und nach hinten und unten sein. Ehrlich gesagt wars das schon. Es tut mir leid wenn das jetzt nicht allzu hilfreich war für manchen, der noch tief in der Akutphase steckt. Ich habe überlegt was ich noch mache, was nützlich ist, aber es bleibt bei der Zusammentragung die ich hier schon mal reingestellt habe. Ich fühle mit Euch und möchte theoretisch gern konkret helfen, bei mir war es allerdings ein Zusammenspiel. Irgendwo habe ich auch von einem Betroffenen gehört der Biospültabs nimmt statt normalen-hab ich natürlich auch gemacht. Und ich trinke keinen Schluck Rotwein oder Bier seit Monaten mehr, Weisswein ganz selten. Vielleicht ist an dieser Schadstoff-Theorie auch was dran.
    Liebe Grüsse, Julia

  • #188

    Angelika Rheinland (Freitag, 24 November 2017 19:50)

    Liebe Julia,
    super, dass du deinen Brummbären gezähmt hast und weisst, was dir hilft. Bitte sag mal, welche Übungen du genau machst als "Kopfbewegungen, Stretchingübungen und Schulterlockerungen".
    Danke und liebe Grüße!