Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Ankündigung

Liebe Brummer-Gemeinschaft, ich möchte dieses Projekt abgeben - an einen Menschen, der nach seinen eigenen Vorstellungen diese Seite pflegt, die eBooks versendet und eben da ist, wenn Betroffene Fragen stellen. Wer mag?

Ich habe die Kraft nicht mehr, alles aktuell zu halten, aber es wäre schade, wenn die Seite offline gehen muß, es finden viele hundert Menschen pro Monat hier Trost und tauschen sich aus. Ein paar Euros dürften auch "hängenbleiben".

 

Kommentare: 619
  • #619

    Carina (Samstag, 26 November 2022 19:26)

    @ Anna, ja das habe ich auch immer wieder mal beobachtet, wenn es nicht sowieso 24/7 da war. Der Zyklus, besonders der Eisprung in der Zyklusmitte ist für den Körper ein enormer Aufwand. Vielleicht ist es einfach ein Zeichen dass er erschöpft ist, es einen Mangel gibt, es ihm an irgendwas fehlt.

    @Sebastian ich verstehe dich dass du die Seite mal abgeben willst, und ich hoffe wirklich wirklich dass sich da jemand findet. Ich hoffe dass es weiterhin diesen Austausch geben wird bzw. Dass man die Berichte auch in Zukunft nachlesen kann, sie geben in Zeiten des "Rückfalls" großen Halt!
    Danke für deine Arbeit und dein Engagement bisher, das hat mir auf meinem Heilungsweg enorm geholfen.

  • #618

    Anna (Montag, 07 November 2022 22:01)

    Hallo zusammen.
    Ich höre meinen Brummton nun schon seit etwa 1 1/2 Jahren. Habe schon viel ausprobiert, aber so richtig hat bisher nichts geholfen. Etwas beobachte ich aber schon von Beginn an. Immer in meiner zweiten Zyklushälfte wird das Brummen leiser. Zu Beginn des nächsten Zyklus wird es dann wieder Tag für Tag etwas lauter Mich würde mal interessieren ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Es ist wirklich immer das gleiche.
    LG

  • #617

    Tom (Dienstag, 01 November 2022 12:32)

    Hallo.
    Ich bin nun seit knapp zwei Wochen ohne Brummton. Hätte nicht gedacht, dass der Auslöser Zähne sein können.

    Viele Grüße

  • #616

    Tom (Montag, 24 Oktober 2022 19:59)

    Hallo.
    Ich leide auch schon mehrere Jahre am brummton. Mal ist es besser, mal schlechter.
    Vor paar Tagen wurden meine Weisheitszähne entfernt und da entdeckte man zufällig eine Entzündung meiner zwei wurzelbehandelten Zähne.
    Ich hab das gegoogelt und diese können ja für viele Erkrankungen bis hin zur Depression verantwortlich sein. Mich würde interessieren, ob ihr auch wurzelbehandelte Zähne habt und ob man da vielleicht irgend eine Verbindung herstellen kann.

    Viele Grüße

  • #615

    Angelika Rheinland (Sonntag, 23 Oktober 2022 07:36)

    Liebe Antje Potsdam,

    Dein Körper sagt dir, ob du Magnesium-Mangel hast. Wenn du schon mit 300mg Durchfall bekommst, hast du evtl keinen Mangel. Keine Ahnung, ob die Form von Magnesium eine Rolle spielt. Ich nehme täglich 600 mg Magnesiumcitrat Kapseln, weil mir Magnesiumcarbonat auf den Magen schlägt. Nicht die anderen Mineralstoffe vergessen: Kalzium, Kalium und Spurenelemente gibt's gratis mit einer ausgewogenen Ernährung!

    Neben Mineralstoffen ist aber auch regelmäßige sanfte Bewegung wichtig, um die Muskeln geschmeidig zu halten. Dehnen, Drehen der Gelenke, Anspannung und langes Entspannen. Und immer wieder checken, ob der Kiefer verspannt ist. Einfach Unterkiefer hängen lassen. Geht das nicht oder tut das weh? Wärme und evtl zum Arzt gehen!

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #614

    Beckman (Freitag, 30 September 2022 09:03)

    Hallo Zusammen,
    ich bin seit 3 Jahren brummfrei, weil ich zur Ruhe gekommen bin und täglich 30 Minuten meditiere (ganz ohne Anleitung oder Videos), einfach in Stille. Auch wenn diese anfangs schwer zu ertragen ist. Es gibt eine ganz einfache Methode herauszufinden, ob es psychisch ist oder am "Nacken" liegt: Fragt Euren Arzt, ob ihr mal versuchsweise eine kleine Dosis Diazepam haben könnt, so für 2-3 Tage maximal. Schon bei einer sehr geringen Dosis von 5 Tropfen (=1/4 Tablette) pro Tag hat das Brummen aufgehört. Da war mir klar: Ich bin überreizt und ich muss einige Gänge runterschalten und mein persönliches Tempo und meine Belastungsgrenze finden. Seit dieser Zeit geht es mir super.

  • #613

    Carina (Samstag, 24 September 2022 06:12)

    @Sachsenbrumm

    Ich habe mir diese Frage auch immer wieder gestellt und bei mir war es auch so, einen hochfrequenten Tinnitus, den ich für kurze Zeit mal hatte, den konnte ich leicht ignorieren, der ist sogar durch ignorieren und ablenken relativ schnell immer weggegangen. Beim Tiefton ist das anders gewesen, der ist durch ignorieren eher lauter, präsenter geworden. Ich glaube man kämpft da unbewusst gegen sich selbst und spannt dann über die Tage immer mehr an, aber es braucht genau das Gegenteil: alles was entspannt und alles was dich in deinem Körper wohlfühlen lässt. (Es ist nur unser Körper der das macht, und was wenn wir alles an unserem Körper bedingungslos annehmen?) Ich hab ihn auch deswegen schwer ignorieren können weil er wie ein vibrationsgefühl in mir ausgelöst hat.

    Generell hat der tiefe viel länger gebraucht um mal eine positive Tendenz zu zeigen. Da braucht es schon Geduld über Tage und Wochen.

  • #612

    Antje Potsdam (Freitag, 23 September 2022 10:18)

    Liebe Angelika,

    vielen Dank für Deine Nachricht.
    Ich glaube, dass es genau so war wie Du es beschreibst.
    Ich hatte über einige Tage Fieber, habe nur gelegen, ich hatte auch etwas Angst, da ich alleine lebe und menschlichen Kontakt nur übers Telefon hatte.
    Die innere Verkrampfung und das wenige Bewegen usw.
    Heute ist es wieder besser mit dem Ton.
    Magnesium kann ich höchstens zwei Tage mal 300g nehmen, dann bekomme ich Durchfall.
    Wie kannst Du 1500mg nehmen?
    Welche Magnesiumart nimmst Du?

    Alles Liebe

    Antje Potsdam

  • #611

    M. (Donnerstag, 22 September 2022 00:55)

    Hallo,
    habt ihr schonmal probiert, euch brummtöne über Kopfhörer anzuhören, so wie bei einer tinnitus noiser therapie, also mit ähnlichem signal gegensteuern sozusagen.
    Ich probiere in letzter Zeit damit rum, mit kopfhörern am Synthesizer.
    Ich höre mir (laut) ähnliche brummtöne an, das bewirkt dass "mein" brummton danach stundenlang verschwindet.
    Beim ersten versuch vor ein paar tagen war ich sehr überrascht über das positive Ergebnis.

    Das müsste auch mit simplem tongenerator / synth app am handy funktionieren
    Ich benutze over-ear Kopfhörer und keine in-ear.

    Gerne kontaktieren für austausch:
    Scizzorman@web.de

  • #610

    Antwort an Sachsenbrumm (Donnerstag, 22 September 2022 00:49)

    Hi!
    Also ignorieren wie tinnitus hilft bei mir null. Es wird eher noch schlimmer.
    Was hilft zum überdecken/maskieren:
    Brown noise
    Brown noise + rain
    (Es gibt beides bei youtube)
    Lg

  • #609

    Sachsenbrumm (Dienstag, 20 September 2022 12:16)

    Hallo,

    noch eine kleine Ergänzung, bzw. noch eine Frage. Da es mir wie erwähnt momentan recht schwer fällt, den Ton zu überdecken, bzw. zu ummanteln, welche Töne helfen euch, den Ton zu ignorieren bzw. ausblenden? Bei meinem Tinnitus achte ich da nicht mehr so drauf, was ihn überdeckt und was nicht. Beim Brummen gelingt mir das jedoch kaum.

    Danke und Grüße

  • #608

    Sachsenbrumm (Dienstag, 20 September 2022 11:53)

    Hallo,

    zunächst zu mir. Ich habe seit geraumer Zeit Tinnitus auf beiden Ohren, viele wechselnde Gräusche je nach Tagesform, mit dem ich aber den Großteil der Zeit gut klar komme. Selbstverständlich greifen beim Tinnitus auch die gleichen MEchanismen, wie hier schon oft beschrieben. Stress, Anspannung, Müdigkeit, Angst, Nervosität triggern den Tinnitus und erhöhen somit die subjektiv empfundene Lautstärke.

    Seit einer Sommergrippe habe ich nun quasi "über" dem Tinnitus noch ein schönes tieffrequentes Brummen, keine feste Frequenz, aber irgendwas unter 100 Hz oder ein Mischmasch an Tönen unter 100 Hz. Und ich kann bestätigen, dass dies deutlich belastender ist, als meine Tinnitustöne.

    Da ich mich mit der Tinnitussymptomatik recht ausgiebig beschäftigt habe, hätte ich eine Frage an dieses Forum. Hat jemand Erfahrungen damit, das Brummen einfach zu ignorieren? In der Regel passt sich das Gehirn ja ganz gut neuen Situationen an und blendet vieles "Ungefährliches" aus. Als gutes Beispiel, ich war mal in einem Büro, wo ein Drucker oder Fax oder irgendein anderes Bürogerät extrem laut und recht hoch fiepte. Die Menschen, die dort arbeiten haben das aber überhaupt nicht mehr wahrgenommen, in jedem Fall nicht störend. Und auch bei meinem Tinnitus konnte ich beobachten, dass er, obwohl er mich am Anfang sehr störte und ich ihn als beängstigende Bedrohung empfand, inzwischen kaum noch störend in Erscheinung tritt und wenn, dann ruft er meist keine negativen Gefühle und damit Anspannung hervor.

    Leider tut genau dies das Brummen derzeit bei mir, weil es mir bei diem tieffrequenten Tönen recht schwer fällt, sie im Alltag zu verstecken. Aber ist es nicht möglich, das Geräusch einfach genau wie jedes andere gleichförmige und wiederkehrende Geräusch einfach zu akzeptieren und dadurch eine Gewöhnung und somit auch eine (zwar subjektive, aber die zählt ja eigentlich nur) Geräuschminimierung zu erzielen?
    Sicherlich helfen auch die vielen anderen Sachen, wie Entspannungstherapien, Korrektur von Fehlstellungen, physiotherapeutische Maßnahmen, etc. Aber die Hauptaufgabe erledigt doch unser Gehirn, der Rest wirkt lediglich unterstützend.

    Würde mich über Antworten freuen.

  • #607

    Carina (Freitag, 16 September 2022 20:20)

    Hallo ihr,
    Ich möchte gerne etwas mit euch teilen. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der TCM, dazu kann ich die Bücher von Dr. Georg Weidinger sehr empfehlen. In der TCM wird der Tiefton Tinnitus in Zusammenhang mit Kälte gebracht und einem Nieren Yang Mangel. (in der TCM gibt es "Syndrome", die typische Erscheinungsbilder mit bestimmten Symptomen und Emotionen haben.) Die Nieren sind die Energiespeicher, die bei Mangelzuständen und Kälte einfach leer sind. Jedem Organ wird auch eine Emotion zugeordnet, das ist die Angst bei der Niere. Für mich auch immer ein Thema. Ich habe viele jahrelang nur kalt gegessen (Joghurts, salat, rohkost,..) weil ich geglaubt habe das ist gesund. Meine finger und zehen waren im Winter selbst in beheizten Räumen bläulich verfärbt und ich konnte mich nur sehr schwer wärmen, meine Mens kam sehr selten, unregelmäßig. (das hatte ich schon lange vor dem Brummton) Bei Kälte ist es in der Tcm nicht so dass man sich einmal aufwärmt und die Kälte ist weg sondern sie sitzt ganz tief in den Knochen und Faszien, Muskelanspannung ist ein typisches Symptom. Was auch meine dauernden Verspannungen erklärt. Und auch dass sich alles auf wärme hin verbessert.
    Wichtig ist dass man seine Mitte, seine Verdauung stärkt ( so wie bei einem Feuer, dass immer brennen soll. Wenn man dauernd z. B. Joghurt " nachheizt" wird das Feuer erlöschen. Wichtig ist regelmäßig, gekochte Mahlzeiten zu sich zu nehmen damit die Verdauung entlastet und gleichzeitig gestärkt wird, sodass alle Energien wieder in Fluss kommen.

    Das würde auch erklären warum der Brummton zumindest bei mir bei Fieber und wärme besser wird. Ich find den Ansatz toll, verfolge ihn jetzt schon einige Zeit. Vielleicht interessiert es ja euch auch.
    Tcm ist 80% Lebensführung, 10% Medizin und 10% Akupunktur. Also das meiste können wir selbst tun! Allerdings braucht es Geduld. Vieles bessert sich gleich, wie die Kalten Hände und Füße. Aber es kann auch sein dass es Monate bis Jahre dauert bis man Substanzen wieder aufbaut und alles wieder frei fließen kann. Und was mir auch gefällt, die Tcm bezieht auch die Emotionen in die Heilung mit ein. (Angst, Trauer, Freude, Wut, Sorge) ein bisschen davon ist gut, aber zu viel davon macht krank. Und das ist auch eine wichtige Voraussetzung zur Heilung. So kann eine Emotion der Auslöser für körperliche Symptome sein. Bei uns im westen wird das als psychosomatik bezeichnet.
    Es fühlt sich immer wieder stimmig an wie alles erklärt wird.

    Liebe Grüße,
    Carina

  • #606

    Angelika Rheinland (Samstag, 10 September 2022 19:08)

    Liebe Antje Potsdam,

    Ich war nach 3 Tagen Fieber und heftiges Schwitzen durch Corona total ausgelaugt. Ich hatte zwar keinen Brummton, aber meine Muskeln waren vom Schwitzen und Rumliegen sehr verspannt. Dazu hatte ich zum 1. Mal seit Monaten mehrere Migräne-Attacken. Ich hatte auch ein Gefühl im Kopf wie bei einem Kater. Dann fiel mir ein, dass ich genau diese Symptome bei akutem Magnesium-Mangel hatte. Habe dann 1 Woche lang Magnesium hochdosiert (bis 1500 mg täglich) sowie ein Mineralstoffpräparat zur Einnahme nach Durchfall eingenommen. Muskelverkrampfungen und Migräne haben schnell wieder nachgelassen.

    Es könnte sein, dass das Fieber (unabhängig von Corona) durch das Schwitzen den Mineralhaushalt durcheinander bringt. Der Mangel an Salz, Kalium, Kalzium und Magnesium stört die Muskel- und Nervenfunktion, was sich wiederum auf den Brummton auswirken kann. Dazu kommt noch die wenige Bewegung. Vielleicht erklärt das auch deine Beschwerden?

    Liebe Grüße aus dem Rheinland
    Angelika

  • #605

    Antje Potsdam (Montag, 01 August 2022 18:12)

    Liebe alle,

    ich bin gerade etwas verzweifelt.

    Ich bin an Corona erkrankt, hatte 4 Tage hohes Fieber, aber schon wieder auf dem Weg der Besserung. Übriggeblieben ist noch etwas Erschöpfung.

    Nur leider ist mein Brummen auf der rechten Seite wieder richtig laut geworden, zum Teil mit Vibrationen im rechten Bein.

    Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Brummton und Corona oder anderen Erkrankungen, die euch ans Bett gefesselt haben, gemacht?

    Liebe Grüße
    Antje

  • #604

    MatthiasW (Dienstag, 19 Juli 2022 22:25)

    Hallo!
    Toll dass es diese Seite und die community gibt.
    Ich berichte hier von meiner anhaltenden Brummtonerfahrung.

    In meinem Fall hat es mit Infraschall (unhörbarer, tieffrequente Schall) zu tun.
    Ich wohne über einem Supermarkt, der 10(!) verschiedene lüftungsanlagen unter meinem Fenster installiert hat. Vor kurzem gab es rinen Defekt an einem der Lüfter, so dass er viel zu hohe Infraschallemissionen hatte, etwa 1-2 Monate.
    Es begannen Symptome wie Herzrasen, Muskelkribbeln, Kopfschmerzen, Tinnitus, Ohrendruck....
    Diese Symtome hörten schlagartig auf, wenn der betroffene Lüfter mal ausgeschaltet wurde. Ersr so konnte ich den Zusammenhang herstelllen. Besonders das kribbeln/zittern war auffällig, dass es synchron mit dem Lüfter an und aus ging.

    Auf Nachfrage beim Supermarkt räumte der Marktleiter den Defekt ein und versprach eine rasche Reparatur. Auf Drohung mit dem Ordnungsamt hat er mir sogar Hotelzimmer bezahlt, um einer Prüfung zu entgehen und mich ruhigzustellen.
    Leider war ich zu dem Zeitpunkt bereits so sensibilisiert und überempfindlich geworden, dass ich in den Hotels auch den Infraschall spüren konnte, sei es von der Strasse oder vom Maschinenraum.
    Es gibt vom Robert-koch Institut eine interesante Publikation zu dem Thema (Google suche: rki infraschall)
    Dort wird auch beschrieben, dass eine Übersensibilisierung durch intensiven Infraschall begünstigt werden kann.

    Ich würde gerne wissen wie hoch der Anteil der Betroffenen ist und mich weiter austauschen.
    LG Matthias

  • #603

    Toothless (Sonntag, 10 Juli 2022 11:20)

    Hallo Zusammen,
    bei mir fing alles (zeitlich) mit Zahnimplantaten und neuen Zahnprothesen an. Diese passen sehr gut.
    ICH frage mich nur, ob ich (Infra oder was auch immer) Schall durch die direkte und härtere Knocheneinleitung via Titan Implantaten abbekomme?
    Der Brummton ost sofort weg wenn ich z.B. auf fem Balkon bin. In der Wohnung überall.....
    Liebe Grüße an alle Leidgeplagte!

  • #602

    Carina (Dienstag, 05 Juli 2022 12:51)

    Hallo,
    Vielen lieben dank Angelika für deine ausführliche Antwort!! Das tut sehr gut wenn man sowas liest, und zu Wissen, wir können was tun! Ja, das sage ich mich auch immer wieder und doch kommen immer wieder leise Zweifel hoch die mich überlegen lassen, wo der Ton wohl herkommt und ob es denn wirklich ein physiologisches Problem ist, oder ob unsere Psyche es alleine schaffen könnte, wenn ich DEN einen Dominostein im Köfper denn nicht finde. (hab ich nämlich noch nicht so ganz) Viele Dinge haben mir geholfen, aber eben nicht auf Dauer und ich Frage mich ob es letztendlich nur die Erwartung ist dass er wieder zurückkommt, wenn ich ja schon Besserung erlangt habe..?
    Ein weiterer Punkt warum mich das so beschäftigt ist dass ich mich in den frühen Wochen einer Schwangerschaft befinde und aus meiner ersten Schwangerschaft weiß ich dass sich Verspannungen bis zum Schluss einfach nicht vermeiden lassen,( ich hatte Probleme im Becken, LWS, ISG Bereich kurz vor der Geburt, und auch das Brummen war da sehr stark) also frage ich mich ob es denn möglich wäre nur durch das Nervensystem/mentale Maßnahmen den Ton zu lindern. Ich habejetzt schon Schmerzen im Beckenbereich, aber der Ton ist nicht zu hören (und war es in der 1. Schwangerschaft bis zur Hälfte ca. auch nicht). Die Verspannungen waren da aber sicher genauso da, also müsst es ja auch eine Erklärung geben? Glg und einen schönen Tag!

  • #601

    Angelika Rheinland (Mittwoch, 29 Juni 2022 18:45)

    Liebe Brummer,

    In den letzten Wochen wird hier schön lebhaft diskutiert, ob der Brummton eher körperliche oder psychisch/seelische Ursachen und dementsprechende Heilungsansätze hat. Wie so oft, liegt die Wahrheit in der Mitte: Aus meiner Erfahrung ist das Brummen eine psychosomatische Erkrankung, das heißt dass ein ständiges Wechselspiel aus Körper UND Geist den Brummton fördert oder verdrängt.

    Bei mir wirkt sich psychischer Stress auf Muskelverspannungen vor allem im Bereich Hals, Nacken und Kiefer aus. Die Verspannungen begünstigen das Brummen, der Brummton verstärkt den psychischen Stress und schon bin ich in der Abwärtsspirale.

    Es ist egal, ob man über körperliche oder seelisch/geistige Methoden vom Brummton wegkommt. Wichtig ist doch nur die Erkenntnis, dass man etwas dagegen tun kann und muss. Ich habe meinen Weg aus dem Brummen nach viel Herumprobieren über Techniken gefunden, die eine Kombination aus Körperentspannung UND psychischer Stressbewältigung ermöglichen, wie zB Wärme, Qigong, Tanzen progressive Muskelentspannung nach Jacobsen und Achtsamkeit (Vermeidung von schlechter Körperhaltung und Wahrnehmung früher Warnsignale).

    Also seid mutig und aktiv, lest euch alle herrlichen Ideen hier im Forum durch und probiert neugierig eine nach der anderen aus. Seid offen auch für scheinbar unsinnige oder esoterische Ansätze. Es gibt immerhin einige von uns, die damit Erfolg hatten. Aber verbringt nicht zuviel Zeit mit Handy oder Tablet, das verspannt eure Muskeln ;)) Also lesen und dann handeln!

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #600

    Carina (Mittwoch, 22 Juni 2022 23:49)

    Hallo alle zusammen,
    danke für die vielen Berichte, so viele haben mir schon weitergeholfen. Ich höre seit 6 Jahren das Brummen. Ich habe eine Frage zur Ursache: Es wird ja meist mit Verspannungen in Verbindung gebracht. Ein Orthopäde hat mir gesagt dass ich einen Beckenschiefstand habe, dadurch mein ISG immer wieder blockiert und das zieht sich rauf bis zum Atlas dem 1. Halswirbel, der dann das Brummen verursacht. Er hat mir eingerenkt und es hilft auch immer wieder (allerdings erst nach 2-3 Wochen) jetzt habe ich aber - zumindest äußerlich - eine gute Körperhaltung, bin auch schlank und sportlich, mein Becken ist minimal schief, es lässt sich als Laie überhaupt nicht erkennen. Ich habe auch keinen Rundrücken oder Schiefhals.. Ich kenne aber ganz viele Menschen mit diversen Fehlstellungen von Becken, Wirbelsäule,... Die hören aber alle keinen Brummton. Jetzt meine Frage, denkt ihr dass es trotz der körperlichen Voraussetzungen auch noch quasi das Nervensystem aktiviert sein muss, um das Brummen auszulösen? Wie ist das bei Menschen die z. B. Einen verschobenen oder blockierten Atlas haben, und aber total gechillt und happy sind mit einem gut regulierten Nervensystem? Die haben doch Ruhe..??Das spricht für die Ursache im Nervensystem. Oder ist es so dass es beides braucht, ein überreiztes Nervensystem alleine macht noch keinen Brummton- es ist der Bewegungsapparat der das ganze dann überträgt und weiterleitet. Wie wär es wenn ich mich total sicher und gechillt fühlen würde, trotzdem aber noch meine "Fehlhaltung" habe? Denkt ihr dass der Ton dann weg wäre?
    Wie war das bei Jutta, Angelika Rheinland, die das körperliche sehr gut beschreiben, denkt ihr ihr hattet auch eine Ursache im Nervensystem!? Und vor allem, wie ist das wenn ihr jetzt wieder mal verspannt seid? (und das sind wir alle mal von Zeit zu Zeit) Kommt der Ton dann zurück? Oder kommt er nicht mehr weil das nervensystem einfach nicht mehr überreizt ist?

    Irgendwie bin ich mir sicher dass ich das Ding irgendwann mal komplett los bin aber sobald ich mich z. B vor den Computer setze, Gartenarbeiten mache, o ä mit ungünstiger Körperhaltung, kommt er früher oder später zurück. Ich mach aber täglich rückengymnastik, dehnübungen, auch yoga... Also woran liegt es

    Viele Grüße,
    Carina

  • #599

    Markus (Dienstag, 21 Juni 2022 00:11)

    Liebe Antje,
    das klingt doch alles ziemlich gut. Das Buch von Verena König habe ich kürzlich erst gelesen und fand das auch super.
    Dir weiterhin alles Gute!

    VG Markus

  • #598

    Antje Potsdam (Sonntag, 19 Juni 2022 12:42)

    Lieber Marcus,

    danke für die offene Art Deinen Weg zu beschreiben, denn ich habe auch sehr unter dem Brummen gelitten. Zum Teil auch, weil ich das Gefühl hatte, dass meine nähere Umgebung mich für verrückt hielt.
    Gopal habe ich mir auch mal angeschaut, aber ich bin bei Verena König hängengeblieben.
    Ich war jetzt 5 Wochen zur Reha und bin dort nochmal ziemlich tief in meine Ängste eingetaucht. Ich habe wieder mehr über mich und mein „Funktionieren“ verstanden. Der Ton ist im Moment ruhiger und manchmal so gut wie nicht zu hören.
    Ich begreife jetzt langsam, auf was für einem hohen Erregungslevel mein Zentrales Nervensystem gefühlt mein ganzes Leben war. Und langsam wird es ruhiger in mir. Das macht mich sehr glücklich.

    Aufgeben war nie eine Option.
    Es hat gedauert, aber mein Weg hat mich persönlich sehr viel weitergebracht.

    Viele Grüße
    Antje Potsdam

  • #597

    Markus (Mittwoch, 15 Juni 2022 14:15)

    Der letzte Beitrag richtete sich an Antje aus Potsdam und nicht primär an Daniela.

  • #596

    Markus (Mittwoch, 15 Juni 2022 14:12)

    Noch ein Gedanke für Daniela...
    Wenn du in einem dysregulierten Zustand deinen Themen (Traumata) begegnest ist das vermutlich retraumatisietend und verstärkt das Brummen. Dein Nervensystem versucht dich damit zu schützen. Um zu heilen brauchst deine Geschichte eigentlich nicht aufzuarbeiten. Wenn dein Nervensystem stabil ist, wirst du eines Tages ohne Stress deiner Geschichte begegnen können und sie als Teil deines Lebens akzeptieren können. Es geht also zunächst um Regulation und Stabilisierung deines Nervensystems und das geht ganz ohne Konfrontation mit traumatischen Inhalten aus der Vergangenheit. Ich teile hier wie immer nur meine Erfahrungen gepaart mit abgeignetem Wissen aus zahlreichen Büchern. Ich bin so mitteilsam, weil ich selbst so hart gelitten habe und dieses Wissen über Trauma und der Polyvagaltheorie kaum verbreitet ist (auch in Psychologenkreisen nicht). Mit dem Wissen von heute hätte ich mir einen langen Leidensweg ersparen können. Ich hoffe es hilft dem Einen oder der Anderen.
    Mir hat das was ich hier so schreibe einfach sehr geholfen.

    VG Markus

  • #595

    Markus (Mittwoch, 15 Juni 2022 10:33)

    Eine Ergänzung noch zum Verständnis. Beim Ehrlichen Mitteilen geht es darum, dass sich das Nervensystem in Verbindung mit einem anderen Menschen reguliert. Damit verbessern sich dann auch die Symptome.

  • #594

    Markus (Mittwoch, 15 Juni 2022 10:24)

    Hallo zusammen,
    hier noch mal ein kurzer Nachtrag von mir. Eine echte Wende hat bei mir das sog. Ehrliche Mitteilen von Gopal Norbert Klein gebracht. Wer sich dafür interessiert schaut mal auf seinem Youtube Kanal vorbei. Was Herr Klein zum Thema Trauma sagt und erklärt finde ich super. Von allen anderen Inhalten möchte ich mich dann aber doch deutlich distanzieren. Das Ehrliche Mitteilen hatte bei mir eine sehr starke und teilweise kathartische Wirkung. Kann ich nicht beschreiben, muss man erlebt haben. Wer das ausprobieren möchte braucht einen Menschen mit dem er sich sicher fühlt. Bitte genau mit den Regeln und auch der Theorie dahinter vertraut machen. Wird alles auf Youtube erklärt. Er hat auch Bücher dazu geschrieben.
    Ich schaue gelegentlich hier wieder rein, falls noch Fragen dazu sind...
    Allen hier weiterhin alles Gute. Da geht noch was ;)

    Viele Grüße

    Markus

  • #593

    Ladybrumm (Sonntag, 29 Mai 2022 17:18)

    Hallo zusammen, ich habe in den letzten Wochen auch ein paar Beobachtungen gemacht, die ich gerne teilen möchte.

    Also den Weg Richtung CMD habe ich inzwischen abgebrochen - weder eine spezielle Kieferphysio noch eine Zahnschiene haben mir geholfen, nicht mal ein kleines bisschen. Schon etwas gefrustet bin ich in den Urlaub gefahren und hatte zu diesem Zeitpunkt schon wirklich fast jegliche Hoffnung aufgegeben. Und siehe da, mein Brummton war dort fast 3 Wochen lang komplett weg. Ich weiss, wie das klingen mag: in den Ferien ist man entspannt und stressfrei, daher nicht verwunderlich. Leider war das Gegenteil der Fall... mein Mann hat sich eine üble Magen-Darm-Grippe eingefangen und von Gelassenheit war zumindest 1 Woche keine Spur. Was jedoch sehr auffällig war: in der von uns bereisten Region herrschte heisses und trockenes Wüstenklima. Ich war in den bald 10 Jahren, in denen ich schon unter dem Brummer leide, schon 3x dort und jedes Mal war ich fast komplett brummfrei. Das verbuche ich schon nicht mehr unter Zufall. Doch welchen Einfluss hat trockenes und heisses Wetter auf unseren Körper? Fördert es die Durchblutung? Ziehen sich die Gefässe zusammen? Ich werde diesem Phänomen jedenfalls nachgehen... könnte natürlich wieder eine Sackgasse sein, aber ich kann und will die Hoffnung weiterhin nicht aufgeben.

  • #592

    Daniela (Freitag, 13 Mai 2022 21:11)

    Hallo liebe Community,

    vielen Dank erst einmal für all eure Txt die ich hier lesen durfte und mir endlich das Gefühl gegeben hat nicht alleine zu sein. Ich bin von einer Stadt in ein kleines Dorf gezogen in dem ich vorab Jahrzehnte schon lebte und aufwuchs.
    Nach nur 3 Wochen, nach dem Wohnungswechsel, fing das Brummen an. Anfangs an nur einem Tag, da dachte ich noch, was solls, eine unruhige Nacht ist nicht so schlimm jedoch wurde es immer schlimmer und unerträglicher.
    Aus dem Brummen wurde ein Brummen und Dröhnen mit Vibrationen die ich nicht zuordnen kann. Nächtelanges laufen in den Gassen zur Lokalisierung der Ursache verlief ins Leere. Selbstzweifel wurden immer lauter und nun ergab der heutige HNO Arzttermin das bei mir alles in Ordnung sei, da auch das Brummen, Dröhnen und Vibrieren nur an bestimmten Stellen aufzutreten scheint (mein Dorf (meine Straße ++), Industriegebiet, stark befahrene Strassen, .... ). Sie meinte, ich könne an dem Brummphänomen leiden.

    Nun schwirrt mir im Kopf nur eine Frage herum, was war der Auslöser der jetzigen Ursache. 40 Jahre lang hatte ich keine Probleme und nun, nach dem ich wieder zurück in die Heimat kehre, passiert sowas.

    Hat jemand damit eventuell Erfahrung?

    Falls ja, vielen lieben Dank für eure Unterstützung. Falls nein, danke trotzdem das ich nicht alleine diesen Weg gehen muss. :)

    Liebe Grüße
    Daniela

  • #591

    Jane (Dienstag, 03 Mai 2022 23:09)

    Hallo liebe Brummer, Hallo Markus,

    vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an mich, ich hab hier 2019 und ggf. 20 recht viel geschrieben. Ab und zu gucke ich noch rein, und jetzt MUSS ich aber schreiben, aufgrund von Markus' Bericht!

    Ich habe nach einem schlimmen Trauma 2019 (ganz schwerer Verlust - also auch Bindung) auf einmal dieses Brummen gehabt. Ich bin damals fast durchgedreht, und 2 Jahre forschte ich wie so viele hier nach den Gründen. Nach einer schlimmen Phase Anfang 2021 hab ich dann noch mal eine HNO aufgesucht, und was soll ich sagen: mein Brummton ist "geheilt". Damit meine ich nicht, dass ich ihn NIE mehr habe, aber ich hatte ihn zbsp fast 1 Jahr komplett gar nicht, und wenn es jetzt mal brummt (hab ein Baby bekommen und extremen Schlafmangel + schlechte Stillhaltung + rumschleppen) dann aber irgendwie dumpfer, erträglicher, und es stresst mich irgendwie nicht. Was dazu führt, dass es nur sehr kurz brummt und meist nach einigen Minuten gleich wieder ruhig ist.

    Aber was hat das jetzt mit Markus zu tun? Weil ich den Ton ebenfalls über die Polyvagaltheorie und Beeinflussung des vegetativen Nervensystems losgeworden bin. Die HNO hat mich drauf gebracht, die ist super versiert und up to date mit Tinnitus, und hat viele verschiedene Dinge gemacht. Zunächst wurde der Zustand meines Vegetativums anhand meiner HRV (Herzratenvariabilität) gemessen. Und dann habe ich anhand meiner HRV auf mich abgestimmte Atemübungen bekommen, die ich 2x täglich machen musste (ca 4 Min). Dazu noch eine Übung, die nennt sich Schunkeln oder SURE. Das sollte ich min. 1x6 min. pro Tag machen. Ist im Grunde simples hin und her schaukeln, entweder von rechts nach links oder vorne/hinten. Beruhigt extrem das veg. NS, sieht man bei traumatisierten/hospitalisierten Kindern, die machen das intuitiv um klarzukommen.

    Jedenfalls war das für mich damals der Durchbruch und die absolute Erkenntnis. Und was ich sagen will: ja es ist gut seine alten Themen aufzuräumen, aber man kann viel auch machen, indem man direkt aufs veg. NS einwirkt und den Parasympathikus aktiviert = runterkommen. Ich finde es toll, dass hier so viele Leute was teilen, und man gemeinsam vielleicht einer Lösung näher kommt. Und natürlich führen nicht nur Traumatisierungen zu einem erhöhten Sympathikus (und gestresstem System) sondern alles mögliche in unserer verrückten Welt.

    Insofern alles Gute euch allen!

  • #590

    Antje Potsdam (Dienstag, 03 Mai 2022 17:13)

    Lieber Markus, Du schreibst mir so aus der Seele. Ich denke auch, dass ich ein Trauma habe und mich ständig einer sicheren Umgebung versichern muss.
    Ich bin gerade auf einer psychosomatischen Reha. Durch die intensive Beschäftigung mit meinen Baustellen, wird mein Brummen wieder stärker und es vibriert sogar wieder in mir. Das hatte ich schon ein Weilchen nicht mehr.
    Beim Lesen Deiner Geschichte liefen mir die Tränen. Ich weiß jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

    Danke und viele Grüße
    Antje aus Potsdam

  • #589

    Markus (Freitag, 29 April 2022 12:15)

    Hallo Sebastian,
    zunächst möchte ich Dir für Deine Arbeit danken. Du gibst hier Menschen die Möglichkeit gemeinsam nach Lösungen zu suchen und das halte ich für sehr wichtig. Ich war auch betroffener des Brummtons. Mittlerweile erlebe ich lange Phasen ohne den Ton und wenn er auftaucht ist er nur sehr leise und ich kann darauf auch Einfluss nehmen. In all den Jahren (7) meiner Erforschung dieses Phänomens bin ich auf folgende Erklärung gestoßen, welche ich auch in der Praxis (zumindest für mich) beweisen konnte und hier mit Dir und allen anderen Interessierten teilen möchte.
    Ich habe irgendwann in Erfahrung bringen können, dass ich an einem Entwicklungs- bzw. Bindungstrauma leide. Grundlage dieser Traumatisierung ist fehlende (bei mir) frühkindliche Bindung. Diese fehlende Bindung führte dazu, dass ich als Kleinkind große Unsicherheit erlebt habe. Dies wiederum führt zu einer Dysregulation des Nervensystems gefolgt von ständiger Anspannung und auch Ängsten. Diese Ängste wurden als Kind im Trauma eingefroren und ploppten dann 30 Jahre später in Form des Brummtons wieder auf. Ich verwende immer das Bild einer zu fein eingestellten Alarmanlage, die bereits anschlägt, obwohl gar keine Gefahr besteht. Traumatisierung und Hörverarbeitung hängen stark zusammen. So werden in Gefahren Situationen gerade tiefe Frequenzen (Säbelzahntiger) und Hintergrundgeräusche verstärkt, um uns zu schützen und Überlebensstrategien zu aktivieren (Flucht, Kampf oder Erstarrung). Bei traumatisierten Menschen werden diese Überlebensstrategien, die damals ihr Überleben gesichert haben auch noch heute abgerufen, obwohl es dafür ganz rational im Außen keine Entsprechung gibt. Verbessert und nahezu gelöst habe ich dieses Problem, indem ich Übungen zur Selbstregulation (abklopfen, Orientierungsübungen etc.) durchgeführt habe, um den ventralen Vagusnerv zu aktivieren. Ganz fertig bin ich damit noch nicht, aber ich kann endlich wieder schlafen und mich freuen. Die Erfahrung von Verbundenheit und Sicherheit lässt sich meiner Erfahrung nach nachholen. Das Nervensystem beruhigt sich und die Symptome werden besser oder verschwinden. Ich kann nur empfehlen das Buch zu Polyvagaltheorie von Steven Porges zu lesen oder mal auf dem Youtube Kanal von Dami Charf vorbeizuschauen. Darüber hinaus kann eine körperorientiert Psychotherapie (NARM Therapie) sinnvoll sein. Trauma ist ein körperliches Problem, dem sie Psyche folgt.
    Bei den o.g. Übungen kann es sein, dass manche besser, andere schlechter und wieder andere gar nicht wirken. Jeder Mensch ist halt anders. Ich könnte jetzt noch Stunden weiter schreiben über kalt duschen, Atemübungen, Bewegung und Ernährung, aber das sprengt hier sicher den Rahmen. Vielleicht hilft meine Nachricht ja dem einen oder anderen. Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie alsbald eine Lösung finden und ein glückliches und gesundes Leben führen können.
    Liebe Grüße

    Markus

  • #588

    Angelika Rheinland (Sonntag, 20 März 2022 11:16)

    Liebe Ladybrumm, liebe Brummer,
    Ja, es gibt beim Zähneknirschen durch den Abrieb deutliche Spuren auf den Zähnen. Wenn man aber wie ich nur die Zähne zusammenpresst, sieht man das nicht an den Zähnen. Ich hatte aber morgens sehr verspannte Kiefermuskeln und sogar Schmerzen, konnte den Mund zeitweise nicht richtig öffnen. Die Aufbiss Schiene hat geholfen, die Muskeln zu entspannen, und dadurch ist auch das Brummen deutlich weniger geworden. Übrigens knirscht man mit den Zähnen oder presst die Kiefer zusammen, weil man im Schlaf unbewusst Probleme oder Stress "zerkauen" will. Ist also ein Versuch es Körpers zur Stressbewältigung :) Zum Glück hatte ich eine aufmerksame Zahnärztin, der ich von meinen Schmerzen im Kiefer erzählt hatte.

    Checkt doch mal, ob eure Kiefermuskeln verspannt sind: Beißt die Zähne leicht zusammen und ertastet die Muskeln am Kieferrand bis zu den Ohren. Fühlen sie sich hart an? Habt ihr Schmerzen beim Draufdrücken (Kiefer, Hals, Ohren)? Lasst den Unterkiefer dann locker hängen und schiebt ihn dann nacheinander langsam nach rechts, links und nach vorne. Geht das einfach oder schwer? Habt ihr Schmerzen oder Muskelkater? Öffnet den Mund langsam soweit ihr könnt. Habt ihr Schmerzen oder sperrt es? Wenn irgendwas davon auf euch zutrifft, habt ihr wahrscheinlich verkrampfte Muskeln.

    Wenn die Kiefermuskeln akut verspannt sind, hilft mir am besten Wärme mit Körnerkissen, Wärmepad, Vollbad oder warmes feuchtes Handtuch. In der Akutphase hat der Brummton immer deutlich nachgelassen, wenn ich durch Wärme die Muskeln in Kiefer und Hals entspannt habe. Probiert es doch mal aus!

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #587

    Ladybrumm (Mittwoch, 02 März 2022 09:50)

    Über einen Zusammenhang zwischen Kieferverspannungen aufgrund von Zähneknirschen und dem Brummen habe ich nun schon öfters gelesen. Würde sich das aber nicht irgendwie bemerkbar machen, wenn man in der Nacht mit den Zähnen knirscht? Und die Zähne würden ja auch ziemlich Schaden nehmen, oder? Ich habe aber tatsächlich schon einige Erfolgsstories gelesen von Personen, bei denen das Brummen nach der regelmäßigen Anwendung einer Aufbissschiene verschwand.

  • #586

    Immer noch von Jesus geliebter Brummkopf (Dienstag, 01 März 2022 01:42)

    Hallo liebe Brummton geplagten,

    vielleicht kann eine einfache Methode den Brummton bei einigen zumindestens für mehrere Stunden komplett stoppen!

    Deswegen möchte ich Euch kurz beschreiben wie ich das im Moment beim Duschen mache, bzw. was ich rausgefunden habe.

    Der Duschstrahl muss nicht fest sein. Die normale Einstellung reicht. Wichtig ist, das der Duschkopf mit einem Abstand ca. eine Handbreite auf das Ohr bzw. auf den Gehörgang ausgerichtet ist. Dabei sollte die jeweilige Kopfseite leicht schräg gehalten werden, so dass das Wasser welches in den Gehörgang geprasselt ist, wieder ablaufen kann. Ich habe nämlich auch schon den Duschkopf ganz auf das Ohr aufgelegt oder sogar gepresst, um den Gehörgang mit Wasser so zu füllen,
    dass es nur an den Rändern de Duschkopfers zwischen Haut und Duschkopf leicht rausgedrückt wird bzw. abfließen kann.
    Das hat nicht gut funktioniert, und das Brummen kam schon nach kurzer Zeit wieder zum Vorschein. Also habe ich festgestellt, dass das Ganze besser bzw. überhaupt nur richtig funktioniert für ein paar Stunden Ruhe, wenn man mit Abstand den Duschkopf auf den Gehörgang richtet, und den Kopf zum besseren Abfließen des Wassers leicht schräg hält.

    Zur Dauer des Duschvorgangs habe ich pro Ohr für mich 2 Minuten festgestellt, dann habe ich meisten zwischen 5 bis 6 Stunden kein Brummen mehr, noch nicht einmal ein leises. Das ist schon mal sehr befreiend. Manchmal kann die Wirkungsdauer auch etwas kürzer, aber immer mehrere Stunden sein, und neulich hatte ich das Gefühl. das es von Vormittags bis zum frühen Abend gehalten hat, bis der Brummton sich wieder meldete.

    Eine Frage an alle Brummtonhörer habt Ihr auch festgestellt, das euer Gehörgang kein Ohrenschmalz mehr produziert?
    Das ist merkwürdiger Weise bei mir schön länger so, und sicherlich unahängig von meiner Ohrduschmethode.

    Beste Grüße
    an alle Leidenden


  • #585

    margit (Montag, 28 Februar 2022 03:59)

    habe auch diesen vibrierenden brummton in meiner wohnung, kann mich auf nichts konsentrieren solange dieser HUM zu hören und spüren ist. Suche im internet nach lösungen ?? was kann dagegen tun, wieso höre diesen Hum nur ich und nicht meine nachbarn?? jeden den ich frage ob es dies nicht spüre, "sagen ich spüre nichts" bin ich verrückt?? Was kann ich tun ausser lesen??

  • #584

    Angelika Rheinland (Dienstag, 22 Februar 2022)

    Hallo Brummer,
    Wenn ihr nachts viel mit den Zähnen knirscht oder den Kiefer zusammenpresst, können sich die Muskeln im Hals und Kieferbereich verspannen und das Brummen auslösen oder verschlimmern. Mir hat eine herausnehmbare Aufbiss-Schiene geholfen, die Muskeln zu entspannen und dadurch auch gegen das Brummen zu wirken. Fragt euren Zahnarzt nach einer Schiene gegen Zähneknirschen. Wird von der Krankenkasse bezahlt.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #583

    Quartett (Samstag, 12 Februar 2022 00:53)

    Ich vermute eine Waschlotion (Sensitiv) die es u.a. bei Kaufland zu kaufen gibt, die als Inhaltsangabe kein Phenoxyethanol angegeben hat - scheinbar aber doch beinhaltet.

  • #582

    Fabian (Montag, 07 Februar 2022 10:38)

    @Bastian: Genau das selbe Problem wie bei mir. Ohr immer wieder morgens zu, öffnet sich aber im Laufe des Morgens, meistens nach viel Kauen und Schlucken.

  • #581

    Bastian (Sonntag, 06 Februar 2022 15:54)

    Ich habe den Brummton nun seid 3 Wochen. Angefangen hat es damit, dass mein linkes Ohr zugefallen ist. Als es sich nach einer Woche erstmals länger öffnete, war das Brummen plötzlich da. Ist das Ohr lange offen, wird der Ton leise oder verschwindet ganz. Über Nacht fällt das Ohr jedoch häufig zu und das Spiel geht von vorne los. Die hier beschriebenen Maßnahmen helfen teilweise. Der Ton verschwindet, wenn die Umgebungsgeräusche laut genug sind oder ich einen Finger in das Ohr stecke, den Kopf schüttele,… Ich habe Physiotherapie verschrieben bekommen, weil mein HNO denkt, es kommt vom. Kiefer. Mal sehen, was das bringt.
    Es hilft, zu sehen, dass man nicht alleine damit ist.

  • #580

    Fabian (Samstag, 22 Januar 2022 21:10)

    Hm also bei mir verschwindet der Brummton manchmal, und dann habe ich ebenfalls einen Pfeifton auf dem ohr. Hört sich dann alles auch komisch an und das ohr fühlt sich leicht dicht an.
    Was mir jetzt tatsächlich mal für 10 tage geholfen hat war eine kieferbehandlung beim Osteopath. Der hat tatsächlich meine kieferfehlstellung korrigieren können und danach war der brummton wesentlich leiser.

  • #579

    Christian (Freitag, 24 Dezember 2021 05:29)

    Hallo Zusammen,
    Interessante Berichte welche ich hier lese.Bei mir ging es vor Monaten los. Erst sporadisch auftretedender Brummton. Im Anschluss war ich zur Atlasbehandlung wodurch er etwas besser wurde. Aber er tauchte immer noch auf. Also bin ich zur Physiotherapie gegangen welche mir in zwei Sitzung eine deutliche Besserung verschaffte. Jetzt ist der Brummton weg und ich habe seit 3 Tagen einen extrem lauten Pfeifton in den Ohren. Dieser ist noch schlimmer als der Brummton. Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Gibt es nach der Physio am Nacken eine Verschlimmerung? Danke für Eure Antworten. Gruß Christian

  • #578

    Fabian (Montag, 13 Dezember 2021 16:54)

    Hallo

    Ich leide seit märz 21 nach einem hörsturz auf dem linken ohr an dem typischen Brummton:
    - Finger ins ohr, Brummton weg
    - kopf wackeln, währenddessen brummton weg
    - kopf mit beiden Händen herunterdrücken, brummton kurz unterbrochen
    - am gegenüberliegenden Ohr (rechts) ein wenig mit dem Finger rascheln oder andere akustische Reize auslösen unterbricht das Brummen auf dem linken Ohr
    - es gibt drei modi:
    1. Dauerbrummton (noch das angenehmste, da mit der zeit leiser geworden)
    2. Salvenartiger Brummton, welcher bei nickbewegungen, kopf nach unten nehnen oder überhaupt kopfwackeln bis zum haarewaschen (kopfhaut bewegen) einsetzt für den Moment der Handlung. Extrem nervig.
    3. Brunmton geht nach diesem salvenartigen modus komplett weg nach einigen stunden. Leider hört sich das ohr dann seltsam leer an. Nach spätestens 12 Stunden geht das Brummen dann wieder dauerhaft los. Modus 1 hält meistens so 4 tage. Dann halben tag modus 2 und dann ca.12std modus 3. Ist schon fast eine Art Rytmus.
    Im Liegen und Entspannen wird es besser,also leiser.

    Meine Vermutung war ja irgendwas mit dem Nacken.
    Leider konnte keiner etwas feststellen. Hno,Orthopäde, neurologe,physio,ostheopath, mrt kopf,mrt Halswirbelsäule, eeg kopf, halsschlagadern geschallt.

    Vielleicht hast jemand noch eine Idee.
    Achja,bei relativ viel alkohol verstärkt sich das geräusch enorm,dann brummt gefühlt der ganze hinterkopf.

    Fabian

  • #577

    Sanna (Donnerstag, 14 Oktober 2021 11:47)

    Hallo,
    ich empfehle jeden mit Brummton einen Besuch beim Chiropraktiker, höchstwahrscheinich hat es was mit deinen Halswirbeln zu tun, und in ein paar Sekunden sind sie wieder gerichtet, und Brummton weg!
    Ich hatte ein OP Ende Juli und seit dem den sehr lästigen Brummton, leider dauerte es ein paar Monate bis ich endlich auf die Idee kam dass beim intubieren wahrscheinlich etwas mit meinem Halswirbel passiert ist (darüber hatte ich nirgends was gelesen), nun so war das, hallelujah was für ein herrliches Gefühl!
    Ich wünsche euch viel Heilungserfolg und Gottes Segen,
    Sanna

  • #576

    Angelika Rheinland (Mittwoch, 13 Oktober 2021 21:33)

    Liebe Brummer,
    eure Erfolgsgeschichten zeigen, dass es nicht einen EINZIGEN Weg aus dem Brummen gibt, der für ALLE funktioniert. Egal ob Physiotherapie, Wärme, Sport, Atlaskorrektur, Meditation, Atemtechnik oder Vermeidung von verkrampfter Körperhaltung... Wichtig ist, dass jeder von seinen Erfolgen und Methoden berichtet, ohne die Geschichten der anderen zu kritisieren. Wer heilt, hat Recht!

    Nur so bekommen wir einen Erfahrungsschatz, aus dem jeder für sich etwas zum Ausprobieren aussuchen kann. Vielleicht muss man nacheinander verschiedene Dinge versuchen, aber der Weg aus dem Brummen muss auch zu jedem Einzelnen passen. Da ich es zB nicht mit Kraftsport oder Meditation habe, war für mich Wärme, sanfte Bewegung, Muskelentspannung und Vermeidung von starrer Haltung der richtige Weg.

    Ich bin übrigens nach 5 Jahren heftiger Brummerei nun seit 3 1/2 Jahren überwiegend brummfrei. Kleine Rückfälle in Form von leichten Brummeleien kamen bisher 2x, als ich zu faul wurde und ich meine eigenen Regeln nicht mehr eingehalten habe.

    Also, lest euch die Beiträge durch und probiert aus, was sich für euch passend anhört. Klappt das nicht, versucht das Nächste. Vielleicht hilft es beim Aussuchen, wenn ihr euch überlegt, was ihr in den letzten Monaten vor dem Brummton anders gemacht habt als vorher. Gab es einen Unfall? Bewegt ihr euch weniger? Habt ihr ein neues Hobby oder einen neuen Job? Verharrt ihr sehr lange in der gleichen Haltung wie zB am Handy oder beim Zocken? Zieht sich euer Körper durch Stress zusammen (hochgezogene Schultern, hängender Kopf, angespannte Arme, Nacken und Unterkiefer)?
    Ich wünsche euch viel Mut, aber auch Geduld beim Zähmen des Brummbären.
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #575

    Mike44 (Montag, 04 Oktober 2021 19:58)

    Sebastian und Tiane, danke für eure Nachrichten. Ich sehe das auch als einen Hinweis, dass das Problem auch körperlicher Natur sein kann.

  • #574

    Jan (Donnerstag, 30 September 2021 17:37)

    Hallo liebe Leute!
    Seit mehr als 2 jahren bin ich den Brummton los. Dieser kam abwechselnd mit Schwankschwindel, Tag und Nacht. Grauenhaft. Ich kann Euch eines versichern: Alle Untersuchungen bei zig Ärzten, Chiropraktikern, Physiotherapeuten Heilpraktikern etc. haben NICHTS geholfen. Dieser Brummton ist eine reine Überreizung der Nerven. Bei mir hat nur eines geholfen. Fernseher aus, Handy weg, Radio aus, so wenig wie möglich arbeiten und JEDEN Tag 30 Minuten Atem-Meditation. Als ich zur Ruhe kam und Kraft gesammelt habe, war der Brummton nach 2 Wochen weg. Und ich hatte den bestimmt 1-2 Jahre.
    Es ist schwer, einzusehen, dass das Überlastung und Überreizung sein soll. Andere können doch scheinbar auch so viel ab. Wieso ich nicht? Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig.
    Wenn nun einer behauptet, ihm hätte das Einrenken, Massage etc. geholfen. Dann JA ist das so. Wir nehmen uns dann Zeit für UNS, tun uns was Gutes. Aber die Ursache in einer Verschiebung zu suchen ist Aberglaube und hilft nur den Abzockern bei immer neuen Therapien.
    Probiert es aus: Atemmeditation, 30 Minuten ohne Handy und ohne Schnickschnack, ES HILFT!
    Viel Glück!

  • #573

    Tiane (Montag, 27 September 2021 19:33)

    Hallo Sebastian und Mike,
    evtl. war ich diese Betroffene...ich hatte mich aufgrund der Erfahrungen hier im Forum und nachdem ein Orthopäde keine Atlasfehlstellung feststellen konnte; einer Craniotherapie unterzogen...es waren grauenhafte Weihnachten 2019.
    Es hat ca. ein gutes Jahr gedauert bis der Brummton wieder leiser wurde( ständig kreiste in meinem Kopf; hättest Du das bloss nicht gemacht)..mittlerweile leide ich oft mehr unter körperlichen Symptomen wie Schwingungsgefühl; vibrieren etc. als unter dem Brummton.
    Lieber Mike...es wird sich wieder beruhigen...aber es ist ja dann doch ein Hinweis das wir zumindest zum Teil ein körperliches Problem haben; mir tut es immer gut wenn ich aus meiner Dachgeschosswohnung raus bin.(Wochen bei meinem Freund; Urlaub ; Fahrrad fahren..)..also zum Teil deutet das dann wiederum auch auf äußerliche Einflüsse... vl. wurde bei uns durch Verspannung etc. eine Art Sender verstellt...

  • #572

    Sebastian (Freitag, 24 September 2021 08:18)

    Hi Mike44,
    danke für Deinen Bericht! Ich kann mich erinnern, daß eine Brummerin ganz genau diesen Effekt schonmal beschrieben hatte: nach einer Atlas-Therapie ein deutlich lauteren Brummton. Leider hab ich nicht mehr im Kopf, wie das dann weiterging, aber wir hatten das schon.
    Darum bitte ich Euch, ihr erfahrenen Brummer, helft meiner Erinnerung und Mike auf die Sprünge: dafür gabs doch ne Lösung...

    Herzliche Grüße, Sebastian

  • #571

    Mike44 (Freitag, 24 September 2021 05:11)

    Hallo zusammen,
    ich würde gerne speziell zur Atlas-Therapie Erfahrungen austauschen. Vor einigen Wochen habe ich diese Therapie zum ersten mal gemacht. Der Arzt hat keine richtige "Verschiebung" erkannt, jedoch war der Nacken verhärtet, also nichts besonderes. Er meinte das muss man in mehreren Sitzungen lösen. Vor der Therapie war der Ton bei mir abwechselnd mal lauter mal leiser und selten habe ich ihn gar nicht gemerkt, das über mehrere Jahre.
    Nach der ersten Therapie-Sitzung ist der Ton dann permanent laut geblieben, ich bin dann noch einmal hin und auch nach der zweiten Sitzung ist der Ton jetzt seit Wochen fast so laut wie noch nie und immer da.
    Hat noch jemand eine solche negative Erfahrung mit Atlas-Therapie gemacht?

  • #570

    Stefan (Dienstag, 17 August 2021 23:39)


    Ich hatte den Brummton auch mal.
    Seit 2 Jahren bi ich nun Geheilt.
    Bei mir war der 2 Halswirbel ausgehängt und hatte am Rücken sehr starke Verspannungen.
    Da ich am Nacken und Rücken anfällig bin, gehe ich alle 2 Monate zum Physioterapeuten der mir alles wider lockert und gerade biegt.
    Seit dem habe ich Ruhe.
    Tipp: Probiert es aus.
    Gute Besserung an alle Brummton geplagten