Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat, Kontakt sucht ist besser aufgehoben im Forum zum Brummton. Ein Forum, in dem sich über den Brummton ausgetauscht wird - ich selbst bin dort eher selten unter dem Namen "Versteher" zu finden. Ich habe dort extra das Thema "Heilung des Brummtons" erstellt, damit dort eine Art Landeplatz für Fragen ist. Natürlich lade herzlich dazu ein, sich auch die anderen Beiträge anzuschauen!

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten. Wenn ihr Fragen an mich persönlich habt, nehmt Kontakt zu mir auf.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 201
  • #201

    T.Meyer (Montag, 19 Februar 2018 08:38)

    Hallo,

    ich habe mir Sebastians eBook betsellt und durchgelesen. Ich finde es sehr informativ. Besonders geht es auf alle möglichen Ursachen einen Brummens ein, so dass man schonmal filtern kann woher es eigen Brummen evtl. kommen kann.
    Sebastian geht in seine eBook ja eher von einem ortsunabhängigen Brummen aus. Bei mir ist das etwas anders.
    Ich habe 17 Jahre in Leverkusen gewohnt und nie einen Brummton gehört. Davor wohnt ich in Wuppertal - auch nie ein Brummton.
    Jetzt sind wir nach Wermelskirchen gezogen in ein Einfamilienhaus - und nur dort ist ein Brummen zu hören.
    Das berichten auch andere Nachbarn (https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/ehepaar-rafael-sucht-brummton-4214199.html). In der Zeit des Umzuges bin ich immer mal wieder in der Wohnung in Lev gewesen und dort ist der Brummton nicht zu hören. Fahre ich zurück in das Haus in Wermelskirchen, dann ist das Brummen dort wieder zu hören.
    Also bei mir ist das ein ortsgebundenes Brummen - meine zukünftigen Nachbarn hören das auch.
    Und da es schon 4 Familien sind, die das Brummen hören und die Leute, die den HUM hören wie Du ihn beschreibst ja eher wenige Prozent sind, bestärkt das nochmal den Verdacht, dass es eine von Menschen gemacht Ursache (Pumpen, Pipeline, Windanlage, etc.) sein könnte.
    Bevor wir das Brummen also einfach ignorieren und mit ihm leben, wollen wir nochmal einen Experten zu Rate ziehen, der das Brummen und die evtl. Ursache nochmal unter die Lupe nimmt.

    Dies soweit mal zu meinem Brummen.

  • #200

    Nadine (Samstag, 17 Februar 2018 23:49)

    Hallo Guten Abend!
    Ich höre es seit vier Wochen Brummen!
    Ich bin mir bewusst dasvich wahrscheinlich nichts dagegen tun kann, außer zu versuchen es zu akzeptieren!

    Was mich belastet ist das wir eine kleine Tochter haben und ich inständig hoffe das sie nichts hört!
    Mein Mann hört ab und zu etwas, ich leider andauernd!

    Ich habe eine Frage an euch! Natürlich habe auch ich meine Gedanken zu diesem Geräusch!
    Wir sind vor einem halben Jahr in unser Haus gezogen!
    Damals hörte ich Ca. Zwei Wochen dieses Brummen! Dann war es weg!
    Ein oder zwei Tage später stand in einer unserer Zeitungen das in einem Bergwerk Ca. 20 km entfernt Erkundungsbohrungen gemacht worden sind! Hm?
    Damals habe ich zu meinem Mann gesagt gut das es weg ist! Ob es mit den Bohrungen zusammen hängt?
    Wir könnten es uns nicht erklären!

    Nun ist folgendes passiert!
    Ich war sehr sehr gestresst und an einem Tag so fertig das ich quasi stehend umgefallen bin!
    Ich habe mich krankgemeldet und bin ins Bett!
    Alles war soweit normal!
    Am Tag danach war es plötzlich da! Es wurd immer schlimmer!
    Eines Nachts bin ich aufgewacht weil ich glaubte einen Knall im Haus gehört zu haben!
    Mein Mann ebenfalls! Er ging und schaute nach!
    Nichts!
    Gut fünf Tage später stand in unserer Tageszeitung das in dem Bergwerk die Arbeiten zum Abbau wieder begonnen haben.
    Hm?
    Kann das sein?
    Ich weiß es nicht! Natürlich habe ich mich nach zwei Wochen zum Clowen gemacht und beim Bergwerk gefragt!
    Natürlich sagten die Nein das ginge gar nicht! Geologisch gesehen total unmöglich!
    Wir wären getrennt durch zwei verschiedenen Geologische Platten und die Weser!
    ( Ich wohne in NRW, Hille, liegt am Wiehengebirge. Das Bergwerk liegt in Nammen, Minden Wesergebierge, dazwischen dieWeser)

    Nun ich weiß es nicht aber seit Beginn des Abbaus brummt es. Das selbe Geräusch wie letztes Jahr. Ich fühle es sogar manchmal draußen! Aber immer nur hier bei uns, nie woanders!

    Kennt sich jemand aus?
    Kann so etwas sein?
    Ihr schreibt ab und an das man so etwas messen kann! Von wem? Habt Ihr Vorschläge?
    Sollten wir das Geld investieren?

    Ich hätte gern eine Rat, eine Meinung oder Idee! Oder das Wissen von einem von euch!

    Es tut gut nicht allein zu sein! Weil, in den Augen meiner Eltern bin ich einfach nur verrückt!
    Was mich auch davon abhält mit anderen über meine Sorgen zu reden!!

    Liebe Grüße
    Nadine

  • #199

    Mareike (Dienstag, 02 Januar 2018 20:51)

    Hallo zusammen,
    zu Angelikas Beitrag 197 : Ich nehme das Brummen und auch das pulssynchrone Kopf-. oder Ohrgeräusch wahr und weiß auch nicht, wo die Henne und wo das Ei ist. Zuerst war das Ohrgeräusch da, später kam der Brummton mitsamt Dröhnen und Vibrationen etc dazu. Mir kommt es so vor, als ob Herz und Kopf (elektromagnetische Felder ) an etwas Äußeres ankoppeln, was man bewusst nicht mehr steuern kann (VNS). Mein Brummton wird definitiv lauter, wenn jemand in der Nähe mit DECT telefoniert. Das HWS- und Kopfgelenkproblem spielt auch eine Rolle, bei mir aber eher verstärkt durch diese Stressoren, nicht als Ursache.
    Hat jemand schon mal eine Art retraining versucht und Erfolg gehabt ?
    Viele Grüße an alle


  • #198

    Raphaela (Samstag, 30 Dezember 2017 14:53)

    Hallo zusammen,

    hier der link zu einem Artikel (leider nur auf Englisch), in dem Wissenschaftler die Ursache für das Brummen der Erde herausgefunden haben (wollen):

    https://www.geek.com/news/mystery-of-why-the-earth-hums-solved-1621304/

    Es sollen die Wellen der Ozeane sein, die an der Küste auftreffen und über den Ozeanboden rollen und somit auch das Festland in Schwingung versetzen...

    Guten Rutsch!

  • #197

    Angelika Rheinland (Mittwoch, 27 Dezember 2017 22:38)

    Liebe Brummer,
    nach überstandener Bronchitis mit extremem Brummen ist mein Brummbär wieder zu üblicher Säuselei geschrumpft. Bin zur Zeit 140 km von zuhause in einer Kleinstadt in einer ruhigen Ferienwohnung und es brummt genauso leise/laut wie zuhause. Ist bei mir also nicht ortsgebunden.

    Habe in der lauten Phase mal wieder gemerkt, dass der Rhythmus des Brummens oft (immer?) mit meinem Puls übereinstimmt. Wie auch Isabella bei #184 geschrieben hat:
    "Ich wachte irgendwann mit Herzrasen auf und wusste wenn ich da bleibe werde ich krank. Da mein Herzschlag den Rhytmus des Schalls annimmt."

    Meine Frage ist nun: stimmen bei euch auch BT und Puls überein? Wenn ja, steuert der BT den Herzschlag oder hören wir im Brummton unseren eigenen Puls? Dieses Phänomen ist als eine Form des pulssynchronen Tinnitus bekannt. Man hört verstärkt den eigenen Puls, den man normalerweise ausblenden kann.

    Wie ist eure Wahrnehmung von Puls und Brummton?
    Liebe Grüße und alles Gute für 2018.

  • #196

    Annika (Mittwoch, 20 Dezember 2017 16:53)

    Liebe Mitleidende!
    Ich wohne in Berlin Steglitz (Nahe des Steglitzder Dammes). Seit fast 4 Jahren werde ich von diesem Brummen um mich herum misshandelt. Auffallend ist es, dass es sich in den Wintermonaten intensiviert. Wir hatten die eigene Heizungsanlage in Verdacht, Messungen machen lassen und einen Schalldämpfer installieren lassen.
    Soweit so teuer-der bringt rein garnichts! ich höre die zwei Heizstufen bis oben in den 5. Stock!
    Inwieweit sich das Dröhnen über die Heizungsrohre (somit durch alle Räume) aufbaut konnte mir bislang keiner physikalisch erklären. Es ist als parke ein dröhnender Dampfer auf unserem Dach...
    Ich habe meine Nachbarn befragt, niemand nimmt das Brummen/Dröhnen war. In den unteren Etagen ist es für mich hörbar, jedoch lange nicht so massiv wie bei uns oben. Ich wurde von vielen belächelt, da ich ein Jahr lang eine Bracketts-Spange trug und sie meinten, dass käme davon...
    Nun zum Lachen fand ich das schon lange nicht mehr. Ich bin Mutter einer kleinen Tochter, die Wohnung ist unser Eigentum, also nicht so einfach mal zu wechseln. Und dann kam der Tag an dem ich erfuhr, dass eine Mieterin, 2 Etagen unter uns (selbe Seite) deshalb ausziehen musste. Nach vielen Gesprächen mit ihr über die bisherigen Auswirkungen auf unsere Psyche, etc.(die identisch waren) und der eindeutigen Erkenntnis, dass ich nicht verrückt bin, erfuhr ich, das aufgrund des massiven Brummens die Vormieterin der genannten Wohnung auch bereits auszog.
    Mittlerweile bin ich mit diesem Problem allein auf weiter Flur. Und ich höre das Brummen auch draussen im Garten sowie vor der Haustür. Wir wohnen am höchsten Punkt der Straße. Jeder Schall kann sich also theoretisch bei uns "verfangen". Auf dem Dach gegenüber steht ein Heizhaus, das höre ich nachts brummen und alle möglichen Schornsteine rauschen/dröhnen.
    Wir wollen jetzt noch einmal einen Schallakustiker engagieren und diverse Messungen vornehmen lassen.
    So wie es aussieht müssen wir unser trautes Heim verkaufen udn wegziehen.
    Denn ich habe mittlerweile psychische Probleme, habe das Gefühl zu schwanken, massive Schlafstörungen und einen hohen Blutdruck. Hinzu kommt eine enorme Gereiztheit und das Gefühl durchzudrehen.
    Ich hoffe, dass ich irgendwann frieden finde und meine Ruhe!
    Herzliche Grüße an euch alle,
    Annika

  • #195

    Jana (Sonntag, 17 Dezember 2017 09:45)

    Guten Morgen , ich dachte ich schreibe hier auch mal von meinem Leiden .. ich leide seit 9 Wochen ebfalls unter diesem dröhnen ... gekommen ist es mitten in meinem Burn Out Anfang nach einer zusätzlichen Erkältung .ebenfalls war ich gerade in Behandlung einer Physiotherapie . manchmal brummt es so laut das mein Kopf richtig kribbelt ... ich weine oft ... ich habe schon Neuraltherapie ,Physio,Muskelrelaxans , Akupuntur , war beim Orthopäden , Osteopathen und HNO .. ich nehme auch Antidepressiva .. nach 4 Wochen Einnahme trat das auf ... es ist zum verzweifeln .. komisch ist das das das Brummen aussetzt wenn ein anderes Geräusch auf die Ohren tritt .. wie regelt ihr in dieser Situation euren Alltag .. 1x hatte ich in der Wanne für 10 min Brummtonpause .. ist schon Komisch .. als ob es wirklich mit den Muskeln zu tun hat oder ?

  • #194

    Angelika Rheinland (Montag, 04 Dezember 2017 13:58)

    Liebe Brummer,
    nach Monaten relativer Ruhe und sogar bis zu 3 Tagen völliger Brumm-Stille habe ich gerade einen heftigen "Rückfall". Bin stark erkältet mit Bronchitis, alle Nebenhöhlen sind zu und liege seit 1 Woche zuhause im Bett. Es dröhnt mal wieder heftig! Ist möglicherweise die komplette Hohlraumversiegelung im Kopf und/oder die starken Verspannungen im Nackenbereich.
    Dazu kam noch vor 3 Tagen eine Baustelle nebenan mit Planierraupe und Rüttler, deren Motoren ziemlich genau auf der Brummbär-Frequenz laufen. Jedes Auto mit laufendem Motor nervt zusätzlich. Ich wache wiedermal nachts auf und trage tagsüber meinen Kopfhörer mit Entspannungsmusik oder Rauschen. Interessanterweise funktioniert immer noch ein heißes Bad oder sogar 10 min Wasserdampf inhalieren, um eine - leider nur max. 30 min anhaltende - Besserung des BT zu erzielen. Es hilft auch, dick eingepackt auf dem Balkon oder bei einem kurzen Spaziergang den Kopf auszulüften.
    Wünschte, ich hätte bessere Nachrichten für euch, aber ich möchte nicht nur die Erfolge verkünden, sondern auch die weniger schönen Dinge berichten. Jetzt heißt es durchhalten, denn ich weiß, dass es wieder besser wird! Morgen gehe ich in die Sauna zum Durchwärmen.
    Liebe Grüße

  • #193

    Julia (Freitag, 01 Dezember 2017 15:07)

    Tja, die Ursache.... ich bin Sebastians Meinung, dass hier jeder sagen darf natürlich was er möchte. Als ich das Problem ganz schlimm hatte, habe ich mir geschworen, sollte das je weggehen, dass ich das hier ins Forum schreibe. Sollte meine ganz persönliche Erfahrung auch nur e i n e m da draussen geholfen haben, dann habe ich das Richtige getan. Ich bin wirklich-nur bezogen auf meine Erlebnisse und meinen Körper-überzeugt, dass es ein Halswirbel-Muskel-Sonstwas Problem ist. Als nächstes hätte ich den Rat befolgt und die Wirbel von Dr. Lawall, Berlin, kontrollieren lassen.
    Und jetzt hole ich die Zeit nach, die mir das blöde Ding geklaut hat und beschäftige mich nicht weiter damit.

    Alles Gute,- ich wünschte alle werden wieder fit und wir könnten diese Homepage wegen 'geheilt' schliessen �.
    Lieben Gruss
    Julia

  • #192

    Ramon (Donnerstag, 30 November 2017 02:43)

    Lieber Sebastian,

    dein Argument überzeugt mich nicht so ganz. Es kann ja durchaus sein, dass am Ende eine Frequenz im Bereich von 50 Hz bei den Betroffenen ankommt. Dann kann es wiederum sein, dass der Schalldruckpegel nicht für jeden hoch genug ist, um davon bewusst belästigt zu werden. Geräuschempfindlichkeit ist eine subjektive Empfindung. Dass muss nicht heißen, dass jeder, der ein störendes Geräusch nicht bewusst wahrnimmt, davon nicht beeinträchtigt ist.

    Im von mir verlinkten Beitrag vom WDR kann man sehen, dass der Ton in der Wohnung der Betroffenen mit Geräten meßbar ist.

    Und noch interessant, in diesem Dorf sind es 100 Leute, die es hören, die anderen nicht:

    https://www.welt.de/vermischtes/article151138298/Das-mysterioese-Brummen-von-Steinhoering.html

  • #191

    Sebastian (Mittwoch, 29 November 2017 21:17)

    Lieber Ramon,
    weil es ein weit verbreiteter Irrtum ist, sag ich gleich was dazu: in der Tat ist die Hörschwelle unterschiedlich - aber bei weitem nicht unterschiedlich genug für den Brummton, er liegt bei den meisten Betroffenen in einem Bereich, den quasi jeder hören kann. (55 Hz durchschnittlich, siehe Frequenzanalyse) Mehr dazu hier unter
    https://www.brummtonheilung.de/ph%C3%A4nomen-hum/irrt%C3%BCmer-und-mythen/
    Danke trotzdem für Deinen Beitrag - hier ist der Ort, sich über genau solche Gedanken auszutauschen!
    Herzliche Grüße an Euch alle! Sebastian

  • #190

    Ramon (Mittwoch, 29 November 2017 01:49)

    Liebe Mitleidenden,

    die Ursache ist sehr wahrscheinlich eine externe Quelle, die Infraschall verbreitet. Das heißt Töne im niedrigen Frequenzbereich. Die Hörschwelle ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, daher kann es sein, dass man selbst den Ton wahrnimmt und andere eben nicht.

    Als Schallquellen kommen Wärmepumpen, Klima- und Lüftungsanlagen, Haushaltsgeräte, Heizungsanlagen etc. in Frage. Die Feststellung der Quelle ist leider schwierig.

    Jedenfalls ist der gut gemeinte Rat, man solle es mit Entspannungsübungen probieren, vielleicht symptonlindernd, aber an der Unentspanntheit liegt es eigentlich nicht.

    Hier sind sehr interessante Links zu Seiten von WDR und Umweltbundesamt:

    https://www1.wdr.de/wissen/technik/tieffrequenz-laerm-100.html

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/tieffrequente-geraeusche

  • #189

    Julia (Sonntag, 26 November 2017 00:36)

    Liebe Angelika,

    bei mir hilft folgende Übung, die ich aber nicht nach Anleitung eines Physiotherapeuten mehr mache sondern ich habe sozusagen selbst gemerkt, was mir gut tut. Das Br.... war bei mir links. Also stelle ich mich gerade hin, merke dann erst mal wieder, wie krumm und nach vorne gebeugt ich den ganzen Tag unterwegs war, mache den Arm ganz gerade und von vorne nach hinten.Quasi am Kopf vorbei lasse ich den Arm schwingen. Den Kopf lehne ich ganz langsam ganz weit zu beiden Seiten(Schulter/Ohr). Und vorsichtig nach hinten. Eigentlich nie nach vorne. Die Schultern sollten locker und nach hinten und unten sein. Ehrlich gesagt wars das schon. Es tut mir leid wenn das jetzt nicht allzu hilfreich war für manchen, der noch tief in der Akutphase steckt. Ich habe überlegt was ich noch mache, was nützlich ist, aber es bleibt bei der Zusammentragung die ich hier schon mal reingestellt habe. Ich fühle mit Euch und möchte theoretisch gern konkret helfen, bei mir war es allerdings ein Zusammenspiel. Irgendwo habe ich auch von einem Betroffenen gehört der Biospültabs nimmt statt normalen-hab ich natürlich auch gemacht. Und ich trinke keinen Schluck Rotwein oder Bier seit Monaten mehr, Weisswein ganz selten. Vielleicht ist an dieser Schadstoff-Theorie auch was dran.
    Liebe Grüsse, Julia

  • #188

    Angelika Rheinland (Freitag, 24 November 2017 19:50)

    Liebe Julia,
    super, dass du deinen Brummbären gezähmt hast und weisst, was dir hilft. Bitte sag mal, welche Übungen du genau machst als "Kopfbewegungen, Stretchingübungen und Schulterlockerungen".
    Danke und liebe Grüße!

  • #187

    Julia (Dienstag, 21 November 2017 09:24)

    Huhu Sebastian!! Ich weiß, Du hast super viel zu tun deshalb wollte ich Dich auch nicht lange aufhalten, sondern mich nur mal kurz melden. Es ist schon komisch, sein Leben ohne diese Belastung zu führen und ich bin sehr glücklich und dankbar. Ohne die vielen Tipps von anderen im Netz die sich die Mühe machen, diese weiterzugeben und Deiner tollen Seite hätte ich es nicht geschafft. Die Stille im Ohr/Kopf ist etwas sehr kostbares, das weiß ich mittlerweile. Neulich bin ich etwas leichtsinnig gewesen und habe mit einer Handsäge einen dicken Stamm durchgesägt und dabei immer schräg meine Schulter vorgeschoben mit viel Kraft. Da kam tatsächlich das entsetzlichen Br...... wieder (ich will dieses Wort nie mehr schreiben). Leichte Panik nach Monaten der Ruhe.....!!!! Aber nach ein paar entlastenden Kopfbewegungen, Stretchingübungen und Schulterlockerungen hörte es auf.
    Ich wünsche allen weiterhin das Beste und dass es bei allen irgendwann aufhören möge.
    Dir nochmals danke und alles Liebe
    Julia

  • #186

    Capac (Sonntag, 19 November 2017 17:28)

    Hallo,

    Bin 41 Jahre, Mann, gehe regelmäßig zur Vorsorge und bin eigentlich rundum gesund. Aber seit Nov 2016 höre bzw. hörte ich besonders am rechten Ohr den hier wohl bekannten Brummton. Am Anfang alles probiert, paranoid nach Ursachen gesucht, gesucht nach der "Schallquelle" im Haus, Computer ausgetauscht gegen eine lüfterlose Variante, Lufttrockner abgesteckt etc. Alles irrelevant gewesen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Webseitenbetreiber und das Forum: diese haben mir geholfen erstmal mit der Sache fertig zu werden und nicht komplett an meinem Verstand zu zweifeln weil ich 'hallzuniere' oder so. Entsprechend den Brummton zu akzeptieren gelernt, mein Leben leicht umgestellt, dass ich eben kategorisch nur noch auf der rechten Seite liegend schlafen kann etc und eben den Brummton höre, besonders wenn es ruhig ist. An sich alles nichts Besonderes und hier schon hinlänglich oft beschrieben, und überhaupt nicht der Rede wert, wenn nicht seit etwa Donnerstag letzter Woche der Brummton relativ rückstandslos beseitigt wäre. Und das ist insofern interessant, als mein Leben wirklich absolut immer gleich verläuft, es immer wieder frischen Arbeitsstress gibt ohne Veränderungen, der Brummton relativ lückenlos immer da war, mein Alltag keine Ändernungen kennt und es keine Änderungen in Ernährung, Hobbies, Vitaminen, Zeitplan etc. gibt und gab, bis aus eine. Und die hatte sich letzte Woche zufällig ergeben nachdem Dienstag-Mittwoch so anstrengend war, und ich dann entsprechend schon um 8 Uhr Abends in Bett gekrochen war. Und das war dann viel viel Schlaf. Donnerstag morgen dann plötzlich: Brummton weg. Wenn er nicht immer so konsistent da gewesen wäre, wäre das wohl gar nicht erst aufgefallen. Und dann am Freitag wieder spät ins Bett, entsprechend meiner inneren Uhr wie ein Gesetz um 7 Uhr aufgewacht, Brummton, nocheinmal im Bett geblieben, dann doch wieder eingeschalfen, und wow, Brummton wieder weg. Und zwar komplett weg. Wenn jetzt etwas brummt, dann weil tatsächlich der Kühlschrank am Arbeiten ist. Das ist jetzt noch kein super-langer Beobachtungszeitraum, aber ich werde das weiter verfolgen und wollte es mal anderen Betroffenen mitgeteilt haben, wie das in meinem Fall so eine Lösung zu geben scheint. Nicht, dass man sich nicht auch einfach daran gewöhnen und mit dem Brummton auch einfach zu leben lernen könnte. Aber heute scheibe ich mal von zuhause aus wo es gerade totenstill ist, und das ist wirklich nicht schlecht. Wenn es etwas Neues gibt, melde ich mich wieder. Alles Gute and alle und vielen Dank, euer

    Capac.

  • #185

    Angelika Rheinland (Freitag, 17 November 2017 15:13)

    Hallo Isabella,
    das was du beschreibst klingt nach Geräusch- Überempfindlichkeit (Hyperakusis), die manchmal mit dem Brummton gemeinsam auftritt. Du nimmst ja auf einmal alltägliche Geräusche wahr, die früher auch da waren, die du aber ausblenden konntest. Der Seele und dem Ohr wird alles zuviel und man hört sogar "das Gras wachsen".
    Hyperakusis entsteht vor allem durch Stress oder belastende Emotionen, aber auch durch Probleme im Innenohr oder Nährstoffmangel. Als Behandlung gibts Gesprächstherapie, bei der man lernt, seine Konzentration auf die Umgebungsgeräusche abzuschwächen. Das hat nix damit zu tun, dass man sich selbst weniger sensibel macht. Wir setzen uns ja auch eine Sonnenbrille auf, wenn die Sonne zu sehr scheint oder nehmen Ohrschützer am Presslufthammer.

    So blöd das klingt: am besten hilft bei Brummton und Hyperakusis immer noch Wärme und ausgewogene Entspannung und Bewegung.
    Kümmere dich um dich selbst, statt in der Opferrolle zu versinken, denn die Welt ändert sich nicht. Nur du kannst was tun. Auf dieser Seite und in Sebastians E-Book findest du die besten Tips, die es zum Thema gibt. Einfach ausprobieren. Es funktioniert!
    Liebe Grüße an alle Brummer

  • #184

    Isabella (Dienstag, 07 November 2017 11:37)

    Hallo, ich bin Körperschall schockiert.

    Das erste Mal habe ich es 2016 erlebt. Zuerst dachte ich es sind Nachbarn mit Musik.

    Aber es hat sich über Monate rausgestellt das es sämtliche stärkere Geräte der Nachbarn und meine Geräte verursachen.
    Zudem hört man so auch Waschmaschienen in kleinen Räumen (z. B Abstellraum).
    In dem ersten Haus kam noch eine brummende Nachtstrommanlage hinzu (22 Uhr ... klick...brummmm.....6 Uhr .... klick.. Ruhe).
    Durch einen leeren Kabelschlauch kam das Anfangs direkt in meine Wohnung.
    Das hat damals ein Elektriker raus gefunden und den Schlauch gestopft.

    Ich wachte irgendwann mit Herzrasen auf und wusste wenn ich da bleibe werde ich krank.
    Da mein Herzschlag den Rhytmus des Schalls annimmt.

    Ich habe die Wohnung gekündigt.

    Bin heuer umgezogen und erlebe leider wieder Schallerlebnisse.

    Vor allem durch die Heizgeräte wie Pelletofen oder Speicheröfen.
    Aber auch wieder Waschmaschinen, Geschirrspüler,...
    wenn mein eigener Kühlschrank brummt höre ich im Bad ebenfalls das Schallbrummen.

    Also so lange wie es geht werde ich es überbrücken.
    Mit Ohrstöpsel aus Silikon und Hanftee zum einschlafen.

    Aber da es keine Hilfe gibt kann man nur solange umziehen bis man Glück hat.

    □die Hausverwaltungen sagen...geht uns nix an.
    □die Elektriker haben keinen Plan-da wird man noch als "irre" angeschaut.
    □Polizei kann man sich gleich sparen...was sollen die schon machen.
    □die Nachbarn ansprechen...ja aber nur bei Waschmaschienen. Wenn man rausfinden kann wer.
    Aber bei Öfen, Kühlschrank und Co. Keine Chance.
    Jeder hat das Recht seine Wohnung zu heizen.

    Dazu kommt...jeder der nicht mit Herzrasen aufwacht versteht es nicht unbedingt�.

    Lediglich bei NÖ Energie hatte ich jemand am Telefon der was davon gehört hat - seiner Meinung nach wird der Schall durch zu locker verlegte Elektrokabeln weitergeleitet.

    ✌hoffe es erfindet bald wer einen BrummSTOPP

  • #183

    Ferbig (Mittwoch, 23 August 2017 11:48)

    Hallo liebe Brummern,
    ich bin seit 15 Dezember 2016 leider ein Brummerin. Es hat nach einem Ohrstürz am rechten Ohr gekommen wo immer empfindlicher war. War beim HNO und habe Kortison und Medikamente für die Durchblutung bekommen. Nach ein Paar Monaten Infusion mit Prednisolon und Trental wegen Kreislauf Probleme. Das ist besser gegangen aber dann den Brummen ist wieder da. Zusammen ist ein akuteton Tinnitus der ich kaum merke.

    Ich merke wenn ich entspannt bin, ist es sehr oft weg oder leiser. Meistens ist ein pulsierend Ton. Deswegen habe ich ein Check up durchführen lassen: MRT von Kopf und Herzkreislauf Untersuchung beim Internist, alles in Ordnung.
    Wenn der Ton laut ist, schlafe ich mit einem Bluetooth Kopfhörer und verwende ein App: Resound Relief (Green Wald). Das berühig mich sehr und ich schlafe gut.

    Wie ihr gesagt habt, man soll nie aufgeben und alles probieren.
    Ich nehme 1x/Tag, 80 mg Ginko Preparat, treibe sport seit länger und ich merke das hilf mir super. Stress abbauen ist auch etwas sehr wichtig und nicht immer daran denken.
    Nächstes Monat fang ich mit Ostheophatie Behandlung an. Zurzeit habe von der Krankenkasse 10 Sitzung ( Massage, Ultraschall, Warme Polster und Elektroshock) bekommen.

    Etwas wichtiges: Ich weiss es nicht ob das etwas zu tun hat, aber am rechten Ohr könnte ich nie so gut im Flugzeug der Druckausgleich richtig durchführen. (ich fliege relativ oft). Und der HNO hat mir Timpanometrie durchgeführt und hat festgestellt dass mein Trommelfell immer noch im Spannung war (rechter Ohr). Vielleicht diese OP dass Sebastian im Buch (Heil und Therapie des Brummtons) gemeint hat , kann mir helfen!!!!

    Wer noch etwas fragen möchte, hier ist meine Email: fbignelli@gmail.com

    Danke und Entschuldigung für die deutsche Fehler!!!! Bin Italo/brasilianierin. :))

    Liebe Grüsse an alle!!!

  • #182

    Karl-Heinz (Freitag, 21 April 2017 12:23)

    Hallo Zusammen,

    seit 2012 vernehme auch ich täglich das Brummen., ich wohne in 86845 Großaitingen. Im Radius von 50 km ist das Brummen im gleichen Tonlaut zu hören – sowohl im Haus als auch außerhalb. Die Anlagen im Industriegebiet sowie die Ölbohrungen wurden gestoppt, das Brummen blieb jedoch, daher ist die Ursache ausgeschlossen. Seitdem gab es gesamt drei Momente an dem es plötzlich totenstill war, Balsam für die Ohren. Das Brummen ist demnach auf eine Anlage zurück zu führen, die kurzeitig abgeschaltet worden war. Am 01.01.2017 zwischen 17 und 18 Uhr war es ebenfalls im Radius von 20 km plötzlich totenstill (ich war mit dem Auto unterwegs), Mobilfunk sowie die Stromzufuhr funktionierte nach wie vor. Mittlerweile ist bekannt, dass das Brummen in ganz Süddeutschland zu hören ist. Am Gardasee ist dieser Ton nicht zu hören.

    Viele Grüße,
    Karl-Heinz

  • #181

    Mike (Mittwoch, 08 März 2017 10:28)

    Kann Sebastians Buch dringend empfehlen. Hatte das Glück, seine Vorabversion zu lesen. Wunderheilungen sind natürlich in allen Bereichen eher selten. Aber wer einmal akzeptieren kann, dass das Brummen von innen ( damit meine ich keine medizinischen Probleme im Innenohr) und nicht von außen kommt, hat schon unendlich viel gewonnen. Das dauert natürlich seine Zeit. Da ist Sebastians Buch wirklich eine Hilfe. Dass ich als Brummer natürlich auch noch interessiert bin an möglichen ZUSÄTZLICHEN äußeren Einflüssen, möge man mir verzeihen ;-)
    L.G. Mike

  • #180

    Frank (Donnerstag, 02 März 2017 10:11)

    Mir hilft oft braunes Rauschen auf dem Kopfhörer oder z.B. nur auf einem Ohr ein leiser Sinus-Ton mit 66.67 - 7.83 = 58.84 Hertz. (z.B. mit Android App ToneGen und in der App der Button Custom)

  • #179

    Batian (Dienstag, 14 Februar 2017)

    Als ich plötzlich vom Brummton betroffen war und mich im Internet auf die Suche nach einer Ursache/Heilmöglichkeit begab, fand ich kaum etwas zu auslösenden Substanzen bzw. Schadstoffen. Doch genau das war bei mir der Fall.

    Nachdem ich den Auslöser gefunden und eliminiert hatte, verstummte auch das lästige Brummen im Ohr.

    Das Folgende könnte für Brummton-Geplagte interessant sein, die eine körperliche Ursache ausschließen können, deren Brummton in der Intensität schwankt, auch mal extrem belastend oder erträglich bis kaum wahrnehmbar sein kann und vielleicht sogar mal längere Pausen einlegt. Auf wen das zutrifft, der sollte mal die Inhaltsstoffe seiner Produkte checken mit denen er so in Kontakt kommt und nach „Phenoxyethanol“ Ausschau halten.

    Ich hatte dreimal nacheinander im Abstand mehrerer Wochen das charakteristische andauernde Brummen mit Vibrationsgefühl in einem Ohr. Das erste Mal von unerträglich belastend über erträglich bis komplett weg in einem Zeitraum von ca. 4 Wochen. Das zweite und dritte Mal erträglich bis komplett weg innerhalb ca. 1-2 Wochen. Jedes Mal konnte ich ein bestimmtes Produkt als Auslöser dingfest machen. Jedes Mal verstummte das Ohrbrummen nach Weglassen des Produktes innerhalb 1-2 Wochen vollständig. Die Verbindung zwischen den drei unterschiedlichen Produkten konnte auf eine bestimmte ursächliche Substanz eingegrenzt werden: Phenoxyethanol (wird als Konservierungs-, Desinfektions-, Lösungsmittel oder Duftstoff eingesetzt).

    Fortsetzung in Teil 2

  • #178

    Batian (Dienstag, 14 Februar 2017 11:16)

    Teil 2 (Fortsetzung von Teil 1)

    Auslöser waren:
    1. ein Haargel, das ich bei meiner ersten Brummton-Attacke ahnungslos über 2 Wochen hinweg regelmäßig anwendete
    2. eine andere Marke/Sorte Haargel, das ich nur 1x anwendete
    3. mehrmaliges Anlegen einer neuen, vor dem ersten Gebrauch nicht gewaschenen Küchenschürze aus Baumwolle.

    In beiden Haargels war laut Inhaltsangabe Phenoxyethanol enthalten. Bei den anderen Inhaltstoffen gab es nur teilweise Übereinstimmungen. Aufgrund ihrer Wirkungsweise bzw. durch die Tatsache, dass sie kaum durch die Haut in den Blutkreislauf eindringen können, konnten diese als Verursacher ausgeschlossen werden. Eine Übereinstimmung mit dem 3. Auslöser, der Baumwollschürze, war nur über das Phenoxyethanol möglich, da dieses auch als Textilbehandlungsmittel eingesetzt wird. Das Besondere an Phenoxyethanol ist, dass es bei Hautkontakt sehr leicht, schnell und zu einem hohen Grad über die Haut resorbiert wird.

    Aus Verschiedenen Quellen geht hervor, dass Phenoxyethanol eine neurotoxische Wirkung hat. Man geht jedoch davon aus, dass eine Schädigung nur bei langanhaltender Exposition und/oder bei höheren Dosen eintritt. Eingehend untersucht wurde dies bisher jedoch nicht. D. h. eine neurotoxische bzw. ggf. ototoxische Wirkung einer geringen Dosis auf den menschlichen Organismus ist nicht ausgeschlossen.
    Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/3527600418.mb12299kskd0026/full

    Ich bin selbst nur ein Brummton-Betroffener und medizinisch-pharmazeutischer Laie, deshalb kann ich über den Wirkmechanismus nur spekulieren:
    Da ich bereits auf geringste Mengen dieser Substanz so extrem reagiert habe, wäre eine Art „Stoffwechselstörung“ denkbar, aufgrund dessen das Phenoxyethanol gar nicht bzw. nicht schnell genug abgebaut und das zerstörerische Werk vollbracht wurde.
    Wegen der neurotoxischen Wirkung auf das Zentralnervensystem wäre auch ein Zusammenhang mit Vibrationsgefühlen in verschiedenen Körperbereichen oder anderen Befindlichkeitsstörungen möglich, wie sie bei manchen Betroffenen auftreten.

    Die meisten „normalen“ Menschen vertragen Phenoxyethanol in geringer Menge problemlos, da es üblicherweise relativ schnell verstoffwechselt und als dessen Hauptmetabolit Phenoxyessigsäure wieder ausgeschieden wird.


    Das Fatale ist, dass man mit Phenoxyethanol praktisch überall in Kontakt kommen kann, und eine Aufnahme sehr leicht über die Haut, die Atemluft oder den Mund möglich ist:

    1) Als Konservierungsstoff in Kosmetikprodukten darf der fertigen Mischung bis zu 1% zugesetzt werden. Phenoxyethanol kann in sehr vielen Produkten enthalten sein: Flüssigseifen, Waschlotionen, Shampoos, Bodylotions, Sonnenmilch, Hautcremes, Deodorants, Makeupentferner, Haargel, Haarwasser, Parfums usw.
    Aufgrund der aktuellen Diskussion über die Schädlichkeit der Konservierungsstoffe aus der Parabengruppe, wird als Ersatzstoff in nächster Zeit vermutlich Phenoxyethanol in noch mehr Kosmetikprodukten zu finden sein.

    2) Geschirrreiniger, Weichspüler, Wasch-, Putz-, Reinigungs-, Desinfektions-, Lösemittel und Raumdüfte können ggf. eine sehr viel höhere Konzentration Phenoxyethanol enthalten.

    3) In medizinischen Produkten wie Wund-/Hautdesinfektionsmitteln oder Salben ist ebenfalls eine höhere Konzentration zulässig.

    4) Naturtextilien wie Baum-/Schafwolle können mit Phenoxyethanol als Konservierungsstoff zum Schutz vor Schimmel-, Schädlings- bzw. Mikrobenbefall behandelt sein.

    5) Phenoxyethanol ist auch ein weit verbreitetes Lösungsmittel in Klebstoffen, Lacken, Kühl- und Schmierstoffen und wird als Weichmacher verwendet. Aufgrund des hohen Siedepunktes von 245 °C gilt es per Definition nicht als Lösemittel und darf deshalb auch in Produkten die mit „Lösemittelfrei“ gekennzeichnet sind eingesetzt werden (als Lösemittel im technischen Sinne gelten Substanzen mit einem Siedepunkt unter 200°C). In Innenräumen gast wegen des hohen Siedepunktes Phenoxyethanol über einen sehr langen Zeitraum aus Bodenbelagsklebern und Lacken/Farben etc. aus und belastet die Raumluft. Über diesen Weg kann es sich auch in zuvor nicht belasteten Materialien anreichern.

  • #177

    Angelika Rheinland (Samstag, 04 Februar 2017 12:25)

    Liebe Jutta und andere Brummer,

    ich habe den BT seit 2012 und hatte früher auch extreme Nächte mit LKW im Schädel und meine gesamte linke Seite hat vom Fuß bis zur Schulter innerlich vibriert. Nach mittlerweile 5 Monaten mit Gymnastik und Entspannungsübungen sowie Optimierung Vitamine und Nährstoffe (siehe # 171) ist mein Brummton zur Zeit seit etwa 3 Wochen nur als leichtes Summen zu hören, insbesondere wenn ich auf der Brumm-Seite liege. Ich kann super einschlafe. Es gibt sogar Tage, an denen ich den BT überhaupt nicht höre. Bin dann fast erschrocken und kann die Ruhe kaum glauben!

    Das Gefühl der Vibration auf der linken Seite ist übrigens verschwunden, nachdem ich nach einem Tip meiner Physiotherapeutin beim Orthopäden endlich die Diagnose Piriformis-Syndrom und dementsprechend Physiotherapie bekommen habe. Das heißt, dass der Birnenmuskel (Piriformis) verspannt bzw. verkürzt ist und dadurch am Po und am Bein auf den Ischiasnerv drückt. Dadurch kommt es zu Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühlen an Po, Hüfte und Bein bis zu den Zehen. Auch hier war also Muskelverspannung die Ursache für einen Teil meiner Beschwerden.

    Für mich ist wichtig, dass ich möglichst täglich Entspannungsübungen und Gymnastik mache. Dabei reichen meist 20-30 min völlig aus. Manchmal schüttele ich meinen Körper auch nur locker aus wie bei einem afrikanischen Stammestanz. Sieht lustig aus, hilft mir aber zu entspannen.

    Habe gemerkt, dass ich sehr darauf achten muss, mich im Alltag nicht zu verspannen. Merke immer wieder, dass sich z.B. meine linke Schulter hochzieht, wenn ich eigentlich "entspannt" am Schreibtisch sitze und die linke Hand nicht benutze. Oder spanne die linke Faust an, drehe die linke Hand nach innen oder verkrampfe die linke Schulter, wenn ich "entspannt" sitze oder TV sehe. Sehr oft verspanne ich auch den Unterkiefer, weil ich bei Stress auch tagsüber Probleme "kaue". Checke deshalb jetzt immer mal wieder, ob sich was verkrampft hat und lass dass die Muskeln bewusst entspannen, z.B. Unterkiefer locker lassen oder Arme locker schwingen lassen.

    Ich kann euch allen deshalb nur raten, alles mögliche auszuprobieren, was euch hilft! Wünsche viel Spaß beim Herumzappeln :)

    Liebe Grüße aus dem Rheinland
    Angelika

  • #176

    Jutta (Donnerstag, 02 Februar 2017 14:34)

    Liebe Brummerinnen und Brummer ;-),
    bin seit Sept. '15 betroffen (48 J.). Symptome und Besonderheiten identisch wie bei den meisten anderen. Gehör ist super++ (und das trotz Schwerlastverkehr unterm HNO-Fenster!). Habe auch so einiges ausprobiert. Aber erst durch Progr. Muskelentsp. nach Jacobsen, viel Lockerung ähnlich Angelika "Rheinland", vorsichtige Dehn- u. Kräftigungsübungen v. a. der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur, zusätzlich sanfte Bewegung wie flottes Spazierengehen, einem teuren Citrat-Basentrunk, B-Vitamine etc. konnte ich seit Anfang Oktober aus dem lauten, vibrierenden Tag-und-Nacht-Brummen/Wummern und oft entsetzlichen Dröhnen Stück für Stück ein wesentlich leiseres, bisweilen durchbrochenes Brummeln werden lassen. Hin und wieder kaum noch hörbar. Nervt, im Gegensatz zu meinen anderen Ohrgeräuschen, trotzdem noch, aber ich will nicht undankbar sein (hatte meinem Mann ja schon die Tel.Nr. der Psychiatrie-Notaufnahme gegeben ... !).
    Schwindel und das laute pulssychrone Pochen sind inzwischen erfreulicherweise ganz verschwunden. Aufregung (Ärger) verschlechtert kaum noch. Auch kann ich bis auf Ausnahmen, wenn mich die Psyche mal wieder "heimsucht" und ich ins Depri-Grübeln verfalle, inzwischen gut schlafen (nach wie vor mit Ohropax, das Brummen ist dann aber sehr gedämpft). Noch im Sommer '16 stand ich Nacht für Nacht im Bett und ging alle 20 min die Decke hoch. Einmal habe ich sogar mit den Fäusten gegen die Wand geschlagen, so übel ging's mir.
    Angeregt durch Angelikas und Kerstins Erfahrungen mit Vitamin D (Danke, Kerstin, dass du die Sache auch noch einmal auf den Tisch gebracht hast - und herrlich, dass du den "Kumpel" praktisch los bist!) habe ich mich mal intensiver mit dem Thema befasst (auch bzgl. Muskulatur, Ohrgeräusche usw.) und mich bei einem kundigen Hausarzt aus einer entsprechenden Ärzteliste angemeldet. Da man bei einer Schnellaufsättigung oder zumindest bei höherer Dosierung doch einiges beachten sollte, etwa bzgl. Calcium,- Vitamin K2-Haushalt etc., lasse ich mich lieber beraten. Das Laborergebnis bei meinem angestammten Hausarzt steht noch aus, aber so gut wie alle Symptome sprechen bei mir für ein erhebliches Defizit. Bin mal gespannt, ob sich dann hier auch in Richtung Brummen noch was tut. Ist ja nicht auszuschließen, dass zwar bestimmte Übungen schon viel bewirken können, aber trotzdem fehlt noch der / die letzte(n) Kick(s) (oder nur mehr Zeit?). Melde mich sofort, wenn es etwas Interessantes zu berichten gibt.
    Jetzt noch ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die ihre Erfahrungen mitgeteilt haben! Ganz besonders natürlich an Sebastian, der sich hier eine - pardon - Schweinearbeit macht! MERCI für dein jahrelanges Engagement!!! Sollte ich mal in der Gegend sein, verleihe ich dir das Brummer-Verdienstkreuz 1. Klasse!
    Angelika, wie sieht es denn im Moment bei dir aus? Hat sich dein "Begleiter" noch weiter zurückgezogen? Ich würde mich über eine kurze Antwort sehr freuen.
    Das Beste für uns alle wünscht
    Jutta aus Bayern
    P. S.: Bei Interesse: https://www.tk.de/tk/gesunder-ruecken/entspannung-und-entlastung/trainingsposter-muskeln-entspannen/21574 -> Reihefolge Text und Bild stimmt in meiner Druckversion nicht immer, da muss man selbst strukturieren ... und bei den Kräftigungsübungen gehört die Hand nicht in den Nacken, sondern an den Hinterkopf!

  • #175

    Olli (Montag, 23 Januar 2017 01:01)

    ladet Euch mal das Programm Audio Analyzer von der Seite http://www.sedutec.de herunter.
    Das Programm ist kostenlos.
    Damit könnt ihr alle Frequenzen 10 bis 20 khz sichtbar machen.
    Der dargestellte Bereich läßt sich auch gut einstellen , z.B. 10 Hz bis 250 Hz.
    Am besten mit tablet ohne Lüfter. ( wegen der Eigengeräusche )
    Eventuel auch mit externem Mikrofon.
    Mann wundert sich welche diversen Töne von 10 Hz bis 130 Hz zu sehen sind.

  • #174

    Kerstin (Donnerstag, 12 Januar 2017 19:28)

    Ich gehöre zu den ersten Kommentatoren in diesem so wichtigen Forum und habe mich lange nicht gemeldet. Als das Brummen bei mir anfing Ende 2012 dachte auch ich, dass ich es nicht aushalten würde. So wie viele hier probierte ich alles Mögliche, auch Ostempathie, vom HNO Schulmediziner konnte ich eh nichts mehr erwarten. Auch ließ ich Blutwerte in einer Naturheilpraxis nach Mangelzuständen prüfen und siehe da: auch ich hatte starken Vitamin D-Mangel, was meine damalige Hausärztin wie die letzte Wasserstandsmeldung interessierte. So fing ich selbst an zu substituieren, erst vorsichtig, dann 1000 Einheiten pro Tag. Jetzt bin ich schon lange auf die Wochenkapseln mit 5600 Einheiten umgestiegen. Deshalb interessant, weil andere hier im Forum auch den Vitamin D-Mangel genannt haben. Später nahm ich zum Einschlafen noch ein Ohropax ins Brummohr und die Nacht war erträglich. Das brauche ich schon lange nicht mehr! Ich merke zwar, dass das entsprechende Ohr so einen kleinen Treffer weghat, aber es ist nur noch machmal ein unerhebliches Rauschen, was mich in keiner Weise um den Schlaf bringt. Glaubt an Heilung, verzweifelt nicht (was ich bei einigen hier so lesen kann, denn ich war es auch) und bleibt dran! Auf jeden Fall immer noch großen Dank an Sebastian für seine wertvolle Seite!

  • #173

    Angelika Rheinland (Freitag, 09 Dezember 2016 17:26)

    Lieber Willi,
    die Ursachen für den Brummton sind offenbar vielfältig, und ich denke, dass es eben Leute mit innerer Ursache gibt und Leute so wie du, die sehr sensibel auf Brummtöne von außen reagieren. Ich kann nur für mich sprechen und habe für mich eine (innere) Ursache und die entsprechende Behandlung gefunden. Wenn du die Berichte von Leuten liest, die ihren BT wegbekommen haben, hat es auch da meist mit Muskelverspannungen, Knochen/Gelenkbeschwerden und Verkrampfungen durch Stress zu tun. Offenbar ist diese/meine Form des BT mit innerer Ursache meist gut durch Maßnahmen wie Bewegung, Massage, Wärme etc. zu behandeln.

    Es tut mir Leid, dass du offenbar die andere Form des BT mit äußerer Ursache hast. Ich kann dir und allen anderen Brummern nur raten, mit der Ursachenforschung aufzuhören, wenn du alle offensichtlichen Quellen wie Heizungsanlagen etc. ausgeschlossen hast. Nach 4,5 Jahren leben mit dem BT habe ich aufgehört, nach den Ursachen zu suchen und ich rate auch dringend davon ab, sich zu sehr auf die Diskussion innere oder äußere Ursache zu konzentrieren. Für das tägliche Leben mit dem BT ist es wichtig, Dinge herauszufinden, die einem gut tun, egal was die Ursache ist. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass z.B. Mobilfunk die Ursache ist, wird man den Mobilfunk nicht abschalten. Und wir müssen weiterhin sehen, was wir tun können, um mit dem BT zu leben.

    Wie so oft gilt auch bei dem BT: Probieren geht über studieren. Probiert doch mal aus, ob ihr mit warmen Bädern, Massagen oder gezielter Gymnastik bzw. Muskeltraining eine Verbesserung erzielt oder experimentiert mit Tinnitus-Methoden wie Maskierung durch andere Töne, laute Musik hören, Therapie gegen Hyperakusis, Autogenes Training oder auch Gesprächstherapie. Alles ist besser, als aufgeben und sein Leben nur noch ums Brummen kreisen zu lassen!

    Ich hoffe, dass bald jeder von euch eure ganz persönliche Methode hat, um mit oder trotz BT wieder ein reiches Leben zu führen. Schöne Weihnachtstage an alle Brummer!!

    Angelika Rheinland

  • #172

    Willi Weiss (Montag, 05 Dezember 2016 21:47)

    Liebe Angelika,
    wenn das Brummen "eindeutig aus dem Inneren [kommt]" und mit Muskelverspannungen zu tun haben soll, warum höre ich das nur in meinem Reihenhaus und nicht in einem der anderen Reihenhäuser meiner Nachbarn ??
    Das Brummen kommt eben gerade nicht "aus dem Inneren", sondern mit Ihren bzw. den hier und anderswo veröffentlichten Methoden machen Sie nur die Sensibilität der empfangenden Sensoren kaputt bzw. reduzieren diese. An er Ursache, der Quelle des Brummtons, unbd damit an den gesundheitsgefährdenden Folgen ändert das garnichts.

  • #171

    Angelika Rheinland (Donnerstag, 20 Oktober 2016 16:00)

    Liebe Brummer,
    nach weiteren Experimenten mit Bewegung und Mineralstoffen (siehe #145) habe ich nun eine relativ brummarme Zeit erreicht, die schon 3 Wochen anhält. Das Brummen ist tagsüber meist nicht zu hören und nachts sehr leise. Das Vibrationsgefühl in Beinen und Armen ist nach ca. 2 Monaten "Programm" s.u. verschwunden!

    Bei mir kommt das Brummen eindeutig aus dem Inneren und hat mit Muskelverspannungen zu tun. Neben Verspannungen im Oberarmen, Nacken und Schultern verspannen sich offenbar auch der Kiefer und kleinste Muskeln im Ohr. Die Verspannungen kamen durch eine ungesunde Kombi aus Stress, zu viel Sitzen am Rechner und im Auto und Vitamin- und Nährstoffmangel (Vitamin D, VItamin K, Calcium, Phosphat) durch lange Antibiotika-Therapie, die meine Darmflora massiv gestört hat.

    Hier mein kleines Erfolgsprogramm, das einigen von euch hoffentlich auch hilft:
    - Gymnastik gegen Verspannungen im Oberarm-Schulterbereich (Schulter-Arm-Syndrom), alle Bewegungen langsam 5-10 Mal wiederholen und zwischen den Übungen die Arme locker schwingen lassen; insbesondere Schultern langsam heben und senken, Schultern locker nach vorn und nach hinten kreisen lassen, ausgestreckten Arm langsam groß nach hinten und Vorn kreisen lassen wie eine Windmühle, Kopf nach rechts, links, vorne und hinten drehen bzw. neigen, Arme seitlich mit leichtem Winkel ausstrecken und Hände nach hinten und vorne verdrehen

    - warme Vollbäder oder Duschen, Sauna und Fango oder Hot Stone Massagen gegen meine oft kalten und verspannten Muskeln

    - lasst vom Arzt checken, ob ihr einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel habt! Muskeln brauchen Magnesium, Kalium und Calcium sowie Vitamin D zum richtigen Funktionieren; nach vom Arzt festgestelltem (!) Vitamin D- und K, Calcium- und Phosphatmangel nehme ich mittlerweile täglich 3000 i.E. Vitamin D (rezeptfreie Tabletten 1000 i.E. aus der Apotheke), 600 mg Magnesium (3x 200mg über den Tag verteilt) und nehme über die Nahrung täglich ca. 1000 mg Calcium auf. Ich esse genauso wie vorher, esse aber mehr Gemüse und magere Milchprodukte und trinke gutes Mineralwasser. Bei euch kann es ganz anders aussehen, deshalb bitte erst checken lassen! Hatte im Urlaub 3 Wochen die Einnahme der Vitamine und Co. vergessen und prompt wieder schlimmes Brummen!
    - bei akutem Brummen hilft mir wie Angelika Görlitz auch die Wachskugel im Ohr, aber nicht im Brummohr, sondern im anderen! Höre dann meinen Puls stärker und das lenkt mich vom Brummohr ab. Ich nehme die Ohropax Classic aus Wachs mit der Watte außen. Gibts in Drogeriemärkten oder in der Apotheke.
    Gebt nicht auf! Liebe Grüße Angelika

  • #170

    Mike (Donnerstag, 20 Oktober 2016 11:04)

    Hallo!

    Bin mittlerweile 30 Jahre alt und dieser so genannte Brummton hat bei mir vor einer Woche angefangen; mitten in der Nacht war er auf einmal da.

    Zunächst habe ich natürlich auch erst einmal alles mögliche im Haus nach der Herkunft untersucht; Kühlschrank, diverse Trafos, den Subwoofer, alles elektronische - nichts. Eine hinzugezogene Bekannte saß dann bei mir im Zimmer und meinte auch, absolut "nichts" zu hören. Dann hatte ich die Zahnarztpraxis in Verdacht, die sich in unserem Haus ein Stockwerk über uns befindet - denn tagsüber hört man da so allerlei Brummen, Wummern und von dem Röntgengerät wollen wir gar nicht erst reden ... aber Nachts? An einem Wochenende? Um 3 Uhr in der Früh? Auch meinte/meine ich mir einzubilden, dass mein rechts Ohr vibriert. Oder zumindest sich so anfühlt.

    Ich lag im Bett, ich lag auf dem Sofa, stand in der Dusche, lag in der Badewanne (alles Nachts, um diverse Räumlichkeiten zu testen) - es brummte. Nur im Treppenhaus war es (eventuell auch nur Einbildung) deutlisch leiser.

    Wenn zum Beispiel eine Kehrmaschine die Straße entlang fährt, dann höre ich auf einmal neben dem üblichen, lästigen lauten Geräusch, dass so ein Gefährt nun mal von sich gibt, mittlerweile zusätzlich ein dumpfes Dröhnen.

    "Super!" dachte ich mir. "Jetzt hast du neben deinem 10 Jahre alten leisen rauschen auch noch einen niederfrequentiken Brummton!" Hab schon auf alles und jeden geschimpft und mir dann aus Reflex oder Verzweiflung einfach die Finger in die Ohren gesteckt - und weg war er. Nichts. Nur noch das normale "Rauschen" vom Körper und mein mittlerweile bekannter und nicht als störend wahr genommener Tinnitus.

    Was bei mir den Brummton leiser/komplett aus macht:

    - Finger in die Ohren
    - Den Kopf bewegen
    - Tagsüber "normal meinem Tageswerk" nachgehen

    Seltsam ist, dass ich - wenn ich den Kopf in die unmöglichsten Winkel neige, den Brummton mal weniger, mal mehr wahr nehme.

    Trotzdem bin ich zum HNO, der meinte: "Wetterfühligkeit und eventuell Hals-Nacken-Wirbel"-Irgendwas.

    Seltsam ist nur, dass ich seit Jahren schon auf einem Schlafsofa liege und mich auch noch nie um Massagen und Entspannung gekümmert habe und diesen Ton nicht hatte. Aber ja, während ich diese Zeilen schreibe, habe ich ein richtiggehend ekelhaftes Stechen und Ziehen in meinem Bereich zwischen den Schulterblättern und auch dem Nacken.

    Was ebenfalls seltsam ist:

    - Ich höre verflucht gut. Ehrlich, ich habe ein so dermaßen gutes Gehör, dass ich es höre, wenn bei meinem Mitbewohner der Subwoofer noch eingeschaltet ist, aber nur auf Stand-By läuft.

  • #169

    Doris (Dienstag, 18 Oktober 2016 00:01)

    Hallo Angelika Görlitz,
    kannst du bitte mal schreiben, wo es diese Wachskugeln gibt und wie man die anwendet? Ich habe von der Apotheke auch alles durch probiert - nix hat geholfen. Bei mir geht das Brummen rund um die Uhr seit Juni 2015... Danke! Ich kann auch bald nicht mehr - alles, aber auch alles, was die anderen schon beschreiben, habe ich durch ...

  • #168

    Andreas (Montag, 17 Oktober 2016 17:41)

    hallo
    bei mir brummt es unregelmäßig,aber manchmal bis zu 24 stunden.ich bin nachts auf die straße selbst dort ist es zu vernehmen.der tiefe ton ist dauernd mit unregelmäßiegen kurzen unterbrechungen.
    der ort ist berlin steglitz,steglitzer damm ecke halskestr.
    ich habe dieses brummen nur dort.
    jetzt brummt es gerade,in der letzten woche 2 mal.
    es nervt total und ich bin mir halt zur zeit nicht sicher ob es eine ursache ist die von ausserhalb her rührt.
    liebe grüße andreas

  • #167

    Peter (Montag, 03 Oktober 2016 14:41)

    Ich höre meinen Brummton vor allem abends und nachts, tagsüber weniger. In einer akuten Phase dauert er 1 bis 30 Sek., dann kommen 1 bis 5 Sek. Pause, und es geht wieder von vorn los. Viel Bewegung und Geräusche schwächen ihn ab oder lassen ihn zeitweise verschwinden. Wer hat bei sich Ähnliches beobachtet?

    Orthopädische, neurologische und HNO-Untersuchungen haben bei mir keine Ursache erkennen lassen. Zur Zeit versuche ich es mit Osteopathie und Physiotherapie. Hat jemand Erfahrung mit einer TCM-Behandlung, z.B. Akupunktur?

  • #166

    Angelika Görlitz (Dienstag, 27 September 2016 08:00)

    Hallo, es ist einige Zeit vergangen, seit ich hier geschrieben habe und ich bin im Nachhinein sowas von froh, dass ich diese Seite damals gefunden habe. Ich habe genau wie es hier sehr oft beschrieben wird, erst lokale Ursachen gesucht, sogar die Nachbarn nervös gemacht mit meinen Fragen und verstand einfach nicht, dass niemand diese Brummgeräusche wahr nahm. Ich war irgendwann sogar fest überzeugt, nur noch ein Umzug konnte helfen. Die ersten Wochen nach meinem Umzug war nichts mehr zu hören, dann ging es wieder von vorne los. Und da wurde mir endlich klar, dass es von mir selber kommen muss. Hilfe suchend fand ich dann diese Seite hier und habe über das Lesen festgestellt, dass bei anderen auch oft nur ein Ohr betroffen ist. Und habe dann auch gleich einen Tipp probiert, der mir sofort half. Eine kleine Wachskugel ins linke Ohr stopfen. Alles andere wie Ohropax oder andere Marken, die speziell Hörschutz anbieten, halfen nicht. Die Wachskugel half mir also künftig durch die Nacht und ich schlief endlich wieder mal durch. Die Ernährung habe ich nicht umgestellt. Nur ärztlich festgestellter Vitamin-B12-Mangel mit Tabletten ergänzt.
    Inzwischen brauche ich nachts keine Wachskugel mehr. Der Ton ist nur noch ganz selten und sehr leise im Hintergrund zu vernehmen und zwar nur dann, wenn ich über meine ehrenamtliche Tätigkeit tagsüber zu viel fremde Probleme" auf mich lade". Da ich aber nun weiß, dass es bei mir reine psychische Ursachen sind/waren und ich außerdem weiß, wie ich mir selber helfen kann, ist der fast verschwundene Brummton nicht mehr lebenseinschränkend.
    Ich wünsche allen hier, dass sie ebenfalls irgendwann ähnliche Erfolgserlebnisse schreiben können.
    Und Danke an alle, die mir mit ihren Tipps helfen konnten.

  • #165

    Maria (Dienstag, 30 August 2016 16:05)

    Ergänzend möchte ich noch sagen, dass in meinem Fall der hohe Tinnitus Pfeiffton in den Untersuchungen des Gehörs seinen Abdruck hinterlassen hat ( Einbussen meiner Sinneszellen in genau diesem hohen Frequenzbereich). Der HNO Arzt meinte, das ist ein Tinnitus. Der Brummton auf dem einen Ohr war bei den Hörtests dagegen nicht zu entdecken....der Arzt sagte mir, das dieser Ton durch muskuläre Verspannungen verursacht werden und KEIN Tinnitus ist. Er sprach dann lieber von Ohrgeräuschen. Erklärt hat er mir die Ursache folgendermassen: Die Muskeln verkrampfen und bringen mit ihren Schwingungen das Gewebe und die Knochen zum Vibrieren was dann auf den Hörnerv, der aus dem Schädelknochen austritt, übertragen wird. Somit war auch bei mir der Brummton durch Bewegung und Finger tief ins Ohr stecken unterbrochen, der hohe Tinnitus Pfeiffton nicht! Wie gesagt, versucht mal die Tipps umzusetzen. Wichtig war auch noch, das das Hintergrundgeräusch auf das man sich konzentrieren soll (Musik, Naturgeräusche etc) nicht den zu maskierenden Ton überlagern soll sondern nur so laut sein soll, dass man den störenden Ton noch hört. Sport hat bei mir nicht viel geholfen, da anscheinend die Verkrampfungen dadurch nicht gelöst werden. Es wurde sogar besonders schlimm, wenn ich Übungen für die Muskulatur gemacht habe.

    Liebe Leidensgenossen, versucht es einfach, kostet fast nichts, nur ein bisschen Zeit

  • #164

    Maria (Samstag, 27 August 2016 18:50)

    Das laute Brummen begann vor einem Jahr, (nach einer sehr stressigen Zeit mit OP und Todesfällen in der Familie), dazu bekam ich dann auch noch ein halbes Jahr später einen schrillen, extrem lauten Pfeiffton im anderen Ohr.
    Als das Brummen, meist nachts, begann, ging es mir durch Mark und Bein. Ich bekam sogar Schweissausbrüche und lief nachts in der Nachbarschaft herum um die Quelle des Lärms zu finden. Ich glaubte an einen Motor, der mit seinen wechselnden Drehzahlen, mich um den Schlaf brachte. Abends hatte ich Angst, ins Bett zu gehen.
    Nach einigen, fast schlaflosen Nächten bin ich zum HNO, der mich gründlich untersuchte und sich lange mit mir unterhielt.
    Er gab mir einige Tipps mit auf den Weg. 1.Vermeidung von Stille, ich solle mir nachts einen Zimmerspringbrunnen anschalten ( ich habe dann einen digitalen Bachlauf in youtube gefunden und aufgenommen, so spare ich mir das lästige Reinigen und höre auch keine nervigen Geräusche einer Wasserpumpe.) 2. Autogenes Training vor dem Einschlafen ( ebenfalls zigfach in Youtube zu finden), 3. Zahnschiene, Aufbissschiene, da ich massiv mit den Zähnen knirsche. 4. Muskelentspannung durch verschiedene Techniken. 5. Nicht an die Geräusche denken, sich auf Musik oder andere Töne konzentrieren. 6. Positiv denken und fest daran glauben, das es besser wird.

    Ich habe alles beherzigt und mache täglich Yin Yogaübungen, das sind lange, passiv gehaltene Stellungen. Ich mache es für den Rücken und Faszien.
    UND SIEHE DA, das Wunder ist geschehen - die Ohrgeräusche sind weg!!!! Nur wenn ich extremen Stress habe, kommen sie ein paar Minuten, wie ein mahnendes Echo aus der Vergangenheit auch an meine Seele und meinen Körper zu denken. Ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben und wollte mich in die Psychatrie einweisen lassen...Jetzt habe ich mein Leben und meine Lebensfreude zurück. Vielleicht kann ich mit meiner Erfahrung jemanden helfen

  • #163

    Brummosaurus (Mittwoch, 22 Juni 2016 02:53)

    Seit Jahren vernehme auch ich diesen Brummton, und ich bin mir hundert Prozent sicher, dass es physikalisch ist und keine Einbildung, nämlich aus dem Grund, weil es gestern so stark brummte, dass mein Vater mich aufmerksam machte, ob ich das auch höre, was ich natürlich bestätigte. Es ging von ca. 22.oo Uhr abends und war selbst am Vormittag noch zu vernehmen. Es war so stark, dass man fast wahnsinnig werden kann, wenn es leise ist und man sich ständig drauf konzentriert (oder muss).Hören kann man es sowohl im Keller, als auch unter dem Dachgeschoss, jedoch fiel mir auf, dass es im gekachelten Bad teils noch stärker wahrgenommen wird als in "möbliertem" Raum. Ich gehe stark davon aus, dass die Räume wie ein Resonanzkörper wirken und je kahler sie sind, desto stärker bounced der "Infraschall". Es hört sich tatsächlich an, als wenn ein LKW mit laufendem Motor in der Nähe parken würde, und sich die Vibration des laufenden Wagens ins Gebäude überträgt, was aber natürlich nicht wirklich der Fall ist, aber das ist der beste Vergleich der mir einfällt, da ich das schon erlebt habe, es ist sehr, sehr ähnlich. Wegen des "Resonanzkörpers" haben wir auch versucht ob es leichter wird, wenn man die Fenster oder Türen nach draussen öffnet, aber das brachte garnichts.
    Jemand der bei uns übernachtet hat, hat das Brummen nachts auch gehört und gefragt was das denn wäre? Erklärung konnte ich keine definierte geben, meinte aber, dass es ist definitiv physikalisch erklärt werden kann.

    Heute ist es wieder komplett verschwunden, sehr seltsam.
    Wir wohnen Luftlinie ca. 300-400 Meter von einem Güterbahnhof entfernt und ich vermute sehr stark, dass dieses Dröhnen auch von laufenden Dieselloks von diesem Bahnhof ausgeht, oder von irgend einer anderen Anlage, z. B. "unterirdischer Kompressor" der in dieser Bahngegend auch nachts läuft, zu welchem Zweck auch immer?! Draussen kann ich das Dröhnen nicht wirklich vernehmen, trotzdem liegt über dem Güterbahnhof immer eine etwas "dröhnende" Geräuschkulisse, auch im Freien, und auch nachts. Ich bin mir fast hundert Prozent sicher, dass es sich um Vibrationen handelt, die evtl. Kilometerweit übers Erdreich oder die Luft übertragen werden. Ich kenne ein ähnliches Brummen von schweren Rüttelplatten, wenn irgendwo in der Nähe eine Baustelle ist und das Erdreich nach dem Aufgraben damit verdichtet wird, je grösser bzw. schwerer die Rüttelplatte desto stärker das Brummen das sich im Gebäude aufbauscht.

    Das komische ist jedoch, dass direkt neben unserem Grundstück ein ca. 20 Meter tiefer Wasserkraftwerkkanal entlang läuft, und dieser V-förmig auf ebenfalls 20 Meter Breite die Landschaft "zerschneidet" - Das ist sehr komisch, da dieser Kanal eigentlich durch die Tiefe und V-förmige Breite "das Bahnhofsgelände" sozusagen wie ein "tiefes Tal" komplett von unserem Grundstück abtrennt und man meinen möchte es könnte sich da kaum eine Vibration durch so ein weites Tal und über einen halben Kilometer weit entfernt übertragen ?!?
    Womöglich ist aber genau das der Grund warum man das Brummen so stark vernimmt, da sich dieser "Kanal" ebenfalls wie ein Resonanzkörper verhalten kann und das noch verstärkt?!? Oft ist es ja so, dass es in Flusstälern auch "hallt" wenn man dort etwas laut ruft, oftmals sogar mit leichtem Echo. Das Dröhnen könnte sich also ebenfalls dort extrem verstärken und dann auf der Gegenüberseite weiter wandern, womöglich sogar das Kanal-Tal entlang! Wie eine Infra-Schallwelle die den Kanal entlang läuft? Vielleicht hat der Kanal sehr viel damit zu tun, er könnte evtl. auch Schallwellen aus der Luft durch die V-Form bündeln und verstärken bzw. weitergeben, wer weiss.

    Mir fiel auf, dass auf fast allen Punkten die auf der "Brummkarte" eingetragen wurden in der Nähe Eisenbahnlinien nahe liegen... womöglich hat es generell mit Eisenbahnstrecken und Übertragung von Vibrationen der schweren Züge zu tun? Im Gästebuch denke ich auch gelesen zu haben, dass jemand das in der Nähe eines Wasserkanals/Dieselschiffes wahrgenommen hat... das wäre ja ähnlich.

    Womöglich hört man es in Gebäuden ohne Keller weniger als in Gebäuden mit Keller, wenn die Vibration aus der Erde kommt... da Kellerwände evtl. wie Schallabnehmer in der Erde wirken können und das über Körperschall die Wände hoch bis in obere Stockwerke gelangt.

    Oder es sind doch die Aliens die mit riesigen unsichtbaren Raumschiffen Nachts über unsere Köpfe hinwegfliegen... wie bei den "Phoenix Ufo Sichtungen" die hunderte von Menschen gesehen haben sollen... ;-) Keiner weiss es.

  • #162

    Moine (Samstag, 18 Juni 2016 17:18)

    In meiner alten Wohnung hörte ich dieses Brummen. Es war nicht von Anfang an da. Ich ging davon aus, der Mieter unter mir hat ein Aquarium oder einen Nachtspeicherofen oder so. Das Geräusch brummte nur nachts, wenn ich den Kopf auf dem Kopfkissen hatte, dann war es stärker, wenn ich ihn hob, war es schwächer. Ich dachte, das Aquarium oder was auch immer steht an der Wand und der Ton wird durch die Wände nach oben über den Boden ins Bett geleitet.
    Jetzt bin ich umgezogen, nur 1 km weiter und das Brummen ist immer noch da. Nachts, wenn ich das Fenster öffne, höre ich es draußen nicht, es ist nur im Haus. Und wirklich nur nachts, wenn ich mich tagsüber ins Bett lege, vibriert es nicht..
    Von Anfang an hatte ich irgendwie den Flughafen im Verdacht.

  • #161

    Kai (Montag, 06 Juni 2016 08:19)

    Ich habe seit Januar 2016 das Ohrenbrummen und seit etwa 2 Jahren einen Tinnitus im linken Ohr. An den Tinnitus habe ich mich gut gewöhnt, das Brummen seit Anfang diesen Jahres war dann aber auf jeden Fall wieder eine neue...Herausforderung. Ich versuche immer noch herauszufinden, wann ich das Brummen nachts bekomme und wann nicht. Ich war auch schon bei meiner HNO-Ärztin (die meinte mein Gehör wäre einwandfrei) und beim Osteopathen (das Rumgeknacke fand ich eher unheimlich und hat auch nicht geholfen). Mittlerweile bin ich mir relativ sicher, dass es mit meinem Kiefer zusammenhängt, und dann nachts auftaucht, wenn ich tagsüber angespannt/konzentriert am Rechner gesessen habe (was leider fast täglich ist). Wenn diese Situation nicht auftaucht geht der Ton weg und zwar komplett. Letzte Woche erst war ich im Urlaub und seit 2-3 Tagen kommt das Brummen wieder.
    Was ich auch herausgefunden habe, aber wohl keine richtige Lösung ist - nach einem lauten Konzert ist das Brummen erstmal 2-3 Tage komplett weg.

    Mittlerweile sehe ich das ganze aber recht gelassen, und das hilft wohl am meisten.

  • #160

    Nadja (Mittwoch, 01 Juni 2016 18:15)

    Hallo an alle Mitleidenden,

    was ich hier lese macht mir Angst. Muss ich jetzt damit leben?
    Seit knapp über einem Jahr wohne ich in Witten in einer Souterrain Wohung. Gartenseite ebenerdig, 1/3 der Wohnung im Erdreich. Erst hörte ich es im Herbst 2015 für 2 Wochen. Als der Terror vorbei war hatte ich bis zum Frühling Ruhe. Dann gings wieder los. Jetzt hört es seit Wochen nicht auf. Wie hier manche Menschen das Brummen beschreiben, dem stimme ich nur zu. Sehr tief, immer nachts, hört sich an wie ein Propellerflugezeug oder wie die Lichtschwärter von Star Wars, pulsiert.... es macht wahnsinnig. Auch mit Ohropax komme ich nicht zur Ruhe, da sich das Brummen aus dem Erdreich wohl irgendwie auf das Möbiliar und somit dann weiter in den Körper überträgt.

    Anfangs lief ich im Haus durch die Räume und versuchte die Quelle zu lokalisieren. Aber weder im Heizungskeller noch in der Waschküche konnte ich fündig werden. Auch wenn ich das Haus dann nachts verlasse, um es hören, gibt es meist zu viele Nebengeräusche um es zu lokalisieren.

    Wir haben eine Drainage um's Haus, dafür befindet sich unter einem Betondeckel eine Pumpe. Ein Nachbar hat mit mir den Deckel entfernt und wir haben die Pumpe angemacht, aber die "schnurrt" leiser als meine Katze, also konnte ich das ausschließen. Der Hausverwalter konnte sich dieses Problem auch nicht erklären und sagte mir, es würden sich sonst
    unter dem Haus keine weiteren Maschinen oder sonstiges befinden, von denen er wüsste.

    Auch die Nachbarn der Häuser nebenan fragte ich bereits, ob sie eine unterirdische Anlage hätten. Keine weiß Rat.

    Seit einiger Zeit führe ich so eine Art Buch. Ich schreibe mir die Uhrzeit auf, wann es beginnt, ob es regnet oder trocken ist. Leider finde ich kein Muster. Mal ist es trocken, mal regnet es, mal fängt es um 3.00h an, mal um 4.30h. Vor 3 Tagen, was es komischerweise gar nicht, die letzten Nächte dann wieder regelmäßig.

    Überlege, ob ich ausziehen soll.

    Gesten habe ich an sämtliche Ämter der Stadt geschrieben ob man nicht prüfen könnte, ob hier irgendwo was im Boden ist.
    Heute finde ich diese Seite....

    Liebe Grüße an alle Brumm-Leidensgenossen & wünsche uns allen, dass es irgendwann aufhört.
    Nadja

  • #159

    Viola (Freitag, 20 Mai 2016 22:54)

    Hallo an alle, aber besonders an Sören (131),

    ich wohne in der Venne, also nicht weit weg, und höre seit 2 1/2 Jahren den Brummton: Im Winter deutlich lauter, im Sommer manchmal gar nicht, unter Umständen aber dann doch, wenn ich drauf achte. So ist es natürlich gut zu ertragen, im Winter hilft dann am Besten der Finger im linken Ohr - rechts höre ich das offenbar überhaupt nicht. Das erklärt auch, daß es nicht ortbar ist und von überall zu kommen scheint. Je nach Lautstärke hörte ich zu Beginn einen Ton, der in unregelmäßigen Abständen unterbrochen wurde, was es dann schwer macht, ihn auszublenden. Als der Ton dann mal lauter war, merkte ich, daß es gar keine Unterbrechung war, sondern ein leiseres Brummen. Jetzt fallen mir die Lautstärkeunterschiede nicht mehr so auf - ich versuche möglichst wenig dran zu denken, nachdem ich am Anfang mir echt Mühe gegeben hatte, der Ursache auf die Spur zu kommen. Wir haben ein Einfamilienhaus auf dem Lande: auch das Ausschalten der kompletten Stromversorgung brachte keinen Unterschied, so daß ich mir dann sicher war, daß die Quelle nicht im Haus ist. Im Haus ist es aber lauter als draußen, wo es fast nie zu hören ist, außer es ist ganz laut. Ich war dann mal durch den Garten gewandert - es war überall gleich laut (leise, und nicht mehr hörbar, wenn ein Auto vorbeifuhr oder der Wind gerade sehr in die Bäume fuhr), drinnen erheblich lauter. Wenn es laut war, aber nicht so laut, daß ich es bei geöffnetem Fenster oder gar draußen noch hören konnte, konnte ich es aber in unseren Autos, sobald die Tür geschlossen war, wieder hören. Es muß irgendwie durch Resonanz verstärkt werden oder wird leicht durch Natur-Hintergrundrauschen überdeckt. Ich hatte immer die Idee, nachts mal mit dem Auto loszufahren, an verschiedenen Orten den Motor abzustellen und zu schauen, ob es irgendwo lauter oder leiser wird, um die Quelle zu orten. Aber bislang gab es noch keine dazu geeignete Nacht. Ich hatte auch schon die Idee, wenn der Ton laut ist, mal in anderen Häusern zu lauschen, ob ich es da auch hören kann - habe ich aber noch nicht umgesetzt - die meisten werden da gar kein Verständnis für haben. Irgendwie habe ich immer die Vorstellung, es müßte eine Bohrung sein. Ein Motor, der dauerhaft läuft?? Wie ein Bohrhammer, der beim Auftreffen auf den Beton lauter brummt als wenn man die Arbeit kurz unterbricht, um woanders anzusetzen, der Motor in dieser Zeit aber weiterläuft. Wenn der Nachbar Gülle pumpt, klingt es auch ähnlich, ist aber deutlich unterscheidbar. Oder die Schiffe auf dem Kanal, der Dieselmotor hat eine Ähnlichkeit, ist aber nur ähnlich und keinesfalls die Ursache. Da es nachts deutlich lauter wird, ist wohl eher nicht der Straßenverkehr dafür verantwortlich zu machen. Im Moment ist es kein Problem für mich, ich kann ohne Gehörschutzbügel schlafen, bin nur ganz zufällig über diese Seite gestoßen, was doch eine Genugtuung ist, wenn man Leidensgefährten findet. Nach wie vor würde mich natürlich die Ursache sehr interessieren. Daß ich den Ton links höre und nicht rechts ist leicht erklärlich, da das linke Ohr deutlich besser hören kann. Und ja, ein Tag nach Sylvester ein Tag ohne Brummton, der im Winter doch sehr stört - eine Erleichterung. Und die Idee, jetzt systematisch mit Krach sein Gehör zu verderben, kam mir auch schon ... Wenn ich an anderen Orten war, habe ich den Ton noch nie gehört. Einen Zusammenhang mit Streß kann ich nicht herstellen. Aber wenn ich zufällig dann, wenn der Ton sehr laut ist, Kopfschmerzen habe, verstärkt es den Kopfschmerz sehr, aber auch nur, wenn ich nicht den Finger im linken Ohr habe. Ich schildere das alles so deutlich, da ich den Eindruck gewonnen habe, daß es bei verschiedenen Personen unterschiedliche Ursachen sind. Aber bei uns könnte es ja vielleicht die gleiche sein - wegen der räumlichen Nähe. Falls Du mich kontaktieren willst, findest Du meine Homepage unter meinem Namen in Verbindung mit dem Nachnamen Heins. Mein Ton klingt übrigens ungefähr so wie das zweitunterste E auf dem Klavier; laut Wikipedia entspricht das dann wohl der Frequenz von 82,4069 Hz. Im Moment höre ich ihn leise und dauerhaft, ohne Unterbrechungen. Wenn ich den Kopf schüttel, hat das keine Auswirkung. Wenn ich einen Ton auf dem Klavier angeschlagen habe, dauert es ein paar Sekunden, bis ich den Brummton wieder höre. Vielleicht ähnlich, wie wenn man nachts die Taschenlampe ausmacht: dann dauert es auch etwas, bis man wieder was sehen kann.

    Herzlichsten Dank an den Betreiber dieser Seite!!!

    Beste Grüße an alle Leidensgenossen

  • #158

    Thomas (Mittwoch, 18 Mai 2016 11:45)

    Hallo Ihr da. Darf mich jetzt wohl auch zu den Brummern zählen ...
    Seit vorgestern Nacht habe ich ein Brummen auf dem rechten Ohr, das ich nicht so recht einsortieren konnte bzw. immernoch nicht kann. Bei mir ist es aber ganz anders als der hier vielbeschriebene Dieselmotor. Eher wie das Geräusch eines Propellerflugzeug in grosser Höhe, dass der Wind mal mehr, mal weniger herträgt. In so gut wie jedem Kriegsfilm hört man das Geräusch, wenn die Bomber nahen. Bin nachts im ganzen Haus rumgelaufen, ob es irgendwo stärker oder schwächer wird. Fehlanzeige. Im doch recht stillen Zimmer, wenn der Rechner (Lüfter/Festplatten) vor sich hin rauscht, ist absolut nix zu hören, aber sobald ich ins Bad gehe, kommt das Brummen. Immer die selbe Frequenz, eben nur mal mehr oder weniger intensiv. Nicht lauter oder leiser ! Es ist auch ein klein wenig, als würde es im Ohr vibrieren, ein wattebauschähnlicher Druck bis hin zu fast unmerklichen Vibrationen. Kommt auch nicht direkt von ausserhalb, eher im Ohr selbst. Den Finger-im-Ohr-Trick kann ich nicht direkt bestätigen, da das Brummen dafür noch? zu leise ist. Schnelle Kopfbewegung funktioniert, aber das Brummen kommt recht schnell wieder. Anmerken möchte ich noch, dass ich gelegentlich auch einen normalen Tinnitus auf zwei verschiedenen, aber deutlich höheren Frequenzen habe, der aber recht schnell wieder verschwindet. Meist Sekundensache bis zu vielleicht halber Minute. (die verschiedenen Frequenzen nicht gleichzeitig, mal so und mal so )
    Aber das Brummen kommt recht zuverlässig, wenn ich in ganz stiller Umgebung bin.
    Bin dann recht schnell via Suchmaschine auf die Seite hier gestossen. Noch würde ich das Brummen eher als Phänomen statt als Problem ansehen, aber es ist deutlich verschieden vom Tinnitus. Der pfeift absolut gleichmässig ohne Druck oder Vibratioen, bis es verschwindet. Das Brummen variiert irgendwie in der Intensität.

    Grüsse in die Runde, Thomas

  • #157

    Schmitt Rolf (Samstag, 23 April 2016 21:30)

    Hallo,

    im SWR lief aktuell eine Sendungen über tiefe Brummtöne.
    Ich höre diesen Brummton auch. Viele Jahre habe ich selbst nach einer Lösung gesucht.
    Beispiel:
    - Basslautsprecher bei Nachbarn
    - Bodenschallwellen durch Züge
    - Nachts laufende LKW-Motoren um die Kühlung im Hänger zu sichern.
    - Heizungsanlagen
    - Tiefbrunnen
    - Flugverkehr
    Kurzum, ich konnte letztendlich alles ausschließen.

    Während der Suche habe ich folgendes als Fakten zusammengestellt:
    1. Der Brummton war nur bei Wind aus dem Südwesten zu hören.
    2. Er war nur Nachts bei Ruhe zu hören.
    3. Der Brummton hat ab und zu unterschiedlich lange Unterbrechungen.
    4. Er erinnert an einen entfernt, ruckelnd laufenden Dieselmotor.

    Dadurch hatte ich letztendlich die Autobahn in Verdacht.
    Die A5 ist auch Nachts stark befahren. Es gibt aber auch einige Momente in denen kein Fahrzeug fährt.
    Da ich die Fahrzeuge die die Autobahn befahren in einer Entfernung von ca. 500m auch sehen kann, habe
    ich festgestellt das der Brummton sich zeitlich leicht verzögert mit den sichtbaren Fahrzeugen synchron verhält.
    Nach kurzem Nachdenken über die Fahrzeuggeschwindigkeit von Norden kommender Fahrzeuge und
    Schallgeschwindigkeit ergab sich dass die Schallquelle in rund 1,0 km - 2,0km Entfernung in südwestlicher
    Richtung bei der Autobahn zu finden sein müsste. In dieser Richtung liegt in ca. 1,5km Entfernung eine
    Autobahnbrücke.

    Das brachte mich auf die Idee die Autobahnbrücke als Ursache zu sehen. Nach einer Besichtigung vor Ort war
    es mir sofort klar. Ein Fahrzeug fährt auf die Brücke, es gibt ein kurzes lautes Auffahrgeräusch dann eine
    Brumm-Vibration bis das Fahrzeug die Brücke verlässt. Der bei mir zu Hause ankommende extrem tiefe
    Brummton war vor Ort nicht als direkt als einen Basston zu hören. Aber das hörbare Geräusch war von
    seiner Musikart exakt gleich.

    Dafür habe ich für mich die folgende Erklärung gefunden:
    Die Autobahnbrücke ist auf beiden Seiten auf Gummi und Metalllagern gelagert. In der Mitte steht ein gelagerter Pfeiler.
    Damit hängt die Brücke baugleich wie die Membran eines Basslautsprechers frei in der Luft. (Siehe Anhang)
    Die Brücke verhält sich demnach wie ein Basslautsprecher. Sie hat alle erforderlichen Komponenten. Sie erzeugt, erregt durch Fahrzeuge extrem tiefe Töne die sich über mehrere Kilometer weit verbreiten. Auch in Richtung Himmel. Diese Schallwellen werden vom Wind bis zu mir getragen. Da die Brücke bei uns ungefähr in Südwest Richtung liegt, ist der Brummton in der Nacht nur bei Wind aus dieser Richtung laut hörbar.

    Da ich jetzt weiß woher dieser Brummton kommt, ist er für mich erträglicher geworden. Die Suche nach der
    Ursache hat aufgehört. Meine Ausführungen können natürlich nicht jeden Brummton erklären, aber einige mit Sicherheit. Betroffene Menschen können nur hoffen dass die Bauingenieure dieses "Membranschwingungsverhalten" von Brücken zukünfig beim Bau berücksichtigen.

    Ich hoffe, dass ich etwas zur Lösung beitragen konnte.

  • #156

    Miriam (Donnerstag, 21 April 2016 17:25)

    Ein Hallo aus der Schweiz,

    Zu Beginn des Brummens war es etwa 2002. ich lebte damals etwa 8km ausserhalb Basel. Dachte, es sei ein Sportflugzeug, das über das Haus fliegt, bis ich mich fragte, warum das Flugzeug noch immer über dem Haus kreiste (mitten in der Nacht). Dann habe ich gemerkt, dass es in meinem Kopf ist. Gab Unterbrüche, aber über die Jahre wurde es immer durchgehender. Habe den Brummton nun gute 10 Jahre permanent im Kopf. Unterbricht machmal bei Kopfbewegungen oder Geräuscheinflüssen, setzt aber gleich wieder ein. Ich kann gut damit umgehen, schlafe bestens, weil ich mich weigere, dass es mir den Schlaf raubt. Aber seit etwa 6 Monaten stelle ich fest, dass ich er generell noch lauter geworden ist und komme jetzt an den Punkt, wo er mich jetzt langsam wirklich stört. Wie gesagt, ich kann sehr gut damit umgehen, blende es einfach aus. Aber es wird mir langsam zu viel. Gehe das nächstens mal an. Hoffe, wir finden die Lösung dazu, Freunde.

  • #155

    Daniel (Dienstag, 12 April 2016 22:05)

    Es wird bei jedem anders sein. Ich kann nur sagen, dass ich nach längerer Zeit den Brummton überhaupt erst als solchen bewusst bemerkt hatte und dann monatelang über Maschinentöne etc. rätselte.
    In einer deutlich stilleren Wohngegend angekommen, ging ich der Frage verstärkt nach. Ich nehme nicht an, dass das Ausschalten meines WLANs und eines Radioweckers nebst Lampe per Steckleiste neben dem Bett die Besserung brachte. Kurzzeitige Erleichterung, vielleicht auch langsame Besserung oder einen Beitrag dazu, brachte Ohrenlüften mit zugekniffener Nase.
    Als beste Maßnahme scheint mir jedoch Stressabbau mit ausreichend bis viel Schlaf zu sein, vermutlich auch Stille. Einige der plausibelsten medizinischen Erklärungen sind ja Verspannungen und feinste Vibrationen in Hals, Kiefer und Ohren. Es ist deshalb auch richtig, das teilweise die angenehme akustische Ablenkung durch einen gewissen Geräuschpegel wie Radio und Musik natürlich auch abhilft, sogar eine gewisse positive Nachwirkung in der Stille hat.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Vielzahl dieser Störungen auf vielfältige Stressphänomene zurückzuführen sind. Wer sie für ein paar Wochen bewusst stark reduziert, kann vielleicht eine Linderung spüren.
    Wenn bei mir solche Empfindungen derzeit auftauchen, sind sie schon deutlich abgeschwächt. Die Hoffnung sollte man also wohl nicht aufgeben.

  • #154

    Angelika Rheinland (Donnerstag, 31 März 2016 13:45)

    Hallo Sonny Robert,
    dein Bericht hat mich sehr berührt, weil ich dasselbe durchgemacht habe wie du. Am Anfang in der Akut-Phase vor 4 Jahren war es auch sehr schlimm. Mir hat damals sehr geholfen, mit einem Stirnband mit eingebauten Lautsprechern zu schlafen (bin auch Seitenschläfer). Die gibt es bei den gängigen Internet-Anbietern unter Suchworten "Stirnband mit Lautsprecher" mit Kabel oder Bluetooth. Lass die Finger von den sehr billigen ab 15 Euro; hatte schnell Kabelbruch! Konnte am besten schlafen, wenn ich in der Endlosschleife das Geräusch aus der Kabine eines fliegenden Flugzeugs abgespielt habe. Kann man runterladen als jet-60-low.mp3 unter https://ccrma.stanford.edu/~dattorro/Tin/tin.html. Nutze dieses Rauschen auch noch heute tagsüber, wenn mal wieder schlimm ist.
    Ich hoffe das hilft dir!
    Liebe Grüße an alle Brummer

  • #153

    René (Donnerstag, 31 März 2016 10:23)

    Hallo zs,
    alleine die Tatsache, dass ich diese Seite gefunden habe, hat meinen Zustand schon etwas verbessert, wenngleich das "Brummen" dadurch nicht verschwunden ist, allerdings hilft es zu sehen, dass es ein bekanntes Symptom ist und ich nicht der Einzigste bin. Ich habe gleich Termine beim Osteopathen vereinbart und erhoffe mir hier Linderung. Mir fällt übrigens auf, dass das Geräusch beim Zähneputzen mit der Ultraschallbürste verschwindet, wobei das ja nicht die Lösung sein kann. ICH WÜNSCHE EUCH ALLES GUTE !

  • #152

    Sonny Robert (Mittwoch, 30 März 2016 00:52)

    ich mag nicht mehr :-( das brummen im ohr ist pervers ;-( ich habe seid ca 10-12 jahre tinitus, doch seid das brummen dazu kam (seid ca 6 monate) ist das leben eher schlecht als recht, bin beim hno in behandlung, bekommen hab ich was zum beruhigen, was natüröich nicht hilft, auch meine hausärztin hab ich mein problem vorgelegt, ich bekam harmlose schlaftabletten, die natürlich auch nicht helfen, das einizige was hilft, den finger aufs ohr, ja toll, das ist sehr unbequem genauso wie das kopfschütteln, das ist doch auf dauer nicht lebendswert, bin mal wieder,wie fast jeden tag dem abgrund sehr nah :-( ja lautes fernseher hilft genauso wie lautes radio, doch blöd wenn der partner früh rausmuß, kopfhörer simd schlecht, weil ich nur auf der seite schlafen kann, irgendwann ... ! beim zahnarzt bin ich auch in behandlung, oh was war ich voll hoffnung das vielleicht der backenzahn der lange eine entzündung hatte, gezogen wurde, das der vielleicht grund fürs brummen war, fehlanzeige, zahn ist raus, problem behalten :-( ich hab so die schn.... voll :-( ; DANKE , das ich mich hier auskotzen durfte UND SORRY an die, denen mein text zu lang ist :( bin eher schreibfaul, aber ich halte den scheiss nicht mehr all zu lange aus :-( FRAGE wenn doch der finger auf dem ohr hilft, gibt es da nicht eine möglichkeit nen finger von mir abzuschneiden und den ins ohr reinzuoperieren ?? nicht lachen, die frage ist mein voller ernst ... über ernstgemeinte antwort würde ich mich freuen, mit traurigen gruß sonny ....

    ter.an.tel@hotmail.de