Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 475
  • #475

    Jane (Donnerstag, 21 Mai 2020 00:12)

    Hallo Maga,

    Ich hab es immer mal mehr mal weniger. Eine richtig BT freie Phase hatte ich jetzt leider länger schon nicht mehr. Ich dachte erst, dass es immer weniger wird mit immer längeren Pausen, aber an sich seit Corona los ging hat es sich nun eingependelt auf so einem Niveau wo es gerade so erträglich ist. Richtig Ruhe hab ich aber selten. Es grummelt halt immer so leise im Hintergrund, abends mehr als tagsüber. Morgens meist Ruhe. Ich habe keine Erklärungen mehr, je länger ich das hab desto willkürlicher erscheint mir der Ton.

    Sorry dass ich da keine hoffnungsvollen News bieten kann.

    @Paula: ist es bei dir denn weg?

    Lg
    Jane

  • #474

    Paula (Mittwoch, 13 Mai 2020 10:09)

    Hello :) ich habe auch mit diesem Brummton im rechten Ohr immer wieder zu tun. Bei mir kommt es durch Stress und Knirschen der Zähne. Ich massiere aktiv meine rechte , besonders den Unterkiefer und mache Dehnübungen nach Helga Pohl. ( es gibt auch auf Youtube Videos)
    Physiotherapie und Osteopathie haben Natur Dauer nicht geholfen, nur kurze Phasen der Besserung. Kommt zu Ruhe und versucht zu meditieren.

  • #473

    Maga (Mittwoch, 06 Mai 2020 15:18)

    Hallo Angelika,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung.
    Bei mir hat es direkt nach der Zahnbehandlung angefangen... Könnte sein, dass mein Zahnarzt zu viel Anästhesie
    gespritzt hat. Es ging mir in den letzten Wochen sehr schlecht, aber jetzt mittlerweile geht es mir zumindest vom seelischen Zustand her etwas besser. Aber meiner Meinung nach gibt es dafür gibt es nur eine einzige Erklärung: Stress+innere Konflikte. Geht es Dir jetzt wieder besser?

    Was ist eigentlich mit Jessy und Jane? Wie gehts Euch?

  • #472

    Kj (Dienstag, 05 Mai 2020 12:41)

    Hallo zusammen, was ihr alle dringend ausprobieren solltet, ist mehr den Fokus auf eure Brustmuskulatur zu legen. Der Brummton verschlechtert sich ja bekanntlich durch längere Fehlhaltung ( Computer, Couch, u.s.w.).. und dadurch treten Verspannungen im Hals und Kieferbereich auf die wohl hauptverantwortlich fürs Brummen ist. Da aber auch die Brustmuskulatur bei vielen verkürzt ist und dadurch erst Verspannungen im Nacken, Kiefer und Schulter entstehen ,wäre es ein Versuch wert, durch mehrmaliges dehnen am Tag die Verkürzung zu beheben und vielleicht verbessert sich dann auch euer Brummton.

    Viel Erfolg und alles gute für euch!
    Klaus

  • #471

    Angelika Rheinland (Samstag, 02 Mai 2020 09:43)

    Hallo Maga,
    verzerrte Stimmen habe ich zeitweise auch gehört, als ich in der akuten Brummphase war. Es wurde schlimmer, wenn ich über Kopf gearbeitet habe, z.B. beim Gardinen aufhängen. Das verzerrte Hören hat aufgehört, nachdem ein Osteopath meinen Halswirbel Atlas eingerenkt hat und ich anschließend Physiotherapie hatte. Die Muskeln im Hals- und Nackenbereich waren stark verkrampft und haben bei mir das verzerrte Hören und den Brummton verursacht. Seit der Brummton weg ist, hatte ich auch keine Verzerrungen oder andere Hörprobleme mehr. Der BT geht immer nur wieder los, wenn ich mich gehen lasse (siehe Beitrag #456).

    Wenn du bei dir eine Depression oder depressive Verdtimmung vermutest, solltest du mit deinem Hausarzt oder einem Nervenarzt sprechen oder eine Telefon Hotline Depression anrufen. Bitte verlasst euch bei Depressionen nicht auf Internet Meinungen oder Online Tests. Holt euch Hilfe bei den Profis.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #470

    Maga (Freitag, 01 Mai 2020 21:17)

    Hallo alle zusammen...

    Könnte mir bitte jemand weiterhelfen?

    Ab und zu mal hören sich die Stimmen bei mir verzerrt an. Ist das Normal? Es rauscht gelegentlich auch im linken Ohr....
    - Könnte eine Depression/Depressive Verstimmung dafür verantwortlich sein?

  • #469

    Galing (Donnerstag, 30 April 2020 09:42)

    Hallo. Ich würde mich gerne kurz vorstellen. Ich bin eine 34 jährige Frau und habe seit ca. 4 Wochen das Brummen im Ohr. Anfangs dachte ich noch das eine Erkältung im Anmarsch wäre. Irgendwann waren die Geräusche so laut dass ich zum HNO bin . Mit meinem ohr wäre alles gut. Der zweite HNO bestätigte das auch. Ich bin dann total verheult auf meinem Sofa gesessen und fing das Beten an. Dann kam mir die Eingebung zum Orthopäden zu gehen, dieser verschrieb mir KG für den Hals. Nach nur einer Sitzung waren die Geräusche für fast zwei Tage verschwunden. Nach der nächsten KG wieder für 2 Tage weg. Danach blieben sie, aber wurden leiser. Ich habe dann einen dritten HNO aufgesucht. Diese stellte fest dass meine Nebenhöhlen sehr zu sind und ich wirklich einen kleinen Hörsturz hatte. ( ich habe das nicht Mal gemerkt). Sie machte daraufhin einen pricktest. Ich reagierte auf alles. Allergien in ohne Ende. Kann das auf die Ohren schlagen?!
    Sie nahm mir auch Blut ab. Um intensiver zu testen.
    Ich habe ein abschwellendes Kortison Nasenspray bekommen. Ob es wirkt werde ich noch abwarten müssen. Bin noch am Anfang.Jeden Abend mache ich jetzt eine Nasendusche mit Meersalz. Das Brummen bleibt, aber wird wieder leiser.
    Ich denke es gibt den Faktor Psyche ( komm zur Ruh. Schau dir dein Leben an, mach Qi Gong, yoga. Malen.spaziergänge ect. )Und auch das Körperliche.
    Ich habe gelesen dass das Ohr mit der Niere zusammen hängt und diese ist für das Thema Angst zuständig. Vielleicht unterstützt ein Nierentee. Ich werde es ausprobieren.
    Ich habe begonnen meinen Blutdruck zu beobachten.
    Heute ist er bei 91 zu 57. Wooow. Lebt man da noch?
    Ich werde das ganze Mal einige Zeit verfolgen. Niedriger Blutdruck soll ja auch Ohrengeräusche verursachen.
    Bleibt am Ball. Schaut auf euch. Gebt euren Körper eurer Seele mehr liebe und nehmt euch die Zeit dafür.

    Alles Liebe Galing

  • #468

    Maria (Mittwoch, 22 April 2020 10:57)

    Ich hatte eine sehr schwere Tinnitus-Migräne-Aura entwickelt. Inklusive Hyperakusis. Diese Diagnose habe ich mir selbst im Internet zusammengesucht, denn meine Hausärztin war ratlos Hier kommt meine persönliche Geschichte:
    URSACHE
    - Am Ende des Jahres war ich ziemlich erschöpft, konnte aber leider keine Erholung finden, da mich nachts Nachbarn störten. Sie hörten zwar nicht mega laut Musik oder TV, aber ich hörte die Bässe auf meinem Kopfkissen und konnte so weder einschlafen noch schlafen.
    - Ich habe über 1-2 Monate bei den Nachbarn beschwert und auch den Vermieter eingeschaltet, da die beiden „nachtaktiven“ Nachbarn weiterhin Musik hörten und ich auf meinem Kopfkissen immer rhythmische Bässe hörte. Ich war wahnsinnig angespannt, lief nachts mehrmals im Haus und auf den Balkon, um zu überprüfen, ob ich bei den Nachbarn Licht sehe und ich mir das nicht einbilde.
    - Alles in allem war ich dadurch noch mehr gestresst und ängstigte mich schon vor der Nacht
    - Daraufhin eine Tinnitus-Migräne-Aura gebildet; d.h., die Nachbarn waren nach mehrfacher Aufforderung tatsächlich ruhig, aber ich habe diese Bässe oder diese rhythmischen Töne weiterhin gehört (!), nicht nur auf meinem Kopfkissen, sondern inzwischen überall in geschlossenen Räumen – unglaublich.
    - Auch für mich gilt: "Charakteristisch ist, dass Betroffene anfangs der Überzeugung sind, dass von außen jemand/etwas massiv störend, bedrohlich und verletzend in ihre Privatsphäre eindringt, was sie als Einschränkung der Lebensqualität empfinden." Wikipedia, Brummtonphänomen.
    SYMPTOME
    - Zuerst hörte ich die Bässe der Musik nur auf dem Kopfkissen, aber nachher hörte ich diese rhythmischen Tieftöne überall in geschlossenen Räumen
    - Diese Töne wurden mit der Zeit immer stärker, ich hatte ein richtiges rhythmisches Hämmern gehört, nicht nur nachts, sondern auch tagsüber in Räumen
    - Nach Recherche im Internet konnte auch definieren: kein klassischer Tinnitus, weil auch ich den Test gemacht hatte: Finger ins Ohr stecken und Ohren bedecken mit den Händen führten zum Stillstand des Hämmerns
    - Zu diesem Dauer-Hämmern, das ich extern wahrgenommen habe, habe ich generell Geräusche verstärkt wahrgenommen. Auf der Suche nach der Störquelle kamen diese hämmernden Geräusche ganz deutlich aus den Fensterritzen!! Ich konnte mich gar nicht mehr in Fenster-Nähe aufhalten. Krise! Alles, was aus den Fensterritzen hörte, war sehr stark und laut!! Als ob ein Ohr-Filter eingerissen wäre und ich jetzt alles hören kann.
    - Am Tiefpunkt dieser Krise, ca. 2 Monate nach erstem Erscheinen, habe ich meine Matratze in den Flur gezogen, weit weg von Fenstern. Aber das war nicht besser, denn über den Fußboden hörte ich ALLE möglichen Geräusche und ich hatte das Gefühl, dass ich im Flur sogar einen „Funk-Kanal“ hören konnte. Es war ein Albtraum, mir ging es richtig schlecht, konnte nachts überhaupt nicht schlafen seit 2 Monaten. Ich war total am Ende, quälende Geräusche non-stop – so kann man nicht weiterleben und funktionieren. Es war die Hölle. Ich war kurz davor im Sitzen zu schlafen, um nicht die hämmernden Geräusche „aus meinem Kopfkissen“ zu hören.
    HEILUNG
    - Meine Hausärztin hat mich 2 Wochen krankgeschrieben. Ich bin zu meiner Schwester gefahren, weil ich in meiner Wohnung ja überall Geräusche wahrnahm und Angst vor den Nachbarn und der Nachtruhe hatte.
    - Bei meiner Schwester hörte ich dann in jedem Raum auch Geräusche, aber ANDERE. Das fanden wir schon mal gut, weil die Geräusche externe Ursache zu haben schienen.
    - Und tatsächlich, es wurde von Tag zu Tag besser. Als ich nach 2 Wochen zurück in meine Wohnung kam, bemerkte ich, dass die hämmernden Geräusche TIEFER waren und die rhythmischen Schläge LANGSAMER. Wie ein Gummiband, das sich ausleiert. Die Schläge und Rhythmik waren nicht so kräftig und störend. Das erinnerte mich an meine Migräne-Aura, bei der ich manchmal so ein Flimmern im Gesichtsfeld habe, so eine Art Öl-Fleck, der aber wandert und nach 30 Minuten verschwindet.
    - So war es dann auch bei meiner Tinnitus-Aura: Meine Geräusche wanderten auch "nach unten". Von Tag zu Tag wurde der Ton tiefer und nicht mehr so quälend, ich konnte sogar schlafen. Irgendwann war es kein Ton mehr, sondern nur noch VIBRATION und Rhythmik, die ich über das Ohr spürte.
    - Jetzt, 4 Monate später, ist noch ein bisschen Vibration und Rhythmik da, aber alles im grünen Bereich nicht mehr quälend.
    Ich will Euch Mut machen: Bei mir ist diese Tinnitus-Migräne-Aura von selbst weggegangen bzw. hat sich verbessert. Ortswechsel und Ruhe waren für mich die beste Medizin. Und ganz ehrlich: Ich träume von einem eigenen Häuschen ohne Nachbarn…dass man nicht Geräusche oder Musik mithören muss…dass man einfach Stille und Erholung haben kann in einer lauten Welt.
    Alles Liebe und gute Heilung wünscht Euch allen Maria

  • #467

    Maga (Mittwoch, 15 April 2020 11:42)

    Liebe Antje,

    vielen herzlichen Dank für die Unterstützung... Ich melde mich sobald was neues gibt.

    Lg
    Maga

  • #466

    Antje Potsdam (Sonntag, 12 April 2020 20:27)

    Lieber Maga,

    diese Angst hatte ich und viele andere hier im Chat auch. Aber ich kann dir versichern, dass es wieder besser wird. Ich hatte auch verschiedene Töne im Hoch und Tiefbereich.
    Ich war die Töne schon so gut wie los. Leider kam dann viel privater Stress und die Töne kamen etwas zurück. Aber diesmal bin ich ruhiger, weil ich weiß, dass sie auch wieder gehen werden. Es dauert eben nur seine Zeit.
    Vielleicht denkst du mal darüber nach, ob es vor deiner Zahnbehandlung schon Dinge in deinem Leben gab, mit denen du nicht zufrieden warst, oder die dich belastet haben.
    Ich habe auch mit einem Ostheopaten angefangen. Das hat mir sehr gut getan.
    Ganz wichtig sind gerade bei Ängsten die Entspannungsübungen nach Jacobsen. Darauf schwören hier viele. Ließ Dir mal weiter hinten die Empfehlungen von Jutta und Angelika Rheinland durch. Die beiden sind geheilt und haben viel Erfahrungen beschrieben.

    Lass den Kopf nicht hängen.
    Alles Gute
    Antje

  • #465

    Maga (Samstag, 11 April 2020 19:30)

    Liebe Antje,

    vielen Dank für Deine netten Worte. Ich verfalle langsam in eine Depression... Jetzt neben dem Brumton höre ich noch einen anderen Dauerton (120-150 HZ) und habe Angst, dass es nie wieder weg geht... Ich bin so verzweifelt. Habe am Donnerstag einen Termin bei einem ostheopathen... hoffentlich bringt das was...

    Lg Grüße
    Maga

  • #464

    Antje Potsdam (Samstag, 11 April 2020 18:32)

    Lieber Maga,

    da Du ja selbst von Verspannungen sprichst, denke ich, dass Du da auch Deinen Weg der Heilung finden wirst.
    Gib ganz viel Wärme auf die Muskulatur, entspanne Dich und versuche ruhig zu bleiben.
    Versuche zu erkennen, ob Du Dich selbst im Tagesverlauf verspannst.
    Vielleicht helfen Dir auch Lockerungsübungen.
    Hier im Chat haben viele Menschen ihre Methoden beschrieben, den Brummton loszuwerden.
    Zu einem Tiefton kannst Du auf YouTube mal „Zwangsneurotiker“ googeln.

    Alles Gute
    Antje

  • #463

    Antje Potsdam (Freitag, 10 April 2020 10:50)

    Liebe Jane,

    danke für Deine Antwort. Das Buch werde ich mir mal anschauen.
    Ja, ich habe dieses Fieprauschen mit dem BT zusammen bekommen. Allerdings ist es auch schon leiser geworden.
    Im Moment mache ich die Dinge wieder öfter, die mir früher sehr geholfen haben.
    Gymnastik, YinYoga, Wärme und viel Entspannung. Und wie Angelika mal geschrieben hat „ Wie ist meine Körperhaltung in unbewussten Situationen?“.... und jetzt erst ist mir aufgefallen, dass ich auf ganz merkwürdige Weise meinen Kopf nach vorne oben schiebe.
    Das vielleicht über Jahre... verkürzt schön die Halsmuskeln.
    Der BT ist auch wieder etwas leiser geworden.
    Dazu ist für mich die Corona Zeit gut. Irgendwie zur Ruhe kommen.
    Ich wünsche Dir liebe Jane und allen BTlern
    ein ruhiges Osterfest.

    LG Antje

  • #462

    Maga (Freitag, 10 April 2020 10:45)

    habe ausßerdem folgende Smyptome:

    - Tiefton Hyperkausis
    - Mein rechtes Ohr ist zu
    - Laut HNO kein Hörsturz

    Als Hobbyringer musste ich natürlich meinen Nacken tranieren... Vllcht hängt das auch damit zusammen.

  • #461

    Maga (Freitag, 10 April 2020 10:40)

    Hallo mal alle zusammen....

    Hatte seit 2-3 Wochen diesen komischen Brummton im rechten Ohr gehabt.
    - Finger ins Ohr stecken (wird sehr leiser)
    - Kopf hin und her drehen (verschwindet und kommt nach 1-2 Sek wieder).
    - 2-3 Tage ist der Tag und danach verschwindet er für paar Stunden. Diesen Ton habe ich genau einen Tag nach der Wurzelbehandlung bekommen... Ich saß sehr verkrampft. Nachts war mein Nacken bzw. rechte Kopfseite und Schulter eingeschlafen (hatte zuvor nie etwas ähnliches gehabt)... und jetzt, 3 Wochen später bin ich wieder irgendwie in einer falschen Position eingeschlafen und meine 3 Finger waren taub und statt einen Brummton höre ich jetzt einen Hochfrequententon.... Könnte es tatsächlich an HWS/Atlas liegen? Bin 28 und ratlos....... Für eine Unterstützung wäre ich ecuh sehr dankbar....

  • #460

    Jane (Donnerstag, 09 April 2020 21:51)

    Liebe Angelika,

    vielen Dank fürs Daumendrücken - es hat geholfen :) Ich hatte mir letzte Woche ein paar Tage frei genommen, und die Zeit für mich genutzt mal durchzuatmen, und in der Corona-Krise anzukommen. Nach 2-3 Tagen ging der BT dann plötzlich wieder... seitdem ist wieder Ruhe, also eine Woche jetzt ca.

    Das Fieprauschen ist noch da, aber viel leiser. Und zwar bin ich seit 2 Monaten in einem TCM Zentrum in Behandlung, und bekomme da Akupunktur. Keine Ahnung ob es das ist, oder die Folge dessen dass der BT halt immer öfter weg ist, aber ich habe das Fieprauschen selten noch so dass es mich stört. Davor war es manchmal wirklich laut, und auch lauter als meine Umgebung. Jetzt gab es in den letzten Wochen durchaus Momente, wo ich gar nix hatte. Also weder BT, noch Fiepen. Einfach Ruhe. Herrlich!

    Du hast das wohl auch?
    Ich hoffe ebenfalls, das es dir bald wieder besser geht. Ich kann dir für nach einer Trennung das Buch "heile dein Herz" von Louise Hay empfehlen. Es hat mir mal sehr geholfen, ich empfehle es auch oft meinen Klienten.

    Liebe Grüße
    Jane

  • #459

    Seni (Montag, 06 April 2020 22:29)

    Ich hatte das auch. Monatelang. Sobald ich auf das Protest des Hauses trat, war der Brummton da. Habe Nächte lang gegoogelt. Da hat jemand einen Tipp geschrieben. Der Schädel ist ein Resonanzkörper. Man soll beide Hände mit der Innenfläche hinter die Ohren fest drücken, sodass die Finger sich in der Mitte treffen. Das hat bei mir gut funktioniert. Zum Glück. Ich war kurz vor dem Wahnsinn.

  • #458

    Antje Potsdam (Sonntag, 05 April 2020 20:56)

    Liebe Jane,

    ich drücke Dir die Daumen, dass es schnell wieder ruhiger für Dich wird.
    Corona macht vielen Menschen Angst. Eine innere Unruhe und eine höhere Anspannung ist da sicher unvermeidlich.
    Mich würde da noch etwas anderes interessieren...
    Du hattest doch auch mal von einem Fieprauschen geschrieben. Ist das eigentlich mit dem BT zusammen weggegangen?

    Bleib schön gesund
    Alle anderen Mitleser und BTler natürlich auch.

    LG Antje

  • #457

    Tom (Mittwoch, 01 April 2020 02:52)

    Hallo, ich melde mich auch mal wieder. Bei mir zieht sich das jetzt auch schon über ein Jahr. Mal ist es etwas besser, mal schlechter. Mittlerweile hab ich mich schon etwas daran gewöhnt, aber ist immer noch nervig ohne Ende.
    Vor kurzem hab ich jedoch eine zufällige "Entdeckung" gemacht und vielleicht kann das jemand erklären. Ich war mit paar Kumpels trinken und das nicht zu knapp. Nachmittag ist unsere Tour gestartet und ca. 12 Stunden später bin ich k.o. ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen natürlich mit extrem Kater aufgewacht, aber absolut brummfrei. Den ganzen Tag, bis abends nicht ein Ton. Erst am nächsten Tag abends kam langsam das Brummen zurück. Was hat also die Tour bzw. der Alkohol bewirkt, dass ich komplett brummfrei war für etwa 48 Stunden?

  • #456

    Angelika Rheinland (Sonntag, 29 März 2020 20:30)

    Ihr Lieben,

    Habe am 9. März 2 Jahre brummfrei gefeiert (siehe Bericht unter Heilung & Therapie). Bei mir waren die Auslöser verspannte Muskeln, schlechte seelische Verfassung, zu wenig Bewegung und schlechte Haltungsgewohnheiten.

    Jetzt mit Home Office und zuhause bleiben kommen leider wieder die schlechten Angewohnheiten durch und der Brummbär meldet sich langsam zurück. Muss wieder mehr Pausen vom Schreibtisch machen und damit aufhören, ab nachmittags nur noch vor der Glotze zu sitzen oder am Rechner zu daddeln. Habe auch das Handy wieder viel zu lang in der linken Hand (Rechtshänderin). Meine Schultern, Nacken, Hals und Kiefermuskeln sind wieder verspannt, habe Druck auf dem linken Ohr (= Brummseite). Höre nachts wieder mehr meinen Herzschlag und die linke Seite ist von Hüfte bis Fuß verspannt.

    Komme mir richtig blöd vor, weil ich die Auslöser eigentlich gut kenne! Schluss damit: Werde meinen Schweinehund in den Hintern treten und mich wieder auf Entspannung und Bewegung konzentrieren. Das wird den Brummbären wieder besänftigen. Hier meine Massnahmen: alle 30 min aufstehen, Fenster auf und Schultern und Nacken bewegen. Oder 10 min aufs Minitrampilin. Oder 10 min nach Lieblingsmusik tanzen, aber mit Kopfhörer um die Nachbarn nicht zu stressen! Abends Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. War eben warm Baden und der Brummbär ist nicht mehr zu hören.

    Also nicht aufgeben! Findet eure Tricks zur Muskelentspannung und achtet auf eure Haltung. Jetzt haben viele von uns die Gelegenheit und Zeit, sich um die Brumm-Baustellen zu kümmern. �

    Liebe Grüße und locker bleiben/werden.
    Angelika Rheinland

  • #455

    Jane (Sonntag, 29 März 2020 13:47)

    Hi in die Runde,

    unfassbar, aber seit ich hier geschrieben habe brummt es bei mir seit Tagen wieder durchgängig. Da ich das vom November (ca 1 Woche) und vom Januar (auch ca. 1 Woche) schon kenne, hoffe ich jetzt mal, dass sich das bald wieder legt und meine mir mittlerweile vertrautere Ruhe wieder einkehrt. Bin allerdings echt mal wieder ratlos, der BT erscheint mir aktuell willkürlicher denn je.

    Liebe Antje Potsdam, eine Trennung ist natürlich immer schmerzhaft und psychisch belastend, da ist es fast zu erwarten (leider) dass es wieder brummt. Für mich ist die psych. Komponente das eindeutigste Merkmal des BT, ich vermute mich stresst diese Corona Situation aktuell so unterschwellig, dass es deshalb brummt.

    Ich hoffe einfach nur dass der BT die Tage wieder aufhört. Das Gute ist: mit etwas Erfahrung dreht man nicht mehr durch, ich ertrags mit Fassung und kann trotzdem gut schlafen. Man wird also mit jeder Runde besser. Kann nur hoffen, dass der Trend der sich abzeichnet (immer längere freie Phasen, erste war 5 Wochen, jetzt die 2. waren schon 10 Wochen) so bleibt, und die BT Phasen einfach immer weniger werden...

    Alles Gute euch allen
    Jane

  • #454

    Antje Potsdam (Freitag, 27 März 2020 19:33)

    Hallo liebe Leute,

    bei mir brummt es seit ein paar Tagen wieder heftiger. Ich bin gerade frisch getrennt und sehr angespannt.
    Habe viele schwere Dinge getragen und die Seele leidet auch.
    Ich hoffe aber in der kommenden Zeit zur Ruhe zu kommen.
    Dann wird der BT hoffentlich wieder leiser.
    Bleibt gesund und liebe Grüße

    Antje Potsdam

  • #453

    Stefan (Montag, 23 März 2020 23:10)

    Hallo zusammen
    Ich bin seit längerem wider Brummton frei.
    Ich denke dieser Brummton ist keine psychische sondern eine rein körperliche Sache. Hier noch ein paar Tips was mir genützt hat.

    - Es könnte ein Talgpfropfen im Gehörgang sein, der das Trommelfeld verklebt und dadurch falsche impulse ins Gehör sendet
    - Der Atlas oder der 2 Halswirbel könnte verschoben sein.
    - Starke Verspannungen am Rücken könnte der Grund sein
    - Elektrosmoke ( W-lan) Steckdosen elektrische Geräte könnte der Grund sein
    - Magnetische Spannungen ( Magnet Schmuck , Uhr oder ähnliches) könnte der Grund sein

    Probierts es aus, vielleicht bewirkt es etwas. Bei mir hats genützt

    LG

  • #452

    Jane (Samstag, 21 März 2020 10:28)

    Hallo zusammen,

    Dachte ich lasse auch mal wieder was von mir hören. Also mein BT ist größtenteils weg, wenn er da ist super leise und nur kurz, weil er mich einfach weder ängstigt noch sonderlich stresst.

    Was ich aber durchaus bestätigen kann, ist die Sache mit dem Luftdruck: seit Wochen beobachte ich das jetzt, und kann klar sagen: je höher der Luftdruck, desto lauter das Brummen. Also ab 1020 wird es bei mir hörbar. Zum Glück leise, aber es korreliert eindeutig.

    Macht somit auch Sinn mit den Beobachtungen, dass viele im Winter (=kalte Luft = höherer Druck) und eher abends und nachts (=Abkühlung = steigender Druck) den BT hören als im Sommer und tagsüber. Das erklärt auch die vermeintliche Willkür des Auftretens, bzw das viele Leute an den selben Ohren gleichzeutig beobachten, dass der Ton kommt und geht. Nur die Schlussfolgerung, dass das bedeutet dass irgendwelche Maschinen da an/abgestellt werden ist falsch, sondern der Luftdruck hat sich einfach verändert.

    Das YouTube Video unten ist dazu sehr gut. Jetzt müsste man nur noch rausfinden, wo der Luftdruck aufs Trommelfell wirkt, um da den Grund zu finden wo der Ton erzeugt wird. Haben wir hier Hörakustiker?

    LG
    Jane

  • #451

    Jonny (Donnerstag, 27 Februar 2020 09:59)

    Bestätigung luftdruck
    Wanderung vor kurzem auf madeira in verschiedenen Höhenlagen, auf und ab vom Volumen.
    Mfg

  • #450

    Milo (Mittwoch, 26 Februar 2020 10:42)

    Hallo zusammen,

    vorweg, ich bin sehr froh, auf dieses Seite gestoßen zu sein. Sie hat mir ein ewiges Suchen nach Grund und Ursachen erspart. Ich bin erst seit ganz kurzer Zeit betroffen. Genauer gesagt seit dem 14.02.2020. Erlebt habe ich das Übliche. Ich lege mich Freitag nacht ins Bett und denke, wo kommt denn das Brummen und Dröhnen her? Es ist im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Ich schlafe die erste Nacht nicht, die zweite, die dritte ... kaufe mir alle Arten von Gehörschutz und ein Stethoskop. Nichts nutzt. Ich streife morgens um halb drei um meinen Block, kann das Geräusch aber nicht lokalisieren. Ich frage drei Nachbarn, die alle nichts hören. Ich verzweifle und schlafe kaum noch und verzweifle an mir selber.

    Vorgestern habe ich nun den Brummton gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen. Ich habe es bis nachts um halb eins gelesen. Und mit einem Mal wurde mir schlagartig klar, was passiert sein könnte oder sogar muss. Drauf gekommen bin ich, weil einige Foristen hier von dem guten Erfolg mit Physio an der HWS im Bereich 1. und 2. Halswirbel berichtet haben. Da wurde mir klar, dass ich an dem Freitag, an dem es nachts angefangen hat, zu einer Thaimassage war. Sie hat sehr intensiv den Nacken am Schädelansatz, den Kiefer- und Gesichtsbereich "bearbeitet." Ich hatte noch Tage danach dort schmerzhafte Stellen. Dabei muss sie gehörig was durcheinandergebracht haben und diesen "Tinnitus" hervorgerufen haben. Ob es zutrifft, weiß ich nicht, aber es die einzige Erklärung, die stimmig ist.

    Zum Glück hatte ich vorgestern schon wieder eine brummtonfreie Nacht. Heute war wieder nichts so gut, aber erträglicher. Ich habe am Montag einen Termin bei meiner Physio gemacht und habe beschlossen, schwimmen zu gehen. Zum HNO gehe ich sicherheitshalber. Ich denke, ich werde es in den Griff bekommen.

    Dank und Grüße an alle Foristen für ihre Beschreibungen, Hinweise und Therapievorschläge. Das hat mir geholfen, innerhalb kürzester Zeit Klarheit zu bekommen.

    Milo

  • #449

    beckman (Dienstag, 25 Februar 2020 09:55)

    Hallo Antje, hallo David,
    Danke für die Rückmeldungen. Ich meditiere meist morgens (Glück der Selbstständigkeit) zwischen 10 und 11 Uhr, aber die Zeit ist meines Erachtens nicht so wichtig. Wichtig ist vor allem ein ruhiger Raum, in dem man sich wohl fühlt und nicht gestört wird. Dann setze ich mich hin, lenke mich durch 5 Minuten durch lesen ab, um vom Alltag wegzukommen. Dann hole ich 3 mal tief Luft, langsam natürlich und lenke meine Aufmerksamkeit nur auf das Atmen. Hört sich einfach an? Ist aber echte Geduldsarbeit, jedenfalls in den ersten 2 Wochen. Von geführten Meditationen halte ich nichts, da wieder Geräusche von außen, Medienkonsum. Einfach mal Abschalten und nichts tun und nichts "hören".
    Es ist natürlich nicht ganz einfach mit einem Brummton im Ohr, das erfordert zunächst noch mehr Mühe. Aber es hat sich echt gelohnt! Dran bleiben! In Büchern über Gelassenheitstrainig oder Stressreduktion kann man die einfache Atemmeditation auch nachlesen.
    Die Meditation ist nicht nur zum Runterkommen oder Erfrischen da. Sie kann nach einer Zeit des Praktizierens eine gute Reflexion über das eigene Leben sein. Man sieht sich plötzlich von außen. Einmal hatte ich das Erlebnis, dass sich ein guter Freund um mich kümmert und sich um mich sorgen wollte. Er wollte mein bester Freund sein. Plötzlich erkannte ich mich selbst als besten Freund - ein unglaubliches Erlebnis!
    Ich glaube auch, dass die meisten Brummer auch hochsensible Persönlichkeiten sind. In diese Richtung auch mal denken und sich akzeptieren.
    Ich wünsche Euch ALLEN alles Gute und vieeeel Ruhe und grenzt Euch ab, sagt öfters NEIN. Ganz wichtig.
    Liebe Grüße
    beckman

  • #448

    David (Sonntag, 23 Februar 2020 10:32)

    Hallo Beckmann,

    kannst du uns sagen, wie das tägliche Meditieren bei dir genau aussieht? Sind es geführte Meditationen? Wie gelingt es dir, den Brummton dabei zu ignorieren?

    Einen schönen Sonntag!

  • #447

    Antje Potsdam (Samstag, 15 Februar 2020 14:11)

    Liebe/r Beckmann,

    da gehe ich mit Dir absolut mit. Genau so eine für mich schwerwiegende Erfahrung habe ich vor dem akuten Beginn des BT gemacht.
    Nein sagen, mich abzugrenzen und das dann auch für gut und richtig für mich zu empfinden, ist mir sooo schwergefallen. Seit dem ich es immer besser kann und auch praktiziere, ist es als wenn ich ganz laut ja zu mir und meinen Bedürfnissen sage und das fühlt sich echt gut an. Ich meditiere auch täglich und mein BT den ich nur noch manchmal höre spielt in meinem Leben kaum noch eine Rolle. Aber es hat ein ganzes Jahr gedauert....

    Bleibt dran Leute. Es wird wieder.

    Liebe Grüße
    Antje Potsdam

  • #446

    beckman (Donnerstag, 13 Februar 2020 09:14)

    Liebe Brummer,
    nach langem Suchen der Ursachen, HNO, Neurologe, Chiropraktiker etc., pp. bin ich der festen Überzeugung, dass der Brummton eine psychische Ursache hat. Ein echt wichtiger Satz auf Wikipedia zum Brummtonphänomen hat mich sehr nachdenklich gemacht:
    "Charakteristisch ist, dass Betroffene anfangs der Überzeugung sind, dass von außen jemand/etwas massiv störend, bedrohlich und verletzend in ihre Privatsphäre eindringt, was sie als Einschränkung der Lebensqualität empfinden." Wikipedia, Brummtonphänomen.
    Für mich heißt das ganz konkret, dass ich mich abgrenzen muss. Privatsphäre aufbauen, die nicht gestört werden darf. Ich brauche einen Raum nur für mich. Dabei ist Raum nicht nur physisch, sondern auch und vor allem psychisch gemeint. Jedoch ist es echt schwer zu erkennen, wo das eigene ICH gestört wird UND sich dabei nicht als Egoist zu fühlen. Dieser Zustand Schlechtes Gewissen erstmal über Bord werfen! Meine Devise: Ich habe das Recht, alles zu tun, um meine geistige und körperliche Unversehrtheit zu verteidigen. Dabei müssen auch mal Tabus gegenüber Eltern, Partner und Kinder gebrochen werden. Stopp und Nein-Sagen! Mir hat es jedenfalls ein wenig geholfen und den Brummton verschwindet schneller und kommt nicht mehr so oft. Ich arbeite daran und meditiere JEDEN Tag, wenn auch nur manchmal 10 Minuten. Es geht jedenfalls bergauf.

  • #445

    Ladybrumm (Donnerstag, 13 Februar 2020 08:48)

    Die Theorie klingt wirklich interessant und könnte - zumindest in meinem Fall - eine Erklärung für die Willkür des Brummtons sein. Nichtsdestotrotz muss es ja auch einen physiologischen Grund geben für den Brummton. Und die Sache mit dem Luftdruck lässt sich nur schwer ändern, ausser man zügelt an einen Ort mit ständig tiefem Luftdruck (Antarktis?).

  • #444

    brummosaurus (Montag, 10 Februar 2020 00:22)

    hier mal ein Video auf Youtube das die Geschichte mit dem Luftdruck erklärt, auch welche Masse an Gewicht da auf einen einwirkt, der Mensch ist zwar drauf geeicht, aber wie gesagt bei einer Sensibilität am Ohr kann das durchaus etwas ausmachen:
    https://www.youtube.com/watch?v=h7iqWZ3Rln8
    laut dem Video ist es tatsächlich so, dass eine Abkühlung der Luft (z. B. nachts) einen Anstieg des Luftdrucks bewirkt, was ich im Zusammenhang mit dem Brummton extrem interessant finde, da viele davon sprechen, dass es nachts schlimmer ist als am Tag und auch da es nachts generell eigentlich fast immer etwas abkühlt. Das muss zwar jetzt nichts Konkretes bezüglich Luftdruck heissen, kann aber beim Einzelnen evtl. etwas heissen. Wie gesagt, ich beobachte das jetzt erst mal und schaue, ob was dran sein könnte an der Geschichte.
    Wer den Luftdruck bei sich in der Gegend auch mal überprüfen will kann das z. B. hier tun:
    https://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Hamburg/Aktuell/
    Einfach dort auf den Messwerte Reiter klicken und da steht der Luftdruck mit dabei - etwas überhalb findet man STATIONSAUSWAHL und kann in dem Menü ganz unten KARTE wählen... oder man versucht es noch weiter oben mit der Postleitzahl.... ob alle Stationen den Luftdruck mit anzeigen weiss ich allerdings nicht, aber viele tun es.
    Ich warte gebannt, dass der Luftdruck hier mal auf unter 1004 hPa sinkt... er war jetzt über ne Woche ständig bei fast 1030 rum und ich hörte jeden Tag das Brummen, ich möchte wissen, ob es bei unter 1004 hPa bei mir weg ist, wie ich es schon hatte. Momentan sind wir bei ca. 1010 und ich nehme es so im mittleren Bereich wahr... bei 1006 war es wie gesagt leicht wahrnehmbar und bei 1004 hPa war es schon mal komplett weg. Ich hoffe dass es durch den Orkan der ansteht den Druck etwas nach unten treibt, und wie ich schon mal sagte, wenn es zu schneien beginnt oder ein Sturm grade aufzieht, und der Wind loslegt, dann ist es praktisch bei mir immer weg! Der Wind ist laut obigem Video der Ausgleich zwischen Hoch- u. Tiefdruck. Mal gucken

  • #443

    brummosaurus (Samstag, 08 Februar 2020 15:28)

    @Jane & Ladybrumm

    Ich nutze die nahegelegene Messstation die über das Internet die Daten freigibt, die auch Luftdruck anzeigt. Was mir auffiel, er lag gestern mal bei 1035 hPa und da hörte ich nix brummen, aber als er dann abends auf 1028 fiel, da war es extrem, momentan liegt er bei 1026 und ich höre es auch. Das Fester zwischen 1025 und 1028 find ich extrem, das könnte aber durchaus individuell sein! Was ich nicht verstehe, dass wenn ich einen Druckausgleich (in zugehaltene Nase pusten) mache, dass das Brummen dann auch weg ist, das geht aber nur, wenn ich so lange Druck aufbaue, bis der krasse Schwindel kommt und dann aufhöre, dann ist es nachher weg! Nur mal kurz pusten oder Schlucken reicht nicht - solange kein Schwindel beim Pusten auftritt, ist es nicht weg! Ähnlich wie wenn man schnell einen Luftballon aufbläst, und es sich zu drehen beginnt! :D Verschwindet aber wieder, sobald man aufhört länger konstant in die zugehaltene Nase zu pusten. Das könnte heissen, dass auch das Gleichgewichtsorgan beteiligt ist bzw. das Umfeld dieses Organs im Ohr! Da kann es sein, dass ich das Brummen Minuten lang los bin. Es hat definitiv wohl was mit Druckänderung im Ohr bzw. auf das Ohr zu tun. Die Luftdruck-Theorie könnte erklären warum manche es nach Reisen nicht mehr haben oder wenn der Luftdruck im Ort wo man sich befindet sich ändert, oder das aufm Berg oben auch ist oder eben nicht, auch weil es eben Wetter abhänging sein könnte und man den Zusammenhang nicht gleich erfasst und die individuelle Sensibilität in bestimmten Höhenlagen bei bestimmtem Wetter eben anders ist, weil vielleicht jeder ein eigenes "Druckausgleichs-Fenster" hat.

    So wie es im Moment bei meinen Registrierungen aussieht ist es so, dass es unter 1004 hPa bei mir weg ist und bei 1006 hPa ich es leicht wahrnehme und wenn es auf 1025 bis 1028 steigt ich dieses "Extrem-Fenster" habe, das dann ab 1031 hPa nach oben wieder abnimmt, obwohl der Druck grösser ist! Sehr seltsam! Das müsste man mal in einer Druckkammer simulieren und gucken, ob da was dran ist. Mir fiel früher auf, dass wenn es zu schneien beginnt das Brummen praktisch immer weg ist.... und auch wenn ein Sturm aufzieht ist es praktisch nie da, drum denke ich auch es könnte der Luftdruck damit was zu tun haben. Jeder kennt die Kraft des Luftdrucks... Weinglas halb voll machen, Pappkarton oben drauf legen, Glas auf den Kopf stellen und Wasser läuft nicht aus, weil Luftdruck von unten auf die Karte wirkt - dieser Druck ist sehr gross, nur nehmen wir ihn nicht wirklich wahr! Auch kam mir mal in den Sinn, dass viele drüber berichten, dass sie es nachts vermehrt hören, das könnte auch was mit Abkühlung in der Nacht (+Wetterlage) und Luftdruckmasse usw. zu tun haben, wobei es da genau umgedreht sein kann, dass der Luftdruck nachts leicht sinkt oder so.... ich bin selbst kein Meteorologe und kenn die Zusammenhänge (noch) nicht, ich zeichne momentan nur für mich das mal etwas auf, dass ich evtl. sehe, ob was dran sein könnte, wobei das interessanteste momentan bei mir dieses Fenster zwischen 1004 hPa (kein Brummen) und 1028 hPa (volle Dröhnung) ist und dass gestern 1034 hPa waren und es komplett weg war, und heute sinds wieder 1026 hPa und ich höre es ständig! Dieses Fenster von 1025 über 1026 bis 1028 scheint bei mir sich krass auf das Ohr auszuwirken. Aber wie gesagt, ich versuch grade einen evtl. Zusammenhang zu finden.
    Was mich reizen würde, wäre eine Tabelle wo sich Leute eintragen und angeben auf einer Skala von 0 bis 10 wie stark sie das Brummen zu welcher Uhrzeit hören und an welchem Ort - ob es da Zusammenhänge gibt, dann könnte man gucken, ob man selbst es auch grade zu dieser Zeit hört oder nicht hört. Fänd ich interessant, vor allem bei Leuten in der Nähe, da die Zeit UND Ort einen Zusammenhang bilden könnten. Ich hab seit einer Erkältung auch immer etwas das Gefühl auf dem linken Ohr etwas "gedämpft" zu hören, wobei das so nicht stimmt, es ist nur das GEFÜHL, ich höre trotzdem normal und das hat mit Sicherheit mit der Ohr-Tube zu tun, dass die vielleicht nen "Hänger" hat. Nasenspray kann da teils helfen, muss aber nicht und man wird schnell abhängig davon, will ich nicht.
    Würds mal als "erhöhte Sensibilität für evtl. Luftdruck aufs Ohr" bezeichnen. Stress ist es bei mir nicht, aber es ist nicht gesagt, dass bei manchen durch "Durchblutungsstörungen" im Ohr auch genau das geschieht was bei anderen durch "Druck von aussen" geschieht, da brauchen nur spezielle Gefässe oder Muskeln im Ohr betroffen sein die sich bei Stress oder Druck zusammenziehen und man hat das selbe Phänomen!
    Seit den 1950er Jahren in Taos hat das Problem auf der ganzen Welt kontinuierlich zugenommen, das sind ja nicht nur einzelne "Spinner" sag ich jetzt mal. Dass in TAOS plötzlich alle "Stress" haben ist unwahrscheinlich, es muss also u. A. auch einen anderen Grund haben, einen globalen Grund. Austausch per Internet jetzt mal nicht mit einbezogen.

  • #442

    Jane (Freitag, 07 Februar 2020 13:22)

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich auch mal wieder melden und ein Update geben. Spannende Theorien sind wieder dazugekommen, insbesondere das mit dem Luftdruck finde ich ja total interessant! Hast du ein digitales Hygrometer?

    Ich bin wieder BT frei im Moment. Ich hatte ja noch mal paar Tage im Januar durch eine Erkältung stärkeres Brummen, aber danach war dann wieder Ruhe im Karton. Im Dezember war ich ja auch schon komplett BT frei, es scheint die freien Phasen werden länger, und dazwischen sind mal ein paar Tage wo es ab und zu kurz "brummelt", aber leise, und das ist mir dann auch mittlerweile Wurscht um ehrlich zu sein.

    Ich war zwischendurch im Tinnituszentrum der Charite, da wurde alles gecheckt, aber meine Ohren sind tiptop, keine Hörschäden, im Gegenteil. Ich habe auch beschrieben, wie der BT sich verhält, und es wurde gesagt: ja das ist trotzdem ein Tinnitus. Glaub ich persönlich nicht, und zwar aus dem Grund, weil der klassische Tinnitus ja ein "Phantomton" ist der im Hirn entsteht, und daher dann eben auch "chronisch" wird (wobei ich dazu auch ne andere Meinung habe, aber das ist das was die Charite dazu sagt). Jedenfalls, dadurch dass das Brummen bei mir immer längere Zeit wirklich komplett WEG ist, kann es also nix "gespeichertes" im Hirn sein.

    Zu den Theorien: die Ärztin sagte, tiefe Brummtöne kommen meist von den Muskeln. Also Verspannungen, Vibrationen, das passt ja zu dem was viele hier schreiben.
    Diese Luftdruck-Geschichte find ich auch spannend, besonders weil ja viele auch das Brummen mehr im Winter haben, als im Sommer. Könnte das passen? Wobei, wenn gutes Wetter ist, ist ja eher Hochdruck oder? Naja, bin kein Meterologe.

    Bei mir korreliert das Brummen definitiv mit meinem allg. psychischen Zustand, bin ich sehr besorgt brummt es. Stress ist eher weniger ein Auslöser. Ich glaube weiterhin daran, dass ich einfach daran arbeiten muss, dass ich mich gut fühle, und damit das Brummen dann auch ausbleibt.

    LG
    Jane

  • #441

    Ladybrumm (Donnerstag, 06 Februar 2020 14:25)

    Brummosaurus, deine Theorie ist sehr interessant. Ich hatte das Wetter bzw. den Luftdruck auch schon im Verdacht. So war ich im Herbst in Paris für einige Tage und dort war das Brummen deutlich besser! Und es war kein Urlaub, im Gegenteil, ich hatte einen unglaublichen Stress dort. Und kaum war ich zu Hause, fing das Brummen wieder an. Mir ist das schon einige Male nach dem Urlaub passiert - da kam dann aber immer die Erklärung "in den Ferien warst du halt entspannt". Aber seit diesem Paris-Aufenthalt glaube ich eben auch, dass es ein Zusammenhang mit dem Wetter bzw. Luftdruck geben könnte.

  • #440

    Ladybrumm (Mittwoch, 05 Februar 2020 09:36)

    Hallo zusammen, ich dachte ich melde mich auch mal wieder... ich kann sogar ein paar Dinge berichten. Anfang Dezember hatte ich eine Zahnoperation und siehe da: nach ein paar Tagen war mein Brummen zum ersten Mal seit fast 1 Jahr etwas leiser und verschwand teilweise sogar. Es gab sogar Tage, da hörte ich das Brummen gar nicht mehr. Ich war im Paradies und dachte, jetzt würde alles besser. Doch schleichend kam es wieder zurück. Auffällig stark war es nach Kraftsport, wobei das ja schon einige berichtet haben. Das werde ich künftig wirklich lassen.
    Seit ein paar Wochen ist es sehr unbeständig... einige Tage sind ruhiger, an anderen brummt es wieder ununterbrochen. Ich erkenne überhaupt keine Zusammenhänge. Ich kann mir auch nicht erklären, weshalb es nach der Operation während Wochen fast weg war und dann plötzlich wieder auftauchte.
    Ich habe im Moment auch eine sehr stressige Zeit, ich hatte aber auch schon brummfreie Phasen in noch viel stressigeren Zeiten. Bei mir scheint Stress nicht die Ursache zu sein.
    Die Theorie der Hyperakusis wurde hier auch schon mal diskutiert. Ich muss mich damit mal genauer auseinandersetzen. Ich kann mir einfach nicht erklären, weshalb das Brummen kommt und wieder verschwindet. Eine Hyperakusis wäre ja ständig vorhanden?

  • #439

    brummosaurus (Mittwoch, 05 Februar 2020 05:25)

    Hab meinen Text aus Versehen bei den Berichten gepostet, wollte es aber eigentlich hier posten - bei mir ist das Brummen im letzten Jahr definitiv schlimmer geworden und ich glaub ich bin der Ursache jetzt auf der Spur, muss das ganze aber noch etwas verfolgen. Mir fiel auf, dass ich das Brummen zwar verstärkt in Gebäuden merke, aber genau so draussen im Freien und häufig sogar wenn das Radio spielt wo man eigentlich denkt das würde übertönt. Da es im Freien auch hörbar ist, kam ich drauf, dass es aus der Luft kommen könnte und so fing ich vor kurzem an den Luftdruck der nahegelegenen Wetterstation zu notieren, wenn ich das Brummen höre... und siehe da, es scheint so zu sein, dass je höher der Luftdruck ist, desto stärker das Brummen! Bei 1006 hPa Luftdruck, der leider hier auf ca. 400 Meter über Meerespiegel in den letzten zwei Wochen nur einmal unter diesen Wert fiel höre ich das Brummen nur extrem leise.... bei 1004 war es komplett weg.... und bei momentan 1021 hPa ist es extrem laut. Leider ist der Luftdruck ständig so hoch hier, zwischen 1014 und 1021 hPa und ich frage mich, ob das die ganzen Jahre schon so war, oder ob der evtl. global angestiegen sein könnte!?! Nun ist es ja so, dass dieses Brummen nicht jeder hört, aber manche eben! Ich höre z. B. auch die Fledermäuse "schnalzen/fiepen" wie auch immer, was eigentlich auch über der Hörschwelle liegt, bin also empfindlicher auf den Ohren. Es kann auch gut sein, dass diese Tieffrequenz Empfindlichkeit etwas mit der Ohr-Tube zu tun hat, das schliesse ich nicht mal aus, dass durch irgend eine "Veränderung" die Tieffrequenzschwelle runtergesetzt wird und man empfindlicher für Luftdruck Schwankungen im Ohr ist (!) Auch kam mir in den Sinn, dass es ja TAOS Brummen heisst und TAOS liegt auf einer Hochebene, was durchaus auch mit Luftdruck zu tun haben könnte, wenn sich dieser seit den Jahren global ändert, vielleicht durch das Klima, wer weiss... nicht umsonst spielt das Wetter auf der ganzen Welt verrückt!
    Es war bisher so, dass bei niedrigem Luftdruck, also unter 1004 hPa ich es praktisch nicht gehört habe, und als dann innerhalb von 2 Stunden der Wert auf 1008 hPa anstieg war es wieder da! Es kann aber auch sein, dass ich es mal für kurze Zeit trotz z. B. 1012 hPa NICHT ständig höre - d. h. es spielt evtl. noch eine andere Komponente da mit rein, aber ich bin mir fast sicher, dass wenn der Wert das nächste mal auf 1004 hPa sinkt es komplett weg ist! Es hat irgendwas mit dem Druck bzw. einer Druckempfindlichkeit von AUSSEN auf das Ohr zu tun, denke ich, abhängig von der Wetterlage! Wenn ich z. B. die Nase zuhalte und reinblase (Druckausgleich) solange bis mir schwindelig wird (!), d. h. sich das Trommelfell gegen den Luftdruck nach aussen wölbt, dann bin ich das Brummen auch kurz los! Ich bin mir sicher es hat mit dem Luftdruck von aussen auf empfindliche Ohren zu tun! Werde es weiter beobachten, ob da was dran ist! Mir kommt im Freien draussen das Brummen wie ein Wabern der Luft vor, wabernde Luftmasse!

  • #438

    Sascha R (Mittwoch, 29 Januar 2020 11:44)

    Liebe Freunde des Ohr-Leidens,

    ich habe bereits an andere Stelle ein kurzes Meinungsbild zum Brummton abgegeben. Hier nochmals ausführlich.
    Meinen Brummton habe ich erstmals nach einer sehr stressigen Phase (2015) gehört und bin wie andere auch regelrecht verrückt geworden. Ebenfalls habe ich nach kurzeitigen Lösungen gesucht, Musik, hören, spazieren, Watte ins Ohr, etc. Nach 3 Wochen war jedoch der Ton mit einmal weg und ich war glücklich und ratlos zugleich. Einem HNO braucht man diese Geschicht nicht erzählen, da der Ton schlicht objektiv nicht messbar ist. Nun habe ich das Brummen erneut (nach einer sehr stressigen Phase) und dies brachte mich (meinen Dank an dieser Stelle) auf diese Seite. Meine Beobachtungen zum Brummen sind folgende.
    1. es ist eine Form der Hyperakusis, d.h. das Ohr kann Töne nicht richtig wiedergeben, Hyperakusis kann sich auf vielseitige Weise bemerkbar machen. Warum komme ich daruf? Nach meiner Stressigen Phase litt ich unter den klassichen Symptomen der Hyperakusis, sobald diese abgeklungen waren kam das Brummen. Die Meisten hören das Brummen nur in ruhigen Räumen, nicht jedoch bei Musik o.ä. Ähnlich wie bei der Hyperakusis ist es wichtig das Ohr der natürlichen Umgebung auszusetzen, da es wieder neu hören lernen soll. Wer noch nie etwas über Hyperakusis gelesen hat, einfahc mal nachschlagen.
    2. Das bedeutet, dass das Brummen eigentlich wieder vergehen sollte, sobald wir aufhören uns vor Lärm o.ä. zu schützen, was auch helfen kann ich ein Spaziergang mit Musik im Ohr, vllt hilft dies, wenn Ihr das ein paar mal ausprobiert.
    3. Ich bin optimitisch, so sehr mich das Brummen auch nervt, dass es in wenigen Tagen wieder vergeht, sobald dies der fall ist melde ich mich erneut.

  • #437

    Klaudia (Donnerstag, 23 Januar 2020)

    Hallo
    Ich habe jetzt soviel gelesen über den Brummt in und bin echt erleichtert das ich nicht allein damit bin.
    Habe es seit 5 Tagen und ein HNO findet nach einigen Tests keine Ursache.
    Bei mir ist es Dumpf und ein Leichter Brummt in.
    An dem Ohr würde bei mir ein Inplantat (neuer Steigbügel)eingesetzt und nach zehn Jahren der Op jetzt dieses dumpfe Gefühl.
    Das andere Ohr zierpt und Quietscht.
    Können nur Menschen verstehen die es selber haben oder hatten.
    Morgens ist es manchmal weg und bin dann glücklich aber nach einer Stunde ist das Dumpfe wieder da.
    Es macht einen verrückt und habe schon viele Tränen vergossen und weiß mir auch keinen Rat mehr.
    Vieleicht kann mir der eine oder andere eine Ratschläge geben.
    Danke im Voraus.
    LG Klaudia

  • #436

    Christof (Donnerstag, 23 Januar 2020 08:22)

    gerade diese Seite entdeckt, sehr schön. Also bei mir ist das Brummen erst vor etwa einem Jahr aufgetreten, ich bin jetzt 60. Es gab keinen Anlass und ich habe auch NIE Ohrenschmerzen oder sonstige Ohrenprobleme (ab und zu muss ich mal einen Pfropfen Ohrenschmalz mit einer Spritze und warmem Wasser entfernen 8-) Es stört nicht meinen Schlaf - ich schlafe schnell und leicht ein - am schlimmsten ist es morgens. Es ist nur im rechten Ohr, scheint vermutlich dadurch aber eher außerhalb zu sein. Ich muss eigentlich gleich aufstehen, weil es so nervt; es bleibt dann aber oft noch Stunden zu hören. Tagsüber merke ich meistens nichts davon, oder ich ignoriere es einfach vermutlich. Kopfschütteln lässt den Ton verstummen, aber ich kann ja nicht die ganze Zeit den Kopf schütteln:) An psychisch glaube ich nicht, weil ich den Ton ja entspannt, vor dem Aufstehen, höre. Nackenverspannung kommt der Sache schon näher, obwohl da ja schon ein gewisser Abstand ist. Es könnte sein, dass etwa gleichzeitig mit dem Ton auch die Tatsache aufgetreten ist, dass ich den Kopf nach rechts nicht so weit drehen kann wie nach links. Ich werde das mal als Gymnastikübung anfangen.

  • #435

    Anni (Donnerstag, 09 Januar 2020 00:20)

    Hallo,
    ich freue mich gerade, dass ich nicht alleine mit meinem "Brummen " bin. Denn der Rest der Familie weiß partout nicht, wovon ich sprechen.....Meine erste Tat war abends das W-Lan auszustellen. Nun lese ich gerade, dass es vielleicht auch mit Verpannungen einher gehen könnte. Ich habe seit einem halben Jahr einen verspannten Nacken den ich einfach nicht mehr "los " bekomme. Für mich scheint dieser Zusammenhang die naheliegenste Lösung zu sein. - Ich arbeite dran :-). Ansonsten darf man sich vielleicht nicht zu sehr auf das Brummen einlassen. Ich versuche es gleich mal mit Einschlafmusik.,, Gute Nacht und viele Grüße

  • #434

    Jane (Mittwoch, 08 Januar 2020 19:34)

    Guten Abend zusammen,

    und erstmal ein frohes neues Jahr noch.

    Ach man Leute, ich wollte hier endlich mal einen Erfolgsbericht schreiben - aber nix. Ich war Ende November - Ende Dezember mal komplett BT-frei. 5 Wochen. Er war wirklich weg, als nicht nur leise oder sonstwas. Es war großartig und ich dachte, war meine schlimme Phase im November nur das letzte Aufbäumen?

    Aber nun bin ich wieder stark erkältet, und natürlich ließ der SCH... BT nicht lange auf sich warten. Und nun dröhnt es seit 2 Tagen wieder so laut, dass ich ihn auch über die Musik höre. Ich bin ratlos meine Lieben.

    Also, wobei ich mir mittlerweile sicher bin: der BT ist psychisch. Denn es gab mal im Dezember auch 2-3 Momente, wo es plötzlich stark brummte, und das waren alles Momente wo ich kurz super gestresst war. Aber ich konnte den BT dann sofort selber wieder runterfahren, wie so ein Regler, und nach einer Minute war dann wieder Ruhe im Karton. Ich war tiefenentspannt mit dem Ding, hatte dann also nur noch das hohe Fiepen. Das stieg dann auch nach Silvester wieder stärker an, und das ist bei mir auch immer der "Wasserstandszeiger" dafür, dass bald das Brummen wieder einsetzt.

    Die einzige die mich hier noch hoffen lässt, ist Jutta. Da sie mE die einzige ist, die das Brummen komplett los bekommen hat. (Also abgesehen von einigen in den Erfolgsberichten, die das Brummen aber nur ein paar Wochen oder Monate hatten, und wie durch ein Wunder durch einen Chiropraktiker geheilt wurden, die Glücklichen). Minimini leise BT ist für mich keine echte "Heilung", und damit gebe ich mich auch nicht zufrieden. Es deprimiert mich, dass es in den vielen Jahren die die Seite besteht, und wo Sebastian laut eigenen Angaben hunderte an E-books verkauft hat, nur so wenige Heilungsberichte auf der Webseite gibt :-/ Sorry Leute, ja ich bin heut echt schlecht drauf, aber stimmt doch. Müssten es nicht ein paar mehr sein? Heißt das nicht, dass der Großteil der Leute nie geheilt wird? Auch in den Tinnitusforen, da ist nur die Rede von Kompensation, aber nie von Heilung, ich bin super depri :-((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

    @Claudia: gut, dass du schnell herausgefunden hast, dass der Ton von dir kommt. Dann kannst du ihn gleich wie einen Tinnitus behandeln und ihn vielleicht noch wegbekommen, bevor er sich manifestiert. Ich wünsche dir viel Glück!!

  • #433

    Antje Potsdam (Dienstag, 07 Januar 2020 18:19)

    Lieber Sebastian und liebe Brummer-Gemeinschaft,

    so ziemlich genau vor einem Jahr habe ich Bekanntschaft mit einem laut dröhnenden und z. T. am ganzen Körper vibrierenden Brummton gemacht und die Erinnerung an die Intensität lässt mich heute staunen, wie ich diese zermürbende und angstmachende Zeit überstanden habe. Ich war zutiefst verzweifelt.
    Was mir Hoffnung gegeben hat, dass es nicht für immer so bleiben wird, war diese Seite und ich bin der Meinung, dass deine Initiative Leben rettet, lieber Sebastian. Ich verneige mich vor dir. Vielen Dank.
    Über diese Seite habe ich mich immer weiter in die Materie eingelesen und mit der Hilfe von Jutta gelang es mir nach und nach, den Ton zu akzeptieren. Denn innerer Widerstand war Futter für ihn.
    Mit Sport, Entspannung, Wärme und einem hart erarbeiteten Vertrauen in den Fluss des Lebens höre ich ihn auch heute noch, aber leise und nur selten noch aggressiv hämmernd. Da ich mich im Hier und Jetzt Sein übe, kann ich erkennen, wann und warum er plötzlich wieder laut anklopft.
    Er ist mein innerer Begleiter vor dem ich keine Angst mehr habe und es kommt vor, dass ich bemerke: Ups, ich höre ihn gar nicht mehr.
    Also Leute: NIEMALS AUFGEBEN. Es wird wieder besser. Auch wenn es ein Weilchen dauert.
    Mich hat diese Erfahrung stärker gemacht.
    Ich drücke euch allen die Daumen für das Jahr 2020.

    In der nächsten Zeit werde ich nicht so oft schreiben.

    Liebe Grüße

    Antje Potsdam

  • #432

    Claudia (Montag, 06 Januar 2020 22:43)

    Hallo zusammen,

    ich höre seit ca. eineinhalb Wochen einen Brummton. Er ist mir erstmals am Abend nach einem (bei mir seltenen) Schwimmbadbesuch aufgefallen. Als es abends ruhiger wurde, hörte ich ein Brummen und dachte, dass die Nachbarn vielleicht mit zu vielen Bässen Musik hören oder dass irgendwo eine Waschmaschine läuft. Ich bin ums Haus rumgegangen, konnte aber nichts entdecken und draußen war der Ton auch so nicht zu hören. Außer mir hat ihn auch zuhause niemand gehört, was mich noch nicht so sehr verwundert hat, denn ich habe generell ein sehr empfindliches Gehör. Als der Ton dann morgens direkt nach dem Aufwachen wieder da war, war mir klar, dass es keine Waschmaschine sein konnte. Wir sind dann über Silvester weggefahren, aber der Ton ist mitgekommen... da hab ich angefangen zu googeln und habe diese Webseite gefunden. Auch Sebastians Buch habe ich bestellt (danke für die schnelle Zusendung) und in Ruhe (nervöses Kichern) durchgelesen. Das war schonmal eine große Hilfe, denn ich wusste, dass ich nicht spinne und dass es auf jeden Fall hilft, die Ruhe (ihr wisst schon, welche ich meine) zu bewahren.

    Einige Tipps auf der Webseite haben mir in den ersten Nächten schon etwas geholfen (Ohropax, Musik hören, Rotes Rauschen), aber trotzdem war ich ganz schön matschig und verunsichert. Im neuen Jahr bin ich dann direkt zum HNO gegangen, der festgestellt hat, dass mein Hörvermögen in Ordnung ist, meine Ohren von außen unverdächtig aussehen, ich aber auf der linken Ohrseite eine Belüftungsstörung habe. Nun nehme ich seit 5 Tagen abschwellende Nasentropfen, mache morgens und abends und zwischendrin, wenn ich daran denke, einen Druckausgleich mit zugehaltener Nase und nehme einmal am Tag eine Acetylcystein-Brausetablette. Beim Druckausgleich merke ich, dass mein linkes Ohr nicht richtig "ploppt", da also tatsächlich was verstopft ist. Da man die abschwellenden Nasentropfen ja nicht lange nehmen soll, habe ich morgen wieder einen Termin beim HNO und bin gespannt, wie es weitergeht.
    An Vitamin- oder Mineralstoffmangel kann es bei mir eigentlich nicht liegen, denn ich nehme (aus anderen Gründen) seit mittlerweile 8 Wochen Mineralien (z.B. Magnesium, Kalium, Calcium), Vitamine (D, E, B, K2), Eisen und Fettsäuren (z.B. Omega 3). Dadurch ging es mir vor Weihnachten schon um einiges besser und ich fühlte mich wieder fitter... vielleicht hab ich mich dann im Weihnachtsstress auch etwas überschätzt?

    Jedenfalls hoffe ich sehr, dass der Ton wieder verschwindet, wenn mein Ohr dann hoffentlich bald wieder frei ist. Aber falls nicht, bin ich zumindest sehr froh, dass ich hier noch viele Tipps finde, die ich ausprobieren kann.

    Ich wünsche allen einen friedliches oder weniger oder möglichst kein Brummen im neuen Jahr,
    Claudia

  • #431

    Sebastian Knabe (Freitag, 03 Januar 2020 21:21)

    Liebe Brummer-Gemeinschaft,

    danke Angelika - es stimmt: Heute genau ist es sechs Jahre her, seit ich diese Homepage gebastelt habe! :-)
    Ich staune selbst, wie die Zeit verflogen ist. Ich hatte mich mit dem Brummton schon ein paar Jahre beschäftigt, aber dann wurde das Projekt so groß, daß es keinen Platz mehr auf meiner Hauptseite hatte. Wir begannen mit der ersten realistischen Brummtonkarte - jeder Ort wurde von Hand nach Rücksprache mit dem Betroffneen eingetragen... Was gab es damals noch für Anfeindungen alleine für den Name "Brummtonheilung". Eine Frechheit! :-)

    Den Dank aber möchte ich voll und ganz an Euch zurückgeben: hunderte von Brummern, die mir bis heute schreiben, hunderte von Berichten hier auf der Seite, hunderte - ja (!) hunderte verkaufte eBooks inzwischen. Ohne Eure Expertenunterstützung (Danke David!), ohne Eure Erlebnisse, Eure Diskussion und Eure Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wäre diese Seite leer! Wir haben das alles gemeinsam geschafft. Ich danke Euch! :-)

    Herzliche Neujahresgrüße, Euer Sebastian Knabe

  • #430

    Angelika Rheinland (Freitag, 03 Januar 2020 16:50)

    Liebe Brummer,
    vor genau 6 Jahren hat Sebastian diese Plattform gegründet und den ersten Beitrag hier geschrieben:

    #1
    Sebastian Knabe (Freitag, 03 Januar 2014 09:36)
    Liebe Brummer,
    ich freue mich über Eure Grüße, Anregungen und weiterführende Ideen!
    Herzlich, Sebastian Knabe

    Ohne Sebastian und die zahlreichen Kommentare und Geschichten von euch allen hätte ich es nie geschafft, den Brummbären loszuwerden. Deshalb:

    Herzlichen Dank für dein Engagement, Sebastian! Du hast im Gewirr der Internet Seiten zum Brummton mit teilweise verschwörerischen und pseudowissenschaftlichen Kommentaren ein seriöses und erfolgteiches Forum für uns Brummer geschaffen. Ich wünsche mir für uns alle, dass es hier auch weiterhin so bunt und hilfreich weitergeht. Vielleicht schreibt ja mal einer der bisher "stillen Mitleser" von seinen/ihren Erlebnissen. Traut euch! :)

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #429

    Jessy (Sonntag, 29 Dezember 2019 15:07)

    Hallo liebe Leute.
    Hoffe das alles die Feiertage gut überstanden haben.
    Nachdem ich in den Lezten Wochen das erste mal nach fast 1 Jahr komplett Brumm frei war auch morgens nach dem Aufwachen was ich erst garnicht glauben konnte habe ich zur Zeit wieder einen Rückfall und es dröhnt den ganzen tag .naja was soll's ich weiss ja jetzt das er auch wieder leiser wird ;)
    Warum ich mich melde ist eigentlich der Grund das ich ein interessantes Video gefunden habe wo ein Tinnitus betroffener mal die Fakten auf den Tisch bringt.
    Er erzählt eventuell nicht Sachen die wir nicht schon wüssten aber es macht einem richtig mit finde ich .Ich Teile mal den Link wer mag kann ja mal rein sehen .
    LG jessy


    Kleiner Denkanstoß. ;) https://www.youtube.com/watch?v=a4z-FxF5nHI

  • #428

    Petra (Dienstag, 24 Dezember 2019 15:28)

    Also nach 3 Monaten ist er fast weg. Was ich gemacht habe: Magnesium genommen, Hanftee und Hanföl, abends Baldrian, mehr Sport (Ausdauer und Yoga), geführte Mediationen von Ohrinsel bei YouTube (alle Themenbereiche), Physiotherapie und Osteopathie, und gegen das nächtliche Brummen: eine App aufs Handy, bei mir: Kaminfeuer und Regen und das habe ich KONESQUENT nachts gehört, wenn der Ton kam oder schon da war als ich in das Bett ging. Konnte 14 Tage gar nicht schlafen, mittlerweile habe ich meinen Kopf so "programmiert" dass ich mit dem Kaminfeuer/Regen positive Gedanken verbinde, dazu langes, tiefes Atmen...und irgendwann geht die Angst vor dem Ton...und er ist fast nicht mehr da. Aber man muss immer am Ball bleiben!! Schöne Weihnachten euch allen!!!

  • #427

    Angelika Rheinland (Freitag, 20 Dezember 2019 16:02)

    Lieber Mexx,
    Der Blutdruck kann durch Verspannungen im Hals steigen.
    Kann man zB hier nachlesen:

    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-ein-verspannter-nacken-den-blutdruck-erhoeht/

    Im Hals nahe der Hauptschlagader gibt es Druck-Rezeptoren, die den Blutdruck messen und ans Gehirn melden. Physiotherapeuten beobachten oft, dass der Blutdruck nach Massage im Hals/Nacken sinkt. So wie auch nach einem heissen Bad, weil sich die Adern weiten und die Muskeln entspannen. Das Blut sackt in die Beine ab. Deshalb nach einem heissen Bad nur langsam aufstehen: ) Wenn der Brummen nach dem Baden besser wird, kanns also an entspannten Muskeln und/oder niedrigerem Blutdruck liegen.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #426

    Antje Potsdam (Donnerstag, 19 Dezember 2019 21:11)

    Liebe BT-Gemeinde,

    heute war ich das erste Mal auf meiner neuen Arbeitsstelle. Und natürlich stand ich den ganzen Tag „unter Strom“. Und wie soll es anders sein.... Als ich nach Hause kam, brummte es wieder ziemlich heftig.
    Obwohl es ein guter Tag für mich war, war ich sicher wieder innerlich angespannt.
    Schön Jessy, dass es dir gut geht.

    Ich wünsche Euch allen schön ruhige Weihnachtsfeiertage und rutscht gut in das neue Jahr. Auf das es vielleicht brummfreier wird.
    Liebe Grüße von Antje