Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 454
  • #454

    Antje Potsdam (Freitag, 27 März 2020 19:33)

    Hallo liebe Leute,

    bei mir brummt es seit ein paar Tagen wieder heftiger. Ich bin gerade frisch getrennt und sehr angespannt.
    Habe viele schwere Dinge getragen und die Seele leidet auch.
    Ich hoffe aber in der kommenden Zeit zur Ruhe zu kommen.
    Dann wird der BT hoffentlich wieder leiser.
    Bleibt gesund und liebe Grüße

    Antje Potsdam

  • #453

    Stefan (Montag, 23 März 2020 23:10)

    Hallo zusammen
    Ich bin seit längerem wider Brummton frei.
    Ich denke dieser Brummton ist keine psychische sondern eine rein körperliche Sache. Hier noch ein paar Tips was mir genützt hat.

    - Es könnte ein Talgpfropfen im Gehörgang sein, der das Trommelfeld verklebt und dadurch falsche impulse ins Gehör sendet
    - Der Atlas oder der 2 Halswirbel könnte verschoben sein.
    - Starke Verspannungen am Rücken könnte der Grund sein
    - Elektrosmoke ( W-lan) Steckdosen elektrische Geräte könnte der Grund sein
    - Magnetische Spannungen ( Magnet Schmuck , Uhr oder ähnliches) könnte der Grund sein

    Probierts es aus, vielleicht bewirkt es etwas. Bei mir hats genützt

    LG

  • #452

    Jane (Samstag, 21 März 2020 10:28)

    Hallo zusammen,

    Dachte ich lasse auch mal wieder was von mir hören. Also mein BT ist größtenteils weg, wenn er da ist super leise und nur kurz, weil er mich einfach weder ängstigt noch sonderlich stresst.

    Was ich aber durchaus bestätigen kann, ist die Sache mit dem Luftdruck: seit Wochen beobachte ich das jetzt, und kann klar sagen: je höher der Luftdruck, desto lauter das Brummen. Also ab 1020 wird es bei mir hörbar. Zum Glück leise, aber es korreliert eindeutig.

    Macht somit auch Sinn mit den Beobachtungen, dass viele im Winter (=kalte Luft = höherer Druck) und eher abends und nachts (=Abkühlung = steigender Druck) den BT hören als im Sommer und tagsüber. Das erklärt auch die vermeintliche Willkür des Auftretens, bzw das viele Leute an den selben Ohren gleichzeutig beobachten, dass der Ton kommt und geht. Nur die Schlussfolgerung, dass das bedeutet dass irgendwelche Maschinen da an/abgestellt werden ist falsch, sondern der Luftdruck hat sich einfach verändert.

    Das YouTube Video unten ist dazu sehr gut. Jetzt müsste man nur noch rausfinden, wo der Luftdruck aufs Trommelfell wirkt, um da den Grund zu finden wo der Ton erzeugt wird. Haben wir hier Hörakustiker?

    LG
    Jane

  • #451

    Jonny (Donnerstag, 27 Februar 2020 09:59)

    Bestätigung luftdruck
    Wanderung vor kurzem auf madeira in verschiedenen Höhenlagen, auf und ab vom Volumen.
    Mfg

  • #450

    Milo (Mittwoch, 26 Februar 2020 10:42)

    Hallo zusammen,

    vorweg, ich bin sehr froh, auf dieses Seite gestoßen zu sein. Sie hat mir ein ewiges Suchen nach Grund und Ursachen erspart. Ich bin erst seit ganz kurzer Zeit betroffen. Genauer gesagt seit dem 14.02.2020. Erlebt habe ich das Übliche. Ich lege mich Freitag nacht ins Bett und denke, wo kommt denn das Brummen und Dröhnen her? Es ist im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Ich schlafe die erste Nacht nicht, die zweite, die dritte ... kaufe mir alle Arten von Gehörschutz und ein Stethoskop. Nichts nutzt. Ich streife morgens um halb drei um meinen Block, kann das Geräusch aber nicht lokalisieren. Ich frage drei Nachbarn, die alle nichts hören. Ich verzweifle und schlafe kaum noch und verzweifle an mir selber.

    Vorgestern habe ich nun den Brummton gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen. Ich habe es bis nachts um halb eins gelesen. Und mit einem Mal wurde mir schlagartig klar, was passiert sein könnte oder sogar muss. Drauf gekommen bin ich, weil einige Foristen hier von dem guten Erfolg mit Physio an der HWS im Bereich 1. und 2. Halswirbel berichtet haben. Da wurde mir klar, dass ich an dem Freitag, an dem es nachts angefangen hat, zu einer Thaimassage war. Sie hat sehr intensiv den Nacken am Schädelansatz, den Kiefer- und Gesichtsbereich "bearbeitet." Ich hatte noch Tage danach dort schmerzhafte Stellen. Dabei muss sie gehörig was durcheinandergebracht haben und diesen "Tinnitus" hervorgerufen haben. Ob es zutrifft, weiß ich nicht, aber es die einzige Erklärung, die stimmig ist.

    Zum Glück hatte ich vorgestern schon wieder eine brummtonfreie Nacht. Heute war wieder nichts so gut, aber erträglicher. Ich habe am Montag einen Termin bei meiner Physio gemacht und habe beschlossen, schwimmen zu gehen. Zum HNO gehe ich sicherheitshalber. Ich denke, ich werde es in den Griff bekommen.

    Dank und Grüße an alle Foristen für ihre Beschreibungen, Hinweise und Therapievorschläge. Das hat mir geholfen, innerhalb kürzester Zeit Klarheit zu bekommen.

    Milo

  • #449

    beckman (Dienstag, 25 Februar 2020 09:55)

    Hallo Antje, hallo David,
    Danke für die Rückmeldungen. Ich meditiere meist morgens (Glück der Selbstständigkeit) zwischen 10 und 11 Uhr, aber die Zeit ist meines Erachtens nicht so wichtig. Wichtig ist vor allem ein ruhiger Raum, in dem man sich wohl fühlt und nicht gestört wird. Dann setze ich mich hin, lenke mich durch 5 Minuten durch lesen ab, um vom Alltag wegzukommen. Dann hole ich 3 mal tief Luft, langsam natürlich und lenke meine Aufmerksamkeit nur auf das Atmen. Hört sich einfach an? Ist aber echte Geduldsarbeit, jedenfalls in den ersten 2 Wochen. Von geführten Meditationen halte ich nichts, da wieder Geräusche von außen, Medienkonsum. Einfach mal Abschalten und nichts tun und nichts "hören".
    Es ist natürlich nicht ganz einfach mit einem Brummton im Ohr, das erfordert zunächst noch mehr Mühe. Aber es hat sich echt gelohnt! Dran bleiben! In Büchern über Gelassenheitstrainig oder Stressreduktion kann man die einfache Atemmeditation auch nachlesen.
    Die Meditation ist nicht nur zum Runterkommen oder Erfrischen da. Sie kann nach einer Zeit des Praktizierens eine gute Reflexion über das eigene Leben sein. Man sieht sich plötzlich von außen. Einmal hatte ich das Erlebnis, dass sich ein guter Freund um mich kümmert und sich um mich sorgen wollte. Er wollte mein bester Freund sein. Plötzlich erkannte ich mich selbst als besten Freund - ein unglaubliches Erlebnis!
    Ich glaube auch, dass die meisten Brummer auch hochsensible Persönlichkeiten sind. In diese Richtung auch mal denken und sich akzeptieren.
    Ich wünsche Euch ALLEN alles Gute und vieeeel Ruhe und grenzt Euch ab, sagt öfters NEIN. Ganz wichtig.
    Liebe Grüße
    beckman

  • #448

    David (Sonntag, 23 Februar 2020 10:32)

    Hallo Beckmann,

    kannst du uns sagen, wie das tägliche Meditieren bei dir genau aussieht? Sind es geführte Meditationen? Wie gelingt es dir, den Brummton dabei zu ignorieren?

    Einen schönen Sonntag!

  • #447

    Antje Potsdam (Samstag, 15 Februar 2020 14:11)

    Liebe/r Beckmann,

    da gehe ich mit Dir absolut mit. Genau so eine für mich schwerwiegende Erfahrung habe ich vor dem akuten Beginn des BT gemacht.
    Nein sagen, mich abzugrenzen und das dann auch für gut und richtig für mich zu empfinden, ist mir sooo schwergefallen. Seit dem ich es immer besser kann und auch praktiziere, ist es als wenn ich ganz laut ja zu mir und meinen Bedürfnissen sage und das fühlt sich echt gut an. Ich meditiere auch täglich und mein BT den ich nur noch manchmal höre spielt in meinem Leben kaum noch eine Rolle. Aber es hat ein ganzes Jahr gedauert....

    Bleibt dran Leute. Es wird wieder.

    Liebe Grüße
    Antje Potsdam

  • #446

    beckman (Donnerstag, 13 Februar 2020 09:14)

    Liebe Brummer,
    nach langem Suchen der Ursachen, HNO, Neurologe, Chiropraktiker etc., pp. bin ich der festen Überzeugung, dass der Brummton eine psychische Ursache hat. Ein echt wichtiger Satz auf Wikipedia zum Brummtonphänomen hat mich sehr nachdenklich gemacht:
    "Charakteristisch ist, dass Betroffene anfangs der Überzeugung sind, dass von außen jemand/etwas massiv störend, bedrohlich und verletzend in ihre Privatsphäre eindringt, was sie als Einschränkung der Lebensqualität empfinden." Wikipedia, Brummtonphänomen.
    Für mich heißt das ganz konkret, dass ich mich abgrenzen muss. Privatsphäre aufbauen, die nicht gestört werden darf. Ich brauche einen Raum nur für mich. Dabei ist Raum nicht nur physisch, sondern auch und vor allem psychisch gemeint. Jedoch ist es echt schwer zu erkennen, wo das eigene ICH gestört wird UND sich dabei nicht als Egoist zu fühlen. Dieser Zustand Schlechtes Gewissen erstmal über Bord werfen! Meine Devise: Ich habe das Recht, alles zu tun, um meine geistige und körperliche Unversehrtheit zu verteidigen. Dabei müssen auch mal Tabus gegenüber Eltern, Partner und Kinder gebrochen werden. Stopp und Nein-Sagen! Mir hat es jedenfalls ein wenig geholfen und den Brummton verschwindet schneller und kommt nicht mehr so oft. Ich arbeite daran und meditiere JEDEN Tag, wenn auch nur manchmal 10 Minuten. Es geht jedenfalls bergauf.

  • #445

    Ladybrumm (Donnerstag, 13 Februar 2020 08:48)

    Die Theorie klingt wirklich interessant und könnte - zumindest in meinem Fall - eine Erklärung für die Willkür des Brummtons sein. Nichtsdestotrotz muss es ja auch einen physiologischen Grund geben für den Brummton. Und die Sache mit dem Luftdruck lässt sich nur schwer ändern, ausser man zügelt an einen Ort mit ständig tiefem Luftdruck (Antarktis?).

  • #444

    brummosaurus (Montag, 10 Februar 2020 00:22)

    hier mal ein Video auf Youtube das die Geschichte mit dem Luftdruck erklärt, auch welche Masse an Gewicht da auf einen einwirkt, der Mensch ist zwar drauf geeicht, aber wie gesagt bei einer Sensibilität am Ohr kann das durchaus etwas ausmachen:
    https://www.youtube.com/watch?v=h7iqWZ3Rln8
    laut dem Video ist es tatsächlich so, dass eine Abkühlung der Luft (z. B. nachts) einen Anstieg des Luftdrucks bewirkt, was ich im Zusammenhang mit dem Brummton extrem interessant finde, da viele davon sprechen, dass es nachts schlimmer ist als am Tag und auch da es nachts generell eigentlich fast immer etwas abkühlt. Das muss zwar jetzt nichts Konkretes bezüglich Luftdruck heissen, kann aber beim Einzelnen evtl. etwas heissen. Wie gesagt, ich beobachte das jetzt erst mal und schaue, ob was dran sein könnte an der Geschichte.
    Wer den Luftdruck bei sich in der Gegend auch mal überprüfen will kann das z. B. hier tun:
    https://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Hamburg/Aktuell/
    Einfach dort auf den Messwerte Reiter klicken und da steht der Luftdruck mit dabei - etwas überhalb findet man STATIONSAUSWAHL und kann in dem Menü ganz unten KARTE wählen... oder man versucht es noch weiter oben mit der Postleitzahl.... ob alle Stationen den Luftdruck mit anzeigen weiss ich allerdings nicht, aber viele tun es.
    Ich warte gebannt, dass der Luftdruck hier mal auf unter 1004 hPa sinkt... er war jetzt über ne Woche ständig bei fast 1030 rum und ich hörte jeden Tag das Brummen, ich möchte wissen, ob es bei unter 1004 hPa bei mir weg ist, wie ich es schon hatte. Momentan sind wir bei ca. 1010 und ich nehme es so im mittleren Bereich wahr... bei 1006 war es wie gesagt leicht wahrnehmbar und bei 1004 hPa war es schon mal komplett weg. Ich hoffe dass es durch den Orkan der ansteht den Druck etwas nach unten treibt, und wie ich schon mal sagte, wenn es zu schneien beginnt oder ein Sturm grade aufzieht, und der Wind loslegt, dann ist es praktisch bei mir immer weg! Der Wind ist laut obigem Video der Ausgleich zwischen Hoch- u. Tiefdruck. Mal gucken

  • #443

    brummosaurus (Samstag, 08 Februar 2020 15:28)

    @Jane & Ladybrumm

    Ich nutze die nahegelegene Messstation die über das Internet die Daten freigibt, die auch Luftdruck anzeigt. Was mir auffiel, er lag gestern mal bei 1035 hPa und da hörte ich nix brummen, aber als er dann abends auf 1028 fiel, da war es extrem, momentan liegt er bei 1026 und ich höre es auch. Das Fester zwischen 1025 und 1028 find ich extrem, das könnte aber durchaus individuell sein! Was ich nicht verstehe, dass wenn ich einen Druckausgleich (in zugehaltene Nase pusten) mache, dass das Brummen dann auch weg ist, das geht aber nur, wenn ich so lange Druck aufbaue, bis der krasse Schwindel kommt und dann aufhöre, dann ist es nachher weg! Nur mal kurz pusten oder Schlucken reicht nicht - solange kein Schwindel beim Pusten auftritt, ist es nicht weg! Ähnlich wie wenn man schnell einen Luftballon aufbläst, und es sich zu drehen beginnt! :D Verschwindet aber wieder, sobald man aufhört länger konstant in die zugehaltene Nase zu pusten. Das könnte heissen, dass auch das Gleichgewichtsorgan beteiligt ist bzw. das Umfeld dieses Organs im Ohr! Da kann es sein, dass ich das Brummen Minuten lang los bin. Es hat definitiv wohl was mit Druckänderung im Ohr bzw. auf das Ohr zu tun. Die Luftdruck-Theorie könnte erklären warum manche es nach Reisen nicht mehr haben oder wenn der Luftdruck im Ort wo man sich befindet sich ändert, oder das aufm Berg oben auch ist oder eben nicht, auch weil es eben Wetter abhänging sein könnte und man den Zusammenhang nicht gleich erfasst und die individuelle Sensibilität in bestimmten Höhenlagen bei bestimmtem Wetter eben anders ist, weil vielleicht jeder ein eigenes "Druckausgleichs-Fenster" hat.

    So wie es im Moment bei meinen Registrierungen aussieht ist es so, dass es unter 1004 hPa bei mir weg ist und bei 1006 hPa ich es leicht wahrnehme und wenn es auf 1025 bis 1028 steigt ich dieses "Extrem-Fenster" habe, das dann ab 1031 hPa nach oben wieder abnimmt, obwohl der Druck grösser ist! Sehr seltsam! Das müsste man mal in einer Druckkammer simulieren und gucken, ob da was dran ist. Mir fiel früher auf, dass wenn es zu schneien beginnt das Brummen praktisch immer weg ist.... und auch wenn ein Sturm aufzieht ist es praktisch nie da, drum denke ich auch es könnte der Luftdruck damit was zu tun haben. Jeder kennt die Kraft des Luftdrucks... Weinglas halb voll machen, Pappkarton oben drauf legen, Glas auf den Kopf stellen und Wasser läuft nicht aus, weil Luftdruck von unten auf die Karte wirkt - dieser Druck ist sehr gross, nur nehmen wir ihn nicht wirklich wahr! Auch kam mir mal in den Sinn, dass viele drüber berichten, dass sie es nachts vermehrt hören, das könnte auch was mit Abkühlung in der Nacht (+Wetterlage) und Luftdruckmasse usw. zu tun haben, wobei es da genau umgedreht sein kann, dass der Luftdruck nachts leicht sinkt oder so.... ich bin selbst kein Meteorologe und kenn die Zusammenhänge (noch) nicht, ich zeichne momentan nur für mich das mal etwas auf, dass ich evtl. sehe, ob was dran sein könnte, wobei das interessanteste momentan bei mir dieses Fenster zwischen 1004 hPa (kein Brummen) und 1028 hPa (volle Dröhnung) ist und dass gestern 1034 hPa waren und es komplett weg war, und heute sinds wieder 1026 hPa und ich höre es ständig! Dieses Fenster von 1025 über 1026 bis 1028 scheint bei mir sich krass auf das Ohr auszuwirken. Aber wie gesagt, ich versuch grade einen evtl. Zusammenhang zu finden.
    Was mich reizen würde, wäre eine Tabelle wo sich Leute eintragen und angeben auf einer Skala von 0 bis 10 wie stark sie das Brummen zu welcher Uhrzeit hören und an welchem Ort - ob es da Zusammenhänge gibt, dann könnte man gucken, ob man selbst es auch grade zu dieser Zeit hört oder nicht hört. Fänd ich interessant, vor allem bei Leuten in der Nähe, da die Zeit UND Ort einen Zusammenhang bilden könnten. Ich hab seit einer Erkältung auch immer etwas das Gefühl auf dem linken Ohr etwas "gedämpft" zu hören, wobei das so nicht stimmt, es ist nur das GEFÜHL, ich höre trotzdem normal und das hat mit Sicherheit mit der Ohr-Tube zu tun, dass die vielleicht nen "Hänger" hat. Nasenspray kann da teils helfen, muss aber nicht und man wird schnell abhängig davon, will ich nicht.
    Würds mal als "erhöhte Sensibilität für evtl. Luftdruck aufs Ohr" bezeichnen. Stress ist es bei mir nicht, aber es ist nicht gesagt, dass bei manchen durch "Durchblutungsstörungen" im Ohr auch genau das geschieht was bei anderen durch "Druck von aussen" geschieht, da brauchen nur spezielle Gefässe oder Muskeln im Ohr betroffen sein die sich bei Stress oder Druck zusammenziehen und man hat das selbe Phänomen!
    Seit den 1950er Jahren in Taos hat das Problem auf der ganzen Welt kontinuierlich zugenommen, das sind ja nicht nur einzelne "Spinner" sag ich jetzt mal. Dass in TAOS plötzlich alle "Stress" haben ist unwahrscheinlich, es muss also u. A. auch einen anderen Grund haben, einen globalen Grund. Austausch per Internet jetzt mal nicht mit einbezogen.

  • #442

    Jane (Freitag, 07 Februar 2020 13:22)

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich auch mal wieder melden und ein Update geben. Spannende Theorien sind wieder dazugekommen, insbesondere das mit dem Luftdruck finde ich ja total interessant! Hast du ein digitales Hygrometer?

    Ich bin wieder BT frei im Moment. Ich hatte ja noch mal paar Tage im Januar durch eine Erkältung stärkeres Brummen, aber danach war dann wieder Ruhe im Karton. Im Dezember war ich ja auch schon komplett BT frei, es scheint die freien Phasen werden länger, und dazwischen sind mal ein paar Tage wo es ab und zu kurz "brummelt", aber leise, und das ist mir dann auch mittlerweile Wurscht um ehrlich zu sein.

    Ich war zwischendurch im Tinnituszentrum der Charite, da wurde alles gecheckt, aber meine Ohren sind tiptop, keine Hörschäden, im Gegenteil. Ich habe auch beschrieben, wie der BT sich verhält, und es wurde gesagt: ja das ist trotzdem ein Tinnitus. Glaub ich persönlich nicht, und zwar aus dem Grund, weil der klassische Tinnitus ja ein "Phantomton" ist der im Hirn entsteht, und daher dann eben auch "chronisch" wird (wobei ich dazu auch ne andere Meinung habe, aber das ist das was die Charite dazu sagt). Jedenfalls, dadurch dass das Brummen bei mir immer längere Zeit wirklich komplett WEG ist, kann es also nix "gespeichertes" im Hirn sein.

    Zu den Theorien: die Ärztin sagte, tiefe Brummtöne kommen meist von den Muskeln. Also Verspannungen, Vibrationen, das passt ja zu dem was viele hier schreiben.
    Diese Luftdruck-Geschichte find ich auch spannend, besonders weil ja viele auch das Brummen mehr im Winter haben, als im Sommer. Könnte das passen? Wobei, wenn gutes Wetter ist, ist ja eher Hochdruck oder? Naja, bin kein Meterologe.

    Bei mir korreliert das Brummen definitiv mit meinem allg. psychischen Zustand, bin ich sehr besorgt brummt es. Stress ist eher weniger ein Auslöser. Ich glaube weiterhin daran, dass ich einfach daran arbeiten muss, dass ich mich gut fühle, und damit das Brummen dann auch ausbleibt.

    LG
    Jane

  • #441

    Ladybrumm (Donnerstag, 06 Februar 2020 14:25)

    Brummosaurus, deine Theorie ist sehr interessant. Ich hatte das Wetter bzw. den Luftdruck auch schon im Verdacht. So war ich im Herbst in Paris für einige Tage und dort war das Brummen deutlich besser! Und es war kein Urlaub, im Gegenteil, ich hatte einen unglaublichen Stress dort. Und kaum war ich zu Hause, fing das Brummen wieder an. Mir ist das schon einige Male nach dem Urlaub passiert - da kam dann aber immer die Erklärung "in den Ferien warst du halt entspannt". Aber seit diesem Paris-Aufenthalt glaube ich eben auch, dass es ein Zusammenhang mit dem Wetter bzw. Luftdruck geben könnte.

  • #440

    Ladybrumm (Mittwoch, 05 Februar 2020 09:36)

    Hallo zusammen, ich dachte ich melde mich auch mal wieder... ich kann sogar ein paar Dinge berichten. Anfang Dezember hatte ich eine Zahnoperation und siehe da: nach ein paar Tagen war mein Brummen zum ersten Mal seit fast 1 Jahr etwas leiser und verschwand teilweise sogar. Es gab sogar Tage, da hörte ich das Brummen gar nicht mehr. Ich war im Paradies und dachte, jetzt würde alles besser. Doch schleichend kam es wieder zurück. Auffällig stark war es nach Kraftsport, wobei das ja schon einige berichtet haben. Das werde ich künftig wirklich lassen.
    Seit ein paar Wochen ist es sehr unbeständig... einige Tage sind ruhiger, an anderen brummt es wieder ununterbrochen. Ich erkenne überhaupt keine Zusammenhänge. Ich kann mir auch nicht erklären, weshalb es nach der Operation während Wochen fast weg war und dann plötzlich wieder auftauchte.
    Ich habe im Moment auch eine sehr stressige Zeit, ich hatte aber auch schon brummfreie Phasen in noch viel stressigeren Zeiten. Bei mir scheint Stress nicht die Ursache zu sein.
    Die Theorie der Hyperakusis wurde hier auch schon mal diskutiert. Ich muss mich damit mal genauer auseinandersetzen. Ich kann mir einfach nicht erklären, weshalb das Brummen kommt und wieder verschwindet. Eine Hyperakusis wäre ja ständig vorhanden?

  • #439

    brummosaurus (Mittwoch, 05 Februar 2020 05:25)

    Hab meinen Text aus Versehen bei den Berichten gepostet, wollte es aber eigentlich hier posten - bei mir ist das Brummen im letzten Jahr definitiv schlimmer geworden und ich glaub ich bin der Ursache jetzt auf der Spur, muss das ganze aber noch etwas verfolgen. Mir fiel auf, dass ich das Brummen zwar verstärkt in Gebäuden merke, aber genau so draussen im Freien und häufig sogar wenn das Radio spielt wo man eigentlich denkt das würde übertönt. Da es im Freien auch hörbar ist, kam ich drauf, dass es aus der Luft kommen könnte und so fing ich vor kurzem an den Luftdruck der nahegelegenen Wetterstation zu notieren, wenn ich das Brummen höre... und siehe da, es scheint so zu sein, dass je höher der Luftdruck ist, desto stärker das Brummen! Bei 1006 hPa Luftdruck, der leider hier auf ca. 400 Meter über Meerespiegel in den letzten zwei Wochen nur einmal unter diesen Wert fiel höre ich das Brummen nur extrem leise.... bei 1004 war es komplett weg.... und bei momentan 1021 hPa ist es extrem laut. Leider ist der Luftdruck ständig so hoch hier, zwischen 1014 und 1021 hPa und ich frage mich, ob das die ganzen Jahre schon so war, oder ob der evtl. global angestiegen sein könnte!?! Nun ist es ja so, dass dieses Brummen nicht jeder hört, aber manche eben! Ich höre z. B. auch die Fledermäuse "schnalzen/fiepen" wie auch immer, was eigentlich auch über der Hörschwelle liegt, bin also empfindlicher auf den Ohren. Es kann auch gut sein, dass diese Tieffrequenz Empfindlichkeit etwas mit der Ohr-Tube zu tun hat, das schliesse ich nicht mal aus, dass durch irgend eine "Veränderung" die Tieffrequenzschwelle runtergesetzt wird und man empfindlicher für Luftdruck Schwankungen im Ohr ist (!) Auch kam mir in den Sinn, dass es ja TAOS Brummen heisst und TAOS liegt auf einer Hochebene, was durchaus auch mit Luftdruck zu tun haben könnte, wenn sich dieser seit den Jahren global ändert, vielleicht durch das Klima, wer weiss... nicht umsonst spielt das Wetter auf der ganzen Welt verrückt!
    Es war bisher so, dass bei niedrigem Luftdruck, also unter 1004 hPa ich es praktisch nicht gehört habe, und als dann innerhalb von 2 Stunden der Wert auf 1008 hPa anstieg war es wieder da! Es kann aber auch sein, dass ich es mal für kurze Zeit trotz z. B. 1012 hPa NICHT ständig höre - d. h. es spielt evtl. noch eine andere Komponente da mit rein, aber ich bin mir fast sicher, dass wenn der Wert das nächste mal auf 1004 hPa sinkt es komplett weg ist! Es hat irgendwas mit dem Druck bzw. einer Druckempfindlichkeit von AUSSEN auf das Ohr zu tun, denke ich, abhängig von der Wetterlage! Wenn ich z. B. die Nase zuhalte und reinblase (Druckausgleich) solange bis mir schwindelig wird (!), d. h. sich das Trommelfell gegen den Luftdruck nach aussen wölbt, dann bin ich das Brummen auch kurz los! Ich bin mir sicher es hat mit dem Luftdruck von aussen auf empfindliche Ohren zu tun! Werde es weiter beobachten, ob da was dran ist! Mir kommt im Freien draussen das Brummen wie ein Wabern der Luft vor, wabernde Luftmasse!

  • #438

    Sascha R (Mittwoch, 29 Januar 2020 11:44)

    Liebe Freunde des Ohr-Leidens,

    ich habe bereits an andere Stelle ein kurzes Meinungsbild zum Brummton abgegeben. Hier nochmals ausführlich.
    Meinen Brummton habe ich erstmals nach einer sehr stressigen Phase (2015) gehört und bin wie andere auch regelrecht verrückt geworden. Ebenfalls habe ich nach kurzeitigen Lösungen gesucht, Musik, hören, spazieren, Watte ins Ohr, etc. Nach 3 Wochen war jedoch der Ton mit einmal weg und ich war glücklich und ratlos zugleich. Einem HNO braucht man diese Geschicht nicht erzählen, da der Ton schlicht objektiv nicht messbar ist. Nun habe ich das Brummen erneut (nach einer sehr stressigen Phase) und dies brachte mich (meinen Dank an dieser Stelle) auf diese Seite. Meine Beobachtungen zum Brummen sind folgende.
    1. es ist eine Form der Hyperakusis, d.h. das Ohr kann Töne nicht richtig wiedergeben, Hyperakusis kann sich auf vielseitige Weise bemerkbar machen. Warum komme ich daruf? Nach meiner Stressigen Phase litt ich unter den klassichen Symptomen der Hyperakusis, sobald diese abgeklungen waren kam das Brummen. Die Meisten hören das Brummen nur in ruhigen Räumen, nicht jedoch bei Musik o.ä. Ähnlich wie bei der Hyperakusis ist es wichtig das Ohr der natürlichen Umgebung auszusetzen, da es wieder neu hören lernen soll. Wer noch nie etwas über Hyperakusis gelesen hat, einfahc mal nachschlagen.
    2. Das bedeutet, dass das Brummen eigentlich wieder vergehen sollte, sobald wir aufhören uns vor Lärm o.ä. zu schützen, was auch helfen kann ich ein Spaziergang mit Musik im Ohr, vllt hilft dies, wenn Ihr das ein paar mal ausprobiert.
    3. Ich bin optimitisch, so sehr mich das Brummen auch nervt, dass es in wenigen Tagen wieder vergeht, sobald dies der fall ist melde ich mich erneut.

  • #437

    Klaudia (Donnerstag, 23 Januar 2020)

    Hallo
    Ich habe jetzt soviel gelesen über den Brummt in und bin echt erleichtert das ich nicht allein damit bin.
    Habe es seit 5 Tagen und ein HNO findet nach einigen Tests keine Ursache.
    Bei mir ist es Dumpf und ein Leichter Brummt in.
    An dem Ohr würde bei mir ein Inplantat (neuer Steigbügel)eingesetzt und nach zehn Jahren der Op jetzt dieses dumpfe Gefühl.
    Das andere Ohr zierpt und Quietscht.
    Können nur Menschen verstehen die es selber haben oder hatten.
    Morgens ist es manchmal weg und bin dann glücklich aber nach einer Stunde ist das Dumpfe wieder da.
    Es macht einen verrückt und habe schon viele Tränen vergossen und weiß mir auch keinen Rat mehr.
    Vieleicht kann mir der eine oder andere eine Ratschläge geben.
    Danke im Voraus.
    LG Klaudia

  • #436

    Christof (Donnerstag, 23 Januar 2020 08:22)

    gerade diese Seite entdeckt, sehr schön. Also bei mir ist das Brummen erst vor etwa einem Jahr aufgetreten, ich bin jetzt 60. Es gab keinen Anlass und ich habe auch NIE Ohrenschmerzen oder sonstige Ohrenprobleme (ab und zu muss ich mal einen Pfropfen Ohrenschmalz mit einer Spritze und warmem Wasser entfernen 8-) Es stört nicht meinen Schlaf - ich schlafe schnell und leicht ein - am schlimmsten ist es morgens. Es ist nur im rechten Ohr, scheint vermutlich dadurch aber eher außerhalb zu sein. Ich muss eigentlich gleich aufstehen, weil es so nervt; es bleibt dann aber oft noch Stunden zu hören. Tagsüber merke ich meistens nichts davon, oder ich ignoriere es einfach vermutlich. Kopfschütteln lässt den Ton verstummen, aber ich kann ja nicht die ganze Zeit den Kopf schütteln:) An psychisch glaube ich nicht, weil ich den Ton ja entspannt, vor dem Aufstehen, höre. Nackenverspannung kommt der Sache schon näher, obwohl da ja schon ein gewisser Abstand ist. Es könnte sein, dass etwa gleichzeitig mit dem Ton auch die Tatsache aufgetreten ist, dass ich den Kopf nach rechts nicht so weit drehen kann wie nach links. Ich werde das mal als Gymnastikübung anfangen.

  • #435

    Anni (Donnerstag, 09 Januar 2020 00:20)

    Hallo,
    ich freue mich gerade, dass ich nicht alleine mit meinem "Brummen " bin. Denn der Rest der Familie weiß partout nicht, wovon ich sprechen.....Meine erste Tat war abends das W-Lan auszustellen. Nun lese ich gerade, dass es vielleicht auch mit Verpannungen einher gehen könnte. Ich habe seit einem halben Jahr einen verspannten Nacken den ich einfach nicht mehr "los " bekomme. Für mich scheint dieser Zusammenhang die naheliegenste Lösung zu sein. - Ich arbeite dran :-). Ansonsten darf man sich vielleicht nicht zu sehr auf das Brummen einlassen. Ich versuche es gleich mal mit Einschlafmusik.,, Gute Nacht und viele Grüße

  • #434

    Jane (Mittwoch, 08 Januar 2020 19:34)

    Guten Abend zusammen,

    und erstmal ein frohes neues Jahr noch.

    Ach man Leute, ich wollte hier endlich mal einen Erfolgsbericht schreiben - aber nix. Ich war Ende November - Ende Dezember mal komplett BT-frei. 5 Wochen. Er war wirklich weg, als nicht nur leise oder sonstwas. Es war großartig und ich dachte, war meine schlimme Phase im November nur das letzte Aufbäumen?

    Aber nun bin ich wieder stark erkältet, und natürlich ließ der SCH... BT nicht lange auf sich warten. Und nun dröhnt es seit 2 Tagen wieder so laut, dass ich ihn auch über die Musik höre. Ich bin ratlos meine Lieben.

    Also, wobei ich mir mittlerweile sicher bin: der BT ist psychisch. Denn es gab mal im Dezember auch 2-3 Momente, wo es plötzlich stark brummte, und das waren alles Momente wo ich kurz super gestresst war. Aber ich konnte den BT dann sofort selber wieder runterfahren, wie so ein Regler, und nach einer Minute war dann wieder Ruhe im Karton. Ich war tiefenentspannt mit dem Ding, hatte dann also nur noch das hohe Fiepen. Das stieg dann auch nach Silvester wieder stärker an, und das ist bei mir auch immer der "Wasserstandszeiger" dafür, dass bald das Brummen wieder einsetzt.

    Die einzige die mich hier noch hoffen lässt, ist Jutta. Da sie mE die einzige ist, die das Brummen komplett los bekommen hat. (Also abgesehen von einigen in den Erfolgsberichten, die das Brummen aber nur ein paar Wochen oder Monate hatten, und wie durch ein Wunder durch einen Chiropraktiker geheilt wurden, die Glücklichen). Minimini leise BT ist für mich keine echte "Heilung", und damit gebe ich mich auch nicht zufrieden. Es deprimiert mich, dass es in den vielen Jahren die die Seite besteht, und wo Sebastian laut eigenen Angaben hunderte an E-books verkauft hat, nur so wenige Heilungsberichte auf der Webseite gibt :-/ Sorry Leute, ja ich bin heut echt schlecht drauf, aber stimmt doch. Müssten es nicht ein paar mehr sein? Heißt das nicht, dass der Großteil der Leute nie geheilt wird? Auch in den Tinnitusforen, da ist nur die Rede von Kompensation, aber nie von Heilung, ich bin super depri :-((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

    @Claudia: gut, dass du schnell herausgefunden hast, dass der Ton von dir kommt. Dann kannst du ihn gleich wie einen Tinnitus behandeln und ihn vielleicht noch wegbekommen, bevor er sich manifestiert. Ich wünsche dir viel Glück!!

  • #433

    Antje Potsdam (Dienstag, 07 Januar 2020 18:19)

    Lieber Sebastian und liebe Brummer-Gemeinschaft,

    so ziemlich genau vor einem Jahr habe ich Bekanntschaft mit einem laut dröhnenden und z. T. am ganzen Körper vibrierenden Brummton gemacht und die Erinnerung an die Intensität lässt mich heute staunen, wie ich diese zermürbende und angstmachende Zeit überstanden habe. Ich war zutiefst verzweifelt.
    Was mir Hoffnung gegeben hat, dass es nicht für immer so bleiben wird, war diese Seite und ich bin der Meinung, dass deine Initiative Leben rettet, lieber Sebastian. Ich verneige mich vor dir. Vielen Dank.
    Über diese Seite habe ich mich immer weiter in die Materie eingelesen und mit der Hilfe von Jutta gelang es mir nach und nach, den Ton zu akzeptieren. Denn innerer Widerstand war Futter für ihn.
    Mit Sport, Entspannung, Wärme und einem hart erarbeiteten Vertrauen in den Fluss des Lebens höre ich ihn auch heute noch, aber leise und nur selten noch aggressiv hämmernd. Da ich mich im Hier und Jetzt Sein übe, kann ich erkennen, wann und warum er plötzlich wieder laut anklopft.
    Er ist mein innerer Begleiter vor dem ich keine Angst mehr habe und es kommt vor, dass ich bemerke: Ups, ich höre ihn gar nicht mehr.
    Also Leute: NIEMALS AUFGEBEN. Es wird wieder besser. Auch wenn es ein Weilchen dauert.
    Mich hat diese Erfahrung stärker gemacht.
    Ich drücke euch allen die Daumen für das Jahr 2020.

    In der nächsten Zeit werde ich nicht so oft schreiben.

    Liebe Grüße

    Antje Potsdam

  • #432

    Claudia (Montag, 06 Januar 2020 22:43)

    Hallo zusammen,

    ich höre seit ca. eineinhalb Wochen einen Brummton. Er ist mir erstmals am Abend nach einem (bei mir seltenen) Schwimmbadbesuch aufgefallen. Als es abends ruhiger wurde, hörte ich ein Brummen und dachte, dass die Nachbarn vielleicht mit zu vielen Bässen Musik hören oder dass irgendwo eine Waschmaschine läuft. Ich bin ums Haus rumgegangen, konnte aber nichts entdecken und draußen war der Ton auch so nicht zu hören. Außer mir hat ihn auch zuhause niemand gehört, was mich noch nicht so sehr verwundert hat, denn ich habe generell ein sehr empfindliches Gehör. Als der Ton dann morgens direkt nach dem Aufwachen wieder da war, war mir klar, dass es keine Waschmaschine sein konnte. Wir sind dann über Silvester weggefahren, aber der Ton ist mitgekommen... da hab ich angefangen zu googeln und habe diese Webseite gefunden. Auch Sebastians Buch habe ich bestellt (danke für die schnelle Zusendung) und in Ruhe (nervöses Kichern) durchgelesen. Das war schonmal eine große Hilfe, denn ich wusste, dass ich nicht spinne und dass es auf jeden Fall hilft, die Ruhe (ihr wisst schon, welche ich meine) zu bewahren.

    Einige Tipps auf der Webseite haben mir in den ersten Nächten schon etwas geholfen (Ohropax, Musik hören, Rotes Rauschen), aber trotzdem war ich ganz schön matschig und verunsichert. Im neuen Jahr bin ich dann direkt zum HNO gegangen, der festgestellt hat, dass mein Hörvermögen in Ordnung ist, meine Ohren von außen unverdächtig aussehen, ich aber auf der linken Ohrseite eine Belüftungsstörung habe. Nun nehme ich seit 5 Tagen abschwellende Nasentropfen, mache morgens und abends und zwischendrin, wenn ich daran denke, einen Druckausgleich mit zugehaltener Nase und nehme einmal am Tag eine Acetylcystein-Brausetablette. Beim Druckausgleich merke ich, dass mein linkes Ohr nicht richtig "ploppt", da also tatsächlich was verstopft ist. Da man die abschwellenden Nasentropfen ja nicht lange nehmen soll, habe ich morgen wieder einen Termin beim HNO und bin gespannt, wie es weitergeht.
    An Vitamin- oder Mineralstoffmangel kann es bei mir eigentlich nicht liegen, denn ich nehme (aus anderen Gründen) seit mittlerweile 8 Wochen Mineralien (z.B. Magnesium, Kalium, Calcium), Vitamine (D, E, B, K2), Eisen und Fettsäuren (z.B. Omega 3). Dadurch ging es mir vor Weihnachten schon um einiges besser und ich fühlte mich wieder fitter... vielleicht hab ich mich dann im Weihnachtsstress auch etwas überschätzt?

    Jedenfalls hoffe ich sehr, dass der Ton wieder verschwindet, wenn mein Ohr dann hoffentlich bald wieder frei ist. Aber falls nicht, bin ich zumindest sehr froh, dass ich hier noch viele Tipps finde, die ich ausprobieren kann.

    Ich wünsche allen einen friedliches oder weniger oder möglichst kein Brummen im neuen Jahr,
    Claudia

  • #431

    Sebastian Knabe (Freitag, 03 Januar 2020 21:21)

    Liebe Brummer-Gemeinschaft,

    danke Angelika - es stimmt: Heute genau ist es sechs Jahre her, seit ich diese Homepage gebastelt habe! :-)
    Ich staune selbst, wie die Zeit verflogen ist. Ich hatte mich mit dem Brummton schon ein paar Jahre beschäftigt, aber dann wurde das Projekt so groß, daß es keinen Platz mehr auf meiner Hauptseite hatte. Wir begannen mit der ersten realistischen Brummtonkarte - jeder Ort wurde von Hand nach Rücksprache mit dem Betroffneen eingetragen... Was gab es damals noch für Anfeindungen alleine für den Name "Brummtonheilung". Eine Frechheit! :-)

    Den Dank aber möchte ich voll und ganz an Euch zurückgeben: hunderte von Brummern, die mir bis heute schreiben, hunderte von Berichten hier auf der Seite, hunderte - ja (!) hunderte verkaufte eBooks inzwischen. Ohne Eure Expertenunterstützung (Danke David!), ohne Eure Erlebnisse, Eure Diskussion und Eure Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wäre diese Seite leer! Wir haben das alles gemeinsam geschafft. Ich danke Euch! :-)

    Herzliche Neujahresgrüße, Euer Sebastian Knabe

  • #430

    Angelika Rheinland (Freitag, 03 Januar 2020 16:50)

    Liebe Brummer,
    vor genau 6 Jahren hat Sebastian diese Plattform gegründet und den ersten Beitrag hier geschrieben:

    #1
    Sebastian Knabe (Freitag, 03 Januar 2014 09:36)
    Liebe Brummer,
    ich freue mich über Eure Grüße, Anregungen und weiterführende Ideen!
    Herzlich, Sebastian Knabe

    Ohne Sebastian und die zahlreichen Kommentare und Geschichten von euch allen hätte ich es nie geschafft, den Brummbären loszuwerden. Deshalb:

    Herzlichen Dank für dein Engagement, Sebastian! Du hast im Gewirr der Internet Seiten zum Brummton mit teilweise verschwörerischen und pseudowissenschaftlichen Kommentaren ein seriöses und erfolgteiches Forum für uns Brummer geschaffen. Ich wünsche mir für uns alle, dass es hier auch weiterhin so bunt und hilfreich weitergeht. Vielleicht schreibt ja mal einer der bisher "stillen Mitleser" von seinen/ihren Erlebnissen. Traut euch! :)

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #429

    Jessy (Sonntag, 29 Dezember 2019 15:07)

    Hallo liebe Leute.
    Hoffe das alles die Feiertage gut überstanden haben.
    Nachdem ich in den Lezten Wochen das erste mal nach fast 1 Jahr komplett Brumm frei war auch morgens nach dem Aufwachen was ich erst garnicht glauben konnte habe ich zur Zeit wieder einen Rückfall und es dröhnt den ganzen tag .naja was soll's ich weiss ja jetzt das er auch wieder leiser wird ;)
    Warum ich mich melde ist eigentlich der Grund das ich ein interessantes Video gefunden habe wo ein Tinnitus betroffener mal die Fakten auf den Tisch bringt.
    Er erzählt eventuell nicht Sachen die wir nicht schon wüssten aber es macht einem richtig mit finde ich .Ich Teile mal den Link wer mag kann ja mal rein sehen .
    LG jessy


    Kleiner Denkanstoß. ;) https://www.youtube.com/watch?v=a4z-FxF5nHI

  • #428

    Petra (Dienstag, 24 Dezember 2019 15:28)

    Also nach 3 Monaten ist er fast weg. Was ich gemacht habe: Magnesium genommen, Hanftee und Hanföl, abends Baldrian, mehr Sport (Ausdauer und Yoga), geführte Mediationen von Ohrinsel bei YouTube (alle Themenbereiche), Physiotherapie und Osteopathie, und gegen das nächtliche Brummen: eine App aufs Handy, bei mir: Kaminfeuer und Regen und das habe ich KONESQUENT nachts gehört, wenn der Ton kam oder schon da war als ich in das Bett ging. Konnte 14 Tage gar nicht schlafen, mittlerweile habe ich meinen Kopf so "programmiert" dass ich mit dem Kaminfeuer/Regen positive Gedanken verbinde, dazu langes, tiefes Atmen...und irgendwann geht die Angst vor dem Ton...und er ist fast nicht mehr da. Aber man muss immer am Ball bleiben!! Schöne Weihnachten euch allen!!!

  • #427

    Angelika Rheinland (Freitag, 20 Dezember 2019 16:02)

    Lieber Mexx,
    Der Blutdruck kann durch Verspannungen im Hals steigen.
    Kann man zB hier nachlesen:

    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-ein-verspannter-nacken-den-blutdruck-erhoeht/

    Im Hals nahe der Hauptschlagader gibt es Druck-Rezeptoren, die den Blutdruck messen und ans Gehirn melden. Physiotherapeuten beobachten oft, dass der Blutdruck nach Massage im Hals/Nacken sinkt. So wie auch nach einem heissen Bad, weil sich die Adern weiten und die Muskeln entspannen. Das Blut sackt in die Beine ab. Deshalb nach einem heissen Bad nur langsam aufstehen: ) Wenn der Brummen nach dem Baden besser wird, kanns also an entspannten Muskeln und/oder niedrigerem Blutdruck liegen.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #426

    Antje Potsdam (Donnerstag, 19 Dezember 2019 21:11)

    Liebe BT-Gemeinde,

    heute war ich das erste Mal auf meiner neuen Arbeitsstelle. Und natürlich stand ich den ganzen Tag „unter Strom“. Und wie soll es anders sein.... Als ich nach Hause kam, brummte es wieder ziemlich heftig.
    Obwohl es ein guter Tag für mich war, war ich sicher wieder innerlich angespannt.
    Schön Jessy, dass es dir gut geht.

    Ich wünsche Euch allen schön ruhige Weihnachtsfeiertage und rutscht gut in das neue Jahr. Auf das es vielleicht brummfreier wird.
    Liebe Grüße von Antje

  • #425

    Mexx (Montag, 16 Dezember 2019 21:59)

    Hallo an Alle,
    bin schon seit langem Mitleser und Betroffener seit mittlerweile fast 10 Jahren, wo das Brummen mal besser und Mal schlechter ist. Brummen wird besser wenn ich auf Urlaub oder unterwegs bin, in der Badewanne, beim Sport usw. Nach der Wanne, wenn man schnell aufsteht und das Blut aus dem Kopf "absackt", geht es auch schon mal für ein paar Minuten ganz weg.
    Da das Brummen derzeit schlechter ist und ich bemerkt habe, dass mein Blutdruck erhöht ist, bin ich zu einem Internisten gegangen. Dieser hat gemeint, dass das Brummen - zumindest bei mir - etwas mit der Anspannung bzw Verkrampfung der Blutgefäße im Ohr zu tun hat. Leider sind diese so klein, dass normale Blutdrucksenker welche ja auch die Blutgefäße entspannen, nicht wirken.
    Was meint Ihr zu dieser These ?
    Liebe Grüße Markus

  • #424

    Angelika Rheinland (Montag, 16 Dezember 2019 07:54)

    Lieber Juergen, liebe Brummer,
    Zum Einschlafen in der Akutphase haben mir am besten geholfen:
    - vor dem Schlafengehen warm Baden oder warmes Körnerkissen im Nacken
    - schlafen mit Kopfhörern (Stirnband, gepolstertes Nackenband oder Lautsprecher im Kopfkissen) und weißes Rauschen, Meeresrauschen oder Meditationsmusik in Endlosschleife
    - das brummende Ohr auf die Handfläche legen und auf der Seite schlafen
    - spätestens 1 Stunde vor dem Schlafen gehen kein Handy oder Tablet mehr benutzen und stattdessen entspannen zB durch Progressive Muskelentspannung, Spazierengehen oder Atemübungen

    Ich weiss, dass gerade das Einschlafen extrem schwierig ist, wenn der Brummbär tobt. Leider dauert es auch mit Entspannung, mehr Bewegung und weniger Fehlhaltung eine Weile, bis es besser wird. Es klingt vielleicht unmöglich, sich zu entspannen, wenn der Motor im Kopf läuft, aber das ist der Weg, der bei vielen Brummern zu funktionieren scheint. Wichtig: Entspannen BEVOR ihr ins Bett geht! Bei den meisten wird's nämlich schlimmer, sobald die Umgebung nachts ruhiger wird und man sich ins Bett legt.

    Liebe Grüße an alle Brummer und eine ruhige Adventszeit
    Angelika Rheinland

  • #423

    Heiko (Montag, 16 Dezember 2019 07:20)

    Hallo Ihr,

    bin gerade ganz zufällig hier reingestolpert und möchte mal ein paar Sätze schreiben. Bei mir (mittlerweile 47) hat es quasi mein ganzes Leben lang gebrummt. Dass dieses Brummen etwas ist, das nur ich wahrnehme, wurde mir erst irgendwann in den späten 30ern bewusst. Mittlerweile ist es aber seit einigen Jahren verschwunden. Ich vermute, dass es bei mir Bestandteil einer Mastzellerkrankung (primäres Mastzellaktivierungssyndrom) ist. Diese Erkrankung schlummert wohl schon mehr oder weniger unauffällig mein ganzes Leben lang in mir, und ist erst von 7-8 Jahren durchgehend akut zutage getreten. Seit diese Mastzellerkrankung (sehr vielschichtiges Krankheitsbild, das den "ganzen Körper" betrifft)) erkannt wurde und im Rahmen der Möglichkeiten behandelt wird (u.a. mit Antihistaminika), ist das Brummen weg.

    Vielleicht hilft's ja dem Ein oder Anderen hier.

    Gruß!

  • #422

    Jessy (Sonntag, 15 Dezember 2019 19:36)

    Hallo liebe Leute
    Hallo Antje danke der Nachfrage wie es mir geht.
    Also ich war Donnerstag wieder bei meinem super ortopäden in Dortmund er musste wieder einiges einrenken und Blockaden lösen.
    Habe vor der Behandlung wieder unter daueranspannung gelitten und ständig die Schultern hoch gezogen.
    Seid Donnerstag verhält sich der BT sehr ruhig wobei ich nicht weiss ob es am einrenken oder an der langen Autofahrt liegt die wirkt sich auch positiv auf meinen BT aus.mein kiefer war auch wieder total verspannt .
    Fühle mich körperlich seid Donnerstag wieder wie neu geboren .
    Werde dort auch weiterhin hin fahren so alle 10-12 Wochen. Der ortopäden ist sich auch sehr sicher das es was mit körperlicher Anspannung zu tun hat. Ich hoffe es geht euch allen gut ich gebe die Hoffnung nicht auf irgendwann geheilt zu sein aber selbst wenn nicht werde ich mich von dem BT Arsch nicht unter kriegen lassen und damit leben .Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit LG jessy

  • #421

    juergen (Sonntag, 15 Dezember 2019 16:52)

    hallo an euch alle,bin weiter stiler mitleser und danke für die tips. mein gröstes problem ist das mich der BT nicht schlafen lässt, kaum lege ich mich hinn, wird er laut, ist natürlich schlecht wenn mann arbeiten muss.Was nehmt ihr zum schlafen oder was macht ihr wenn ihr nicht schlafen könnt?
    Grüsse an alle

  • #420

    Antje Potsdam (Samstag, 07 Dezember 2019 11:09)

    Liebe Brummergemeinde,

    heute mal wieder eine kurze Meldung von mir.
    Mein BT wird weiter pö a pö leiser.
    Ich meditiere jeden Tag und ich achte auf eine gute Körperhaltung. Weiterhin überprüfe ich innerlich mehrmals am Tag meinen inneren Spannungszustand. Ich bewege meinen Oberkörper zwischendurch öfter. Sport mache ich mittlerweile nicht mehr täglich. Ich gehe einmal pro Woche schwimmen und einmal pro Woche zum Bauchtanz.
    @Sel Erd: Ich denke auch, dass es bei mir mit der hohen inneren Anspannung durch Ängste (also psychisch bedingt), zu einem BT kam. Denn umso mehr ich die Ängste loslasse, umso leiser wird er....freu.
    Ich mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie und das tut mir echt gut.
    Mittlerweile habe ich den BT angenommen, denn innerer Widerstand oder gar Hass machen die Verspannungen nicht besser. Das geht aber meiner Meinung erst nach dem schweren Akutzustand. Für eine widerstandslose Annahme habe ich 6 Monate gebraucht.
    Bei den einen sind es jahrelange Fehlhaltungen bei den anderen sind es Überforderung, Depression und Ängste die zu innerer hoher Anspannung und zu einem BT führt.
    Aber mit dem Weg, welcher von Angelika Rheinland und Jutta beschrieben ist, gibt es die Möglichkeit der HEILUNG.

    @Jessy: Wie geht es dir?

    Liebe Grüße und eine entspannte Weihnachtszeit.
    Antje

  • #419

    Angelika Rheinland (Dienstag, 03 Dezember 2019 12:39)

    Lieber Christian, liebe Brummer,
    viele von euch berichten, dass der Brummton irgendwie mit Handy/Tablet bzw. WLAN zu tun haben könnte und experimentieren u.a. damit, das WLAN auszuschalten. Wie wäre es aber, wenn nicht das WLAN Schuld ist, sondern die Körperhaltung, die wir beim Benutzen von Handy, Tablet, Computer oder TV einnehmen?

    Seit es Handys gibt, haben Orthopäden immer häufiger Patienten mit Schmerzen und Vekrampfungen im Hals- und Nackenbereich und nennen es "Handynacken". Durch Übertragung von Verspannungen auf die kleinen Gesichts- und Ohrmuskeln kann es dann auch zu Problemen mit dem Gehör kommen. Wie mein Physiotherapeut immer sagt: Osteopathen und andere Physiotherapeuten können zwar die Symptome lindern, aber nicht die Ursachen beheben, nämlich Fehlhaltung, Überbelastung und Mangel an Bewegung und Entspannung.

    Aus eigenem Erleben kann ich euch nur raten, nicht stundenlang in der gleichen Körperhaltung zu verharren. Also: Handy öfter aus der Hand oder auf den Tisch legen, Videos besser am großen Bildschirm sehen, zum TV sehen besser sitzen oder Position öfter wechseln usw. Findet für euch eine Form der Bewegung, die euch Spass macht. Ich sage bewusst Bewegung und nicht Sport. Viele Sportarten entspannen die Muskeln eben nicht. Für uns Brummer ist aber die körperliche Entspannung wichtig. Als eigentlicher Bewegungsmuffel funktioniert bei mir am besten lockere Gymnastik, Minitrampolin oder Tanzen nach Lieblingsmusik. Und als bekennender TV Junkie geht's mir auch besser, seit ich in einem guten Sessel fernsehe statt auf der Seite zu liegen. Findet euren eigenen Weg, den Körper wieder zu lockern! Welche Bewegubg hat euch früher Spass gemacht? Ich finde es immer faszinierend, wenn Kinder herumzappeln und Spass haben. Probiert es doch mal aus!

    Nicht aufgeben!
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #418

    Sel Erd (Montag, 02 Dezember 2019 21:30)

    Hallo
    Ich habe mich schon einige Male gemeldet. Leider ist mein Brummer nicht ganz verschwunden, immerhin aber nicht mehr so konstant wie auch schon in meinen 10 Jahren Leidenszeit (ich bin mittlerweile 27).
    Ich möchte niemandem etwas unterstellen und nicht Verallgemeinern, aber mittlerweile denke ich wirklich, dass es psychisch bedingt ist. Natürlich kommen körperliche Symptome wie Verspannungen, welche aber auch mit der Psyche zu tun haben, dazu.
    Seit einiger Zeit bin ich nun in psychotherapeutischer Begleitung. Es hat seine Zeit gebraucht, aber ich denke es hat geholfen, von dieser Konstanz des Tons wegzukommen.
    Weiter denke ich, dass Eisenmangel oder weitere Nährstoffmängel zu einem Brummton führen könnten. Checkt euer Blut vollständig! Grübelt nicht nach! Denkt weniger nach! Grenzt euch ab! Und wenn eich das schwer fällt wie mir, sucht euch Unterstützung.. Es ist eher eine Stärke als eine Schwäche und es ist noch lange niemand psychisch krank wegen dem!
    Grüsse aus der Schweiz und gute Besserung...

    Ps: Ich hasse diesen Brummer und wünsche diesen niemandem... nicht einmal meinen „Feinden“. ;)

  • #417

    Christian (Donnerstag, 28 November 2019 21:58)

    Hallo,
    ich hatte das erste mal den BT im rechten Ohr Mai/Juni 2013 wahrgenommen. Dachte zu der Zeit immer das das mit Straßenbauarbeiten zu tun hat. Weil ein oder zwei Straßen hinter unserem Haus Bauarbeiten stattgefunden haben. Nachts hörte ich ihn nicht weil ich schon davor seit etlichen Jahren an Tinnitus leide und zwar links und rechts. Und ohne TV einschlafen war seitdem so und so nicht mehr möglich.
    Im Sommer war er dann auf einmal weg. Irgendwann im Winter/Frühling 2014 kam er dann wieder. Hab dann wie wild nach der Ursache gesucht. Hatte dann die Heizungsanlage des "Nachbarn" unter verdacht. Denn zu dieser Zeit wurde eine Straße hinter uns ein Haus gebaut.Und dort stand auf einmal dieser Große metallische Kasten in Richtung zu uns. Ich glaube Wärmetauscher nennt man das, bin mir aber echt nicht sicher. Wurde dann im Mai 2014 im Hals operiert.Die HNO Klinik ist ca 70 Km von mir entfernt gewesen.Hatte dacht da höre ich den Brummton nicht. Leider hörte ich ihn da auch. Also konnte es diese Heizungsanlage nicht sein.
    Na ja, irgendwann lernt man damit umzugehen. Und wie viele von euch bin ich beim HNO Stammgast.

    Was mir alles aufgefallen ist in den ganzen Jahren und auch vor dem ersten Kontakt mit dem BT:
    -Ich habe immer mehr an Gewicht zugelegt. Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Hab in den letzten ca 15 Jahren über 30 Kg zugenommen. Dadurch auch Probleme mit dem Rücken usw bekommen.
    -Wenn ich zB auf der Couch liege. Und zwar so das das rechte Ohr nach unten zeigt ist oder wird der Ton viel lauter. Lege ich mich dann auf die andere Seite dauert es immer so 10 -30 Min dann wird der BT wieder leiser.
    -Wenn ich Stimmen höre wie Zb durch TV oder anderen Leuten dann fühlt sich das an als würde das Ohr irgendwie aufgehen und vom Gebrumme ist nichts mehr zu hören. Darum schau/höre ich immer zum Einschlafen Sachen wie zB "Der gefährlichste Job Alaskas" an. Denn da ist immer die englische original Tonspur zu hören und die deutsche synchron Stimme ist darübergelegt. So ist fast immer Sprache o Stimmen zu hören.

    Aktuell ist das Brummen bei mir ziemlich stark. Höre es auch tags über. Habe seit 2 Wochen ziemlichen Stress und steigere mich zu sehr in die Sache rein. Der Kopf spielt quasi verrückt. Und ich vermute mal das sich wegen dem Stress das Brummen verstärkt hat. Auch verspüre ich zZ einen ganz leichten Druck im Ohr.

    Zur Zeit (schon etwas länger) gehe ich zur Physiotherapie und hab dem Therapeuten mein Prob geschildert. Wird aber nicht besser. Er meinte das ich es mal mit Osteopathie probieren soll. Denn der Osteopath geht evtl an die Sache anders ran. Sprich der macht sich ein Gesamtbild des Körpers. Und er meinte noch ich solle mal Akupunktur probieren. Man klemmt sich halt an jeden Strohhalm.

    Ich habe jetzt auch mal mein Wlan ausgeschaltet (hab das hier irgendwo gelesen) am Router und Handy. Denn nach etlicher Recherche könnte das mit dem Brummen bei mir angefangen haben wo ich mir das erste mal ein Smartphone gekauft hatte. Davor hatte ich nie das Wlan im Router an. Leider empfängt mein Handy immer noch Wlan von den Nachbarn. Aber nur mit einem Balken. Weiß nicht ob das was ausmacht. Aber heut zu tage kannst ja nirgendwo mehr hingehen wo kein Wlan ist. Egal ob bei Freunden, Bekannten, Geschäfte, Bars/Kneipen oder Restaurants. Überall ist Wlan.


    Bei mir ist so wie bei vielen von euch. Tinnitus und das Brummen kann ich gut unterscheiden. Finger ins Ohr, dann ist der BT weg oder nur noch sehr leise zu hören je nach dem wie laut ich ihn davor gehört habe. Finger raus dann dauert es so 1 - 2 Sekunden bis der Ton wieder da ist. Bei einer schnellen Kopfdrehung merke ich zB nichts das er weg ist, evtl könnte er für eine viertel oder halbe Sekunde weg sein.

    Vielleicht hat jemand Tipps für mich.


    Grüße und gute Besserung an alle.

  • #416

    Jessy (Donnerstag, 28 November 2019 11:52)

    Hallo liebe Leute.
    Ich komme noch mal auf die Facebook Gruppe zurück im der ich bin.och kann gerne die Texte kopieren allerdings steht dort nichts anderes wie hier auch unter den Heilungs erfolgen steht osteopathi chiropraktik Sport Entspannung das sind auch die Mittel die den Lezten in der Gruppe geholfen haben.

    Liebe Jane schön das es dir besser geht.
    Die Gruppe heißt Tinnitus verstehen und loswerden .
    Ich habe mich dort einfach mal eingelesen und finde auch dort interessante Beiträge.
    Und das schöne Erlebnisse Einwirkung auf den BT haben habe ich auch schon öfter festgestellt.
    Irgendwann wird es uns besser gehen .LG jessy

    Ach ja die wimhof Technik ist nichts für mich habe ich fest gestellt.danach ist mein BT extrem laut denke weil die Atmung meinen Körper in eine Stress Situation versetzt.trotzdem war es ein Versuch wert.
    Natürlich freu ich mich wenn alle anderen die damit Erfolg haben lg jessy

  • #415

    Jane (Mittwoch, 27 November 2019 16:13)

    Hallo ihr Lieben, Antje, Angelika und Jessy,

    vielen Dank für eure vielen Mutmachungen! Ich hab jetzt mal ein paar Tage Pause gemacht hier, weil ich ja immer das Gefühl habe, dass es danach schlimmer wird ;)

    Also erstmal: es geht mir seit dem Wochenende wieder besser. Erstmal klang langsam die Erkältung ab, und dann hab ich auch bewusst nur schöne Dinge am WE gemacht und mich entspannt. Ich weiß nicht, ob ein Zusammenhang besteht (vermute es), aber wir hatten uns am vorletzten WE eine Spielekonsole von einer Freundin ausgeliehen. Ich habe in der Woche wo ich krank war, abends immer lange gespielt, und dann war das Brummen so schlimm. Ich habe das dann seit Freitag nicht mehr gemacht, und jetzt ist das Brummen wieder viel leiser, und ich kann abends einigermaßen einschlafen (die Angst bleibt natürlich).

    Jessy, ich bin auch in den genannten Facebook-Gruppen. Ich war ganz am Anfang in einer, die hieß "das Brummton Phänomen" Dort waren aber so superviele Leute dabei, die immer noch auf der Suche nach äußeren Ursachen waren, dass ich dann dort wieder ausgetreten bin, als ich die "Tinnitus heilen" Gruppe gefunden habe. Ich glaube ich hab dich auch schon kommentieren sehen :) Jedenfalls, weil ja hier einige nach Erkenntnissen gefragt haben: ja, auch bei FB ging es welche, die den BT wegbekommen haben. Dort ist auch der Konsens: Entspannung, Muskeln, 2. Halswirbel, Ostheopathie, um das mal grob zusammenzufassen. Ansonsten haben dort auch alle die gleichen Symptome wie wir, und ihre ups and downs. Auf Empfehlung einer dort, habe ich mir ein Massagegerät gekauft, damit massiere ich meinen Rücken und Nacken abends ausgiebig (gibt es ab 30 Euro auf a...). Da hab ich das Gefühl das hilft super. Und eben schöne Dinge tun. Ich habe mir einen Zettel an den Spiegel geklebt mit den Worten "bald wird es dir besser gehen!". Ich habe in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit so genannten positiven Affirmationen gemacht, damit programmiert man sein Unterbewusstsein nämlich um.

    Dann habe ich eine spannende Entdeckung gemacht: ich habe manchmal so ein Kribbeln in der Nähe des Steißbeins, das fühlt sich wie minimales Muskelzucken an, aber eher so zart wie wenn einem das Bein einschläft. Ganz lokal an einer Stelle. Und das krasse ist: dieses Vibrieren/Zucken ist der gleiche Rhythmus wie der BT! Das bekräftigt mich nun doch in der Annahme, dass es sich um Verspannungen oder gereizte Nerven handeln könnte!

    Am Schluss: Ich habe mich jetzt auch mit der Wim Hof Methode beschäftigt auf Hinweis von Klaus, und finde es mega spannend! Ich werde das auch mal ausprobieren. Meine Meinung war schon immer, dass das "autonome Nervensystem" nicht so autonom ist, wie der Name suggeriert. Ich glaube, dass man mit Kraft der Gedanken durchaus auch einen Ton erzeugen kann. Ich hatte mal eine Episode mit Herzrasen vor einigen Jahren, da konnte ich auch alleine durchs "dran denken" in meinen Herzrhythmus reinfunken.

    Wir bleiben dran!
    Seid alle lieb gegrüßt!
    Jane

  • #414

    Jutta (Montag, 25 November 2019 23:34)

    Nachtrag zu Jane #402:

    Liebe Jane, du schreibst:

    "Der BT kam bei mir nach einem schweren persönlichen Verlust im April - daher frage ich mich: was in meinem Körper ist denn so von einen Tag auf den anderen im Ungleichgewicht?"

    Meine Antwort:

    Vielleicht oder wahrscheinlich nicht von einem Tag auf den anderen. Sondern über längere und vielleicht sogar über lange Zeit!

    Das Fass läuft nach und nach voll und dann irgendwann, beim Tropfen X (der bei dir allerdings eine Sturmflut war - ein schlimmer Verlust), schließlich über. Der Ast, der bei Schneeflocke Y bricht, hatte unzählige Schneeflocken - im wahrsten Sinne des Wortes - (er-)tragen. Bis es dann einfach nicht mehr ging ...

    Was in deinem ganzen bisherigen Leben könnten deine Tropfen, was deine Schneeflocken sein? Dabei müssen es nicht immer die ganz großen Ereignisse sein. Auch die Summe aus vielen vermeintlichen (!) "Kleinigkeiten" verfehlt ihre Wirkung nicht ... (inkl. beispielsweise Bewegungsmangel etc.).

    Liebe Grüße und GUTE BESSERUNG!!!

    Jutta

  • #413

    Jutta (Montag, 25 November 2019 23:04)

    Liebe Jane,

    zu deinem Beitrag #402 nur ganz kurz, ich konnte noch gar nicht alle weiteren Einträge lesen:

    Ich war mir (leider) ziemlich sicher, dass deine Hochphase und das Gefühl, gut mit dem BT klar zu kommen, nicht lange anhalten würde (aber ich hätte es dir sooo gegönnt!).

    Ich weiß nicht, ob du von Anfang an alles, was wir so geschrieben haben, gelesen hast, aber ich hatte auch davon erzählt, dass es manchmal wieder so schlimm wurde, dass ich kurz davor stand, mich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Ich war einem Nervenzusammenbruch nahe ...

    Die ersten ca. eineinhalb Jahre gab es für mich nur wenige Anhaltspunkte, warum der BT plötzlich nach einer ruhigeren Zeit wieder so unglaublich unerträglich und zum irre lauten Dauerdröhner geworden war. Einige Gründe konnte ich relativ sicher identifizieren (etwa mit einem zu schweren Gewicht trainiert zu haben), aber meistens war ich völlig ratlos. Mein Mann ist mein Zeuge, wie schei...e es mir gegangen ist. Ich habe in meinem Leben schon viel aushalten können und müssen, aber so verzweifelt hatte er mich noch nie erlebt, v. a., wenn über etliche Tage nichts, aber auch gar nichts mehr geholfen hat - so wie bei dir. Dann war ich nur noch ein Schatten meiner selbst ... ach was: noch viel weniger!

    Die Geschichte mit den HNO-Ärzten und ihren Unheils-Prophezeiungen kenne ich. Das ist geballte Inkompetenz im weißen Kittel! Weg damit!!!

    Es wird wieder besser, Jane. Halte dich daran fest! Es wird w i e d e r besser!

    Liebe Grüße an dich (und an alle, die hier so liebevoll Mut machen und guten Rat geben, natürlich immer inklusive unserem BT-"Papa" Sebastian)

    Jutta

  • #412

    Klaus (Montag, 25 November 2019 10:13)

    Hallo Jessy, finde es großartig, dass Du trotz deiner Ängste weitermachst! Mit deinem starken Willen , bin ich mir ziemlich sicher dass Du es schaffst Ruhe und Frieden zu finden.
    Mein gebrumme hat sich Sonntag Nacht bei mir gemeldet, bin aber sehr zuversichtlich das ich langfristig davon weckkomme. Hatte am Sonntag keine Zeit zum Entspannen und im Laufe des Tages merkte ich wie sich meine Muskulatur verspannte und deshalb war es auch keine Überraschung für mich. ;)
    Bei mir ist der Sonntag aber auch ein Psychologischer Tag, hatte es in all den Jahren noch nie geschafft Sonntags beschwerdefrei zu sein, deshalb kann ich mir gut vorstellen, das mein Unterbewusstsein den Sonntag mit Anspannung verbindet.
    Jessy am besten beschreibe ich Dir wie ich einen Tag verbringe. Während der Arbeit und auch sonst Versuche ich so oft es geht mit den Bauch zu atmen. Dann steht jeden Tag eine Stunde ausrasten auf dem Programm das heißt mit lauter Musik auf dem Trampolin Tanzen oder ab und zu den Box Sack bearbeiten. Bei der Meditation achte bitte darauf dass Du nicht mit vollem Magen da liegst, den dann ist das Atmen anstrengend und die Resultate nicht so gut. Also lege dich ohne Kissen auf den Rücken ins Bett oder auf eine bequeme Matte. Deine Arme liegen locker an deinem Körper herunter und die Handflächen zeigen nach oben. Mach dir schöne entspannende Musik rein, und beginne tief mit der Nase in deinen Bauch zu atmen ,unterstütze die Atmung geschmeidig mit deinem Rücken. Wenn das Atemgeräusch die sanfte Musik im Hintergrund überdeckt ;) bist du auf den richtigen Weg. Versuche dich langsam ohne Stress zu steigern. Falls Du mal eine Pause brauchst dann halte wie bei Wim hof für etwa 15 Sekunden die Luft an ,und führe danach die Atmung fort. Wenn es anfängt leicht zu Kribbeln dann halte wieder die Luft, aber diesmal so lange du magst an und wenn Du die Intensität steigern möchtest, dann Atme wie beschrieben weiter. Falls nicht dann Atme jetzt ganz sanft leicht und ruhig in deinen Bauch. Lasse dich fallen und genieße den Moment. Ich lege dann immer meine Hände auf die Brust so wird die Energie noch intensiver. Jetzt ist die richtige Zeit zu Meditieren sage dir innerlich heilsame Sätze wie z.b.
    Der Brummton hat keine Macht mehr über mich.
    Ich fühle mich trotz Brummton gut und bin entspannt.
    Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.
    Eine gute Gesundheit ist mein Göttliches Recht.
    Sage einfach positive heilende Sätze die dir gerade einfallen und glaube auch daran!
    Je länger Du danach noch sanft atmend liegen bleibst, um so entspannter ist es .
    Falls Du während dieser Zeit auf die Toilette musst, atme dabei kontinuierlich weiter, und mach dir bitte keine Sorgen wenn es dir beim Aufstehen etwas Schwummerich ist, dir passiert nichts!
    CBD verstärkt die Wirkung.
    Jessy ich drücke dir beiden Daumen!
    Hallo Antje, das freut mich sehr, dass dir diese Technik gefällt, ich kann gar nicht verstehen warum sie so unbekannt ist.
    Viele Grüße an alle!





  • #411

    Antje Potsdam (Sonntag, 24 November 2019 09:54)

    Danke Klaus, für deinen Tipp mit der Atemtechnik. Habe ich gerade aus probiert.
    Was für eine tolle Erfahrung.

    Liebe Grüße
    Antje

  • #410

    Antje Potsdam (Sonntag, 24 November 2019 09:01)

    Liebe Jessy,

    wenn ich meditiere werden in mir auch mal mehr und mal weniger Impulse also Gefühle von Verzweiflung, Angst, Scham, Wut und viele andere, an die Oberfläche geschwemmt. Das ist alles das, was wir in unserem Leben nicht fühlen wollten, weil es so unangenehm war. Das habe ich immer wieder runtergedrückt. Das begreife ich jetzt erst so richtig. Und in der Meditation lasse ich innerlich los und es ist immer so, dass das System nur so viel raus lässt, wie wir in dem Moment verarbeiten können. Wenn du also Panik bekommst, nimm sie an. Sie ebbt dann ganz von alleine wieder ab. Und wenn du da einmal durchgegangen bist, nimmt deine Angst davor immer mehr ab. Das ist der Weg der Heilung. Dann wirst du irgendwann merken, dass sich dein Leben verändert hat, weil du innerlich ruhiger geworden bist. Und dann geht auch der BT weg. Das braucht Geduld und das Annehmen, dass es so ist wie es gerade ist. Durch das Annehmen hört das innere Kämpfen auf, es anders haben zu wollen, als es im Moment gerade ist.
    Und dann kommen auch irgendwann Bilder aus dem Unterbewusstsein hoch. Das ist auch ganz normal. Und dabei dann das Denken auszuschalten und die Bilder nicht zu bewerten und sie einfach nur vorbeiziehen zu lassen, übe ich noch. Wichtig ist nur, dass man nicht einschläft. Das fällt mir nach einem anstrengenden Tag manchmal schwer.

    Liebe Grüße
    Antje

  • #409

    Angelika Rheinland (Sonntag, 24 November 2019 08:15)

    Liebe Jessy,

    Finde ich sehr interessant, dass auch in der Facebook Gruppe einige Brummer den Brummton losgeworden sind. Leider bin ich nicht bei Facebook, und es geht vielleicht auch anderen Brummern hier so.

    Würdest du bitte hier im Forum beschreiben, womit die Facebook Brummer Erfolg bei der Heilung hatten? Lieben Dank im Voraus für deine Mühe: ))

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #408

    Antje Potsdam (Samstag, 23 November 2019 22:13)

    Hallo Jane,

    hier im Forum gibt es mehr als nur drei Menschen, die ihren BT losgeworden sind. Und bei allen war letztendlich klar, dass es mit dem Muskel-Skellett-System im Zusammenhang stand. Wenn du viele Berichte zurück liest, haben auch mehrere von Rückschlägen während einer Erkältung geschrieben.
    Jeder hat trotzdem so seinen eigenen Verlauf.
    Ich habe meinen BT ca1-2 Jahre nur sporadisch wahrgenommen. Und nach einer heftig psychisch belastenden Zeit, kam er mit so einer Wucht, dass ich dachte „so kannst du nicht weitermachen“. Aber durch viele Tipps habe ich gelernt damit erstmal umzugehen. Ich bin durch viele Tiefs gegangen. Und nach und nach wurde es durch die ganzen Maßnahmen von Jutta und Angelika Rheinland besser. Aber zwischendurch kamen immer wieder laut pochende und wummernde Episoden. Nach und nach habe ich erkannt, dass es nach diesen lauten Episoden immer ein kleines bisschen leiser wurde.
    Im Moment ist es ein grummelndes Hintergrundgeräusch mit teilweise ganz leichtem Vibrieren in der rechten Schulter-Hals-Gesicht Gegend.
    Ich bin mir bei mir sicher, dass es Stress und vor allem Ängste sind die triggern. Um so mehr die Ängste abnehmen, umso weniger tut mir der Kiefer weh, umso weniger ziehe ich die rechte Schulter hoch (BT rechts), umso besser kann ich während meiner täglichen Meditation loslassen (ein ganz großes Thema bei BT) um so leiser wird der BT.
    Durch Ortoton hatte ich den Eindruck, dass er ruhiger und nicht mehr so aggressiv gedröhnt hat. Ortoton entspannt die Muskeln. Magnesium hat mir persönlich nicht so viel gebracht.
    So richtig gut hilft mir, die willentliche und bewusste Entspannung der Kiefer, Gaumen Zungengrund und Halsmuskeln. Da merke ich, wie extrem ich diesen Bereich anspanne.
    Ich bin noch nicht geheilt, aber auf einem guten Weg.
    Und du Jane schaffst das auch. Es wird besser. Ganz sicher. Verlass dich dabei hauptsächlich auf dich. Tue Dir Gutes und das so viel wie möglich.

    Alles Liebe und viele Grüße an alle BTler.
    Wir schaffen das!
    Antje

  • #407

    Angelika Rheinland (Samstag, 23 November 2019 20:30)

    Liebe Jane,
    Bitte erstmal ruhiger werden und reg dich nicht über unwissende HNO Ärzte auf. Nutze deine Energie für Dinge, die dir gut tun. Du hast zum Beispiel früher geschrieben, dass dir Leberwickel gut tun. Mach dir einen Leberwickel und es wird dir besser gehen! Erinnere dich wieder daran, was dir früher geholfen hat!

    Ja, mir ging es auch bei Erklärungen schlimmer. Der ganze Kopf dröhnte noch mehr und die Ohren sind zugefallen wie im Flugzeug. Muss aber zugeben, dass ich bei Erkrankungen auch wieder mehr auf meiner Brummseite dem Sofa gelegen und TV gesehen habe. Und habe mehr Zeit am Handy und Rechner verbracht, keine Gymnastik oder Entspannungsübungen mehr gemacht habe. Das waren für mich immer Auslöser für den Brummton. Vielleicht war es - zumindest bei mir - also nicht die Erkrankung allein die den Brummbär verschlimnert hat, sondern der Rückfall in schlechte Gewohnheiten...

    Diese Tips kann ich dir bei Erkältung und Brummton geben:
    - Dampf inhalieren. Einfach heißes Wasser in Schüssel Giessen, evtl 1 Esslöffel Salz oder etwas Minzöl zugeben, Kopf über Schüssel halten und mit Handtuch abdecken. Das wärmt den Kopf, entspannt und macht die Nase frei
    - dick einpacken und frische Luft schnappen gegen. Die Luft klärt den Kopf und die Umgebungsgeräusche mildern den BT.
    - mach leichte Gymnastik, lockere insbesondere die Nacken- und Schulterpartie, höre deine Lieblingsmusik und tanz dazu
    - vermeide schlechte starre Körperhaltung beim Sitzen oder Liegen
    - koch dir was Leckeres, bei Erkältung zum Beispiel Hühnersuppe mit Ingwer. Die Beschäftigung lenkt ab und das Ergebnis hilft gegen die Erkältung und schmeckt
    - Nimm schleimlösende Medikamente, um die "Hohlraumversiegelung" in den Nebenhöhlen zu lösen. Alles, was Nase und Ohren verstopft, verstärkt den BT.

    Übrigens gibt es mehr als 3 Leute auf dieser Website, die den Brummton losgeworden sind. Bitte lest euch auch die Einträge "Heilungs Erfolge" unter dem Menüpunkt "Heilung & Therapie" durch. Hier gibt es ca. 15 Erfolgsgeschichten.

    Also, nicht durchdrehen! Gute Besserung und liebe Grüße
    Angelika Rheinland


  • #406

    Jessy (Samstag, 23 November 2019 19:06)

    Hier ein interessanter Beitrag aus dem Chat wo ich auch derzeit unterwegs bin.hab den Text mal kopiert und stell ihn hier rein.

    Ich glaube er ist osteopat oder Physiotherapeut
    Ich weiss das es in diesem Chat um Tinnitus geht. Ich habe aber als Styfologie-Therapeut die Erfahrung gemacht, keiner meiner Kunden litt (nur) an einem Tinnitus. Hallux, Rücken, Tennisarm, Schulter und Nackenprobleme waren meistens schon vor dem Tinnitus da. Bei meinen Kunden verschwand der Tinnitus aber erst nach den anderen Beschwerden. Es würde mich intressieren ob das allgemein so ist?Habt Ihr auch noch andere Leiden? Ich bin überzeugt man muss den Mensch sls ganzes sehen. Bei verspannten Füssen oder Rückenschmerzen wird der Tinnitus sich nicht verabschieden. ��

  • #405

    Jessy (Samstag, 23 November 2019 19:00)

    Lieb jane wenn ich deinen Beitrag lese erinnerst du mich an mich selbst.
    Ich kann dich beruhigen es wird wieder leiser.
    Ich weiss wo von ich Rede ich habe den BT auch nach einer stressigen Phase mit schwerem Verlust bekommen das war im Februar wobei er auch mal kurz im November Lezten Jahres kurz da war aber hab mir keine Gedanken mehr drüber gemacht und auf einmal war er wieder weg .
    Und im Februar kam er dann schleichen in mein Leben.
    Seid dem habe ich ein auf und ab so wie du ich kenne das krasse dröhnen Tag und Nacht aber auch Stille am Tag und das er nur noch nachts leide hörbar ist.
    Es wird wiedr besser viel Wärme Bewegung geh lange spazieren bei dem Wetter das hilf mir immer und ganz wichtig Ruhe bewahren dich jetzt so wenig wie möglich stressen .
    Ich Falle auch immer wieder in Panik wenn es so doll ein paar Tage dröhnt .
    Ach ja und guck mal im Menü unter Heilung und Erfolge dort sind sehr viele Beiträge von Leuten die es geschafft haben den BT los zu werden :)
    Und ein kleiner Tipp weiss ja nicht ob du Facebook hast dort gibt es eine Tinnitus Gruppe in der Leute das selbe Brummen haben wie fast alle hier im Forum da gibt es auch sehr viele die den BT los geworden sind .
    Eine Frau hat auch berichtet das der BT drei Jahre weg war jetzt wieder kommt und sie aber jetzt klar weiss was zu tun ist .

    Ich versuche he immer zurück zu denken was den BT wieder so schlimm gemacht hat .das könnte helfen die Ursache dafür zu finden aber ich Blick immer noch nicht durch.

    LG jessy