Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 525
  • #525

    Jane (Freitag, 15 Januar 2021 17:22)

    Hallo in die Runde,

    ich dachte ich melde mich auch mal wieder. Ich bin zufällig heute auf der Seite hier in der Rubrik "Leben mit dem Brummten" gelandet, und habe die 3 Phasen noch mal durchgelesen - Akutphase, Suche nach der Ursache, und am Ende Resignation. (https://www.brummtonheilung.de/phänomen-hum/leben-mit-dem-brummton/)

    An sich sagt das ja alles, und genau dieses Schicksal scheint mich - und die meisten hier - wohl auch zu ereilen. Ich habe ja anderthalb Jahre geglaubt, dass ich hier irgendwann mal einen Erfolgsbericht schreiben kann, aber ich gebe auf. Das Brummen wird mich wohl lebenslang begleiten, mal mehr mal weniger. Es gibt BT freie Phasen, meistens grummelt es aber im Hintergrund, und dann gibt es Peaks, wo es paar Tage super penetrant und dauerhaft ist.

    Was ich für mich festgestellt habe: wird der BT langsam weniger, kommt mein hohes Fiepen im Ohr umso stärker in den Vordergrund, und wenn ich das dann paar Wochen durchgemacht habe und mich freue, dass es wieder leiser wird, kann ich an sich die Tage runterzählen bis der BT wieder laut wird. Ein Wechsel zwischen Pest und Cholera, andauernd. Wie Sebastian schon schreibt, es gibt Leute die Tipps haben wie sie sich soweit stärken können, dass der BT zeitweise ausbleibt oder erträglich wird, geheilt wird man davon aber nie. Trotzdem hat mir das Forum hier in den schlimmsten Phasen geholfen nicht komplett durchzudrehen, danke dafür. Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute, und dass sie irgendwie damit Leben lernen. Mein Leben wird wohl nie mehr so wie früher werden, als ich noch Ruhe hatte.

  • #524

    Tiane (Freitag, 08 Januar 2021 22:01)

    Hallo Sebastian K;
    Kommst Du zufällig aus Hamm?
    Denn da war ein Artikel über ein Ehepaar im Sommer 2019 zu lesen das seit 2017 an dem Brummton leidet.
    Ein paar Monate später ging es bei mir auch los; ich komme übrigens aus Hamm.
    L.G.

  • #523

    Sebastian K. (Mittwoch, 06 Januar 2021 13:52)

    Hallo zusammen,

    ich bin vor Kurzem umgezogen und höre im neuen Haus quasi 24/7 einen tiefen Brummton, den zunächst niemand anderes wahrnehmen konnte. Inzwischen hört ihn auch meine Frau gelegentlich, wenn er besonders laut und durchgehend ist.

    Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Zeitungsartikel unserer Lokalpresse aus 2019 gestoßen, in denen Nachbarn aus demselben Stadtteil schon über ein tiefes Brummen klagten. Messungen des Umweltamtes hätten aber nichts ergeben und außer ihnen gab es zu dem Zeitpunkt wohl auch nur eine Handvoll anderer Betroffener, die dieses Geräusch ebenfalls wahrnahm. Ich bin deswegen absolut sicher, dass es sich um ein reales Geräusch hier im Stadtteil handelt, und fest entschlossen, die Ursache zu finden. Wünscht mir Glück! ;)

  • #522

    Klaus (Freitag, 18 Dezember 2020 10:34)

    Hallo Stefanie, eine Ferndiagnose kann ich dir leider nicht geben, aber es kommt mir alles (bis auf beide Ohren) sehr bekannt vor, kann mich noch an mein erstes Mal erinnern, habe meinen Nachbarn beschuldigt, dass er Mitten in der Nacht Krach macht. Ich würde einfach Mal anfangen alle Tipps hier zu beherzigen und falls der Ton doch von aussen kommen sollte, was ich aber nicht glaube, weil ja nur Du ihn hörst, hast Du trotzdem etwas für deine Gesundheit gemacht! ;-)
    Da bei dir das Brummen noch nicht so lange besteht, bekommst Du ihn vielleicht auch wieder schnell vom Hals!
    Denke daran Smartphones u.a. sind Gift für uns!
    Alles gute für dich!

  • #521

    Stefanie (Montag, 14 Dezember 2020 05:56)

    Hallo zusammen,
    ich hörte zum ersten Mal vor 3 Wochen ein tiefes Brummen. Erst dachte ich, es wäre ein Hubschrauber draußen. Dann war erstmal anderthalb Wochen Ruhe. Jetzt höre ich den Ton sehr oft, natürlich meistens Nachts. Ich kann es nicht lokalisieren, es tritt aber nur bei uns im Haus auf. Es ist ein tiefes Brummen in beiden Ohren, ich spüre dazu noch Vibrationen. Es macht mich schier wahnsinnig. Finger in die Ohren hilft, mit Silikon-Ohrstöpseln kann ich leidlich nachts schlafen. Da es nur Zuhause und auch nicht dauerhaft auftritt, denke ich, es kommt von außerhalb, lasse mich aber von eurer Expertise gern eines Besseren belehren. Vor Kurzem wurden in der Nähe zu den vorhandenen Windrädern noch höhere aufgestellt, aber dann müsste es doch viel öfter zu hören sein, denke ich.
    Ich bin absolut ratlos und rastlos. Vielleicht hat einer von euch ähnliche Erfahrungen und hilfreiche Tipps. Natürlich habe ich die Kommentare auf der Seite gelesen, aber weil viele berichten, dass sie es nur auf einer Seite hören und örtlich nicht gebunden, bin ich verunsichert.
    Vielen Dank schon mal im Voraus, Stefanie

  • #520

    Klaus (Freitag, 11 Dezember 2020 14:26)

    Hallo Angelika, vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Dann sind meine Myogelosen doch etwas anderes wie bei dir. Beim Physiotherapeuten und anderen Spezialisten habe ich schon so viel Geld ohne Ergebnisse herausgeschmissen da habe ich keine Lust mehr drauf. Habe generell das Vertrauen in die Medizin verloren, was ich mir alles schon von Ärzten anhören musste, so nach dem Motto ich bilde mir das alles nur ein und es ist auf gar keinen Fall muskulär. Ein Orthopädie unterstellte mir sogar das ich Heuchle für eine Krankmeldung, dabei war ich in all den Jahren insgesamt vielleicht 1Woche wegen den Brummton krankgeschrieben.
    Aber auch wenn sich das alles jetzt ziemlich negativ anhört, bin ich eigentlich froh über diese Erfahrungen, denn ich nehme seitdem meine Gesundheit selbst in die Hand und Versuche mit einem gesunden Lebensstil meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
    Viele Grüße
    Klaus

  • #519

    Angelika Rheinland (Dienstag, 08 Dezember 2020 16:49)

    Hallo Klaus,
    Keine Ahnung, ob deine Muskelknoten auch Triggerpunkte sind. Erbsengroß klingt aber mehr nach größeren Bereichen verspannter Muskelstränge. Meist sind es bei mir nicht definitive Knötchen, sondern eher ein Punkt, der beim Draufdrücken sehr weh tut und von dem aus brennender Schmerz, Taubheitsgefühl oder Gefühl wie Stromschlag ausstrahlt. Die Triggerpunkte sitzen bei mir oft nicht mitten im Muskel, sondern außen drauf im Bindegewebe/Faszien und lassen sich leicht verschieben.

    Die Selbstmassage funktioniert am besten nach dem Aufwärmen zB Dusche, Bad oder Körnerkissen. Ich gehe vom Punkt aus, an dem Kribbeln oder Taubheitsgefühl auftritt und fahre mit 2 Fingern am Muskelstrang entlang, bis ich eine empfindliche Stelle treffe. Dann drücke ich mit dem abgeknickten Zeigefinger oder dem Daumen immer stärker auf den Schmerzpunkt und halte den Druck bis der Schmerz nachlässt oder ich genug habe. Bitte nicht mit aller Gewalt drücken, sondern nur bis es weh tut. Du kannst dabei den Finger auch leicht kreisend bewegen. Der Druck sollte laut Physiotherapeut nicht länger als ca 30 sek sein und en Punkt nur 1-2 mal pro Tag massieren. Mit etwas Übung findest du die Stellen schnell wieder. Bitte im Bereich Hals und Kopf SEHR VORSICHTIG sein, damit ihr keine Adern abdrückt! Durch das Drücken bekomme ich oft kleine blaue Flecken im Bindegewebe, die aber schnell wieder verschwinden. Nach dem Drücken ist der Bereich meist für einige Stunden empfindlich, aber das Kribbeln/Vibrieren lässt auch schnell nach.

    Am besten lasst ihr euch die Technik von einem erfahrenen Physiotherapeuten beibringen. Falls ihr vom Arzt keine Krankengymnastik aufgeschrieben bekommt, bucht beim Physiotherapeuten einen Termin und erklärt ihm eure Beschwerden.

    @ Tiane: Danke für deine lieben Worte :)) Ohne die Aufmunterung durch andere Brummer hier im Chat wäre ich auch nicht so weit gekommen. Nochmal danke an Sebastian, dass er uns hier den regen Austausch ermöglicht.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #518

    Tiane (Montag, 07 Dezember 2020 22:09)

    PS:☺
    ach so; das mit den "Verspannungsknötchen" ( ich weiss gerade den Fachausdruck nicht) finde ich spannend; ich habe sie auch im Nackenbereich ertastet und konnte beim massieren des Schulterbereiches Veränderungen an meinem Tinnitus feststellen .
    Wie Du schreibst; Angelika ...sollte ich mir auch mal einen guten Physiotherapeuten suchen der die nicht so gut erreichbaren Stellen im Rückenbereich lockern kann....oder mit einer Faszienrolle selbst lockern.?
    L G �

  • #517

    Tiane (Montag, 07 Dezember 2020 12:48)

    Liebe Angelika,
    auch Dir ein großes Dankeschön für Deine vielen mutmachenden Beiträge;
    Man spürt in Deinen Kommentaren das Du uns akuten BTHörern mit vielen wertvollen Tips neuen Lebensmut geben möchtest.
    Das gilt auch für Klaus und Antje; Danke.
    Mein Erfahtungswert bis jetzt ist; das ich definitiv von einer messbaren äussern Quelle ausgehe; aber es es ist auch meine Erfahrung das die Psyche und Verspannungen eine grosse Rolle spielen wie massiv die Symptome sind.
    Im Sommer , m Urlaub und generell bei trockenem; und warmen Wetter war es oft wesentlich besser als jetzt
    ( übrigens höre ich den Ton wechselnd mal links, mal rechts...aber links mehr wumnernd und rechrs mehr wie ein tiefes brumnen)
    Durch Arthrose 4. Grades im Knie kann ich leider manches was mir helfen könnte( wie lange Spaziergänge) kaum machen...aber ich werde mir eure vielen Tips dennoch zu Herzen nehmen,ich bin leider ein Mensch der sehr schnell entmutigt ist wenn etwas nicht sofort klappt; aber vielleicht ist der BT ja jetzt meine ganz persönliche Herausforderung; zu lernen am Ball zu bleiben.
    Bevor der BT in mein Leben trat; hatte ich "sanftere" körperliche Warnschüsse; auf die ich nicht gehört habe.
    Ich hatte mich in meiner nicht sehr gesunden Wohlfühlzone eingerichtet; wenig Bewegung; stundenlanges lesen etc.
    Nach über einem Jahr dieser Störung; habe ich auch oft gemerkt; je weniger ich mich auf die Symptome fixiere desto weniger dominant ist er( manchmal ist er zu schlimm; dann funktioniert es nicht)im Urlaub war ich viel im freien und bin Fahrrad gefahren etc. Da hatte ich kaum Symptome.. war es das trockene ; warme Wetter oder die Bewegung?
    Ich bekomme auf jeden Fall eine Ahnung das ich diesen BT und die anderen Symptome u.a. mit euren wertvollen Tipps und auch der Anteilnahme in den Griff bekommen kann☺
    L.G.

  • #516

    Klaus (Montag, 07 Dezember 2020 09:34)

    Hallo Angelika, im Nackenbereich habe ich mehrere Myogelosen die aber leider ziemlich hartnäckig sind und nicht durch eigen Massage verschwinden. Nun meine Frage: Sind diese Wulst oder Erbsen große harte punktuellen Verdickungen die bei mir aber nicht Schmerzen, dass selbe wie bei dir? Mit welcher speziellen massage Technik gehst Du da Ran?
    Viele Grüße :)
    Klaus

  • #515

    Angelika Rheinland (Samstag, 05 Dezember 2020 21:52)

    Liebe Tiane,
    Das Gefühl von Vibration und Schwingung kenne ich auch. Ich hatte das in der akuten Phase vor allem auf meiner linken Brummerseite im Bereich Schulter/Hals/hinter dem Ohr und auch im linken Bein von der Hüfte bis zum Fuß. Beides war nach intensiver wochenlanger Physiotherapie bzw Krankengymnastik deutlich besser. Hat aber dann noch 2 Monate mit gezielten Übungen zuhause gedauert, bis alles weg war.

    Mein Orthopäde hatte die Diagnose Arm-Schulter-Syndrom gestellt und mir Krankengymnastik verschrieben. Mein sehr guter Physiotherapeut meinte aber, dass starke Muskelverspannungen bzw Verklebungen im Bindegewebe (Faszien) im Hals/Nacken/Schulter Bereich bzw am Bein Nerven abgeklemmt haben. Die eineengten Nerven erzeugen dann das Vibrationsgefühl. Ist wie eine Art Kurzschluss oder Dauerfeuer im Nerv. Der Physiotherapeut hat die Faszien durch Kneten und Ziehen gelockert. Außerdem hat er in meinen Muskeln kleine Knötchen (Triggerpunkte) gefunden, die entlang der langen Nerven in Arm und Bein (Ischias) saßen.

    Die Behandlung der Faszien und der Triggerpunkte durch Massage und Druck waren anfangs sehr schmerzhaft, aber schon nach der 2. Behandlung war die Vibration deutlich weniger. Nach der Besserung beim Vibrationsgefühl merkte ich dass auch der Brummton leiser wurde. Zusammen mit meinem Programm aus Wärme, Bewegung, Achtsamkeit bei der Körperhaltung und Muskelentspannung bin ich dann auch den Brummton losgeworden.

    Auch jetzt, wo der Brummton schon lange weg ist, tritt immer mal wieder ein Taubheitsgefühl oder leichtes Vibrieren im Bein/Fuß oder im Bereich Schulter/Hals auf. Suche dann nach Muskelknötchen und massiere sie mit etwas Massageöl weg. Bitte beachtet, dass der Triggerpunkt nicht immer direkt da sitzt, von das Vibrieren auftaucht. Kann am Nerv entlang auch weiter weg sein.

    Versuchts bei Vibrationsgefühl oder Kribbeln mal mit (Selbst)Massage der durch ein warmes Bad oder Körnerkissen aufgewärmten (!) Muskeln.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #514

    Klaus (Freitag, 04 Dezember 2020 13:47)

    Hallo Tiane, an Tagen wo der Ton richtig laut war, nahm ich Schwingungen in der rechten Seite war und hatte oft Becklemmungsgefühle und Übelkeit vom Jahre langen Schlafentzug.
    Wie gesagt ich kann es nicht oft genug sagen, der einzige Weg in die Freiheit ist ein radikaler Lebenswandel! Habe zwei Jahre der sehr langsamen Besserung in Mini Schritten gebraucht bis ich an dem Punkt angelangt bin wo ich jetzt stehe ,aber ich kann euch sagen es lohnt sich, ihr werdet ein komplett anderer Mensch sein. Ich nehme den Ton nur noch ab und zu sehr selten morgens war aber nach dem Aufstehen verschwindet er dann auch sehr schnell wieder.
    Ihr solltet euch unbedingt den Dreiteiligen Podcast von Bio 360 mit Clemens Kuby anhören, da geht es um Selbstheilung, finde die Folge sehr inspirierend!

    Gibt nie auf!

  • #513

    Tiane (Donnerstag, 03 Dezember 2020 17:53)

    Lieber Klaus,
    Hast Du denn neben diesem Ton auch körperliche Symptome wie Herzstolpern, vibrieren oder Schwingungsgefühl des Körpers und Kopfes etc. gehabt?Diese Symptome sind mtl. oft belastender für mich als der Ton.
    L.G.

  • #512

    Klaus (Mittwoch, 02 Dezember 2020 14:09)

    Mir fällt noch etwas ein: Mir ist aufgefallen, dass je leichter und unbeschwerter ich durchs Leben gehe um so besser werden die syntome! Ich habe bestimmt 5 Jahre erfolglos mit der Brechstange gegen den Brummton gekämpft, habe jede Woche etwas anderes ausprobiert, recherchierte Stunden am Computer, Ärzte, Heilpraktiker, verschiedene Dehnübungen und vieles mehr. Es half alles nichts, von Jahr zu Jahr wurde es immer schlimmer!
    Die Ruhe trat erst sehr langsam ein, bis ich verstanden hatte, dass ich erst lernen muss den Ton zu akzeptieren! Es ist doch eigentlich auch ganz logisch, denkst du an den Ton verspannt sich auf die Muskulatur im Ohr, Nacken und Kiefer. Ist dir der Ton scheißegal, weil du ja sowieso nichts ändern kannst, nimmt auch die Verspannungen ab. In Kombination mit den vielen supertips die hier schon zuhauf besprochen worden, ist man auf einen guten Weg.

  • #511

    Klaus (Dienstag, 01 Dezember 2020 12:55)

    Diese ganzen Theorien wie Magnetfelder u.s.w. sind einfach nur Blödsinn! Früher gab es keine Smartphones und auch Computer wurden nicht so extrem genutzt wie heutzutage! Schaut euch doch die Leute auf der Straße an, viele haben einen Geier Nacken der daraus resultierend, das zu viel digitales konsumiert wird.
    Der einzige Weg zum Erfolg ist Bewegung, Verzicht auf digitales und Muskelentspannung! Nur Leute die am Ball bleiben und auch bei Rückschlägen nie aufgeben können Ruhe finden, und alle anderen können nur hoffen, dass in 100 Jahren eine Wunderpille erfunden wird. Es ist zwar Hart aber leider Realität, keiner kann euch helfen außer ihr euch selbst. Und es kann Monate dauern bis ihr eine leichte Besserung verspürt!
    Hoffe die harsche Antwort motiviert euch aus der Opferrolle auszubrechen!
    Wünsche euch allen viel Erfolg!



  • #510

    Antje Potsdam (Mittwoch, 25 November 2020 22:31)

    Lieber Daniel,

    kann es sein, dass Dich dieser Ton ein bisschen verzweifeln lässt?
    So ging es mir auch. Ich bin in der Wohnung auf der Erde herumgekrochen um herauszufinden was da so brummt. Mir wäre im Traum nicht eingefallen, dass es aus mir selber kommt.
    Aber durch eine längere Phase mit viel Stress wurde der Ton extrem laut. Egal wo ich war, ich nahm ihn mit.
    Letztendlich blieb mir nichts weiter übrig, als selbst tätig zu werden. Zum Glück traf ich auf diese Seite mit ihren sehr hilfreichen Erfahrungsberichten. Und ich denke einfach, dass so viele Menschen nicht alle falsch liegen können.
    Es gibt einen Weg diesen Ton ein für allemal loszuwerden. Der Weg für mich ging/geht über Entspannung, moderatem Sport und Gelassenheit. Und ob der Weg über Yoga, Meditation, Schwimmen, spazieren usw. geht, bleibt jedem selbst überlassen.
    Auf eine Sache darf aber nicht verzichtet werden: Selbst losgehen und den eigenen Weg finden. Denn wenn Du darauf wartest, dass das andere für Dich tun, hast Du schon verloren.
    Alles Gute

  • #509

    Angelika Rheinland (Montag, 23 November 2020 21:02)

    Hallo Daniel,

    schade, dass du so negativ denkst. Wenn was aus diesem Chat hervorgeht, dann dass positives Denken, gegenseitige Motivation und aktives Handeln uns Brummern helfen. Untätigkeit, Versinken in Denkschleifen und Bewegungslosigkeit verschlimmern dagegen alles.

    Ich muss auch widersprechen, dass die Beschäftigung mit Yoga (oder anderen hier genannten Techniken der Entspannung) eine Kapitulation darstellt. Es ist das genaue Gegenteil! Nämlich das aktive Angehen einer belastenden Situation.

    Dass über den Brummton etwa ab 1999 vermehrt berichtet wird, mag daran liegen, dass Berichte im Internet viel mehr Menschen erreichen als früher durch Zeitungen oder TV. Und auch Handys und Tablets gibt es vermehrt seit ca. 20 Jahren. Damit meine ich aber NICHT die Handystrahlung oder Handymasten, sondern die unnatürliche Haltung, wenn wir das Handy zT stundenlang in der Hand halten und dabei Schultern, Hals, Kiefer und Hand verkrampfen. Die Orthopäden nennen das Phänomen "Handynacken". Der Brummton tritt meist nur auf einer Seite auf. Ist es vielleicht die Seite, in der man das Handy hält? Bei mir ist es jedenfalls so.

    Es gibt keinen wissenschaftlichen Hinweis darauf, dass es einen Einfluss des Magnetfeldes der Erde auf den Brummton gibt. Und wenn sich das Magnetfeld umgepolt hätte, würdest du auf jedem Kompass sehen, dass die Nadel nach Süden statt Norden zeigt.

    Ich hoffe, dass ihr alle bald positiver in der Gegenwart leben und die Zukunft schauen könnt. Alles Liebe!

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #508

    Daniel (Sonntag, 15 November 2020 23:39)

    SO lange war er weg ungefähr 1 Jahr jetzt ist er wieder da dieser Brummton wie von vielen hier beschrieben als würde ein Auto im Leerlauf vor der Türe stehen. Und wie von vielen hier beschrieben es sei Psychosomatisch oder was mit den Ohren dem muss ich wiedersprechen. Und es sollte auch nicht die Lösung sein das jeder jetzt mit Yoga anfängt das ist eher ein Kapitulieren gegen die Situation. Ich habe es getestet mit einem Freund und einer Freundin alles abgestellt hin gesetzt und nicht gesprochen nach kurzer Zeit konnten sie das brummen auch wahr nehmen. Der bekannte sagte auch direkt das es ja grauenhaft sein müsste das immer wahr zu nehmen. Hat auch gut getan mal Bestätigung zu bekommen das da was ist und ich mir das nicht einbilde auch nach mehreren Arzt besuchen Ohren alles Ok. Es wahren auch Baustellen fast überall in der Stadt wo sich aber auch nichts dran geändert hat der Brummton war ja weg und urplötzlich wieder da. Was mich auch noch stutzig macht ist das unsere Politiker oder Behörden dieses Thema anscheinend gar nicht ernst nehmen oder es immer abtun. Habe mittlerweile ein komisches Gefühl da es ja überall in Deutschland und auch in anderen Ländern wahrgenommen werden soll von Leuten aber es nirgends eine anständige plausible Erklärung gibt. Der Brummton soll zum ersten Mal ca 1999 aufgetaucht sein. Was wenn es vielleicht von Magnetfeld der Erde kommt das dort was nicht stimmt und es und verschwiegen wird. Ich habe auch das Gefühl das der Ton ein wenig stärker geworden ist. Wärmepumpen oder Firmen Baustellen schließe ich mittlerweile alles aus.

  • #507

    Sabrina (Samstag, 14 November 2020 15:39)

    Hallo liebe Leidensgenossen,
    ich freue mich, dieses Forum gefunden zu haben. Das tut schon mal gut. Zu meiner Leidensgeschichte/Erfahrungen:
    Vor 5 Jahren bin ich, nach einer Scheidung, in die jetzige Wohnung gezogen und sofort fiel mir dieser wummernde Brummton auf. Erst dachte ich,dass nur ich diesen höre, aber mein Sohn, der inzwischen ausgezogen ist, hörte ihn auch. Aber ihn hat es nicht so belastet, er konnte rotzdem meistens gut schlafen. Anfangs war das Brummen hauptsächlich nachts für 2 bis 3 Stunden zu hören, inzwischen höre ich es rund um die Uhr.
    Da ich nachts seit Jahren kaum noch schlafe, habe ich meine Arbeit verloren und bin kaum noch leistungsfähig. Ich habe auch eine andere chronische Krankheit und brauche daher dringend meinen Schlaf.
    Eigentlich bin ich mir sicher, dass dass der Ton von aussen kommt. Tieffrequenter Schall wird weit getragen. Die menschen wohnen immer dichter zusammen und immer öfter werden Geräte, wie Wärmepumpen etc. genutzt. In der Nähe liegt eine Kläranlage, ein Hafen usw. Ich habe Kontakt aufgenommen zum Amt für Umwelt und Naturschutz und es soll eine Lärmmessung durchgeführ werden. Allerdings verspreche ich mir nicht viel davon,denn dort geht es nur um gewerbetreibende Beriebe und die gibt es hier nicht in der Nähe.Wegen Corona ist es zur Zeit auch schwierig, einenTermin zu bekommen. Na ja, mal schauen.
    Naürlich war ich auch beim HNO Arzt, aber es liegt kein Tinnitus vor. Angeblich höre ich ausgesprochen gut.
    Ich bin ein sehr sensibler Mensch mit einer feinen Wahrnehmung. Vielleicht sind solche Menschen eher betroffen?

    Auffallend finde ich, beim ersten Durchlesen der Kommentare, z.B dass der Ton oft nur auf einer Seite gehört wird und beim Zuhalten mit dem Finger verschwindet.Das ist bei mir auch so. Allerdings höre ich das Brummen dann auch ganz leise auf dem linken Ohr. Aber nur ganz leise. Es gibt ja auch schon einige Erklärungsansätze dazu. Das ist interessant.

    Wenn ich woanders bin, höre ich das Brummen nicht. Für mich spricht, wie gesagt, vieles dafür, dass das Phänomen, das ja auch immer häufiger beschrieben wird, eher eine äußere Ursache hat und ein Phänomen unserer Zeit ist. ( Lärmverschmutzung)
    Aber ich bin auch durchaus offen und dankbar für für alle Anregungen und sogar offensichtlichen Lösungsmethoden wie Enspannungsübungen, Körpertrainings etc.! Das werde ich dann auch gleich nochmal stärker ausprobieren. Ordentlich angespannt und verspannt bin ich natürlich schon. Geade auch im Kieferbereich. Es wäre zu schön, wenn dieses grauenhafte Phänomen durch eigene aktive Maßnahmen tatsächlich verschwinden würde!!! Es wäre das schönste Weihnachtsgeschenk! :)

    Oh je, jetzt habe ich schon so viel geschrieben!
    Ich bin jedenfalls froh,diese Seite gefunden zu haben und freue mich auf einen regen Austausch!

    Gute Wünsche an alle!





  • #506

    Antje Potsdam (Freitag, 06 November 2020 05:10)

    Lieber Klaus,

    es ist mir auch aufgefallen, dass ich weniger Schlaf brauche, seitdem es mir deutlich besser geht.
    Ich habe keine Rückenschmerzen oder so.
    Ich glaube, dass der Ton bei mir aus dem re Bereich hinter dem Ohr, Hals und Schulter kommt.
    Ich habe bemerkt, dass ich unbewusst in diesem Bereich innerlich alles anspanne, wenn ich Stress habe. Und da ich mir innerlich viel Stress gemacht habe, hatte ich diese Anspannung sehr oft.
    Und umso mehr ich in diese Region spüre und loslasse, umso leiser wird der Ton. Aber da es eine scheinbar schon sehr lange bestehende Angewohnheit von mir ist, braucht es Zeit und Bewusstheit.

    Danke für Deinen Rat.

    Liebe Grüße
    Antje

  • #505

    Klaus (Donnerstag, 05 November 2020 14:03)

    Hallo Antje, was mir noch aufgefallen ist, ist das die Dauer des Schlafens/liegen einen nicht zu verachten Einfluss bei mir auf das Brummen hat. Durch meine gesunde Lebensweise Sport, Meditation und gesund Ernährung brauche ich nicht mehr so viel Schlaf, 6 Stunden reicht mir vollkommen aus. Letztes hatte ich einen Tag wo ich sehr müde war und da habe ich den halben Tag Fernseh guckend im Bett verbracht. Diese Zeit reichte schon aus um das brummen wieder leicht zu aktivieren. Ein Tag meine gewohnten Routine reicht aber aus um die Symptome wieder verschwinden zu lassen. Damit möchte ich nur sagen, das bei dir vielleicht schon kleine Stellschrauben reichen damit Du endlich Ruhe hast. Falls du es nicht schon machst, probiere doch einfach mal aus nur 6 Stunden zu schlafen. Viele Grüße Klaus

  • #504

    Jane (Sonntag, 01 November 2020 13:45)

    Hi in die Runde,
    ich melde mich auch mal wieder... ist ja mal wieder was los hier - man merkt es wird Herbst, man sitzt mehr in der Bude und der BT nimmt wieder mehr Raum ein...

    Antje hatte ja gefragt warum es so ruhig ist, daher auch ein aktueller Stand von mir :)
    Ich hab an sich größtenteils Ruhe vom BT. Es hat sich ein Rhythmus eingependelt, mit dem ich quasi leben kann (und vermutlich muss): Ich hab meistens so 3 Monate Ruhe vom BT, also wirklich komplett, und dann kommen mal wieder so 2-4 Wochen wo es mehr oder minder durchgehend brummt. Ich hab mich allerdings soweit dran gewöhnt und begegne dem Ton so unaufgeregt, dass ich -zum Glück- nicht mehr diese Peaks habe wo ich mehrere Nächte am Stück nicht schlafen kann. (Wobei ich mal gespannt bin, wie das jetzt ist nachdem ich hier gepostet habe. Irgendwer hat das hier neulich auch gesagt, dass das Mitteilen hier oft zu einer Verschlechterung führt, das hab ich selber auch schon oft so erlebt.)

    Was mache ich gegen den BT? Nix. Bzw nicht mehr. Warum?

    Meine Erfahrung ist, dass der Ton bei mir rein psychisch induziert ist. Bin ich entspannt, zuversichtlich und gut drauf ist Ruhe. Steigen die Coronazahlen, wird es Herbst oder bin ich aus irgendwelchem Gründen bisschen deprimiert oder demotiviert oder unzufrieden mit mir stehen die Chancen gut, dass es bald brummt.
    Auf meine Stimmungen bzw wie mein Unterbewusstes bestimmte Situationen bewertet hab ich nicht so viel Einfluss. Daher akzeptiere ich die Situation aktuell so wie sie ist.
    Der andere BT "Treiber" ist bei mir "Antizipation". Erwarte ich den BT an einem Ort/Situation aus div. Gründen kann ich zu 90% davon ausgehen, dass er sich dann auch zeigt. (Funktioniert zum Glück auch andersrum ganz gut!). Auch hier liegen unterbewusste Prozesse zugrunde: Antizipation --> Stress --> BT da.

    Ich fand @Holgers Ausführungen ganz schön zusammengefasst. Vor allem das Thema wieso hilft Finger im Ohr - das ist nicht der Beweis dafür, dass der Ton von außen kommt, sondern der Resonanzraum wird kleiner. Bei mir ist es bspw. so, wenn das Brummen sehr laut ist, höre ich es trotz Finger im betroffenen Ohr immer noch. Zwar leiser, aber ich höre den Trigger noch. Und jetzt kommt's: Da "höre" ich für mich sehr eindeutig, dass das irgendwo vom Inneren meines Körpers kommt. WAS ich da aber höre und was es auslöst, ist mir völlig schleierhaft. Von Hormonen, Nervenfehlleitungen, Lymphschwankungen, Muskelverspannungen halte ich alles für möglich. Grundauslöser wie gesagt gehe ich von veränderten chem. Zusammensetzungen im Organismus aus aufgrund von Stress oder aEntzündungsvorgängen.

    Ich hoffe sehr, dass es mal jemand erforscht oder zufällig entdeckt. Ob man dann gezielter was dagegen tun kann ist ja dann immer noch in den Sternen ;)

  • #503

    Max (Sonntag, 01 November 2020 06:00)

    Hallo,

    seit März diesen Jahres leide ich auch unter dem Brummen. Es betrifft bei mir das rechte Ohr und macht mich einfach verrückt -.-. Mittlerweile habe ich eine Odyssee an Ärzten mit langen Wartezeiten hinter mir. Ich war zuerst bei HNO Ärzten, einer davon verschrieb mir Kortison womit auch tatsächlich Ruhe war. Aber nach dem die Tabletten aus waren, war auch das Brummen zurück. Anschließend war ich beim Orthopäden, dieser hat meine HWS geröntgt und festgestellt das diese zu gerade ist, eigentlich ist diese normal wohl etwas gekrümmt. Der Arzt hat mich nun zum Nervenarzt verschrieben bei dem ich noch keinen Termin erhalten habe.

    Ich vermute das es durch fehlende Bewegung durch meinen Computerarbeitsplatz ausgelöst wird, zusätzlich ist es bei kalten Temperaturen stärker messbar. Ich werde es nun gezwungenermaßen mit mehr Bewegung versuchen. Mir viel auf wenn ich eine Stunde spazieren gehe, konnte ich sogar mal wieder eine Nacht durchschlafen. :D

  • #502

    Holger (Freitag, 30 Oktober 2020 13:28)

    Ich hatte auch das Brummen über ein paar Tage. Da ich vor vielen Jahren mal einen Tinnitus durch eine Überansprung durch Maschinenlärm hatte, kann ich hier klare Unterschiede feststellen.
    -Es Brummt wie ein weit weg stehender Bagger rund um die Uhr aber in Zyklischen Abständen. Brum BrumBrum Bruumm ...
    -Kein anderer hört es
    -Ich nehme es nur einseitig war, also in einem Ohr
    -Es kann durch z.B. einen Finger im Ohr unterbrochen werden
    -Im Haus bzw. verschiedenen Räumen ist es lauter als außerhalb
    -Ich habe es als Geräusch außerhalb von meinem Körper war genommen

    Da ich wie zu Anfang schon erklärt einen Tinnitus hatte, kann ich für mich hier klar abgrenzen.
    Und habe mal für mich ein paar Fragen versucht herzuleiten.

    Warum hört keiner aus meiner Familie den Ton?
    -Ich bin Hobbymusiker und weiß dass ich bei Aufnahmen tiefe Töne bis unter die 20Hz Grenze höre.
    Meine Mitmusiker sind erstaunt, weil der Unterschied zum Brummen ist, dass man bei Aufnahmen diese Töne visualisiert vor sich sieht. Also sagt keiner "du spinnst" sondern ist verwundert wie feinfühlig das Gehör ist.

    Warum kann man mit dem Finger im Ohr den Ton ausschalten?
    Wenn eine Tiefe Frequenz von "außen" oder von "innen" wirkt, sei es durch Vibrationen in der Umwelt oder im "Körper" erzeugen diese eine Resonanz. Der Raum im Ohr plus Trommelfell ist sozusagen ein Resonanzraum + Fell wie bei einer "Trommel" verkleinert man diesen durch den Finger, so wird der Resonanzraum verändert und ist somit auf eine andere Frequenz "eingestellt" Das Trommelfell schwingt also nicht mehr zum Brummton.

    Warum im Haus lauter als Draußen?
    Ein Haus kann ebenso als Resonanzraum wirken und den Ton verstärken. Aber auch hier kann dieser von einem Selbst oder von Außen kommen. Wie eine Gitarrenseite auf einer Gitarre kann man durch Schwingungen andere Gegenstände zum Schwingen bringen oder diese werden von außen zum Schwingen gebracht. Typisches Phänomen des Aufschwingen einer Seite durch tiefe Töne im Proberaum....Funktioniert in beide Richtungen. Also kann auch der eigene Körper die "Seite" sein..... Sowohl als Empfänger als auch als Sender.

    Wie hab ich den Ton abgestellt: Ich habe mal durch meinen Tinnitus Autogenes Training erlernt. Das gleiche hier angewendet und konnte zum glück den Ton nach ein par Übungen und Tagen verschwinden lassen oder unterdrücken.
    Auch hier ist die Antwort nicht klar. Da man mit autogenen Training sehr viel im Körper beeinflussen kann, ohne es Physisch zu ändern.

    Was mich interessieren würde: in wie vielen Fällen man einen Ton messen kann und ob dieser sich ändert, wenn der der Ihn hört seine Position verändert.




  • #501

    Tiane (Mittwoch, 28 Oktober 2020 14:36)

    Danke Klaus☺für die Tipps.
    Ja es stimmt; je weniger Raum man dieser Störung gibt...desto weniger leidet man unter ihr.
    Aber trotzdem gibt es auch oft Tage/Nächte; wo ich vor allen.unter körperlichen Symptomen so schlimm leide dss ich es nur schwer ignorieren kann.
    Ich glaube definitiv das es eine äußere Quelle dafür gibt..aber durch Ablenken; Bewegung und einer anderen Einstellung( raus aus der Opferrolle; wie Du schreibst)hoffe ich , diesen BT und die körperlichen Symptome so zu beeinflussen das es nicht mehr mein ganzes Leben dominiert.
    Ich habe jetzt nach über einem Jahr seit es begann, oft auch wieder fast normale Tage und Nächte.
    In schlimmen Nächten hilft mir ein braunes Rauschen.
    LG .und auch Dir eine gute Zeit.

  • #500

    Sehudin (Montag, 26 Oktober 2020 20:38)

    Toll, dass ich auf diese Seite gestoßen bin und nicht der einzige bin, der diesen Brummton hört. Ich höre diesen Ton seit 1 Jahr. Am Anfang war es schlimm, da man keine Hilfsmittel kannte um nichts einzuschlafen. Mittlerweile kann ich damit gut leben. Ein Ohrstöpsel hilft mir nachts das Brummen zu dämpfe um einzuschlafen. Frische Luft draußen sorgt für komplette Ruhe. Trotzdem bin ich weiterhin auf der Suche nach der Ursache. Nase und Ohren sind als Ursache bereits ausgeschlossen und es geht weiter mit dem Schlaflabor. Ich vermute dass eine CMD dahinter stecken könnte, da mir kauen. Aber wer sucht der findet. Niemals aufgeben.

  • #499

    Stefan W. (Montag, 26 Oktober 2020 14:14)

    @ Frank aus Bochum: Ich habe exakt die gleichen Brummton-Symptome auf dem rechten Ohr. Mein Ton liegt bei 120 Hz. Beim Kopfschütteln geht der Ton für eine Sekunde weg, beim Nicken moduliert die Tonhöhe. War beim Ohrenarzt. Diverse Hör- und Schwindeltests. Nur die kalorische Reizung war auffällig daraufhin MRT vom KHBW. Nichts gefunden. Physiotherapie half nicht. Extraktion der Weisheitszähne half nix. Überlege eine IGeL Leistung zu probieren. Steroide direkt hinter das Trommelfell. Falls jemand noch einen Tipp hat immer gerne!

  • #498

    Antje Potsdam (Samstag, 17 Oktober 2020 16:17)

    Liebe Brummer,
    seit fast zwei Jahren ist der Brummton auf der rechten Seite mein täglicher Begleiter.
    Zuerst mit Vibrationen in der rechten Körperseite und sehr lautem Brummen und purer Verzweiflung.
    Mit vielen Ratschlägen hier aus dem Forum habe ich mir meinen eigenen Weg gebastelt.
    Ich kann Klaus da nur beipflichten. Entspannung, Gelassenheit und Muskellockerung sind das A und O.
    Mittlerweile ist mein Ton nur noch leise zu hören, und irgendwie habe ich mich mit ihm angefreundet. Wenn es emotional wird, kann er sich aber noch steigern.
    Solche Verläufe habe ich hier schon gelesen. Ich bin also auf dem richtigen Weg und mein Begleiter und ich haben noch ein bisschen Zeit miteinander, bevor sich unsere Wege trennen.
    Ich bin davon überzeugt, dass der Brummton mich in ein viel sinnvolleres Leben transformiert hat, als ich es vorher gelebt habe. # Hamsterrad

    Ich wünsche Euch Ruhe und Gelassenheit.
    Liebe Grüße
    Antje Potsdam

  • #497

    Angelika Rheinland (Freitag, 16 Oktober 2020 13:33)

    Hallo Frank aus Bochum,
    Mit deinem Brummton und seltsamen Phänomenen wie Aufhören des BT wenn man den Finger ins Ohr steckt, bist du hier genau richtig :) Lies dir mal die Berichte und Tips auf dieser Seite durch und du wirst feststellen, dass viele Brummer einiges gegen den Brummbären tun können. Ich bin seit Jahren brummfrei und muss mich aber immer wieder selbst treten, damit es nicht wieder schlimm wird (siehe #481). Gib nicht auf und probier aus, was dir zusagt. Gutes Gelingen ;))

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #496

    Frank / Bochum (Mittwoch, 14 Oktober 2020 20:10)

    Hallo,
    seit gestern habe ich auch so einen Brummton im Ohr, bevor ich diesen Ton im rechten Ohr bemerkte, war mir sehr schwindelig. Als ich dann im Bett lag, hörte ich ein leises Brummen, es hörte sich an als würde ein Nachbar noch Musik hören und ich höre durch das Kopfkissen verstärkt den Bass seiner Musik. Als ich mich auf das Linke Ohr legte, war dieser tiefe Ton allerdings immer noch da. Nach dem ich am anderen Tag wach geworden war, war der Ton immer noch da, allerdings jetzt ein durchgehender Brummton.

    Ich habe dann bemerkt, das wenn ich meinen Kopf bewege, der Ton dann für einen Moment weg ist, auch wenn ich mir ganz vorsichtig den kleinen Finger so ins Ohr stecke, dass das Ohr gerade mal verschlossen ist, ist der Brummton weg. Ich habe mir dann von meinem Ohrhörer den Stöpsel ins Ohr gesteckt und auch dadurch war es still im Ohr. Wenn ich leise Musik höre dann ist ab einer bestimmten Lautstärke, die gering ist, der Brummton auch weg, erst wenn die Musik eine bestimmte Lautstärke unterschreitet, ist der Brummton wieder da. Wenn ich Radio höre und der Moderator redet, dann ist immer nur in den Sprechpausen zwischen den Wörtern der Brummton wieder da und geht bei ausreichender Lautstärke wieder weg.

    Ich werde das jetzt noch 4 Tage lang beobachten und wenn das bis dahin nicht weg ist, werde ich zu einem Arzt gehen.
    Ich hoffe darauf, das der Brummton nur vorübergehend da ist, warum auch immer. Ich denke das es vielleicht ein gutes Zeichen ist, das der Brummton bei bestimmten Situationen einfach weg ist. Ich denke auch das es irgendwie mit dem Schwindelgefühl zu tun hatte was ich am Abend hatte.

    Vielleicht hat hier ja jemand das ganz genau so erlebt, würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Gruß Frank aus Bochum

  • #495

    Mike (Mittwoch, 14 Oktober 2020 20:01)

    Ohrengeräusche und Tinnitus durch eine Heizungsanlage im DHH Nachbarhaus (Keller). Die GB172-22 von Buderus hängt genau an der Innenwand des Kellers im Nachbarhaus an der Trennwand der DHH. Eine ähnliche Erfahrung wurde im Internet bereits beschrieben.
    Unter bestimmten Situationen scheint die gesamte Anlage inkl. dem nachträglich im Kamin eingezogenen Abgasrohr zu schwingen, Diese Schwingungen übertragen sich als "Wabberndes" Geräusch bis in unsere Wohnräume! Auch die Schwingungen, bringen Wasseroberflächen zum schwingen. Hören kann das Geräusch auch nicht jeder! Mehrere Zeugen bestätigten mir aber, dass da "etwas" ist. Das Geräusch ist so grell, dass ich aus dem Schlaf mit Tinnitus aufwache! Die Zeiten kann man ggf. an der Warmwasserbereitung festmachen. Buderus weigerte sich zu helfen, die Heizungsfirma schickte einen jungen Techniker, dem m.e. die Erfahrung fehlte. Er konnte mit der Beschwerde eher nichts anfangen. Fakt ist, wir suchten über mehrere Jahre den Verursacher, bis auf die neu installierte Heizung kam. Der Lüfter der Therme verursacht ebenfalls einen sehr grellen Ton, der über Körperschall im ganzen Haus zu hören ist. Ich möchte damit allen einen Anstoß geben, die Probleme nicht immer bei sich selbst zu suchen, In unserer heutigen Zeit gibt es mitunter ganz abwegig Verursacher, die nur schwer identifiziert werden können. Selbst sogannte Lärmmessungen gaben keinen konkreten Hinweis, nur der Fakt da ist "etwas" wurde bestätigt. Die Lärmmessung nach TA Lärm geben für solche Fälle keine konkreten Hinweise, da die TA Lärm für die Industrie und nicht für private Umfelder gemacht ist

  • #494

    Klaus (Mittwoch, 14 Oktober 2020 09:49)

    Noch ein kleiner Nachtrag. :)
    Eine sehr gute Übung, die ich mehrmals jeden Tag praktiziere ist, beim einatmen die Arme über den Kopf strecken und beim ausatmen die Arme senken und entspannen. Mit z.b. ruhiger meditative Musik kannst Du dann verschiedene Bewegungen Ausführung. Wichtig ist nur Tief und entspannt dabei zu Atmen, sonst bringt das nichts.
    Das allerwichtigste bei der Heilung ist Stressreduktion und Fehlhaltung reduzieren, befasse dich im Alltag nicht mehr mit den Brummton, jeder Gedanke daran ist für deinen Körper unterbewusst purer Stress und verstärkt nur die syntome! Ich hatte es schon öfters gehabt, dass der Ton verschwunden war und als ich wie jetzt meine Erfahrungen in Foren mitteilte und mir darüber Gedanken machte, war er plötzlich wieder da. Bleib locker und gelassen und denke jetzt nur noch an dich und wie du entspannt und gelassen dein Leben jeden Tag bereichern kannst!!!!!
    Viele Grüße
    Klaus

  • #493

    Klaus (Dienstag, 13 Oktober 2020 15:01)

    Hallo Tiane, bitte versteife dich nicht auf irgend eine Sache wie Infraschall u.s.w den dadurch fällst Du in eine Opferrolle und das bringt dich nicht weiter. Du darfst nicht gegen den Brummton ankämpfen sondern lerne ihn zu akzeptieren und er wird langsam aber stetig verschiedenen. Wenn dein Ton z.b. auf der rechten Seite ist, dann versuche mehr mit der linken Seite zu hören. Beobachte deine Sitzposition wenn du mehr auf der rechten Seite dich anlehnst, dann wechseln die Seite.
    Mach jeden Tag so oft es geht Atemübungen wie 4-7-8, wim Hof, 4-8 und atme immer bewusst! Gehe jeden Abend vor dem Schlafen gehen spazieren und Überdecke den Ton beim Schlafen mit Noise.

    Wünsche dir alles gute, und bitte bleib entspannt den das ist der Schlüssel zum Ziel.

  • #492

    Angelika Rheinland (Sonntag, 11 Oktober 2020 14:40)

    Liebe Brummer,
    Viele von uns Brummern machen die Erfahrung, dass der Brummton in anderer Umgebung wie zB im Urlaub weniger stark oder sogar weg ist. Die Ursache mag ja vielleicht im Wechsel des Ortes liegen, der nicht die äußeren Störfaktoren der gewohntrn Umgebung hat.

    ABER: die Ursache kann auch daran liegen, dass ich mich im Urlaub anders verhalte als Zuhause. Im Urlaub bewege ich mich körperlich mehr, ich entspanne mich körperlich und geistig und hänge nicht soviel vor TV und Computer herum wie zuhause. Vielleicht sollten wir unserem Körper öfter kleine "Urlaube" gönnen und den Brummbären dadurch besänftigen.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #491

    Ladybrumm (Donnerstag, 08 Oktober 2020 11:34)

    Bei mir brummt es immer noch munter weiter. Ich hatte nach Abgabe meiner Masterarbeit während 2 Monaten mehr oder weniger Ruhe und dachte schon, das Ganze wäre stressbedingt so schlimm gewesen. Dann war ich noch 3 Wochen in den Ferien, wo es ebenfalls viel weniger gebrummt hat. Und kaum war ich wieder zu Hause, ging das Dauergebrumm wieder von los. Ich frage mich, ob meine Wohnung bzw. die Umgebung einen Einfluss hat. Wobei das Geräusch nicht von einer externen Quelle kommt, aber vielleicht von etwas ausgelöst wird? ZB Einer Handyantenne? Bin mit meinem Latein am Ende...

  • #490

    Stefan (Mittwoch, 07 Oktober 2020 22:58)

    Hallo zusammen
    Aktiv gegen den Brummton vorgehen ist mein Zauberrezept.
    Nur beten und Däumchen drehen nützt nichts.
    Lasst euch mal an der Wirbelsäule durch checken ob da was verschoben ist. Oder macht mal eine Ohrenspülüng um den Ohrenschmalz zu entfernen. Lasst euch mal massieren um die Verspannungen weg zu bekommen. Es gibt viele super Tipps in diesem Forum. Ich bin überzeugt wenn man diese Tipps auch befolgt und Anwendet, das viele von euch vom Brummton geheilt werden.
    Ein Sprichwort sagt: Von Nichts kommt Nichts.
    Ich will damit sagen, dass man gegen den Brummton aktiv etwas Unternehmen muss, um ihn wider loszuwerden.
    Ich bin mit diesen Tipps seit über 1 Jahr geheilt.
    Gute Genesung an alle Brummtongeplagten

  • #489

    Gordon aus Stuttgart (Sonntag, 04 Oktober 2020 23:10)

    Zu meinem vorigen Beitrag möchte ich noch folgendes ergänzen:

    Ich hatte mich Anfang des Jahres aufgrund des Brummtons (erneut) an die Stadt gewandt, Stichwort „Lärmverschmutzung“. Ein Lärmdetektiv vom Gewerbeaufsichtsamt besuchte mich dann, 40 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet „tieffrequente Anteile am Industrielärm, verstärkt durch Resonanzen“.

    Und was sagt der? Ja, ich spüre hier eine Vibration bei Ihnen. Eine kurze Messung mit dem Handgerät zeigte dann ein Brummen bei ca 50Hz mit Oberfrequenzen, aber eigentlich alles unter der Hörschwelle, was die DB angeht. Von einer stehenden Welle hat er noch gesprochen und von weiteren Messungen.

    Wegen Corona kam es dann leider zu keiner ordentlichen Langzeitmessung und seit August ist er leider pensioniert.

    Für mich bedeutet das jedenfalls, ich „höre/spüre“ da tatsächlich etwas vorhandenes. Mein Tinitus könnte eine Folge andauernder Belastung sein. Oder zumindest verkrampfe ich mich wegen dem BT im Schlaf so, dass daraus ein Tinitus resultiert.

    Macht das irgendwie Sinn? Lösung habe ich aber trotzdem keine... :-/

  • #488

    Gordon aus Stuttgart (Sonntag, 04 Oktober 2020 13:18)

    Bei mir brummts seit 2014. Beim allerersten Mal dachte ich, da steht son Lastwagen unten auf der Straße mit Motor im Leerlauf. Fenster auf, nix da, draußen auch merklich stiller. Seither irgendwie damit gelebt, mal mehr, mal weniger intensiv wahrgenommen. Seit 2015 Tinnitus auf dem rechten Ohr.

    Anfang des Jahres mal die Wohnung umgestellt, seither nehm ichs wieder deutlich stärker wahr. In manchen Nächten bin ich fast verzweifelt. Im Sommer wars besser, ich war aber auch viel draußen.

    Mittlerweile hat sich das Brummen wie „eingebrannt“ und ich nehme es fast überall wahr. In anderen Wohnungen, draußen auf dem Feld... immer mal mehr, mal weniger intensiv. Selten gar nicht.

    Hat von Euch eine/r Erfahrung mit Desensibilisierung mittels Frequenzmustern? Also zb laut den Ton abspielen, Gegenfrequenzen erzeugen oder sowas? Noisecancelling funktioniert ja glaub so.

    Zuhause hab ich das Gefühl, das Brummen kommt aus den Wänden. Eine Idee wäre, die Resonanz zu unterbrechen mit einer Frequenz unterhalb der Hörgrenze. Hat das mal jemand versucht? Fragt sich nur, wie man eine solche erzeugt und auf die Wand überträgt.

    Grüße aus Stuttgart

  • #487

    Antje Potsdam (Samstag, 03 Oktober 2020 23:05)

    Hallo liebe BT Gemeinde,

    seit Corona ist es hier ja sehr ruhig geworden.
    Ist Euer Brummton durch Corona nicht mehr zu hören?

    Viele Grüße
    Antje

  • #486

    Landei (Freitag, 02 Oktober 2020 06:47)

    Ich werde noch verrückt. Wir sind seit zwei Wochen in ein Haus Baujahr 60 gezogen. Die ersten Tage habe ich gut geschlafen. Seit einigen Nächten nun dieser nervige brummton. Ohrstöpsel, leise Musik..hilft nichts. Ich in angespannt und sehr reizbar. In ca. 300 m Luftlinie ist ein Industriebetrieb, kommt es daher. War auch vor dem Umzug sehr angespannt, da wir wegen sehr lauten und rücksichtslosen Nachbarn in unsere neue Bleibe gezogen sind. Komm ich vom Regen in die Traufe?? Ich bin am Ende... Hat jemand Erfahrung mit BT in der Nähe von Industriebetrieben?

  • #485

    Tiane (Montag, 28 September 2020 10:53)

    Danke Klaus,
    Du bist ein Mutmacher!!!
    Hast Du denn auch körperliche Symptome wie Herzerasen oder Schwingungs/ Stromgefühl im Körper?
    Ich bin mir persönlich, für mich mittlerweile ziemlich sicher das es durch Infraschall kommt.Ich versuche trotzdem Deine Tipps noch mal zu beherzigen..LG

  • #484

    Klaus (Freitag, 11 September 2020 13:02)

    Ich halte Angelikas Aussage bezüglich der Körperhaltung für essentiell! Computer und Fernsehen sollte drastisch reduziert werden, denn schon ein Tag falsch vorm Computer hocken, macht die Arbeit von Wochen zunichte! Ihr könnt noch so viel machen wie gesunde Ernährung, Stressreduktion, Dehnübungen, Spaziergänge, Atemübungen, keine Nachrichten konsumieren, leichter Sport (Die auch alle sehr, sehr, SEHR wichtig für die Heilung sind) wenn die Basis nicht stimmt, wird es sehr schwer. Die Heilung ist wirklich sehr langwierig und es ist immer ein auf und ab, aber wenn ihr das alles befolgt und mit einer positiven Grundeinstellung durchs Leben geht, klappt das schon!

  • #483

    Klaus (Samstag, 08 August 2020 07:33)

    Hallo Leute, macht diese Übungen zweimal täglich (Morgens und abends) und ihr werdet es nicht bereuen. Bei mir traten am Anfang von den Übungen(Verspannungen) starke Schmerzen auf (konnte den Hals nicht mehr drehen) das ist aber dann ein sehr gutes Zeichen und macht dann trotz Schmerz die Übungen weiter.
    Nicht aufgeben ihr packt das!

    https://www.youtube.com/watch?v=cA9dvdnhsJU&list=WL&index=9&t=0s

    https://www.youtube.com/watch?v=dXG92IEoxWQ&list=WL&index=26&t=0s

  • #482

    Marielle Mitteregger (Donnerstag, 06 August 2020 22:23)

    Danke für den Initiator dieser Seite. Ich war wirklich schon kurz vorm durchdrehen. Seit Mai 2019 hörte ich immer dieses Brummen. Danke für die Tipps, ich konnte es Nov 19 wenigstens auf ein Ohr lokalisieren. Mittlerweile bin ich Stammgast auf dieser Seite.
    Leider habe ich keine neuen Tipps, hoffe das aber ein Osteopath helfen kann.

  • #481

    Angelika Rheinland (Sonntag, 02 August 2020)

    Hallo Michaele und andere Neubrummer,

    Hier im Forum findet ihr viele Tips, wie andere Brummer den Brummton dämpfen können oder sogar wegbekommen haben. Wie Antje Potsdam gehöre ich zu den Brummern mit Ursache Muskelverspannungen. Mit Wärme, Massage, Entspannungsübungen, Gymnastik und Vermeidung von verkrampfter Körperhaltung bin ich den Brummbären losgeworden und seit Jahren brummfrei.

    Alle "geheilten" Brummer in diesem Forum und auf anderen Websites berichten über eine Ursache in Muskelverpannungen insbesondere im Bereich Hals oder Schultern und/oder Fehlstellungen vom Skelett zB Halswirbel Atlas. Sie konnten den Brummton durch Physiotherapie, seelische oder körperliche Entspannung und/oder Verbesserung der Körperhaltung loswerden.

    Ich habe aber noch nicht davon gehört, dass der Brummton durch Umzug in eine andere Umgebung geheilt wurde, weil dadurch äußere Quellen wie zB Infraschall oder Handymasten abgestellt wurden. Ich habe meinen Brummton in der Brummphase auch überallhin mitgenommen, von anderen Städten und Ländern bis in die Wüste. Bin deshalb überzeugt, dass diese Form des BT körperliche Ursachen hat und damit gut behandelt werden kann.

    Hier nochmal "Erste Hilfe" im Akutfall, die mir immer gut geholfen hat und noch immer wirkt:
    - Unterkiefer locker lassen, ganzes Gesicht entspannen
    - ein warmes Vollbad mit Eintauchen vom Kopf bis über die Ohren
    - Muskeln unter den Ohren bis zum Kinn und am Hals mit Massageöl vorsichtig massieren, Vorsicht im Bereich um die Halsschlagader! Wenn die Muskeln sehr hart sind und wehtun, erstmal nur mit dem Daumen für einige Sekunden drücken, bis der Schmerz nachlässt, auch hier hilft Wärme
    - Körperhaltung auf Verkampfungen kontrollieren, Handy nicht länger als 20 min in der Hand halten, Sitz- oder Liegehaltung beim Fernsehen oder Spielen oft verändern
    - lockeres Tanzen oder auf dem Trampolin wippen
    - Verkrampfungen im Körper durch Progressive Muskelentspannung lösen = für einige Sekunden festes Anspannen einzelner Partien zB Fäuste ballen oder Schultern hochziehen und dann plötzlich loslassen und für mind 1 Minute entspannen

    Falls euch nur einer von diesen Tips etwas bringt, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit eine körperliche Ursache und damit könnt ihr was gegen den Brummbären tun. Und dieses Bewusstsein stärkt euch für den Weg aus dem Brummen. Aber denkt daran: Leider ist es nicht mit ein paar Tagen Gymnastik oder Massagen getan. Bei mir hat es Monate gedauert, bis der BT wieder verschwunden war und ich muss bis heute noch darauf achten, mich nicht wieder zu verspannen. Also wenn der Brummbär wieder aufmuckt, muss ich den inneren Schweinehund in den Hintern treten und mich an meine eigenen Empfehlungen erinnern :)

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #480

    Antje Potsdam (Mittwoch, 29 Juli 2020 11:02)

    Hallo Michaele,

    Es ist gut, dass Du hierher gefunden hast. Hier gibt es viele Tipps, Meinungen und Erfahrungsberichte zu dem Thema Brummton. Da wirst Du sicher ein paar Antworten finden.
    Bei mir ist es eindeutig muskulär. Und darüber bin ich auch froh, da ich selber etwas tun kann, um wieder Ruhe zu haben.

    Alles Gute

  • #479

    Michaele Spengler (Dienstag, 28 Juli 2020 21:28)

    Hallo, ich bin seit einigen Wochen davon betroffen...!
    Wenn ich das richtig verstehe, ist das ein reines Stressproblem bzw. eine "besondere" Art von Tinitus?
    Oder bestehet auch die Möglichkeit, daß es auch tatsächlich etwas anderes sein kann, wie z.B. Infraschall!?

    LG Michaele

  • #478

    Susanne K (Samstag, 06 Juni 2020)

    gerade fällt mir noch was ein !

    ebenfalls Coronabedingt, hatte ich Musik während dem Sport mit nur einem Ohrstöpsel auf dem linken Ohr, wo der Brummton war gehört !
    Ich habe so Stöpsel aus flexiblem Gummi. Wenn ich die Anfangs reinmachte, dann war zuerst ein unangenehmer Druck im Ohr und ich hörte die Musik erst nur ganz leise. Das legte sich dann aber nach 1-2 Sekunden wieder.

    Das könnte zu den Berichten passen, die denn besagen, dass wenn man den Finger ins Ohr steckt, dass es dann besser wird.

    Liebe Grüße
    Susanne K

  • #477

    Susanne K (Samstag, 06 Juni 2020 10:08)

    Hallo liebe Brummer,

    ich kann berichten, dass ich meinen Brummton nicht mehr höre !
    Ich weiß leider nicht warum und nicht mal genau seit wann.
    Vor ein paar Tagen im Bad ist es mir aufgefallen, dass er weg ist. Einfach so !
    Ich habe überlegt, was ich in letzter Zeit anders gemacht habe.
    Zu Corona-Zeiten hat sich leider einiges geändert.

    1. Ich habe mich anders ernährt, da ich wegen den Kontaktbeschränkungen von meiner Mutter Mittags nicht mehr bekocht werde.
    Ich esse nun abends kein Bäcker-Weizenbrot mehr, sondern abgepacktes Roggenvollkornbrot (Pumpernickel) zu mittag.
    Abends koche ich mir was. Auffallend, habe ich viel mit Kartoffeln gekocht. War keine Absicht dahinter. Meine Mutter kochte immer viel mit Nudeln.

    2. Ich habe viel Cistus-Tee und Ingwertee getrunken. Außerdem noch Tabletten aus dem Drogeriemarkt Cistus - Infektblocker gelutscht.

    3. Habe mehr Stress. Die Kocherei am Abend lässt mir praktisch keine Freizeit mehr weil ich abends spät nach Hause komme! Bis ich gegessen und mit der Küche fertig bin, ist es meist schon 21.30 Uhr. Das zerrt an den Nerven.

    4. Was ich schon seit ca. 6 Monaten nehme, ist gegen Wechseljahrsbeschwerden ein Mittel mit Cimicifugawurzel (Traubensilberkerze). Vielleicht hat das ja auf Dauer gewirkt.

    Es gab noch vor ca. 14 Tagen einen Vorfall. Da konnte ich plötzlich an einem Sonntag nur noch gedämpft hören und bestimmte Tonlagen hörten sich "übersteuert" an. Ich kann es leider nicht besser beschreiben. Jedenfalls nahm ich eine Ginkgobil Tablette und trank viel Flüssigkeit, dann habe ich Sport getrieben und nach ca. 4 Stunden war es besser. Vielleicht war das auch der Auslöser für die Vertreibung des Brummtons.

    Ich wünsche euch allen, dass es auch einfach so verschwindet !

    Viele Liebe Grüße
    Susanne K

  • #476

    Paula (Sonntag, 31 Mai 2020 12:59)

    Hallo Jane,
    ich hatte wieder ein paar Tage mit dem Brummen zu tun, habe aber auch wieder stark mit den Zähnen geknirscht. Wie gesagt es resultieren bei mir die Ohrengeräusche durch verspannte Muskeln an der rechten Seite. Ich versuche Dehnübungen nach Pohl für den Kiefer zu machen und zu entspannen. ( gelingt mir selbst selten gut )
    Lg Paula