Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 580
  • #580

    Fabian (Samstag, 22 Januar 2022 21:10)

    Hm also bei mir verschwindet der Brummton manchmal, und dann habe ich ebenfalls einen Pfeifton auf dem ohr. Hört sich dann alles auch komisch an und das ohr fühlt sich leicht dicht an.
    Was mir jetzt tatsächlich mal für 10 tage geholfen hat war eine kieferbehandlung beim Osteopath. Der hat tatsächlich meine kieferfehlstellung korrigieren können und danach war der brummton wesentlich leiser.

  • #579

    Christian (Freitag, 24 Dezember 2021 05:29)

    Hallo Zusammen,
    Interessante Berichte welche ich hier lese.Bei mir ging es vor Monaten los. Erst sporadisch auftretedender Brummton. Im Anschluss war ich zur Atlasbehandlung wodurch er etwas besser wurde. Aber er tauchte immer noch auf. Also bin ich zur Physiotherapie gegangen welche mir in zwei Sitzung eine deutliche Besserung verschaffte. Jetzt ist der Brummton weg und ich habe seit 3 Tagen einen extrem lauten Pfeifton in den Ohren. Dieser ist noch schlimmer als der Brummton. Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Gibt es nach der Physio am Nacken eine Verschlimmerung? Danke für Eure Antworten. Gruß Christian

  • #578

    Fabian (Montag, 13 Dezember 2021 16:54)

    Hallo

    Ich leide seit märz 21 nach einem hörsturz auf dem linken ohr an dem typischen Brummton:
    - Finger ins ohr, Brummton weg
    - kopf wackeln, währenddessen brummton weg
    - kopf mit beiden Händen herunterdrücken, brummton kurz unterbrochen
    - am gegenüberliegenden Ohr (rechts) ein wenig mit dem Finger rascheln oder andere akustische Reize auslösen unterbricht das Brummen auf dem linken Ohr
    - es gibt drei modi:
    1. Dauerbrummton (noch das angenehmste, da mit der zeit leiser geworden)
    2. Salvenartiger Brummton, welcher bei nickbewegungen, kopf nach unten nehnen oder überhaupt kopfwackeln bis zum haarewaschen (kopfhaut bewegen) einsetzt für den Moment der Handlung. Extrem nervig.
    3. Brunmton geht nach diesem salvenartigen modus komplett weg nach einigen stunden. Leider hört sich das ohr dann seltsam leer an. Nach spätestens 12 Stunden geht das Brummen dann wieder dauerhaft los. Modus 1 hält meistens so 4 tage. Dann halben tag modus 2 und dann ca.12std modus 3. Ist schon fast eine Art Rytmus.
    Im Liegen und Entspannen wird es besser,also leiser.

    Meine Vermutung war ja irgendwas mit dem Nacken.
    Leider konnte keiner etwas feststellen. Hno,Orthopäde, neurologe,physio,ostheopath, mrt kopf,mrt Halswirbelsäule, eeg kopf, halsschlagadern geschallt.

    Vielleicht hast jemand noch eine Idee.
    Achja,bei relativ viel alkohol verstärkt sich das geräusch enorm,dann brummt gefühlt der ganze hinterkopf.

    Fabian

  • #577

    Sanna (Donnerstag, 14 Oktober 2021 11:47)

    Hallo,
    ich empfehle jeden mit Brummton einen Besuch beim Chiropraktiker, höchstwahrscheinich hat es was mit deinen Halswirbeln zu tun, und in ein paar Sekunden sind sie wieder gerichtet, und Brummton weg!
    Ich hatte ein OP Ende Juli und seit dem den sehr lästigen Brummton, leider dauerte es ein paar Monate bis ich endlich auf die Idee kam dass beim intubieren wahrscheinlich etwas mit meinem Halswirbel passiert ist (darüber hatte ich nirgends was gelesen), nun so war das, hallelujah was für ein herrliches Gefühl!
    Ich wünsche euch viel Heilungserfolg und Gottes Segen,
    Sanna

  • #576

    Angelika Rheinland (Mittwoch, 13 Oktober 2021 21:33)

    Liebe Brummer,
    eure Erfolgsgeschichten zeigen, dass es nicht einen EINZIGEN Weg aus dem Brummen gibt, der für ALLE funktioniert. Egal ob Physiotherapie, Wärme, Sport, Atlaskorrektur, Meditation, Atemtechnik oder Vermeidung von verkrampfter Körperhaltung... Wichtig ist, dass jeder von seinen Erfolgen und Methoden berichtet, ohne die Geschichten der anderen zu kritisieren. Wer heilt, hat Recht!

    Nur so bekommen wir einen Erfahrungsschatz, aus dem jeder für sich etwas zum Ausprobieren aussuchen kann. Vielleicht muss man nacheinander verschiedene Dinge versuchen, aber der Weg aus dem Brummen muss auch zu jedem Einzelnen passen. Da ich es zB nicht mit Kraftsport oder Meditation habe, war für mich Wärme, sanfte Bewegung, Muskelentspannung und Vermeidung von starrer Haltung der richtige Weg.

    Ich bin übrigens nach 5 Jahren heftiger Brummerei nun seit 3 1/2 Jahren überwiegend brummfrei. Kleine Rückfälle in Form von leichten Brummeleien kamen bisher 2x, als ich zu faul wurde und ich meine eigenen Regeln nicht mehr eingehalten habe.

    Also, lest euch die Beiträge durch und probiert aus, was sich für euch passend anhört. Klappt das nicht, versucht das Nächste. Vielleicht hilft es beim Aussuchen, wenn ihr euch überlegt, was ihr in den letzten Monaten vor dem Brummton anders gemacht habt als vorher. Gab es einen Unfall? Bewegt ihr euch weniger? Habt ihr ein neues Hobby oder einen neuen Job? Verharrt ihr sehr lange in der gleichen Haltung wie zB am Handy oder beim Zocken? Zieht sich euer Körper durch Stress zusammen (hochgezogene Schultern, hängender Kopf, angespannte Arme, Nacken und Unterkiefer)?
    Ich wünsche euch viel Mut, aber auch Geduld beim Zähmen des Brummbären.
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #575

    Mike44 (Montag, 04 Oktober 2021 19:58)

    Sebastian und Tiane, danke für eure Nachrichten. Ich sehe das auch als einen Hinweis, dass das Problem auch körperlicher Natur sein kann.

  • #574

    Jan (Donnerstag, 30 September 2021 17:37)

    Hallo liebe Leute!
    Seit mehr als 2 jahren bin ich den Brummton los. Dieser kam abwechselnd mit Schwankschwindel, Tag und Nacht. Grauenhaft. Ich kann Euch eines versichern: Alle Untersuchungen bei zig Ärzten, Chiropraktikern, Physiotherapeuten Heilpraktikern etc. haben NICHTS geholfen. Dieser Brummton ist eine reine Überreizung der Nerven. Bei mir hat nur eines geholfen. Fernseher aus, Handy weg, Radio aus, so wenig wie möglich arbeiten und JEDEN Tag 30 Minuten Atem-Meditation. Als ich zur Ruhe kam und Kraft gesammelt habe, war der Brummton nach 2 Wochen weg. Und ich hatte den bestimmt 1-2 Jahre.
    Es ist schwer, einzusehen, dass das Überlastung und Überreizung sein soll. Andere können doch scheinbar auch so viel ab. Wieso ich nicht? Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig.
    Wenn nun einer behauptet, ihm hätte das Einrenken, Massage etc. geholfen. Dann JA ist das so. Wir nehmen uns dann Zeit für UNS, tun uns was Gutes. Aber die Ursache in einer Verschiebung zu suchen ist Aberglaube und hilft nur den Abzockern bei immer neuen Therapien.
    Probiert es aus: Atemmeditation, 30 Minuten ohne Handy und ohne Schnickschnack, ES HILFT!
    Viel Glück!

  • #573

    Tiane (Montag, 27 September 2021 19:33)

    Hallo Sebastian und Mike,
    evtl. war ich diese Betroffene...ich hatte mich aufgrund der Erfahrungen hier im Forum und nachdem ein Orthopäde keine Atlasfehlstellung feststellen konnte; einer Craniotherapie unterzogen...es waren grauenhafte Weihnachten 2019.
    Es hat ca. ein gutes Jahr gedauert bis der Brummton wieder leiser wurde( ständig kreiste in meinem Kopf; hättest Du das bloss nicht gemacht)..mittlerweile leide ich oft mehr unter körperlichen Symptomen wie Schwingungsgefühl; vibrieren etc. als unter dem Brummton.
    Lieber Mike...es wird sich wieder beruhigen...aber es ist ja dann doch ein Hinweis das wir zumindest zum Teil ein körperliches Problem haben; mir tut es immer gut wenn ich aus meiner Dachgeschosswohnung raus bin.(Wochen bei meinem Freund; Urlaub ; Fahrrad fahren..)..also zum Teil deutet das dann wiederum auch auf äußerliche Einflüsse... vl. wurde bei uns durch Verspannung etc. eine Art Sender verstellt...

  • #572

    Sebastian (Freitag, 24 September 2021 08:18)

    Hi Mike44,
    danke für Deinen Bericht! Ich kann mich erinnern, daß eine Brummerin ganz genau diesen Effekt schonmal beschrieben hatte: nach einer Atlas-Therapie ein deutlich lauteren Brummton. Leider hab ich nicht mehr im Kopf, wie das dann weiterging, aber wir hatten das schon.
    Darum bitte ich Euch, ihr erfahrenen Brummer, helft meiner Erinnerung und Mike auf die Sprünge: dafür gabs doch ne Lösung...

    Herzliche Grüße, Sebastian

  • #571

    Mike44 (Freitag, 24 September 2021 05:11)

    Hallo zusammen,
    ich würde gerne speziell zur Atlas-Therapie Erfahrungen austauschen. Vor einigen Wochen habe ich diese Therapie zum ersten mal gemacht. Der Arzt hat keine richtige "Verschiebung" erkannt, jedoch war der Nacken verhärtet, also nichts besonderes. Er meinte das muss man in mehreren Sitzungen lösen. Vor der Therapie war der Ton bei mir abwechselnd mal lauter mal leiser und selten habe ich ihn gar nicht gemerkt, das über mehrere Jahre.
    Nach der ersten Therapie-Sitzung ist der Ton dann permanent laut geblieben, ich bin dann noch einmal hin und auch nach der zweiten Sitzung ist der Ton jetzt seit Wochen fast so laut wie noch nie und immer da.
    Hat noch jemand eine solche negative Erfahrung mit Atlas-Therapie gemacht?

  • #570

    Stefan (Dienstag, 17 August 2021 23:39)


    Ich hatte den Brummton auch mal.
    Seit 2 Jahren bi ich nun Geheilt.
    Bei mir war der 2 Halswirbel ausgehängt und hatte am Rücken sehr starke Verspannungen.
    Da ich am Nacken und Rücken anfällig bin, gehe ich alle 2 Monate zum Physioterapeuten der mir alles wider lockert und gerade biegt.
    Seit dem habe ich Ruhe.
    Tipp: Probiert es aus.
    Gute Besserung an alle Brummton geplagten

  • #569

    Antje Potsdam (Sonntag, 08 August 2021 23:55)

    Liebe Maike,

    ich kann es sehr nachfühlen wie es Dir geht und Du hast mein tiefes Mitgefühl. Aber glaube mir eins: ES WIRD BESSER!!
    Ich hatte auch starkes Vibrieren. Vor allem in den Beinen und der Brust.
    Ich weiß nicht, ob Du schon angefangen hast, Dich vorsichtig zu dehnen.
    Ich kann Dir Yin Yoga empfehlen. Es gibt eine Übung, danach hatte ich schnell das Gefühl, das es immer für eine kurze Zeit besser wurde.
    Die Übung heißt:die Taube.
    Mein Weg war am Anfang vorsichtig meine Muskeln zu lockern und zu stärken. Ich habe 3-4 Übungen, von denen ich dachte, sie könnten mir helfen, jeden Tag gemacht und habe geschaut, ob sie mir weiterhelfen.
    Es ist mit Geduld verbunden, den Weg zu finden, der für Dich der richtige ist.
    Die Kindspose im Yoga hat mir auch Entspannung gebracht. Und täglich Entspannungsübungen nach Jacobsen.
    Ich war übrigens auch für ein paar Wochen in einer Klinik...
    Es ist auch manchmal von Vorteil, pflanzliche Mittel aus der Apotheke zu nehmen, eh man in ein tiefes Loch fällt.
    Manchmal habe ich gedacht, der Körper möchte mir zeigen, dass ich mich endlich mal mit ihm beschäftigen soll, denn meistens bin ich ihn übergangen. Vielleicht klingelt da auch was bei Dir.
    Lass Dich nicht unterkriegen.

    Viele Grüße
    Antje

    Lieber Gustav,

    da hast Du ja Glück gehabt und scheinbar den Muskel gefunden, der auf den Brummnerv bei Dir gedrückt hat. Gratulation.
    Und ich drücke Dir die Daumen, dass es so ruhig bleibt.
    LG
    Antje

  • #568

    Maike (Montag, 02 August 2021 16:48)

    Liebe Angelika, liebe Antje, liebe Mone,

    danke für Eure aufbauenden Worte. Seit Mitte/Ende Mai renne ich mit einem vibrierenden Körper herum, ich bin so unglaublich erschöpft, Sitzen ist inzwischen nicht mehr möglich und so vieles anderes nicht mehr, weil mein Körper nur noch am Durchdrehen ist. Noch habe ich keinen Weg gefunden, der wirklich Linderung auf Dauer verschafft. Die Stoßwellen-Therapie musste ich abbrechen, da sie einfach zu teuer ist. Probiere gerade Ortodon und Gabapentin. Momentan hilft ein Massagestab, der vibriert. Diesen halte ich an die HWS - und da der Massagestab so stark vibriert, habe ich wenigstens in dieser Zeit "Ruhe". Wärme tut gut, am besten ist noch Bewegung bzw. Spazieren gehen. Doch sobald der Körper ruhig ist (Liegen etc.), geht es los...Badewanne kann ich auch noch empfehlen...
    @Mone: Sehr gerne können wir Kontakt aufnehmen. Doch wie am besten? Möchte nicht unbedingt hier meine Daten veröffentlichen :-).

  • #567

    Gustav (Sonntag, 01 August 2021 12:53)

    Hi zusammen,
    ich hoffe euch mit diesem Beitrag sofort oder mit Hilfe eines Arztes Abhilfe schaffen zu können. Vielleicht geht es euch wie mir - ihr sucht im Internet nach Therapiemöglichkeiten und findet dann meinen Eintrag.

    Ich habe jetzt ca. 1 Jahr das durchgemacht was viele hier exakt so beschreiben - ein dauerhaftes Brummen im Ohr, welches einen manchmal fast verrückt macht. Angefangen hat alles beim Einschlafen - es hat sich angehört wie ein laufender Motor eines Autos vor unserem Haus - dort stand aber kein Auto. Meine Frau hat das Geräusch nicht gehört - ich war mir aber sicher es kommt nicht aus meinem Kopf sondern von der Heizung / den Nachbarn oder sonstigem - leider musste ich irgendwann feststellen dass nur ich das Geräusch höre - es war auch nur auf dem linken Ohr. Es war immer da - beim Arbeiten vor dem PC - beim Lesen eines Buches, immer wenn es still war.

    Gestern Nacht habe ich den Ausschaltknopf gefunden und ich hoffe es dauerhaft abgestellt zu bekommen - seit gestern Nacht ist endlich wieder Ruhe in meinem Kopf!

    Was mir persönlich geholfen hat:
    Ich habe mal wieder nach Positionen gesucht bei dem das Geräusch zumindest kurzfristig weg ist, damit man hier evtl. einen Therapieansatz hat.

    1. Während Sitzups habe ich meinen Kopf recht stark nach vorne gedrückt damit der Nacken dabei gedehnt wird - beim Halten der Position ging das Geräusch tatsächlich kurz weg
    2. Kinn auf die Brust um den Nacken zu dehnen
    3. Kinn auf die Brust und den Kopf mit der Hilfe der Hände noch weiter nach unten gedrückt

    Ich hatte mich nach verschiedenen Arztbesuchen schon damit abgefunden einen Tinnitus zu haben - es sind aber wohl tatsächlich zu Verspannungen.


    Buzzwords:
    Tinnitus, Ohr brummt, Ohr brummen, Auto, laufender Motor, Brummgeräusch im Ohr, Brummen, dauerhaftes Brummen, dauerhafter Brummton.

  • #566

    Richard (Samstag, 31 Juli 2021 13:30)

    Hallo,

    bei mir hat es vor ca. drei Monaten angefangen. Und zwei Monate danach waren einfach nur die Hölle. Es hat im linken Ohr gebrummt, mit typischen Merkmalen wie bei vielen hier (Finger im Ohr - weg, bei Kopfbewegung - weg). Ich habe fast gar nicht daran geglaubt, dass es bei mir auch an Muskelverspannung liegen kann...

    Aber jetzt, nachdem es bei mir deutlich besser geworden ist, bin ich mir ziemlich sicher: Es liegt bei mir an Muskelverspannung (sitze sehr viel).

    Und deshalb: Gebt bitte nicht auf. Prüft unbedingt sehr gründlich, ob es bei euch ebenfalls an Muskelverspunngen (Rücken, Schulter, Nacken) liegen kann!

    Ich wünsche euch allen gute Besserung.

    LG
    Richard

  • #565

    Mone (Samstag, 17 Juli 2021 19:01)

    Liebe Maike

    Ich fühle sehr stark mit dir mit seit 2 Monaten steht meine Welt irgendwie total auf den Kopf und die Gedanken kreisen eigentlich nur um dieses Brummen…es ist so ermüdend und zerrt ungemein an einem. Noch dazu habe ich dadurch starke Schlafstörungen bekommen und muss oft zu Tabletten greifen auch werde ich mich demnächst evtl auch um einen Klinik Platz bemühen den die Psyche ist bei mir auch nicht die beste. Ich sehe da auch einen starken Zusammenhang mit Psyche und innerlicher Anspannung. Auch habe ich wie du die starke Vermutung das es bei mir auch mit der HWS zutun hat da ich ohnehin dieses Jahr damit schon zutun gehabt habe. Nächste Woche habe ich einen Termin bei einen Atlas Therapeuten und lass das alles mal abklären. Ich hoffe dein Termin ist gut verlaufen und dir konnte weiter geholfen werden ? Evtl können wir auch gerne privat Kontakt aufnehmen würde mich freuen. Lg Mone

  • #564

    Antje Potsdam (Mittwoch, 14 Juli 2021 17:38)

    Liebe Maike,

    ja anfangs ist es wirklich ein Teufelskreis. Das eine bedingt das andere. Der Ton ist anstrengend und das stresst....ergo: Muskeltonus geht hoch. Muskeltonus geht hoch ergo: Ton wird lauter. Es gibt einen Weg hinaus und den wirst Du auch finden. Und Du wirst gestärkt aus dieser Situation herauskommen.
    Mein Weg war auch Psychotherapie (ich hatte auch Panikattacken und war maximal verspannt). Ich hatte auch eine Atlastherapie, habe mit Entspannungsübungen und Yoga weitergemacht. Was mir richtig gut geholfen hat, waren/sind Barfußschuhe und damit täglich walken.
    Strecke Deinen Körper so oft wie möglich.
    Da drücken auf dem Weg der Hüfte bis zur HWS an irgendeiner Stelle Muskeln auf einen Nerv.
    Ich merke, dass das Vibrieren und der Ton wieder stärker werden, wenn ich hochhackige Schuhe anhabe. Falls der Ton unerträglich wird, gehe auf die Internetseite „Tongenerator“. Da kannst Du genau Deine Frequenz herausfinden
    und Deinen Ton mit Kopfhörern ausschalten. Damit habe ich anfangs geschlafen.
    Du schaffst das.

    Liebe Grüße
    Antje

  • #563

    Angelika Rheinland (Dienstag, 13 Juli 2021 18:40)

    Liebe Maike,
    psychosomatisch ist kein Makel, heisst nur dass ein Problem im Körper auf die Psyche oder dass psychischer Stress sich am Körper zeigt. Und das kennen alle Brummer! Beide Möglichkeiten liefern den Ansatzpunkt gegen Brummen und Vibrieren. Da für mich der psychische Anteil schwierig zu therapieren bzw. abzustellen ist, habe ich gute Erfahrungen mit Wirkung auf den Körper gemacht, insbesondere Wärme und muskuläre Entspannung. Wenn ich den Körper lockere, entspannt sich auch der Geist.

    Habt ihr schon probiert, ob das Vibrieren oder Brummen nach einem warmen Vollbad weniger wird? Falls ihr keine Badewanne hast, versucht mal Folgendes:
    - Handtuch mit warmem Wasser tränken und leicht ausdrücken
    - um Hals, Schultern und Hinterkopf legen
    - oben drauf ein trockenes großes Handtuch wickeln
    - flach auf den Rücken legen und gemütliche Lage finden, evtl. ein kleines Kissen in den Nacken legen, Beine und Arme locker ausstrecken
    - ruhige Musik am besten über Kopfhörer hören
    - konzentriere dich auf die Musik und versuche, nacheinander die einzelnen Partien Nacken, Schultern und Hals zu entspannen

    Ich drücke dir (und allen anderen Brummern) die Daumen, dass ihr bald etwas findet, was euch hilft. Egal ob Wärme, Bewegung, Entspannung, Sport, Tanzen, Physiotherapie oder weniger Handy, TV und Computer - probiert aus, was zu euch passt. Nie aufgeben, nicht erstarren !

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #562

    Maike (Montag, 05 Juli 2021 19:01)

    Liebe Angelika, liebe Antje,

    danke für Eure lieben Worte.
    Was ich momentan körperlich durchmache, ist der Abschuss. Es wird leider von Tag zu Tag schlimmer. Wie soll man bei einem vibrierenden Körper entspannen können? Ein Teufelskreis. Es dreht sich bei mir nur noch um das eine Thema, ich hänge ziemlich drin (Panikattacken, nicht mehr weiter wissen, keine Kraft und Geduld mehr). Ich werde inzwischen als psychosomatisch abgestempelt und kümmere mich um eine Psychotherapie, evtl. Klinik-Aufenthalt etc. Die Psyche spielt bei mir inzwischen definitiv eine Rolle. Dennoch lässt mich der Gedanke nicht los, dass es von der HWS kommt. Bin am Mittwochmorgen bei einer Atlas-Therapie und bemühe mich um eine Stoßwellen-Therapie ... werde berichten...

  • #561

    Susan, 52 Jahre (Sonntag, 20 Juni 2021 15:15)

    Seit September 2020 ein Brummton. In der Nacht war er plötzlich da. Bis dahin alles versucht. Es ist eine Hyperakusis und scheint mit meinem schwachen weil stark strapazierten Nervenkostüm einher zu gehen. Habe mich zuletzt entschlossen zum Neurologen zu gehen der mich ins cMRT geschickt hat. Das Ergebnis zeigt fast 10 weiße Flecken in meinem Gehirn. Läsionen die von Entzündungen herrühren. Infektiös oder autoimun das wird nun durch Entnahme von Hirnwasser untersucht. Es kann also nun sein dass aufgrund der Hirnschädigung das Hören an sich fehlinterpretiert bzw. Hyperinterpretiert wird. Was die Entzündungen an sich auslöst ist ein anderes Thema aber genauso wichtig. Geht zum Neurologen. Lasst mal ein cMRT machen. Liebe Grüsse

  • #560

    Nicole (Freitag, 18 Juni 2021 12:31)

    Hallo,

    kurz Vorweg, weil das ein langer Post wird: Ich habe für mich eine Lösung gefunden und habe Ruhe. Von Heilung will ich aus unten genannten Gründen hier aber nicht sprechen.

    Ich habe bei mir Ende Februar entdeckt, dass dieses Brummen, was ich seit 2019 alle paar Monate sporadisch höre gar nicht aus dem Haus kommt, sondern aus meinem Inneren. Beschreiben brauche ich das nicht, die meisten kennen die Charakteristiken dieses Brummens.

    Ich habe aus Erfahrungswerten geschlossen, dass es aus dem Nacken-/Schulterbereich kommen muss. Damit habe ich seit 2018 sehr oft zu tun und bin deshalb alle 6-12 Monate beim Physiotherapeuten. Ich denke, der hat das bisher immer wieder gelöst. Da bin ich also wieder hin, ohne Erfolg.
    Physiotherapeut: Damit gehen Sie besser zum HNO!
    HNO: Ohren sind ok, suchen Sie einen Orthopäden auf.
    Orthopäde: Sowas kommt aus den Kopfgelenken und da ist bei Ihnen alles frei.
    Niemand konnte oder wollte mir erklären, wieso es bei bestimmten Haltungen (Handy vorm Gesicht, Laptop, Schlafen) irgendwann auftaucht und nach Mobilisation und bei viel Bewegung verschwindet oder weniger wird.
    Ich war zusätzlich zur Atlastherapie und bei einer Ostheopathin. Wenn etwas geholfen hat, dann nur tageweise, nie nachhaltig. Die Tatsache, durch den Lockdown selbst nicht viel tun zu können, hat das Problem über Monate auf ein noch nie da gewesenes Maß verstärkt.

    Ruhe brachte mir letztendlich eine der günstigeren Massagepistolen, die man im Internet findet. Seitdem ich damit meine Muskeln bearbeite, habe ich ruhige Nächte.
    Zusätzlich dazu: 1-Wöchiger Urlaub mit Sauna-Möglichkeit, danach moderates Training.
    Aktuell kommt es in angespannten Situationen schon mal wieder, aber es ist seeehr viel dezenter, entspannt sich meist von allein wieder und die ruhigen Phasen werden immer länger. Die Pistole habe ich anfangs täglich benutzt, diese Woche zB nur 2x.

    Von Heilung möchte ich hier nicht sprechen, da Heilung immer Krankheit voraussetzt und es sich bei mir lediglich um Begleiterscheinungen von Verspannungen handelt. Bei mir setzen sie sich eben schon seit langem im Nacken fest. Da kann man nur an Entspannung und Stressbewältigung arbeiten.

    Folgende Tipps kann ich Brumm-geplangten mitgeben:
    in akuten Phasen Schlafkopfhörer mit Rauschen o.ä., damit habe ich das nicht gehört und konnte trotz allem einigermaßen gut schlafen. Es gibt da zB Stirnbänder mit integrierten Bluetooth Kopfhörern.
    nicht aufgeben... siehe oben, ich habe eine monatelange Rennerei hinter mir und habe mir letztendlich selbst geholfen.
    Ggf. das Kopfkissen wechseln, falsche Schlafhaltung begünstigt Verspannungen
    nicht zu viel/lange aufs Handy schauen und wenn, dann auf die Haltung achten, gleiches beim Laptop (ich vermute da bei mir den Auslöser)
    Regelmäßige Dehnübungen oder Yoga wirken chronischen Verspannungen entgegen
    In stressigen Situationen innehalten und fühlen, ob man die Schultern anzieht. Es ist Wahnsinn, wie oft ich das unbewusst mache.
    Triggerpunkt-Bogen und/oder Massagepistole zur Selbst-Massage
    Viel Bewegung... der Bewegungsapparat ist zum Bewegen da, nicht zur starren Haltung.
    Ggf. Meditation zur Entspannung

    Ich hoffe, meine Ansätze können anderen ebenfalls helfen und wünsche euch viel Erfolg!

  • #559

    Mone (Mittwoch, 16 Juni 2021 11:19)

    Hallo an alle

    Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll ich bin momentan einfach nur verzweifelt aber auch froh auf dieses Forum hier gestoßen zu sein und irgendwie ist es etwas beruhigend zu wissen das man nicht alleine damit ist. Auf jeden Fall begann es bei mir vor einen halben Jahr als ich ein schleudertrauma hatte mit einen klassischen Tinnitus ein Rauschen was mich zu Beginn auch um den Verstand gebracht hat dieser wurde aber im laufe der Monate durch Physiotherapie und Chiropraktiker immer besser da dieser Tinnitus von der HWS durch das Trauma entstanden ist und mittlerweile komme ich gut klar damit. Dann merkte ich Anfang Mai immer mal wider besonders wenn ich ins Bett ging um zur Ruhe kommen wollte so leichtes kurzes Brummen erst dachte ich es wäre mein Blutdruck oder sowas in der Art und dachte mir erstmal nichts dabei dennoch leicht besorgt woher das kommen kann. Die nächsten Tage nahm ich es immer öfter mal kurz war und die Angst in mir stieg immer an und schenkte dem Brummen immer Aufmerksamkeit bis es eines Nachts so intensiv wurde das ich direkt aus dem Bett gesprungen bin und am liebsten den RTW gerufen hätte seit dem Tag an ist nichts mehr wie vorher natürlich habe ich viel rum gegoogelt und stoß auf sehr viele Theorien die mich noch verrückter machten an Schlaf und Ruhe war kaum noch zu denken…ich lies mir vom Hausarzt was zur Beruhigung verschreiben und auch was zum schlafen was manchmal nur bedingt half. Draußen in der Natur nehme ich es nicht war immer nur in geschlossenen Räumen und auch nicht überall obwohl es auch schon mal wo anders gebrummt hat wo ich zu Besuch war. Und er war auch schon mal für paar Tage komplett weg. Auch nach langen Autofahrten brummt es dann zuhause angekommen erstmal für einen Tag lang nicht. Was mir aufgefallen ist ist das es bei mir irgendwie mit einer Anspannung zu tun haben muss sobald ich ängstlich und verspannt bin ist er stärker wenn ich mich mal entspannt habe und abgelenkt war durch schöne Unternehmungen war er auch erstmal weg und sobald ich dachte na wo ist er denn und wieder eine Angst hoch kam fing es wieder leicht an zu brummeln. Durch Atem Übungen und selbst beruhigen habe ich ihn einmal aus bekommen dies erfordert mir richtig viel Kraft und ist sehr anstrengend da mit jeden Tag mehr wo ich meinen Brumm habe irgendwie die Angst noch größer wird. Ich hoffe so sehr das ich ihn irgendwie weg bekomme eigentlich hoffe ich das für alle die ihn noch haben. Ich kann mich im Moment einfach über nichts mehr freuen und das schlimmste sind die Nächte zurzeit dröhnt es richtig über Tags nehme ich oft weniger war liegt wohl an den Umgebungs Geräuschen und wie gesagt draußen auch nicht. Ich bin am überlegen eine Kur zu machen um einfach mal runter zu kommen von diesen Kampf mit dem Geräusch.
    Liebe Grüße Mone und weiterhin ganz viel Kraft

  • #558

    Angelika Rheinland (Montag, 14 Juni 2021 18:24)

    Liebe Maike,
    Bei mir hat auch zeitweise die gesamte linke Seite von der Schulter bis zum Fuß vibriert. Es kam wahrscheinlich von verspannten Muskeln, die Nerven wie zB den Ischias (von Hüfte bis Fuss) und an Hals und Schulter eingeklemnt haben. Mir hat immer ein warmes Bad oder Sauna geholfen. Und Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Bitte check auch deinen Körper auf Fehlhaltung oder Verkrampfungen insbesondere im Bereich Arm/Schulter/Hals/Nacken und unterer Rücken. Versuch mal tanzen zur flotten Lieblingsmusik. Alles besser als erstarren!
    Ich hoffe, einer dieser Tips wird dir helfen! Gib nicht auf, wir fühlen mit dir!
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #557

    Antje Potsdam (Montag, 14 Juni 2021 17:46)

    Liebe Maike,

    so wie Dir ging es mir auch und andere haben auch davon geschrieben.
    Lies im Forum. Da wirst Du viele Tipps finden, die Dir helfen können.
    Heute geht es mir wieder gut.
    Viele Grüße
    Antje

  • #556

    Maike (Donnerstag, 10 Juni 2021 17:17)

    Hallo,
    Mitte Mai ging es bei mir los. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich am Ende. Bei mir ist das Schlimme, dass inzwischen mein ganzer Körper STÄNDIG vibriert. Als ob ein Dieselmotor in meinem Körper wäre, der aber nie richtig anspringt. Geht das jemandem auch noch so? Ich komme leider so überhaupt nicht mehr zur Ruhe, da das Vibrieren in meinem Körper nicht mehr aufhört, werde ich 24h lang daran erinnert, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich merke es bei Sitzen, beim Liegen und kann mich somit überhaupt nicht entspannen, was ja aber so wichtig ist, damit es nicht noch schlimmer wird. Ich probiere gerade TCM und manuelle Therapie aus, aber nichts scheint wirklich zu helfen. Inzwischen wünsche ich mir, dass ich wenigstens nur noch das Brummen hören würde, denn dies könnte ich zumindest tagsüber übertönen. Aber das Vibrieren macht mich nun völlig fertig. Und wenn ich dann lese, dass das Jahre so gehen kann...

  • #555

    Carina (Dienstag, 04 Mai 2021 13:42)

    Ich bin so so froh, dass ich auf dieses Forum gestoßen bin. Bin 31 und aus Österreich/OÖ. Vor einem Jahr begann alles. Nur nachts, ein tieffrequenter, zermürbender Ton. Eigentlich immer der gleiche, nur mal leiser und lauter, ein auf und ab, die ganze Nacht . MIt Oropax sowie ohne. Als wäre eine Schiffsturbine unter meinem Bett oder ein Hubschrauber am Himmel. Das krasse, ich schlafe ein und werden nach 1-2 Stunden vom Ton munter und liege die ganze Nacht wach und werde nervlich vom Ton zersägt. Genrell begleitet mich starkes Ohrensausen, womit ich mich tagsüber allerdings gut arrangiere. Unlängst war es mal zwei Wochen gar nicht da. Zack- begann es wieder. Ich habe auch starke Kieferschmerzen, Verspannungen. War schon bei vielen Ärzten, Heilpraktikern, Hörtherapie. Nichts lässts es ganz verschwinden. Teilweise ist es so zermürbend laut, dass ich die ganze Nacht keine Auge zu mache, werde richtig aggressiv. Leistungsabfall vom feinsten. Ich kann es teilweise kaum glauben, dass die Ursache NICHT im außen liegt-. Es ist einfach ein so reales Geräusch, wo ich mir sehr schwer tue, anzunemen, dass dies von innen kommt. Dies Forum hildt mir gerade sehr. Ich fühlte mich alleine mit meinem Problem. Habe mir jetzt auch das Buch "Heil Therapiemöglichkeiten" bestellt. Ich greife des öfteren zu Schlaftabletten (Trittico 50mg oder Hoggar night) .. aber da darf am nächsten Morgen nichts sein, man ist total benebelt und hat einen Hang over( nehme kaum Tabletten..lediglich Nahrungsergänzungen..). Diese helfen zwar aber ich wache trotzdem auf, nehme den Ton halt schwächer wahr und fühle mich so k.o, dass ich wieder einschlafe. Ich würde so hoffen, dass ich es wegbekomme.

  • #554

    Angelika Rheinland (Sonntag, 18 April 2021 18:05)

    Liebe Brummer,
    In den vergangenen Monaten habe ich rückblickend betrachtet auch ein Experiment gemacht. Allerdings nicht wie Klaus geplant, sondern durch Nachlässigkeit und Verfallen in alte schlechte Gewohnheiten. Vor 3 Wochen fing es wieder an: Mein linkes Brummer-Ohr fühlte sich wie verstopft an, ein Auto mit laufendem Motor vor der Tür hat mich wahnsinnig gemacht und abends ging das Dröhnen wieder los. Nach Monaten der Ruhe! Vom vielen Sitzen waren auch meine Beine und Schultern verkrampft, der Ischias meldete sich und die Füße und Hände kribbelten ab und zu (wahrscheinlich eingeklemmte Nerven).

    Was habe ich gemacht? Ich bin wieder faul und nachlässig geworden. Sitze seit Oktober im Homeoffice und habe seit Weihnachten weder Entspannungsübungen, lange Spaziergänge oder Training auf dem Trampolin gemacht. Hatte auch wegen Corona weder Massagen noch Sauna. Dazu habe ich zusätzlich zur Büroarbeit wieder täglich 2-3 Stunden am Rechner gedaddelt und ständig das Handy viel zu lange in der linken Hand gehalten. Viel TV sehen im Liegen, essen in gebeugter Haltung am Couchtisch und verkrampfte Haltung haben das Höllen-Szenario vervollständigt. Mein Hals, Nacken und Schultern knirschen und tun bei Bewegung wie bei einem Muskelkater weh. Also kam mal wieder alles zusammen, was meinen eigentlich seit Jahren ruhigen Brummbären wieder geweckt hat.

    Da ich kein Typ für Sport oder Yoga bin, habe ich wieder meine Zeiten am Handy und PC stark zurückgefahren, auf meine Haltung geachtet, bin beim TV sehen auf dem Trampolin gelaufen oder mache beim Fernsehen im Stehen leichte Gymnastik für Arme, Beine und Schultern und versuche wieder mehrmals die Woche Muskelentspannung nach Jacobs zu machen. Dazu Wärmekissen und Massage am Kopf von hinter den Ohren am Kieferrand entlang und die Hals- und Schulterpartie. Bade auch wieder warm, gerne mit Salz aus dem Toten Meer.

    Nach schmerzhaften und anstrengenden 2 Wochen fühle ich mich schon besser. Ich bin beweglicher, das Brummen ist deutlich leiser und ich schlafe wieder gut Ich könnte mich selbst ohrfeigen, weil ich es eigentlich besser wissen sollte. Warum habe ich mich wieder hängen lassen, obwohl ich die Auslöser für meinen Brumnton gut kenne??? Höre aber jetzt auf, mich selbst zu bestrafen und werde wieder aktiv im Brummbär-Zähmen.

    Werde jetzt durch regelmäßige Selbsttests checken, ob ich wieder erste Warnzeichen habe und in die Gefahrenzone komme. Vielleicht setze ich mir selbst Termine im Kalender und mache eine Checkup Liste: Ist meine Kiefer-Hals Partie verspannt? Fühlt sich das Ohr verstopft an? Ist mein Kiefer verkrampft? Wieviel Zeit habe ich am Handy verbracht? Mache jetzt übrigens auch Schluss für heute, weil das Schreiben dieses Beitrags auch wieder zu lange gedauert hat:))

    Bleibt dran und gebt nicht auf!
    Liebe Grüße und viele sonnige Tage
    Angelika Rheinland

  • #553

    Antje Potsdam (Samstag, 17 April 2021 08:52)

    Hallo an alle,

    bei mir hilft sehr deutlich die Yoga Kindshaltung mit den Armen ausgestreckt nach vorne. Wenn ich zu lange vor dem Fernseher lümmle, wird der Ton lauter und dann mache ich die Übung.
    Ich weiß auch, dass mir Entspannungsübungen, YinYoga, Kieferübungen und alles was vom YouTube Kanal „Deine Faszien“ kommt, geholfen haben, dass ich von 24/7 laut dröhnendem Ton auf nur noch selten den Ton hören, gekommen bin. Es hat ca 2 Jahre gedauert.

    AllesGute und haltet Euch gerade.

    Antje

  • #552

    Dani (Samstag, 10 April 2021 16:22)

    Hallo ihr Leidensgenossen..
    Also wodurch es bei mir besser geworden ist:

    Defintiv auch Atemübungen besonders die zwerchfellatmung die ihr bei YouTube mal eingeben könnt, Zwerchfell yoga...das zwechfell hängt mit der oberen Halswirbelsäule zusammen und die eine Verbindung eben auch zu den Ohren hat.

    Yin joga auch mal bei youtube eingeben..Besonders maddie morrison macht das ganz toll.

    Allgemein habe ich jeden Abend zum Einschlafen 15 min. entspannungsjoga für die Nacht gemacht weil bei mir die ohrgeräusche besonders nachts gekommen sind.

    Dann noch bei Kieferfreund übungen zur zungenruhelage gemacht.

    Bei mir hat es jetzt nach 2 jährigen brummen endlich was gebracht.
    Liebe Grüße und gebt nicht auf!

  • #551

    David (Freitag, 09 April 2021 19:55)

    Hallo Klaus,
    Könntest du uns denn einmal deinen Tages- oder Wochenablauf im Detail erläutern. Wie gestaltest du deine tägliche Atemmeditation? Hast du spezielle Dehnungsübungen und wie sieht das Hanteltraining aus?

    Dein Experiment klingt sehr spannend und scheint ja auch zu beweisen, dass die täglichen Routinen extrem wichtig und entscheidend sind. Außerdem unterstützt es den Ansatz vieler Betroffener, dass der Ton in irgendeiner Weise durch Verspannungen und/oder damit einhergehenden Reizungen bestimmter Nerven in Verbindung gebracht werden kann.

    Ich für meinen Teil gehe 2 mal pro Woche Joggen, um die 10km. Dies hat einen sehr unterschiedlichen Einfluss auf den Ton. Für die geschundene Psyche ist es super, der Ton an sich fühlt sich hin und wieder eher gestresst. Ich habe viele Rücken- und Nackenschmerzen, die sich gerne auch in Kopfschmerzen äußern. Sehe da auf jeden Fall einen Zusammenhang. Was mir wirklich nahezu immer hilft, ist ausdauerndes Schwimmen. Corona macht mir da allerdings seit nem Jahr ein Strich durch die Rechnung. Lange Autofahrten mag der Ton bei mir nicht. Ich bin völlig ungelenkig und komme nicht ansatzweise mit den Händen Richtung Boden. Und das im zarten Alter von 36 Jahren ;-). Ansonsten wiege ich bei 1,77m 65kg und würde mich eher als sportlich bezeichnen. Rauchen tue ich nicht, genieße allerdings gerne ein Pils vom Arbeitgeber meiner Frau- Bitte ein Bit. Ich verbringe täglich 3-4 Stunden am Schreibtisch und Monitor, bin allerdings auch viel mit meinen Kids auf Tour ( 7 und 4 Jahre alt).

    Nun denn, das zu meiner Person. Klaus, ich bin gespannt auf genauere Erläuterungen deine Routinen. Das finde ich sehr spannend, vor allem nach deinem Experiment.

    Ein schönes Wochenende allen!

    Beste Grüße
    Dave

  • #550

    Klaus (Donnerstag, 08 April 2021 20:38)

    Hallo Leute, habe über die Oster Tage ein Experiment gestartet um zu sehen ob die Ernährung und Meditation oder die Bewegung ausschlaggebend ist. Und zwar habe ich mich wie immer gesund ernährt und Atemübungen praktiziert (was ich auch alles weiterhin machen werde!!!!!) Nur habe ich mich extra mehrere Tage faul im Bett aufgehalten und Fernsehen geschaut um den Brummton zu provozieren.
    Und das Ergebnis war, dass der Brummton sich nach kurzer Zeit wieder gemeldet hat.
    Dan habe ich wieder das gegenteilige Programm gestartet viel Sport, Moderates Kurzhantel Training (sehr wichtig auch den Rücken trainieren), Dehnübungen, kein langes Sitzen und Liegen, Spaziergänge... und die Symptome verbesserten sich wieder schlagartig. Wichtig wäre aber trotzdem noch zu erwähnen, dass die Atemübungen trotzdem eine wichtige Rolle bei der schnellen Genesung gespielt haben, da ich durch die Achtsamkeitsübungen völlig gleichgültig im Bezug auf das Brummen und allen anderen Stress geworden bin, so dass ich mich nicht noch zusätzlich durch den Ton verspannt habe.
    Hallo David, vielen Dank für dein Interesse aber ich fände es besser wenn alles öffentlich geschrieben wird, damit alle was davon haben. Jeder der Bock hat sollte halt einfach Mal aufschreiben z.b. wie viel und welchen Sport er oder sie pro Tag treibt und was vielleicht sonst noch so wie z.b. Autofahrern o.a. den Brummton Positiv beeinflusst. Seit ihr gelenkig? Kommt ihr im Stand mit ausgestreckten Beinen mit den Fingern an den Boden?
    Habt ihr Übergewicht? Wie viel Stunden sitzt ihr am Tag? Halt etwas.

    Viele Grüße an alle und gute Besserung!

  • #549

    Anja (Sonntag, 28 März 2021 17:22)

    Und noch eine Sache würd ich gerne erwähnen, sorry ich vergess sovieles in einem Beitrag zu beschreiben.
    Ich nehme in akuten Phasen, also wo der Bt sehr laut vibrierend ist,zum schlafen und auch am Tag, Neurexan. Das wirkt beruhigend und ist homöopatisch!
    Manchen hilft Baldrian ganz gut um nicht unruhig oder sogar panisch zu werden. Kann auch zum Schlafen helfen. Und ich sag mir immer, es wird bald besser, vielleicht sogar schon morgen.
    Also liebe Grüße nochmal an alle �

  • #548

    Anja (Sonntag, 28 März 2021 16:56)

    Ach und meine Weisheitszähne habe ich mir raus operieren lassen, da ich dachte, dass dort was entzündet ist. Hat leider auch nichts gebracht. Also auf der rechten Seite, habe den Bt nur rechts. Links ab und zu eine Hyperakusis. Zum Glück nur noch selten.

  • #547

    Anja (Sonntag, 28 März 2021 16:51)

    Hallo ihr lieben
    Also ich denke, es fing bei mir durch Stress Schlafmangel Verspannungen usw an. Ich hatte viel Stress durcch mein damaligen Mann und habe 3 Kinder die auch sehr, wie soll ich sagen, temperamentvoll waren.
    Ich hab einfach nicht mehr auf mich geachtet. Nur noch funktioniert.
    Klaus seine Tipps finde ich sehr gut und versuche mal vieles umzusetzen. Entzündungen hatte ich auch + Allergien. Bei Infekten ist der Brummton deutlich schlimmer, diese habe ich auch sehr oft im Winter durch die kinder. Gingko hab ich abgesetzt und nehme zz Magnesium und Omega 3, der Bt ist momentan fast weg. Warum auch immer.Ich versuche mich zu entspannen so oft es geht. Trotzdem auch täglich raus zu gehen und mich zu bewegen. Und dehnen! Auch mit dem Rauchen möchte ich aufhören. Bin erstmal am reduzieren!
    Jetzt werde ich noch an den entzündungshemmenden Dingen arbeiten. Von nichts kommt nichts.
    Vielen Dank Klaus
    Und allen anderen �

  • #546

    David (Freitag, 26 März 2021 19:23)

    Hallo Klaus,
    dein Ansatz ist goldrichtig und es lohnt sich, näher auf dein Vorschlag einzugehen. Vielleicht kannst du mir eine E-Mail schreiben und wir könnten mal in Kontakt treten.

    Beste Grüße an alle!

    David

  • #545

    Chris (Mittwoch, 24 März 2021 16:00)

    Der auf dieser Seite beschriebene Brummton ist ein Tiefton Tinnitus. Man kann gleichzeitig einen Hochtontinnitus haben. Habe schon lange links den permanenten Hochtontinnitus und seit kurzem den Tieftontinnitus rechts. Diese beiden Tinnitusarten verhalten sich unterschiedlich. Der Tieftontinnitus kommt einem wirklich so vor, als wäre es ein Ton von außen. Er kann öfter, selten oder permanent sein. Kann durch Kopfschütteln, Finger im Ohr oder Zähne klappern kurzzeitig unterbrochen werden. Leider ist er schlecht erforscht und schwer zu verstehen oder nachzuvollziehen. Sowie beruht die Diagnostik auf reinen Erzählungen, daher könnte man es auf etwas psychisches falsch diagnostizieren. Es ist körperlich, ein gut versteckter Tinnitus mit besonderen Eigenschaften.

  • #544

    Klaus (Montag, 22 März 2021 22:47)

    Hallo Mel und alle anderen Leidensgenossen und Genossinnen. Wir sind ja alle auf der Suche nach den Schalter der das Brummen für immer verstummen lässt.
    Wie gesagt, bei mir sieht es seit einiger Zeit sehr gut aus, aber ich habe leider keine Ahnung was jetzt genau von den vielen gesunden Gewohnheiten den brummton positive beeinflusst und was nicht. Ich würde euch allen sehr gerne helfen wieder ein normales lebenswertes Leben zu führen ,aber ich finde das die Diskussion hier für euch alle nicht zielführend ist, da sie sich immer nur in Kreis dreht.
    Wäre es nicht sinnvoller wenn wir nur noch über die täglichen Massnahmen Reden würden, wie z.b. Tagesabläufe, Gewohnheiten u.s.w. als immer nur die Leidensgeschichten, die im Grunde genommen keinen hier etwas bringen. Hier sind schon viele richtig gute Beiträge geschrieben worden, die zumindest mir sehr gut geholfen haben.(Angelika u.a.) Nur leider gehen sie in der Masse der Leidensgeschichten (544 Beiträge unter, was sehr schade ist.
    Schreibt doch lieber Mal was ihr schon gegen das brummen macht b.z.w was euch schon ein bisschen hilft, was macht den Ton leiser, was sollte man vermeiden da er dann wieder lauter wird, oder welche discutrieten Massnahmen überhaupt nichts bringen.
    Mein Vorschlag wäre halt, dass wir gemeinsam uns den Weg zur Heilung erarbeiten, gemeinsam Sachen ausprobieren und über den nutzen discutrieren.

    Viele Grüße
    Klaus








  • #543

    Mel (Donnerstag, 18 März 2021 12:38)

    Bei mir fing das ganze vor 1,5 Jahren nach dem Umzug nach Karlsruhe an. Kaum hatte ich mich in der neuen Wohnung eingelebt und sehr wohlgefühlt, fing ca. 3 Monate nach dem Einzug das Brummen an. Mal lauter, mal leiser, aber immer da, vor allem Nachts. Ich höre es nur über das rechte Ohr. Wenn es sehr laut ist, habe ich das Gefühl mein Trommelfell vibrirt mit. Stöpsel halfen auch nicht. Dieses vibrierende Brummen drang einfach durch die Oropax durch. Dann war plötzlich Ruhe. Fast 5 Wochen lang. Manchal hörte ich es ganz leise, musste mich richtig drauf konzentrieren. Aber das störte mich nicht.
    Seit 3 Tagen ist es wieder da und meine Aggression hierfür steigt. Ich bin in den ganzen qualvollen Monaten auf eine Methode gestossen, die das ganze Nachts erträglich macht. Ich benutze eine App fürs Handy die Geräusche erzeugt. Man sogar einen Timer stellen. Bei mir meistens 2 Stunden und ich schlafe ruhig ein. Mir hilft ein "Windrauschen". Sobald ich dieses Geräusch einschalte, fährt sich das Brummgeräusch runter. Es ist wirklich faszinierend wie aprupt es aufhört. Allerdings kann ich diese App nicht die ganze Nacht laufen lassen da es doch die Schlafqualität beeinträchtigt. Die letzen 2 Nächte wachte ich gegen 2 Uhr auf. Die App hatte schon einige Zeit vorher sich abgeschaltet. Aufgewacht bin ich durch den Brummton- so laut war er.

  • #542

    Alexandra Fr (Donnerstag, 18 März 2021 11:31)

    Hallo Klaus, vielen Dank für Deine Tipps. Ja, den Brummton einfach zu ignorieren ist leider nicht so einfach, aber ich weiss, was Du meinst. Auf die Sache mit dem Autofahren wäre ich nicht gekommen ;-)
    Der Zusammenhang zwischen Brummton und Vesrpannung, von dem viele berichten, war diesmal auch bei mir offensichtlich. Ich hatte anfangs starke Rückenschmerzen, je entspannter der Rücken war, desto leiser wurde der Ton. Jetzt brummt es im Hintergrund, aber wenigstens kann ich wieder schlafen.
    Liebe Grüsse, Alexandra

  • #541

    Klaus (Montag, 15 März 2021 21:23)

    Hallo Anja,neben Omega 3 wäre vielleicht auch noch eine entzündungshemmende Ernährung eine Überlegung wert und auch zu viel Salz ist nicht gut, da Salz unsere Th17 Zellen befeuert was zu Entzündungen führt.
    Mit Ohren Stöpsel hatte ich persönlich sehr schlechte Erfahrungen gemacht, mein Kiefer hatte sich durch das Tragen der Stöpsel verspannt was das brummen bei mir noch verstärkte. Wenn es bei mir noch Mal brummt, was Gott sei Dank nur noch sehr selten vorkommt, beschallen ich mich mit White noise.

    Um Stress abzubauen sind auch noch Übungen für den parasympathikus zu empfehlen, es gibt ein Haufen Übungen für die vagusnerv zu stimulation.

    Ich glaube der Schlüssel zur Heilung ist ein ganzheitlicher Ansatz der leider ziemlich steinig und langwierig ist. Ich achte auf eine extrem gesunde Ernährung, esse kein Zucker keine Milchprodukte, kein Weizen und sehr selten Fleisch und wenn dann nur Bio und ich habe alle Fertigprodukte verbannt. Alle meine Pflegeprodukte, Zahnpasta, Waschmittel, Shampoo, Spülmittel, u.s.w sind auch ausschließlich Bio Produkte.
    Ich mache jeden Tag mindestens eine Stunde Atemübungen und treibe fast jeden Tag Sport.
    Form Computer oder Fernseher rumgammeln ist nach meiner Erfahrung der größte brummton Trigger, deshalb reduziere ich es so gut es geht.

    Wenn ihr noch zusätzlich unter Allergien oder Autoimmunerkrankungen leidet, solltet ihr euch noch mit den Th1 und Th2 Zellen befassen, das Thema ist sehr komplex, aber wer da nicht drauf achtet handelt sich noch zusätzliche Entzündungen ein. Ein Beispiel, die Astragalus Wurzel ist dafür bekannt entzündungshemmend und Allergie lindernd Th2 zu wirken. Bei einer Th1 Dominanz bewirkt sie aber das genaue Gegenteil. Es gibt einige Lebensmittel die Th1, Th2 und Th17 positiv so wie negativ beeinflussen wie Coffein, Gründer Tee, kurkuma, Salz u.a.............

    Vielen Grüße
    Klaus





  • #540

    Denise (Sonntag, 14 März 2021 20:31)

    Hallo zusammen,

    der Brummton entsteht meist wenn Faszien und herumliegendes Gewebe verspannt sind. Massagen sind oft nicht so zielführend. Wichtig ist die Faszienstränge rund um den Hals zu strecken. Schaut mal bei YouTube unter Liebscher & Bracht bei Nackenverspannungen/ Kopfschmerzen. Die Übungen helfen super.
    Ich hatte 6 Monate ein Brummton und war vorher auch beim HNO und Physio. Das richtige regelmäßige „Dehnen“ war das einzige was geholfen hat.

    LG

  • #539

    Anja (Sonntag, 14 März 2021 10:52)

    Guten Morgen, was ich noch erwähnen wollte ist, dass Liebscher und Bracht gute Dehnübungen für Kiefer und Nacken zeigt. Verbessert auch noch mal die Muskulatur.
    LG Anja

  • #538

    Anja (Donnerstag, 11 März 2021 16:26)

    Hallo ihr lieben
    Wahnsinn das es soviele Leidensgenossen gibt und die Ärzte etc, immer noch nicht wissen was zu tun ist. Es ist furchtbar wenn man vom HNO Arzt einfach gesagt bekommt, da kann man nix machen. Mein letzter Arzt wollte mich wenigstens in die Tinnitus Sprechstunde schicken, leider war dies nicht möglich da ich dort um 8 Uhr erscheinen sollte und ich keine Betreuung für mein Sohn hatte. Jedenfalls hab ich diesen Bt schon seid fast 6 Jahren, es fing in meiner 3.Schwangerschaft an.
    Seitdem war ich bei unzähligen Ärzten, Kieferorthopäden usw. Beim K O bekam ich eine feste zahnspange verpasst davor eine Knirschschiene. Ich hatte viel Stress die letzten Jahre. Viele knirschen dann Nachts mit den Zähnen. Ich versuche jetzt mein Unterkiefer locker zu lassen, auf meine Haltung achten versuche ich auch. Garnicht so einfach. Ich hatte den Bt mit Gingkoextrakt ganz gut im Griff, dachte ich zumindest. In letzter Zeit war es wieder schlimm. Rotlicht hilft mir ganz gut. Selbstmassage am Nacken usw. Stöpsel im Ohr ist auch ein muss bei mir. Demnächst versuche ich es mal mit omega 3 präparat. Und Körpertherapie, danke für diese Tipps. Irgendwie muss man doch mal von diesem Ton dauerhaft wegkommen.
    Liebe Grüße an euch alle wünscht euch Anja

  • #537

    Klaus (Dienstag, 09 März 2021 14:56)

    Hallo Alexandra, das beste was Du machen kannst ist dich nicht auf das brummen zu konzentrieren. Das hört sich zwar ziemlich blöd an, aber mir war aufgefallen das je mehr ich mich mit dem brummen befasst habe um so stärker war er. Ist ja eigentlich auch logisch, denn je mehr Raum Du diesem Symptom gibst um so mehr bist Du gestresst und verspannt.
    Lernen den Ton zu ignorieren b.z.w. dich trotz des Lärms zu entspannen und liege und Sitze nicht so viel herum, langes liegen ist Gift für uns.
    Länge Autofahrten wirkt sich auch positiv auf das brummen aus, fahre doch einfach Mal ein Tag sinnlos durch die Gegend wenn es besonders schlimm ist.
    Alles gute!

  • #536

    Alexandra Fr (Dienstag, 02 März 2021 12:00)

    Hallo alle zusammen,
    wir sind gerade nach mehreren brummfreien Urlaubstagen wieder zu Hause und jetzt brummt es gerade besonders stark, letzte Nacht bin ich davon aufgewacht.
    Ich sollte dazusagen, dass ich an meiner Gesundheit bereits arbeite (bessere Ernährung, mehr Sport, Omega 3 und Magnesium), aber an manchen Tagen übernimmt das Brummen leider wieder die Führung...

    Was tut Ihr an Tagen, an denen der Brummton besonders laut ist? Was sind in solchen Momenten Eure Notlösungen?
    Ich freue mich über jeden Trick und Ratschlag ;-) Vielen Dank im Voraus!

    Alexandra

  • #535

    Klaus (Montag, 01 März 2021 13:21)

    Hey Bibi, Du hast die richtige Einstellung!!!! Was du und die anderen noch zusätzlich ausprobieren könntet ist Omega 3 als Nahrungsergänzung einzunehmen. Wichtig ist hierbei aber die richtige Dosis, EPA DHA sonst bringt es nichts.
    Hier wird alles gut erklärt.
    https://www.norsan.de/omega-3-nur-placebo-die-dosierung-ist-entscheidend/

    Es ist als Laie sehr schwer abzuschätzen welche Maßnahmen etwas bringen. Ich mache so viel für meine Gesundheit, dass es in Grunde genommen alles sein kann, oder alles ineinander greift. Jedenfalls Nehmt doch einfach zu jeder Mahlzeit (wichtig nie auf nüchternden Magen!) Fischölkapseln ein. (Gibt es in jeden Supermarkt) oder Omega 3 aus Seetang für Veganer.

    Alles gute euch!

  • #534

    Bibi (Dienstag, 23 Februar 2021 14:37)

    @ Robert bin aus OÖ. bei mir ist es ebenso wie du es beschrieben hast. Allerdings wird es nie "extrem laut". Es brummt seit ca 5 Monaten bei mir. Mal mehr mal weniger. Dachte auch zuerst es kommt von außen, allerdings hörte es sonst niemand. Dann fand ich zum Glück schnell heraus dass es ortsunabhängig ist. Die nervige Suche nach der Geräuschquelle war somit beendet. Noch dazu hab ich bemerkt dass es lauter wird wenn ich den Kopf nach oben bewege. Außerdem geht es komplett weg wenn ich eine Zeit lang in der Badewanne liege. Vermute jetzt irgendwelche Muskelverspannungen oder dergleichen.
    HNO, Akupunktur und MRT vom Kopf brachten keine Ergebnisse, auf Physio und Osteopathie muss ich noch ein paar Wochen warten. Vitamin D Mangel wurde kürzlich festgestellt, allerdings glaube ich nicht dass hier ein Zusammenhang besteht. Mit Ausdauersport hab ich kürzlich wieder begonnen, mir eine festere Matratze und ein Nackengeformtes Kissen zugelegt. Die Schlafqualität ist zumindest schonmal um einiges besser! ;-)
    Ich habe mir sämtliche Tipps aus dem Forum und dem EBook zusammengeschrieben und werde nach und nach alles ausprobieren. Wenns nicht hilft, hab ich wenigstens etwas für meine Gesundheit getan...

  • #533

    Daniela (Mittwoch, 17 Februar 2021 10:17)

    habe es gerade in meinem Bericht vergessen zu erwähnen: Ich komme aus der Nähe von Regensburg. Gibt es hier im Forum Betroffene, die ebenfalls aus dieser Gegend kommen? Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen können.
    Viele Grüße

  • #532

    Daniela (Mittwoch, 17 Februar 2021 10:07)

    Hallo,
    seit einigen Monaten höre ich in der Früh ab dem Zeitpunkt des Aufstehens ein tiefes Geräusch. Ich dachte, es handelt sich um einen LKW im Leerlauf oder um ein anderes größeres Fahrzeug, dass irgendwo bei mir in der Nähe rumfährt.
    Dass es das nicht sein kann, habe ich vor ein paar Tagen gemerkt, als ich auf einem Parkplatz ca. 5 km von meiner Wohnung entfernt, im Auto saß.. - und siehe da - das Geräusch war wieder da. Jetzt aktuell sitze ich in der Arbeit, ca 15 km von meinem Wohnort entfernt und es brummt wieder. Es hört sich aber wirklich so an, als käme das Gebrumm von außen.
    Das Geräusch ist nicht gleichbleibend, sondern es wird mal stärker, mal schwächer, dann ist es wieder ganz weg. Und zwar unerheblich davon, ob ich meinen Kopf bewege oder nicht.
    Da habe ich beschlossen das "Brummen im Kopf" mal zu googeln und ich muss sagen, ich bin froh, dass es dieses Phänomen tatsächlich gibt, bzw. dass nicht nur ich sowas höre oder mir irgendwas einbilde.
    Vielleicht haben wir alle ein extrem gutes Gehör und hören tatsächlich irgendwelche Einflüsse aus der Umwelt, die Schwingungen verursachen?!?!? Wundern würde mich das nicht, da diese Einflüsse (Industrie, Straßenverkehr, Baustellen, Windkraftanlagen, irgendwelche Leitungen in der Erde...etc...) auf kleinem Raum immer mehr werden...
    Wiegesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Geräusche aus meinem Kopf kommen sollen

  • #531

    Antje Potsdam (Mittwoch, 17 Februar 2021 07:06)

    Lieber Robert,

    ich möchte Dich hier herzlich begrüßen.

    Ja, ich kenne das sehr gut mit dem extrem lauten Ton. Mit viel in mich hineinhorchen habe ich herausgefunden, dass mein Ton durch starkes Pressen der Zähne und des Kiefers so laut wird.
    Ich habe angefangen willentlich den Kiefer „hängen“ zu lassen. Ich gebe Rotlicht auf Gesicht, Hals Und Nacken. Auch Körnerkissen und Wärmflasche wirken entspannend.
    Ganz wichtig ist bei mir auch die Änderung meiner Sicht auf das Leben mit allen äußeren und inneren Einflüssen.
    Regelmäßige Entspannung und Sport .
    Wenn Du Dich durch das Forum durcharbeitest, wirst Du viele gute Tipps finden.
    Es gibt Heilung.
    Alles Gute.

    Antje