Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben sich an einen Experten oder mich zu wenden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 562
  • #562

    Maike (Montag, 05 Juli 2021 19:01)

    Liebe Angelika, liebe Antje,

    danke für Eure lieben Worte.
    Was ich momentan körperlich durchmache, ist der Abschuss. Es wird leider von Tag zu Tag schlimmer. Wie soll man bei einem vibrierenden Körper entspannen können? Ein Teufelskreis. Es dreht sich bei mir nur noch um das eine Thema, ich hänge ziemlich drin (Panikattacken, nicht mehr weiter wissen, keine Kraft und Geduld mehr). Ich werde inzwischen als psychosomatisch abgestempelt und kümmere mich um eine Psychotherapie, evtl. Klinik-Aufenthalt etc. Die Psyche spielt bei mir inzwischen definitiv eine Rolle. Dennoch lässt mich der Gedanke nicht los, dass es von der HWS kommt. Bin am Mittwochmorgen bei einer Atlas-Therapie und bemühe mich um eine Stoßwellen-Therapie ... werde berichten...

  • #561

    Susan, 52 Jahre (Sonntag, 20 Juni 2021 15:15)

    Seit September 2020 ein Brummton. In der Nacht war er plötzlich da. Bis dahin alles versucht. Es ist eine Hyperakusis und scheint mit meinem schwachen weil stark strapazierten Nervenkostüm einher zu gehen. Habe mich zuletzt entschlossen zum Neurologen zu gehen der mich ins cMRT geschickt hat. Das Ergebnis zeigt fast 10 weiße Flecken in meinem Gehirn. Läsionen die von Entzündungen herrühren. Infektiös oder autoimun das wird nun durch Entnahme von Hirnwasser untersucht. Es kann also nun sein dass aufgrund der Hirnschädigung das Hören an sich fehlinterpretiert bzw. Hyperinterpretiert wird. Was die Entzündungen an sich auslöst ist ein anderes Thema aber genauso wichtig. Geht zum Neurologen. Lasst mal ein cMRT machen. Liebe Grüsse

  • #560

    Nicole (Freitag, 18 Juni 2021 12:31)

    Hallo,

    kurz Vorweg, weil das ein langer Post wird: Ich habe für mich eine Lösung gefunden und habe Ruhe. Von Heilung will ich aus unten genannten Gründen hier aber nicht sprechen.

    Ich habe bei mir Ende Februar entdeckt, dass dieses Brummen, was ich seit 2019 alle paar Monate sporadisch höre gar nicht aus dem Haus kommt, sondern aus meinem Inneren. Beschreiben brauche ich das nicht, die meisten kennen die Charakteristiken dieses Brummens.

    Ich habe aus Erfahrungswerten geschlossen, dass es aus dem Nacken-/Schulterbereich kommen muss. Damit habe ich seit 2018 sehr oft zu tun und bin deshalb alle 6-12 Monate beim Physiotherapeuten. Ich denke, der hat das bisher immer wieder gelöst. Da bin ich also wieder hin, ohne Erfolg.
    Physiotherapeut: Damit gehen Sie besser zum HNO!
    HNO: Ohren sind ok, suchen Sie einen Orthopäden auf.
    Orthopäde: Sowas kommt aus den Kopfgelenken und da ist bei Ihnen alles frei.
    Niemand konnte oder wollte mir erklären, wieso es bei bestimmten Haltungen (Handy vorm Gesicht, Laptop, Schlafen) irgendwann auftaucht und nach Mobilisation und bei viel Bewegung verschwindet oder weniger wird.
    Ich war zusätzlich zur Atlastherapie und bei einer Ostheopathin. Wenn etwas geholfen hat, dann nur tageweise, nie nachhaltig. Die Tatsache, durch den Lockdown selbst nicht viel tun zu können, hat das Problem über Monate auf ein noch nie da gewesenes Maß verstärkt.

    Ruhe brachte mir letztendlich eine der günstigeren Massagepistolen, die man im Internet findet. Seitdem ich damit meine Muskeln bearbeite, habe ich ruhige Nächte.
    Zusätzlich dazu: 1-Wöchiger Urlaub mit Sauna-Möglichkeit, danach moderates Training.
    Aktuell kommt es in angespannten Situationen schon mal wieder, aber es ist seeehr viel dezenter, entspannt sich meist von allein wieder und die ruhigen Phasen werden immer länger. Die Pistole habe ich anfangs täglich benutzt, diese Woche zB nur 2x.

    Von Heilung möchte ich hier nicht sprechen, da Heilung immer Krankheit voraussetzt und es sich bei mir lediglich um Begleiterscheinungen von Verspannungen handelt. Bei mir setzen sie sich eben schon seit langem im Nacken fest. Da kann man nur an Entspannung und Stressbewältigung arbeiten.

    Folgende Tipps kann ich Brumm-geplangten mitgeben:
    in akuten Phasen Schlafkopfhörer mit Rauschen o.ä., damit habe ich das nicht gehört und konnte trotz allem einigermaßen gut schlafen. Es gibt da zB Stirnbänder mit integrierten Bluetooth Kopfhörern.
    nicht aufgeben... siehe oben, ich habe eine monatelange Rennerei hinter mir und habe mir letztendlich selbst geholfen.
    Ggf. das Kopfkissen wechseln, falsche Schlafhaltung begünstigt Verspannungen
    nicht zu viel/lange aufs Handy schauen und wenn, dann auf die Haltung achten, gleiches beim Laptop (ich vermute da bei mir den Auslöser)
    Regelmäßige Dehnübungen oder Yoga wirken chronischen Verspannungen entgegen
    In stressigen Situationen innehalten und fühlen, ob man die Schultern anzieht. Es ist Wahnsinn, wie oft ich das unbewusst mache.
    Triggerpunkt-Bogen und/oder Massagepistole zur Selbst-Massage
    Viel Bewegung... der Bewegungsapparat ist zum Bewegen da, nicht zur starren Haltung.
    Ggf. Meditation zur Entspannung

    Ich hoffe, meine Ansätze können anderen ebenfalls helfen und wünsche euch viel Erfolg!

  • #559

    Mone (Mittwoch, 16 Juni 2021 11:19)

    Hallo an alle

    Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll ich bin momentan einfach nur verzweifelt aber auch froh auf dieses Forum hier gestoßen zu sein und irgendwie ist es etwas beruhigend zu wissen das man nicht alleine damit ist. Auf jeden Fall begann es bei mir vor einen halben Jahr als ich ein schleudertrauma hatte mit einen klassischen Tinnitus ein Rauschen was mich zu Beginn auch um den Verstand gebracht hat dieser wurde aber im laufe der Monate durch Physiotherapie und Chiropraktiker immer besser da dieser Tinnitus von der HWS durch das Trauma entstanden ist und mittlerweile komme ich gut klar damit. Dann merkte ich Anfang Mai immer mal wider besonders wenn ich ins Bett ging um zur Ruhe kommen wollte so leichtes kurzes Brummen erst dachte ich es wäre mein Blutdruck oder sowas in der Art und dachte mir erstmal nichts dabei dennoch leicht besorgt woher das kommen kann. Die nächsten Tage nahm ich es immer öfter mal kurz war und die Angst in mir stieg immer an und schenkte dem Brummen immer Aufmerksamkeit bis es eines Nachts so intensiv wurde das ich direkt aus dem Bett gesprungen bin und am liebsten den RTW gerufen hätte seit dem Tag an ist nichts mehr wie vorher natürlich habe ich viel rum gegoogelt und stoß auf sehr viele Theorien die mich noch verrückter machten an Schlaf und Ruhe war kaum noch zu denken…ich lies mir vom Hausarzt was zur Beruhigung verschreiben und auch was zum schlafen was manchmal nur bedingt half. Draußen in der Natur nehme ich es nicht war immer nur in geschlossenen Räumen und auch nicht überall obwohl es auch schon mal wo anders gebrummt hat wo ich zu Besuch war. Und er war auch schon mal für paar Tage komplett weg. Auch nach langen Autofahrten brummt es dann zuhause angekommen erstmal für einen Tag lang nicht. Was mir aufgefallen ist ist das es bei mir irgendwie mit einer Anspannung zu tun haben muss sobald ich ängstlich und verspannt bin ist er stärker wenn ich mich mal entspannt habe und abgelenkt war durch schöne Unternehmungen war er auch erstmal weg und sobald ich dachte na wo ist er denn und wieder eine Angst hoch kam fing es wieder leicht an zu brummeln. Durch Atem Übungen und selbst beruhigen habe ich ihn einmal aus bekommen dies erfordert mir richtig viel Kraft und ist sehr anstrengend da mit jeden Tag mehr wo ich meinen Brumm habe irgendwie die Angst noch größer wird. Ich hoffe so sehr das ich ihn irgendwie weg bekomme eigentlich hoffe ich das für alle die ihn noch haben. Ich kann mich im Moment einfach über nichts mehr freuen und das schlimmste sind die Nächte zurzeit dröhnt es richtig über Tags nehme ich oft weniger war liegt wohl an den Umgebungs Geräuschen und wie gesagt draußen auch nicht. Ich bin am überlegen eine Kur zu machen um einfach mal runter zu kommen von diesen Kampf mit dem Geräusch.
    Liebe Grüße Mone und weiterhin ganz viel Kraft

  • #558

    Angelika Rheinland (Montag, 14 Juni 2021 18:24)

    Liebe Maike,
    Bei mir hat auch zeitweise die gesamte linke Seite von der Schulter bis zum Fuß vibriert. Es kam wahrscheinlich von verspannten Muskeln, die Nerven wie zB den Ischias (von Hüfte bis Fuss) und an Hals und Schulter eingeklemnt haben. Mir hat immer ein warmes Bad oder Sauna geholfen. Und Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Bitte check auch deinen Körper auf Fehlhaltung oder Verkrampfungen insbesondere im Bereich Arm/Schulter/Hals/Nacken und unterer Rücken. Versuch mal tanzen zur flotten Lieblingsmusik. Alles besser als erstarren!
    Ich hoffe, einer dieser Tips wird dir helfen! Gib nicht auf, wir fühlen mit dir!
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #557

    Antje Potsdam (Montag, 14 Juni 2021 17:46)

    Liebe Maike,

    so wie Dir ging es mir auch und andere haben auch davon geschrieben.
    Lies im Forum. Da wirst Du viele Tipps finden, die Dir helfen können.
    Heute geht es mir wieder gut.
    Viele Grüße
    Antje

  • #556

    Maike (Donnerstag, 10 Juni 2021 17:17)

    Hallo,
    Mitte Mai ging es bei mir los. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich am Ende. Bei mir ist das Schlimme, dass inzwischen mein ganzer Körper STÄNDIG vibriert. Als ob ein Dieselmotor in meinem Körper wäre, der aber nie richtig anspringt. Geht das jemandem auch noch so? Ich komme leider so überhaupt nicht mehr zur Ruhe, da das Vibrieren in meinem Körper nicht mehr aufhört, werde ich 24h lang daran erinnert, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich merke es bei Sitzen, beim Liegen und kann mich somit überhaupt nicht entspannen, was ja aber so wichtig ist, damit es nicht noch schlimmer wird. Ich probiere gerade TCM und manuelle Therapie aus, aber nichts scheint wirklich zu helfen. Inzwischen wünsche ich mir, dass ich wenigstens nur noch das Brummen hören würde, denn dies könnte ich zumindest tagsüber übertönen. Aber das Vibrieren macht mich nun völlig fertig. Und wenn ich dann lese, dass das Jahre so gehen kann...

  • #555

    Carina (Dienstag, 04 Mai 2021 13:42)

    Ich bin so so froh, dass ich auf dieses Forum gestoßen bin. Bin 31 und aus Österreich/OÖ. Vor einem Jahr begann alles. Nur nachts, ein tieffrequenter, zermürbender Ton. Eigentlich immer der gleiche, nur mal leiser und lauter, ein auf und ab, die ganze Nacht . MIt Oropax sowie ohne. Als wäre eine Schiffsturbine unter meinem Bett oder ein Hubschrauber am Himmel. Das krasse, ich schlafe ein und werden nach 1-2 Stunden vom Ton munter und liege die ganze Nacht wach und werde nervlich vom Ton zersägt. Genrell begleitet mich starkes Ohrensausen, womit ich mich tagsüber allerdings gut arrangiere. Unlängst war es mal zwei Wochen gar nicht da. Zack- begann es wieder. Ich habe auch starke Kieferschmerzen, Verspannungen. War schon bei vielen Ärzten, Heilpraktikern, Hörtherapie. Nichts lässts es ganz verschwinden. Teilweise ist es so zermürbend laut, dass ich die ganze Nacht keine Auge zu mache, werde richtig aggressiv. Leistungsabfall vom feinsten. Ich kann es teilweise kaum glauben, dass die Ursache NICHT im außen liegt-. Es ist einfach ein so reales Geräusch, wo ich mir sehr schwer tue, anzunemen, dass dies von innen kommt. Dies Forum hildt mir gerade sehr. Ich fühlte mich alleine mit meinem Problem. Habe mir jetzt auch das Buch "Heil Therapiemöglichkeiten" bestellt. Ich greife des öfteren zu Schlaftabletten (Trittico 50mg oder Hoggar night) .. aber da darf am nächsten Morgen nichts sein, man ist total benebelt und hat einen Hang over( nehme kaum Tabletten..lediglich Nahrungsergänzungen..). Diese helfen zwar aber ich wache trotzdem auf, nehme den Ton halt schwächer wahr und fühle mich so k.o, dass ich wieder einschlafe. Ich würde so hoffen, dass ich es wegbekomme.

  • #554

    Angelika Rheinland (Sonntag, 18 April 2021 18:05)

    Liebe Brummer,
    In den vergangenen Monaten habe ich rückblickend betrachtet auch ein Experiment gemacht. Allerdings nicht wie Klaus geplant, sondern durch Nachlässigkeit und Verfallen in alte schlechte Gewohnheiten. Vor 3 Wochen fing es wieder an: Mein linkes Brummer-Ohr fühlte sich wie verstopft an, ein Auto mit laufendem Motor vor der Tür hat mich wahnsinnig gemacht und abends ging das Dröhnen wieder los. Nach Monaten der Ruhe! Vom vielen Sitzen waren auch meine Beine und Schultern verkrampft, der Ischias meldete sich und die Füße und Hände kribbelten ab und zu (wahrscheinlich eingeklemmte Nerven).

    Was habe ich gemacht? Ich bin wieder faul und nachlässig geworden. Sitze seit Oktober im Homeoffice und habe seit Weihnachten weder Entspannungsübungen, lange Spaziergänge oder Training auf dem Trampolin gemacht. Hatte auch wegen Corona weder Massagen noch Sauna. Dazu habe ich zusätzlich zur Büroarbeit wieder täglich 2-3 Stunden am Rechner gedaddelt und ständig das Handy viel zu lange in der linken Hand gehalten. Viel TV sehen im Liegen, essen in gebeugter Haltung am Couchtisch und verkrampfte Haltung haben das Höllen-Szenario vervollständigt. Mein Hals, Nacken und Schultern knirschen und tun bei Bewegung wie bei einem Muskelkater weh. Also kam mal wieder alles zusammen, was meinen eigentlich seit Jahren ruhigen Brummbären wieder geweckt hat.

    Da ich kein Typ für Sport oder Yoga bin, habe ich wieder meine Zeiten am Handy und PC stark zurückgefahren, auf meine Haltung geachtet, bin beim TV sehen auf dem Trampolin gelaufen oder mache beim Fernsehen im Stehen leichte Gymnastik für Arme, Beine und Schultern und versuche wieder mehrmals die Woche Muskelentspannung nach Jacobs zu machen. Dazu Wärmekissen und Massage am Kopf von hinter den Ohren am Kieferrand entlang und die Hals- und Schulterpartie. Bade auch wieder warm, gerne mit Salz aus dem Toten Meer.

    Nach schmerzhaften und anstrengenden 2 Wochen fühle ich mich schon besser. Ich bin beweglicher, das Brummen ist deutlich leiser und ich schlafe wieder gut Ich könnte mich selbst ohrfeigen, weil ich es eigentlich besser wissen sollte. Warum habe ich mich wieder hängen lassen, obwohl ich die Auslöser für meinen Brumnton gut kenne??? Höre aber jetzt auf, mich selbst zu bestrafen und werde wieder aktiv im Brummbär-Zähmen.

    Werde jetzt durch regelmäßige Selbsttests checken, ob ich wieder erste Warnzeichen habe und in die Gefahrenzone komme. Vielleicht setze ich mir selbst Termine im Kalender und mache eine Checkup Liste: Ist meine Kiefer-Hals Partie verspannt? Fühlt sich das Ohr verstopft an? Ist mein Kiefer verkrampft? Wieviel Zeit habe ich am Handy verbracht? Mache jetzt übrigens auch Schluss für heute, weil das Schreiben dieses Beitrags auch wieder zu lange gedauert hat:))

    Bleibt dran und gebt nicht auf!
    Liebe Grüße und viele sonnige Tage
    Angelika Rheinland

  • #553

    Antje Potsdam (Samstag, 17 April 2021 08:52)

    Hallo an alle,

    bei mir hilft sehr deutlich die Yoga Kindshaltung mit den Armen ausgestreckt nach vorne. Wenn ich zu lange vor dem Fernseher lümmle, wird der Ton lauter und dann mache ich die Übung.
    Ich weiß auch, dass mir Entspannungsübungen, YinYoga, Kieferübungen und alles was vom YouTube Kanal „Deine Faszien“ kommt, geholfen haben, dass ich von 24/7 laut dröhnendem Ton auf nur noch selten den Ton hören, gekommen bin. Es hat ca 2 Jahre gedauert.

    AllesGute und haltet Euch gerade.

    Antje

  • #552

    Dani (Samstag, 10 April 2021 16:22)

    Hallo ihr Leidensgenossen..
    Also wodurch es bei mir besser geworden ist:

    Defintiv auch Atemübungen besonders die zwerchfellatmung die ihr bei YouTube mal eingeben könnt, Zwerchfell yoga...das zwechfell hängt mit der oberen Halswirbelsäule zusammen und die eine Verbindung eben auch zu den Ohren hat.

    Yin joga auch mal bei youtube eingeben..Besonders maddie morrison macht das ganz toll.

    Allgemein habe ich jeden Abend zum Einschlafen 15 min. entspannungsjoga für die Nacht gemacht weil bei mir die ohrgeräusche besonders nachts gekommen sind.

    Dann noch bei Kieferfreund übungen zur zungenruhelage gemacht.

    Bei mir hat es jetzt nach 2 jährigen brummen endlich was gebracht.
    Liebe Grüße und gebt nicht auf!

  • #551

    David (Freitag, 09 April 2021 19:55)

    Hallo Klaus,
    Könntest du uns denn einmal deinen Tages- oder Wochenablauf im Detail erläutern. Wie gestaltest du deine tägliche Atemmeditation? Hast du spezielle Dehnungsübungen und wie sieht das Hanteltraining aus?

    Dein Experiment klingt sehr spannend und scheint ja auch zu beweisen, dass die täglichen Routinen extrem wichtig und entscheidend sind. Außerdem unterstützt es den Ansatz vieler Betroffener, dass der Ton in irgendeiner Weise durch Verspannungen und/oder damit einhergehenden Reizungen bestimmter Nerven in Verbindung gebracht werden kann.

    Ich für meinen Teil gehe 2 mal pro Woche Joggen, um die 10km. Dies hat einen sehr unterschiedlichen Einfluss auf den Ton. Für die geschundene Psyche ist es super, der Ton an sich fühlt sich hin und wieder eher gestresst. Ich habe viele Rücken- und Nackenschmerzen, die sich gerne auch in Kopfschmerzen äußern. Sehe da auf jeden Fall einen Zusammenhang. Was mir wirklich nahezu immer hilft, ist ausdauerndes Schwimmen. Corona macht mir da allerdings seit nem Jahr ein Strich durch die Rechnung. Lange Autofahrten mag der Ton bei mir nicht. Ich bin völlig ungelenkig und komme nicht ansatzweise mit den Händen Richtung Boden. Und das im zarten Alter von 36 Jahren ;-). Ansonsten wiege ich bei 1,77m 65kg und würde mich eher als sportlich bezeichnen. Rauchen tue ich nicht, genieße allerdings gerne ein Pils vom Arbeitgeber meiner Frau- Bitte ein Bit. Ich verbringe täglich 3-4 Stunden am Schreibtisch und Monitor, bin allerdings auch viel mit meinen Kids auf Tour ( 7 und 4 Jahre alt).

    Nun denn, das zu meiner Person. Klaus, ich bin gespannt auf genauere Erläuterungen deine Routinen. Das finde ich sehr spannend, vor allem nach deinem Experiment.

    Ein schönes Wochenende allen!

    Beste Grüße
    Dave

  • #550

    Klaus (Donnerstag, 08 April 2021 20:38)

    Hallo Leute, habe über die Oster Tage ein Experiment gestartet um zu sehen ob die Ernährung und Meditation oder die Bewegung ausschlaggebend ist. Und zwar habe ich mich wie immer gesund ernährt und Atemübungen praktiziert (was ich auch alles weiterhin machen werde!!!!!) Nur habe ich mich extra mehrere Tage faul im Bett aufgehalten und Fernsehen geschaut um den Brummton zu provozieren.
    Und das Ergebnis war, dass der Brummton sich nach kurzer Zeit wieder gemeldet hat.
    Dan habe ich wieder das gegenteilige Programm gestartet viel Sport, Moderates Kurzhantel Training (sehr wichtig auch den Rücken trainieren), Dehnübungen, kein langes Sitzen und Liegen, Spaziergänge... und die Symptome verbesserten sich wieder schlagartig. Wichtig wäre aber trotzdem noch zu erwähnen, dass die Atemübungen trotzdem eine wichtige Rolle bei der schnellen Genesung gespielt haben, da ich durch die Achtsamkeitsübungen völlig gleichgültig im Bezug auf das Brummen und allen anderen Stress geworden bin, so dass ich mich nicht noch zusätzlich durch den Ton verspannt habe.
    Hallo David, vielen Dank für dein Interesse aber ich fände es besser wenn alles öffentlich geschrieben wird, damit alle was davon haben. Jeder der Bock hat sollte halt einfach Mal aufschreiben z.b. wie viel und welchen Sport er oder sie pro Tag treibt und was vielleicht sonst noch so wie z.b. Autofahrern o.a. den Brummton Positiv beeinflusst. Seit ihr gelenkig? Kommt ihr im Stand mit ausgestreckten Beinen mit den Fingern an den Boden?
    Habt ihr Übergewicht? Wie viel Stunden sitzt ihr am Tag? Halt etwas.

    Viele Grüße an alle und gute Besserung!

  • #549

    Anja (Sonntag, 28 März 2021 17:22)

    Und noch eine Sache würd ich gerne erwähnen, sorry ich vergess sovieles in einem Beitrag zu beschreiben.
    Ich nehme in akuten Phasen, also wo der Bt sehr laut vibrierend ist,zum schlafen und auch am Tag, Neurexan. Das wirkt beruhigend und ist homöopatisch!
    Manchen hilft Baldrian ganz gut um nicht unruhig oder sogar panisch zu werden. Kann auch zum Schlafen helfen. Und ich sag mir immer, es wird bald besser, vielleicht sogar schon morgen.
    Also liebe Grüße nochmal an alle �

  • #548

    Anja (Sonntag, 28 März 2021 16:56)

    Ach und meine Weisheitszähne habe ich mir raus operieren lassen, da ich dachte, dass dort was entzündet ist. Hat leider auch nichts gebracht. Also auf der rechten Seite, habe den Bt nur rechts. Links ab und zu eine Hyperakusis. Zum Glück nur noch selten.

  • #547

    Anja (Sonntag, 28 März 2021 16:51)

    Hallo ihr lieben
    Also ich denke, es fing bei mir durch Stress Schlafmangel Verspannungen usw an. Ich hatte viel Stress durcch mein damaligen Mann und habe 3 Kinder die auch sehr, wie soll ich sagen, temperamentvoll waren.
    Ich hab einfach nicht mehr auf mich geachtet. Nur noch funktioniert.
    Klaus seine Tipps finde ich sehr gut und versuche mal vieles umzusetzen. Entzündungen hatte ich auch + Allergien. Bei Infekten ist der Brummton deutlich schlimmer, diese habe ich auch sehr oft im Winter durch die kinder. Gingko hab ich abgesetzt und nehme zz Magnesium und Omega 3, der Bt ist momentan fast weg. Warum auch immer.Ich versuche mich zu entspannen so oft es geht. Trotzdem auch täglich raus zu gehen und mich zu bewegen. Und dehnen! Auch mit dem Rauchen möchte ich aufhören. Bin erstmal am reduzieren!
    Jetzt werde ich noch an den entzündungshemmenden Dingen arbeiten. Von nichts kommt nichts.
    Vielen Dank Klaus
    Und allen anderen �

  • #546

    David (Freitag, 26 März 2021 19:23)

    Hallo Klaus,
    dein Ansatz ist goldrichtig und es lohnt sich, näher auf dein Vorschlag einzugehen. Vielleicht kannst du mir eine E-Mail schreiben und wir könnten mal in Kontakt treten.

    Beste Grüße an alle!

    David

  • #545

    Chris (Mittwoch, 24 März 2021 16:00)

    Der auf dieser Seite beschriebene Brummton ist ein Tiefton Tinnitus. Man kann gleichzeitig einen Hochtontinnitus haben. Habe schon lange links den permanenten Hochtontinnitus und seit kurzem den Tieftontinnitus rechts. Diese beiden Tinnitusarten verhalten sich unterschiedlich. Der Tieftontinnitus kommt einem wirklich so vor, als wäre es ein Ton von außen. Er kann öfter, selten oder permanent sein. Kann durch Kopfschütteln, Finger im Ohr oder Zähne klappern kurzzeitig unterbrochen werden. Leider ist er schlecht erforscht und schwer zu verstehen oder nachzuvollziehen. Sowie beruht die Diagnostik auf reinen Erzählungen, daher könnte man es auf etwas psychisches falsch diagnostizieren. Es ist körperlich, ein gut versteckter Tinnitus mit besonderen Eigenschaften.

  • #544

    Klaus (Montag, 22 März 2021 22:47)

    Hallo Mel und alle anderen Leidensgenossen und Genossinnen. Wir sind ja alle auf der Suche nach den Schalter der das Brummen für immer verstummen lässt.
    Wie gesagt, bei mir sieht es seit einiger Zeit sehr gut aus, aber ich habe leider keine Ahnung was jetzt genau von den vielen gesunden Gewohnheiten den brummton positive beeinflusst und was nicht. Ich würde euch allen sehr gerne helfen wieder ein normales lebenswertes Leben zu führen ,aber ich finde das die Diskussion hier für euch alle nicht zielführend ist, da sie sich immer nur in Kreis dreht.
    Wäre es nicht sinnvoller wenn wir nur noch über die täglichen Massnahmen Reden würden, wie z.b. Tagesabläufe, Gewohnheiten u.s.w. als immer nur die Leidensgeschichten, die im Grunde genommen keinen hier etwas bringen. Hier sind schon viele richtig gute Beiträge geschrieben worden, die zumindest mir sehr gut geholfen haben.(Angelika u.a.) Nur leider gehen sie in der Masse der Leidensgeschichten (544 Beiträge unter, was sehr schade ist.
    Schreibt doch lieber Mal was ihr schon gegen das brummen macht b.z.w was euch schon ein bisschen hilft, was macht den Ton leiser, was sollte man vermeiden da er dann wieder lauter wird, oder welche discutrieten Massnahmen überhaupt nichts bringen.
    Mein Vorschlag wäre halt, dass wir gemeinsam uns den Weg zur Heilung erarbeiten, gemeinsam Sachen ausprobieren und über den nutzen discutrieren.

    Viele Grüße
    Klaus








  • #543

    Mel (Donnerstag, 18 März 2021 12:38)

    Bei mir fing das ganze vor 1,5 Jahren nach dem Umzug nach Karlsruhe an. Kaum hatte ich mich in der neuen Wohnung eingelebt und sehr wohlgefühlt, fing ca. 3 Monate nach dem Einzug das Brummen an. Mal lauter, mal leiser, aber immer da, vor allem Nachts. Ich höre es nur über das rechte Ohr. Wenn es sehr laut ist, habe ich das Gefühl mein Trommelfell vibrirt mit. Stöpsel halfen auch nicht. Dieses vibrierende Brummen drang einfach durch die Oropax durch. Dann war plötzlich Ruhe. Fast 5 Wochen lang. Manchal hörte ich es ganz leise, musste mich richtig drauf konzentrieren. Aber das störte mich nicht.
    Seit 3 Tagen ist es wieder da und meine Aggression hierfür steigt. Ich bin in den ganzen qualvollen Monaten auf eine Methode gestossen, die das ganze Nachts erträglich macht. Ich benutze eine App fürs Handy die Geräusche erzeugt. Man sogar einen Timer stellen. Bei mir meistens 2 Stunden und ich schlafe ruhig ein. Mir hilft ein "Windrauschen". Sobald ich dieses Geräusch einschalte, fährt sich das Brummgeräusch runter. Es ist wirklich faszinierend wie aprupt es aufhört. Allerdings kann ich diese App nicht die ganze Nacht laufen lassen da es doch die Schlafqualität beeinträchtigt. Die letzen 2 Nächte wachte ich gegen 2 Uhr auf. Die App hatte schon einige Zeit vorher sich abgeschaltet. Aufgewacht bin ich durch den Brummton- so laut war er.

  • #542

    Alexandra Fr (Donnerstag, 18 März 2021 11:31)

    Hallo Klaus, vielen Dank für Deine Tipps. Ja, den Brummton einfach zu ignorieren ist leider nicht so einfach, aber ich weiss, was Du meinst. Auf die Sache mit dem Autofahren wäre ich nicht gekommen ;-)
    Der Zusammenhang zwischen Brummton und Vesrpannung, von dem viele berichten, war diesmal auch bei mir offensichtlich. Ich hatte anfangs starke Rückenschmerzen, je entspannter der Rücken war, desto leiser wurde der Ton. Jetzt brummt es im Hintergrund, aber wenigstens kann ich wieder schlafen.
    Liebe Grüsse, Alexandra

  • #541

    Klaus (Montag, 15 März 2021 21:23)

    Hallo Anja,neben Omega 3 wäre vielleicht auch noch eine entzündungshemmende Ernährung eine Überlegung wert und auch zu viel Salz ist nicht gut, da Salz unsere Th17 Zellen befeuert was zu Entzündungen führt.
    Mit Ohren Stöpsel hatte ich persönlich sehr schlechte Erfahrungen gemacht, mein Kiefer hatte sich durch das Tragen der Stöpsel verspannt was das brummen bei mir noch verstärkte. Wenn es bei mir noch Mal brummt, was Gott sei Dank nur noch sehr selten vorkommt, beschallen ich mich mit White noise.

    Um Stress abzubauen sind auch noch Übungen für den parasympathikus zu empfehlen, es gibt ein Haufen Übungen für die vagusnerv zu stimulation.

    Ich glaube der Schlüssel zur Heilung ist ein ganzheitlicher Ansatz der leider ziemlich steinig und langwierig ist. Ich achte auf eine extrem gesunde Ernährung, esse kein Zucker keine Milchprodukte, kein Weizen und sehr selten Fleisch und wenn dann nur Bio und ich habe alle Fertigprodukte verbannt. Alle meine Pflegeprodukte, Zahnpasta, Waschmittel, Shampoo, Spülmittel, u.s.w sind auch ausschließlich Bio Produkte.
    Ich mache jeden Tag mindestens eine Stunde Atemübungen und treibe fast jeden Tag Sport.
    Form Computer oder Fernseher rumgammeln ist nach meiner Erfahrung der größte brummton Trigger, deshalb reduziere ich es so gut es geht.

    Wenn ihr noch zusätzlich unter Allergien oder Autoimmunerkrankungen leidet, solltet ihr euch noch mit den Th1 und Th2 Zellen befassen, das Thema ist sehr komplex, aber wer da nicht drauf achtet handelt sich noch zusätzliche Entzündungen ein. Ein Beispiel, die Astragalus Wurzel ist dafür bekannt entzündungshemmend und Allergie lindernd Th2 zu wirken. Bei einer Th1 Dominanz bewirkt sie aber das genaue Gegenteil. Es gibt einige Lebensmittel die Th1, Th2 und Th17 positiv so wie negativ beeinflussen wie Coffein, Gründer Tee, kurkuma, Salz u.a.............

    Vielen Grüße
    Klaus





  • #540

    Denise (Sonntag, 14 März 2021 20:31)

    Hallo zusammen,

    der Brummton entsteht meist wenn Faszien und herumliegendes Gewebe verspannt sind. Massagen sind oft nicht so zielführend. Wichtig ist die Faszienstränge rund um den Hals zu strecken. Schaut mal bei YouTube unter Liebscher & Bracht bei Nackenverspannungen/ Kopfschmerzen. Die Übungen helfen super.
    Ich hatte 6 Monate ein Brummton und war vorher auch beim HNO und Physio. Das richtige regelmäßige „Dehnen“ war das einzige was geholfen hat.

    LG

  • #539

    Anja (Sonntag, 14 März 2021 10:52)

    Guten Morgen, was ich noch erwähnen wollte ist, dass Liebscher und Bracht gute Dehnübungen für Kiefer und Nacken zeigt. Verbessert auch noch mal die Muskulatur.
    LG Anja

  • #538

    Anja (Donnerstag, 11 März 2021 16:26)

    Hallo ihr lieben
    Wahnsinn das es soviele Leidensgenossen gibt und die Ärzte etc, immer noch nicht wissen was zu tun ist. Es ist furchtbar wenn man vom HNO Arzt einfach gesagt bekommt, da kann man nix machen. Mein letzter Arzt wollte mich wenigstens in die Tinnitus Sprechstunde schicken, leider war dies nicht möglich da ich dort um 8 Uhr erscheinen sollte und ich keine Betreuung für mein Sohn hatte. Jedenfalls hab ich diesen Bt schon seid fast 6 Jahren, es fing in meiner 3.Schwangerschaft an.
    Seitdem war ich bei unzähligen Ärzten, Kieferorthopäden usw. Beim K O bekam ich eine feste zahnspange verpasst davor eine Knirschschiene. Ich hatte viel Stress die letzten Jahre. Viele knirschen dann Nachts mit den Zähnen. Ich versuche jetzt mein Unterkiefer locker zu lassen, auf meine Haltung achten versuche ich auch. Garnicht so einfach. Ich hatte den Bt mit Gingkoextrakt ganz gut im Griff, dachte ich zumindest. In letzter Zeit war es wieder schlimm. Rotlicht hilft mir ganz gut. Selbstmassage am Nacken usw. Stöpsel im Ohr ist auch ein muss bei mir. Demnächst versuche ich es mal mit omega 3 präparat. Und Körpertherapie, danke für diese Tipps. Irgendwie muss man doch mal von diesem Ton dauerhaft wegkommen.
    Liebe Grüße an euch alle wünscht euch Anja

  • #537

    Klaus (Dienstag, 09 März 2021 14:56)

    Hallo Alexandra, das beste was Du machen kannst ist dich nicht auf das brummen zu konzentrieren. Das hört sich zwar ziemlich blöd an, aber mir war aufgefallen das je mehr ich mich mit dem brummen befasst habe um so stärker war er. Ist ja eigentlich auch logisch, denn je mehr Raum Du diesem Symptom gibst um so mehr bist Du gestresst und verspannt.
    Lernen den Ton zu ignorieren b.z.w. dich trotz des Lärms zu entspannen und liege und Sitze nicht so viel herum, langes liegen ist Gift für uns.
    Länge Autofahrten wirkt sich auch positiv auf das brummen aus, fahre doch einfach Mal ein Tag sinnlos durch die Gegend wenn es besonders schlimm ist.
    Alles gute!

  • #536

    Alexandra Fr (Dienstag, 02 März 2021 12:00)

    Hallo alle zusammen,
    wir sind gerade nach mehreren brummfreien Urlaubstagen wieder zu Hause und jetzt brummt es gerade besonders stark, letzte Nacht bin ich davon aufgewacht.
    Ich sollte dazusagen, dass ich an meiner Gesundheit bereits arbeite (bessere Ernährung, mehr Sport, Omega 3 und Magnesium), aber an manchen Tagen übernimmt das Brummen leider wieder die Führung...

    Was tut Ihr an Tagen, an denen der Brummton besonders laut ist? Was sind in solchen Momenten Eure Notlösungen?
    Ich freue mich über jeden Trick und Ratschlag ;-) Vielen Dank im Voraus!

    Alexandra

  • #535

    Klaus (Montag, 01 März 2021 13:21)

    Hey Bibi, Du hast die richtige Einstellung!!!! Was du und die anderen noch zusätzlich ausprobieren könntet ist Omega 3 als Nahrungsergänzung einzunehmen. Wichtig ist hierbei aber die richtige Dosis, EPA DHA sonst bringt es nichts.
    Hier wird alles gut erklärt.
    https://www.norsan.de/omega-3-nur-placebo-die-dosierung-ist-entscheidend/

    Es ist als Laie sehr schwer abzuschätzen welche Maßnahmen etwas bringen. Ich mache so viel für meine Gesundheit, dass es in Grunde genommen alles sein kann, oder alles ineinander greift. Jedenfalls Nehmt doch einfach zu jeder Mahlzeit (wichtig nie auf nüchternden Magen!) Fischölkapseln ein. (Gibt es in jeden Supermarkt) oder Omega 3 aus Seetang für Veganer.

    Alles gute euch!

  • #534

    Bibi (Dienstag, 23 Februar 2021 14:37)

    @ Robert bin aus OÖ. bei mir ist es ebenso wie du es beschrieben hast. Allerdings wird es nie "extrem laut". Es brummt seit ca 5 Monaten bei mir. Mal mehr mal weniger. Dachte auch zuerst es kommt von außen, allerdings hörte es sonst niemand. Dann fand ich zum Glück schnell heraus dass es ortsunabhängig ist. Die nervige Suche nach der Geräuschquelle war somit beendet. Noch dazu hab ich bemerkt dass es lauter wird wenn ich den Kopf nach oben bewege. Außerdem geht es komplett weg wenn ich eine Zeit lang in der Badewanne liege. Vermute jetzt irgendwelche Muskelverspannungen oder dergleichen.
    HNO, Akupunktur und MRT vom Kopf brachten keine Ergebnisse, auf Physio und Osteopathie muss ich noch ein paar Wochen warten. Vitamin D Mangel wurde kürzlich festgestellt, allerdings glaube ich nicht dass hier ein Zusammenhang besteht. Mit Ausdauersport hab ich kürzlich wieder begonnen, mir eine festere Matratze und ein Nackengeformtes Kissen zugelegt. Die Schlafqualität ist zumindest schonmal um einiges besser! ;-)
    Ich habe mir sämtliche Tipps aus dem Forum und dem EBook zusammengeschrieben und werde nach und nach alles ausprobieren. Wenns nicht hilft, hab ich wenigstens etwas für meine Gesundheit getan...

  • #533

    Daniela (Mittwoch, 17 Februar 2021 10:17)

    habe es gerade in meinem Bericht vergessen zu erwähnen: Ich komme aus der Nähe von Regensburg. Gibt es hier im Forum Betroffene, die ebenfalls aus dieser Gegend kommen? Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen können.
    Viele Grüße

  • #532

    Daniela (Mittwoch, 17 Februar 2021 10:07)

    Hallo,
    seit einigen Monaten höre ich in der Früh ab dem Zeitpunkt des Aufstehens ein tiefes Geräusch. Ich dachte, es handelt sich um einen LKW im Leerlauf oder um ein anderes größeres Fahrzeug, dass irgendwo bei mir in der Nähe rumfährt.
    Dass es das nicht sein kann, habe ich vor ein paar Tagen gemerkt, als ich auf einem Parkplatz ca. 5 km von meiner Wohnung entfernt, im Auto saß.. - und siehe da - das Geräusch war wieder da. Jetzt aktuell sitze ich in der Arbeit, ca 15 km von meinem Wohnort entfernt und es brummt wieder. Es hört sich aber wirklich so an, als käme das Gebrumm von außen.
    Das Geräusch ist nicht gleichbleibend, sondern es wird mal stärker, mal schwächer, dann ist es wieder ganz weg. Und zwar unerheblich davon, ob ich meinen Kopf bewege oder nicht.
    Da habe ich beschlossen das "Brummen im Kopf" mal zu googeln und ich muss sagen, ich bin froh, dass es dieses Phänomen tatsächlich gibt, bzw. dass nicht nur ich sowas höre oder mir irgendwas einbilde.
    Vielleicht haben wir alle ein extrem gutes Gehör und hören tatsächlich irgendwelche Einflüsse aus der Umwelt, die Schwingungen verursachen?!?!? Wundern würde mich das nicht, da diese Einflüsse (Industrie, Straßenverkehr, Baustellen, Windkraftanlagen, irgendwelche Leitungen in der Erde...etc...) auf kleinem Raum immer mehr werden...
    Wiegesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Geräusche aus meinem Kopf kommen sollen

  • #531

    Antje Potsdam (Mittwoch, 17 Februar 2021 07:06)

    Lieber Robert,

    ich möchte Dich hier herzlich begrüßen.

    Ja, ich kenne das sehr gut mit dem extrem lauten Ton. Mit viel in mich hineinhorchen habe ich herausgefunden, dass mein Ton durch starkes Pressen der Zähne und des Kiefers so laut wird.
    Ich habe angefangen willentlich den Kiefer „hängen“ zu lassen. Ich gebe Rotlicht auf Gesicht, Hals Und Nacken. Auch Körnerkissen und Wärmflasche wirken entspannend.
    Ganz wichtig ist bei mir auch die Änderung meiner Sicht auf das Leben mit allen äußeren und inneren Einflüssen.
    Regelmäßige Entspannung und Sport .
    Wenn Du Dich durch das Forum durcharbeitest, wirst Du viele gute Tipps finden.
    Es gibt Heilung.
    Alles Gute.

    Antje

  • #530

    Robert (Dienstag, 16 Februar 2021 11:03)

    Liebe Leute, es tut gut, dieses Forum gefunden zu haben und schon alleine zu wissen, dass man nicht alleine ist. Ich wohne in Wien und höre den Brummten seit ca 3 Wochen. Und wie so viele hier habe ich die ersten beiden Phasen durchgemacht (Haus Stromlos gestellt, Heizung getauscht, An allen Wänden gehört, in der Nacht durch die Nachbarschaft gewandert, und so weiter und so fort. HNO und Neurologe, sinnlos. Meine Frau hört nichts. Dieses Brummen in der Nacht vor dem Einschlafen wird immer lauter, Ohrstöpsel helfen nicht wirklich was. Irgendwann greift man nach Schafpulver (Halcion) um halbwegs Schlaf zu bekommen. So geht es aber nicht weiter. Ich werde mich dem stellen müssen, alles andere hat keinen Sinn. Zudem habe ich immer das Gefühl, dass meine Ohren "in Watte" sind, HNO meinte aber: alles Bestens. Ich bin sicher, viele erkennen sich jetzt darin wieder. Es belastet mich eigentlich nur, wenn sich Schlafdefizit einstellt. Interessant ist, dass nach ein paar Stunden ich plötzlich aufwache und der Brummten extrem laut ist, bevor er sich wieder absenkt, wenn man einigermaßen munter ist. Kennt das noch wer? Also, ich freue mich, dieses Forum gefunden zu haben. Wenn jemand aus Wien oder Umgebung dabei ist, bitte melden. Danke und liebe Grüße aus Wien Robert

  • #529

    Batian (Sonntag, 14 Februar 2021 14:40)

    An dieser Stelle mal einen dicken Daumen nach oben an Jan! Danke! Endlich mal jemand der das Thema aufgegriffen hat und und seine Erkenntnisse auch mitteilt. Habe "Didecyldimethylammoniumchlorid" sofort in meine Liste der beobachtungswürdigen Substanzen aufgenommen.

  • #528

    Jan (Donnerstag, 11 Februar 2021 16:38)

    Neben Phenoxyethanol welches in Cremes, Waschgel/Duschgel, Deos, feuchtem WC-Papier als Konservierungsmittel enthalten ist, scheint auch Hygienespüler für die Waschmaschine (Didecyldimethylammoniumchlord) Brummen zu verursachen, speziell in der Nacht nach dem Aufhängen der feuchten Wäsche mit den Händen und beim Tragen.
    Es wird wie ein Weichspüler in die Wäsche "eingearbeitet".

  • #527

    Alexandra Fr (Montag, 08 Februar 2021 15:24)

    Liebe Brummer,

    ich bin ja soooo froh, Euch gefunden zu haben! Bei mir brummt es seit April 2020, vor allem links und mit Vibrationen. Wir leben in Westfrankreich auf dem Land und die nächsten Nachbarn sind über 600 m weit weg, also konnte ich nachbarliche Waschmaschinen etc. schon mal als Quelle ausschliessen, als ich mich wie so viele von Euch auf Ursachensuche gemacht habe. Zuerst dachte ich, es wären die Bauern, die im Frühling so viel auf dem Feld arbeiten, bis ich dann irgendwann bemerkte, dass das Brummen die ganze Nacht hindurch anhielt.
    Auch heute noch empfinde ich den Brummton, als ob ein Traktor an unserem Haus vorbeifahren würde...

    Ich habe die übrigen Arztbesuche hinter mir. Da der Beginn in die Zeit der ersten Corona-Welle fiel, wir damals in Frankreich strenge Ausgangssperre hatten, und ich sowieso eher ängstlicher Natur bin, wurde als Erstes stressbedingter Tinnitus vermutet. Besuche bei Hausarzt, HNO, Psychologin haben nichts gebracht. In meiner Verzweiflung habe ich sogar Wünschelrutengänger und die hiesige Dorfheilerin ausprobiert. Nichts hat geholfen.
    Brummton-Berichte im französischsprachigen Internet sind sehr spärlich und es gibt meines Wissens nur eine seriöse Webseite, die sich allerdings vor Allem mit der Frage nach der Ursache beschäftigt. Als ich dann endlich auf die Idee gekommen bin, mal auf Deutsch zu googeln, bin ich hier gelandet.
    Und ich bin ja so erleichtert! Ihr beschreibt genau das, was ich empfinde und was keiner in meinem Umkreis versteht und nachvollziehen kann! Ich bin also nicht verrückt und ich bin nicht allein; das ist ein gutes Gefühl.

    Ich empfinde den Brummton als Riss in meiner körperlichen und seelischen Hülle und als extrem aggressiven Energieräuber. Ich bin noch in der "Warum-denn-gerade-ich"-Phase und kann ihn für mich nicht akzeptieren.
    Ein Besuch beim Ostheopathen hat nichts verändert. Aber ich war jetzt bei einer Heilpraktikerin, die zwar auch noch nie davon gehört hatte, aber sehr einfühlsam war. Ich versuche es jetzt mit Ernährungsumstellung, Magnesium + Omega3 + Bachblüten.

    Vielen Dank an Euch alle für die Erfahrungsberichte und das Mutmachen!
    Liebe Grüsse,
    Alexandra

  • #526

    Angelika Rheinland (Sonntag, 31 Januar 2021 09:26)

    Liebe Jane,
    Schade, dass du keine Ruhe mehr hast. Hat denn keiner der Tips hier im Forum etwas gebracht? Bitte versuche doch weiter, Dinge zu finden, die dir helfen und sei es nur ein winziges Stückchen. Alles ist besser als zu resignieren! Und es gibt ja schon Heilungserfolge bzw. Brummer, die durch Bewegung, Achtsamkeit bei der Haltung und Beschäftigung mit positiven Dingen deutliche Besserung erfahren. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was gut funktioniert und eben mit viel Geduld und Durchhaltevermögen experimentieren.

    Da sich bei dir Brummton und Hochton-Tinnitus ("Fiepen") abwechseln, ist mir noch die Therapie zur Behandlung von Tinnitus oder Überempfindlichkeit gegen Lärm oder bestimmte Töne (Hyperakusis) eingefallen. Ein speziell geschulter Psychotherapeut bringt einem durch gezielte Übungen bei, das Störgeräusch zu ignorieren oder zumindest abzuschwächen. Sprich deinen Ohrenarzt darauf an, die können normalerweise helfen.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #525

    Jane (Freitag, 15 Januar 2021 17:22)

    Hallo in die Runde,

    ich dachte ich melde mich auch mal wieder. Ich bin zufällig heute auf der Seite hier in der Rubrik "Leben mit dem Brummten" gelandet, und habe die 3 Phasen noch mal durchgelesen - Akutphase, Suche nach der Ursache, und am Ende Resignation. (https://www.brummtonheilung.de/phänomen-hum/leben-mit-dem-brummton/)

    An sich sagt das ja alles, und genau dieses Schicksal scheint mich - und die meisten hier - wohl auch zu ereilen. Ich habe ja anderthalb Jahre geglaubt, dass ich hier irgendwann mal einen Erfolgsbericht schreiben kann, aber ich gebe auf. Das Brummen wird mich wohl lebenslang begleiten, mal mehr mal weniger. Es gibt BT freie Phasen, meistens grummelt es aber im Hintergrund, und dann gibt es Peaks, wo es paar Tage super penetrant und dauerhaft ist.

    Was ich für mich festgestellt habe: wird der BT langsam weniger, kommt mein hohes Fiepen im Ohr umso stärker in den Vordergrund, und wenn ich das dann paar Wochen durchgemacht habe und mich freue, dass es wieder leiser wird, kann ich an sich die Tage runterzählen bis der BT wieder laut wird. Ein Wechsel zwischen Pest und Cholera, andauernd. Wie Sebastian schon schreibt, es gibt Leute die Tipps haben wie sie sich soweit stärken können, dass der BT zeitweise ausbleibt oder erträglich wird, geheilt wird man davon aber nie. Trotzdem hat mir das Forum hier in den schlimmsten Phasen geholfen nicht komplett durchzudrehen, danke dafür. Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute, und dass sie irgendwie damit Leben lernen. Mein Leben wird wohl nie mehr so wie früher werden, als ich noch Ruhe hatte.

  • #524

    Tiane (Freitag, 08 Januar 2021 22:01)

    Hallo Sebastian K;
    Kommst Du zufällig aus Hamm?
    Denn da war ein Artikel über ein Ehepaar im Sommer 2019 zu lesen das seit 2017 an dem Brummton leidet.
    Ein paar Monate später ging es bei mir auch los; ich komme übrigens aus Hamm.
    L.G.

  • #523

    Sebastian K. (Mittwoch, 06 Januar 2021 13:52)

    Hallo zusammen,

    ich bin vor Kurzem umgezogen und höre im neuen Haus quasi 24/7 einen tiefen Brummton, den zunächst niemand anderes wahrnehmen konnte. Inzwischen hört ihn auch meine Frau gelegentlich, wenn er besonders laut und durchgehend ist.

    Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Zeitungsartikel unserer Lokalpresse aus 2019 gestoßen, in denen Nachbarn aus demselben Stadtteil schon über ein tiefes Brummen klagten. Messungen des Umweltamtes hätten aber nichts ergeben und außer ihnen gab es zu dem Zeitpunkt wohl auch nur eine Handvoll anderer Betroffener, die dieses Geräusch ebenfalls wahrnahm. Ich bin deswegen absolut sicher, dass es sich um ein reales Geräusch hier im Stadtteil handelt, und fest entschlossen, die Ursache zu finden. Wünscht mir Glück! ;)

  • #522

    Klaus (Freitag, 18 Dezember 2020 10:34)

    Hallo Stefanie, eine Ferndiagnose kann ich dir leider nicht geben, aber es kommt mir alles (bis auf beide Ohren) sehr bekannt vor, kann mich noch an mein erstes Mal erinnern, habe meinen Nachbarn beschuldigt, dass er Mitten in der Nacht Krach macht. Ich würde einfach Mal anfangen alle Tipps hier zu beherzigen und falls der Ton doch von aussen kommen sollte, was ich aber nicht glaube, weil ja nur Du ihn hörst, hast Du trotzdem etwas für deine Gesundheit gemacht! ;-)
    Da bei dir das Brummen noch nicht so lange besteht, bekommst Du ihn vielleicht auch wieder schnell vom Hals!
    Denke daran Smartphones u.a. sind Gift für uns!
    Alles gute für dich!

  • #521

    Stefanie (Montag, 14 Dezember 2020 05:56)

    Hallo zusammen,
    ich hörte zum ersten Mal vor 3 Wochen ein tiefes Brummen. Erst dachte ich, es wäre ein Hubschrauber draußen. Dann war erstmal anderthalb Wochen Ruhe. Jetzt höre ich den Ton sehr oft, natürlich meistens Nachts. Ich kann es nicht lokalisieren, es tritt aber nur bei uns im Haus auf. Es ist ein tiefes Brummen in beiden Ohren, ich spüre dazu noch Vibrationen. Es macht mich schier wahnsinnig. Finger in die Ohren hilft, mit Silikon-Ohrstöpseln kann ich leidlich nachts schlafen. Da es nur Zuhause und auch nicht dauerhaft auftritt, denke ich, es kommt von außerhalb, lasse mich aber von eurer Expertise gern eines Besseren belehren. Vor Kurzem wurden in der Nähe zu den vorhandenen Windrädern noch höhere aufgestellt, aber dann müsste es doch viel öfter zu hören sein, denke ich.
    Ich bin absolut ratlos und rastlos. Vielleicht hat einer von euch ähnliche Erfahrungen und hilfreiche Tipps. Natürlich habe ich die Kommentare auf der Seite gelesen, aber weil viele berichten, dass sie es nur auf einer Seite hören und örtlich nicht gebunden, bin ich verunsichert.
    Vielen Dank schon mal im Voraus, Stefanie

  • #520

    Klaus (Freitag, 11 Dezember 2020 14:26)

    Hallo Angelika, vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Dann sind meine Myogelosen doch etwas anderes wie bei dir. Beim Physiotherapeuten und anderen Spezialisten habe ich schon so viel Geld ohne Ergebnisse herausgeschmissen da habe ich keine Lust mehr drauf. Habe generell das Vertrauen in die Medizin verloren, was ich mir alles schon von Ärzten anhören musste, so nach dem Motto ich bilde mir das alles nur ein und es ist auf gar keinen Fall muskulär. Ein Orthopädie unterstellte mir sogar das ich Heuchle für eine Krankmeldung, dabei war ich in all den Jahren insgesamt vielleicht 1Woche wegen den Brummton krankgeschrieben.
    Aber auch wenn sich das alles jetzt ziemlich negativ anhört, bin ich eigentlich froh über diese Erfahrungen, denn ich nehme seitdem meine Gesundheit selbst in die Hand und Versuche mit einem gesunden Lebensstil meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
    Viele Grüße
    Klaus

  • #519

    Angelika Rheinland (Dienstag, 08 Dezember 2020 16:49)

    Hallo Klaus,
    Keine Ahnung, ob deine Muskelknoten auch Triggerpunkte sind. Erbsengroß klingt aber mehr nach größeren Bereichen verspannter Muskelstränge. Meist sind es bei mir nicht definitive Knötchen, sondern eher ein Punkt, der beim Draufdrücken sehr weh tut und von dem aus brennender Schmerz, Taubheitsgefühl oder Gefühl wie Stromschlag ausstrahlt. Die Triggerpunkte sitzen bei mir oft nicht mitten im Muskel, sondern außen drauf im Bindegewebe/Faszien und lassen sich leicht verschieben.

    Die Selbstmassage funktioniert am besten nach dem Aufwärmen zB Dusche, Bad oder Körnerkissen. Ich gehe vom Punkt aus, an dem Kribbeln oder Taubheitsgefühl auftritt und fahre mit 2 Fingern am Muskelstrang entlang, bis ich eine empfindliche Stelle treffe. Dann drücke ich mit dem abgeknickten Zeigefinger oder dem Daumen immer stärker auf den Schmerzpunkt und halte den Druck bis der Schmerz nachlässt oder ich genug habe. Bitte nicht mit aller Gewalt drücken, sondern nur bis es weh tut. Du kannst dabei den Finger auch leicht kreisend bewegen. Der Druck sollte laut Physiotherapeut nicht länger als ca 30 sek sein und en Punkt nur 1-2 mal pro Tag massieren. Mit etwas Übung findest du die Stellen schnell wieder. Bitte im Bereich Hals und Kopf SEHR VORSICHTIG sein, damit ihr keine Adern abdrückt! Durch das Drücken bekomme ich oft kleine blaue Flecken im Bindegewebe, die aber schnell wieder verschwinden. Nach dem Drücken ist der Bereich meist für einige Stunden empfindlich, aber das Kribbeln/Vibrieren lässt auch schnell nach.

    Am besten lasst ihr euch die Technik von einem erfahrenen Physiotherapeuten beibringen. Falls ihr vom Arzt keine Krankengymnastik aufgeschrieben bekommt, bucht beim Physiotherapeuten einen Termin und erklärt ihm eure Beschwerden.

    @ Tiane: Danke für deine lieben Worte :)) Ohne die Aufmunterung durch andere Brummer hier im Chat wäre ich auch nicht so weit gekommen. Nochmal danke an Sebastian, dass er uns hier den regen Austausch ermöglicht.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #518

    Tiane (Montag, 07 Dezember 2020 22:09)

    PS:☺
    ach so; das mit den "Verspannungsknötchen" ( ich weiss gerade den Fachausdruck nicht) finde ich spannend; ich habe sie auch im Nackenbereich ertastet und konnte beim massieren des Schulterbereiches Veränderungen an meinem Tinnitus feststellen .
    Wie Du schreibst; Angelika ...sollte ich mir auch mal einen guten Physiotherapeuten suchen der die nicht so gut erreichbaren Stellen im Rückenbereich lockern kann....oder mit einer Faszienrolle selbst lockern.?
    L G �

  • #517

    Tiane (Montag, 07 Dezember 2020 12:48)

    Liebe Angelika,
    auch Dir ein großes Dankeschön für Deine vielen mutmachenden Beiträge;
    Man spürt in Deinen Kommentaren das Du uns akuten BTHörern mit vielen wertvollen Tips neuen Lebensmut geben möchtest.
    Das gilt auch für Klaus und Antje; Danke.
    Mein Erfahtungswert bis jetzt ist; das ich definitiv von einer messbaren äussern Quelle ausgehe; aber es es ist auch meine Erfahrung das die Psyche und Verspannungen eine grosse Rolle spielen wie massiv die Symptome sind.
    Im Sommer , m Urlaub und generell bei trockenem; und warmen Wetter war es oft wesentlich besser als jetzt
    ( übrigens höre ich den Ton wechselnd mal links, mal rechts...aber links mehr wumnernd und rechrs mehr wie ein tiefes brumnen)
    Durch Arthrose 4. Grades im Knie kann ich leider manches was mir helfen könnte( wie lange Spaziergänge) kaum machen...aber ich werde mir eure vielen Tips dennoch zu Herzen nehmen,ich bin leider ein Mensch der sehr schnell entmutigt ist wenn etwas nicht sofort klappt; aber vielleicht ist der BT ja jetzt meine ganz persönliche Herausforderung; zu lernen am Ball zu bleiben.
    Bevor der BT in mein Leben trat; hatte ich "sanftere" körperliche Warnschüsse; auf die ich nicht gehört habe.
    Ich hatte mich in meiner nicht sehr gesunden Wohlfühlzone eingerichtet; wenig Bewegung; stundenlanges lesen etc.
    Nach über einem Jahr dieser Störung; habe ich auch oft gemerkt; je weniger ich mich auf die Symptome fixiere desto weniger dominant ist er( manchmal ist er zu schlimm; dann funktioniert es nicht)im Urlaub war ich viel im freien und bin Fahrrad gefahren etc. Da hatte ich kaum Symptome.. war es das trockene ; warme Wetter oder die Bewegung?
    Ich bekomme auf jeden Fall eine Ahnung das ich diesen BT und die anderen Symptome u.a. mit euren wertvollen Tipps und auch der Anteilnahme in den Griff bekommen kann☺
    L.G.

  • #516

    Klaus (Montag, 07 Dezember 2020 09:34)

    Hallo Angelika, im Nackenbereich habe ich mehrere Myogelosen die aber leider ziemlich hartnäckig sind und nicht durch eigen Massage verschwinden. Nun meine Frage: Sind diese Wulst oder Erbsen große harte punktuellen Verdickungen die bei mir aber nicht Schmerzen, dass selbe wie bei dir? Mit welcher speziellen massage Technik gehst Du da Ran?
    Viele Grüße :)
    Klaus

  • #515

    Angelika Rheinland (Samstag, 05 Dezember 2020 21:52)

    Liebe Tiane,
    Das Gefühl von Vibration und Schwingung kenne ich auch. Ich hatte das in der akuten Phase vor allem auf meiner linken Brummerseite im Bereich Schulter/Hals/hinter dem Ohr und auch im linken Bein von der Hüfte bis zum Fuß. Beides war nach intensiver wochenlanger Physiotherapie bzw Krankengymnastik deutlich besser. Hat aber dann noch 2 Monate mit gezielten Übungen zuhause gedauert, bis alles weg war.

    Mein Orthopäde hatte die Diagnose Arm-Schulter-Syndrom gestellt und mir Krankengymnastik verschrieben. Mein sehr guter Physiotherapeut meinte aber, dass starke Muskelverspannungen bzw Verklebungen im Bindegewebe (Faszien) im Hals/Nacken/Schulter Bereich bzw am Bein Nerven abgeklemmt haben. Die eineengten Nerven erzeugen dann das Vibrationsgefühl. Ist wie eine Art Kurzschluss oder Dauerfeuer im Nerv. Der Physiotherapeut hat die Faszien durch Kneten und Ziehen gelockert. Außerdem hat er in meinen Muskeln kleine Knötchen (Triggerpunkte) gefunden, die entlang der langen Nerven in Arm und Bein (Ischias) saßen.

    Die Behandlung der Faszien und der Triggerpunkte durch Massage und Druck waren anfangs sehr schmerzhaft, aber schon nach der 2. Behandlung war die Vibration deutlich weniger. Nach der Besserung beim Vibrationsgefühl merkte ich dass auch der Brummton leiser wurde. Zusammen mit meinem Programm aus Wärme, Bewegung, Achtsamkeit bei der Körperhaltung und Muskelentspannung bin ich dann auch den Brummton losgeworden.

    Auch jetzt, wo der Brummton schon lange weg ist, tritt immer mal wieder ein Taubheitsgefühl oder leichtes Vibrieren im Bein/Fuß oder im Bereich Schulter/Hals auf. Suche dann nach Muskelknötchen und massiere sie mit etwas Massageöl weg. Bitte beachtet, dass der Triggerpunkt nicht immer direkt da sitzt, von das Vibrieren auftaucht. Kann am Nerv entlang auch weiter weg sein.

    Versuchts bei Vibrationsgefühl oder Kribbeln mal mit (Selbst)Massage der durch ein warmes Bad oder Körnerkissen aufgewärmten (!) Muskeln.

    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #514

    Klaus (Freitag, 04 Dezember 2020 13:47)

    Hallo Tiane, an Tagen wo der Ton richtig laut war, nahm ich Schwingungen in der rechten Seite war und hatte oft Becklemmungsgefühle und Übelkeit vom Jahre langen Schlafentzug.
    Wie gesagt ich kann es nicht oft genug sagen, der einzige Weg in die Freiheit ist ein radikaler Lebenswandel! Habe zwei Jahre der sehr langsamen Besserung in Mini Schritten gebraucht bis ich an dem Punkt angelangt bin wo ich jetzt stehe ,aber ich kann euch sagen es lohnt sich, ihr werdet ein komplett anderer Mensch sein. Ich nehme den Ton nur noch ab und zu sehr selten morgens war aber nach dem Aufstehen verschwindet er dann auch sehr schnell wieder.
    Ihr solltet euch unbedingt den Dreiteiligen Podcast von Bio 360 mit Clemens Kuby anhören, da geht es um Selbstheilung, finde die Folge sehr inspirierend!

    Gibt nie auf!

  • #513

    Tiane (Donnerstag, 03 Dezember 2020 17:53)

    Lieber Klaus,
    Hast Du denn neben diesem Ton auch körperliche Symptome wie Herzstolpern, vibrieren oder Schwingungsgefühl des Körpers und Kopfes etc. gehabt?Diese Symptome sind mtl. oft belastender für mich als der Ton.
    L.G.