Berichte, Feedback und Gästebuch

Diese Homepage ist aus der Zusammenarbeit vieler hundert Brummer entstanden. So soll es auch weiter gehen! :-) Ich freue mich über Grüße, Anregungen, Links, Ideen und Kritik! Aber ganz besonders freue ich mich über kurze Berichte, wie sie hier schon zu lesen sind! :-) Man lernt ja doch immer nochwas dazu...

Wer Fragen hat und Kontakt sucht, ist besser aufgehoben im Forum zum Brummton. Ein Forum, in dem sich über den Brummton ausgetauscht wird - ich selbst bin dort jedoch eher selten unter dem Namen "Versteher" zu finden.

 

Anmerkung: Ich erhalte KEINE Kontaktdaten von Euch, wenn ihr euch hier eintragt! Ich habe also keine Möglichkeit zu antworten. Wenn ihr Fragen an mich persönlich habt, nehmt Kontakt zu mir auf.

 

Sebastian Knabe

 

Kommentare: 286
  • #286

    Jutta (Samstag, 14 September 2019 21:38)

    Hallo ihr Lieben,

    nach längerem Urlaub zunächst ein kleiner Beitrag zum Thema "Erbsenzählen", also eine Korrektur:

    Der Brummton à la Angelika Rheinland, Antje Potsdam, Jessy, Jutta etc. hat nichts mit dem Hörnerv zu tun, sondern es handelt sich um den Nerv (= N. mandibularis), der den Trommelfellspanner-Muskel (= M. tensor tympani) versorgt.

    Dieser Nerv ist der 3. Ast des Trigeminus-Nervs, jener berüchtigte Nerv, der einigen Menschen ganz üble Schmerzattacken beschert (bekannt unter Trigeminusneuralgie).

    Wenn dieser Nerv gereizt ist, dann verleitet er den Muskel, der das Trommelfell anspannt, zu Zuckungen bzw. er lässt diesen Muskel krampfen - und damit vibriert dann das Trommelfell. Je nach Art und Stärke der Reizung langsamer oder schneller, was dann zu verschiedenen Lautstärken und Rhythmen bis hin zum Dauerdröhnen führt.

    Geschmacksverstärker:

    Bitte bis auf Weiteres UNBEDINGT meiden!!! Ohne jede Ausnahme! Seid ihr Wurst- und Fleischesser, lasst euch von eurem Metzger die Zutatenliste geben und sucht euch was raus, das kein Glutamat oder andere Geschmacksverstärker enthält. Auch bitte Vorsicht mit Marinaden, Flüssigwürze usw.. Ebenso bei Fertiggerichten und im Restaurant gut aufpassen. Wo ihr's nicht genau wisst oder es in Erfahrung bringen könnt: Finger weg!

    Ich habe mehrere Aha-Erlebnisse mit kolossaler Verschlechterung des inzwischen schon deutlich gebesserten BTs gebraucht, bis ich den Zusammenhang wirklich kapiert und v. a. akzeptiert hatte: Glutamat ist ein Botenstoff, der halt einfach auf das Nervensystem einwirkt. Punkt. Und nachdem der Nerv, der den Trommelfellspanner-Muskel versorgt, nun mal ein Teil des gesamten Nervensystems ist ...

    Heute kann ich wieder futtern, was ich will, Glutamat tut mir nichts mehr. Aber damals dachte ich nach einer Dose Ravioli oder einem eingelegten Stück Fleisch, ich gehe die Wände hoch.

    Fieber:

    Dass der BT während des Fiebers nachlassen oder sogar ganz verschwinden KANN, liegt evtl. an der erhöhten Temperatur. Möglicherweise werden die Muskeln dadurch erwärmt und besser durchblutet (???). Habe ich inzwischen schon öfter gelesen und kann es mir nur so erklären. Ich selbst hatte während meiner BT-Zeit kein Fieber.

    Spülungen / Inhalationen / Nasenspray etc.:

    Ganz zu Anfang dachte ich, ich hätte was mit Nase und Ohren. Es gab einige Hinweise, dass da was im Busch hätte sein können, ich war ja auch bei zwei HNOs. Also inhalierte, spülte, sprayte ich, was das Zeug hielt - und erfuhr über einige Wochen tatsächlich immer wieder Besserung bis hin zum Verschwinden des BTs (ich habe übrigens, wie sich im CT herausstellte, auch eine knackige Nasenscheidewandverkrümmung ... ).

    Aber letztlich war es das doch nicht - da musste ich jedoch erst mal draufkommen!

    Schmerzen im Ohr:

    Schmerzen im Ohr kenne ich auch von meiner BT-Zeit, teils sogar richtig heftige, als würde man mit einem Messer reinstechen - laut Untersuchung ohne Ursache, z. B. Infektion (doch, doch, eine Ursache gibt es in meinem Fall und auch bei anderen sehr wohl, wie ich heute weiß: Muskelverspannungen!). Das kann auch verflucht weh tun, nur als HNO sieht man dann natürlich nix.

    Deshalb: Bitte bitte glaubt ganz fest daran, dass es wieder besser wird!

    Sagt euch das immer und immer wieder, bewegt euch viel im Oberkörperbereich, überlastet euch jedoch nicht. Haltet durch und tut euch so viel Gutes wie nur irgend möglich:

    Sucht euch Gründe und Situationen zum herzhaften Lachen (entspannt! Baut Stresshormone ab!), meidet, wenn möglich, Leute, die euch in irgendeiner Form runterziehen, und sucht die Gesellschaft, die euch schöne, entspannte Stunden bereitet.

    Macht bitte nicht den Fehler, den ich viel zu lange gemacht habe: Verkriechen, alles ganz ganz schwarz sehen und im immer selben Brei vor sich hinköcheln. Unternehmt was! Geht tanzen (oder was auch immer euch richtig Spaß macht und in Bewegung bringt). Regelmäßig und am besten mehrmals die Woche. Raus aus dem Trübsinn!

    Liebe Grüße aus Bayern sendet euch

    Jutta

  • #285

    Jessy (Freitag, 13 September 2019 08:12)

    Guten Morgen Antje
    Auch ich habe Lezten Mittwoch vom chinesen gegessen
    Seid Donnerstag habe ich das Brummen ja auch wieder heftig.aber wie gesagt hab auch ne Erkältung und war auch Donnerstag wieder richtig verspannt.
    Also ich weiss nicht woran es liegt aber das mit dem chinesisch essen ist schon ne verrückte Sache.
    Halt uns auf dem laufenden lg jessy

  • #284

    Sandra (Mittwoch, 11 September 2019 21:28)

    Das Brummen kommt aus der Atmosphäre

  • #283

    Antje Potsdam (Mittwoch, 11 September 2019 21:25)

    Hallo liebe Brummer,

    habe heute einen heftigen Brummrückfall. Meine Familie und ich haben heute seit langer Zeit wieder mal etwas vom Chinesischen Imbiss gegessen. Keine halbe Stunde später brummt und vibriert es in mir. Kann ja m. M. nach nur am Glutamat liegen. Mal sehen wie lange das so heftig anhält. Will morgen nach Usedom fahren und könnte mir gerade selbst in den Hintern beißen....
    Liebe Grüße von Antje

  • #282

    Jessy (Dienstag, 10 September 2019 19:21)

    Ach ja ladybrumm
    Was ich vergessen haben .Ich weiss ja nicht wie der BT bei dir in der Nacht ist.als ich nachts nicht schlafen könntet wegen dem BT habe ich ohropax aus Wachs für mich entdeckt da ich kurz davor war verrückt zu werden .diese dämmen den BT gut und wenn er mal nicht so laut ist Schaft der ohropax auch den BT komplett verstummen zu lassen .so konnte ich das erste mal nach Wochen wieder gut schlafen und bin mit einem klaren Kopf aufgestanden und nicht übermüdet und depressiv

  • #281

    Jessy (Dienstag, 10 September 2019 19:12)

    Hallo Lady Brumm und Hallo Antje
    Ich bin die ersten Monate genau so verrückt geworden.
    Ich lief von Arzt zu Arzt so viele Ärzte wie dieses Jahr habe ich noch nie besucht.
    Meine HNO Ärztin meinte direkt das es was mit der Muskulatur zu tun habe.trotzdem war ich 8 mal in 3 Monaten da weil ich es nicht glauben konnte.
    Dieses forum hat mir gut geholfen wie wie Antje schon sagt auch mit gemacht.
    Ladybrumm mich würde interessieren wie du deinen BT beeinflussen kannst .Ich kann das nämlich auch.
    Wie gesagt ich Berichte von meinem Erlebnis beim ortopäden .LG haltet die Ohren steif und lässt euch nicht unter kriegen.
    Ach ja und da es bei mir ja schon viel besser war mit dem BT bin ich mir auch sicher das er ganz weg gehen kann.

  • #280

    Ladybrumm (Montag, 09 September 2019 09:01)

    Besonders frustrierend ist einfach, dass dieses Brummton-Phänomen so unbekannt ist. Bei mir wurde es früher oder später einfach immer als Tinnitus abgestempelt und voilà, ich solle lernen damit zu leben. Aber solange ich das Geräusch beeinflussen kann werde ich nicht aufhören nach den Ursachen zu suchen!

    Jessy, ich bin gespannt auf deine Erfahrungen beim Ortopäden!

    Wer weiss, vielleicht kommen wir diesem Brummen doch noch auf die Schliche...

  • #279

    Antje Potsdam (Sonntag, 08 September 2019 20:34)

    Liebe Jessy,

    dann drücke ich dir für den 19.9. die Daumen. Vielleicht hat du ja Glück und bist den BT dann schnell los.
    Und ich bin auch froh, dass es diese Seite gibt. In den ersten Monaten mit dem BT habe ich hier täglich gelesen und mir damit Mut gemacht.
    Danke an Sebastian und an alle die hier ihre Geschichte/Erfahrungen geteilt haben.

    Eine gute Woche und mit Geduld und Spucke wird es wieder gut werden...

  • #278

    Jessy (Samstag, 07 September 2019 09:30)

    Hallo Antje
    Erst mal danke das du geantwortet hast und mich nicht mit meiner Sorge alleine lässt.
    Da fühlt man sich schon besser wen man jemanden zum austauschen hat.
    Wie gesagt die Lezten Wochen waren super entspannt.
    Ich hoffe sehr das bald wieder Besserung eintritt und ich bin mir auch sicher das die Ursache des BTs in der Muskulatur ist.
    Habe am 19.9 einen Termin bei einem ortopäden der spezialisiert auf Atlas ist.ich möchte überprüfen lassen ob dieser richtig sitzt da ich noch andere symtome habe.ich werde berichten was dabei raus kam.lg allen eine schöne Zeit.

  • #277

    Antje Potsdam (Freitag, 06 September 2019 19:42)

    Hallo Jessy und Lady Brumm,

    ich habe auch manchmal gedacht, dass ich jetzt auf dem richtigen Weg bin und weiß woran es liegt... aber falsch gedacht. Denn dann wurde er wieder lauter.
    Jetzt versuche ich ihn so anzunehmen wie er gerade ist. Loslassen ist meine tägliche Übung. Den inneren Kampf/Krampf sein lassen. Wie Jessy sagt, wenn man Angst hat verkrampft man und ähnlich ist es mit dem inneren Kämpfen, wenn etwas nicht so ist wie ich es gern hätte.
    Als kleiner Tipp für die heftige Akutzeit. Ich habe für einige Zeit Ortoton genommen. Das ist ein Medikament was man bei schmerzhaften Muskelverspannungen verschrieben bekommt.
    Ich habe es oft abends genommen, weil ich nachts so sehr die Zähne zusammenbeiße.
    Es hat mir geholfen während der schlimmsten Zeit.
    Jessy, ich denke wir haben beide ähnliche Auswirkungen des BT. Und wenn deine Erkältung besser wird, wird der BT auch wieder leiser. Gute Besserung.
    Und liebe Grüße an die BT Gemeinde

  • #276

    Jessy (Donnerstag, 05 September 2019 18:06)

    Hallo Leute nachdem ich gestern so positiv berichtet habe hat sich heute Nacht alles zum negativen geändert.ich merkte gestern Abend das eine Erkältung im Abmarsch ist.als ich zu Bett ging und den ohrstöpsel rein steckte hörte ich noch nichts heute Nacht wachte ich mit rotznase und total verspanntem nackten auf der rechten Seiten auf da wo auch der BT ist.ddn ganzen tag quäle ich mich schon mit dem BT der seid heute wieder auf fast jedes ausengeräusch reagiert.antje ich korrigiere noch mal meine Aussage.wenn ich so nachdenke ist es so das es morgens im Bett ruhig ist bis ich aufstehe also so wie bei dir .manchmal höre ich ihn allerdings schon im liegen wenn ich morgens den Stöpsel raus nehme.
    Die Sache mit der rotznase könnte auf ladybrumms passen das es was mit der Nase zu tun hat.fackt ist das Jutta mir auch sehr geholfen hat und sie und dieses forum mir die Angst vor dem BT genommen haben.
    Ich denke das ist ein wichtiger Schritt denn je mehr Angst man davor hat desto mehr verspannt man im Unterbewusstsein die Muskulatur.
    Ich hoffe das es bald wieder Berg auf geht mit dem BT. Auch nach dem Auto fahren höre ich ihn kurzzeitig.
    Ladybrumm jetzt hast du auf jeden Fall einen Anhaltspunkt woran es liegen könnte.ich empfehle dir wie Jutta es mir empfohlen hat dehn und lockerungsübungen das hat mir sehr geholfen.auch progressive muskelenspannung hat mir geholfen.jutta sagte das es alles was mit dem hörnerv zu tun hat und ich bin auch davon überzeugt.ich wünsche euch allen gute Genesung lässt was von euch hören auch wenn ihr mal wieder verzweifelt seid weil es nicht besser wird .wir können uns gegenseitig unterstützen .LG jessy

  • #275

    Ladybrumm (Donnerstag, 05 September 2019 11:24)

    Ich habe mich mal wieder auf Spurensuche begeben und festgestellt, dass sich mein Brummen tatsächlich verschlechtert hat, seit ich fast ausschliesslich Kraftsport betreibe. Ich vermute also schwer, dass es bei mir tatsächlich etwas mit der Muskulatur bzw. Verspannungen zu tun hat. Dafür würde auch sprechen, dass sich Chiropraktik und Osteopathie auch schon positiv auf das Brummen ausgewirkt hat. Und den vorgeschlagenen Test habe ich durchgeführt mit dem Resultat, dass das Brummen für ein paar Sekunden weg war. Daher liegt es definitiv am Hörnerv.

    Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass es en Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist. Ich hatte mal fast 2 Monate vollständig Ruhe, als ich regelmässig Nasenspülungen und Kortisonsprays verwendet habe. Von einem Tag auf den anderen. Das war vor der Zeit, als ich mit Krafttraining angefangen habe.
    Alkohol und hohe Lärmbelastung haben bei mir den BT auch schon verschlimmert. Kürzlich hingegen hatte ich Fieber und der BT war weg. Da soll jemand noch mitkommen!

  • #274

    Antje Potsdam (Mittwoch, 04 September 2019 20:41)

    Hallo Jessy,

    find ich auch super, dass es dir besser geht. Ja, am Anfang war es bei mir auch der Horror und ich war so froh Jutta zu haben. Sie hat mir in den schwärzesten Stunden Hoffnung auf Besserung gemacht.
    Nach dem Aufwachen höre ich noch nichts. Erst wenn ich aufstehe. Am Tage, vor allem wenn ich unterwegs bin, höre ich nichts oder bin so abgelenkt, dass ich ihn nicht wahrnehme.
    Wenn es emotional wird, dann hämmert er auch noch. Aber er beruhigt sich auch wieder. Am Abend ist er auch wieder etwas lauter. Und nach dem Autofahren ist er für ein paar Minuten lauter. Aber alles nicht mehr so heftig wie am Anfang. Es wird noch eine Weile dauern, aber irgendwann sind auch wir BT frei.
    Und schwer heben sollten wir nicht. Ich glaube das auch mal hier irgendwo gelesen zu haben.
    Viele liebe Grüße liebe Jessy und wir schaffen das.

  • #273

    Jessy (Mittwoch, 04 September 2019 10:43)

    Hallo Antje.
    Es freut mich zu hören das es dir besser geht.
    Was du beschreibst läuft bei mir ähnlich ab.
    Ich höre den BT tagsüber zur Zeit sehr selten.eigentlich höre ich ihn nur jeden Morgen für ne Stunde nach dem Aufstehen oder nachts wenn ich mein ohrstöpsel raus nehme.bei mir war er im Februar unerträglich so das ich echt oft geweint habe und sehr verzweifelt war.er ist auch viel leiser geworden wenn er mal da ist.am Anfang könnte ich noch nicht mal tv gucken da der BT auf jedes ausengeräusch reagiert hat.viele berichten ja das nach Alkohol Konsum der BT bei ihnen weg ist das ist bei mir nicht der Fall er wird dann viel schlimmer.wie gesagt mich würde interessieren ob der BT bei dir morgens und nachts auch noch gut hörbar ist.ich habe die Tage auch viel die 5 Monate alte Tochter meiner Freundin getragen danach war der BT auch wieder da und etwas lauter ging aber wieder weg.

  • #272

    Antje Potsdam (Montag, 02 September 2019 19:23)

    Hallo an Brummer, an alle ehemaligen Brummer und an die, die es noch werden.
    Ich wollte auch mal wieder berichten was sich auf meinem Weg so tut.
    Ich bin durch diesen schönen Sommer fast jeden Tag geschwommen und das tat meiner Muskulatur sehr gut. Habe nebenbei die Übungen von Jutta und Angelika Rheinland gemacht. Dabei bin ich wieder ein Stück vorangekommen. Manchmal habe ich den BT nicht mehr wahrgenommen. Von im Januar/19 laut dröhnend und vibrierend auf der rechten Körperseite.
    Am Wochenende habe ich dann bei einem Umzug zu sehr angepackt. Das Resultat war Rückenschmerzen und der BT war wieder lauter. Aber erträglich lauter....und ich weiß ja, dass er wieder leiser wird. Und irgendwann ist er ganz weg.
    Ich drücke allen die Daumen.
    Liebe Grüße aus Potsdam

  • #271

    Susanne K (Samstag, 31 August 2019 17:26)

    Ach so, gerne möchte ich noch was nachschieben: Wenn wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind auf Grund äußerer Umstände eine Ursache für den Brummton zu finden bzw. diesen zu beheben, ist es eine gute Möglichkeit mit dem Brummton zu leben, indem man diesen nicht so wichtig nimmt und versucht zu ignorieren und sein Leben einfach weiterlebt und dem Brummton einfach trotzt. So ungefähr "der Brummton kann mich mal, der kriegt mich nicht klein".
    Ich bin ja mit dem Tinnitus bereits "Kampf" erprobt. Ich habe diesen bereits seit 1998. Am Anfang hatte ich furchtbare Angst und wollte es nicht akzeptieren. Daher habe ich alles probiert, was damals an Möglichkeiten zur Verfügung stand und einigermaßen Hand und Fuß hatte. Trotz allem habe ich den Tinnitus noch. Die ganzen Aktionen haben aber dennoch was gebracht. Ich habe mich mit der Sache auseinandergesetzt, habe alles gemacht was ich konnte und das war dann auch der Zeitpunkt, wo ich dann gesagt habe, "so, nun brauche ich mir keinen Vorwurf mehr zu machen, ich habe alles probiert." Dann hatte ich meinen Frieden geschlossen und mich hat das Geräusch nach und nach immer weniger gestört. Es ist wie Sebastian in seinem Buch zur Heilung schreibt. Man kann den Ton ignorieren lernen, so wie das Menschen tun, die an einem Bahngleis leben und die Züge nicht mehr wahrnehmen. Das ist die Waffe gegen den Tinnitus und Brummton. Wie man das schafft, kann ich leider nicht im Detail beschreiben. Ich glaube es hat mit der Akzeptanz, dass ich das nunmal habe angefangen. Dass hierbei der Ton tatsächlich komplett verschwinden kann, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Was auch immer hilfreich ist, ist das Wissen, dass man nicht alleine ist. Z.B. hatte meine Mutter, als bei mir der Tinnitus anfing, mir gestanden, dass sie das auch hat. Sie hatte aber nie darüber gesprochen !! Sie sagte mir leicht hin, "ach, der stört mich nicht so sehr". Zu wissen, dass man mit dem Tinnitus leben kann (meine Mutter als lebendes Beispiel !) hat mir Mut gemacht.

    Ich hoffe ihr werdet auch bald einen guten Weg finden, dem Brummton eine lange Nase zu drehen.

    Viele Grüße
    Susanne

  • #270

    Susanne K (Samstag, 31 August 2019 15:54)

    Hallo Simone aus der Schweiz,
    ich höre den Brummton seit ca. 3 - 4 Monaten. Ich habe bei mir neben Verspannungen auch die Nase oder etwas mit dem Druckausgleich im Verdacht. Ich war aber noch nicht beim Arzt, da ich denke dass die eh nichts machen können. Bin gebranntmarkt wegen meines Tinnitus, da konnte auch keiner helfen. Na jedenfalls ist mir z.B. beim Schlucken aufgefallen, dass auf der linken Seite, wo ich den Brummton höre, ein leichter Druck zu spüren ist und auch das Schluckgeräusch etwas lauter erscheint, als rechts. Wenn ich morgens aufwache, ist ein Nasenloch zu. Meistens links. Ich habe eine Pollen-und Gräserallergie, die allerdings nicht so schlimm ist.
    Im Flugzeug habe ich bisher keine Probleme gehabt. Bin aber seit einigen Jahren nicht mehr geflogen.
    Dieses Jahr sind wir mit dem Zug in Urlaub gefahren. Wenn wir da durch einen Tunnel gefahren sind, tat es bei mir auch unangenehm weh. Ich war die ganze Zeit nur am schlucken. Ich vermute mal, dass dies in der Situation normal ist. Meinen Lebensgefährten hat es nicht so gestört. Vielleicht ist man wegen der Vorgeschichte etwas sensibler.

    Bevor ich meinen Tinnitus bekommen habe, da waren bei mir auch beide Ohren (ohne für mich ersichtlichen Grund) zugefallen. Wenn ich mit den Zähnen aufeinanderschlug, dann hat sich das im Ohr angehört wie eine Trommel. Mit dieser Aussage konnte der Ohrenarzt damals nichts anfangen, aber er hat damals auch was mit der "Tube" diagnostiziert.

    Ansonsten könnte ich mir auch Verspannungen vorstellen. Jedenfalls kam mal in einer Gesundheitssendung im Fernsehen, dass z.B. Tinnitus durch Verspannungen eines bestimmten Muskels im Nackenbereich hervorgerufen werden kann. Warum sollte also ein verspannter Muskel nicht auch den Brummton auslösen können. Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich schon seit längerem auf der linken Seite, mit der ich auch die Maus des Computers bediene im Schulterblattbereich eine Verspannung habe. Richtig unternommen habe ich dagegen allerdings noch nichts.

    Außerdem schläft mir oft leicht der linke Arm ein. Das kommt auch Nachts öfters mal vor.

    Als ich im Urlaub war, da war der Brummton tatsächlich weg. Ich wachte an einigen Nächten im Urlaub auf und hatte mich direkt auf das Brummen konzentriert und ich konnte es nicht hören. Dies blieb auch zwei - drei Tage nach der Rückkehr so. Dann fing es wieder an, ich hatte aber noch Urlaub zu Hause. Allerdings saß ich viel am Computer weil ich mein Fotobuch mit xtausend Bildern gemacht habe. Das könnte schon für Verspannung als Ursache sprechen. Im Auslandsaufenthalt war ich ja Computerfrei.

    Ich hatte auch mein Kopfkissen im Verdacht. Als wir im Ausland waren, waren überall ja nur "Normale" Kissen. Zu Hause habe ich so ein festes Stützkissen mit Kuhlen. Ich habe dann 3-4 Tage ein anderes Kopfkissen verwendet. Entweder war es nicht die Ursache, oder ich hätte es länger probieren sollen. Es hat sich jedenfalls nichts verändert.

    Liebe Grüße
    Susanne

  • #269

    Jessy (Donnerstag, 29 August 2019 09:46)

    Guten Morgen Leute.
    Ich wollte euch mal berichten wie es für mich in den Lezten Monaten weiter ging da ich ja ganz verzweifelt war.also mittlerweile ist das Brummen leider geworden und die Lezten zwei Tage konnte ich sogar ohne ohropack schlafen.ich habe die Tipps von Angelika und Jutta befolgt. Bekomme seid 2 Wochen cortison spritzen in die hws wegen einem Bandscheibenvorfall weiss natürlich nicht ob das Brummen durch die Übungen weniger geworden ist oder durch das cortison
    Ladybrumm ich denke bei dir hat ess eventuell wirklich etwas mit der Nase und dem nebenhölen zu tun.aber du kannst auch testen ob es an deinem Hörnerv liegt oder an der Nase in dem du wenn es brummt den Finger hinter das ohr legst und dann schnell das obere ohrläppchen umklappst setzt das Brummen dann kurz aus liegt es an deinem hörnerv und somit ist das ein Zeichen das die umliegende Muskulatur verspannt ist.du solltest keine kraft Übungen machen sondern lockern und dehnen .kraft Übungen haben den brummton bei vielen verschlimmert.ich habe auch sehr unter dem Brummen gelitten das tue ich zum Teil immer noch aber ich gebe die Hoffnung nicht auf es irgendwann weg zu bekommen.denke bei jedem der es hatte ging es schleichend zurück und war nicht von heute auf morgen weg.habe am 19.9 einen Termin bei einem ortopäden der spezialisiert ist auch Atlas und kiss Syndrom mal schauen ob der Atlas schief ist und sich deswegen die Muskulatur nicht perfekt entspannen kann. LG an alle

  • #268

    Ladybrumm (Mittwoch, 28 August 2019 11:53)

    Hallo zusammen! Zuerst einmal möchte ich Sebastian herzlich dafür danken, diese Seite ins Leben gerufen zu haben. Ich war so erleichtert zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, mit dem Phänomen «Brummton». Bei mir brummt es seit 2014 im linken Ohr, mal weniger, mal mehr. Die Symptome wurden mehrfach genannt, ich konnte mich in den meisten wiederfinden. Seit Februar brummt es allerdings ununterbrochen und ich bin mit meinem Latein am Ende. Dinge wie Chiropraktik, medizinische Massagen, Krafttraining, Nasenspülungen, Nasensprays u.a., die vorher das Brummen wenigstens ein bisschen beeinflussen konnten, funktionieren nicht mehr. Sogar eine Tubendilatation wurde bei mir durchgeführt, da der Verdacht auf eine Tubenbelüftungsstörung bestand. Aber auch das brachte nichts.

    Ich möchte zwei Dinge ansprechen, über die noch niemand geschrieben hat:

    (Langstrecken)Flüge: Ich habe grosse Probleme mit dem Druckausgleich in den Ohren, sobald das Flugzeug zum Sinkflug ansetzt. Die Schmerzen dabei sind fast unerträglich. Als Folge davon habe ich aber meistens ein paar Tage durchgehend Ruhe, bis sich das Brummen schleichend – meistens über Nacht! – wieder zurückmeldet. Kennt jemand diese Symptome?

    Nase: Meine Scheidenwand ist - gemäss CT - dermassen verkrümmt, dass das linke Nasenloch beinahe zu ist. Der HNO meinte zwar, dass sei höchstwahrscheinlich kein Grund für das Brummen, aber meiner Erfahrung nach hat noch keiner der Ärzte, die ich aufgesucht habe, etwas von einem Brummton gehört, sondern stufen das Geräusch als gewöhnlichen Tinnitus ein. Ob die Nase im Zusammenhang mit de Brummen stehen könnte?

    Ich lese immer wieder hoffnungserfüllt von Genesungsberichten, bin aber bei mir selber nahe der Verzweiflung. Früher hatte ich wenigstens phasenweise brummfreie Tage und manchmal sogar Nächte. Ich kann mir diese Verschlechterung wirklich nicht erklären. Und wie ich die Stille vermisse!

    Falls es Brummer aus der Schweiz gibt, die Erfahrungen mit Ärzten/Therapeuten o.a. haben, die sich mit dem Brummton auskennen: ich bin froh um jeden Tipp!

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Simone

  • #267

    Brummi (Dienstag, 27 August 2019 23:10)

    Phenoxyethanol in Körperlotion, Deospray und feuchtem Toilettenpapier hat das Ohrbrummen bei mir ausgelöst.

    Ich achte jetzt darauf, dass die Produkte diesen Inhaltsstoff nicht mehr aufweisen. Einige Sensitiv-Produkte sind frei, andere nicht.

  • #266

    Angelika Rheinland (Samstag, 10 August 2019 22:57)

    Liebe Brummer,
    Hier nochmal Tips zur Entspannung der Muskulatur im Kopf und Schulter/ Nacken, die mir am besten gegen den Brummton geholfen haben:
    - Unterkiefer locker hängen lassen! Grimassen schneiden und danach Gesichtsmuskeln wieder entspannen. Wenn man das vor dem Spiegel macht, entspannt sich das Gesicht wie von alleine, weil ich lachen muss :)
    - tagsüber immer mal wieder checken, ob Muskeln verkrampft sind und diese dann bewusst entspannen
    - Arme und Kopf öfter mal hängen oder kreisen lassen, Schultern langsam rotieren
    - vermeidet stundenlanges Sitzen in der gleichen Position, evtl Wecker stellen und Pausen mit Bewegung einbauen
    - mein Favorit zur Entspannung von Muskeln und Geist ist Progressive Muskelentspannung nach Jacobs. Kann man im Sitzen oder Liegen machen, dauert nur wenige Minuten und es gibt Anleitungen als CD oder MP3. Man spannt für wenige Sekunden gezielt bestimmte Muskeln an, atmet ruhig weiter und entspannt sie dann wieder. Anfangs hatte ich Muskelkater, aber die Muskeln sind danach warm und geschmeidig. Ist auch was für unsportliche Menschen, kostet nicht viel, man braucht keine Hillfsmittel und mit etwas Übung kann man es auch ohne Anleitung und an fast allen Orten machen.
    - Wärme wie ein heißes Bad oder Sauna
    - kurze Entspannungspausen in den Alltag einbauen. Zum Beispiel: Habe mich früher über rote Ampeln geärgert und dadurch noch mehr verkrampft. Jetzt nehme ich die Hände von Steuer, entspanne die Augen und atme tief durch. 30 Sekunden Wartezeit gut genutzt! Findet eure eigenen Ruhezeiten.
    Insgesamt ist es wichtig, Spannungen tagsüber nicht zu sehr aufzubauen, sondern durch auf euch angepasste Techniken ein mittleres Level zu halten. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen, über den ganzen Tag angehäuften Stress durch etwas Bewegung oder Meditation am Abend abzubauen!
    Nicht den Mut verlieren! Ihr seid weder verrückt noch allein!
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #265

    Jutta (Donnerstag, 08 August 2019 18:05)

    Liebe Klara,

    sorry, dass ich erst jetzt anworte - bin erst heute wieder auf der Seite.

    Zu deiner Frage:

    Da ich keine Ärztin, Physiotherapeutin etc. bin, bewege ich mich in einer "Wackelzonde", nach dem Motto: Wenn was schief geht (z. B. du zerrst dir was), kriege ich einen Einlauf.

    Deshalb auch keine speziellen Empfehlungen hier öffentlich, aber wenn du die volle Verantwortung für dich übernimmst, dann schicke ich dir gern per Mail was zu. Ich habe mir praktisch alles "intuitiv" aus dem Netz zusammengeklaubt. Und meine "Intuition" sagte mir auch - Antje bestätigt es -, dass ich das Lauterwerden des BTs erst mal aushalten sollte, weil es nach einiger Zeit Stück für Stück leiser werden würde. Denn durch die Übungen (in dem Fall keine Lockerungsübungen) habe ich die Muskeln ja praktisch "gereizt", und das mag der BT (wenn er vom gereizten Trigeminus-Nerv stammt) nun überhaupt nicht ...

    Natürlich sind es keine Extremdinge, aber was dem einen gut tut, muss für einen anderen nicht unbedingt tauglich sein. Hier hilft nur ausprobieren und schauen, was sich über einige Wochen wie entwickelt.

    Die Lockerungsübungen kannst du bei Angelika Rheinland einsehen, einfach weiter unten die Berichte lesen. Die sind alle ganz einfach und können mehrmals täglich leicht und schnell in den Tagesablauf eingebaut werden. Und diese Lockerungsübungen bitte auch immer machen, bevor du mit Dehn- und Kräftigungsübungen beginnst.

    Bitte schreib Sebastian an und lass dir meine E-Mail-Adresse geben, ich melde mich dann bei dir, ja?

    Bis dahin liebe Grüße

    Jutta

  • #264

    Antje Potsdam (Sonntag, 28 Juli 2019 23:09)

    Liebe Klara,
    tut mir leid, dass es dich auch erwischt hat.
    Das der BT durch die beschriebenen Übungen lauter wurde kenne ich auch. Ich habe diese Übungen trotzdem weiter gemacht, da ich gemerkt habe, dass es trotzdem weniger laut wurde. Nach und nach ist er leiser geworden.
    Zwischendurch hatte ich zwar immer wieder Tage mit lautem Dröhnen, aber insgesamt war es der richtige Weg. Alles was Jutta und Angelika schreiben, ist beim muskulären BT der Weg um ihn loszuwerden. Ich bin auf dem besten Wege dahin. Ich drücke euch allen die Daumen. Liebe Grüße aus Potsdam.

  • #263

    Miss Chantal (Sonntag, 28 Juli 2019 22:48)

    Hallo liebe Leute ich leide seit circa einem Jahr unter enormen Brummton da ich aber sehr sehr sehr gute Ohren haben und dies auch alles geschieckt habe durch Ohrenarzt und meine Nachbarn und ich wir wohnen hier in einem mehrstöckigen Haus und wir wissen jetzt wirklich das der Brummton von der Heizung kommt beziehungsweise von der Außen Steuerung eventuell kann es auch daran liegen dass die Umwälzpumpe der Zirkulationspumpe nicht richtig funktioniert da diese bei uns im Haus diese letztes Jahr ausgetauscht wurde und wir schon hier circa über 35 Jahren in diesem Haus leben lasst mich doch mal wissen ob Ihr da vielleicht auch irgendwas in dieser Richtung auf zu stecken shabt vielen Dank

  • #262

    Klara (Sonntag, 28 Juli 2019 11:10)

    Hallo zusammen,
    ich bin seit einem guten Jahr ebenfalls betroffen, seit einem (tlw. sehr lauten) Hörtest beim HNO in der folgenden Nacht Tinnitus links und ein paar Wochen später Dröhnen dazu. Es fühlt sich an, als würde es vom Nacken in den Kopf hineindröhnen.Die übliche Arztodyssee ( 3 HNOs, 2 Orthopäden, Nervenarzt, 3 Osteopathen ) hat nichts gebracht, bin dauernd linksseitig im Rücken verspannt, Osteo und KG hilft nur kurzzeitig. Auffällig ist, daß das Dröhnen beim Hinlegen anfängt oder sich verstärkt, deshalb seit 14 Monaten nur "Notschlaf". Ich habe versucht, die Tips von Antje Potsdam, Angelika Rheinland und Jutta (und meiner Osteopathen) zu befolgen, aber alle Übungen, die die Schulter- ,Nacken- und Rückenmuskulatur dehnen und kräftigen sollen, führen bei mir nur zu verstärktem Dröhnen bzw. mein Tinnitus wird sofort lauter.
    Vielleicht gibt es von Euch noch Tips, was ich für Übungen machen kann, denn ich bin überzeugt, daß das Dröhnen mit Muskelverspannung zusammenhängt. Ich bin übrigens 64 und habe schon länger Rückenprobleme, kann also nicht alles machen, was das Internet so empfiehlt.
    Besonders Jutta möchte ich fragen, welche Lockerungs- und Kräftigungsübungen ihr geholfen haben.

    Vielen Dank erstmal und liebe Grüße !

  • #261

    Sebastian (Sonntag, 28 Juli 2019 00:11)

    Lieber Peter,
    eigentlich antworte ich hier nicht, denn es ist der Raum für Erfahrungsberichte. Aber Deine Frage muß ja beantwortet werden - sofern Du nicht schon selbst das eBook gefunden hast. Es geht um mein zweites eBook, bei dem ich die Möglichkeiten der Heilung beschrieben habe. Du findest es hier auf dieser Seite unter Heilung: "Das eBook zur Heilung"
    https://www.brummtonheilung.de/heilung-therapie/das-ebook-zur-heilung/
    Die Berichte stehen direkt hier drunter (z.B. #250 und #249)
    Herzliche Grüße, Sebastian

  • #260

    Peter (Samstag, 27 Juli 2019 10:50)

    Nachtrag:

    Nachdem gestern Abend das "Entlüften" keine Besserung gebracht hat, habe ich es eben wieder versucht. Scheint subjektiv besser geworden zu sein. Ich behalte das Mal im Auge.

  • #259

    Peter (Samstag, 27 Juli 2019 10:19)

    Lieben dank euch allen für eure Mitteilungen! Bei mir ist der Ton seit gut drei Monaten da. Mal ist er weg, momentan ist er lauter. Ich versuche noch, ein Muster zu erkennen. Aber wie ich lese, gibt es kein richtiges Muster, das man entdecken kann.

    Ich habe versucht hier im Gästebuch das "E-Book" zu finden von dem viele sprechen und auch die Erfahrungsberichte von Jutta und Angelika. Finde aber beides nicht. Gibt es diese noch?

    Wie ich gelesen habe, helfen grade folgende Dinge:

    Entspannung, Muskelentspannung, spazieren, Schadstoffe meiden (erstrecht Phenoxethanol) und Blutbild machen lassen, um einen Vitaminmangel festzustellen. Zudem kann ein Belüftungsproblem in den Ohren vorliegen.

    Habe heute festgestellt, dass mein Abwaschmittel Phenoxethanol enthält. Das habe ich weggeworfen. War jetzt gute zwei Wochen unterwegs und beschwerdefrei. Nach fünf Tagen Zuhause fing der Ton gestern wieder an. Vielleicht hat es was damit zu tun.

    Ich überlege aber auch, ob nicht auch das konzentrieren auf den Ton meine Beschwerden schlimmer macht. Habe die letzten Tage, als es nahezu weg war, regelmäßig ruhig gesessen und Ohropax in die Ohren gemacht um in mich zu hören. Der Ton war scheinbar leise noch da. Schwer zu sagen. Gestern war er dann subjektiv lauter mit Ohropax. Ich weiß also nicht, ob immer gleich laut da war und ich mich jetzt einfach mehr drauf fokussiere oder ob er wirklich lauter geworden ist.

    Ich würde mich sehr über eine kleine Zusammenfassung von Leuten freuen, die ihren Ton los geworden sind! Ich dachte schon, ich hätte es geschafft. Bis gestern. Vielleicht hilft ja ein neues Waschmittel.

  • #258

    Uwe (Sonntag, 07 Juli 2019 18:32)

    Nachtrag

    Einige Aktionen zur (Auto-)Modulation des Brummtons. Diese können den Ton auslösen (was natürlich eher nicht gewollt ist), dämpfen, verstärken, oder für begrenzte Zeit ‚abschalten‘ (Sekunden..Minuten..Stunden).

    a) Festes Zusammendrücken der Augenlider
    b) (leichtes, mechano-akustisch wirksames) Aufeinanderschlagen einzelner Zähne von Ober- und Unterkiefer, bevorzugt mit örtlicher Nähe zum rezipierten Brummen
    c) Veränderung der Kopfposition, z.B. beugen
    d) (leichtes) Klopfen auf Schädel oder obere Halswirbel

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

  • #257

    UWe (Sonntag, 07 Juli 2019 17:26)

    Hallo Sebastian und Brummton-Gemeinschaft,
    zuerst an Sebastian herzlichen Dank für diese Seite(n), mit all ihren Erklärungen (inkl. -versuchen), Analysen und vor allem den Beiträgen zumeist solcher Betroffener, die sich auf eine ‚innerliche‘ Ursache eingelassen haben, so diffus und/oder vielgestaltig die sein mag, inklusive verschiedensten Wegen zur Bewältigung!

    Ich habe ‚mein‘ Brummen seit ca. 3a - zusätzlich zu einen ‚historischen‘ Tinnitus (>25a), der jedoch gut kompensiert war/ist. (Freilich hat sich seit dem zusätzlichen Brummen die Hinwendung zum historischen Tinnitus verstärkt, aber das ist verkraftbar.)

    Wie äußert „es“ sich? Frequenz ca. 105Hz, Sinus. Da der Bezug zu (gleichgerichteter) Netzfrequenz naheliegt, hatte ich anfangs auch nach externen (Schall-)Quellen gesucht, das aber schnell aufgegeben – nicht zuletzt weil die (‚lautstärkere‘) Seite auch schnell mal wechselt, von einem Moment auf den anderen, ohne Änderung der (Kopf-)Position.

    Die Intensität ist sehr wechselhaft, folgt im Grunde keinem mir bislang erkennbarem fixen Muster (im Sinne „Ursache-Wirkung“). Da ich das anhand verschiedener Kriterien seit Monaten erfasse (Excel), läßt sich das gut auswerten – aber evtl. betrachte ich ja bislang zu wenig oder nicht die treffenden Kriterien.

    Insgesamt teile ich in 4 Kategorien ein:
    a) „0“: kein Brummen
    b) „1“: leichtes Brummen: „Grummeln/Flattern“, leise und selten; im Alltag maskiert
    c) „2“: mittleres Brummen: häufig auftretend; wechselnd laut/leise/Seite (kommt und geht), mechanisch/akustisch leicht modulierbar
    d) „3“: starkes Brummen: laut, lange anhaltend (Minuten..Stunden, fast kontinuierlich), kaum modulierbar

    Ein gewisses (aber nicht regelmäßiges) Muster zeigt sich darin, daß im Verlauf der Nacht das Brummen auf Kat 2..3 ansteigt und entsprechend früh morgens am stärksten ist. Während des Tages wird es oft geringer oder maskiert, das kann bis zum Abend anhalten.

    Diverse HNO- und andere Untersuchungen sowie Medikationen, zuerst Magnesium, später weitere interessante Wirkstoffe, die ich hier bewußt weglasse – meist ohne akute, auf jeden Fall ohne nachhaltige Wirkung.

    Was hilft bislang:
    a) Sport/Laufen
    a. Vermindert im Akutfall von Kat. 2..3 auf 0..2
    b. Nachhaltigkeit begrenzt, meist im Bereich von Stunden
    b) Sauna (verblüffend reproduzierbares Muster)
    a. 1. Gang
    i. Liegen in der Wärme (20min): Kat. 2..3
    ii. Aufsetzen: Kat 0..1
    iii. Ruhe: Kat 0..1 für ca. 10min, dann wieder Kat 2..3
    b. 2. Gang
    i. Liegen in der Wärme (20min): Kat. 2..3
    ii. Aufsetzen: Kat 0..1
    iii. Ruhe: Kat 0..1 bleibend, typ. anhaltend für Stunden
    c) Stress (…)
    a. Wenn es gelingt, sich trotz Kat. 2..3 auf einen oder auch wechselnde Tätigkeiten zu konzentrieren, reduziert sich das Brummen auf Kat 0..1.
    b. Durchaus anhaltend für Stunden auch nach der Streßphase.
    d) Externe Geräusche (z.B. Musik)
    a. Bei Kat 1..2 maskiert oder unterdrückt leise Musik das Brummen.
    b. Bei Kat 3 muß die Musik lauter sein, unterdrückt dann das Brummen.
    c. „Maskieren“ vs. „Unterdrücken“
    i. Bei Tinnitus spielt Maskierung u.U. eine wichtige Rolle, d.h., Ohrgeräusch wird übertönt bzw. Aufmerksamkeit weggelenkt.
    ii. Beim (meinem) Brummton (insbesondere bei Kat. 2..3) ist es jedoch keine simple Maskierung, da das Brummgeräusch durch externe Schallanregung unterdrückt wird, und bei Ausbleiben des externen Schalls erst nach einer deutlichen Latenz wiederkehrt (Sekunden).
    e) Natürlich hat die akute mentale Verfassung einen Einfluß auf die Rezeption des Brummens – und natürlich bedingt sich das gegenseitig…

    In den Betroffenen-Schilderungen auf dieser Seite finde ich noch weitere Symptome und Therapie-Effekte wieder – vor allem bei Jutta, die an vielen Stellen mir bekannte Erfahrungen schildert und wertvolle neue Hinweise gibt. Letzteren werde ich nun versuchen zu folgen – und schauen, was sich ergibt!

    Ansonsten Euch noch einen schönen und mgl. brummtonfreien Abend!

  • #256

    Simon (Dienstag, 02 Juli 2019 13:52)

    Hallo Sebastian,

    … was soll ich sagen, schön zu hören, dass du deinen Brummton wieder losgeworden bist.

    Da ich schon einen Tinnitus hatte, gewöhne ich mich derzeit recht schnell daran.

    Für mich steht ebenfalls ausser Frage das dieser Ton von mir selbst stammt. Stromleitungen usw. sind für mich ehrlich gesagt Verschwörungstheorien. Aber ich habe eben auch schon einen Tinnitus und hoffe nun, dass mir ein Chiropraktiker weiterhelfen kann. Was mir „spanisch“ vorkommt, ist das der Ton reduziert oder unterbrochen wird durch Geräusche, Finger ins Ohr etc.. das klingt mir alles nach Kiefer / Hals Nacken / Muskeln - zumal diese ja durch Stress angespannt werden und ich auch mit den Zähnen knirsche. Passt also alles gut zueinander

    Jetzt darf man natürlich nicht erwarten, dass etwas verschwindet was sich über Jahre aufgebaut hat. Auch wenn es natürlich toll wäre - mal abwarten. Ich bin ja auch in Berlin und hier gibt es ja viele Angebote. Einen Vorteil hat es, ich werde das Projekt Leben ändern wirklich mal in Angriff nehmen. Ob mit der ohne Ton, das kann nur gut sein, es wird einem ja immer erst bewusst, wenn es zu spät ist.

  • #255

    Antje Potsdam (Sonntag, 30 Juni 2019 21:50)

    Liebe BT-Gemeinde,

    mit Eurer Hilfe und vor allem mit Juttas Hilfe bin ich ein kleines Stück vorangekommen. Der Ton ist leiser geworden. Ich brauche keine Ohrstöpsel am Tage mehr. Am Anfang war der Ton extrem laut dröhnend.
    Ich habe von März bis heute fast täglich Stütz und Kräftigungsübungen (Pilates), Dehnübungen ( Yin Yoga), Schwimmen, Spazieren, Wärme auf Schulter Nacken und Rücken, Rotlicht gemacht.
    Und jetzt kommt’s: eine Übung die mich ein Stück weiter gebracht hat ist den Psoas zu dehnen. Findet man auf YouTube.
    Trotzdem weiß ich, dass meine Psyche auch eine große Rolle dabei spielt. Also mache ich täglich Entspannungsübungen. Da geht schon etwas Zeit bei drauf. Ich glaube, dass das die Zeit ist, welche ich mir vor dem BT selten für MICH genommen habe.
    Da ich aber merke, dass der BT weniger wird glaube ich weiter an Heilung.
    Liebe Grüße an alle und gebt nicht auf.

  • #254

    Stefan (Samstag, 29 Juni 2019 12:08)

    Hallo zusammen.
    Bin wieder Brummtonfrei.

    Ich hatte vor 3 Monaten auch das erste mal diese Symptome. Ich recharchierte im Internet. Ich sties auf eine Seite in dem 2 Personen angaben sie seien wieder Brummton frei. Bei Ihnen war es der Atlas(erster Halswirbel) und 2er Halswirbel der verspannt oder verschoben war.
    Kurz darauf machte ich einen Termin bei meiner Physiotherapeutin. Sie lockerte bei mir die Verspannung am Rücken und mein 2er Halswirbel war verschoben. Die ersten 2 Tage wurde es nicht besser, mein Brummton wurde lauter am Abend, dann am 3 Tag war er weg einfach weg.
    Ich bin froh habe ich dies gemacht, seit dem bin ich 1Monat Brummton frei.

    Allen Betroffenen wünsche ich viel Erfolg bei eurer Brummtonheilung.

  • #253

    Johanna (Freitag, 28 Juni 2019 23:20)

    Hallo,
    Seit vergangenem Jahr habe ich Abends/Nachts dieses Dröhnen und Brummen in meinem Kopf und das Gefühl mein ganzer Körper vibriere. Anfangs dachte ich das dieses Brummen von draußen käme, doch war da nichts und ich hörte es ja auch nicht immer. Nach einer Weile kam mir die Idee, dass es an einer Energieader liegen könne, die vermutlich durch das Haus verläuft, doch bin ich mir da natürlich nicht sicher. Niemand sonst hört es, den ich kenne und auch ich selber nehme „dieses Geräusch“ nur an manchen Tagen und unterschiedlich stark wahr. Außerdem ist es auch nicht wirklich laut, sondern nur so „nebensächlich“, aber halt trotzdem ziemlich präsent und nervig. An sich habe ich meiner Meinung nach nicht das beste Gehör und auch mein Alter (ich bin 15 Jahre alt) unterscheidet sich von wohl vielen Betroffenen (nach meiner Recherche im Internet). Dieses verwirrt mich nur noch mehr und ich hoffe doch zutiefst, dass es bald aufhört.

  • #252

    Frank (Sonntag, 23 Juni 2019 08:10)

    Hallo, vielen Dank für dieses Forum. Ich bin erst seit 10 Tagen vom Brummton betroffen, der Ton und die Beschwerden stimmen zu allen hier geschilderten Symptomen überein.
    Ich besuchte eine befreundete Orthopädin, die mir empfahl, erst alles beim HNO untersuchen zu lassen, da sie an der HWS keine Blockade feststellen konnte.
    Der HNO machte einige Tests, konnte auch die Frequenz meines Brummton bestimmen.
    Bei der Ohrdruckmessung stellte sich heraus, das bei dem betroffenen Ohr der Druck nicht stimmt.
    Er machte mit einem Luftdruckgerät einen Druckausgleich über die Nase, aber das brummen blieb.
    Er empfahl mir eine Woche lang Antibiotika zu nehmen und am Tage mehrmals einen Druckausgleich zu machen.
    (Nase zu halten und kräftig pusten bis es im Trommelfell knackt)
    Schon am Nachmittag nach der Untersuchung stellte ich fest, das nach kräftigem Druckausgleich das brummen kurzzeitig weg war. Heute, einen Tag nach der Untersuchung und vielen (ca 15) Druckausgleichen ist das Brummgeräusch weg.
    Ich hoffe es bleibt so und ich kann mit diesem Beitrag einigen Betroffenen einen Lösungsansatz geben.

    Grüße Frank

  • #251

    Jessy (Dienstag, 18 Juni 2019 19:34)

    Hallo Leute.nach dem ich 2 erfolgreiche Wochen hatte und das Brummen nur Nachts und morgens kurz da war.habe ich seid Freitag wieder einen Rückschlag erlitten der bis heute andauert.habe Donnerstag eine beissschiene bekommen für die Nacht und konnte auch seid Donnerstag keiner ohrstöpsel mehr tragen nachts weil ich einen dicken Pickel im ohr habe.ich denke das mich diese Situation wieder so gestresst hat das es schlimmer geworden ist .auch bei der beissschiene habe ich das Gefühl das sie wieder etwas zu der verschlimmerung bei trägt.ich habe sie nur drei Nächte getragen .mein chiropraktiker sagt ich soll sie weg lassen Sie behindert den Prozess meiner Heilung.er sagt er behandelt auch keiner Kinder mit Zahnspange erst wenn die raus ist.naja ich geb nicht auf und wünsche allen viel Erfolg.

  • #250

    Angelika Rheinland (Sonntag, 16 Juni 2019 22:10)

    Liebe Antje Potsdam und andere Brummer,
    Es tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte, aber es ist auch Teil meines Anti-Brumm-Programms, nur noch wenig Zeit am Handy oder Tablet zu verbringen. Gehe lieber raus und sehr mir die Blumen oder Kinder an.
    Zum Thema Wärme:
    Mir hat gegen Muskelverspannungen am besten ein warmes Vollbad mit Salz vom Toten Meer geholfen. Beim Hantieren mit Kirschkernkissen oder Wärmflasche habe ich meinen Nacken eher noch mehr verkrampft. Das Baden ist auch die preiswerte Lösung. Darüber hinaus habe ich auch gute Erfahrungen mit Fango Packungen beim Physiotherapeuten oder Hot Stone Massagen im Wellnessbad gemacht. Diese Tiefenwärme geht weit über Wärmekissen hinaus. Gut funktioniert auch Entspannung in Thermalbädern oder in der Sauna ca. 1x im Monat.
    Ich wünsche euch allen sonnige Tage Innen wie Aussen
    Liebe Grüße
    Angelika Rheinland

  • #249

    Jutta (Sonntag, 02 Juni 2019 18:27)

    Hallo Jessy,

    ein ganz ganz wichtiger Rat von mir (auch wenn man das "Ding" verständlicherweise so schnell loshaben möchte wie nur irgend möglich):

    Bitte geh raus aus allem "Zuviel", und das am besten SOFORT.

    Mit diesem "Zuviel" meine ich in deinem Fall:

    Jetzt am Anfang kein zu viel an Training, und auch kein zu viel "Anspruch" an das Ergebnis deiner Bemühungen. Soll heißen: Bitte bitte bitte stecke dir um Himmels Willen kein Zeitziel! Auch wenn es (scheinbar) "nur" eine Hoffnung ist, dass du bis Ende des Jahres BT-frei bist.

    Ich kenne diese "Hoffnungen", die im Grunde nichts als gut getarnte Erwartungen sind - nicht nur vom BT-Thema, sondern auch von anderen Lebensbereichen. Die Gefahr ist groß, dass du dich damit, ohne es zu ahnen oder zu merken, unter Druck setzt. Unser psychisches System ist da sehr aktiv, wir dürfen die Macht solcher Wunschvorstellungen keinesfalls unterschätzen. Und Druck ist hier absolut kontraproduktiv!

    Ich würde vorschlagen (das jedenfalls wäre MEIN "Gefühl" für dich):

    Erst mal nur jeden 2. Tag auf den CrossTRAINER, denn platt solltest du hinterher nicht sein (und: Crosstrainer ist nicht Lockern, sondern Muskelkräftigung, also bitte Vorsicht!). Und dann vorläufig auch nur 2 km, denn das reicht völlig.

    Dafür lieber, gerade bei deinem Beruf, jede Stunde mal für ein, zwei Minuten nach hinten gehen und die Arme ausschütteln und die Schultergegend lockern (siehe Angelika Rheinland).

    Und nach Feierabend, wenn möglich, eine halbe Stunde in einer für dich angenehmen Geschwindigkeit spazierengehen (gehen, nicht schleichen ... ). Wie man heute weiß, hatten die "Alten" von früher absolut recht: Spazierengehen wirkt nicht nur wie eine ganz natürliche, extra-sanfte Massage und Kräftigung auf den gesamten Wirbelapparat, sondern auch äußerst positiv auf das Nervensystem. Und der Trigeminus-Nerv (3. Ast), der den Trommelfellspannermuskel versorgt, ist ja Teil des Nervensystems ... Also zwei Fliegen mit einer Klappe!

    Ich bin durch meine Recherchen zum vielen Spazierengehen gekommen, es hat mir unheimlich gut getan (fast jeden Tag besagte halbe Stunde). Heute gehe ich noch immer sehr viel zu Fuß und nutze dafür jede Möglichkeit im Alltag. Fühle mich deswegen aber nicht als Oma ... ;-)

    Mit Beckenschiefstand den ganzen Tag stehen müssen ist natürlich absoluter Mist. Dein Chiro wird, so denke ich, fleißig daran arbeiten. Für das zu kurze Bein wirst du wahrscheinlich Einlagen bekommen. Und mal sehen, was er in punkto Skoliose für dich erreichen kann.

    Insofern ist, so glaube ich, der eingeschlagene Weg auf jeden Fall der richtige. Meine Atlastherapeutin hatte mir damals sehr geholfen, indem sie mir erklärte, dass der Körper auch Verkrümmungen, Schiefstände, Verdrehungen etc. oft lange kompensieren kann. Also sie sind nicht unbedingt die hauptsächliche Ursache für das Auftreten eines Problems, z. B. des BTs. Aber so, wie die eine berühmte Schneeflocke den Ast schließlich brechen lässt, so kommt je nach Belastungssituation für unseren Organismus irgendwann der Punkt, an dem er nicht mehr kompensieren kann.

    Wir müssen daher, trotz unserer oft schon lange bestehenden Handicaps (bei mir etwa eine sehr bescheidene HWS-Bandscheiben-Situation) zusehen, in ein Stadium zurückzufinden, in dem der Körper wieder gut ausgleichen kann. Und dann auch mit regelmäßiger Entspannung, Lockerung, Bewegung etc. dafür sorgen, dass es nach Möglichkeit so bleibt.

    So long, weiterhin Gute Besserung und liebe Grüße

    Jutta

  • #248

    Jessy (Freitag, 31 Mai 2019 17:08)

    Hallo Jutta und Hallo liebe Gemeinde.
    Erst mal finde ich es echt toll das du geheult bist und motiviert bist uns Brummen zu helfen.habw mir deinen Lezten twet noch mal durchgelesen und wusste nicht das wir von oben bis unten miteinander vernetzt sind.das mit dem Becken kann bei mir hin kommen.der chiropraktiker sagte mir ich habe platt Füße skoliose und mein linkes Bein ist kürzer als das rechte also beckenschiefstand.bin zur Zeit fleissig deine Aufträge bezüglich dehnen und lockern der Muskulatur am ausführen auch gehe ich jeden Tag auf den Crosstrainer in mäßigem Tempo wie beim walken .schaff zwar jetzt nur 4 Kilometer danach bin ich platt aber ich will es noch steigern.hatte gestern einen kleinen Erfolg konnte morgens 1 Stunde in gewissen Positionen im Bett liegen ohne ohrstöpsel und es hat nicht gebrummt.heute zeigte mir der brummton wieder den Mittelfinger und brummt den ganzen tag.naja bin Friseurin und arbeite mit vollem Körper Einsatz und das nicht immer in den besten Positionen.was soll's ich arbeite an mir und hoffe das ich zum Ende des Jahres brummfrei bin .LG jessy bleibt tapfer liebe Brummer.

  • #247

    Jutta (Donnerstag, 30 Mai 2019 01:01)

    Fortsetzung Teil 2

    Jetzt noch zwei kleine Ausschnitte aus Jessys Antwort:

    "(...) da ich das Geräusch mit dem kiefer unterbrechen kann denke ich der hauptpunkt liegt im Hals kiefer Bereich.

    Anmerkung Jutta:

    Kann sein, muss aber nicht ... ;-))) Denn: Der GESAMTE Muskel-Wirbel-Sehnen-Bänder-Apparat vom Allerwertesten bis hinauf zum Schädel hängt aufs Engste zusammen. So habe ich durch meine vielen Recherchen z. B. gelernt, dass ein auch nur minimaler Beckenschiefstand den Kiefer ebenfalls aus der Balance bringt bzw. mit einiger Wahrscheinlichkeit Probleme in diesem Bereich beschert (was dann u. a. ein Ohrgeräusch auslösen kann, weil das Kiefergelenk sehr nach am Ohrbereich dran ist). Siehe z. B.:

    https://www.jameda.de/gesundheit/zaehne-mund/der-einfluss-des-kiefergelenks-auf-die-koerperstatik/

    Sogar ein untrainierter / verspannter Beckenboden kann sich ungut auf den Kiefer (!) auswirken - und umgekehrt, z. B.:

    https://koehlerpyrmont.de/reflektorische-beckenbodenentspannung

    So SCHEINT dann das Corpus Delicti im oberen Körperbereich zu liegen, in Wahrheit aber spielt sich das eigentliche Drama auf den unteren Etagen ab!

    Deshalb: Nicht an einer Vorstellung / vorläufigen Diagnose oder Vermutung festbeißen. Damit bin ich mindestens ein Jahr in die Irre gelaufen und habe ums Verrecken nicht herausfinden können, wo DER Dominostein, der die anderen Dominosteine zum Umfallen gebracht hatte, zu suchen und zu finden war. Auch die Atlaskorrektur (www.atlasreflex.com) war nur EIN Schritt auf meinem Weg. Gemäß meinem Erleben ein ganz wichtiger (zu viel, um jetzt all die positiven Auswirkungen aufzählen zu wollen), aber womöglich nicht der wichtigste an sich. Das Brummen hörte deswegen nicht auf, aber jetzt hatte die Muskulatur endlich die Chance, allmählich wieder ins Lot zu kommen.

    Weil ich DEN ursächlichen Dominostein nicht zweifelsfrei hatte identifizieren können, hatte ich mich wohl oder übel entscheiden müssen, einfach ALLES zu lockern, zu dehnen, zu entspannen, zu kräftigen, von oben bis unten. Und das war mit die beste Entscheidung überhaupt - mit über 50 bin ich heute fit wie ein Turnschuh, gelenkig, kräftig ... und meine Muskulatur im Hals- und Nackenbereich ist inzwischen butterweich im Vergleich zu früher, als man darauf Nüsse hätte knacken können ;-))).

    "(...) ... jetzt weiss ich auch welche Reihenfolge ich einhalten muss.denn ich glaube das ich viel falsch gemacht habe deswegen wird das Geräusch auch nach Übungen lauter bis unerträglich.und auch so sitze ich ständig mit hoch gezogenen Schultern auf dem Sofa das werde ich schleunigst ändern.ich halte dich über meinen Verlauf auf dem laufenden .vielen Dank noch mal lg schönen Abend jessy"

    Liebe Grüße an alle

    Jutta

    P. S.: Übrigens habe ich mittlerweile überhaupt keinen BT mehr - nicht mal supersupersuperleise wie noch teilweise vor etwa einem Jahr. Bis auf meine anderen drei Tinnitustöne, die mein Hirnkasterl prima ausfiltern kann und die mich daher nicht stören, höre ich nix mehr!

    ABER: Ich passe noch immer gut auf! Weil ich merke, dass die Muskulatur nach wie vor etwas empfindlich ist (Kälte). Stress aller Art hingegen ist kein Thema mehr. So traue ich mich nur Arme, Bauch und Beine kalt abzuduschen, Hals, Schulter und Brust lasse ich noch außen vor. Und bei kühlerem und v. a. windigen Wetter gehe ich nicht ohne Halstuch und Wachs-Ohrstöpsel in der Ohrmuschel aus dem Haus.

  • #246

    Jutta (Donnerstag, 30 Mai 2019 00:53)

    Hallo liebe Brummer-Gemeinde,

    ich stelle mal meine Mail-Antwort auf Jessys Frage vom 26.05., #245, hier rein. Deckt sich im Prinzip mit Ihrer Anfrage per Mail an mich, ist nichts Geheimes und auch nichts Brandneues - und nur für den Fall, dass es jemanden interessiert bzw. vielleicht noch eine wichtige Info für sie/ihn dabei ist.

    Teil 1

    "Guten Morgen Jutta danke für die Tipps werde diese auf jeden Fall nutzen.bin derzeit bei einem chiropraktiker in Behandlung hoffe es bringt was.mein Geräusch unterscheidet sich etwas von deinem es ist nicht pulssyncrom. Ich hätte noch ne Frage bezüglich des trommelfell Muskel.ich habe diesen Test gemacht den du beschrieben hast un der ton setzt kurz aus.aver wie will man mit Sport usw schaffen das sich dieser Muskel entspannt. LG jessy"

    "Hallo Jessy,

    mein BT war auch nicht pulssynchron - hast du das bei mir gelesen???

    Ich hatte mal, zusätzlich zum BT, ein Pochen mit dem Herzschlag. Das kam aber, wie ich selbst rausfinden konnte, von einem stark angespannten Halsmuskel, der auf die Schlagader drückte. Mit dem BT hatte das nichts zu tun und ist durch Dehnübungen wieder verschwunden.

    Zum Thema Muskelentspannung:

    Bei mir hat es mehrere Komponenten gebraucht. Zunächst waren meine Muskeln alle so massiv verspannt, dass ich überhaupt nicht trainieren konnte (zum einen hatte ich bei Gymnastik und Kraftübungen knackige Schmerzen, zum anderen wurde der BT so extrem, dass ich nicht mehr ein noch aus wusste).

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das bei ganz vielen der Fall ist. Ich musste erst durch Dehn-, Streck- und Lockerungsübungen die Muskeln "weicher" bekommen. Dann habe ich langsam mit Gymnastik angefangen und Kräftigungsübungen dazugenommen, also z. B. mit Handmanschettengewichten (für den Anfang) gearbeitet, auch mit dem Theraband, dann weitere Kräftigungsübungen wie etwa den Vierfüßlerstand mit Wechsel der Arme - usw. Auch die Übungen immer mal gewechselt. Aber keine Angst. Klingt im Moment nach sehr viel, ist aber überschaubar.

    Auch habe ich ordentlich mit dem Blackroll-Ball und dem Igelball den Schulterbereich und den Rücken bearbeitet (Genaueres wegen Größe kommt ein andermal).

    Und, ganz wichtig:

    Möglicht viel aufrecht sitzen und stehen, nicht lümmeln, nicht die Schultern nach vorne sinken lassen und einen Buckel machen. Wenn du länger sitzen musst, alle halbe Stunde aufstehen (stell dir 'ne Uhr) und kräftig recken und strecken, beugen, in die Hocke gehen, dich ordentlich bewegen halt. Eine halbe Minute reicht.

    Ich schaue gerade auch für Antje, was ich ihr von dem, was ich aus dem www Brauchbares runtergeladen und mir sonst zusammengeklaubt habe, schicken kann (Links, Dokumente etc.). Ich sende es dann auch dir zu, evtl. aber nur häppchenweise, weil ich nicht alles auf einmal schaffe. Dauert auch noch ein bisschen, habe gerade viel an den Hacken.

    Ich würde für dich vorschlagen:

    Mach jetzt vorläufig die von Angelika Rheinland vorgestellten Lockerungsübungen, geh mehrmals pro Woche eine halbe Stunde Walken (ich würde es ohne Stöcke machen, aber die Arme schön mitnehmen), und mach unbedingt Progressive Muskelentspannung (und wenn es nur das Kurzprogramm von wenigen Minuten pro Tag ist). Wenn du eine CD-Empfehlung brauchst, sag Bescheid.

    LG Jutta

    P. S.: Wenn die Chiropraktik anschlägt und der BT unmittelbar oder bald nach der Behandlung verschwindet, kann dies heißen:

    - es war was z. B. im Wirbel- oder Kieferbereich verrutscht, Thema ist durch, BT erledigt

    - es hilft mittelfristig für einige Monate bis ein halbes Jahr. Dann muss nachgearbeitet werden, weil sich das Ding wieder meldet (geht einigen Brummern so)

    - bringt leider nur was für Stunden oder Tage ... dann muss man selbst ran und auch über längere Zeit dranbleiben (Lockern, Dehnen, entspannen, kräftigen). Und auch mal schauen, was ggf. psychisch belastet (Beziehung, Ausbildung/Studium, Arbeit usw., denn gerade unsere Hals- und Nackenmuskeln heißen bei Physiotherapeuten "Stressmuskeln" und reizen dann den Trigeminus-Nerv, der ja den Trommelfellspannermuskel versorgt und diesen dann krampfen lässt).

    Ich drück' dir die Daumen!!!"

    Fortsetzung Teil 2 folgt ...

  • #245

    Jessy. (Sonntag, 26 Mai 2019 09:53)

    Hallo Jutta noch mal bezüglich des trommelfell Muskel.der Test ist ja bei mir positiv .Frage mich nur wie ich den trommelfell Muskel mit Physio und Bewegung beeinflussen soll oder gar heilen soll.alle anderen Muskeln reagieren ja auf dehn Übungen und so aber wie soll sich dadurch dieser Muskel entspannen.habe heute mal wieder ne scheiss Nacht hinter mir und weiss nicht wie ich das alles noch aushalten soll.lg jessy

  • #244

    Jessy (Donnerstag, 23 Mai 2019 13:12)

    Hallo liebe Jutta
    Ich danke dir vom ganzen Herzen das du mir helfen möchtest.habe Sebastian schon angeschrieben wegen deiner Mail Adresse. Es ist einfach unfassbar wie sich dieser Ton in mein Leben geschlichen hat.es ist unfassbar wie mittlerweile seine Reaktion ist.entweder ist er durchgehen z.b nachts dann stoppen ausengeräusche ihn für ein paar Sekunden. Oder er ist nicht da dann kann ich ihn durch Bewegung auslösen.oder ich sitze einfach vorm tv und die tv Geräusche lösen ihn aus und stoppen ihn bei einer gewissen Frequenz immer.tv gucken macht kein Spaß mehr.am Anfang hatte ich auch kein Problem einzuschlafen da er ausgeschaltet war sobald der tv aus war nachts wenn ich wach wurde war er dann als dauerten da.mittlerweile hat er sich so krass entwickelt das wenn der tv abends aus ist sofort durchgehend das Brummen anfängt.bin zur Zeit bei einer chiropraktikerin und Heilpraktiker in in Behandlung diese kümmert sich um meine Wirbelsäule und parallel um mein ihr mit globulis .Habe noch kein blutbild machen lassen bezüglich Vitamine und Mineralien trau mich garnicht mehr zum arzt die Ärztin ist glaub ich schon sehr genervt von mir.nehme Vitamin D und habe auch Magnesium genommen aber bekomme Durchfall davon.leichte Gymnastik mache ich auch und hol mir mal den stepper aus dem Keller.habe am Anfang gedacht das kommt alles vom Stress da ich letztes Jahr 2 fehlgeburten hatte die Lezte im November mit Ausscharbung und im Dezember nach einer Erkältung kam der Ton das erste mal.es ist purer Stress das ich diesen Ton habe.würde auch gerne wieder schwanger werden aber habe bedenken wegen dem Brummen Summen setzte mich auch sehr unter Druck das er weg geht damit ich schwanger werden kann.auch diesen Test mit dem ihr habe ich gemacht es funktioniert bei mir der Ton setzt aus.allerdings muss ich nur mein ihr berühren und er setzt schon aus.ich danke dir das du mir helfen willst und freu mich das du ihn los geworden bist .ich hoffe das schaffe ich auch lg hessy

  • #243

    Jutta (Montag, 20 Mai 2019 23:18)

    Hallo Jessy,

    klingt für mich sehr vertraut, was du schreibst. Kenne ich alles. Trotzdem ist natürlich jede Situation individuell, auch wenn es wohl so etwas wie einen roten Faden gibt.

    Meiner Erfahrung nach kann es sein, dass eine Übung den BT erst mal verschlimmert, aber dennoch die richtige ist, zumindest aber nicht verkehrt. Fakt ist jedenfalls, dass da etwas reagiert. Ebenso aber kann eine Verschlimmerung anzeigen, dass sie ganz und gar nicht passt.

    Das Problem dabei: Gerade zu Anfang hat man Null Peilung, ob nun so oder so und was man tun oder lassen sollte. Oft gibt es einfach kein Muster, das man erkennen und nach dem man sich richten könnte. Nicht einmal die Tatsache, dass der BT nach einer Übung verschwindet, muss bedeuten, dass man jetzt die Lösung gefunden hat. Man wiederholt die Übung am nächsten Tag, und das Ding wird kommt prompt wieder ...

    Deshalb mein Rat an dich:

    Mache jetzt erst mal nicht zu viele verschiedene Sachen auf einmal, auch wenn du noch so verzweifelt bist. Fange mit ganz leichten und eher sanften Dehn- und Streckübungen an, die den GANZEN Körper umfassen (am besten unter Anleitung eines Physiotherapeuten, denn da kann man einiges falsch machen). Dazu Lockerungsübungen, wie sie Angelika Rheinland beschreibt, sowie täglich Progressive Muskelentspannung und viel Wärme durch Bäder, Wärmflasche usw. Vermeide unbedingt Kälte und Zugluft an Kopf, Hals, Nacken, Schulter und dem ganzen Rücken.

    Bitte lies dir sorgfältig von unten nach oben durch, wie Angelika und ich unseren Weg gegangen sind (dazu gehören auch Mineralstoffe, Vit. D (vorher evtl. Mangel testen lassen) usw. Wir waren beide unabhängig voneinander in dieser Richtung unterwegs, haben es aber ganz ähnlich gemacht, und heute freuen wir uns über das selbe Ergebnis: Es hat zwar etwas gedauert, aber es wurde nach und nach besser, und jetzt sind wir das Teil los!

    Erst nach einiger Zeit, ich würde sagen frühestens nach ca. 2 Wochen, nimm zu den Dehn- und Streckübungen sowie den Lockerungsübungen auch leichte Gymnastik dazu, zusätzlich ganz sanfte Kraftübungen, z. B. mit nicht zu schweren Hanteln und / oder dem Theraband. Nicht zu viel auf einmal, lieber weniger, dafür aber täglich oder fast täglich. Und gleichermaßen sanft wie gut: Walking, mit und ohne Stöcke (lieber erst mal kein Joggen ... und auch kein Tennis / Squash / Badmington, nicht zuletzt wegen der abrupten Stoppbewegungen).

    In der ganz üblen Zeit, so wie du sie gerade erlebst, sorge IMMER und ÜBERALL, Tag und Nacht, für eine dir angenehme Geräuschkulisse, etwa Musik, Ventilator, Naturgeräusche-CD etc., so dass der BT gerade so überdeckt wird. Du gewöhnst dich daran, und es ist für deine Psyche allemal besser, das Geräusch zu hören als diesen verdammten Ton.

    Und: Bitte lass dir von Sebastian meine E-Mail-Adresse geben und schreibe mich an. Da ich keine Heilpraktikerin oder Ärztin bin, möchte ich hier aus rechtlichen Gründen keine Medikamente nennen, auch wenn sie rein pflanzlich sind. Aber sie haben mir durch die hohe Dosierung sehr geholfen, mehr und besser zu schlafen, tagsüber etwas gelassener zu sein und auch mit der Angst besser klar zu kommen. Wenn du Interesse hast, kann ich dir auch eine CD für Progressive Muskelentspannung empfehlen.

    Liebe Grüße an dich

    Jutta

  • #242

    Jutta (Montag, 20 Mai 2019 22:23)

    Hallo Zusammen,

    nach fast einem Jahr melde ich mich heute wieder - noch immer glücklich brummtonfrei, trotz eines schlimmen Ereignisses, das mich komplett aus den Schuhen hatte kippen lassen (Stichwort: Muskelverspannungen!).

    Trotzdem muss ich natürlich damit rechnen, dass ich mal wieder mit diesem Quälgeist zu tun haben könnte. Angelika Rheinland hat ja vom Wiederauftreten und erneuten Verschwinden berichtet und wie es dazu kam, siehe bitte #231.

    Was ich zum Thema "Vibrieren des Trommelfells" noch anmerken möchte:

    Ich weiß nicht, ob schon jemand den kleinen Test zum Brummton (BT) hier eingestellt hat, deshalb sorry, falls ich es überlesen habe. Es geht darum zu checken, ob es tatsächlich der Trommelfellspanner-Muskel ist, der krampft. Bei mir funktionierte der Test einwandfrei:

    Einen total stillen Raum etc. aufsuchen, so dass der BT ohne Störungen von Außen "in Reinform" zu hören ist. Den Zeigefinger hinter die obere Ohrmuschel des betroffenen Ohres legen und den Finger mit "Schwung" nach vorne schnellen lassen (also so, dass quasi die Muschel ein Stück nach vorne schnellt). Setzt während des Nachvorneschnellens der Ton für den Bruchteil einer Sekunde klar wahrnehmbar aus ... bingo!

    Der Test kann beliebig oft wiederholt werden, das Ergebnis ist immer dasselbe.

    Und für diesen Fall gilt dann:

    Ran an die Muskeln (und die Psyche)! Entspannen einerseits, viel bewegen andererseits (aber Achtung: ein zu viel an Bewegung, etwa intensiver Sport oder knackiges Krafttraining, kann den BT verschlimmern oder überhaupt erst auslösen ... ). Zusätzlich an einer guten Haltung im Sitzen und Stehen arbeiten, ggf. Vit. D (nach Bluttest), Entsäuern, viel Trinken, Magnesium etc., etc. Unter "Berichte" gibt's ganz viele tolle Tipps dazu. Der Haken an der Sache? Man muss kontinuierlich dranbleiben, täglich oder zumindest fast täglich was tun und zudem die drei G's akzeptieren : Geduld, Geduld, Geduld ...

    Noch was anderes:

    Wie ich selbst erfahren habe, wenn auch nicht mit dem BT, können Menschen, die sich innigst in Liebe verbunden sind, bisweilen das Gleiche fühlen bzw. wahrnehmen, obwohl nur einer tatsächlich "echt" betroffen ist. Egal, wie man es deuten will - ich persönlich würde es als spirituelles Phänomen werten -, es scheint tatsächlich zu existieren.

    Konkret heißt dies:

    Spürt der eine einen Schmerz, spürt ihn auch der andere, obwohl er oder sie kein "echtes" entsprechendes Problem hat. Hört der Schmerz für einen Augenblick beim Betroffenen auf, so ist dies beim Partner oder der Partnerin ebenfalls der Fall. Beide erfahren synchron zur exakt selben Zeit eine Erleichterung, und zur exakt selben Zeit setzt die Wahrnehmung des Schmerzes wieder ein.

    Ich hatte nun schon mehrfach im www gelesen, dass dies beim BT auch vorkommen kann, weswegen der Ton dann als 100% von außerhalb erzeugt betrachtet wird. Bitte mich jetzt nicht missverstehen: Ich sage nicht, dass dies nicht so ist. Wir hier in unserer kleinen Stadt hatten mal eine Anlage laufen, die einen tiefen Ton erzeugte, den aber nur einige wenige Bürger, unabhängig von ihrer Entfernung zur Anlage, hatten hören können.

    Aber ich möchte trotzdem auch auf diese Möglichkeit hinweisen, damit sie nicht übergangen wird. Wäre doch jammerschade, wenn der BT eine körperliche Ursache hätte (z. B. dass das Trommelfell vibriert), aber man zieht dies nicht in Betrach, weil man - logisch! - durch die Erfahrung der Synchronizität absolut davon überzeugt ist, der Ton käme von außen ...

    Meine besten Wünsche für euch alle - und ganz liebe Grüße aus Bayern sendet euch

    Jutta

  • #241

    Jessy (Donnerstag, 16 Mai 2019 13:10)

    Hallo Leute.ich bin seid Mitte Februar ebenfalls vom Brummen betroffen.das erste mal brummte es im Dezember bei mir Abends im Bett ganz kurz wenn ich den Kopf bewegte war es weg und blieb auch weg.ich machte mir keine Gedanken dies passierte 3 Wochen immer abends ein paar mal dann war es bis Mitte Februar weg.als das Brummen begann kann es immer nur ganz kurz und verschwand auch wieder .es reagierte auch auf außengeräusche das tut es immer noch kam ein Geräusch in einer gewissen Frequenz brummte mein ihr kurz nach.es wurde immer schlimmer und öfter am Anfang könnte ich d Brummen noch durch kiefer Bewegung stoppen mittlerweile klappt das nicht mehr so gut.es brummt mittlerweile sobald ich den Arm hebe mich strecke oder einfach nur liege .Ich bin echt verzweifelt hab alle Ärzte durch und schlafe noch länger als 3-4 Stunden pro Nacht das Brummen kommt definitiv von meinem Körper. Bin einfach machtlos und übermüdet .mache zur Zeit liebscher bracht Übungen für die hws aber danach wird es immer schlimmer die Übungen lösen es sogar aus wenn ich mich dehne kommt es auch.an alle bei denen es durch muskrldehnibg und yoga weg ging hat es bei euch auch immer nach oder bei den Übungen gebrummt oder würde es bei euch danach besser. Bin mir sicher das es was muskuläres oder was mit der hws zu tun hat.wäre schön wenn ihr mir antworten könntet ob es bei euch auch schlimmer wurde als ihr Übungen gemacht habt.nicht das ich etwas falsches mache und es dadurch noch schlimmer wird. Mache das ganze erst seid 4 Tagen also ist noch keine Besserung da .seid einer Woche ist es bei mir mit dem Brummen richtig schlimm geworden und habe nur noch Angst vor meinem leben

  • #240

    Antje Potsdam (Samstag, 13 April 2019 09:38)

    Liebe Angelika Rheinland,
    ich bin seit 01/2018 auch vom Brummen und Vibrieren betroffen und finde mich in Deiner Beschreibung total wieder. Bei mir ist es nur die rechte Seite. Ich bin im Moment sehr verzweifelt und bin froh, dieses E Book und die Seite von Dir lieber Sebastian gefunden zu haben. Vielen Dank dafür.
    Liebe Angelika, Du sprichst von viel Wärme. Auf den Nacken Schulter Bereich gebe ich Wärme. Hast Du gegen die Vibrationen sonst noch Wärme (zB im Bett) dazu gegeben?
    Einen nachgewiesenen Vit D Mängel habe ich auch. Ich nehme jetzt 4 Wochen erstmal 40Tsd. IE. Habe mir Vit K2 dazu bestellt.
    Ich nehme übrigens einen angeschnittenen Kopfhörer für mein linkes Ohr. Das geht ganz gut.
    Schlimm finde ich, dass andere Menschen denken man spinnt. Deshalb versuche ich nichts mehr darüber zu erzählen.
    Vielleicht könnten wir uns ja mal austauschen, liebe Angelika.
    Liebe Grüße an alle Brummer aus Potsdam und auf das wir alle einen guten Weg finden....

  • #239

    Melone (Donnerstag, 28 Februar 2019 19:38)

    Ich wohne seit wenigen Wochen allein in einer kleinen Wohnung, die allgemein sehr ruhig gelegen ist. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, wo ich nur 260m ums Eck in einem hellhörigen Haus an belebter Straße wohnte. Anfangs habe ich den Brummton inkl. Vibration nur nachts und wenn er sehr stark wurde, wahrgenommen. Auch wenn ich teils davon aufgewacht bin, konnte ich wieder weiterschlafen. Dann fing ich an, mich damit zu beschäftigen: Ich wohne direkt neben einem Pumpwerk der Berliner Wasserwerke an einem Kanal. Ich denke, dass das Brummen, das sich hebt und senkt, daher kommt. Solange es Tag ist und ich beschäftigt bin, kann ich in der Wohnung entspannen. Sobald es aber Abend wird, fällt es mir immer schwerer, den Ton (die Vibration) zu ignorieren. Vergangene Nacht, obwohl ich mich gedanklich gar nicht weiter mit dem Phänomen befasst habe, bin ich nicht mehr in Tiefschlaf gefallen. Immer wieder wurde mir bewusst, dass ich nicht wirklich schlafe, nur drifte. Es war fast als wäre mein Körper mit dem ständigen Reiz an der Grenze zur Wahrnehmung zu beschäftigt, um ausreichend zu entspannen. Kennt das jemand?

    Ich habe drei Jahre in wechselnden temporären Untermietverhältnissen hinter mir und kann es mir im nächsten Jahr weder zeitlich noch finanziell leisten, diese eigene Wohnung aufzugeben. Was kann ich kurzfristig tun, um gut zu schlafen? Und was kann ich evt. langfristig tun? Dem Umweltamt habe ich schon eine Meldung geschickt, aber keine Reaktion erhalten. Hat jemand andere, positive Erfahrungen gemacht?

  • #238

    Nightnurse (Mittwoch, 06 Februar 2019 15:53)

    Hallo an alle" Brummer",

    seit meinem Beitrag vom 28.7.2018 ist nichts neues passiert er ist noch immer weg!
    Ich leide aber immer noch mit allen mit, die noch "brummen" und bin aufmerksam ,wenn ich etwas Neues lese, sehe oder höre.
    Am 29.1. war in der Sendung VISITE auf NDR ein neuer Beitrag zu Ohrgeräusche ( dort Tinnitus).
    Es gibt einenOrthopäden: Dr Christian Sturm von der MHH in Hannover der kann durch Manipulation der Muskeln
    Splenius Capitis und Semispinalis Capitis Ohrgeräusche weg machender auch auslösen.

    Schaut euch in der NDR Mediathek doch den Beitrag vom 29.1.2019 an, ob das was für Euch ist.
    Lasst Euch nicht erzählen, dass Ihr Euch damit abfinden sollt, das ist Quatsch!
    Liebe Grüße Martina (Nightnurse)

  • #237

    Christiane (Samstag, 19 Januar 2019 18:43)

    Teil II

    Trotzdem ist mir kürzlich das neue Buch von Dr. Joe Dispenza in die Hände gefallen: „Werde übernatürlich“. Es ist das erste Mal, dass ich eine wissenschaftliche Erklärung für eine Kundaliniaktivität gelesen habe. Diese erscheint mir logisch, weswegen ich kurz darauf eingehen möchte. Dr. Dispenza hat mit Studenten Versuche und auch Messungen durchgeführt.

    Die Rückenmarksflüssigkeit im Zentralkanal der Wirbelsäule ist durch unsere Atmung ständig in Bewegung. Die Rückenmarksflüssigkeit besteht aus geladenen Molekülen. Werden diese beschleunigt, wovon man bei der Aktivität der Kundalini ausgehen kann, entsteht ein Induktionsfeld. Dispenza schreibt: „Je mehr geladene Moleküle beschleunigt werden, desto größer ist das Induktionsfeld.“ Das wiederum hat zur Folge, dass ein elektromegnetisches Feld ausgebildet wird, ein sog. Torusfeld, wie wir es auch von schwarzen Löchern kennen. Sobald die Kundalini beginnt, dieses Feld herzustellen, tritt der Sympathikus in Aktion, was dann für die Menschen die problematischen Erregungszustände hervorruft. Während Dispenza diesen Zustand durch eine betimmte Meditationstechnik hervorruft, ist bei einer Kundaliniauslösung dieser Zustand ständig aktiv, weswegen die Wahrnehmung des Brummtons auch ständig in unterschiedlicher Intensität oder zu unterschiedlichen Zeiten besteht, da auch die Energie unterschiedlich stark fließt. Dieses mal mehr, mal minder aufgebaute Torusfeld könnte auch dafür verantwortlich sein, dass viele Menschen von einem „Verschmelzen“ mit niederfrequenten Tönen in der Umwelt berichten.

    Dispenza hat seine Studenten von außen gemessen und dabei auch intensiv ihre Bewusstseinszustände. Bei einer Kundaliniauslösung scheint mir das die richtige Vorgehensweise zu sein, da das sich ausweitende elektromagnetische Feld und der veränderte Bewusstseinszustand eine ausschlaggebende Rolle spielen. Schon in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts hat hier Itzak Bentov erste Messungen unternommen (Buch: „Auf der Spur des wilden Penddels“). Sein früher Tod hat weitere Forschung leider verhindert.

    Es gibt nun zwei Hypothesen. Entweder ist der Brummton eine ständige Wahrnehmung des über die Kundalini aufgebauten elektromagnetischen Feldes. Dafür spricht das häufig beschriebene Verschmelzen mit anderen sich in der Umwelt befindenen Tönen. Ich schreibe mit Absicht Wahrnehmung und nicht hören. Eine andere Möglichkeit wäre die Aktivität der Energie im Gehirn, die über die Ventrikel (hohlräume im Gehirn), Schall erzeugt.

    Wenn nicht endlich Wissenschaftler bereit sind, neue Wege zu gehen und die unglaublichen Fähigkeiten unseres Nervensystems anzuerkennen, werden sie bestimmten Phänomenen nie auf die Spur kommen. So steht auch Dr. Dispenza in der Eso Ecke der Buchhandlung, wo er mit Sicherheit nicht hingehört.

    Abschließend möchte ich noch sagen, die hier immer wieder dargelegte Veränderung des Lebens mit viel Entspannung, vor allem der körperlichen Muskulatur, guten Atemtechniken, viel moderater Bewegung, gesunder Ernährung, guten menschlichen Kontakten und wie es scheint wenig PC, da dieser mit dem Torusfeld negativ zu korrespondieren scheint, sind völlig richtig und die Grundlage, um mit einem Brummton leben zu können.
    Darüber hinaus ist die Intensität dieser Energie von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche spüren ihre Vibrationen, manche leiden an starker Nervosität, manche hören nur den Ton. Auf der großen Skala, die das Nervensystems zu bieten hat, ist Alles möglich.

    Sollte jemand an dem Buch interessiert sein, so möchte ich darauf hinweisen, dass es grundsätzlich von den Erklärungen gut und erhellend ist. Die Meditationstechnik, die Dr. Dispenza erklärt, halte ich für Menschen, die bereits eine Kundalini Aktivität haben, für gefährlich, da sie die Energie noch weiter antreibt und damit das Nervensystem noch weiter belastet.