Erfahrungen: was hilft gegen das Brummen im Ohr

Als erstes hilft es zu wissen, dass viele Brummer gelernt haben, mit dem Brummton zu leben! Je größer die Angst und Verzweiflung anfangs ist, um so lauter ist auch das Brummen. Wer sich voll auf den Brummton konzentriert, kann ihn auch wirklich gut hören (lernen).
Das Brummen ist kein Tinnitus, denn man kann sich spontan kurzzeitig helfen, um den Ton zu dämpfen. Die Erfahrungen der Brummer sind da unterschiedlich. Was dem einen Betroffenen gut half, war für den anderen vielleicht sogar Brummton-verstärkend.

Weiter unten sind viele viele Tips von Betroffenen, was hilft. Eine Zusammenfassung meiner Gedanken zur vollständigen Heilung vom Brummtonleiden habe ich als eBook verfasst. 

 

kurzfristige Hilfe

- irgendwas ins Ohr stecken: Ohropax, Ohrstöpsel aus Wachs, Watte, Finger - siehe auch Produkte
- schnelle seitliche Kopfbewegung unterbricht das Brummen kurz
- Schlafen auf der entsprechenden Seite

- Ohr, bzw. den Knochenbereich um das Ohr in die Hand legen
- bessere Position im Raum suchen, Fenster öffnen
- Spielen eines tiefen C am Klavier
- Stille vermeiden: Ohrhörer aufsetzen, Musik hören, singen
- Ablenkungen suchen (nicht Lesen)
- Verstärker beseitigen: jedes ähnlich Brummendes Geräusch meiden

 

Ich habe ein ausführliches Kapitel mit Tips zum Schlafen in meinem ersten eBook: "Mögliche Ursachen des Brummons" beschrieben. Das eBook ist für Menschen, die noch relativ neu mit dem Phänomen zu kämpfen haben.

 

Tips: was hilft und wie geht man mit dem Brummen um

Hier ist im Sinne des Gemeinschaftsgedankens dieser Homepage vom Erfahrungsschatz anderer Betroffener des Brummtons zu lesen. Wer mag, kann hier selbst Tips und gute Erfahrungen mitteilen. Ich habe diese Möglichkeit der Kommentare auf Brummtonheilung.de eingerichtet, weil ich immer wieder Mails mit guten Tips von "Brummern" erhalte, und mir gewünscht habe, daß diese Hilfe auch anderen zur Verfügung steht. Wenn trotzdem eine Frage offen ist, fragt gerne meine Experten.

Wer keine Tips geben möchte, aber einen Bericht von sich schreiben, einen Gruß hinterlassen etc. - ist herzlich bei den Berichten willkommen. Hier bitte nur Tips und Tricks!

 

Kommentare: 93
  • #93

    Stefan Altdorf (Samstag, 01 Juni 2019 12:30)

    Ich hatte vor 2 Monaten das erste mal dieses Brummen. Für mich war dies sehr störend und ein Einschnitt in die Lebensqualität. Im Internet suchte ich nach der Ursache für dieses Brummen. Ich stiess auf diese Seite und fing an zu lesen. 2 Teilnehmer berichteten sie liesen sich den ersten und zweiten Halswirbel richten. Dann war bei ihnen kein Brummen mehr zu hören. Nicht lange gefackelt machte ich dasselbe bei einer Physiotherapeutin, sie sagte der 2 Halswirbel sei verschoben. Seit dem bin ich wieder Brummfrei.

  • #92

    Antje Potsdam (Dienstag, 14 Mai 2019 11:20)

    Hallo Jessy, ich kann meinen Ton nicht steuern. Ich kann ihn durch 80 Hz mit InEar Kopfhörer ausschalten. Aber er war gerade gestern über 24h nicht da. Komplett weg und ich weiß nicht, was dazu führt, dass er weg geht.
    Das erste Mal als er für viele Stunden weg war, hatte ich einen Tag vorher eine manuelle Therapie an der HWS. Dann hat es in meinem Ohr ganz komisch „Plopp“ gemacht und ich hatte ein Befreiungsgefühl. Doch leider kam der Ton wieder.
    Die ersten Male habe ich den Ton gehört wenn ich Hackenschuhe getragen habe. Aber durch Bewegung ging er dann wieder weg.
    Jetzt hatte ich viele Wochen starken Stress (Depression) und ich weiß, dass ich mich total verkrampft habe.
    Deshalb hoffe ich, dass ich mit Entspannung, Sport, Physiotherapie usw erreichen kann, dass der Ton leiser wird und Heilung Eintritt.
    Sei froh, dass er bei Dir nicht ständig da ist.
    Ich habe aber noch die Hoffnung, dass die Atlastherapie im Hintergrund weiter wirkt und durch Physio die Wirbelsäule und damit die Muskeln besser durchblutet und die Nerven entlastet werden.
    Ich drücke Dir die Daumen für Deine Maßnahmen und allen anderen BT geplagten auch alles Gute.
    Bitte gebt es an das Forum hier weiter wenn bei Euch eine Besserung oder Heilung eingetreten ist und wie ihr das erreicht habt.
    Danke von Antje Potsdam

  • #91

    Jessy (Montag, 13 Mai 2019 18:31)

    Hallo Antje. Ja gerne können wir uns austauschen .kann es denn wirklich sein das es bei dir vom Stress ist?das ist bei mir denke ich nicht der Fall da ich den Ton steuern kann und selbst auslösen.dazz reichen kleine Impulse an der Stirn.schade mit der Atlas Therapie. Ich habe auch schon daran gedacht so eine zu machen.habe nächste Woche nen Termin bri ner heilpraktikerin ich werde auch den zweiten wirbel erwähnen.habe auch schon davon gelesen.ich kann den Ton auch durch kieferbewegung nach vorne oder links stoppen und der zweite hws Wirbel liegt wohl auch auf dieser Höhe.bekomme am 23.5 nen Abdruck Gemach für die beißschiene .ist dein Ton den durchgehend da?

  • #90

    Antje Potsdam (Sonntag, 12 Mai 2019 06:37)

    Auch ich habe Angst, dass es nie wieder weg geht. Ich höre diesen Brummton mit Vibrationen auf der rechten Körper auch seit Anfang 2019. Bei „Berichten“ habe ich versehentlich 2018 geschrieben.
    Ich bin aufgrund eines Burnout seit Januar krank, dann kam ein leiser Tinnitus und dieser schreckliche Brummton dazu. An manchen Tagen bin ich einfach nur verzweifelt.
    Früher habe ich alles geschafft was ich mir vorgenommen habe. Doch jetzt bin ich längst an meine Grenzen gekommen.
    Ich experimentiere mit Ohrstöpseln. Das hilft etwas den Ton zu mildern, aber ich spüre ihn im Körper und das ist sehr anstrengend.
    Ich glaube, dass ich ihn früher auch manchmal nach langem Tragen von Schuhen mit hohem Absatz gehört habe. Aber nach körperlicher Erholung war er wieder weg. In Moment ruhe ich mich sehr viel aus, aber der Ton geht nicht weg.
    Ich war zu einer Atlastherapie und habe meine ganze Hoffnung da rein gelegt. Verändert hat sich in Bezug auf den Brummton nicht viel.
    Aber vielleicht kommt er ja auch vom 2 Halswirbel. Davon haben jedenfalls viele berichtet, die ihren Brummton besiegt haben.
    Jessy, da du gerade in der selben Akutphase bist wie ich, könnten wir uns ja privat austauschen....
    Wichtig ist, dass wir nicht aufgeben zu suchen was uns hilft. Ich halte mich sehr an den Berichten von Angelika Rheinland fest.
    Ich mache Gymnstik, gehe walken, habe einen festgestellten Vitamin D Mangel und substituiere. Magnesium tut bei mir nichts.
    Der Ton war an zwei Tagen mal fast weg und ich war so erleichtert. Dann kam er wieder und ich weiß nicht woran es lag/liegt.
    Ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.
    Liebe Grüße an alle die unter dem Brummton leiden, der kein Tinnitus ist.
    Antje aus Potsdam

  • #89

    Jessy (Mittwoch, 08 Mai 2019 11:23)

    Hallo liebe Brumm Gemeinde. Ich leide seid Februar 2019 an diesem brummton .Ich möchte euch schildern wie es bei mir ist .eventuell hat ja jemand die gleichen Symptome und man kann sich helfen.also zu meiner Geschichte. Das erste mal hatte ich das im Dezember nach einer Erkältung. Es brummte kurz abends im Bett als ich den Kopf bewegte war es weg.das ganze hatte ich so 3 Wochen aber immer nur kurz abends im liegen im Bett.dann war es auf einmal weg .im Januar 2019 Brummen war immer noch weg ging ich zu Physiotherapie wegen verspannungen. Eine Woche nach Beginn der Physiotherapie fühlte sich mein ohr so zu an und es klackte bei bestimmten geräuschen immer.war dann bri HNO. 3 Wochen hintereinander. Sie wollten mit ein paukenröhrchen setzten nach drei Wochen.fer hör Test war wohl immer etwas schlecht.3 Tage vor dem Eingriff löste sich diese Verstopfung habe viel druckausgleich gemacht.nschfem das ohr wieder frei war begann das Brummen wieder am Anfang wieder nur ganz kurz dachte es wäre noch von dem paukenguss wie ich im wenn er schon dachte es wäre von der Erkältung. Nach und nach kam das Geräusch öfter erst abends dann nachts und dann hatte ich es auch morgens nach dem Aufstehen wenn ich mich streckt brummt es höre ich auf mich zu Strecken war auch das Brummen weg .Ich beschäftigte mich damit und fand einiges heraus.also es reagierte auf Bewegungen z.b wenn ich den Kopf ganz weit auf die Brust lege brummt es ist der Kopf wieder Grade hörte es auf .wenn ich den Kopf ganz weit nach rechts drehe brummt es drehe ich ihn zurück hört es meistens wieder auf .Als ich im März eine magenspieglung bekam ohne Narkose mein Körper würgte und wärte sich dagegen war es auf einem auch tagsüber da und würde auch ausgelöst durch ausgengeräsche.ich höre es nur in geschlossenen Räumen draußen habe ich nichts. Ich kann es auch stoppen in dem ich den kiefer nach links ziehe. Ich meine damit nicht unterbrechen sondern wirklich stoppen bis ein Geräusch oder eine Bewegung es wieder auslöst das kann 1 Stunde dauern 10 min oder 15 Sekunden ist immer unterschiedlich.habe auch das Problem das meine nasenebenhölen immer knacken obwohl die Nase frei ist.und habe auch wieder dieses komische klicken im ohr wenn z.b Kinder schreien oder man ein Feuerzeug bedient nicht immer aber schon sehr oft.dieses klicken im ohr ist auch nur rechts genau so wie das Brummen.kann das klicken auch auslösen in dem ich mir über die Kopfhaut streiche am rechten ohr.das Brummen ist morgens und nachts am schlimmsten da kann ich es regelrecht auslöse wenn ich will z.b wenn ich mir an die Stirn oder Schläfe klopfe oder halt diese besagten kopfbewegungrn mache.kann es zwar mit dem kiefer stoppen trotzdem nervt es. Vor allem weil es durch Geräusche ausgelöst wird schnurrt morgens meine Katze im Bett brummt es im ohr.über Tag wird es meistens nur durch Geräusche ausgelöst oder wenn ich mich blöd bewege .dabei brauche ich nur schlucken oder den kiefer nach links ziehen und weg ist es wieder .habe schon nen Ärzte Maraton durch .HNO meint es kommt vom kiefer .kieferchirurg sagt kiefer ist in Ordnung bekomme trotzdem ne beissschiene. Ortopäde hatte kein Bock auf mich machte ein Röntgen bild der hws und sagte normaler Weise hat die hws einen Bogen bri mir wäre sie grade .mit den Worten gewöhnen sie sich an das Geräusch entließ er mich.ich war am Ende. War beim neurologen der sagte es wäre Stress schickte mich ins MRT auch das war alles ok an meinem Gehirn ist nichts. Hatte jetzt Physiotherapie für den kiefer der Therapeut war sich sicher das es der kiefer ist weil ich es ja durch eine kiefer Bewegung oder durch schlucken stoppen kann.bis jetzt brachte die Physiotherapie nichts. Mal ist das Geräusch lauter mal leiser .Magnesium nehme ich auch bringt bis jetzt auch nichts.glsube auch nicht das es in Zukunft was bringt.ich hatte auch viel stress im Lezten Jahr. Hatte 2 fehlgeburten die Lezte im November einen Monat später kam das Geräusch ja zum ersten mal .aber glaube nicht das es damit zusammen hängt.bin sehr verzweifelt und habe echt Angst das es nie wieder weg geht.mal bin ich davon überzeugt es sind Muskeln und mal denke ich mein ihr hat ein Schlag weg bekommen von den Erklärungen und dem paukenguss.ach ja als ich Ende Februar eine fette Grippe mit Fieber hatte war das Geräusch für 4 Tage während dieser Grippe weg.Ber mein ohr war auch wieder zu vielleicht hab ich es deswegen nicht gehört.für mich ist sicher das Geräusch kommt von mir selbst und nicht von außen. Bin gespannt was passiert wenn ich diese beissschiene habe ob es dann besser wird.ansonsten werde ich aus eigener Tasche bezahlt noch mal zur Physiotherapie gehen. LG jessy

  • #88

    Rosa Kern (Freitag, 19 April 2019 12:01)

    Ich höre das Brummen nun seit mindestens 5 Jahren. Es begann in einer Stressphase während eines Kurzaufenthalts in einem Bio-Wellnesshotel. "Warum habe ich ein Zimmer genau über einem Kühlschrank?" fragte ich nach der ersten Nacht. Klar, da war kein Kühlschrank und auch kein anderes vibrierendes Gerät in dem ganzen Haus. Zwischendrin war das Phänomen für lange Zeit verschwunden, nun ist es sei gut einem Jahr wieder da und mittlerweile sehr lästig. Im Nachbarhaus wurde eine defekte Solarpumpe ausgetauscht. Vielleicht korreliert das ja. Ärtze reagieren nicht, wenn ich das "Kühlschrankbrummen" im Ohr erwähne. Darum bin ich sehr froh, heute auf diese Seite gestoßen zu sein. Zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit dem Phänomen, dass ich es mir nicht einbilde und dass es kein Tinitus ist, hilft mir schon sehr. Den Versuch mit dem tiefen C werde ich unternehmen, vielleicht bringt er ja Linderung. Danke an alle.

  • #87

    Sonja (Samstag, 06 April 2019 10:43)

    Schade, dass es um Brummtöne geht und man keine Webseiten zu Vibrationen findet.
    Zuerst hörte ich auch nur ein tiefes Brummen. Subtil... Vielleicht merkte ich es nur, weil die Heizung mal kurz ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wurde? Oder weil sie hochgefahren wurde, weil die Heizperiode beginnt?

    Ich war bereit, zu versuchen, damit zu leben. Mit dieser schweren, düsteren Atmosphäre, die durch das tiefe Brummen entsteht. Auch wenn man es nicht überlagern kann...

    Letztlich sind die Vibrationen, die ich kurze Zeit später wahrnahm, viel schlimmer. Das Brummen tritt in den Hintergrund.
    Ich wohne nur wenige Meter von einer riesigen Heizungsanlage. Es vibriert immer und die Heizung läuft das ganze Jahr, weil sie warmes Wasser produziert.

    Wie soll man das Vibrieren beschreiben: Es wird im Liegen schwer erträglich, weil es dann den ganzen Körper erfasst.
    Es ist so, als wäre ich umzingelt von 20 Waschmaschinen im Schleudergang. Die Geräusche muss man sich wegdenken.
    Oder wenn meine Katze schnurrt und ich sie anfasse. Nur, dass die Vibrationen durch das Schnurren nicht nur an der Hand sondern überall im Körper spürbar sind.
    Es pulsiert/vibriert derart schnell, dass es fast nicht mehr als Vibration sondern als schwerer Druck empfunden wird.
    Es dürfte sich um Infraschall handeln.
    Problematisch ist, dass es nie aufhört. Ich warte nun gespannt auf den Mai, wenn die Heizperiode endet. Aber wie geschrieben, Warmwasser wird immer noch produziert.

    Ich wohne hier schon viele Jahre und befürchte, es vorher nicht bemerkt zu haben. Vielleicht hat man auch Veränderungen an der Heizungsanlage vorgenommen. Vermieter/Verwaltung ignorieren mich.
    Die Heizungstypen sowieso.
    Die Anlage ist riesig, die Rohre sehr dick. Fast 30 Wohnungen werden versorgt. Unter mir liegt sie. Hier konzentrieren sich alle Rohre.

    Mein Blutdruck stieg auf absolut lebensgefährliche Werte...
    Ob man die Heizung wirklich gedrosselt hat, ist fraglich. Es vibriert nach wie vor. Mein ist momentan ohne Medikamente normal. Jedenfalls wenn ich 3-4 x hintereinander messe.

    Momentan kann ich wieder ganz gut schlafen. Die Schlafstörungen sind sicherlich teilw. auch psychisch bedingt. Man muss die durch Recherche im Internet erworbenen Kenntnisse erst einmal verarbeiten. Und solange man einen derart hohen Blutdruck hat, bekommt man natürlich Angst um seine Gesundheit/Leben.
    Es hilft mir sicher, dass der Blutdruck sich weitestgehend normalisiert hat. Trotzdem - ich spüre 24/7 unglaubliche Vibrationen im Körper und irgendwie ahne ich, dass auf Dauer körperliche Schäden entstehen müssen.
    Ob bei mir eine Sensibilisierung stattgefunden hat? Ob es ein Zeichen meines Körpers ist, dass ich das Weite suchen sollte?

    Beim Gehen, Stehen, Sitzen ist es nicht so schlimm. Übel wird es, wenn man sich hinlegt. Es ist auch in der ganzen Wohnung zu spüren.
    Es wird erträglicher, wenn man sich auf die Seite legt.

    Es ist seelisch zermürbend, sich ständig zu fragen, ob man sich das einbildet.
    Ein weiterer Aspekt verunsichert mich: Ich glaube, unmittelbar nach dem Aufwachen spüre ich zunächst nichts. Ich werde also sicher nicht wach gerüttelt. Ich gehe dann in die Küche, trinke im Bett meinen Kaffee und der Horror geht los.
    Abends beim Einschlafen spüre ich es bis zum Einschlafen.

    Im Netz gibt es viele Menschen, die von einem inneren Beben berichten. Sie sind oft in medizinischen Foren. Damit geben sie natürlich schon eine Richtung vor. Wer sich an ein neurologisches Forum wendet, wird neurologische Antworten bekommen. Ich lese diese vielen Beiträge im med. Bereich und würde manchmal gerne antworten: Infraschall.
    Ihr seid vlt weder neurologisch noch psychiatrisch krank - es könnte Infraschall sein...

    Das finde ich so erschreckend an diesem Vibrationsthema: Man steht zwangsläufig mit einem Bein in einer psychiatrischen Klinik. Jedenfalls dann, wenn man alleine, sehr verzweifelt ist... Man muss versuchen, die Nerven zu behalten. Mehr als sterben geht nicht - das sage ich mir oft.
    Ich fühle mich schon extrem belastet: Sollte ich ausziehen? Was ist, wenn ich derart sensibilisiert bin, dass ich überall Vibrationen bemerke? Vlt bemerke ich sie ja auch überall, weil bereits Nervenschäden eingetreten sind?

    Leider sind meine Aussichten statusbedingt mehr als schlecht.

    ich hoffe, dass mein Beitrag wenigstens dem einen oder anderen hilft.

    In 3 Wochen ist Mai, in 3 Wochen ist Mai, in 3 Wochen ist doch schon Mai - durchhalten, durchhalten, ich muss einfach noch etwas durchhalten... Und dann weitersehen. Und ich darf die Hoffnung nicht aufgeben. Auch dann nicht, wenn es eigentlich keine Grund zur Hoffnung gibt.



  • #86

    SebastianJ (Freitag, 05 April 2019 11:24)

    Hallo zusammen. Mich plagt der Brummton seit etwa 2015. Die Historie deckt sich mit den Meisten von Euch:
    Einseitig (bei mir rechts)
    Meist bei Stille auftretend oder ausgelöst durch andere Geräusche
    Tiefes Geräusch (50-60 Hz)
    Sinus Ton bei 115-120 Hz überlagt gut zum Schlafen
    Finger, In-Ear o.ä. ins Ohr hilft hier und da
    Schlafen auf Brummseite im Kissen lindert etwas
    Hier und da "brummfreie Tage"
    Nahrungsergänzungen wie Magnesium usw. halfen nicht oder nur ganz wenig/kurz
    HNO Arzt sagt: Alles OK. Trotzdem hat er mit einer Spritze und einem Anti-Dementivum versucht, einer ggf. vorhanden Durchblutungsstörung entgegenzuwirken
    Physiotherapie Schulter/Hals/Nacken nur mäßige und temporäre Linderung (meine Frau ist PT, wir haben schon alles versucht)
    Aufbiss-Schiene vom Zahnarzt führte zwar zu weniger Kopfschmerzen (durch Unterlassung des Knirschens),
    brachte beim Brummen aber nichts
    Letztendlich ortsunabhängig
    MRT Kopf o.ä. habe ich noch nicht gemacht (da spielt auch der Schiss davor ne Rolle, dass da Sachen gefunden werden könnten, die man nicht will)

    Nun habe ich heute morgen folgende Erfahrung gemacht:
    Ich habe den rechten Arm ausgestreckt und ihn relativ fest nach hinten "überdehnt", ähnlich wie beim Brustschwimmen, nur extremer, da hat es "Pong" gemacht, als wenn irgendwo im Schulterbereich eine Sehne übergesprungen ist, die "falsch" aufgespannt war. Seit dem ist nun für ein paar Stunden schon fast Ruhe.
    Ich höre es nun nur noch ganz minimal und habe auch das Gefühl, dass sich meine gesamte rechte Seite bis unter den Unterkiefer/Ohr immer mehr entspannt und warm anfühlt,

    !!!!
    Ich möchte explizit niemanden zum Nachmachen auffordern, da ich keine Ahnung habe, ob das vielleicht sogar "zu viel" und physiologisch schädlich war, was die Musulatur, Sehnen und Knochen angeht. Aber vielleicht hilft der Hinweis ja dem ein oder anderen, der sich in entsprechende Behandlung begeben hat und kann mit dem Therapeuten/Arzt gemeinsam zumindest in diese Richtung analysieren oder arbeiten. Ob es langfristig hilft, gebe ich dann in ein paar Tagen/Wochen hier zum Besten.
    !!!!

    Kleiner Dankanstoss: Ich habe in den Foren immer wieder gelesen, dass den Menschen das Schwimmen hier und da sehr geholfen hat, vielleicht gehen auch die Schwimmbewegungen mit o.a. Effekt einher, oder wirken ggf. auch ähnlich entlastend, zumindest durch die Dehnungen. Aber nur eine Vermutung,

  • #85

    JosefGassner (Donnerstag, 04 April 2019 07:48)

    Hallo liebe Brummtonhörer! Ich bin aus Österreich und habe im gesamten Haus (Keller/Erd-Obergeschloß) in jedem Raum einen Brummton. Wenn ich mit dieser Spectroid-App messe, wird 48 Hz angezeigt, Lautstärke zwischen 15-22 dB. Meine bislang dagegen unternommenen Versuche: verschiedene Ohrstöpsel, MP3-Player, Schlaftabletten, Beruhigungspillen, Spazieren gehen vor dem Schlafengehen - bringt alles nichts. Mein Brummton ist den ganzen Tag hörbar und für mich spürbar. Es ist, als ob mich ständig etwas angreifen würde. Bisherige Auswirkungen bei einem Dauerbrummton 24 Stunden-täglich: Ohrendruck, Kribbeln in den Oberarmen und Unterschenkeln, Zittern teilweise in den Fingern, Schlafentzug, dauernde Schlafunterbrechungen, sinnloses Weinen ohne Grund, Gefühl - als ob ich Herzinfarkt bekäme. Und nein, ich bilde mir den Ton nicht ein, sämtliche Besucher hören diesen auch, doch sehr vermindert, weil sie ja nicht 24 Stunden davon belastet sind und schon gar nicht in der Nacht.

  • #84

    Mike (Samstag, 23 März 2019 02:37)

    Guten Abend Sebastian,
    danke für deine Organisation solch einer Plattform.
    Ich leide schon mehr als 10 Jahre unter Brummtönen, seit März 2016 ist es mir jedenfalls bewusst geworden, da zunehmen verstärkt Herz-Kreislauf-Probleme auftraten, Kopfweh war schon lange Jahre vorher an der Tagesordnung und massive Schlafprobleme von vielen Stunden pro Nacht. Konzentrationsprobleme, Lustlosigkeit, Rückgang der Arbeitsfähigkeit, um.

    In der Nacht ist der Brummton eindeutig zu hören (so auch heute), in den Jahren 2016 auf 2017 konnte ich sogar ein regelrechtes Einschalten mächtiger Brummenergie ab ca. 01:00 Uhr wahrnehmen, das klang wie der Start einer gewaltigen Maschine die hochfuhr.
    Da es meinem Körper zunehmend schlechter geht, habe ich im März 2019 Messungen von Baubiologen und Umweltanalytik durchführen lassen.
    Folgende Ergebnisse verschiedener Messgeräte liegen vor:
    Störschallanalytik Nr.1
    Aufnahmen 25 km südlich von Wien zwischen 22:00 bis 04:00 Uhr an unterschiedlichen Tagen (bei 50Hz Stromnetz eingeschalten in einer Altbauwohnung)
    06,25 Hz__48,4 dB__dominante Tonalen
    18,75 Hz__30,7 dB
    28,13 Hz__26,0 dB
    43,75 Hz__22,0 dB__dominante Tonalen
    81,25 Hz__16,4 dB__dominante Tonalen
    90,63 Hz__16,2 dB__dominante Tonalen

    Störschallanalytik Nr.2
    Stromnetz in Wohnung ausgeschalten und hier interessant das folgendes Ergebnis:
    06,25 Hz__33,6 dB__dominante Tonalen
    43,75 Hz__13,7 dB__dominante Tonalen

    Folgenden Tip zur Analyse, wenn ihr keinen baubiologischen Sachverständigen beauftragen wollt oder könnt.
    Wenn ihr ein modernes Smartphone mit gutem Micro besitzt, dann installiert euch das APP >InfraSound Detector<

    Zweiter Tip zur Sanierung oder Heilung = Ortswechsel, wegziehen, anderer Schlafplatz, anderer Arbeitsplatz und Teilen, andere Menschen informieren, viele Leiden unter Schlafstörungen, Kopfweh und körperlichen neuen Symptomen.

    Viele liebe Grüße! Mike










  • #83

    Katja (Sonntag, 17 März 2019 22:58)

    @ Physikus auch mir ist mit deinem Tipp geholfen und ich könnte weinen vor Glück. Ich musste auch 200Hz einstellen, aber dann ist es weg, sogar wenn ich Geräusche höre, die sonst das Brummen initiiert haben... unfassbar! Das Brummen höre ich jetzt seit 3 Jahren und es ist wirklich eine Qual. Ich habe schon so viel vergeblich versucht und bin nun überglücklich etwas gefunden zu haben, das mir hilft.

  • #82

    SANDRA (Samstag, 02 März 2019 14:48)

    Liebe gleichermaßen Betroffene und gequälte ich wünsche uns allen Heilung obschon das Brummen nicht aus uns kommt sondern durch die unnatürliche Lebenshaltung dieser Weltgesellschaft ! Habe viele miesen Brummtontage und Monate jetzt schon zu ertragen. Ich habe eine liebe Freundin sie ist Heilerin wir haben zuletzt 3 Tage am abend meditiert . Dieser Zauber hat mich schon am nächsten morgen gestärkt und immer wenn ich an dieses Ritual denke und an meine liebe Freundin geht es mir auch heute noch ein wenig besser ! Da ich arbeiten gehe komme ich wenigstens Zuhause raus aber manchmal weiß ich nicht wie lange ich noch mein bisheriges Leben , welches es ja nicht mehr ist aufrecht erhalten !

  • #81

    Thomas (Dienstag, 19 Februar 2019 14:56)

    Um im ersten Schritt herauszufinden ob der Ton nur subjektiv wahrgenommen wird oder dieser Objektiv tatsächlich vorhanden ist kann eine App am Handy helfen. Ich habe bei mir 'Spectroid' installiert. Es misst über das Handymikrofon einen breiten Frequenzbereich. In meinem Fall konnte ich feststellen dass im Schlafzimmer zeitweise ein für mich sehr lautes 50 Herz Netzbrummen vorhanden ist.
    Menschen hören unterschiedlich gut. Manche hören tiefe Frequenzen besonders gut, die andere kaum oder gar nicht wahrnehmen.

  • #80

    Gero (Montag, 04 Februar 2019 13:04)

    Habe diesen Brummton seit Beginn meines Bandscheibenvorfalles im Nov 18. Seit dem mal lauter, mal leiser. HNO ohne Rat, Physio denkt an den verengten Spinalkanal... Werde auch noch TCM probieren. Habe von 2 Fällen gehört, die dieses nervige Phänomen dadurch wegbekommen haben.
    Bei mir kommt dieses sonore tiefe Brummen keinesfalls von ausserhalb, sondern aus dem "Inneren".
    Einschlafen haut inzwischen gut hin... ausser in den frühen Morgenstunden. Da bleibe ich dann wach bis der Wecker klingelt :-( Bleibe dran und berichte gern, wenn Besserung eintreten sollte.

  • #79

    Sandra (Sonntag, 06 Januar 2019 18:57)

    Ich leide seit dem 1 März 2018 unter einem Brummton zum 1 12 2018 bin ich innerhalb meines Wohnorts umgezogen in der Hoffnung es hinter mir zu lassen aber das war vergebens in der neuen Wohnung brummt es auch ich habe nun schon ständig Sodbrennen und denke das ist eine Auswirkung ich kann bald nicht mehr entweder geht der Ton oder ich gehe mein Leben ist zerstört Arbeiten geht nur noch mit größter Anstrengung meine Chefin fragt des öfteren ob ich mich schon wieder nicht konzentrieren kann am Ende verliere ich noch meine Arbeit dann bin ich endgültig verloren ich habe heute morgen schon in einer Psychoklinik angerufen weil ich seit tagen am heulen bin der Ort in dem es brummt heißt 56659 Burgbrohl

  • #78

    R H (Freitag, 02 November 2018 17:40)

    Ich wohne in der Schweiz , oberhalb von Sihlbrugg und höre dieses Brummen erst seid 1 Jahr . Er war plötzlich da und ich kann es nicht eroieren . Wenn ich 120 Hz generiere , löst es bei mir sofort eine Art Schalldruck im rechten Ohr aus und schliesst die Umgebungsgeräusche aus . Ich bin dann fast taub auf diesem Ohr . Ich war beim Ohrenarzt und bei einem Akustiker und sie haben mir beide bestätigt , dass sie annehmen , dass der Ton durch den Boden oder durch die Luft kommt und kein Tinitus sei . Wenn ich mein Ohr auf das Fenster lege , höre ich ein gleichmässiges Geräusch , das einen mahlenden Ton abgibt . Ich höre es Tagsüber , Nachts erwache ich darob und es wird zum Horror mit der Zeit .

  • #77

    Lars (Freitag, 02 November 2018 10:26)

    @Techniker @Physikus
    Hilft bei mir auch. Das ist ja verrückt. 200Hz ganz leise uns es ist weg. Bei mit ist es sogar so, wenn ich bei meinem Macbook einen Strich leiser mache, ist das Brummen komplett wieder da. Da merkt man wie der ganze Kopf brummt und wie unangenehm es eigentlich ist. Zum alleine schlafen geht es aber ob der Partner da mitspielt...?
    Das Brummen geht auch für 1 -2 Tage weg wenn ich auf einer Technoparty oder einen Konzert war oder nach dem Schwimmen.
    Wie kann das sein? Das es dafür noch keine Erklärung gibt...

  • #76

    Anonymus (Freitag, 05 Oktober 2018 08:40)

    Bei mir ist es eine Mischung aus dem hier schon beschriebenen möglichen Geräuschs einer großen Umwälzpumpe oder eines Schiffsmotors. Ganz am Anfang dachte ich immer, der Wind weht und drückt gegen die Scheiben. Es scheint etwas Großes zu rotieren, dazu aber - und das macht es für mich einfach unerträglich - höre ich eine unregelmäßig getaktete Impulsfrequenz, so, als würde irgendwo jemand einen Code funken / morsen. Der Ton ist auch tieffrequent und monoton, kaum hörbar, aber kann auch mal penetranter werden. Ich habe auch erst gedacht, dass es nur in meinem Wohnhaus ist. Da kann ich es sogar bei geöffneter Haustüre auf dem Treppenabsatz wahrnehmen. Es ist also nicht innen, sondern scheint von außen zu kommen. An Fensterscheiben wird das Geräusch besonders gut hörbar. Auf der Arbeit im Büro höre ich es leider mittlerweile auch, sitze direkt am Fenster. Ich höre es nicht, sobald ich mich bei Freunden in anderen Wohnungen aufhalte oder in meinem Auto bin oder unterwegs spazieren usw.

  • #75

    Techniker (Donnerstag, 07 Juni 2018 22:47)

    @Physikus
    hilft auch bei mir, aber andere Frequenz. Mein virtueller Brummton 68,2Hz lässt sich mit ganz leise eingespielten 200Hz komplett löschen. Der Zusammenhang ist faszinierend, und mit Maskierung nicht zu erklären.

  • #74

    Kati (Mittwoch, 06 Juni 2018 18:47)

    Huhu
    Bei mir ist es auch so dass ich das Brummen habe. Zum Glück aber nicht die ganze zeit..aber es macht mich wahnsinnig..das öetzte mal hatte ich das Brummen als ich im Fitnessstudio war. Und davor das mal auch. Also dann nach einer zeit. Diesmal war ich nicht im fitness aber war mit der arbeit auf Freizeit so ich viel tragen musste. Vllt kommt es daher. Jetzt gucke ich einfach dass ich meine arme und Schultern entspanne und dann mal seheb ;)

  • #73

    Yay (Dienstag, 05 Juni 2018 23:47)

    @Physikus

    Funktioniert auch bei mir. Ab einem Frequenzton von 100hz sine verschwindet das Brummen. Vielen Dank für den Tip.
    nutze nachts nun einen kleinen Bluetoot Lautsprecher und dieser Ton ist angenehmer als die Baustelle im Ohr �

  • #72

    Romy (Freitag, 25 Mai 2018 02:19)

    @Physikus ja es hat wirklich geholfen. Habe mir eine Bluetoothbox und ein altes iPad zur Einschlafhilfe umferüstet. Das dumpfe Brummen war viel schlimmer im Kopf, als die lieben noch angenehmen 120 Hertz, die ich gerade nutze. Bist gerade echt meine Rettung❗️ :) War schon am verzweifeln, da 1,5 Wochen nicht richtig geschlafen. Umweltamt war gestern da und wollen sich das mal anschauen. Könnte aber aussichtslos werden, so vermutet man. Aber man gäbe nicht auf und wolle sich in 3-4 Wochen wieder melden. Eine Dauerlösung für die nächsten Jahre kann das ja nun nicht sein, da ich meine Ruhe hier immer sehr genossen habe.
    Naja, wir werden sehen. Gut auch die Tipps oben von Autor dieser Seite. Heute noch von einer Hörgeräteakustikerin erfahren, dass man wohl Dämpfer, wie die für Waschmaschinen, unter die Beine vom Bett packen soll. Hab ich aber noch nicht getestet.
    Ich bleibe gespannt, obs bei mir weg geht und woran es liegt und ob ich es überwunden kriege.
    Tolle Seite! Fühlt man sich nicht mehr so alleine.

    @Physikus kannst dich ja nochmal melden �

    Liebe Grüße

  • #71

    Rita (Montag, 09 April 2018 20:08)

    Hallo zusammen !Seit 4 Monaten habe ich einen Brummton im l.Ohr .Auch ich habe erst gedacht es kommt von aussen ,fette Party nebenan ,Kühlschrank, Heizungsanlage u.s.w.nein , das Nebelhorn wie ich es nenne ist in meinem Ohr .Ich habe mir ein Musikkissen gekauft ,Oropax,und so lange fernshen gehört bis ich eingeschlafen bin,aber....jetzt ist es kaum noch zu hören!Ich habe es direkt auch alls Wahnsignal vernommen und mich seit her auf mein inneres konzentriert.Weniger aufgeregt über kleinichkeiten ,nicht mehr auf Mitarbeiter gejammer eingegangen (also kein Mülleimer mehr:-)alles langsamer angegengen ,mir auszeiten genommen ,bei Gesellschaftgesprächen mich kurz rausgezogen zum Pause machen .Da ich lieber tätig bin habe ich seit kurzem ein Atelier wo ich mich wunderbar und mit viel spaß ablenke, was dann auch wunderbar funktioniert, und ich das brummen ganz vergesse..Weiteres gehe ich seit 2 Monaten zur Physiotherapie,die dann wohl auch zur verbesserung beiträgt.Dann habe ich noch das Ebook von Sebastian gelesen und habe da weitere Bestätigungen in meiner rangehensweise bekommen ,danke dafür Sebastian !!!!und ja, ich höre es wirklich kaum noch , weil ich mich nicht mehr so darauf konzentriere .lg.Rita

  • #70

    Gabriela (Samstag, 07 April 2018 19:58)

    Hallo! Seit ein paar Tagen habe ich dieses Brummen im Ohr, verstärkt in der Nacht. Nachdem ich Probleme mit den Ohren hatten (meine erste Mittelohrentzündung mit mitte 30!) ist nun dieses Brummen da. Gestern Nacht wäre ich fast ausgerastet. Man sucht nach Quellen und findet einfach keine. Nachdem ich mir Ohropax reingesteckt habe, habe ich auch endlich Schlaf gefunden. Ich hoffe es ist nur vorübergehend. Aber es macht mir Angst.

  • #69

    Reinhard (Freitag, 06 April 2018 12:01)

    Hallo,
    ich habe, hatte Monatelang einen Brummton nur im linken Ohr.
    Ich hatte alles auch nach den hiesigen Anleitung durchforstet - der Ton ist nur beim Liegen und wie auch hier beschrieben kurzfristig durch schütteln etc. unterbrochen gewesen.
    Nun schreib ich mal einen ganz neuen Ansatz - durch den ich durch einen spitzen Arzt und einer
    extrem auftretenden Halsentzündung gekommen bin. Es ist auf jeden Fall bei manchen eine Überlegung wert.
    Ich hatte immer auch leichte Ohrschmerzen bis auch zur Entzündung - dachte immer dies kommt von Wasser in den Ohren beim Duschen etc.
    Nun, mein Arzt meinte, nachdem ich die Halsentzündung nicht wegbekommen habe (Penicilin, Gurgeln etc.) in der 3 Woche - ich könnte einen stillen Reflux haben. Zuerst habe ich dies nicht ernst genommen - weil ich dazu
    nichts bemerkt habe. Nach einigen Nachdenken vielen mir dann doch immer wieder mal saures Aufstoßen ein -
    was ich immer als normal gesehen habe.
    Beim stillen oder auch Reflux fließt die Magensäure bis in den Hals und darüber und dann kommen Entzündungen.
    die auch im Ohr sein können (Dies besonders beim stillen Reflux). Und ev. auch das Summen beeinflussen.
    Nun - ich habe mein Leben umgestellt. kein kaltes Getränk (speziell mit Soda) nichts mehr direkt aus dem Kühlschrank. Auch fast keine Kohlensäure mehr. Kein fettes Essen nach Möglichkeit und schon gar nicht am Abend.
    Nur mehr eine Tasse milden Kaffee am Tag - sonst säurefreier Tee. Alkohol nur mehr sehr wenig. Hier eher Pilsner als
    Helles oder Wein. Kein Niederlegen gleich nach dem Essen. Etwas höherer Polster im Bett etc. etc.
    Und das bei mir erstaunliche - das brummen hört immer wieder mal längere Zeit (gestern über eine Stunde)
    von selbst auf. Ich mache das jetzt erst 5 Tage!
    Ich wollte es mitteilen - wenn es einem hilft, dann ist schon was gewonnen.
    L.G. Reinhard

  • #68

    Stephanie (Mittwoch, 14 März 2018 18:41)

    Hier in Homburg ist es auch seit 1/2 Jahr extrem zu spüren im Haus, es hilft gar nichts auf Dauer, nachts ist es zum Verzweifeln, an Schlaf ist nicht zu denken. Wir vermuten die Windräder, es kann aber auch sein dass es BHKW s sind oder andere Geräte (Biogasanlagen einige Kilometer weiter können auch der Grund sein). Es ist zum Verzweifeln, wir sind am Ende. Lebensqualität ist seitdem sehr herabgesetzt. Wir werden hier wegziehen, da wir sonst auf Dauer durchdrehen. Blöde Windräder und dieser Infraschall und blöder niederfrequenter Schall, der hier alles zum Vibrieren bringt. Warum macht da die Industrie nichts um diesem Problem endlich Abhilfe zu schaffen? Zu viel Technologie ist für den Organismus egal ob Mensch oder Tier auf Dauer gefährlich.....Und je mehr Windräder desto schlimmer werden die Luftvibrationen, man sieht es nicht aber man spürt es an pulsierenden Vibrationen. Der Boden vibriert, die Luft vibriert, der Mensch dreht auf Dauer durch....

  • #67

    Timo (Donnerstag, 08 März 2018 22:32)

    Ich habe auch seit einiger Zeit mit diesem Brummen/Summen zu kämpfen, mal höre ich es mehr, dann wieder weniger. Ein Tinitus ist es nicht, es tritt nur hier im/ums Haus auf, bei Übernachtungen anderswo ist es nicht zu hören.
    Erster Verdacht: Heizung. Die ist es aber nicht, wie ich im Keller (Mehrfamilienhaus) feststellen konnte. Dafür war es sehr deutlich dort zu hören, wo die Stromversorgung ins Haus geht. Sogar auf dem Parkplatz vorm Haus nehme ich den Ton wahr.
    Ich hab mir eine Sound-Analyzing-App namens "Spectroid" aufs Handy geladen und siehe da: es gibt im Diagramm einen konstanten Peak bei 50 Hertz, was exakt der Wechselstromfrequenz entspricht.
    Jetzt ist die Frage: was tun?! Ich kann ja schlecht die Stromleitungen ausbuddeln lassen. Bin echt ratlos...

  • #66

    Tom (Mittwoch, 07 März 2018 18:54)

    Wie wäre es denn, die Biogasanlagen mit dazugehörigen BHKW's abzuschalten und die Pumpen in der Industrie besser zu dämmen, bevor die Menschen mit Sinustönen ihrer Ohren strapazieren. Brummtöne werden durch solche Anlagen erzeugt und versetzen die Luft in Schwingung, die dann die Menschen zur Verzweiflung treibt.

  • #65

    Physikus (Sonntag, 04 März 2018 18:05)

    Habe das Problem auch, klassisch wie auf den entsprechenden Seiten beschrieben. Ich habe eine einfache wirkungsvolle Hilfe gefunden. Einen Sinus-Ton mit einer Frequenz von ca 115Hz, es MUSS ein Sinus sein, der gleiche Ton als Rechteck funktioniert nicht. Um den Effekt einfach auszuprobieren, eine Internetseite mit einem Tongenerator wählen (zB.http://onlinetonegenerator.com/). Dort als Frequenz 115 oder 120Hz eingeben und "sine" wählen. Den Ton am besten mit Kopfhöreranschluss hören. Bei mir funktioniert schon ein sehr leiser 115Hz-120Hz Ton (also im übrigen genau die Oberwelle des Brummens selbst, das bei ca 55Hz liegt). Die Unterdrückung des Brummtons ist sofort weg, wenn ich ein Rechteck-Profil ("Square") wähle. Ich habe mir diesen (SinusTon) vor einiger Zeit auf einen kleinen MP3 Player gespielt und höre ihn auf dem betroffenen Ohr mit InEar-Kopfhörern insbesondere in der Nacht bzw in den Räumen, in denen der Brummton am stärksten ist. Da der Ton nicht laut sein muss, stört er mich nicht. Im übrigen ähnelt dieses Verfahren der Beobachtung anderer, dass ein tiefes C des Klaviers den Brummton zum Verschwinden bringt.
    Ich bin Physiker, das ganze Phänomen erinnert mich fatal an einen Lock-In Verstärker. Dh es gibt dieses Brummen wirklich, allerdings sehr leise und es ist vielleicht auch nicht überraschend, dass die meisten von einem 55Hz Ton berichten, da die Wechselspannung der meisten Länder in diesem Bereich liegt, so dass Vibrationen mit dieser Frequenz von Geräten verursacht werden. Der Ton ist sehr leise und würde bei einem schnellen Hörtest nicht wahrgenommen werden. Das Gehör scannt mE (zumindest bei den Betroffenen) die Umgebung nach niederfrequenten Signalen ab, das dauert lange (so arbeitet mein Impedanzspektrometer im Labor). Hat das Gehör festgestellt, dass es bei ca 55Hz ein Signal gibt, kann es mittels Lock-In Technik das Signal-Rausch Verhältnis drastisch verbessern und das Signal deutlich wahrnehmen, dreht man den Kopf, ändert sich die Phase des Signal und der Lock-In Algorithmus braucht eine kurze Zeit, um das Signal wiederzufinden.
    Wie dem auch sei, mir hilft dieses 115Hz Sinus Signal jedenfalls enorm und hat den Leidensdruck genommen. Ich frage mich, ob auch bei anderen mit HIlfe eine 115Hz Sinus der Brummton zum Verschwinden gebracht wird.

  • #64

    Awesome (Samstag, 03 März 2018 09:42)

    Ich bin kurz vorm Suizid, wenn nicht bald ne Heilung gefunden wird. Lebensqualität gleich 0 mit den anderen Leiden dazu

  • #63

    Sebastain (Mittwoch, 28 Februar 2018 15:24)

    Liebe Brummer,
    hier stand ein Beitrag von Manni, den ich um den letzten Satz gekürzt habe. Ohne jede Wertung möchte ich feststellen, daß hier keine Plattform für Mystizismus ist. Mannie E. schrieb: "Nach meiner Erfahrung ist besser das Geräuch anzunehmen und sich daeauf einzulassen. Es zu bekämpfen wird nichts nützen, außer das die Frustration weiter ansteigen wird. Besser ist es sich auf die Atmung zu konzentrieren und ggf. wer möchte dabei zu meditieren. Hört auf das brummen, konzentiert euch darauf. Dann ist für euch leichter."
    Herzliche Grüße an Euch alle! Euer Sebastian

  • #62

    Raphaela (Samstag, 30 Dezember 2017 15:11)

    Hallo zusammen,
    zum Jahreswechsel hier noch ein paar Tipps, mit denen ich es jetzt schon viele Male geschafft habe, meinen Brummton zum Schweigen zu bringen (vielleicht fallen sie ja im Januar etwas leichter als um Weihnachten rum...;):
    Keine Schokolade essen, was aber trotzdem geht ist die vegane mit mind. 70% Kakao Anteil. Besonders schlimm hingegen Nuss- Vollmilch Schokolade.
    Keine auch nur irgendwie vorher von Fabrik her gewürzten Speisen essen, besonders auffällig TK Gemüse fertig gewürzt, Soja Soße, alle Gemüsebrüh Würfel (auch die Hefe freien, leider), Fischstäbchen.
    Nüsse evtl. auch weglassen, vielleicht kann vorheriges Einweichen über Nacht helfen.
    Bier und Wein Konsum oder Nichtkonsum machen keinen Unterschied und auch nicht das Geschirrspül Pulver (in meinem Fall).
    Ich muss immer mind. 3 Tage durchhalten mit diesen Einschränkungen, damit der Ton komplett weg ist. Wenn ich mich eine Weile so ernährt habe falle ich aber leider oft zurück in die alten Gewohnheit, zum Teil sicher auch weil es eine Weile braucht bis der Körper wieder auf die Auslöser anspricht. Das heißt aber andersherum auch dass ich mir durchaus Ausnahmen erlauben kann, wenn ich es eben nicht damit übertreibe. Somit bleibt alles essbar, jedoch im Maßen.
    Hoffe es kann jemandem helfen.
    Guten Rutsch und alles Gute für 2018!

  • #61

    Ramon (Donnerstag, 30 November 2017 01:32)

    Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass der Ton eine externe Ursache hat. Siehe meinen Beitrag unter "Berichte".

    Habe gerade zufällig rausgefunden, dass in-ear-Kopfhörer den Ton recht stark dämpfen, im Gegensatz zu Oropax. Also auch ohne Musik oder irgendwas abzuspielen.

  • #60

    Ramon (Samstag, 25 November 2017 14:05)

    Ich höre seit dem letzten Umzug einen Brummton, der sich immer wieder kurz unterbricht und dann wieder losgeht, manchmal in kurzer Abfolge.

    Die neue Gegend ist sehr ruhig und ich vermute, dass ich den Ton mangels anderer Geräusche nun stark wahrnehme. Bei offenem Fenster oder draußen verschwindet der Ton. Ich würde am liebsten den ganzen Winter bei offenem Fenster schlafen.

    Habe neulich auswärts übernachtet und den Ton dort nicht wahrgenommen, obwohl es auch sehr ruhig war.

    In der näheren Umgebung gibt es eine Schule. Gibt es dort ein Blockheizkraftwerk? Es gibt auch ein Trafohäuschen in der Nähe.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es eine externe Quelle für den Ton gibt. Ich habe auch sehr oft in der wirklichen Einöde übernachtet, das war bis vor einem Jahr, und kann mich nicht daran erinnern, dort den Ton gehört zu haben.

    Andererseits wirkt es auch wie ein Tinnitus. Es ist nur das linke Ohr, in allen Räumen fast gleich und Hand aufs Ohr legen oder Finger rein hilft, Oropax nicht wirklich.

  • #59

    Sebastian Knabe (Dienstag, 21 November 2017 14:05)

    Liebe Karla,
    der Tip mit dem tiefen C am Klavier ist nicht von mir. Ich habe ihn auch nicht ausprobiert. Wir Brummer sind sehr unterschiedlich, bei dem einen hilft das graue Rauschen, beim anderen stört es eher noch. Die Tips sollen eine Ermutigung sein, verschiedene Sachen auszuprobieren und sich selbst zu helfen. Die Meisten Brummer hören übrigens ein Brummen überhalb von 50 Hz (dem typischen "Strombrummen"), rechnerisch liegt das bei etwas 65 Hz - schau mal auf die Frequenzumfrage. Vielleicht erklärt sich so Dein Stutzigwerden? :-)
    Herzliche Grüße, Sebastian

  • #58

    Karla (Dienstag, 21 November 2017 12:43)

    Seit fast einem Jahr macht mich eine Vibration in der Wohnung fertig, hier denke ich immer noch, dass das irgendetwas mit der Haustechnik zu tun hat. Der Brummton kam etwas später und den finde ich nicht ganz so schlimm. Hellhörig werde ich bei den Tips aber hier:

    - Spielen eines tiefen C am Klavier

    Bevor ich das hier gelesen habe, habe ich mal versucht, den Brummton zu singen und dann am Stimmgerät (Handyapp) nachgeschaut welchen Ton das ergibt: ein C!

    Weiß jemand eine Erklärung? Das 50 Hz - Brummen ist eigentlich ein eher ein G, ich dachte dann, ich singe halt das nächste reine Intervall das möglich ist. Aber der Tip mit dem Klavierton macht mich stutzig...

  • #57

    Horus 4°7 (Sonntag, 05 November 2017 19:51)

    Hallo, bedingungslos geliebte Seelen,
    das "Brummen" ist ganz und gar eure INDIVIDUELLE EIGENRESONANZ/FREQUENZ !
    Auf "lange Sicht" würdet ihr euch einen RUESEN GEFALLEN tun, dieses vermeintliche "Handicap", NICHT ZU "BEKÄMPFEN"!
    Kurz gesagt: ALLES besteht aus Frequenzen und Wasser ist einer der effektivsten "Katalysatoren" dessen, und der Körper (wir nennen diesen mittlerweile "KÖRPUTER", besteht etwa aus 80% aus Wasser), und eben Ton/Klang reagieren entsprechend darauf bzw resultiert es in jenem "Brummton". Für einen Selbst ist es eine Methode zur Entspannung, gerade bei meditavien Prozessen und wenn man sich damit "anfreundet", ist es ganz das Gegenteil von "lästig/Priblem oder gar Erkrankung" !!!
    Manchmal sollte man eben nichts bekämpfen und versuchen in Einklang und RESONANZ mit dem gegebenen JETZT zu finden..

    Alle bedingungslose Liebe, allen infinitiven Segen für euch

  • #56

    Thomas (Freitag, 27 Oktober 2017 07:48)

    Hallo Sebastian,

    ich finde es super, dass du dich so intensiv mit diesem Thema beschäftigst. Auch ich leide seit mehreren Jahren immer wieder unter diesem Phänomen des Tieftonbrumms.
    Ich habe allerdings neben diesem auch eine ganze Menge andere Ohrenbeschwerden (Tinnitus, angeborene Mitteltonsenke, Autophonie (links) usw.). Da ich mich ein Leben (35J.) lang notgedrungen bereits selbst immer wieder mit diesem Thema beschäftigen muss, möchte ich dir meine Erfahrung berichten.

    Dank meinerseits in der Vergangenheit sehr aufwändig betriebene Recherchen etc. zu meinen Ohrenleiden habe ich fernab von allen Ohrenärzten eine Menge selbst erreichen können. Speziell beim superlästigen Tieftonbrumm bin ich davon überzeugt, dass dieser in den meisten Fällen durch einen ungewollten Resonanzzustand kleinster Muskelkontraktionen im Bereich der Mittelohr-Gehörknöchelchen, dem Trommelfell Tensor (Muskel) und vor allem schlagartig eintretenden Fehlstellungen der eustachischen Röhre kommt.

    Ich habe das Phänomen auf meinem linken Ohr (Ohr mit Hyperakusis, Mitteltonsenke (Innenohr), Autophonie usw.).

    Das Brummen bekam ich in den vergangenen Jahren immer wieder über mehrere Wochen komplex zusammenhängender Kieferübungen, HWS Übungen, Schulterübungen, Spezialsalben (eustachische Röhre), Entspannungsmethoden (Meditation etc.) und absoluter Meidung von Musik und Umgebungsgeräuschen im Mitten und Tieftonbereich in den Griff.
    Zunächst verstärkt sich das Ganze aber durch die Übungen. Dann geht es meist schlagartig weg.

    Aktuell habe ich das wieder und hoffe es wird besser.

    Vor allem 2 Menschen, von denen fast niemand in der Medizinwelt in Deutschland etwas weis, haben mir bei dem Thema Autophonie, welches mir in der Kombi extrem gut hilft, geholfen.

    Bettina Gronemeyer und Dr. Wenzel in Hamburg. Sie forschten als einziges Team in Deutschland und eines der drei einzigen in Europa und 6 Teams der Welt hochprofessionell am Mauerblümchen Autophonie. Das über einen ganzheitlichen Ansatz durch Fr. Gronemeyer Physio-Konzept u. Dr. Wenzels Spezialsalbenmischungen und permanent Untersuchungen der Patienten.

    B.Gronemeyers Übungen sind sehr komplex und ohne ihre Live-Hilfe (ca. 1 Wochen vor Ort in Hamburg) fast nicht erfolgreich anzuwenden. Da kleinste Fehler in den Übungen alles nur viel schlimmer machen. Schau mal bei den Beiden vorbei. Ach und: Spezialschienen vom Kieferorthopäde od. harte abschwellende Nasensprays von Standard HNO hatten immer alles verschlimmert.

    Meine Kombi die ich immerzu anwende, ca. 2-4 Wochen:

    1 Woche neben allem unten stehenden (Xylo Kindernasenspray (halbe Dosis), Lavendel-Spezialsalbe Dr Wenzel (Wattestäbchen, mini bisschen Noise Oil u. Naso Nex). 2 Tage wird's schlimmer (nicht an Schlaf zu denken, danach weicht sich bei richtiger Dosierung die eustachische Röhre leicht ein). Dann noch ca. 1 Woche weiter mini bisschen Noise Oil u. Naso Nex).

    Zusätzlich und das ist absolut entscheidend:

    1. Gronemeyer: HWS Übung
    2. Gronemeyer: Kieferübung
    3. Gronemeyer: Nacken-Übung
    4. Meditation
    5. Zeitweise tragen von Ohrpax zur Druckregulation
    6. So wenig wie möglich Druckausgleich (jedoch auch nicht nie)

    Diese Kombi bringt einen extrem weiter. Setzt aber voraus, dass man die Anwendungen min. 3-4 Wochen ca. 1h/Tag durchzieht.

    Bettina Gronemeyer ist zudem die erfolgreichste Ohrenspezialisten die ich kenne. Die Erfolgsrate ist enorm.
    Aus diesem Grund schloss sich Dr. Wenzel ihr damals mit an. Gerne stelle ich zu ihr einen Kontakt her, wenn es jemand wünscht: thomas.horn2@gmx.de
    Beste Grüße
    Thomas

  • #55

    Annanja (Dienstag, 24 Oktober 2017 15:15)

    Hallo Brummer!
    Ich bin seit ca 4 Wochen einsteitig links Brummton-geplagt.
    Angefangen hat das ganze nach einer psychisch belastenden Situation und viel privatem/beruflichem Stress. Eines morgens bin ich mit extrem starken Spannungskopfschmerzen aufgewacht, die bestimmt 10 Tage anhielten. Zusätzlich schmerzte der Kiefer, vermutlich durch nächtliches "Zähne aufeinanderpressen". Kopfschmerztabletten haben nichts genützt - meine Hausärztin hat mich mit Antibiotika nach Hause geschickt (?) und ist auf den neuen Ton "in meinem Kopf" nicht eingegangen.
    Es folgten Panikattacken und einige wirklich schlaflose Nächte (damit meine ich wirklich ohne Schlaf).

    Ich habe dann gemerkt, ich muss das Problem selber in die Hand nehmen. Folgende Maßnahmen habe ich bisher ergriffen:
    - Stunden bei der Arbeit reduzieren, mehr Zeit für Hobbys (habe ein kleines Kind zu Hause, da blieb dafür kaum Zeit), Sport - versuchen, jegliche Art von Stress zu vermeiden
    - Zur Beruhigung abends pflanzliche Mittel aus der Apotheke (Baldrian, Johanniskraut...). Alkohol vermeiden, weniger Kaffee.
    - Zahnarzt: Schiene für Nachts anfordern (noch nicht getestet)
    - Physiotherapie, Ostheopatie (Massagen haben es neulich aber leider schlimmer gemacht), Blockaden lösen
    - Nachts mit offenem Fenster schlafen
    - zwei Gesprächstermine bei einem Heilpraktiker zur Entwicklung von Strategien um Umgang mit dem "neuen Freund im Kopf": Wichtig - Perspektive ändern
    - neues Kopfkissen
    - Kurs für Progressive Muskelentspannung
    - akustische Ablenkung, Alltag nachgehen.

    Finger ins Ohr bringt kurzfristig Abhilfe, Ohropax nicht immer. Da ich ja noch nicht so lange an dem Brummen leide, ist abzuwarten, ob die o.g. Maßnahmen noch Wirkung zeigen. Nichts hat bisher wirklich geholfen, außer positive Gedanken, Ablenkung und Entspannung. Tatsächlich konnte ich auf diese Weise den Ton zwischendurch etwas runterregeln. Draußen aufhalten macht es auch besser, da ist der Ton/das Vibrieren meist gänzlich weg.

    Erkältung macht das wieder schlimmer, wie ich nun feststellen musste. Auch ähnliche Geräusche (LKW usw.) verstärken den Ton. Gehör ist ansonsten soweit intakt laut HNO.

    Derzeit versuche ich mich nicht an den Gedanken zu klammern, das Brummen wieder loszuwerden, denn dadurch wird es sicher auf jeden Fall bleiben. Lebensqualität leidet aber nach wie vor, dafür ist die Panik weg und etwas mehr Schlaf da!
    Weiterhin positiv bleiben!

  • #54

    Nicinic (Sonntag, 22 Oktober 2017 14:27)

    Bei mir kam der Brummton 2011, ca. 50 - 55 Hz. Ich glaube schon, dass es aus mir kommt, da ich zu Beginn mehrere Hörstürze und Probleme mit Hyperakusis hatte. Keine Ahnung, bei wie vielen verschiedenen HNO-Ärzten ich war. Allerdings habe ich absolut keine Hörminderung. Im Gegenteil, ich höre sehr gut, wahrscheinlich eher ein Fluch. In Panik breche ich nicht mehr aus. Mit den Jahren lernt man damit zu leben. Aber meine Erfahrungen sind folgende:

    Ich höre das Brummen nicht unter Wasser. Ein Abtauchen in der Badewanne reicht und der Ton ist weg. Das Geräusch eines Flugzeugs, setzt den Brummton aus. Schnelle Kopfbewegungen setzen den Ton ebenfalls aus. Lange Autofahrten wie z. B. in den Urlaub, ein Clubbesuch oder eine Partynacht mit lauter Musik lassen den Ton sogar ca. 3 Tage verschwinden. Wenn ich krank bin, ist der BT lauter. Durch regelmäßigen Sport (Bewegung) hab ich die Lautstärke irgendwie nach unten korrigieren können. Aber es gibt Tage, da haut es mich immer noch aus den Socken. Da fühlt es sich an, als würde der Brummton durch meinen Körper gehen und vibrieren, dann kann ich es fühlen und das ist wirklich fies. Wenn jemand Lust hat, sich auszutauschen: nici_nic@web.de

  • #53

    Alexija (Dienstag, 10 Oktober 2017 17:46)

    Schließe mich zu euch an, wie von jemanden hier vorhin erzählt wurde, ist mir vor 2 jahren passiert wo eine strasse weiter oben eine Baustelle gabs, frühs habe ich immer gemeckert,warum die nun schon um 5-6 uhr los mit den maschinen das hausbau anfangen... einige tage später habe ich in dem supermarkt wo ich arbeite auch gezickt, wieso steht brummend das LKW immernoch da draußen, da er schon längst ausgeladen hat. Keine hat das brummen ausser mich gehört, und war sogar stolz dass ich so gute ohren habe. Leider musste ich irgendwann feststellen dass ich im ohr ein eigenes LKW und eine baustelle habe. Habe natürlich gleich panik bekommen, und mehrere ärzte (allgemein, und HNO-s) aufgesucht, die jedes mal gleich kopschüttelnd mich abgelehnt haben, und gesagt, ich muss nun damit klarkommen denn es gibt keine wirkliche lösung für tinnitus.
    Inzwischen habe ich mein LKW richtig beobachtet und da die ärzte mich nicht mal untersuchen wollten, versuchte ich micht "selbstanalysieren". :( ich glaube fest dass es nicht aus meinem gehirn kommt sondern ein muskelchen zuckt da irgendwo, mit finger kann ich fühlen sogar dass es da alles vibriert. Habe auch vieles versucht, solche Tricks, eine bequeme und dauerhafte lösung hab ich jedoch nicht gefunden.
    Ich gehe bald wieder zu einem anderen HNO da es mir letzte nacht bezüglich BT was recht schreckliches passiert ist. Ich habe nähmlich zum brummen noch eine leichte Hyperakusität(überempfindlichkeit gegen bestimmte geräusche)
    und zwar, mein mann musste früh raus und hat um 4 uhr morgens seine kaffee gekocht(kaffekocher laut)und ich lag schlafend so dass meine Brumm-Ohr nach oben war. Diese unerwartete geräusch hat mich ganz gewaltig ausm schlaf geweckt und ein richtig brutales brummen von dem lkw ohr ausgelöst....ich setzte mich auf und das war so laut ,das andere ohr hat sich dabei taub gefühlt und ich dachte mein kopf explodiert gleich.
    hat jemand noch solche erfahrungen? das war bisher die allerschlimmste erlebnis,wobei ich seit lange mich dazu gezwungen habe diese blöde brummen zu gewöhnen, aber jetz werd ich nur noch schiss haben dass diese anfall wieder passiert.

  • #52

    Jacqueline D (Donnerstag, 05 Oktober 2017 20:12)

    Ich höre das Brummen seid 3 Monaten, und habe bis vor 2 Wochen versucht eine Quelle zu finden - wobei mittlerweile klar ist, das Brummen ist nur für mich da, auch weil ich kein Brummen mehr höre, wenn ich mir das linke Ohr zuhalte...

    Ich habe jetzt angefangen mit Progressive Muskelentspannung nach Jacobson - und habe festgestellt das es wirklich beruhigt und man das Geräusch weniger wahrnimmt, weil man der Stimme zuhört und die kleinen Übungen mitmacht...

    Leider ist das Geräusch beim ausmachen wieder da, aber es ist eine Alternativ zum Meeresrauschen...

  • #51

    Gulu70 (Freitag, 22 September 2017 00:08)

    Wegen des Brummtons im Ohr bin ich auf diese Webseite gestoßen. Mittlerweile seit fast 6-7 Monaten mit dem Problem in praktischer Hinsicht befasst kann ich nur sagen, regelmäßige Bewegung, Durchblutungsfördernde Übungen und Rücken und Nacken stärkender Muskelaufbau haben bei mir das Problem, bisher nicht komplett beseitigt, aber um einiges erträglicher, bis hin zu Tagen, wo man es überhaupt nicht mehr wahr nimmt, gemacht. Ich denke an der Theorie von der verqueren Nacken - Kopf Muskulatur ist was dran. Also kann ich nur jeden empfehlen, geht zu einem Physio zur Bewegungstherapie inkl Muskelaufbau Training für Rücken und Nackenbereich. Einen Versuch ists allemal wert.

  • #50

    Timo (Samstag, 16 September 2017 07:29)

    Bei mir ist es mit dem Brummen ganz komisch. Ich habe es seit ca. 2 Jahren. Das komische ist das es meist nur bei drückendem schlechten Wetter Auftritt wenn meine Gemütslage auch nicht so gut ist. Komische Sache. Ich versuche dagegen anzukämpfen und bin der Meinung irgend eine Lösung gibt es immer. Das ganze Brummen ist definitiv ein Körpergeräusch den manchmal wenn ich meine Kiefergelenke massiere verschwindet es. Kommt wahrscheinlich auch vom Knirschen bei mir. Ich bin in Behandlung und ich habe in Erfahrung gebrachtvwenn alles nicht hilft kann man sich evtl auch den sogenannten Tensor Tympanie trennen lassen. Das ist ein Muskel der meist an diesem Brummen Schild ist da er schwingt.
    Grüße an auch...

  • #49

    Gabriele (Montag, 05 Juni 2017 13:23)

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich ein Brummer bin (meine Eltern hören den Ton auch, nur sonst niemand), habe aber trotzdem einen Tipp wie man einen Ton von außen, sei es nun ein Brummton oder ein Bass von irgendwo zumindest so unterdrücken kann, dass man schlafen kann:
    Es gibt ein Stirnband namens acoustic sheep (50 oder 90 Euro je nach Ausführung), das man bei Amazon bekommt. Darin sind kleine Lautsprecher drin, die man über den Ohren platziert. Das ganz läuft mit Kabel oder Bluetooth und gibts in verschiedenen Größen und Farben. Ich lasse mir dann Regengeräusche oder Meeresgeräusche vom Handy (da gibt's verschieden Apps) darauf laufen und das beruhigt mich so, dass ich dann schlafen kann bzw. es übertönt auch den Ton wenn man das Entspannungsgeräusch laut genug einstellt. Es ist nicht ideal, aber bisher die beste Lösung die ich gefunden habe und ich kann so gut schlafen.

    Ich hatte hier auch gelesen, dass vielen Feiern hilft und das kann ich nur bestätigen. War am Freitag richtig schön laut HipHop tanzen und danach fast 3 Tage den Ton komplett los. Dachte schon er wäre ganz weg...aber dann kam er wieder. Jetzt war ich laufen und er ist wieder weg. Wenn das mit dem Laufen so easy weg geht werd e ich wohl bald als Nebeneffekt auch noch meine Traumfigur haben. ;)

    Ich habe mir auch ein Windspiel aus Metall ins Fenster gehängt, das hilft mir auch (dann brauche ich das Stirnband nicht, klappt aber nur wenn der Ton nicht allzu laut ist).

    Diese Vitachips probiere ich ebenfalls gerade aus, kann da aber (noch) keinen Nennenswerten Unterschied feststellen. Schauen wir mal!

    Ebenfalls ausprobiert habe ich die Metall-Ohrstöpsel aus Aluminium (gute Ohrstöpsel, aber den Brummton halten sie bei mir nicht ab) und zig andere Schaumstoffohrstöpsel, die helfen bei mir alle nicht.

    Zur Beruhigung nehme ich manchmal (zum schlafen) Neurexan. Das ist ein pflanzliches Beruhigunsmittel, gibts Rezeptfrei in der Apotheke, damit komme ich gut klar.

    Viel Erfolg euch allen!

  • #48

    Mirjam (Donnerstag, 11 Mai 2017 20:36)

    Hallo,
    habe Brummton seit 2,5 Jahren. Bin überzeugt (durch "brummtonfreien" Urlaub), dass der tieffrequente Schall von ausserhalb (technische Quelle) kommt und das Gehör einfach nur gut ist.
    Schnellste Hilfe hat mir ein Schlaf-Kopfhörer (Stirnband) mit Ipod gebracht. Ich lasse eine Meeresrauschen-Datei (Nur Wellengeräusche) in Dauerschleife abspielen. Das Trommelfell ist dann in Bewegung und beschäftigt, dass sich der Brummton "auflöst". Ist zwar nicht die beste Lösung, ist aber als Notfall-Lösung für mich extrem hilfreich.
    Ohropax bringen gar nichts, im Gegenteil. Laute Partymusik ist weggedämpft, der Brummton bleibt und ist, durch die weggedämpften Umweltgeräusche noch stärker. (Der Brummton ist ein Körperschall!)
    Messungen in der Wohnung haben nur tiefe Frequenzen ergeben, ausserhalb der gültigen, gesetzlich festgeschriebenen Grenzwerte.

  • #47

    J.M.H. (Sonntag, 16 April 2017 02:48)

    Hi, ich bin diese Jahr wegen des Studiums vom Land in eine Großstadt in NRW gezogen, seitdem höre ich den Brummton. Mein Problem ist wenn wir in der Wohnung lüften dann nehme ich das Brummen teilweise so stark war das ich das Gefühl von Atemnot bekomme. Ich weiß nicht ob es wirklich der Brummton ist von dem alle reden, aber um dem Gefühl der Atemnot entgegen zu wirken halte ich mir die Ohren zu und versuche die Fenster zu schließen. Das Gefühl der Atemnot habe ich aber auch nur in manchen Fällen. Als das letzte mal meine Hörstärke gemssen wurde lag die Stärke auf dem linken Ohr bei 99% und bei dem rechten bei 94% das ist zwar jetzt

  • #46

    Sln (Donnerstag, 02 März 2017 11:44)

    Liebe Mitleidende

    Ich leide seit 7 Jahren am Brummton auf dem linken Ohr. Physiotherapie gegen Verspannungen half nichts. Während Auslandsaufenthalten gab es Zeiten, wo der Brummton nicht mehr zu hören war. Der HNO führte verschiedenste Tests durch. Die Ärztin konnte mir sagen, dass der Ton bei 125 Hz. liege und 10 Dezibel laut sei. Der Ton sei sehr leise, aber komme definitiv vom Ohr und nicht vom Gehirn. Ich hätte sehr wahrscheinlich Mechanismen entwickelt, den Ton zu dämpfen. Sie schickt mich nun in die Physiotherapie, welche Cranio Sacral anbietet. Vielleicht ist dies meine Lösung. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Diesen Ton muss ich loswerden!

  • #45

    Max (Freitag, 17 Februar 2017 14:40)

    Bei mir kam das Brummen im Ohr durch nächtliches Knirschen. Ich habe wohl so stark gebissen, aufgrund von Belastung und Stress, dass die Auswirkungen im Kieferbereich bis in die Ohren gegangen ist. Seitdem ich Übungen gegen diese Versteifungen mache, habe ich kein Brummen mehr im Ohr.

  • #44

    Jana (Donnerstag, 02 Februar 2017 06:28)

    Hi
    Ich habe das Brummen seit ungefähr 2 Jahren dh. angefangen als ich erst 15 Jahre alt war. Es bringt mich zur Verzweiflung ich werde nachts wach ubd kann nicht mehr einschlafen. Irgendwann liege ich nur noch da unf weine weil ich so müde bin und ich nicht schlafen kann. Auch tagsüber wenn ich einfach nur meine Ruhe will oder lernen muss und es brummt könnte ich mich am liebsten einfach nur umbringen. Bei mir hilft nichts,auch keine Ohropax. Ich dachte das Brummen könnte vielleicht auch von Nackenveespannungen kommen da dann die Ohren und der Kopf nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgt werden und das Blut langsamer dorthin gepumpt wird?