Erfahrungen: was hilft gegen das Brummen im Ohr

Als erstes hilft es zu wissen, dass viele Brummer gelernt haben, mit dem Brummton zu leben! Je größer die Angst und Verzweiflung anfangs ist, um so lauter ist auch das Brummen. Wer sich voll auf den Brummton konzentriert, kann ihn auch wirklich gut hören (lernen).
Das Brummen ist kein Tinnitus, denn man kann sich spontan kurzzeitig helfen, um den Ton zu dämpfen. Die Erfahrungen der Brummer sind da unterschiedlich. Was dem einen Betroffenen gut half, war für den anderen vielleicht sogar Brummton-verstärkend.

Weiter unten sind viele viele Tips von Betroffenen, was hilft. Eine Zusammenfassung meiner Gedanken zur vollständigen Heilung vom Brummtonleiden habe ich als eBook verfasst. 

 

kurzfristige Hilfe

- irgendwas ins Ohr stecken: Ohropax, Ohrstöpsel aus Wachs, Watte, Finger - siehe auch Produkte
- schnelle seitliche Kopfbewegung unterbricht das Brummen kurz
- Schlafen auf der entsprechenden Seite

- Ohr, bzw. den Knochenbereich um das Ohr in die Hand legen
- bessere Position im Raum suchen, Fenster öffnen
- Spielen eines tiefen C am Klavier
- Stille vermeiden: Ohrhörer aufsetzen, Musik hören, singen
- Ablenkungen suchen (nicht Lesen)
- Verstärker beseitigen: jedes ähnlich Brummendes Geräusch meiden

 

Ich habe ein ausführliches Kapitel mit Tips zum Schlafen in meinem ersten eBook: "Mögliche Ursachen des Brummons" beschrieben. Das eBook ist für Menschen, die noch relativ neu mit dem Phänomen zu kämpfen haben.

 

Tips: was hilft und wie geht man mit dem Brummen um

Hier ist im Sinne des Gemeinschaftsgedankens dieser Homepage vom Erfahrungsschatz anderer Betroffener des Brummtons zu lesen. Wer mag, kann hier selbst Tips und gute Erfahrungen mitteilen. Ich habe diese Möglichkeit der Kommentare auf Brummtonheilung.de eingerichtet, weil ich immer wieder Mails mit guten Tips von "Brummern" erhalte, und mir gewünscht habe, daß diese Hilfe auch anderen zur Verfügung steht. Wenn trotzdem eine Frage offen ist, fragt gerne meine Experten.

Wer keine Tips geben möchte, aber einen Bericht von sich schreiben, einen Gruß hinterlassen etc. - ist herzlich bei den Berichten willkommen. Hier bitte nur Tips und Tricks!

 

Kommentare: 130
  • #130

    Justin (Montag, 14 September 2020 06:35)

    Hi Leute,
    ich bin 24 und habe das brummen jetzt seit 3 oder 4 Tagen in beiden Ohren, quasi seitdem ich in einer neuen depressiven Episode stecke und viel auf meiner neuen, aber billigen Schlafcouch rumliege. es fühlt sich wie eine art druck oder Vibration dazu an. Erst dachte ich wie wahrscheinlich jeder an eine externe Geräuschquelle und suchte die Wohnung ab, aber spätestens als ich meine Mitbewohnerin fragte, ob sie es auch hört und sie dies verneinte war mir klar: es liegt an mir. Ich habe Erfahrungen mit tinnitus, aber den habe ich im Griff, denke ich, zumindest ist er lang nicht mehr da gewesen. der kommt nur, wenn ich über längere zeit sehr gestresst bin und meine nackenmuskeln krampfen bzw meine Halswirbel sich verschieben. Zum ersten Mal fiel dieser mir auf einem Drogenentzug vor gut einem Jahr auf und quälte mich sehr lang. da habe ich die ganze Verzweiflung und so schon mitgemacht und kleine Strategien dagegen entwickeln können, wie ich damit umgehe, z.b. Musik hören, leise einen Film anmachen, selbstmassage für Nacken und Rücken, heißes bad oder gewisse Beruhigungsmittel wie promethazin.
    ich bin überrascht, wie genau dieses brummton-Phänomen hier und auch bei Wikipedia beschrieben ist, das man durch kopfbewegungen, ohropax oder Finger im Ohr z.b. das Geräusch kurz verstummen lassen kann und es ist gut zu wissen, dass man nicht allein ist. das ist das erste mal, dass ich etwas in so einem forum hier schreibe. Ich hoffe es war nicht zu offen haha. Ich grüße alle und wünsche uns das beste, Genesung und Ruhe.

  • #129

    Eveline (Freitag, 28 August 2020 10:22)

    Ich hab es im Griff
    1. Übungen: Faust an die Mitte der Stirn pressen und mit dem Kopf fest dagegendrücken. 10 Sekunden Druck halten. 3x wiederholen
    2. Handfläche an die rechte Kopfseite anlegen, fest gegen den Kopf drücken und mit dem Kopf fest gegen die Handfläche drücken. 10 Sekunden halten, lockerlassen. 3x wiederholen. Dann das gleiche auf der linken Seite.
    3. Versuchen möglichst oft seine Haltung korrigieren, gerader Kopf ( als ob man in der Mitte vom Kopf an einer Schnur aufgehängt ist)
    4. Flachen Polster verwenden, eher in Rückenlage schlafen.
    5. Manchmal wenn der Brummton kommt hilft es mir wenn ich mit dem Finger gegen den Kopf knapp über dem Ohr schnippe. Dann ist er weg.
    6. Wenn ihr Schilddrüsenmedikamente einnehmt dann gut einstellen. Ich hab meine leicht erhöht, dann war es auch besser.
    7. Wenn ich viel liege und lese oder fernsehe dann wird es schlechter

  • #128

    Sebastian (Dienstag, 25 August 2020 22:13)

    Ich hatte wahrscheinlich einen Hörsturz Anfang Mai auf dem rechten Ohr. Es fing mit einem Piepen an und dann ein paar Tage später ein Blubbern auf dem Ohr für ca.30 Sekunden.Dann fing es mit dem Brummen an mit Vibration.Wenn man sich das betroffene Ohr zu hält ist es weg. Ab dieser Woche nehme ich es nicht wahr, es könnte damit zusammen hängen,das die Tage jetzt kühler sind (Temperaturabhängig?).Vielleicht weil der Sauerstoffgehalt dann auch größer ist als bei warmer Luft.

  • #127

    Markus Kalina (Mittwoch, 05 August 2020 19:27)

    Brummen nachts, ist weg wenn ich tief einatme ,sobald ich ruhiger schlafen will, fängt es wieder an.
    Ventilator daneben ist alles weg, oder andere kleine Geräusche.
    Echt komisch....

  • #126

    Tiane (Samstag, 25 Juli 2020 10:50)

    Hallo Mio,
    Als ebenfalls Betroffene empfehle ich Dir die Facebook Seite Brummton- Wellenflut von Iris Schirimonis; Hier in diesem Forum Brummtonheilung hatte ich mich durch die vielen Entspannungs usw. Tipps unglaublich unter Druck gesetzt und z.B, verzweifelt nach den vielen sicher gutgemeinten Tipps versucht in Entspannung zu gehen , es war mir nicht möglich mit diesem Wummern im Kopf und trotzdem versuchte ich es ...weil fast alle hier schrieben; Du musst durchhalten...eine Cranioanwendung letztes Jah hat es sogar verschlimmert.
    Ich bin nicht verspannt...höchstens wenn der Ton nervt...nachts helfe ich mir mit einer App mit einer Mischung aus einem braun/ rosa Rauschen..ich bin auch noch auf dem Weg...aber es braucht Zeit; und nach fast 1 Jahr Leiden habe ich eine kleine Ahnung ; dass je weniger ich diesen Mist beachte er dann auch oft leiser ist.Manchmal klappt das nicht...besonders wenn man noch verängstigt ist..Dir Alles Gute.

  • #125

    Jasmin (Montag, 20 Juli 2020 07:08)

    Ich höre das Brummen seit Ende Juni 2020. Nicht täglich, aber oft genug. Es ist nicht nur im Haus, sondern auch draußen zu hören, wenn es sonst ruhig ist. Ich bin etwas in der Gegend rum gefahren um man hört er zum Teil auch dort. Ich dachte erst es sind Landmaschinen, aber die Brummen ja nicht durchgehend 24/48 Stunden. Ich bin verzweifelt und weiß nicht weiter. Zwei andere Nachbarn hören es auch.....

  • #124

    Mareike (Mittwoch, 15 Juli 2020 08:29)

    Hallo,
    ich höre seit ein paar Monaten ein Brummen. Erst habe ich gedacht, dass es in meinem Haus ist. Vermieter angerufen..diverse Teile wurden abgeklemmt. Strom abgeschaltet, auch bei den Nachbarn. Nichts hat geholfen. Also hatte ich die Vermutung, dass es irgendwo eine Gartenpumpe sein muss von einem entfernteren Nachbar.
    Klar geworden ist mir erst, dass es aus meinem Körper kommen muss, als ich 1 Woche im Krankenhaus lag. Da dieselben Geräusche.
    Bei mir ist es ein Brummen mit Unterbrechungen.
    Als ob eine Pumpe an und aus geht. An manchen Tagen nicht so schlimm und an manchen Tagen richtig schlimm.

    Ohropax helfen nicht, nur der Finger im Ohr oder die ganze Zeit rumzappeln.
    An schlafen ist nicht mehr zu denken.

    Vielen Dank für diese Seite. Irgendwie beruhigt es mich, dass man nicht ganz alleine mit dem Problem da steht.

  • #123

    Mio (Montag, 29 Juni 2020 02:59)

    Hallo,
    ich habe erst heute nacht von dem Phänomen erfahren und bin recht froh nicht der einzige zu sein. Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich verrückt werde, da es niemand anderes gehört hat. Jedoch was mich wundert ist, dass es eher Erwachsene haben. Ich werde in einem Monat erst 16. Das Brummen ist nicht jede Nacht da, doch in Nächten wie diese ist es ziemlich anstrengend, da es einfach unmöglich ist einzuschlafen. Soweit ich weiß, trat das Brummen irgendwann spontan auf. Zumindest kann ich mich nicht an eine Erkältung oder Ähnliches erinnern. Da ich erst heute davon erfahren habe, habe ich keine Tipps, bin jedoch sehr dankbar für den Besitzer dieser Seite und jeden der hier Kommentiert

  • #122

    Dr. Borst (Dienstag, 16 Juni 2020 11:22)

    Hallo,
    Noch vor einer Woche hätte ich jeden erschossen, der es gewagt hätte, die Existenz des Brummtons in meinem Haus in Frage zu stellen. Aber irgendwann wurde ich dann doch misstrauisch...
    Ich wohne auf dem Land, und nachts ist es hier leise. Endlose Suchen in der Umgebung haben mich davon überzeugt, dass es hier einfach keine tiefe Schallquelle gibt. Warum ich das Brummen draußen nicht höre, verstehe ich allerdings nicht.

    Geholfen haben mir die Übungen in diesem Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=pbYkEA-ZdWk
    Falls sich die URL ändern sollte, tippt bei Youtube 'liebscher bracht tinnitus' ein.

  • #121

    Marion (Mittwoch, 10 Juni 2020 12:48)

    Hallo,
    Ich hatte Anfang März, also vor 3 Monaten einen, laut Aussage des HNO-Arztes, einen möglichen Hörsturz.
    Ich bin nirgends mit einem seltsamen Gefühl im Ohr aufgewacht. Ein Gefühl, wie Watte im Ohr. Allerdings war ich extrem Geräuschempfindlich. Mir war alles zu laut und meine eigene Stimme hallte im inneren meines Ohres.
    Ich bin damit nach ein paar Tagen zum HNO. Nach Abschluss aller Untersuchungen konnte die Ärztin auf dem linken Ohr nur einen klitzekleinen Hörverlust erkennen. Daher die Diagnose : „ Möglicher Hörsurz“. Nachdem mir zudem auch noch extrem schwindlig war, wurde ich auch diesbezüglich untersucht. Alles okay. Auch hier wieder eine unbefriedigende Auskunft. Möglicher Lagerungsschwindel! Nach Anwendung der Übungen, ging es mit dem Schwindel bald wieder besser. Das hohle Gefühl in meinem Ohr verschwand auch. Geblieben ist ein Tinnitus (Pfeifton) und, was noch viel schlimmer ist, ein permanenter Brummton. Dieser macht sich besonders in geschlossenen Räumen bemerkbar. Begleitet mich täglich beim Einschlafen und Aufwachen. Hilfreich ist es, ein Fenster zu öffnen. Ist, als ob dadurch Druck vom Ohr genommen wird. Am liebsten bin ich im Freien, denn da nehme ich es nicht so wahr.
    Ich frage mich nur, warum das Brummen und der Tinnitus manchmal sehr laut und am nächsten Tag vielleicht schon wieder leiser sind? Was hat das mit dem öffnen eines Fensters zu tun? Ich hab eigentlich nicht das Gefühl, Druck auf dem Ohr zu haben. Jetzt lese ich dauernd, das ein Tinnitus nach 3 Monaten chronisch wird und nicht mehr heilbar ist. Na toll �.
    Ich frage mich such dauernd, ob das evtl. Von der HWS kommen könnte, da ich seit ebenfalls 3 Monaten mit permanenten Verspannungen zu tun habe. Ich war deshalb schon beim Physiologen. Der hat sich dann auf meine Trigger-Punkte gestürzt. Aber mehr, als Schmerzen, hat mir das auch nicht gebracht. Falscher Therapeut? Hat jemand evtl. ähnliche Erfahrungen oder Tipps für mich? Muss ich das Brummen und den Tinnitus jetzt tatsächlich akzeptieren? Ist nicht das erste mal, dass ich mit solchen Symptomen zu tun habe, aber bisher war das immer eine Angelegenheit von 2 Wochen und verschwand dann plötzlich genauso schnell, wie es gekommen ist.

  • #120

    Rolf (Montag, 25 Mai 2020 21:15)

    Einige sage es richtig, Brummton ist eine Physikalische Quelle und nicht den Fehler an sich selbst suchen!

    Brummton vom Heizungskeller oder Kühlkeller hat oft damit zu tun, dass die Kompressoren oder Motoren nicht richtig Schallgedämpft sind! Oder die Gummischalldämpfer nie ersetzt wurden, nur alt sind und ihren Zweck nicht mehr erfüllen!
    Somit wird die Vibration auf die Gebäudestruktur übertragen! Dies je nach dem von Wänden oder von den Metallrohren wiederum aufgenommen werden und verteilt werden!

    Das ist die Ursache von so Brummton und nicht Psychosomatisch, wen das der Fall ist, ist dies etwas anderes!
    Brummton-Phänomen ist rein rein Physikalische- Mechanische Ursache die eine Frequenz aussendet und nicht von Magnetismus oder Wlan oder nur in den Kopf der Leuten! Einige können die hören da sie noch ein gutes Gehört haben!

  • #119

    Ismail (Donnerstag, 21 Mai 2020 06:05)

    Hallo allerseits,

    ich höre seit ein paar Tagen das Brummen nicht mehr.
    Zwar war ich Corona bedingt nicht beim Arzt aber ich rate jedem ein Ohrenreinigung beim (Haus-)Arzt.

  • #118

    Ismail (Dienstag, 19 Mai 2020 16:18)

    Kurze Zwischenbericht.

    Nachdem ich mich ganz normal fühlte, hab ich versuchshalber Druck auf meine Ohren ausgeübt (Ohne Wasser, Nase und Mund zu halten). Danach brummte es wieder. Habe wieder warmes Wasser in die Ohren fließen lassen und wieder Druck ausgeübt.

    Das Resultat bzw. der Unterschied war bemerkungswert. Kein brummen mehr. Meiner These nach müsste es irgendetwas im Zusammenhang mit dem Druck auf Ohrenschmalz stehen.

  • #117

    Ismail (Dienstag, 19 Mai 2020 14:54)

    @Angela,

    wollte der Arzt die Ohren nicht reinigen?
    Das Klopfen könnte auf meinem Fall vor gut 5 Jahren hindeuten. Damals als ich ein Glas Tee trinken wollte hörte ich ähnliche Merkmale, als ob jemand in meinem Ohr etwas bohrte. Allein das Vibrieren des Glases war echt schrecklich, als ob ein Nagel im hohlen Raum runter fiel oder ich im Freddy Kruegers film war. Durch Ohrenreinigung seitens Hausarzt am nächsten Tag war es dann alles wieder O.K.

    - Update -
    Bei mir scheint das Brummen wieder weg zu sein, zumindest höre ich am Tag nicht mehr das Brummen.
    Ich muss Anmerkung, dass dadurch mein Schlafrythmus etwas außer Kontrolle geraten ist aber sei es drum.

    Vor 4 Tagen habe ich mit dem Duschkopf warmes Wasser in die Ohren fließen lassen. So etwa zwei Minute lang. Danach habe ich mit der Hand die Nase und Mund zugehalten und die Luft angehalten. Nach etwa 60 Sekunden pustete (ein Zischen ist dabei zu hören) ich die Luft wieder aus den Ohren. (ACHTUNG! NICHT EMPFEHLENSWERT! LIEBER ZUM ARZT!)

    Am selben Abend habe ich bis ins frühen Morgen ein Film nachdem anderen angeschaut, bis ich fast eingeschlafen bin. Ich lege mich auf meinem Ohr und schlaf ein. Seit 3 Tagen dasselbe Spiel.

    Gestern Nacht hab mich nicht zugetraut mein Kopf nach oben zu halten, sodass die Ohren nicht bedeckt sind.
    Am Tag in der Stille habe ich das Brummen nicht mehr.

    Ich halte euch am Laufendem

  • #116

    Angela (Sonntag, 17 Mai 2020 11:59)

    Seit quasi 1 Woche nervt mich dieser summende Ton im Kopf. Er taucht intervallmäßig auf. Niemand außer mir hört ihn. Ich war beim Hno-Arzt am Freitag. Kein akuter Tinnitus, etwas Ohrenschmalz, Ultraschall der Nasennebenhöhlen war gut, Stimmgabel- und Hörtest ebenso. Habe dem Arzt gesagt, dass ich auch das Gefühl habe, dass leichtes Klopfen auf den Kopf sich vibrierend im Ohr anhört, quasi wie ein leichtes Klopfen auf eine Trommel. Er meinte nur, dazu müsse mein Kopf ja hohl sein...sehr witzig, aber es ist so!!! Ob es an der Coronakrise liegt, weiss ich nicht. Mir fehlt mein normaler Alltag. Bin jetzt noch verzweifelter, weil auch der langersehnte Urlaub ins Wasser fällt. Das wird doch hoffentlich nicht so ein Psychoding sein? Dieser Summton ist meist nur bei Stille und nachts zu hören. Natürlich wartet man schon fast drauf, wann es wieder losgeht. Halte es nur mit Musik nachts aus, wenn ich wach werde. Es ist wirklich schlimm.

  • #115

    Ismail (Freitag, 15 Mai 2020 06:21)

    Jedenfalls werde ich zum Arzt gehen zwecks Ohrreinigung.

  • #114

    Ismail (Freitag, 15 Mai 2020 06:07)

    Hallo zusammen,

    leider habe ich das Brummen auch. Ich denke es fing damit an, dass ich in der Badewanne meine Ohren unter Wasser geputzt habe. Seitdem (3 Tage) habe ich das Brummen im linken Ohr.

    Durch Recherchen zur Folge könnte mit der Flüssigkeit im Ohr zu tun haben.

    Was ich durch Zufall bemerkt habe, sobald ich irgendwo kratze, sei es Kopfkissen oder Matratze, ist das Brummen weg. Auch ein sehr leise vorbeifahrendes Auto (Reifengeräusche) übertönt das Brummen.

    Bei manchen dürfte sogar ein Brunnen/Wasserfall in der Wohnung Abhilfe schaffen.


    Vor 5 Jahren hatte ich ein ähnliches Problem. Damals half das Reinigen der Ohren durch einen Arzt.

    Das könnte der Grund sein, warum der Benutzer unten durch häufiges Schwimmen wegbekommen hat. (Selbstreinigung). Das könnte wiederum auf eine Verstopfung im Ohr hindeuten.

  • #113

    Paul (Dienstag, 05 Mai 2020 17:01)

    Schon einmal ein Schalldruckmessgerät eingesetzt das die db-Werte anzeigt?
    Gibt es auch als App fürs Smartphone. Die Kalibrierung ist (zumindest beim iPhone) recht genau.
    Bei mir in der Wohnung messe ich bei "absoluter" Stille (abgesehen vom Brummton natürlich) zwischen 50 und 60db.
    Auch wenn andere Leute den Ton nicht hören, sind die Ergebnisse ein Indiz dafür, dass der äussere Brummton da ist und nicht im nur Kopf stattfindet.

  • #112

    Swanche (Dienstag, 05 Mai 2020 13:09)

    Liebe Alle,

    ich leide erst seit kurz vor Weihnachten an dem schrecklichen Brummen im rechten Ohr. Ich habe sehr viel ausprobiert und habe tatsächlich gerade Hoffnung. Ich hatte die Vermutung, dass der Brummton von der HWS herrühren könnte, daher hat der Arzt mit Manuelle Therapie verschrieben. Der Physiotherapeut verschob den Fokus auf die Kiefermuskulatur. Diese "malträtierte" er jetzt eine Sitzung und danach war das Brummen weg (davor war es sehr stark). Ich hoffe, dass Verspannungen/Anspannungen im Kiefer bei mir tatsächlich der Auslöser waren und ich das jetzt in den Griff bekommen habe. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen noch ein neuer Anhaltspunkt ...

  • #111

    Thomas (Samstag, 02 Mai 2020 10:06)

    @Sonja wenn der Wohnungswechsel geholfen hat,könntest du bitte mal Rückmeldung geben ?

    Ich habe mal probeweise bei meiner Mutter geschlafen, da tritt es auch auf, aber erst viel später in der Nacht, als bei mir zu zuhause. Was mir auch aufgefallen ist, das ich es Abends gar nicht höre ..bis zu dem Punkt wo ich ins Bett gehe und schlafen will....dann fängt es an. Gehe Montag zum Orthopäde vielleicht ja doch die HWs !?

    Auch bemerke ich das mein normaler Tinitus seit Tage "durchdreht" er ist definitiv hörbarer.

    Aber wie sind die Erfahrungen soweit ...können wir uns Hoffnungen machen, dass das Geräusch so Plötzlich es anfing auch wieder verschwinden kann ? Und wie schauts da mit der modernen Forschung ? Wird das Problem ernst genommen und erforscht?
    Ich kann so nicht leben.momentan helfe ich mir mit Schlaftabletten, wovon ich in der Nacht zwar auch wach werden kann...aber zumindest mal schlafe....

  • #110

    Sonja (Donnerstag, 30 April 2020 23:11)

    Hallo..
    Auch ich höre immer wieder so ein Brummen.
    Kann es nur genauso beschreiben. wie "Thomas"

    Bei mir hat es allerdings so jannur/Februar rum angefangen. Zwischendurch war es mal für eine Woche weg. Aber seit dem durchgehend..

    Hab schon des öfteren mit dem Vermieter geredet.
    Meine Nachbarn hören es angeblich auch nicht..
    Nur sehr verwunderlich das es nur in meiner Wohnung ist.
    Sobald ich sie verlasse ist dieses brummen/bassgeräusche/ schwingungen
    "Weis nicht wie ich es deuten soll " weg.
    Auch wenn ich mir dienohren zuhalten ist nichts zu hören..
    Ich hoffe das ich irgendwann zu einer Lösung komme.

    Auf Wohnungssuche sind wir schon.
    In der momentanen Situation nicht einfach.

  • #109

    Elfi Bodenbenner (Mittwoch, 29 April 2020 17:24)

    Ich werde fast verrückt.Installsteur, elektriker Putzfrau.. niemand hört was. Heute bebt sogar der Boden.. aber die Wasserwaage zittert nicht. Rs ist ein Herausch wie eine Waschmaschine odet eine Lodetnde Flamme im Kamin. Vor Arget darüber hab ich jetzt noch einen klingelton dazu bekommen. Den höre ich draußen such. Das Brummen nicht.

  • #108

    Thomas (Samstag, 25 April 2020 17:33)

    Kann das Brummen urplötzlich aus dem Nichrs auch wieder verschwinden?

  • #107

    Thomas (Freitag, 24 April 2020 12:12)

    Hallo, erstmal muss ich sagen das ich nicht der größte Schreiber bin und auch durch die Müdigkeit sehr unkonzentriert.Vor etwa 3 Tage bemerkte auch ich abends als ich im Bett lag ein Brummen. Nun höre ich es jede Nacht. Es ist ein Brummen was kurzeitig nach unten geht und dann wieder hoch , manchmal auch konstant brummt, meist sehr laut so das kein schlafen mehr möglich ist. Merkwürdig ist auch, das ich auch mal Abends im Bett lese und nichts zu hören ist und dann irgendwann nach 23 Uhr anfängt. In der Wohnung ist es überall zu hören, auch im Treppenhaus, draußen höre ich davon nichs. Die Nachbarn hören das brummen nicht. Der Ton ist nicht zu lokalisieren. Wenn ich meine Ohren mit meine Hände verdecke ist der Brummton nicht zu hören. Das spricht dafür das es doch eine Äußerliche Quelle geben muss !? Benutze ich Ohropax minimiert das zwar die Umgebungsgeräusche aber nicht das Brummen, ich höre es dann gefühlt sogar noch intensiver. Tagsüber bzw morgens höre ich es eher selten bis gar nicht . Es tritt also meist nur Abends auf. Ich hoffe das es wieder verschwindet !? Kann es sein das an Bewegungsmangel bzw das man durch die gegenwärtige Coronakrise wo man ja nichts tun kann (Arbeitsplatz ist zu, Sportverein auch ) verursacht wird ? Der Körper durch Bewegungsmangel etc dadurch Frequenzen eher wahrnimmt ? Ich habe mir ein MTB bestellt für mehr Bewegung denkt ihr das durch viel Fahrradfahren und Bewegung eine Chance besteht das der Ton wieder verschwindet? Ich kann so nicht leben. Es ist teils wirklich unfassbar laut. Da das Brummen verschwindet sobald ich meine Hände an den Ohren halte gehe ich immer noch von eine Quelle Außerhalb aus ,denn ansonsten müsste ich es beim verdecken der Ohren hören....Ich werde heute mal Kopfhörer nehmen und eine frequentes summen um 115 bis 120Hz laufen lassen in der Hoffnug das ich das Problem brummen dann nicht mehr höre. Irgendwelche Tipps denn ich kann so nicht leben ich habe seit 3 Tage kaum geschlafen

  • #106

    Caro (Dienstag, 14 April 2020 10:29)

    Ich habe das Brummen immer mal wieder, also nicht dauerhaft. Das ist das Tröstliche, dass ich weiß, es geht wieder weg. Ich schiebe es auf die Halswirbelsäule, mit der ich immer wieder mal leichte Probleme habe, die aber scheinbar ausreichen. Ich merke in solchen Zeiten auch, dass ich nach dem Gitarrespielen brummen bekomme, dass also wahrscheinlich gewisse Frequenzen das Brummen auslösen.
    Im Haus haben wir eine Heizanlage, die phasenweise brummt, was ich recht stark wahrnehme, aber nicht immer löst dieses Brummen mein Brummen aus.
    Was ich auch merke, dass ich Brummen habe, wenn ich verschnupft bin.
    Insgesamt eine sehr unangenehme Sache, die mir den Schlaf raubt, denn natürlich ist es am unerträglichsten, wenn man keine Umgebungsgeräusche hat.
    Um Runterzukommen und dann letztlich doch einschlafen zu können, nehme ich tiefe Atemzüge. Das stellt zwar das Brummen nicht ab, hilft aber, den Fokus davon wegzuholen und letztlich doch einzuschlafen.

  • #105

    Sandra (Samstag, 11 April 2020 21:08)

    Liebe Luci, ich höre es seit März 2018 es ist sehr belastend. Ich mache fas so ähnlich recjtes yyohr Ohropax, linkes Ohr Meditation mit Ohrstöpsel
    Bei mir kommt es von draussen.
    Bisher konnte ich es nicht Orten Ich wünsche dir wie allen Betroffenen viel Kraft.
    Betroffenen viel Kraft iduuhalzem

  • #104

    Maga (Freitag, 10 April 2020 12:38)

    Als Hobbyringer musste ich natürlich meinen Nacken tranieren... Vllcht hängt das auch damit zusammen.

    Hallo mal alle zusammen....

    Hatte bis heute seit 2-3 Wochen diesen komischen Brummton im rechten Ohr gehabt.

    - Finger ins Ohr stecken (wird sehr leiser)
    - Kopf hin und her drehen (verschwindet und kommt nach 1-2 Sek wieder).
    - 2-3 Tage ist der Tag und danach verschwindet er für paar Stunden. Diesen Ton habe ich genau einen Tag nach der Wurzelbehandlung bekommen... Ich saß sehr verkrampft. Nachts war mein Nacken bzw. rechte Kopfseite und Schulter eingeschlafen (hatte zuvor nie etwas ähnliches gehabt)... und heute, bin ich wieder irgendwie in einer falschen Position eingeschlafen und meine 3 Finger waren taub/eingeschlafen und statt einen Brummton höre ich jetzt einen Hochfrequenten Ton in der rechten Kopfseite.... Könnte es tatsächlich an HWS/Atlas liegen? Bin 28 und ratlos....... Für eine Unterstützung wäre ich euch sehr dankbar....

    (Freitag, 10 April 2020 10:45)
    habe ausßerdem folgende Smyptome:

    - Tiefton Hyperkausis
    - Mein rechtes Ohr ist zu
    - Laut HNO kein Hörsturz

  • #103

    Lucy (Donnerstag, 09 April 2020 18:48)

    Woher das Brummen kommt, weiß ich nicht, es kam 2006 und ging nicht mehr. Vor allem nachts ist es schlimmer und sehr belastend. Mal lauter, mal leiser, mal fast ganz weg. Es ist im Ohr körperlich spürbar, als wenn sich dort Härchen aufstellen und bewegen würden. Es hilft mir, im rechten Ohr einen Ohropax zu tragen (nicht in beiden!), vielleicht hilft das ja einem von Euch auch im linken oder rechten Ohr. In sehr lauten Nächten benutze ich zusätzlich einen Tongenerator im Handy, den ich auf ca. 100 Hz Tiefe einstelle.

  • #102

    Stefan Altdorf (Samstag, 14 März 2020 14:59)

    Hallo Doris. Wenn du im Rücken oder Nacken verpannt bist, würde ich zu einem Physioterapeuten gehen. Bei mir war der 2 halswirbel verschoben und mein Rücken war extrem verspannt. Was auch genützt hat, täglich beim duschen das Ohr richtig gut mit lauwarmen Wasser auspühlen und mit dem Finger im Ohr ein vakum erzeugen und einpaarmal hin und heer bewegen. Wenn du Elektrosmoge empfindlich bist könnte dies auch ein Einfluss haben. Daher elektrosmog wenn nötig meiden.
    Bei mir haben diese 3 Tips in kombination geholfen. Es ist zu sagen es braucht etwas gedult( bei mir ca.2 wochen) bis ich brummfrei war. Inzwischen bin ich schon dreiviertel jahr brummfrei. (Probierts aus)
    Gute Besserung an alle Brummtongeplagten
    Lg Stefan

  • #101

    Doris (Donnerstag, 27 Februar 2020 20:01)

    Guten Abend!
    Ich hatte im September 2019 eine ACI rechts und nehme Marcoumar. Seit 23.2. habe ich ein lautes Brummen im Geräusch (Trafostation).
    Was kann ich tun.
    Laut HNO kein Hörsturz.
    Liebe Grüße

  • #100

    ANdi (Sonntag, 23 Februar 2020 18:15)

    Hi,

    ich habe ein Brummton seid ca. 9 Wochen. Die ersten 4 Wochen dachte ich mein Nachbar stöhnt und schnarcht Nachts, und das hat mich wahnsinning gemacht, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Bin dann in ein Hotel jeweils für einen Tag geegnagen 2 mal, um einfach wieder mal schlafen zu können. Dann ist mir aufgefallen dass der Ton dort auch auftritt. Bin dann zum HNO, und er hat nix festgestellt. Hörtest ergab dass ich ganz leicht schlecht höre. Aber das liegt daran das ich ja einen Ton ganz leise wahrnehme. Ich höre das nur Nachts bei absoluter Ruhe. Und hört sich an ,wie wenn im Nebenzimmer jemand mit tiefer Stimme redet, oder draußen weit weg ein Laster vorbei fährt, oder eben auch schnarchen/Stöhnen ganz tief. Es wurde bei mir schon besser, es waren beide Ohren betroffen, auf dem rechten Ohr hatte ich ne Zeit lange so ein flattern, wie wenn eine Biene schnell am Ohr vorbei saust, und links zeitgleich dieses Gestöhne auf und ab, aber unter 60 Hertz schätze ich. Ich habe früher oft meine Ohren ausspülen müssen, da sich Schmalz angesammelt hat, da ich zu enge Gehörgänge habe, passiert mir das immer wieder. Ausspülen hat kein Erfolg gebracht, aber das werde ich mal noch einmal machen, schaden kanns ja nicht. Hab Otowaxol Zuhause mit so einem Gummiball um die Ohren aus zu spülen.Ansonsten nehme ich seid ein paar Wochen Gingko Extrakt ein Täglich, und Magnesium und Vitamin Präparate.Auf dem Linken Ohr scheint es weg zu sein, bzw. wenn überhaupt dann nur noch ganz ganz leise, Rechts ist es auch besser geworden. Aber es ist immer noch nicht weg. Ich hoffe sehr dass es weg geht, da ich die ersten Wochen massive Einschlafprobleme gehabt habe, und man immer auf diesen Ton wartet und dann erschrickt. Mittlerweile kann ich viel besser wieder einschlafen weil ich mich schon dran gewöhnt habe, aber es nervt immer noch.Naja, vl. gehe ich nochmal zu einem anderen HNO und frag mal nach, ob er was weiß.

  • #99

    brummosaurus (Mittwoch, 05 Februar 2020 04:41)

    Muss hier wieder mal Senf abgeben - bei mir ist das Brummen im letzten Jahr definitiv schlimmer geworden und ich glaub ich bin der Ursache jetzt auf der Spur, muss das ganze aber noch etwas verfolgen. Mir fiel auf, dass ich das Brummen zwar verstärkt in Gebäuden merke, aber genau so draussen im Freien und häufig sogar wenn das Radio spielt wo man eigentlich denkt das würde übertönt. Da es im Freien auch hörbar ist, kam ich drauf, dass es aus der Luft kommen könnte und so fing ich vor kurzem an den Luftdruck der nahegelegenen Wetterstation zu notieren, wenn ich das Brummen höre... und siehe da, es schein so zu sein, dass je höher der Luftdruck ist, desto stärker das Brummen! Bei 1006 hPa Luftdruck, der leider hier auf ca. 400 Meter über Meerespiegel in den letzten zwei Wochen nur einmal unter diesen Wert fiel höre ich das Brummen nur extrem leise.... bei 1004 war es komplett weg.... und bei momentan 1021 hPa ist es extrem laut. Leider ist der Luftdruck ständig so hoch hier, zwischen 1014 und 1021 hPa und ich frage mich, ob das die ganzen Jahre schon so war, oder ob der evtl. global angestiegen sein könnte!?! Nun ist es ja so, dass dieses Brummen nicht jeder hört, aber manche eben! Ich höre z. B. auch die Fledermäuse "schnalzen/fiepen" wie auch immer, was eigentlich auch über der Hörschwelle liegt, bin also empfindlicher auf den Ohren. Es kann auch gut sein, dass diese Tieffrequenz Empfindlichkeit etwas mit der Ohr-Tube zu tun hat, das schliesse ich nicht mal aus, dass durch irgend eine "Veränderung" die Tieffrequenzschwelle runtergesetzt wird und man empfindlicher für Luftdruck Schwankungen im Ohr ist (!) Auch kam mir in den Sinn, dass es ja TAOS Brummen heisst und TAOS liegt auf einer Hochebene, was durchaus auch mit Luftdruck zu tun haben könnte, wenn sich dieser seit den Jahren global ändert, vielleicht durch das Klima, wer weiss... nicht umsonst spielt das Wetter auf der ganzen Welt verrückt!
    Es war bisher so, dass bei niedrigem Luftdruck, also unter 1004 hPa ich es praktisch nicht gehört habe, und als dann innerhalb von 2 Stunden der Wert auf 1008 hPa anstieg war es wieder da! Es kann aber auch sein, dass ich es mal für kurze Zeit trotz z. B. 1012 hPa NICHT ständig höre - d. h. es spielt evtl. noch eine andere Komponente da mit rein, aber ich bin mir fast sicher, dass wenn der Wert das nächste mal auf 1004 hPa sinkt es komplett weg ist! Es hat irgendwas mit dem Druck bzw. einer Druckempfindlichkeit von AUSSEN auf das Ohr zu tun, denke ich, abhängig von der Wetterlage! Wenn ich z. B. die Nase zuhalte und reinblase (Druckausgleich) solange bis mir schwindelig wird, d. h. sich das Trommelfell gegen den Luftdruck nach aussen wölbt, dann bin ich das Brummen auch kurz los! Ich bin mir sicher es hat mit dem Luftdruck von Aussen auf empfindliche Ohren zu tun! Werde es weiter beobachten, ob da was dran ist! Mir kommt im Freien draussen das Brummen wie ein Wabern der Luft vor, wabernde Luftmasse!

  • #98

    Sascha R (Montag, 20 Januar 2020 10:49)

    Hi, meiner Meinung n ach ist der Brummton eine Hyperakusis, d.h. jede Form der Geräuschunterdrückung, verlängert die Beschwerden. Ich leide hin und wieder (wegen Stress) unter diesem Symptom, und habe meine eigene Behandlung entwickelt.
    1. Ablenkung suchen, d.h. (nicht auf den Ton achten)
    2. Wichtig, keine Ohrstöpsel oder ähnliches, das Ohr muss lernen wieder neu zu hören, daher Strassenlärm Musik, etc. (bitte mit bedacht) hilft. Nach ca 3 Wochen sollten die Beschwerden abklingen, dauert es länger würde ich die Lautstärke (bei Musik) etwas erhöhen.

    Der Brummton kann durch alles möglich ausgeköst werden, eigene Körpergeräusche, etc. bitte sucht nicht nach der Ursache, sondern helft eurem Ohr neu zu hören, dann ist es auch schneller wieder vorbei.

  • #97

    Capacel (Dienstag, 24 Dezember 2019 14:57)

    Hatte von Herbst 2016 an Brummton bis etwa Anfang 2019, sehr regelmäßig, kaum je mehr als vielleicht einen oder zwei Tage Pause, teilweise super massiv. Alles in meinem Brummton-Tagebuch genau notiert, am Anfang gedacht, dass ich verrückt werde, dann weiter viel nach Ursachen "geforscht". Seit etwa März 2019 höre ich den Brummton nicht mehr. Das liegt aber nicht daran, dass ich "geheilt" bin oder so: Ewig oft dachte ich, jetzt habe ich endlich dieses oder jenes Mittel gefunden, und damit die "Heilung" erreicht. Herumprobiert die ganze Zeit. Aber nichts hat bei mir dauerhafte Hilfe gebracht oder nachhaltig funktioniert. Anfang 2019 war es dann endgültig so schlimm, dass ich keine "Heilungen" mehr probiert hatte, sondern auf die kurzfristigen Maßnahmen im Forum geguckt hatte, um nur irgendwie momentan wenigstens Abhilfe zu schaffen. Und da war unter andrem als kurzfristige Abhilfe von Schwimmen die Rede, welches 1-2 Tage Abhilfe oder zumindest kurzfristige Linderung verschaffen soll. Das hatte ich bei mir auch mal beobachtet, dass es danach mal kurz besser ging. Also hab ich darauf zurück gegriffen und bin allein schwimmen gegangen, einfach nur wegen dem Brummton, was bei mir dann auch wieder kurzfristig Linderung bewirkt hat, bis dann später der Brummton sich langsam wieder aufbaut. Deswegen war ich dann bald nochmal schwimmen. Und nochmal. Und inzwischen bin ich Mitglied in unserem lokalen Schwimmverein, trainiere mindestens 4 Mal die Woche, manchmal auch mehr. Im Mai war ich tatsächlich jeden Tag des Monats im Schwimmbad, nur damit es ruhig bleibt in meinem Kopf. Danach hab ich etwas zurück geschraubt, bin jetzt eben auf 4 Mal mindestens eine Stunde runter, hauptsächlich Kraulen. Und bin dadurch schon ein dreiviertel Jahr zumindest symptomfrei. Und durch Bauarbeiten in der Stadt gibt es viel reales Brummen in ähnlicher Frequenz, wo ich aktuell relativ entspannt vorbei spaziere. Hat aktuell keine Wirkung auf mich und reicht bisher nicht, dass dadurch die Symptome wieder beginnen würden. Ob der Brummton wieder kommen würde, wenn ich komplett mit dem Schwimmen aufhöre, weiß ich nicht und will ich auch nicht wissen. Inzwischen ist Schwimmen ein regelmäßiger Bestandteil meines Lebens, ich mache viele Kurse zur Verbesserung der Technik, damit es nicht langweilig wird. Und ich bin inzwischen auch schon richtig gut (aber immer noch einer der langsamsten im Schwimmverein), und auch etwas fitter als früher. Warum das hilft, das weiß ich nicht. Ist es die Halswirbelsäule, die man beim Luftholen im Kraulen viel bewegt und dreht? Hat es mit dem Druckausgleich zu tun, weil der Kopf ja komplett untertaucht? Hat es mit der allgemeinen Fitness zu tun? Hat das Chlorwasser im Schwimmbad einen Effekt auf das Ohr? Hat es mit den gluckernden Geräuschen zu tun, wenn der Kopf eintaucht und wieder auftaucht? Ist es die stärkere körperliche Belastung beim Sprint über eine Bahn? Ist es das Luftanhalten, wenn man mehrere Züge macht zwischen dem Atmen? Ich kann es euch nicht sagen. Keine Ahnung. Ich habe keine neuen Erkenntnisse oder so, weil das mit dem Schwimmen das war ja hier auch schon auf der Website zu lesen gewesen. Aber Symptomfreiheit ist mir extrem viel wert. Und die Gewissheit, dass es keinen "tieferen Sinn" in dem Brummton gibt oder so, außer dass es mal wieder Zeit ist mehr Schwimmen zu gehen, für mich zumindest, tut mir auch ganz gut. Vielen Dank an diese Website und die Betreiber für den Hinweis auf die für mich funktionierende Methode. Ohne euch hätte ich die für mich funktionierende Methode zur Linderung vielleicht erst viel später oder vielleicht gar nicht entdeckt! Hoffe alle anderen finden auch etwas, was bei ihnen gut funktioniert. Viele liebe Grüße und frohe Weihnachten euch allen!!

  • #96

    #96 (Donnerstag, 19 Dezember 2019 15:31)

    Vor drei Tagen wurde bei mir Hörsturz festgestellt. Jetzt nehme ich Cortison und habe seit 2 Tagen dieses Brummen im Ohr. Was ich jetzt schon für mich gemerkt habe, die Spülung auf dem Klo, also das fliessende Wasser schaltet das Brummen ab. Und dann habe ich noch Super Deep Red Noise auf Youtube ausprobiert. Das hilft auch. Jetzt schlucke ich meine Tabletten zu Ende und dann Anfang Januar gehe ich wieder zum Hörtest. Mal gucken, was der Experte dann vorschlägt.

  • #95

    Gabriele (Donnerstag, 31 Oktober 2019 20:33)

    Wir wissen seit 5Jahren woher er kommt. Nachbar keine Baugenehmigunspflichtige Holzscheitanlage ohne Dämmung einen halben Meter neben uns. Körperschall und Co, Hertz, was ist das? Unsere Rechtsanwältin und Richter kennen es nicht. Das entsprechende GELD unsererseits fehlt.

  • #94

    Frank Herzog (Mittwoch, 23 Oktober 2019 22:15)

    Ich denke das es von den Innenohrmuskeln Tensor tympanie und/ oder Stapedius kommt.
    Die Muskeln sind eigentlich dazu da, um das Ohr vor Lärm ab ca. 80 Dezibel zu schützen in dem die dich dann zusammenziehen.
    Warum auch immer reagieren sie bei mir hochsensibel auch schon auf leisere Geräusche und bestimmte Frequenzen oder wie hier schon beschrieben bei kurzen strecjent mit dem Auto. Alles was von außen vibriert triggert bei mir den Muskel.
    Ich hatte das schon Maki vor Jahren und es war jetzt für Jahre komplett verschwunden.
    Sneaker schon auch das es mit Verspannungen und dysbalancen zu tun hat.
    Kiefer könnte definitiv eine Ursache sein.
    Stress auf jeden Fall auch.
    Bei mir verschwindet es auch nach einem Disco Besuch.
    Mein Nachbar ist Arzt und er meint das liegt daran das man den Muskel durch die Laute Musik eine Zeit lang stresst und ermüdet. Dann ist für zwei bis drei Tage Ruhe, dann geht's bei mir wieder los.

  • #93

    Stefan Altdorf (Samstag, 01 Juni 2019 12:30)

    Ich hatte vor 2 Monaten das erste mal dieses Brummen. Für mich war dies sehr störend und ein Einschnitt in die Lebensqualität. Im Internet suchte ich nach der Ursache für dieses Brummen. Ich stiess auf diese Seite und fing an zu lesen. 2 Teilnehmer berichteten sie liesen sich den ersten und zweiten Halswirbel richten. Dann war bei ihnen kein Brummen mehr zu hören. Nicht lange gefackelt machte ich dasselbe bei einer Physiotherapeutin, sie sagte der 2 Halswirbel sei verschoben. Seit dem bin ich wieder Brummfrei.

  • #92

    Antje Potsdam (Dienstag, 14 Mai 2019 11:20)

    Hallo Jessy, ich kann meinen Ton nicht steuern. Ich kann ihn durch 80 Hz mit InEar Kopfhörer ausschalten. Aber er war gerade gestern über 24h nicht da. Komplett weg und ich weiß nicht, was dazu führt, dass er weg geht.
    Das erste Mal als er für viele Stunden weg war, hatte ich einen Tag vorher eine manuelle Therapie an der HWS. Dann hat es in meinem Ohr ganz komisch „Plopp“ gemacht und ich hatte ein Befreiungsgefühl. Doch leider kam der Ton wieder.
    Die ersten Male habe ich den Ton gehört wenn ich Hackenschuhe getragen habe. Aber durch Bewegung ging er dann wieder weg.
    Jetzt hatte ich viele Wochen starken Stress (Depression) und ich weiß, dass ich mich total verkrampft habe.
    Deshalb hoffe ich, dass ich mit Entspannung, Sport, Physiotherapie usw erreichen kann, dass der Ton leiser wird und Heilung Eintritt.
    Sei froh, dass er bei Dir nicht ständig da ist.
    Ich habe aber noch die Hoffnung, dass die Atlastherapie im Hintergrund weiter wirkt und durch Physio die Wirbelsäule und damit die Muskeln besser durchblutet und die Nerven entlastet werden.
    Ich drücke Dir die Daumen für Deine Maßnahmen und allen anderen BT geplagten auch alles Gute.
    Bitte gebt es an das Forum hier weiter wenn bei Euch eine Besserung oder Heilung eingetreten ist und wie ihr das erreicht habt.
    Danke von Antje Potsdam

  • #91

    Jessy (Montag, 13 Mai 2019 18:31)

    Hallo Antje. Ja gerne können wir uns austauschen .kann es denn wirklich sein das es bei dir vom Stress ist?das ist bei mir denke ich nicht der Fall da ich den Ton steuern kann und selbst auslösen.dazz reichen kleine Impulse an der Stirn.schade mit der Atlas Therapie. Ich habe auch schon daran gedacht so eine zu machen.habe nächste Woche nen Termin bri ner heilpraktikerin ich werde auch den zweiten wirbel erwähnen.habe auch schon davon gelesen.ich kann den Ton auch durch kieferbewegung nach vorne oder links stoppen und der zweite hws Wirbel liegt wohl auch auf dieser Höhe.bekomme am 23.5 nen Abdruck Gemach für die beißschiene .ist dein Ton den durchgehend da?

  • #90

    Antje Potsdam (Sonntag, 12 Mai 2019 06:37)

    Auch ich habe Angst, dass es nie wieder weg geht. Ich höre diesen Brummton mit Vibrationen auf der rechten Körper auch seit Anfang 2019. Bei „Berichten“ habe ich versehentlich 2018 geschrieben.
    Ich bin aufgrund eines Burnout seit Januar krank, dann kam ein leiser Tinnitus und dieser schreckliche Brummton dazu. An manchen Tagen bin ich einfach nur verzweifelt.
    Früher habe ich alles geschafft was ich mir vorgenommen habe. Doch jetzt bin ich längst an meine Grenzen gekommen.
    Ich experimentiere mit Ohrstöpseln. Das hilft etwas den Ton zu mildern, aber ich spüre ihn im Körper und das ist sehr anstrengend.
    Ich glaube, dass ich ihn früher auch manchmal nach langem Tragen von Schuhen mit hohem Absatz gehört habe. Aber nach körperlicher Erholung war er wieder weg. In Moment ruhe ich mich sehr viel aus, aber der Ton geht nicht weg.
    Ich war zu einer Atlastherapie und habe meine ganze Hoffnung da rein gelegt. Verändert hat sich in Bezug auf den Brummton nicht viel.
    Aber vielleicht kommt er ja auch vom 2 Halswirbel. Davon haben jedenfalls viele berichtet, die ihren Brummton besiegt haben.
    Jessy, da du gerade in der selben Akutphase bist wie ich, könnten wir uns ja privat austauschen....
    Wichtig ist, dass wir nicht aufgeben zu suchen was uns hilft. Ich halte mich sehr an den Berichten von Angelika Rheinland fest.
    Ich mache Gymnstik, gehe walken, habe einen festgestellten Vitamin D Mangel und substituiere. Magnesium tut bei mir nichts.
    Der Ton war an zwei Tagen mal fast weg und ich war so erleichtert. Dann kam er wieder und ich weiß nicht woran es lag/liegt.
    Ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.
    Liebe Grüße an alle die unter dem Brummton leiden, der kein Tinnitus ist.
    Antje aus Potsdam

  • #89

    Jessy (Mittwoch, 08 Mai 2019 11:23)

    Hallo liebe Brumm Gemeinde. Ich leide seid Februar 2019 an diesem brummton .Ich möchte euch schildern wie es bei mir ist .eventuell hat ja jemand die gleichen Symptome und man kann sich helfen.also zu meiner Geschichte. Das erste mal hatte ich das im Dezember nach einer Erkältung. Es brummte kurz abends im Bett als ich den Kopf bewegte war es weg.das ganze hatte ich so 3 Wochen aber immer nur kurz abends im liegen im Bett.dann war es auf einmal weg .im Januar 2019 Brummen war immer noch weg ging ich zu Physiotherapie wegen verspannungen. Eine Woche nach Beginn der Physiotherapie fühlte sich mein ohr so zu an und es klackte bei bestimmten geräuschen immer.war dann bri HNO. 3 Wochen hintereinander. Sie wollten mit ein paukenröhrchen setzten nach drei Wochen.fer hör Test war wohl immer etwas schlecht.3 Tage vor dem Eingriff löste sich diese Verstopfung habe viel druckausgleich gemacht.nschfem das ohr wieder frei war begann das Brummen wieder am Anfang wieder nur ganz kurz dachte es wäre noch von dem paukenguss wie ich im wenn er schon dachte es wäre von der Erkältung. Nach und nach kam das Geräusch öfter erst abends dann nachts und dann hatte ich es auch morgens nach dem Aufstehen wenn ich mich streckt brummt es höre ich auf mich zu Strecken war auch das Brummen weg .Ich beschäftigte mich damit und fand einiges heraus.also es reagierte auf Bewegungen z.b wenn ich den Kopf ganz weit auf die Brust lege brummt es ist der Kopf wieder Grade hörte es auf .wenn ich den Kopf ganz weit nach rechts drehe brummt es drehe ich ihn zurück hört es meistens wieder auf .Als ich im März eine magenspieglung bekam ohne Narkose mein Körper würgte und wärte sich dagegen war es auf einem auch tagsüber da und würde auch ausgelöst durch ausgengeräsche.ich höre es nur in geschlossenen Räumen draußen habe ich nichts. Ich kann es auch stoppen in dem ich den kiefer nach links ziehe. Ich meine damit nicht unterbrechen sondern wirklich stoppen bis ein Geräusch oder eine Bewegung es wieder auslöst das kann 1 Stunde dauern 10 min oder 15 Sekunden ist immer unterschiedlich.habe auch das Problem das meine nasenebenhölen immer knacken obwohl die Nase frei ist.und habe auch wieder dieses komische klicken im ohr wenn z.b Kinder schreien oder man ein Feuerzeug bedient nicht immer aber schon sehr oft.dieses klicken im ohr ist auch nur rechts genau so wie das Brummen.kann das klicken auch auslösen in dem ich mir über die Kopfhaut streiche am rechten ohr.das Brummen ist morgens und nachts am schlimmsten da kann ich es regelrecht auslöse wenn ich will z.b wenn ich mir an die Stirn oder Schläfe klopfe oder halt diese besagten kopfbewegungrn mache.kann es zwar mit dem kiefer stoppen trotzdem nervt es. Vor allem weil es durch Geräusche ausgelöst wird schnurrt morgens meine Katze im Bett brummt es im ohr.über Tag wird es meistens nur durch Geräusche ausgelöst oder wenn ich mich blöd bewege .dabei brauche ich nur schlucken oder den kiefer nach links ziehen und weg ist es wieder .habe schon nen Ärzte Maraton durch .HNO meint es kommt vom kiefer .kieferchirurg sagt kiefer ist in Ordnung bekomme trotzdem ne beissschiene. Ortopäde hatte kein Bock auf mich machte ein Röntgen bild der hws und sagte normaler Weise hat die hws einen Bogen bri mir wäre sie grade .mit den Worten gewöhnen sie sich an das Geräusch entließ er mich.ich war am Ende. War beim neurologen der sagte es wäre Stress schickte mich ins MRT auch das war alles ok an meinem Gehirn ist nichts. Hatte jetzt Physiotherapie für den kiefer der Therapeut war sich sicher das es der kiefer ist weil ich es ja durch eine kiefer Bewegung oder durch schlucken stoppen kann.bis jetzt brachte die Physiotherapie nichts. Mal ist das Geräusch lauter mal leiser .Magnesium nehme ich auch bringt bis jetzt auch nichts.glsube auch nicht das es in Zukunft was bringt.ich hatte auch viel stress im Lezten Jahr. Hatte 2 fehlgeburten die Lezte im November einen Monat später kam das Geräusch ja zum ersten mal .aber glaube nicht das es damit zusammen hängt.bin sehr verzweifelt und habe echt Angst das es nie wieder weg geht.mal bin ich davon überzeugt es sind Muskeln und mal denke ich mein ihr hat ein Schlag weg bekommen von den Erklärungen und dem paukenguss.ach ja als ich Ende Februar eine fette Grippe mit Fieber hatte war das Geräusch für 4 Tage während dieser Grippe weg.Ber mein ohr war auch wieder zu vielleicht hab ich es deswegen nicht gehört.für mich ist sicher das Geräusch kommt von mir selbst und nicht von außen. Bin gespannt was passiert wenn ich diese beissschiene habe ob es dann besser wird.ansonsten werde ich aus eigener Tasche bezahlt noch mal zur Physiotherapie gehen. LG jessy

  • #88

    Rosa Kern (Freitag, 19 April 2019 12:01)

    Ich höre das Brummen nun seit mindestens 5 Jahren. Es begann in einer Stressphase während eines Kurzaufenthalts in einem Bio-Wellnesshotel. "Warum habe ich ein Zimmer genau über einem Kühlschrank?" fragte ich nach der ersten Nacht. Klar, da war kein Kühlschrank und auch kein anderes vibrierendes Gerät in dem ganzen Haus. Zwischendrin war das Phänomen für lange Zeit verschwunden, nun ist es sei gut einem Jahr wieder da und mittlerweile sehr lästig. Im Nachbarhaus wurde eine defekte Solarpumpe ausgetauscht. Vielleicht korreliert das ja. Ärtze reagieren nicht, wenn ich das "Kühlschrankbrummen" im Ohr erwähne. Darum bin ich sehr froh, heute auf diese Seite gestoßen zu sein. Zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit dem Phänomen, dass ich es mir nicht einbilde und dass es kein Tinitus ist, hilft mir schon sehr. Den Versuch mit dem tiefen C werde ich unternehmen, vielleicht bringt er ja Linderung. Danke an alle.

  • #87

    Sonja (Samstag, 06 April 2019 10:43)

    Schade, dass es um Brummtöne geht und man keine Webseiten zu Vibrationen findet.
    Zuerst hörte ich auch nur ein tiefes Brummen. Subtil... Vielleicht merkte ich es nur, weil die Heizung mal kurz ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wurde? Oder weil sie hochgefahren wurde, weil die Heizperiode beginnt?

    Ich war bereit, zu versuchen, damit zu leben. Mit dieser schweren, düsteren Atmosphäre, die durch das tiefe Brummen entsteht. Auch wenn man es nicht überlagern kann...

    Letztlich sind die Vibrationen, die ich kurze Zeit später wahrnahm, viel schlimmer. Das Brummen tritt in den Hintergrund.
    Ich wohne nur wenige Meter von einer riesigen Heizungsanlage. Es vibriert immer und die Heizung läuft das ganze Jahr, weil sie warmes Wasser produziert.

    Wie soll man das Vibrieren beschreiben: Es wird im Liegen schwer erträglich, weil es dann den ganzen Körper erfasst.
    Es ist so, als wäre ich umzingelt von 20 Waschmaschinen im Schleudergang. Die Geräusche muss man sich wegdenken.
    Oder wenn meine Katze schnurrt und ich sie anfasse. Nur, dass die Vibrationen durch das Schnurren nicht nur an der Hand sondern überall im Körper spürbar sind.
    Es pulsiert/vibriert derart schnell, dass es fast nicht mehr als Vibration sondern als schwerer Druck empfunden wird.
    Es dürfte sich um Infraschall handeln.
    Problematisch ist, dass es nie aufhört. Ich warte nun gespannt auf den Mai, wenn die Heizperiode endet. Aber wie geschrieben, Warmwasser wird immer noch produziert.

    Ich wohne hier schon viele Jahre und befürchte, es vorher nicht bemerkt zu haben. Vielleicht hat man auch Veränderungen an der Heizungsanlage vorgenommen. Vermieter/Verwaltung ignorieren mich.
    Die Heizungstypen sowieso.
    Die Anlage ist riesig, die Rohre sehr dick. Fast 30 Wohnungen werden versorgt. Unter mir liegt sie. Hier konzentrieren sich alle Rohre.

    Mein Blutdruck stieg auf absolut lebensgefährliche Werte...
    Ob man die Heizung wirklich gedrosselt hat, ist fraglich. Es vibriert nach wie vor. Mein ist momentan ohne Medikamente normal. Jedenfalls wenn ich 3-4 x hintereinander messe.

    Momentan kann ich wieder ganz gut schlafen. Die Schlafstörungen sind sicherlich teilw. auch psychisch bedingt. Man muss die durch Recherche im Internet erworbenen Kenntnisse erst einmal verarbeiten. Und solange man einen derart hohen Blutdruck hat, bekommt man natürlich Angst um seine Gesundheit/Leben.
    Es hilft mir sicher, dass der Blutdruck sich weitestgehend normalisiert hat. Trotzdem - ich spüre 24/7 unglaubliche Vibrationen im Körper und irgendwie ahne ich, dass auf Dauer körperliche Schäden entstehen müssen.
    Ob bei mir eine Sensibilisierung stattgefunden hat? Ob es ein Zeichen meines Körpers ist, dass ich das Weite suchen sollte?

    Beim Gehen, Stehen, Sitzen ist es nicht so schlimm. Übel wird es, wenn man sich hinlegt. Es ist auch in der ganzen Wohnung zu spüren.
    Es wird erträglicher, wenn man sich auf die Seite legt.

    Es ist seelisch zermürbend, sich ständig zu fragen, ob man sich das einbildet.
    Ein weiterer Aspekt verunsichert mich: Ich glaube, unmittelbar nach dem Aufwachen spüre ich zunächst nichts. Ich werde also sicher nicht wach gerüttelt. Ich gehe dann in die Küche, trinke im Bett meinen Kaffee und der Horror geht los.
    Abends beim Einschlafen spüre ich es bis zum Einschlafen.

    Im Netz gibt es viele Menschen, die von einem inneren Beben berichten. Sie sind oft in medizinischen Foren. Damit geben sie natürlich schon eine Richtung vor. Wer sich an ein neurologisches Forum wendet, wird neurologische Antworten bekommen. Ich lese diese vielen Beiträge im med. Bereich und würde manchmal gerne antworten: Infraschall.
    Ihr seid vlt weder neurologisch noch psychiatrisch krank - es könnte Infraschall sein...

    Das finde ich so erschreckend an diesem Vibrationsthema: Man steht zwangsläufig mit einem Bein in einer psychiatrischen Klinik. Jedenfalls dann, wenn man alleine, sehr verzweifelt ist... Man muss versuchen, die Nerven zu behalten. Mehr als sterben geht nicht - das sage ich mir oft.
    Ich fühle mich schon extrem belastet: Sollte ich ausziehen? Was ist, wenn ich derart sensibilisiert bin, dass ich überall Vibrationen bemerke? Vlt bemerke ich sie ja auch überall, weil bereits Nervenschäden eingetreten sind?

    Leider sind meine Aussichten statusbedingt mehr als schlecht.

    ich hoffe, dass mein Beitrag wenigstens dem einen oder anderen hilft.

    In 3 Wochen ist Mai, in 3 Wochen ist Mai, in 3 Wochen ist doch schon Mai - durchhalten, durchhalten, ich muss einfach noch etwas durchhalten... Und dann weitersehen. Und ich darf die Hoffnung nicht aufgeben. Auch dann nicht, wenn es eigentlich keine Grund zur Hoffnung gibt.



  • #86

    SebastianJ (Freitag, 05 April 2019 11:24)

    Hallo zusammen. Mich plagt der Brummton seit etwa 2015. Die Historie deckt sich mit den Meisten von Euch:
    Einseitig (bei mir rechts)
    Meist bei Stille auftretend oder ausgelöst durch andere Geräusche
    Tiefes Geräusch (50-60 Hz)
    Sinus Ton bei 115-120 Hz überlagt gut zum Schlafen
    Finger, In-Ear o.ä. ins Ohr hilft hier und da
    Schlafen auf Brummseite im Kissen lindert etwas
    Hier und da "brummfreie Tage"
    Nahrungsergänzungen wie Magnesium usw. halfen nicht oder nur ganz wenig/kurz
    HNO Arzt sagt: Alles OK. Trotzdem hat er mit einer Spritze und einem Anti-Dementivum versucht, einer ggf. vorhanden Durchblutungsstörung entgegenzuwirken
    Physiotherapie Schulter/Hals/Nacken nur mäßige und temporäre Linderung (meine Frau ist PT, wir haben schon alles versucht)
    Aufbiss-Schiene vom Zahnarzt führte zwar zu weniger Kopfschmerzen (durch Unterlassung des Knirschens),
    brachte beim Brummen aber nichts
    Letztendlich ortsunabhängig
    MRT Kopf o.ä. habe ich noch nicht gemacht (da spielt auch der Schiss davor ne Rolle, dass da Sachen gefunden werden könnten, die man nicht will)

    Nun habe ich heute morgen folgende Erfahrung gemacht:
    Ich habe den rechten Arm ausgestreckt und ihn relativ fest nach hinten "überdehnt", ähnlich wie beim Brustschwimmen, nur extremer, da hat es "Pong" gemacht, als wenn irgendwo im Schulterbereich eine Sehne übergesprungen ist, die "falsch" aufgespannt war. Seit dem ist nun für ein paar Stunden schon fast Ruhe.
    Ich höre es nun nur noch ganz minimal und habe auch das Gefühl, dass sich meine gesamte rechte Seite bis unter den Unterkiefer/Ohr immer mehr entspannt und warm anfühlt,

    !!!!
    Ich möchte explizit niemanden zum Nachmachen auffordern, da ich keine Ahnung habe, ob das vielleicht sogar "zu viel" und physiologisch schädlich war, was die Musulatur, Sehnen und Knochen angeht. Aber vielleicht hilft der Hinweis ja dem ein oder anderen, der sich in entsprechende Behandlung begeben hat und kann mit dem Therapeuten/Arzt gemeinsam zumindest in diese Richtung analysieren oder arbeiten. Ob es langfristig hilft, gebe ich dann in ein paar Tagen/Wochen hier zum Besten.
    !!!!

    Kleiner Dankanstoss: Ich habe in den Foren immer wieder gelesen, dass den Menschen das Schwimmen hier und da sehr geholfen hat, vielleicht gehen auch die Schwimmbewegungen mit o.a. Effekt einher, oder wirken ggf. auch ähnlich entlastend, zumindest durch die Dehnungen. Aber nur eine Vermutung,

  • #85

    JosefGassner (Donnerstag, 04 April 2019 07:48)

    Hallo liebe Brummtonhörer! Ich bin aus Österreich und habe im gesamten Haus (Keller/Erd-Obergeschloß) in jedem Raum einen Brummton. Wenn ich mit dieser Spectroid-App messe, wird 48 Hz angezeigt, Lautstärke zwischen 15-22 dB. Meine bislang dagegen unternommenen Versuche: verschiedene Ohrstöpsel, MP3-Player, Schlaftabletten, Beruhigungspillen, Spazieren gehen vor dem Schlafengehen - bringt alles nichts. Mein Brummton ist den ganzen Tag hörbar und für mich spürbar. Es ist, als ob mich ständig etwas angreifen würde. Bisherige Auswirkungen bei einem Dauerbrummton 24 Stunden-täglich: Ohrendruck, Kribbeln in den Oberarmen und Unterschenkeln, Zittern teilweise in den Fingern, Schlafentzug, dauernde Schlafunterbrechungen, sinnloses Weinen ohne Grund, Gefühl - als ob ich Herzinfarkt bekäme. Und nein, ich bilde mir den Ton nicht ein, sämtliche Besucher hören diesen auch, doch sehr vermindert, weil sie ja nicht 24 Stunden davon belastet sind und schon gar nicht in der Nacht.

  • #84

    Mike (Samstag, 23 März 2019 02:37)

    Guten Abend Sebastian,
    danke für deine Organisation solch einer Plattform.
    Ich leide schon mehr als 10 Jahre unter Brummtönen, seit März 2016 ist es mir jedenfalls bewusst geworden, da zunehmen verstärkt Herz-Kreislauf-Probleme auftraten, Kopfweh war schon lange Jahre vorher an der Tagesordnung und massive Schlafprobleme von vielen Stunden pro Nacht. Konzentrationsprobleme, Lustlosigkeit, Rückgang der Arbeitsfähigkeit, um.

    In der Nacht ist der Brummton eindeutig zu hören (so auch heute), in den Jahren 2016 auf 2017 konnte ich sogar ein regelrechtes Einschalten mächtiger Brummenergie ab ca. 01:00 Uhr wahrnehmen, das klang wie der Start einer gewaltigen Maschine die hochfuhr.
    Da es meinem Körper zunehmend schlechter geht, habe ich im März 2019 Messungen von Baubiologen und Umweltanalytik durchführen lassen.
    Folgende Ergebnisse verschiedener Messgeräte liegen vor:
    Störschallanalytik Nr.1
    Aufnahmen 25 km südlich von Wien zwischen 22:00 bis 04:00 Uhr an unterschiedlichen Tagen (bei 50Hz Stromnetz eingeschalten in einer Altbauwohnung)
    06,25 Hz__48,4 dB__dominante Tonalen
    18,75 Hz__30,7 dB
    28,13 Hz__26,0 dB
    43,75 Hz__22,0 dB__dominante Tonalen
    81,25 Hz__16,4 dB__dominante Tonalen
    90,63 Hz__16,2 dB__dominante Tonalen

    Störschallanalytik Nr.2
    Stromnetz in Wohnung ausgeschalten und hier interessant das folgendes Ergebnis:
    06,25 Hz__33,6 dB__dominante Tonalen
    43,75 Hz__13,7 dB__dominante Tonalen

    Folgenden Tip zur Analyse, wenn ihr keinen baubiologischen Sachverständigen beauftragen wollt oder könnt.
    Wenn ihr ein modernes Smartphone mit gutem Micro besitzt, dann installiert euch das APP >InfraSound Detector<

    Zweiter Tip zur Sanierung oder Heilung = Ortswechsel, wegziehen, anderer Schlafplatz, anderer Arbeitsplatz und Teilen, andere Menschen informieren, viele Leiden unter Schlafstörungen, Kopfweh und körperlichen neuen Symptomen.

    Viele liebe Grüße! Mike










  • #83

    Katja (Sonntag, 17 März 2019 22:58)

    @ Physikus auch mir ist mit deinem Tipp geholfen und ich könnte weinen vor Glück. Ich musste auch 200Hz einstellen, aber dann ist es weg, sogar wenn ich Geräusche höre, die sonst das Brummen initiiert haben... unfassbar! Das Brummen höre ich jetzt seit 3 Jahren und es ist wirklich eine Qual. Ich habe schon so viel vergeblich versucht und bin nun überglücklich etwas gefunden zu haben, das mir hilft.

  • #82

    SANDRA (Samstag, 02 März 2019 14:48)

    Liebe gleichermaßen Betroffene und gequälte ich wünsche uns allen Heilung obschon das Brummen nicht aus uns kommt sondern durch die unnatürliche Lebenshaltung dieser Weltgesellschaft ! Habe viele miesen Brummtontage und Monate jetzt schon zu ertragen. Ich habe eine liebe Freundin sie ist Heilerin wir haben zuletzt 3 Tage am abend meditiert . Dieser Zauber hat mich schon am nächsten morgen gestärkt und immer wenn ich an dieses Ritual denke und an meine liebe Freundin geht es mir auch heute noch ein wenig besser ! Da ich arbeiten gehe komme ich wenigstens Zuhause raus aber manchmal weiß ich nicht wie lange ich noch mein bisheriges Leben , welches es ja nicht mehr ist aufrecht erhalten !

  • #81

    Thomas (Dienstag, 19 Februar 2019 14:56)

    Um im ersten Schritt herauszufinden ob der Ton nur subjektiv wahrgenommen wird oder dieser Objektiv tatsächlich vorhanden ist kann eine App am Handy helfen. Ich habe bei mir 'Spectroid' installiert. Es misst über das Handymikrofon einen breiten Frequenzbereich. In meinem Fall konnte ich feststellen dass im Schlafzimmer zeitweise ein für mich sehr lautes 50 Herz Netzbrummen vorhanden ist.
    Menschen hören unterschiedlich gut. Manche hören tiefe Frequenzen besonders gut, die andere kaum oder gar nicht wahrnehmen.