Erfahrungen: was hilft gegen das Brummen im Ohr

Als erstes hilft es zu wissen, dass viele Brummer gelernt haben, mit dem Brummton zu leben! Je größer die Angst und Verzweiflung anfangs ist, um so lauter ist auch das Brummen. Wer sich voll auf den Brummton konzentriert, kann ihn auch wirklich gut hören (lernen).
Das Brummen ist kein Tinnitus, denn man kann sich spontan kurzzeitig helfen, um den Ton zu dämpfen. Die Erfahrungen der Brummer sind da unterschiedlich. Was dem einen Betroffenen gut half, war für den anderen vielleicht sogar Brummton-verstärkend.

Weiter unten sind viele viele Tips von Betroffenen, was hilft. Eine Zusammenfassung meiner Gedanken zur vollständigen Heilung vom Brummtonleiden habe ich als eBook verfasst. 

 

kurzfristige Hilfe

- irgendwas ins Ohr stecken: Ohropax, Ohrstöpsel aus Wachs, Watte, Finger - siehe auch Produkte
- schnelle seitliche Kopfbewegung unterbricht das Brummen kurz
- Schlafen auf der entsprechenden Seite

- Ohr, bzw. den Knochenbereich um das Ohr in die Hand legen
- bessere Position im Raum suchen, Fenster öffnen
- Spielen eines tiefen C am Klavier
- Stille vermeiden: Ohrhörer aufsetzen, Musik hören, singen
- Ablenkungen suchen (nicht Lesen)
- Verstärker beseitigen: jedes ähnlich Brummendes Geräusch meiden

 

Ich habe ein ausführliches Kapitel mit Tips zum Schlafen in meinem ersten eBook: "Mögliche Ursachen des Brummons" beschrieben. Das eBook ist für Menschen, die noch relativ neu mit dem Phänomen zu kämpfen haben.

 

Tips: was hilft und wie geht man mit dem Brummen um

Hier ist im Sinne des Gemeinschaftsgedankens dieser Homepage vom Erfahrungsschatz anderer Betroffener des Brummtons zu lesen. Wer mag, kann hier selbst Tips und gute Erfahrungen mitteilen. Ich habe diese Möglichkeit der Kommentare auf Brummtonheilung.de eingerichtet, weil ich immer wieder Mails mit guten Tips von "Brummern" erhalte, und mir gewünscht habe, daß diese Hilfe auch anderen zur Verfügung steht. Wenn trotzdem eine Frage offen ist, fragt gerne meine Experten.

Wer keine Tips geben möchte, aber einen Bericht von sich schreiben, einen Gruß hinterlassen etc. - ist herzlich bei den Berichten willkommen. Hier bitte nur Tips und Tricks!

 

Kommentare: 76
  • #76

    Anonymus (Freitag, 05 Oktober 2018 08:40)

    Bei mir ist es eine Mischung aus dem hier schon beschriebenen möglichen Geräuschs einer großen Umwälzpumpe oder eines Schiffsmotors. Ganz am Anfang dachte ich immer, der Wind weht und drückt gegen die Scheiben. Es scheint etwas Großes zu rotieren, dazu aber - und das macht es für mich einfach unerträglich - höre ich eine unregelmäßig getaktete Impulsfrequenz, so, als würde irgendwo jemand einen Code funken / morsen. Der Ton ist auch tieffrequent und monoton, kaum hörbar, aber kann auch mal penetranter werden. Ich habe auch erst gedacht, dass es nur in meinem Wohnhaus ist. Da kann ich es sogar bei geöffneter Haustüre auf dem Treppenabsatz wahrnehmen. Es ist also nicht innen, sondern scheint von außen zu kommen. An Fensterscheiben wird das Geräusch besonders gut hörbar. Auf der Arbeit im Büro höre ich es leider mittlerweile auch, sitze direkt am Fenster. Ich höre es nicht, sobald ich mich bei Freunden in anderen Wohnungen aufhalte oder in meinem Auto bin oder unterwegs spazieren usw.

  • #75

    Techniker (Donnerstag, 07 Juni 2018 22:47)

    @Physikus
    hilft auch bei mir, aber andere Frequenz. Mein virtueller Brummton 68,2Hz lässt sich mit ganz leise eingespielten 200Hz komplett löschen. Der Zusammenhang ist faszinierend, und mit Maskierung nicht zu erklären.

  • #74

    Kati (Mittwoch, 06 Juni 2018 18:47)

    Huhu
    Bei mir ist es auch so dass ich das Brummen habe. Zum Glück aber nicht die ganze zeit..aber es macht mich wahnsinnig..das öetzte mal hatte ich das Brummen als ich im Fitnessstudio war. Und davor das mal auch. Also dann nach einer zeit. Diesmal war ich nicht im fitness aber war mit der arbeit auf Freizeit so ich viel tragen musste. Vllt kommt es daher. Jetzt gucke ich einfach dass ich meine arme und Schultern entspanne und dann mal seheb ;)

  • #73

    Yay (Dienstag, 05 Juni 2018 23:47)

    @Physikus

    Funktioniert auch bei mir. Ab einem Frequenzton von 100hz sine verschwindet das Brummen. Vielen Dank für den Tip.
    nutze nachts nun einen kleinen Bluetoot Lautsprecher und dieser Ton ist angenehmer als die Baustelle im Ohr �

  • #72

    Romy (Freitag, 25 Mai 2018 02:19)

    @Physikus ja es hat wirklich geholfen. Habe mir eine Bluetoothbox und ein altes iPad zur Einschlafhilfe umferüstet. Das dumpfe Brummen war viel schlimmer im Kopf, als die lieben noch angenehmen 120 Hertz, die ich gerade nutze. Bist gerade echt meine Rettung❗️ :) War schon am verzweifeln, da 1,5 Wochen nicht richtig geschlafen. Umweltamt war gestern da und wollen sich das mal anschauen. Könnte aber aussichtslos werden, so vermutet man. Aber man gäbe nicht auf und wolle sich in 3-4 Wochen wieder melden. Eine Dauerlösung für die nächsten Jahre kann das ja nun nicht sein, da ich meine Ruhe hier immer sehr genossen habe.
    Naja, wir werden sehen. Gut auch die Tipps oben von Autor dieser Seite. Heute noch von einer Hörgeräteakustikerin erfahren, dass man wohl Dämpfer, wie die für Waschmaschinen, unter die Beine vom Bett packen soll. Hab ich aber noch nicht getestet.
    Ich bleibe gespannt, obs bei mir weg geht und woran es liegt und ob ich es überwunden kriege.
    Tolle Seite! Fühlt man sich nicht mehr so alleine.

    @Physikus kannst dich ja nochmal melden �

    Liebe Grüße

  • #71

    Rita (Montag, 09 April 2018 20:08)

    Hallo zusammen !Seit 4 Monaten habe ich einen Brummton im l.Ohr .Auch ich habe erst gedacht es kommt von aussen ,fette Party nebenan ,Kühlschrank, Heizungsanlage u.s.w.nein , das Nebelhorn wie ich es nenne ist in meinem Ohr .Ich habe mir ein Musikkissen gekauft ,Oropax,und so lange fernshen gehört bis ich eingeschlafen bin,aber....jetzt ist es kaum noch zu hören!Ich habe es direkt auch alls Wahnsignal vernommen und mich seit her auf mein inneres konzentriert.Weniger aufgeregt über kleinichkeiten ,nicht mehr auf Mitarbeiter gejammer eingegangen (also kein Mülleimer mehr:-)alles langsamer angegengen ,mir auszeiten genommen ,bei Gesellschaftgesprächen mich kurz rausgezogen zum Pause machen .Da ich lieber tätig bin habe ich seit kurzem ein Atelier wo ich mich wunderbar und mit viel spaß ablenke, was dann auch wunderbar funktioniert, und ich das brummen ganz vergesse..Weiteres gehe ich seit 2 Monaten zur Physiotherapie,die dann wohl auch zur verbesserung beiträgt.Dann habe ich noch das Ebook von Sebastian gelesen und habe da weitere Bestätigungen in meiner rangehensweise bekommen ,danke dafür Sebastian !!!!und ja, ich höre es wirklich kaum noch , weil ich mich nicht mehr so darauf konzentriere .lg.Rita

  • #70

    Gabriela (Samstag, 07 April 2018 19:58)

    Hallo! Seit ein paar Tagen habe ich dieses Brummen im Ohr, verstärkt in der Nacht. Nachdem ich Probleme mit den Ohren hatten (meine erste Mittelohrentzündung mit mitte 30!) ist nun dieses Brummen da. Gestern Nacht wäre ich fast ausgerastet. Man sucht nach Quellen und findet einfach keine. Nachdem ich mir Ohropax reingesteckt habe, habe ich auch endlich Schlaf gefunden. Ich hoffe es ist nur vorübergehend. Aber es macht mir Angst.

  • #69

    Reinhard (Freitag, 06 April 2018 12:01)

    Hallo,
    ich habe, hatte Monatelang einen Brummton nur im linken Ohr.
    Ich hatte alles auch nach den hiesigen Anleitung durchforstet - der Ton ist nur beim Liegen und wie auch hier beschrieben kurzfristig durch schütteln etc. unterbrochen gewesen.
    Nun schreib ich mal einen ganz neuen Ansatz - durch den ich durch einen spitzen Arzt und einer
    extrem auftretenden Halsentzündung gekommen bin. Es ist auf jeden Fall bei manchen eine Überlegung wert.
    Ich hatte immer auch leichte Ohrschmerzen bis auch zur Entzündung - dachte immer dies kommt von Wasser in den Ohren beim Duschen etc.
    Nun, mein Arzt meinte, nachdem ich die Halsentzündung nicht wegbekommen habe (Penicilin, Gurgeln etc.) in der 3 Woche - ich könnte einen stillen Reflux haben. Zuerst habe ich dies nicht ernst genommen - weil ich dazu
    nichts bemerkt habe. Nach einigen Nachdenken vielen mir dann doch immer wieder mal saures Aufstoßen ein -
    was ich immer als normal gesehen habe.
    Beim stillen oder auch Reflux fließt die Magensäure bis in den Hals und darüber und dann kommen Entzündungen.
    die auch im Ohr sein können (Dies besonders beim stillen Reflux). Und ev. auch das Summen beeinflussen.
    Nun - ich habe mein Leben umgestellt. kein kaltes Getränk (speziell mit Soda) nichts mehr direkt aus dem Kühlschrank. Auch fast keine Kohlensäure mehr. Kein fettes Essen nach Möglichkeit und schon gar nicht am Abend.
    Nur mehr eine Tasse milden Kaffee am Tag - sonst säurefreier Tee. Alkohol nur mehr sehr wenig. Hier eher Pilsner als
    Helles oder Wein. Kein Niederlegen gleich nach dem Essen. Etwas höherer Polster im Bett etc. etc.
    Und das bei mir erstaunliche - das brummen hört immer wieder mal längere Zeit (gestern über eine Stunde)
    von selbst auf. Ich mache das jetzt erst 5 Tage!
    Ich wollte es mitteilen - wenn es einem hilft, dann ist schon was gewonnen.
    L.G. Reinhard

  • #68

    Stephanie (Mittwoch, 14 März 2018 18:41)

    Hier in Homburg ist es auch seit 1/2 Jahr extrem zu spüren im Haus, es hilft gar nichts auf Dauer, nachts ist es zum Verzweifeln, an Schlaf ist nicht zu denken. Wir vermuten die Windräder, es kann aber auch sein dass es BHKW s sind oder andere Geräte (Biogasanlagen einige Kilometer weiter können auch der Grund sein). Es ist zum Verzweifeln, wir sind am Ende. Lebensqualität ist seitdem sehr herabgesetzt. Wir werden hier wegziehen, da wir sonst auf Dauer durchdrehen. Blöde Windräder und dieser Infraschall und blöder niederfrequenter Schall, der hier alles zum Vibrieren bringt. Warum macht da die Industrie nichts um diesem Problem endlich Abhilfe zu schaffen? Zu viel Technologie ist für den Organismus egal ob Mensch oder Tier auf Dauer gefährlich.....Und je mehr Windräder desto schlimmer werden die Luftvibrationen, man sieht es nicht aber man spürt es an pulsierenden Vibrationen. Der Boden vibriert, die Luft vibriert, der Mensch dreht auf Dauer durch....

  • #67

    Timo (Donnerstag, 08 März 2018 22:32)

    Ich habe auch seit einiger Zeit mit diesem Brummen/Summen zu kämpfen, mal höre ich es mehr, dann wieder weniger. Ein Tinitus ist es nicht, es tritt nur hier im/ums Haus auf, bei Übernachtungen anderswo ist es nicht zu hören.
    Erster Verdacht: Heizung. Die ist es aber nicht, wie ich im Keller (Mehrfamilienhaus) feststellen konnte. Dafür war es sehr deutlich dort zu hören, wo die Stromversorgung ins Haus geht. Sogar auf dem Parkplatz vorm Haus nehme ich den Ton wahr.
    Ich hab mir eine Sound-Analyzing-App namens "Spectroid" aufs Handy geladen und siehe da: es gibt im Diagramm einen konstanten Peak bei 50 Hertz, was exakt der Wechselstromfrequenz entspricht.
    Jetzt ist die Frage: was tun?! Ich kann ja schlecht die Stromleitungen ausbuddeln lassen. Bin echt ratlos...

  • #66

    Tom (Mittwoch, 07 März 2018 18:54)

    Wie wäre es denn, die Biogasanlagen mit dazugehörigen BHKW's abzuschalten und die Pumpen in der Industrie besser zu dämmen, bevor die Menschen mit Sinustönen ihrer Ohren strapazieren. Brummtöne werden durch solche Anlagen erzeugt und versetzen die Luft in Schwingung, die dann die Menschen zur Verzweiflung treibt.

  • #65

    Physikus (Sonntag, 04 März 2018 18:05)

    Habe das Problem auch, klassisch wie auf den entsprechenden Seiten beschrieben. Ich habe eine einfache wirkungsvolle Hilfe gefunden. Einen Sinus-Ton mit einer Frequenz von ca 115Hz, es MUSS ein Sinus sein, der gleiche Ton als Rechteck funktioniert nicht. Um den Effekt einfach auszuprobieren, eine Internetseite mit einem Tongenerator wählen (zB.http://onlinetonegenerator.com/). Dort als Frequenz 115 oder 120Hz eingeben und "sine" wählen. Den Ton am besten mit Kopfhöreranschluss hören. Bei mir funktioniert schon ein sehr leiser 115Hz-120Hz Ton (also im übrigen genau die Oberwelle des Brummens selbst, das bei ca 55Hz liegt). Die Unterdrückung des Brummtons ist sofort weg, wenn ich ein Rechteck-Profil ("Square") wähle. Ich habe mir diesen (SinusTon) vor einiger Zeit auf einen kleinen MP3 Player gespielt und höre ihn auf dem betroffenen Ohr mit InEar-Kopfhörern insbesondere in der Nacht bzw in den Räumen, in denen der Brummton am stärksten ist. Da der Ton nicht laut sein muss, stört er mich nicht. Im übrigen ähnelt dieses Verfahren der Beobachtung anderer, dass ein tiefes C des Klaviers den Brummton zum Verschwinden bringt.
    Ich bin Physiker, das ganze Phänomen erinnert mich fatal an einen Lock-In Verstärker. Dh es gibt dieses Brummen wirklich, allerdings sehr leise und es ist vielleicht auch nicht überraschend, dass die meisten von einem 55Hz Ton berichten, da die Wechselspannung der meisten Länder in diesem Bereich liegt, so dass Vibrationen mit dieser Frequenz von Geräten verursacht werden. Der Ton ist sehr leise und würde bei einem schnellen Hörtest nicht wahrgenommen werden. Das Gehör scannt mE (zumindest bei den Betroffenen) die Umgebung nach niederfrequenten Signalen ab, das dauert lange (so arbeitet mein Impedanzspektrometer im Labor). Hat das Gehör festgestellt, dass es bei ca 55Hz ein Signal gibt, kann es mittels Lock-In Technik das Signal-Rausch Verhältnis drastisch verbessern und das Signal deutlich wahrnehmen, dreht man den Kopf, ändert sich die Phase des Signal und der Lock-In Algorithmus braucht eine kurze Zeit, um das Signal wiederzufinden.
    Wie dem auch sei, mir hilft dieses 115Hz Sinus Signal jedenfalls enorm und hat den Leidensdruck genommen. Ich frage mich, ob auch bei anderen mit HIlfe eine 115Hz Sinus der Brummton zum Verschwinden gebracht wird.

  • #64

    Awesome (Samstag, 03 März 2018 09:42)

    Ich bin kurz vorm Suizid, wenn nicht bald ne Heilung gefunden wird. Lebensqualität gleich 0 mit den anderen Leiden dazu

  • #63

    Sebastain (Mittwoch, 28 Februar 2018 15:24)

    Liebe Brummer,
    hier stand ein Beitrag von Manni, den ich um den letzten Satz gekürzt habe. Ohne jede Wertung möchte ich feststellen, daß hier keine Plattform für Mystizismus ist. Mannie E. schrieb: "Nach meiner Erfahrung ist besser das Geräuch anzunehmen und sich daeauf einzulassen. Es zu bekämpfen wird nichts nützen, außer das die Frustration weiter ansteigen wird. Besser ist es sich auf die Atmung zu konzentrieren und ggf. wer möchte dabei zu meditieren. Hört auf das brummen, konzentiert euch darauf. Dann ist für euch leichter."
    Herzliche Grüße an Euch alle! Euer Sebastian

  • #62

    Raphaela (Samstag, 30 Dezember 2017 15:11)

    Hallo zusammen,
    zum Jahreswechsel hier noch ein paar Tipps, mit denen ich es jetzt schon viele Male geschafft habe, meinen Brummton zum Schweigen zu bringen (vielleicht fallen sie ja im Januar etwas leichter als um Weihnachten rum...;):
    Keine Schokolade essen, was aber trotzdem geht ist die vegane mit mind. 70% Kakao Anteil. Besonders schlimm hingegen Nuss- Vollmilch Schokolade.
    Keine auch nur irgendwie vorher von Fabrik her gewürzten Speisen essen, besonders auffällig TK Gemüse fertig gewürzt, Soja Soße, alle Gemüsebrüh Würfel (auch die Hefe freien, leider), Fischstäbchen.
    Nüsse evtl. auch weglassen, vielleicht kann vorheriges Einweichen über Nacht helfen.
    Bier und Wein Konsum oder Nichtkonsum machen keinen Unterschied und auch nicht das Geschirrspül Pulver (in meinem Fall).
    Ich muss immer mind. 3 Tage durchhalten mit diesen Einschränkungen, damit der Ton komplett weg ist. Wenn ich mich eine Weile so ernährt habe falle ich aber leider oft zurück in die alten Gewohnheit, zum Teil sicher auch weil es eine Weile braucht bis der Körper wieder auf die Auslöser anspricht. Das heißt aber andersherum auch dass ich mir durchaus Ausnahmen erlauben kann, wenn ich es eben nicht damit übertreibe. Somit bleibt alles essbar, jedoch im Maßen.
    Hoffe es kann jemandem helfen.
    Guten Rutsch und alles Gute für 2018!

  • #61

    Ramon (Donnerstag, 30 November 2017 01:32)

    Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass der Ton eine externe Ursache hat. Siehe meinen Beitrag unter "Berichte".

    Habe gerade zufällig rausgefunden, dass in-ear-Kopfhörer den Ton recht stark dämpfen, im Gegensatz zu Oropax. Also auch ohne Musik oder irgendwas abzuspielen.

  • #60

    Ramon (Samstag, 25 November 2017 14:05)

    Ich höre seit dem letzten Umzug einen Brummton, der sich immer wieder kurz unterbricht und dann wieder losgeht, manchmal in kurzer Abfolge.

    Die neue Gegend ist sehr ruhig und ich vermute, dass ich den Ton mangels anderer Geräusche nun stark wahrnehme. Bei offenem Fenster oder draußen verschwindet der Ton. Ich würde am liebsten den ganzen Winter bei offenem Fenster schlafen.

    Habe neulich auswärts übernachtet und den Ton dort nicht wahrgenommen, obwohl es auch sehr ruhig war.

    In der näheren Umgebung gibt es eine Schule. Gibt es dort ein Blockheizkraftwerk? Es gibt auch ein Trafohäuschen in der Nähe.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es eine externe Quelle für den Ton gibt. Ich habe auch sehr oft in der wirklichen Einöde übernachtet, das war bis vor einem Jahr, und kann mich nicht daran erinnern, dort den Ton gehört zu haben.

    Andererseits wirkt es auch wie ein Tinnitus. Es ist nur das linke Ohr, in allen Räumen fast gleich und Hand aufs Ohr legen oder Finger rein hilft, Oropax nicht wirklich.

  • #59

    Sebastian Knabe (Dienstag, 21 November 2017 14:05)

    Liebe Karla,
    der Tip mit dem tiefen C am Klavier ist nicht von mir. Ich habe ihn auch nicht ausprobiert. Wir Brummer sind sehr unterschiedlich, bei dem einen hilft das graue Rauschen, beim anderen stört es eher noch. Die Tips sollen eine Ermutigung sein, verschiedene Sachen auszuprobieren und sich selbst zu helfen. Die Meisten Brummer hören übrigens ein Brummen überhalb von 50 Hz (dem typischen "Strombrummen"), rechnerisch liegt das bei etwas 65 Hz - schau mal auf die Frequenzumfrage. Vielleicht erklärt sich so Dein Stutzigwerden? :-)
    Herzliche Grüße, Sebastian

  • #58

    Karla (Dienstag, 21 November 2017 12:43)

    Seit fast einem Jahr macht mich eine Vibration in der Wohnung fertig, hier denke ich immer noch, dass das irgendetwas mit der Haustechnik zu tun hat. Der Brummton kam etwas später und den finde ich nicht ganz so schlimm. Hellhörig werde ich bei den Tips aber hier:

    - Spielen eines tiefen C am Klavier

    Bevor ich das hier gelesen habe, habe ich mal versucht, den Brummton zu singen und dann am Stimmgerät (Handyapp) nachgeschaut welchen Ton das ergibt: ein C!

    Weiß jemand eine Erklärung? Das 50 Hz - Brummen ist eigentlich ein eher ein G, ich dachte dann, ich singe halt das nächste reine Intervall das möglich ist. Aber der Tip mit dem Klavierton macht mich stutzig...

  • #57

    Horus 4°7 (Sonntag, 05 November 2017 19:51)

    Hallo, bedingungslos geliebte Seelen,
    das "Brummen" ist ganz und gar eure INDIVIDUELLE EIGENRESONANZ/FREQUENZ !
    Auf "lange Sicht" würdet ihr euch einen RUESEN GEFALLEN tun, dieses vermeintliche "Handicap", NICHT ZU "BEKÄMPFEN"!
    Kurz gesagt: ALLES besteht aus Frequenzen und Wasser ist einer der effektivsten "Katalysatoren" dessen, und der Körper (wir nennen diesen mittlerweile "KÖRPUTER", besteht etwa aus 80% aus Wasser), und eben Ton/Klang reagieren entsprechend darauf bzw resultiert es in jenem "Brummton". Für einen Selbst ist es eine Methode zur Entspannung, gerade bei meditavien Prozessen und wenn man sich damit "anfreundet", ist es ganz das Gegenteil von "lästig/Priblem oder gar Erkrankung" !!!
    Manchmal sollte man eben nichts bekämpfen und versuchen in Einklang und RESONANZ mit dem gegebenen JETZT zu finden..

    Alle bedingungslose Liebe, allen infinitiven Segen für euch

  • #56

    Thomas (Freitag, 27 Oktober 2017 07:48)

    Hallo Sebastian,

    ich finde es super, dass du dich so intensiv mit diesem Thema beschäftigst. Auch ich leide seit mehreren Jahren immer wieder unter diesem Phänomen des Tieftonbrumms.
    Ich habe allerdings neben diesem auch eine ganze Menge andere Ohrenbeschwerden (Tinnitus, angeborene Mitteltonsenke, Autophonie (links) usw.). Da ich mich ein Leben (35J.) lang notgedrungen bereits selbst immer wieder mit diesem Thema beschäftigen muss, möchte ich dir meine Erfahrung berichten.

    Dank meinerseits in der Vergangenheit sehr aufwändig betriebene Recherchen etc. zu meinen Ohrenleiden habe ich fernab von allen Ohrenärzten eine Menge selbst erreichen können. Speziell beim superlästigen Tieftonbrumm bin ich davon überzeugt, dass dieser in den meisten Fällen durch einen ungewollten Resonanzzustand kleinster Muskelkontraktionen im Bereich der Mittelohr-Gehörknöchelchen, dem Trommelfell Tensor (Muskel) und vor allem schlagartig eintretenden Fehlstellungen der eustachischen Röhre kommt.

    Ich habe das Phänomen auf meinem linken Ohr (Ohr mit Hyperakusis, Mitteltonsenke (Innenohr), Autophonie usw.).

    Das Brummen bekam ich in den vergangenen Jahren immer wieder über mehrere Wochen komplex zusammenhängender Kieferübungen, HWS Übungen, Schulterübungen, Spezialsalben (eustachische Röhre), Entspannungsmethoden (Meditation etc.) und absoluter Meidung von Musik und Umgebungsgeräuschen im Mitten und Tieftonbereich in den Griff.
    Zunächst verstärkt sich das Ganze aber durch die Übungen. Dann geht es meist schlagartig weg.

    Aktuell habe ich das wieder und hoffe es wird besser.

    Vor allem 2 Menschen, von denen fast niemand in der Medizinwelt in Deutschland etwas weis, haben mir bei dem Thema Autophonie, welches mir in der Kombi extrem gut hilft, geholfen.

    Bettina Gronemeyer und Dr. Wenzel in Hamburg. Sie forschten als einziges Team in Deutschland und eines der drei einzigen in Europa und 6 Teams der Welt hochprofessionell am Mauerblümchen Autophonie. Das über einen ganzheitlichen Ansatz durch Fr. Gronemeyer Physio-Konzept u. Dr. Wenzels Spezialsalbenmischungen und permanent Untersuchungen der Patienten.

    B.Gronemeyers Übungen sind sehr komplex und ohne ihre Live-Hilfe (ca. 1 Wochen vor Ort in Hamburg) fast nicht erfolgreich anzuwenden. Da kleinste Fehler in den Übungen alles nur viel schlimmer machen. Schau mal bei den Beiden vorbei. Ach und: Spezialschienen vom Kieferorthopäde od. harte abschwellende Nasensprays von Standard HNO hatten immer alles verschlimmert.

    Meine Kombi die ich immerzu anwende, ca. 2-4 Wochen:

    1 Woche neben allem unten stehenden (Xylo Kindernasenspray (halbe Dosis), Lavendel-Spezialsalbe Dr Wenzel (Wattestäbchen, mini bisschen Noise Oil u. Naso Nex). 2 Tage wird's schlimmer (nicht an Schlaf zu denken, danach weicht sich bei richtiger Dosierung die eustachische Röhre leicht ein). Dann noch ca. 1 Woche weiter mini bisschen Noise Oil u. Naso Nex).

    Zusätzlich und das ist absolut entscheidend:

    1. Gronemeyer: HWS Übung
    2. Gronemeyer: Kieferübung
    3. Gronemeyer: Nacken-Übung
    4. Meditation
    5. Zeitweise tragen von Ohrpax zur Druckregulation
    6. So wenig wie möglich Druckausgleich (jedoch auch nicht nie)

    Diese Kombi bringt einen extrem weiter. Setzt aber voraus, dass man die Anwendungen min. 3-4 Wochen ca. 1h/Tag durchzieht.

    Bettina Gronemeyer ist zudem die erfolgreichste Ohrenspezialisten die ich kenne. Die Erfolgsrate ist enorm.
    Aus diesem Grund schloss sich Dr. Wenzel ihr damals mit an. Gerne stelle ich zu ihr einen Kontakt her, wenn es jemand wünscht: thomas.horn2@gmx.de
    Beste Grüße
    Thomas

  • #55

    Annanja (Dienstag, 24 Oktober 2017 15:15)

    Hallo Brummer!
    Ich bin seit ca 4 Wochen einsteitig links Brummton-geplagt.
    Angefangen hat das ganze nach einer psychisch belastenden Situation und viel privatem/beruflichem Stress. Eines morgens bin ich mit extrem starken Spannungskopfschmerzen aufgewacht, die bestimmt 10 Tage anhielten. Zusätzlich schmerzte der Kiefer, vermutlich durch nächtliches "Zähne aufeinanderpressen". Kopfschmerztabletten haben nichts genützt - meine Hausärztin hat mich mit Antibiotika nach Hause geschickt (?) und ist auf den neuen Ton "in meinem Kopf" nicht eingegangen.
    Es folgten Panikattacken und einige wirklich schlaflose Nächte (damit meine ich wirklich ohne Schlaf).

    Ich habe dann gemerkt, ich muss das Problem selber in die Hand nehmen. Folgende Maßnahmen habe ich bisher ergriffen:
    - Stunden bei der Arbeit reduzieren, mehr Zeit für Hobbys (habe ein kleines Kind zu Hause, da blieb dafür kaum Zeit), Sport - versuchen, jegliche Art von Stress zu vermeiden
    - Zur Beruhigung abends pflanzliche Mittel aus der Apotheke (Baldrian, Johanniskraut...). Alkohol vermeiden, weniger Kaffee.
    - Zahnarzt: Schiene für Nachts anfordern (noch nicht getestet)
    - Physiotherapie, Ostheopatie (Massagen haben es neulich aber leider schlimmer gemacht), Blockaden lösen
    - Nachts mit offenem Fenster schlafen
    - zwei Gesprächstermine bei einem Heilpraktiker zur Entwicklung von Strategien um Umgang mit dem "neuen Freund im Kopf": Wichtig - Perspektive ändern
    - neues Kopfkissen
    - Kurs für Progressive Muskelentspannung
    - akustische Ablenkung, Alltag nachgehen.

    Finger ins Ohr bringt kurzfristig Abhilfe, Ohropax nicht immer. Da ich ja noch nicht so lange an dem Brummen leide, ist abzuwarten, ob die o.g. Maßnahmen noch Wirkung zeigen. Nichts hat bisher wirklich geholfen, außer positive Gedanken, Ablenkung und Entspannung. Tatsächlich konnte ich auf diese Weise den Ton zwischendurch etwas runterregeln. Draußen aufhalten macht es auch besser, da ist der Ton/das Vibrieren meist gänzlich weg.

    Erkältung macht das wieder schlimmer, wie ich nun feststellen musste. Auch ähnliche Geräusche (LKW usw.) verstärken den Ton. Gehör ist ansonsten soweit intakt laut HNO.

    Derzeit versuche ich mich nicht an den Gedanken zu klammern, das Brummen wieder loszuwerden, denn dadurch wird es sicher auf jeden Fall bleiben. Lebensqualität leidet aber nach wie vor, dafür ist die Panik weg und etwas mehr Schlaf da!
    Weiterhin positiv bleiben!

  • #54

    Nicinic (Sonntag, 22 Oktober 2017 14:27)

    Bei mir kam der Brummton 2011, ca. 50 - 55 Hz. Ich glaube schon, dass es aus mir kommt, da ich zu Beginn mehrere Hörstürze und Probleme mit Hyperakusis hatte. Keine Ahnung, bei wie vielen verschiedenen HNO-Ärzten ich war. Allerdings habe ich absolut keine Hörminderung. Im Gegenteil, ich höre sehr gut, wahrscheinlich eher ein Fluch. In Panik breche ich nicht mehr aus. Mit den Jahren lernt man damit zu leben. Aber meine Erfahrungen sind folgende:

    Ich höre das Brummen nicht unter Wasser. Ein Abtauchen in der Badewanne reicht und der Ton ist weg. Das Geräusch eines Flugzeugs, setzt den Brummton aus. Schnelle Kopfbewegungen setzen den Ton ebenfalls aus. Lange Autofahrten wie z. B. in den Urlaub, ein Clubbesuch oder eine Partynacht mit lauter Musik lassen den Ton sogar ca. 3 Tage verschwinden. Wenn ich krank bin, ist der BT lauter. Durch regelmäßigen Sport (Bewegung) hab ich die Lautstärke irgendwie nach unten korrigieren können. Aber es gibt Tage, da haut es mich immer noch aus den Socken. Da fühlt es sich an, als würde der Brummton durch meinen Körper gehen und vibrieren, dann kann ich es fühlen und das ist wirklich fies. Wenn jemand Lust hat, sich auszutauschen: nici_nic@web.de

  • #53

    Alexija (Dienstag, 10 Oktober 2017 17:46)

    Schließe mich zu euch an, wie von jemanden hier vorhin erzählt wurde, ist mir vor 2 jahren passiert wo eine strasse weiter oben eine Baustelle gabs, frühs habe ich immer gemeckert,warum die nun schon um 5-6 uhr los mit den maschinen das hausbau anfangen... einige tage später habe ich in dem supermarkt wo ich arbeite auch gezickt, wieso steht brummend das LKW immernoch da draußen, da er schon längst ausgeladen hat. Keine hat das brummen ausser mich gehört, und war sogar stolz dass ich so gute ohren habe. Leider musste ich irgendwann feststellen dass ich im ohr ein eigenes LKW und eine baustelle habe. Habe natürlich gleich panik bekommen, und mehrere ärzte (allgemein, und HNO-s) aufgesucht, die jedes mal gleich kopschüttelnd mich abgelehnt haben, und gesagt, ich muss nun damit klarkommen denn es gibt keine wirkliche lösung für tinnitus.
    Inzwischen habe ich mein LKW richtig beobachtet und da die ärzte mich nicht mal untersuchen wollten, versuchte ich micht "selbstanalysieren". :( ich glaube fest dass es nicht aus meinem gehirn kommt sondern ein muskelchen zuckt da irgendwo, mit finger kann ich fühlen sogar dass es da alles vibriert. Habe auch vieles versucht, solche Tricks, eine bequeme und dauerhafte lösung hab ich jedoch nicht gefunden.
    Ich gehe bald wieder zu einem anderen HNO da es mir letzte nacht bezüglich BT was recht schreckliches passiert ist. Ich habe nähmlich zum brummen noch eine leichte Hyperakusität(überempfindlichkeit gegen bestimmte geräusche)
    und zwar, mein mann musste früh raus und hat um 4 uhr morgens seine kaffee gekocht(kaffekocher laut)und ich lag schlafend so dass meine Brumm-Ohr nach oben war. Diese unerwartete geräusch hat mich ganz gewaltig ausm schlaf geweckt und ein richtig brutales brummen von dem lkw ohr ausgelöst....ich setzte mich auf und das war so laut ,das andere ohr hat sich dabei taub gefühlt und ich dachte mein kopf explodiert gleich.
    hat jemand noch solche erfahrungen? das war bisher die allerschlimmste erlebnis,wobei ich seit lange mich dazu gezwungen habe diese blöde brummen zu gewöhnen, aber jetz werd ich nur noch schiss haben dass diese anfall wieder passiert.

  • #52

    Jacqueline D (Donnerstag, 05 Oktober 2017 20:12)

    Ich höre das Brummen seid 3 Monaten, und habe bis vor 2 Wochen versucht eine Quelle zu finden - wobei mittlerweile klar ist, das Brummen ist nur für mich da, auch weil ich kein Brummen mehr höre, wenn ich mir das linke Ohr zuhalte...

    Ich habe jetzt angefangen mit Progressive Muskelentspannung nach Jacobson - und habe festgestellt das es wirklich beruhigt und man das Geräusch weniger wahrnimmt, weil man der Stimme zuhört und die kleinen Übungen mitmacht...

    Leider ist das Geräusch beim ausmachen wieder da, aber es ist eine Alternativ zum Meeresrauschen...

  • #51

    Gulu70 (Freitag, 22 September 2017 00:08)

    Wegen des Brummtons im Ohr bin ich auf diese Webseite gestoßen. Mittlerweile seit fast 6-7 Monaten mit dem Problem in praktischer Hinsicht befasst kann ich nur sagen, regelmäßige Bewegung, Durchblutungsfördernde Übungen und Rücken und Nacken stärkender Muskelaufbau haben bei mir das Problem, bisher nicht komplett beseitigt, aber um einiges erträglicher, bis hin zu Tagen, wo man es überhaupt nicht mehr wahr nimmt, gemacht. Ich denke an der Theorie von der verqueren Nacken - Kopf Muskulatur ist was dran. Also kann ich nur jeden empfehlen, geht zu einem Physio zur Bewegungstherapie inkl Muskelaufbau Training für Rücken und Nackenbereich. Einen Versuch ists allemal wert.

  • #50

    Timo (Samstag, 16 September 2017 07:29)

    Bei mir ist es mit dem Brummen ganz komisch. Ich habe es seit ca. 2 Jahren. Das komische ist das es meist nur bei drückendem schlechten Wetter Auftritt wenn meine Gemütslage auch nicht so gut ist. Komische Sache. Ich versuche dagegen anzukämpfen und bin der Meinung irgend eine Lösung gibt es immer. Das ganze Brummen ist definitiv ein Körpergeräusch den manchmal wenn ich meine Kiefergelenke massiere verschwindet es. Kommt wahrscheinlich auch vom Knirschen bei mir. Ich bin in Behandlung und ich habe in Erfahrung gebrachtvwenn alles nicht hilft kann man sich evtl auch den sogenannten Tensor Tympanie trennen lassen. Das ist ein Muskel der meist an diesem Brummen Schild ist da er schwingt.
    Grüße an auch...

  • #49

    Gabriele (Montag, 05 Juni 2017 13:23)

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich ein Brummer bin (meine Eltern hören den Ton auch, nur sonst niemand), habe aber trotzdem einen Tipp wie man einen Ton von außen, sei es nun ein Brummton oder ein Bass von irgendwo zumindest so unterdrücken kann, dass man schlafen kann:
    Es gibt ein Stirnband namens acoustic sheep (50 oder 90 Euro je nach Ausführung), das man bei Amazon bekommt. Darin sind kleine Lautsprecher drin, die man über den Ohren platziert. Das ganz läuft mit Kabel oder Bluetooth und gibts in verschiedenen Größen und Farben. Ich lasse mir dann Regengeräusche oder Meeresgeräusche vom Handy (da gibt's verschieden Apps) darauf laufen und das beruhigt mich so, dass ich dann schlafen kann bzw. es übertönt auch den Ton wenn man das Entspannungsgeräusch laut genug einstellt. Es ist nicht ideal, aber bisher die beste Lösung die ich gefunden habe und ich kann so gut schlafen.

    Ich hatte hier auch gelesen, dass vielen Feiern hilft und das kann ich nur bestätigen. War am Freitag richtig schön laut HipHop tanzen und danach fast 3 Tage den Ton komplett los. Dachte schon er wäre ganz weg...aber dann kam er wieder. Jetzt war ich laufen und er ist wieder weg. Wenn das mit dem Laufen so easy weg geht werd e ich wohl bald als Nebeneffekt auch noch meine Traumfigur haben. ;)

    Ich habe mir auch ein Windspiel aus Metall ins Fenster gehängt, das hilft mir auch (dann brauche ich das Stirnband nicht, klappt aber nur wenn der Ton nicht allzu laut ist).

    Diese Vitachips probiere ich ebenfalls gerade aus, kann da aber (noch) keinen Nennenswerten Unterschied feststellen. Schauen wir mal!

    Ebenfalls ausprobiert habe ich die Metall-Ohrstöpsel aus Aluminium (gute Ohrstöpsel, aber den Brummton halten sie bei mir nicht ab) und zig andere Schaumstoffohrstöpsel, die helfen bei mir alle nicht.

    Zur Beruhigung nehme ich manchmal (zum schlafen) Neurexan. Das ist ein pflanzliches Beruhigunsmittel, gibts Rezeptfrei in der Apotheke, damit komme ich gut klar.

    Viel Erfolg euch allen!

  • #48

    Mirjam (Donnerstag, 11 Mai 2017 20:36)

    Hallo,
    habe Brummton seit 2,5 Jahren. Bin überzeugt (durch "brummtonfreien" Urlaub), dass der tieffrequente Schall von ausserhalb (technische Quelle) kommt und das Gehör einfach nur gut ist.
    Schnellste Hilfe hat mir ein Schlaf-Kopfhörer (Stirnband) mit Ipod gebracht. Ich lasse eine Meeresrauschen-Datei (Nur Wellengeräusche) in Dauerschleife abspielen. Das Trommelfell ist dann in Bewegung und beschäftigt, dass sich der Brummton "auflöst". Ist zwar nicht die beste Lösung, ist aber als Notfall-Lösung für mich extrem hilfreich.
    Ohropax bringen gar nichts, im Gegenteil. Laute Partymusik ist weggedämpft, der Brummton bleibt und ist, durch die weggedämpften Umweltgeräusche noch stärker. (Der Brummton ist ein Körperschall!)
    Messungen in der Wohnung haben nur tiefe Frequenzen ergeben, ausserhalb der gültigen, gesetzlich festgeschriebenen Grenzwerte.

  • #47

    J.M.H. (Sonntag, 16 April 2017 02:48)

    Hi, ich bin diese Jahr wegen des Studiums vom Land in eine Großstadt in NRW gezogen, seitdem höre ich den Brummton. Mein Problem ist wenn wir in der Wohnung lüften dann nehme ich das Brummen teilweise so stark war das ich das Gefühl von Atemnot bekomme. Ich weiß nicht ob es wirklich der Brummton ist von dem alle reden, aber um dem Gefühl der Atemnot entgegen zu wirken halte ich mir die Ohren zu und versuche die Fenster zu schließen. Das Gefühl der Atemnot habe ich aber auch nur in manchen Fällen. Als das letzte mal meine Hörstärke gemssen wurde lag die Stärke auf dem linken Ohr bei 99% und bei dem rechten bei 94% das ist zwar jetzt

  • #46

    Sln (Donnerstag, 02 März 2017 11:44)

    Liebe Mitleidende

    Ich leide seit 7 Jahren am Brummton auf dem linken Ohr. Physiotherapie gegen Verspannungen half nichts. Während Auslandsaufenthalten gab es Zeiten, wo der Brummton nicht mehr zu hören war. Der HNO führte verschiedenste Tests durch. Die Ärztin konnte mir sagen, dass der Ton bei 125 Hz. liege und 10 Dezibel laut sei. Der Ton sei sehr leise, aber komme definitiv vom Ohr und nicht vom Gehirn. Ich hätte sehr wahrscheinlich Mechanismen entwickelt, den Ton zu dämpfen. Sie schickt mich nun in die Physiotherapie, welche Cranio Sacral anbietet. Vielleicht ist dies meine Lösung. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Diesen Ton muss ich loswerden!

  • #45

    Max (Freitag, 17 Februar 2017 14:40)

    Bei mir kam das Brummen im Ohr durch nächtliches Knirschen. Ich habe wohl so stark gebissen, aufgrund von Belastung und Stress, dass die Auswirkungen im Kieferbereich bis in die Ohren gegangen ist. Seitdem ich Übungen gegen diese Versteifungen mache, habe ich kein Brummen mehr im Ohr.

  • #44

    Jana (Donnerstag, 02 Februar 2017 06:28)

    Hi
    Ich habe das Brummen seit ungefähr 2 Jahren dh. angefangen als ich erst 15 Jahre alt war. Es bringt mich zur Verzweiflung ich werde nachts wach ubd kann nicht mehr einschlafen. Irgendwann liege ich nur noch da unf weine weil ich so müde bin und ich nicht schlafen kann. Auch tagsüber wenn ich einfach nur meine Ruhe will oder lernen muss und es brummt könnte ich mich am liebsten einfach nur umbringen. Bei mir hilft nichts,auch keine Ohropax. Ich dachte das Brummen könnte vielleicht auch von Nackenveespannungen kommen da dann die Ohren und der Kopf nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgt werden und das Blut langsamer dorthin gepumpt wird?

  • #43

    Rudi (Sonntag, 22 Januar 2017 00:27)

    Hallo Ihr!
    Habe das Brummen nun schon ca. 15 Jahre. Auch ich habe schon fast alles ausprobiert, um trotzdem irgendwie zu überleben. Mir hilft folgendes: Möglichst große Ventilatoren mit möglichst vielen Flügeln in diversen Räumen positionieren. Die Geschwindigkeit sollte regelbar sein, da der Brummton in unterschiedlichen Stärken auftritt. Ausprobieren, bei welcher Geschwindigkeit der Brummton überlagert wird. Man merkt das dadurch, dass die Vibration endlich nachlässt. Im Ventilator kann man den Ton interessanterweise gegen die Flügel knattern hören. Ist so, als würde der Ventilator in einer Art heftigem Wind stehen. In Asien ist der Brummton übrigens interessanterweise nicht zu hören. Wenn, wäre es aber eh egal, da dort jede Hütte eine Klimaanlage hat und die Frequenz damit überlagert werden kann.
    Viele Grüße, Rudi

  • #42

    Michael (Freitag, 13 Januar 2017 14:54)

    Meine bisherigen Maßnahmen:
    Habe mir zuerst eine Enspannungsapp mit einer "Earthfrequenz" (an- und abschwellendes Brummen) runtergeladen und nachts neben dem Bett auf dem i-pad laufen lassen. Das half aber nur für das freiliegende Ohr.
    Dann habe ich angefangen, mich auf die umgeknickte Ohrmuschel zu legen. Die Eigengeräusche stören mich überhaupt nicht, überlagern aber (meistens) das Brummen. Der Knorpel ist mittlerweile total weich und flexibel geworden.
    Mittlerweile liege ich auf der umgelegten Ohrmuschel und falte die obere Ohrmuschel mithilfe eines aufgelegten Kopfkissens. Das ist für mich dann quasi der Rückzug in meine Schlafhöhle.
    Bin aber trotzdem mal gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

  • #41

    Kathy (Donnerstag, 05 Januar 2017 02:10)

    Hallo zusammen! Ich bin vor einem Jahr gestürzt und habe seitdem diesen Brummton, der mich mal mehr und mal weniger aber ununterbrochen höre. Ostheo hat bisher noch nichts gebracht leider. Ich kann meistens damit leben, vor allem wenn ich beschäftigt bin. Aber manchmal ist eher unschön!

  • #40

    Angela (Donnerstag, 29 Dezember 2016 11:00)

    Hallo,

    mein Brummton taucht nun seit 3 - 4 Tagen ununterbrochen auf. Macht mich wahnsinnig. Zuvor hatte ich dieses Brummen nur in der Nacht.

    Bevor ich auf diese Seite gestoßen war, hatte ich schon festgestellt, dass es hilft, wenn ich das betreffende Ohr zuhalte, oder auch einen Finger rein stecke. Von daher ging ich davon aus, dass es kein Tinitus ist. Ich spüre dieses Brummen im Ohr auf- und abschwellend.

    Nun höre ich ständig Musik und schlafe Nachts mit Ohropax. Zumindest hilft dies.

    Betroffen ist das linke Ohr. Und schlimm geworden ist es, seitdem ich erkältet bin. Meine Nasennebenhöhlen sind dicht. Zudem habe ich im linken Ohr eine Entzündung des Mittelohrs gehabt. Ich merke heute wieder, dass sich das Trommelfell nicht durch Druck so schnell ausdehnt wie das rechte Ohr. Ich spüre auf diesem Ohr auch wieder einen Druck und leichte Schmerzen. Denke, da gibt es einen Zusammenhang.

    Jemand sagte mir, das läge an 50 Hz Schwingungen, verursacht durch z. B. Kühlschränke, Nachtspeicherheizungen und alte Trafos (mit Wicklung). Nachdem ich hier im Haus die Hauptsicherung raus gemacht hatte = alle Verbraucher vom Netz blieb der Brummton leider immer noch. Es muss also etwas außerhalb des Hauses sein.

    So bleibt mir erst mal nur, Musik, Ohropax und schauen, ob ich die Entzündung aus dem Ohr, wenn sie wieder da sein sollte, oder auch die Erkältung los werde. Letzteres in der Hoffnung, dass sich das Brummen wieder reduziert.

  • #39

    Julian (Mittwoch, 14 Dezember 2016 01:09)

    Hallo, ich hatte das brummen als Kind sehr oft und jetzt vor 20 min fing es sehr laut an und mir kommt es so vor das die frequenz mal steigt und sich wieder senkt. Ich habe den Fernseher dabei an aber der Ton bleibt trotzdem in meinem Ohr und senkt sich kein bisschen.. Bin mal gespannt wie lang das andauert und bin interessiert ob noch weitere Menschen gibt die, die Frequenzen in den selben Zeiten auch hören und ob das an der Umgebung zutun hat? Also die 2%der Bevölkerung die dieses brummen hören können haben eine bestimmte Fähigkeit?

  • #38

    Anni (Sonntag, 04 Dezember 2016 13:25)

    Na dann Reihe ich mich mal ein hier. Seit ca. 2 Jahren quält mich dieser Brummton. Oft bin zur Verzweiflung. Manchmal ist er weg, um am nächsten tag noch schlimmer zu kommen. Beobachtet habe ich, dass es bei klarem Wetter ohne chemtrails schlimmer ist. Wir haben vor 2 Jahren einen Handymast in der nähe. Ich sehe eine Verbindung dazu. Im Moment nehme ich Aurum Metallicum. Das hilft etwas.

  • #37

    Susanna (Freitag, 28 Oktober 2016 14:13)

    Hallöchen, ich habe auch schon länger dieses Brummen im Ohr aber dachte, dass es unsere Heizung ist und habe es ignoriert. Jetzt bin ich seit 1 Woche krank geschrieben und höre es immer. Bei mir hilft es den Kopf zu bewegen, Finger reinstecken und oropax. Ich habe es auf der rechten Seite und je mehr man Zeit für sich hat, umso schlimmer wird dieser Ton. Ich werde zu meinem Osteopaten gehen und ihn befragen. Ich muss dazu sagen, es tritt bisher auch nur bei mir zu Hause auf. Ich werde berichten wie es sich weiterentwickelt denn ich habe eine Vermutung, dass ich mich selber Stresse und es dadurch auftritt...

  • #36

    Linda (Mittwoch, 19 Oktober 2016 11:42)

    Hallo. Ich höre seit Juni diesen brummton...Seit paar Tagen ist es wieder extrem...Besonders abends bei stille und Frühs! Draußen ist er weg. Und auch wie oben beschrieben wenn man den Finger ins Ohr steckt usw...
    Nach dem Auto fahren ist er für ca. 10 Minuten extrem....woraus ich schließe, das das brummen auf jeden Fall durch eine andere Brummende Quelle ausgelöst wird...

  • #35

    Frank Hahn aus HH (Dienstag, 18 Oktober 2016 14:50)

    DANKE DANKE DANKE
    Das hier so viele Leute ihre Erfahrungen teilen.
    Seit Monaten habe ich starkes brummen im Ohr , mein Arzt und ich haben alles Versucht (auch über HNO), ausgehend davon, dass es sich um irgendetwas im und/oder direkt ums Ohr handelt.
    Es war tatsächlich die Muskulatur im Kopfansatzbereich.
    Ich teilte es ihm mit, was ich hier gelesen habe (Kopf/Wirbel/Muskel), er setzte dort an und der ton war sofort weg.
    Die Ursache ist meine neue Bissschiene für oben, die alte war unten.
    Zur Zeit fühle ich mich noch nicht ganz wieder hergestellt, aber die Lebensqualität ist wieder da.

  • #34

    Arthur (Freitag, 07 Oktober 2016 08:36)

    Hallo an alle,

    wir sind vor 2 Monate "aufs Land" gezogen, in ein freistehendes Haus. Seit einer Weile nehme ich Brummtöne wahr, wie hier im Forum beschrieben. Meine Frau hört sie nicht, obwohl sie sich immer lustig macht über meine schlechte Ohren (52 Jahre alt, teilweise zerschossen durch laute Blasmusik). Auch ich habe die Erfahrung dass Stöpsel im Ohr das Geräusch nicht stoppen. Ach ja, und ein Tinituisches Zischen ist bei mir auch seit einigen Jahren fester Bestandteil meiner Geräuschkulisse.
    Beim Suchen nach Ursachen und Lösungen stieß ich auf diesen Artikel:

    http://brummtonforum.iphpbb3.com/forum/59552673nx47919/erfahrungs-und-meinungsaustausch-f22/durch-wlan-klingende-ohren-t648.html

    Hier wird die Ursache beim WLAN gesucht. Wir haben uns im neuen Haus ausgestattet mit einem LAN (also Wandverkabelung) und an 2 Stellen sg. Access-points installiert, welche eine Art Mini-WLAN für den Raum erstellen.
    Tatsächlich scheint da was dran zu sein. In der entferntesten Ecke unseres Kellers nehme ich KEIN BRUMMEN mehr wahr.

    Habe noch nicht versucht den kompletten Elektrosmog mal abzuschalten, aber bin guter Hoffnung es könnte die Lösung für mein Problem sein...

  • #33

    Ivan (Freitag, 07 Oktober 2016 05:38)

    Höre es auch seid 2014. genauer gesagt seid oktober. Linkes ohr.
    Ich bin der festen überzeugung das der ton real ist und auch von aussen kommt, aber die ursache das man ihn hört irgend einen ursprung im körper hat der nicht nach "norm" läuft.
    Es gibt eine gut besuchte facebook gruppe (taos humm) wo man sich gerne auskotzen kann bzw infos sammeln kann

  • #32

    Christiane (Dienstag, 04 Oktober 2016 11:46)

    Hallo Ihr "Feinhörer"
    ja, auch ich höre seit über 2 Jahren mal mehr oder weniger laut diesen Brummton.
    Auch mir wurde gesagt, das sei wohl durch meinen Hörsturz mit danach Tinnitus, den ich 1 Jahr vorher hatte bedingt.
    Aber Tinnitus habe ich wegbekommen und mein zuvor taubes Ohr (nach Hörsturz) ist auch wieder in Takt.
    Wenn ich die Finger in die Ohren stecke höre ich diese,s zur Zeit sehr laute Brummen, nicht... also definitiv kein Tinnitus
    Brummton ist nun, seit Regen und Nebel ist, so laut, das mein Herzrythmus stolpert und ich kurz vom "ausflippen" bin, da ich kaum Schlaf finde
    Nur Disziplin mit Atemübungen,Ohrstöpsel (durch die dieses Brummen noch leise zu hören ist) und der Wille ruhig zu bleiben, halten mich vorm wegrennen ab. (nur wohin ? ;-)
    Wohne am Brombachsee, fränksiche Seenplatte... findet sich noch jemand der das gleiche Erlebt?!

  • #31

    Heiko (Sonntag, 02 Oktober 2016 06:49)

    Hallo Leidensgenossen,

    bei mir tritt das Brummen nur auf wenn es ruhig ist im Haus. Ich dachte früher auch daran das es sich um äussere Quellen wie Kühlschrank, Stromnetz, Subwoofer des Nachbarn ect. handeln könnte.
    ich war kürzlich in den Alpen auf einer Almhütte, dort war es Nachts extrem ruhig, weit und breit keine Autos, Indusdrie und andere Lärmquellen, dort hatte ich kein Brummen um Ohr.

    Ich muss dazu sagen das das Brummen bei mir Zuhause auch nicht ständig da ist und der Brummton variiert.

    Inzwischen glaube ich das der Ton in meinem Körper entsteht, war jedoch noch nicht in ärtzlicher Behandlung damit.

    Heiko

  • #30

    Gabi (Dienstag, 06 September 2016 08:49)

    Ich höre das lästige Brummen seit nun fast einem Jahr - phasenweise/stressbedingt. Aufgrund langandauernder Spannungskopfschmerzen habe ich vom Allgemeinmediziner Tizanidin Actavis 4mg (muskelrelaxat) bekommen. Ich habe 1 Tablette abends vorm einschlafen genommen. Am nächsten Morgen waren Kopfschmerzen als auch Brummton weg.
    Mit zunehmendem Ärgern über die Baustelle nebenan (Verspannung) kam er wieder leicht zum Vorschein - habe dannn sofort mit Kopfhörern/Enspannungsmusik (Flöte/hohe Töne funktionieren bei mir am besten) gegenwirkt. So kriege ich den Ton in Akutphasen halbwegs in Griff...

  • #29

    Jana (Freitag, 19 August 2016 21:07)

    Hallo zusammen.
    Nachdem ich (31) mal gegoogelt habe, was das für ein Brummen im Ohr ist bin ich hier gelandet und hab nicht schlecht gestaunt bei den Beschreibungen, weil ich mich voll dabei erkenne. Was mich allerdings interessiert ist die Frage, ob es durchaus Geräusche aus der Umgebung sind, die die meisten gar nicht wahrnehmen oder eben eine körperliche Ursache eine Rolle spielen kann. Ich habe beim ersten bewussten Hören des Brummens sofort gewusst, dass es mein Ohr ist und nicht der Kühlschrank etc. Muss dazu sagen, dass ich generll aber sehr gut höre, was mich oft nervt, da alles so "präsent" ist. Ohr zu halten und Kopf bewegen bringen kurzzeitige Unterbrechungen aber bisher stört das Brummen noch nicht sehr... ich tippe allerdings mal auf HWS oder Nacken. Werde mich mal beim Physiotherapeuten und oder Osteopathen einklinken zur Überprüfung. Aufgefallen ist das Brummen übrigens erst nach diesem Sommerurlaub (Flug) und zurzeit ist viel Stress angesagt aus diversen Gründen. Ich hoffe mal, dass es in ruhigeren Zeiten auch im Ohr ruhiger wird ;-)
    Lieben Gruß an alle Mitleidenden!

  • #28

    Elvi (Montag, 25 Juli 2016 15:49)

    Hallo liebe Auch-Betroffene,
    das Brummen tauchte bei mir aus heiterem Himmel auf. Anfangs konnte ich die Uhr fast danach stellen. Der Brummton hörte sich wie eine Waschmaschine in Aktion an. Witziger Weise waren auch zwischendurch die kleinen Pausen vorhanden. Nach mehreren Stunden verschwand der Brummton wieder - die vermeintliche Waschmaschine hatte also ihr Werk beendet. Das ging Nacht für Nacht so. Eines Tages suchte ich einen Gegenstand in einem etwas höher gelegenen Regal und habe dabei den Kopf in den Nacken gelegt. Siehe da, die Waschmaschine nahm ihre Tätigkeit wieder auf. Mehrere Tests ergaben, dass der Ton wieder verschwand, wenn ich den Kopf wieder gerade gehalten habe. Ich glaube, hierin könnte das Phänomen begründet liegen, warum der Ton im Wesentlichen nur nachts oder am Morgen auftrat. Nach dem Gewinn der Erkenntnis, dass die Waschmaschine nur in meinem Kopf existierte, war ich irgendwie erleichtert. Es lag also nur an mir selbst. Da muss doch was zu machen sein. Meiner Maschine im Kopf gab ich den Namen "Clementine".
    Eine Orthopädin verschrieb mir manuale Physiotherapie.
    Der Therapeut stellte extreme Verspannungen in der Hals- und Nackenmuskulatur fest. Nachdem diese bearbeitet wurden, stellte auch meine "Clementine " ihre nächtliche Tätigkeit nach und nach ein. Bei starken Verspannungen nimmt sie ihre Arbeit allerdings wieder auf. Eine kurze seitliche Kopfbewegung schaltet sie für eine kurze Zeit wieder aus.
    Mit Hilfe eines guten Physiotherapeuten und einer kleinen Portion Humor, kann ich mit meinem Brummton leben. Denn nichts ist für mich schlimmer, als in Ungewissheit zu leben und sich ausgeliefert zu fühlen.
    Vielleicht konnte ich mit meiner Geschichte für ein paar Anregungen sorgen. Es würde mich freuen.


  • #27

    Dennis (Dienstag, 12 Juli 2016 07:28)

    Hallo liebe Brummer,

    ich habe das gleiche Problem. Ständig dieses Brummen auf dem rechten Ohr. Bei mir wurde mal ein Tubenkatarrh festgestellt, aber Stress ist auch sehr intensiv präsent. Bei mir wird auch der tiefe Ton manchmal durch einen schrillen Tinnitus begleitet, der dann aber wieder nach 15 Sekunden verschwindet.

    Zudem habe ich die gleichen Probleme, wie JAN hier weiter unten schon beschrieben hat.
    Dachte auch erst an Hirntumor, da ich auch oft Kopfschmerzen habe und der Nacken sehr stark durch Computerarbeit verspannt ist.

    Einschlafen kann ich allerdings gut. Bloss morgens geht das Brummen dann wieder los...
    Manchmal macht mich das Brummen regelrecht verrückt...manchmal kann man es auch "ausblenden". Gelingt leider aber auch nicht immer.

    Wir haben eine Trafostation in der Nähe, die vielleicht gerade mal 20 m weit entfernt ist und neu gebaut worden ist.
    Bekannte hören den Brummton allerdings nicht.

    Bei uns ist auch viel in Trockenbau gebaut worden. Wenn man mit der Hand dagegenschlägt, vibriert die Wand in der gleichen Frequenz wie der Brummton im Ohr. Auch WIndzug am Fenster bei uns verursacht solche Vibrationen.

    Also ich denke, es ist zweierlei - körperlich aber auch Umwelt.

    Alles Gute !