Heilungserfolge beim Brummton

Über die "Heilungserfolge beim Brummton" freue ich mich am meisten. Natürlich hoffe ich, daß dies hier bald eine möglichst ausführliche Sammlung von Berichten, Geschichten und Ideen steht! Nehmt mit mir Kontakt auf, wenn ihr es auch geschafft habt! :-)

 

 

 

1. März 2017 von Julia

 

Hallo Sebastian

 

wärst Du so nett und würdest meine mail in das Forum stellen? Ich habe nämlich den Brummton komischerweise recht kurzfristig los bekommen und vielleicht hilft es dem einen oder anderen. Es war für mich unglaublich belastend und ich bin sehr glücklich mein `altes `Leben wieder zu haben und hoffe, dass es vielen anderen auch so gehen wird.

 

 

 

In Kurzform: Krankheitsbild war genauso, wie von vielen Geplagten beschrieben. Da möchte ich Euch gar nicht mit langweilen. Neurologe, Ohrenarzt, ...alles wie bei den anderen. Monatelang. Hilfreiche Tips wie: Entspannen Sie sich, vielleicht ist es psychisch, waren natürlich auch dabei. Richtige Hilfe, erfahrene Ärzte für dieses Problem etc allerdings nicht. Ich war ca 50 mal bei allen möglichen Ärzten. Dann habe ich `einfach`ALLE Tips die ich irgendwie im Internet finden konnte, zusammengetragen, allerdings muss ich hinzufügen, dass ich alles auf einmal ausprobiert habe weil der Leidensdruck innerhalb meines Alltags so immens war, dass ich ganz einfach nicht riskieren wollte, eine Methode wochenlang zu probieren und dann Zeit zu verlieren, falls sie nicht hilft.

 

Deshalb kann ich nicht exakt sagen, welche `einzelne`Methode geholfen hat oder ob es nur geklappt hat, weil alle zusammen bei mir gewirkt haben. Ist mir aber auch egal, weil weg ist weg ;-)).

 

 

 

1.) Becken richten (schmerzlos, spezielle Gymnastik) nach der Cross- Methode (Bückeburg, Pulverstrasse). Weil: Wenn das schief ist, zieht es sich nach oben hoch- Folge Muskeldysbalancen, Verkrampfungen, Verspannungen. Kann man gut selber machen, gibt auch spezialisierte Physiotherapeuten.

 

2.) Knirschschiene ( bei mir für oben)

 

3.) ich weiss nicht ob es geholfen hat aber vorsichtshalber habe ich homöopathische Kügelchen gegen Tinnitus 3 mal tägl genommen (cocculus D6, hypericum C30)

 

4.) zum Nacken-entspannen Akupunktur, allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass es mir signifikant geholfen hat, aber, wie gesagt, ich habe halt alles gemacht

 

5.) Heilpraktikerin Frau Wittler in Büren. Zinnkrautsaft getrunken ( Schönenberger) und Sitzbäder (entlastet die Nieren weil, wenn die Nieren entlastet sind entlastet das wohl die Bandscheiben nach oben). 3 mal wöchentlich. L-Arginin (Aminosäure) genommen nebenwirkungsfrei, und Magnesium als Citrat in hoher Form. Zur besseren Aufnahme von Magnesium noch Orthomol Immun Pro genommen. Vitamin D hatte ich gar nicht mehr im Körper- 3000 E genommen (ärztlich festgestellt). Bachblüten in den Nacken geträufelt (naja....;-) wie gesagt ich habe nix ausgelassen so sehr hatte ich die Nase voll)

 

6.) Hypnose bei Frau Koch-Schulte in Lippstadt. War ganz gut, leider nicht billig....War vielleicht auch durch Zufall 2 Tage danach weg, danach wieder da.

 

7.) Herr Dr. Giesler in Einbeck war mit dem Thema `Ohrengeräusche durch Verspannungen `im November in der NDR Visite im Fernsehen. Natürlich war ich im Januar bei ihm auf der Liege ;-)). Sehr nett, Verspannungen sei in der ganz tief liegenden Muskulatur am Nacken. Rezept KG./ manuelle Therapie.

 

8.) Brauchte ich aber nicht mehr, denn: Ich war bei Hr. Deichmeier in Wiesbaden. Rippen standen hoch, Wirbel am Nacken verschoben. Ein Könner. 2 Tage beschwerdefrei, 2 Tage Brummen dass ich hinfahren und seine Hose bis zu den Ohren ziehen wollt und siehe da: (Trommelwirbel) WEG.

 

9.) Es ist weg.

 

10.) Gebt die Hoffnung nicht auf. Geht zu GUTEN Ostheopathen, Rehamediziner oder Orthopäden. Macht Gymnastik.

 

Der Vollständigkeit halber muss ich noch erwähnen: Wärme. Andere Kleidung. Weg mit dünner Baumwollkleidung, hin zu leicht angerauter, wärmender Wäsche ( damit die Muskeln locker bleiben)- Polyestergemisch oder, wer es sich leisten kann Angora. Zugluft vermeiden, verkrampft (zumindest bei mir) erheblich die Muskeln. Und basierend auf der Gymnastik versuche ich andauernde Fehlhaltungen mittlerweile zu vermeiden (Schultern runter und nach hinten, Hals auch am PC nicht nach vorne schieben, immer mal wieder Stretchingübungen einbauen). Mein Fahrrad, bei dem ich mit gebückter Haltung nach vorne gefahren bin, was ganz schön in den Schultern zog habe ich gegen eine Art Hollandrad eingetauscht, bei dem man aufrecht sitzen muss. Schwer heben habe ich auch vermieden.
Ich wünsche Euch von Herzen gute Besserung!!!

 

Julia

23. Februar 2016 von Bine

 

Hallo Sebstian,
warum auch immer ???....ich hab keinen Brummton mehr!
Meine Vermutung ist : Streß !!!!

Ich danke Dir für Deine Unterstützung !!!!
Du hast mir in meiner schlimmsten, verzweifelsten Zeit ,
einen ganz, ganz großen Halt gegeben.
DANKE dafür !!!
Grüßle
Bine !!!

 

Auf meine Nachfrage, ob ich ihre Mail veröffentlichen darf schreibt Bine:

[...]

Ich denke, das mir ein 7 Jahre langer, mega beruflicher und auch etwas privater Stress, das Übel gebracht hat.
Seit ca. 2 Jahren habe ich einen neuen, tollen Job mit super Kollegen, 
alles ist entspannter geworden. 
Die Seele hat Zeit gebraucht sich zu erholen.
Das ist meine message, die ich an die Leidenden senden kann und ich hoffe, das es dem ein oderen andern hilft.[...]

 

8. Dezember 2015 von Andreas

 

Hallo Sebastian,
vor etwas mehr als einem Jahr habe ich Deine homepage entdeckt, als ich auf der Suche war nach einer Lösung für meinen Brummton. Ich habe dein eBook bestellt und mit Interesse gelesen. Heute schreibe ich Dir, weil ich meinen (zum Teil sehr lauten) Brummton im Griff habe und Dich daran teilhaben lassen möchte. Vielleicht können wir so vielen Menschen helfen, die das gleiche Problem haben.
Ich habe alles mögliche unternommen, um den Ton los zu werden. Ich erspare Dir die komplette Ausführung und komme gleich zum Punkt: das Brummen kommt bei mir vom Rücken. Anfang des Jahres bin ich (ebenfalls wegen dem Brummen) beim Zahnarzt gewesen. Der hat mir einen Chiropraktiker empfohlen. Dort bin ich gewesen und seit dem geht es mir in punkto Brummen zunehmend besser, größtenteils habe ich gar nichts mehr! Ich kann auch deswegen sicher sagen, dass es vom Rücken kommt, weil ich es auch drauf anlegen kann. Ein Wochenende zuviel am PC mit der Maus gemacht, dann habe ich es wieder. Wenn ich dann zum Chiropraktiker gehe, dann geht es innerhalb von 24h wieder weg.
Ich denke, das passt auch ganz gut zu der Wissensammlung, die Du bisher gemacht hast. Es gibt keine äußerlichen Paramater wie die psychische Situation, Wohnsituation oder ähnliches. Versuch es gerne selber.
Zum Chiropraktiker geht man anfangs öfter hin und dann in immer größer werden Abständen. Der Rücken muss sich an die Veränderung gewöhnen, viele von uns haben eine Fehlstellung der Hüfte, die der Chiro klasse behandeln kann. Die Fehlstellung erzeugt dann Fehlhaltungen bis in den oberen Rücken. Lass die Finger so gut es geht vom PC und schau mal, was aus dem Brummen wird.
Wenn Du noch Fragen hast, dann meld Dich gerne. Es lohnt sich auf jeden Fall, es auszuprobieren!
Herzliche Grüße
Andreas
P.S. in der Akutphase hat es mir sehr geholfen, zum Schlafen einen maßangefertigten Ohrstopfen vom Hörgerätearkustiker zu benutzen. Hat etwa 25€ gekostet und hilft echt gut. Das noch als Tipp für Deine homepage.

27. November 2015 von Meike

 

Hallo Sebastian,
ich wollte nur kurz erzählen, dass das Brummen weg ist!!
Es war eine Funktionsstörung am 2. Halswirbel. Er war sozusagen verknackst.
Ein Besuch beim Chiropraktiker meines Vertrauens und direkt danach war es schon deutlich besser.
Nach zwei Tagen ( nachdem sich auch die Muskulatur entspannt hatte ) war kein Brummen mehr zu hören!
Was für eine Erleichterung!!
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen Brummtongeplagten, der Hinweis mit dem 2. Halswirbel.[...]
auf meine Nachfrage, ob ich ihre Mail veröffentlichen darf, schreibt Meike mir:
Lieber Sebastian,
[...]Der Brummton ist nach wie vor weg. Es war also tatsächlich der 2. Halswirbel.
Ich hatte mich einige Wochen mit dem mühsamen und anstrengenden Ton herumgeplagt, viele Informationen eingeholt und in alle Richtungen gedacht, und war kurz davor mich meinem "Schicksal" zu ergeben.
Aber die Tatsache, dass das Brummen immer und überall mit dem gleichen Ton und in annähernd gleicher Intensität daher kam und ich auch das Gefühl hatte, ihn körperlich wahrnehmen zu können, kam mir zu merkwürdig vor.
Eines Nachts als ich mal wieder nicht schlafen könnte und verzweifelt im Bett lag ( wir wohnen auf dem Land in einem sehr gut isolierten Holzblockhaus und es ist im Haus wirklich sehr sehr leise, auch die Erdwärmepumpe war vorher schon ausgeschlossen worden, ebenso wie Kühlschrank etc. ) versuchte ich eine Position zu finden, in der das Brummen leiser wurde. Nach einigem Rumprobieren fand ich heraus, dass, wenn ich meinen Unterkiefer nach vorne schiebe, der Brummton fast weg ist.
Auch beim seitlichen Neigen des Kopfs zur rechten bzw. linken Schulter wurde er mit einem Schlag deutlich leiser.
Da war klar, der Brummton mußte IN mir sein.
Ein paar Tage später hatte ich turnusmäßig eine Termin bei meinem Arzt für physikalische und rehabilitative Medizin, mit Weiterbildung Chiropraktik ( den ich schon seit über 10 Jahren in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal aufsuche, weil ich viel Sport mache und dabei immer mal wieder was außer Lot gerät ).
Ihm habe ich auch vom Brummen erzählt.
Er hat sofort verständnisvoll genickt und gesagt, ja, das kann der 2. Halswirbel sein. 
Anschließend hat er mich untersucht und behandelt, also quasi den Wirbel wieder in die richtige Position gebracht und mich entlassen mit dem Hinweis, dass es ein paar Tage dauern könne, bis der Ton ganz weg ist.
Das Brummen war direkt nach der Behandlung allerdings bereits deutlichst leiser, um nicht zu sagen fast weg, und nach 3-4 Tagen gänzlich verschwunden.
Das ist jetzt 12 Wochen her und der Brummton nicht mehr zu hören.
Ob das jetzt bei allen so ist, die den Brummton hören, ist natürlich nicht gesagt, aber einen Versuch wäre es sicher wert.
Der Arzt heißt übrigens Jürgen Lawall. [...] Er nimmt allerdings leider seit zwei Jahren keine neuen Kassenpatienten mehr auf. Wenn man allerdings privat bezahlt ( ich glaube 60.- Euro pro Behandlung ) dann bekommt man noch Termine.
Er hat einen Tag die Woche ausschließlich für Privatpatienten reserviert, wenn ich richtig informiert bin.
Ich wünsche vielen anderen geplagten Brummtonhörern, dass auch sie durch eine solche, im Grunde simple, Behandlung Heilung erfahren mögen!
Schöne Grüße und vielen Dank für all Deine Informationen zu dem Thema [...]
Hier der Link auf Jameda: Jürgen Lawall

19. Oktober 2015 von Barbara

 

Hallo Sebastian, [...]  Ich hatte vor gut einem Jahr im Netz nach Betroffenen gesucht und mit Interesse alles verfolgt.
Sämtliche Therapien habe ich durchgemacht, Cortison, Betahistin, Osteopthie, Kieferbehandlung, Nackenbehandlungen usw . Es war eine monatelange Odyssee.
Nachdem ich keine Nerven mehr hatte , bin ich auf die Atlas Reflex Therapie gestoßen. Und das habe ich als letzten Versuch gemacht. Und es hat geholfen !!!!! Nach 4 Tagen war ich das Brummen los. Und es ist nicht wiedergekommen !! Das Kiefergelenk hat auf dem Nackenwirbel gerieben und gescheuert. Dazu reichte nur ein Impuls um das Brummen auszulösen, eine Zahnbehandlung vorher. Der Atlas war schon jahrelang verschoben, und hat erst nach der Kieferbehandlung auf dem Knochen die Geräusche ausgelöst. Nachdem er wieder befreit war, war alles ruhig im
Kopf. Das Brummen wurde ja auch teilweise leiser, je nach Kopflage auf dem Kissen .
Schauen sie mal im Netz unter Atlas Reflex . Ich kann es nur empfehlen, auch wenn es teuer ist. Die Ruhe ist es wert. [...]


auf meine Nachfrage, ob ich ihre Mail veröffentlichen darf, schreibt Barbara weiter:


[...] Man kann unter Atlas Reflex.com viele Informationen erhalten.Ich hatte selber nicht daran geglaubt, aber ich dachte mir, was verliere ich, wenn ich das auch versuche?
Es war ja erst mal nur die Untersuchung, die hätte nur 20 Euro gekostet, wenn der Atlas es nicht gewesen wäre. Die Behandlung danach kostet 190 Euro. Umfasst 2 Termine, die es wert sind.
Das Verrückte war ja, dass ich vorher auch noch beim Osteopathen war, eine Kieferbehandlung machen ließ, beim Zahnarzt alles überprüfen ließ, sogar in Mainz bei einem Experten war, bei Chiropraktikern, bei Experten für Halswirbel, bei 3 Hno Ärzten. Alle haben gesagt, der Atlas ist in Ordnung. 
Es ist eine ganz einfache Untersuchungsmethode das herauszufinden. 
Und als ich dann hörte, der Atlas ist schief, dachte ich mein Schwein pfeift. Der Atlas ist ja der erste Halswirbel. Und der war rechts so eng auf dem Kiefer, dass es den Brummton ausgelöst hat. So ein lautes Geräusch, dass man fast durchdreht. Mikrowelle im Kopf. Schön finde ich die Bezeichnung "Brummer". So habe ich es auch meinem Arzt dann gesagt.
Man stößt überall auf Unverständnis. Wird sogar zum Neurologen geschickt.
Aber es ist so eine Erlösung. Ruhe im Kopf. Es hört tatsächlich nach 3 bis 4 Tagen auf. Man könnte die ganze Welt umarmen.
Umso komischer finde ich, dass es keinerlei neue Meldungen über Beschwerden gibt. Ich glaube die Betroffenen geben irgendwann auf und hadern mit ihrem Schicksal. [...]
Darum: schreibe es ruhig auf deiner Seite. Vielleicht hilft es jemanden.
Man muss nur wirklich nach Atlas Reflex suchen und schauen wer es macht. Die Methode ist die Themper Methode. Das ist wichtig !! Es gibt nämlich einige, die anbieten, den Atlas zu richten.[...]

Barbara bietet an, Euch für Nachfragen zur Verfügung zu stehen - bitte nehmt Kontakt zu mir auf, dann gebe ich gerne ihre Mail weiter. Die Praxis, von der Barbara spricht ist die Praxis von Jennifer Schneider.

 

9. August 2015 von Karin

Hallo,

ich hatte auch diesen Brummton, der beim Kopfbewegen weg ging und beim sprechen (dann nach 2 Sek. wiederkam). So bin ich ihn losgeworden: Osteopath: craniosakrale Therapie. Schon nach einer Sitzung war alles weg - auch mein Tinnitus. Kam wohl von der Halswirbelsäule, obwohl ich da nie was gemerkt habe. Hoffe, dass ich mit meinem Bericht dem ein oder anderen helfen konnte. [..]

Der Osteopath war Deichmeyer in Wiesbaden. Ob er den Brummton kannte, als ich es erzählte, weiß ich nicht. Er sagte nur, dass mein 2. Halswirbel verschoben sei und dies sich aufs Ohr auswirkt. Der Brummton war sofort weg nach der 1. Sitzung. Der Tinnitus sehr leise geworden und brauchte noch 3 Sitzungen. Seither komplett geheilt - nur durch craniosakrale Therapie. Wie ein Wunder! HNO-Arzt sagte: "Da kann man nichts machen. Damit müssen Sie leben." Das ganze war nach einem Hörsturz aufgetreten - erst Tinnitus (4 verschiedene Töne), dann Brummton, alles nur rechtes Ohr. Hatte auch schlimmen Schwindel und war arbeitsunfähig deshalb.[...]



2. Mai 2015 von Tiny

gerade gefunden im Forum zum Brummton von Tiny (unten):

"Gute Nachrichten: bin mittlerweile seit 2 Wochen brummtonfrei!! Welche meiner Maßnahmen letztendlich geholfen haben-oder ob es ein Zusammenspiel aller war-oder ob der Brummton auch ohne irgendwelche Maßnahmen wieder verschwunden wäre-kann ich nicht beurteilen.
Ich wünsche allen "Brummern" ebenso viel Erfolg!"

 

Tiny hat unter den Berichte/Feedback #94 etwas über sich geschrieben.

 

19. Januar 2015 von P.

Es liegt ja alles schon etwas lange zurück und ich habe mich, weil nicht mehr störend, kaum mehr mit dem Thema befasst. Begonnen hatte es bei mir 2001, wenige Tage nach dem plötzlichen Tod meiner Frau. Ich dachte natürlich zuerst an einen Zusammenhang. Die Befürchtung, es habe etwas mit meiner Psyche zu tun, hat sich breit gemacht, zumal auch niemand meiner Nachbarn oder meiner Besucher dieses Brummen wahrnahm. Und es war doch für mich so deutlich hörbar. Erst als ich den Bericht im ZDF sah, verlor ich diese Befürchtung.

 

Das, so meine ich, war der 1. Schritt mit dem Phänomen fertig zu werden: Zu wissen, dass ich nicht an irgendeiner physischen oder psychischen Störung litt, dass die Störung von außen kam. Meine Angst wich meinem Interesse. (Übrigens stellte ich während meiner Referentenreisen fest, dass das Brummen innerhalb Deutschlands unterschiedlich stark aufgeprägt war.) Ich habe beobachtet, wann ich den Brummton höre und wann nicht. Sobald ich ihn akustisch hören wollte, mich darauf konzentrierte, verschwand der Ton. Sobald ich ruhig wurde und an nichts dachte, spürte ich ihn. Mit der Zeit akzeptierte ich das Brummen und lernte die zeitweise sehr unterschiedlichen Rhythmen kennen. Je mehr ich mich damit befasste, desto mehr gelang es mit, den Ton "ein- bzw. auszuschalten".  Heute höre ich den Ton praktisch nicht mehr,

Es wurden ja viele Theorien aufgestellt über die Ursache des Brummtons, von den Auswirkungen des HARP-Projekts über die Töne im Inneren der Erde usw., eine Erklärung wurde  nicht gefunden. Sicher aber ist für mich, daß Menschen, die dieses Brummen wahrnehmen, über eine besondere Sensitivität verfügen müssen. Das den Betroffenen klar zu machen, könnte zu einer neuen Sichtweise führen und die "Störung" zu einem Erlebnis machen. Schließlich entscheidet doch jeder selbst, was stört und was nicht.

 

Vielleicht gibt es aber auch Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich unseren bekannten Sinnen verschließen.

"Übernatürlich  bedeutet nicht gegen die Natur, sondern nur gegen das, was wir von der Natur wissen."

 

Es grüßt dich herzlichst[...]


Dezember bis Januar 2015 von K.

Lieber Sebastian,
Dir und Deiner Familie wünsche ich eine gutes und gesundes Jahr 2015! Immer mal wieder schaue ich auf Deine Seite und stelle fest, dass sie immer gern angenommen wird. Dein Aufwand hat sich für viele Betroffene gelohnt und wird es auch weiterhin. Ich bin zum Glück raus aus dem unglücklichem Tal und habe mich vor allem auf alles konzentriert, was die Selbstheilungskräfte stärken soll. Ich habe dazu in diesem Jahr viel gelesen, auch aus dem Esoterik Bereich. Nicht alles fand ich hilfreich oder mir fehlt für gewisse Sachen (noch?) das Bewusstsein. [...]
Mein Brummen ist nicht vollkommen weg, aber es ist viel weniger und manchmal, wie heute früh, ist er weg. Ich kann gut schlafen, nehme aber meistens noch Ohropax, Aber ich glaube indessen an die Selbstheilungskräfte, die in jedem Menschen wohnen, nur leider nicht immer aktiviert werden. Das habe ich aus dieser Zeit der Suche, und ich habe seit 2012 so was von gesucht, die Schulmedizin hat mich dabei nicht weitergebracht! Auch eine Heilpraktikerin gehört indessen zu meinem Leben.[...]

Alles Gute und viele Grüße von [...]


Im Januar 2015 schreibt mir K. dann schließlich:


[...] Indessen habe ich so gut wie keine Brummbeschwerden mehr. Sie sind kaum noch da und ich bilde mir das auch nicht ein. So nach dem Motto: Ich habe mich daran gewöhnt, mit dem Brummen zu leben. Das war nie mein Ziel. Ich kann auch ohne Ohropax schlafen.[...]


24. Juli 2014 von D.

Hallo Sebastian,


durch dein Buch wußte ich, nicht ernsthaft krank oder einfach gesagt durchgeknallt zu sein. Außerdem war es gut zu wissen, das es viele Menschen gibt, denen es ähnlich geht. Ich habe mir das ( Sport ) Buch " Fit ohne Geräte " zugelegt und ziehe das Programm jetzt seit einigen Monaten durch. ( Ich spiele auch noch Tennis und Fußball )
Seit dem bin ich viel ausgeglichener und nicht mehr so anfällig für kleinere Krankheiten wie zb. Grippe, Schnupfen usw.
Ich baue den Arbeitsstreß also durch regelmäßigen Sport und gesunde Ernährung ab. ( " Schlank im Schlaf " heißt das Ernährungsbuch )
Außerdem ist mein Glas jetzt halb voll und nicht halb leer. Ich versuche alles positiver zu sehen.
Die Übungen aus dem Buch trainieren den ganzen Körper, auch den Rücken, Nacken, Halswirbelsäule usw.
Ich denke auch, das die Lösung eine Mischung aus allem ist.
So habe ich es geschaft, den Ton weitesgehend abzuschalten / zu ignorieren.
Gerne kannst du mich zitieren.
Lieben Gruß [...]


20. Juli 2014 von M.

Hallo Sebastian,

mein Ohrbrummen bin ich mittlerweile seit vielen Monaten so gut wie los. Es ist so erholsam endlich wieder schlafen zu können. Vor einigen Monaten war durchschlafen so gut wie unmöglich.

Ich hatte ein Maßnahmenpaket aus vielen Bausteinen gehabt.

1. Die Physiotherapie hat PIR-Techniken angewandt, die Kopfgelenke mobilisiert und Triggerpunkte behandelt.

2. Die Phyiotherapie hat mir beigebracht. Auf die Kopfhaltung zu achten. Der Kopf war vorher leicht zur rechten Schulter geneigt.

3. Ein Arzt für physikalische Therapie und ein Ohrenarzt gaben an, tiefes Brummen käme von der Halswirbelsäule und hatten mir empfohlen, den oberen Rücken insbesondere die Muskulatur zwischen den Schulterblättern zu trainieren. Seit dem bin ich im Fitnessstudio angemeldet und gehe 2 x die Woche dort hin. Übertreibe ich es mit den Gewichten oder gehe ich längere Zeit nicht, ist in der gleichen Nacht das Brummen wieder leicht zu hören

4. Zur mentalen Ausgeglichenheit gehe ich 1 x die Woche zum Yoga

5. Ich habe das Kopfkissen in der Nacht gewechselt. Ein Federkissen erhöht die Schulter und ein Kissen mit Microfaser stützt den Kopf, damit der Nacken nachts nicht überstreckt.

6. Am Computer habe ich den Sitz erhöht. Dadurch hängen die Schultern besser und zweitens schaue ich zum Monitor leicht abwärts. Vorher hatte ich immer leicht aufwärts geschaut, wodurch ich den Nacken überstreckte und die Schultern Richtung Ohren gezogen wurden.

Vielleicht helfen die Tips auch anderen.

Liebe Grüße [...]

 

Anmerkung: Unter Berichte / Feedback schreibt M. im Beitrag #70 einen  unbedingt lesenswerten kurzen Rückblick ein halbes Jahr später